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Teil 3/24: Serie: Klimanarrativ, Wettermodifikation und die Architektur moderner Kontrolle
HAARP – Mythos oder missverstandene Forschung?
Die Geschichte eines Projekts zwischen Wissenschaft und Militär
Das Erbe von Gakona
Im abgelegenen Gakona, Alaska, erstreckt sich ein Antennenfeld, das wie kaum ein anderes Symbol für die Ängste und Faszinationen der modernen Technikkritik steht. Das High Frequency Active Auroral Research Program, besser bekannt unter dem Akronym HAARP, wurde in den frühen 1990er Jahren ins Leben gerufen. Es war kein rein akademisches Unterfangen, sondern ein Gemeinschaftsprojekt der US-Luftwaffe, der US-Marine und der Universität von Alaska Fairbanks. Die Anlage bestand in ihrer Blütezeit aus 180 Kreuzdipol-Antennen, die eine beeindruckende Ausgangsleistung von 3,6 Megawatt erzeugen konnten. Diese gebündelte Hochfrequenzstrahlung wurde direkt in die Ionosphäre geschossen, um deren Reaktionen unter kontrollierten Bedingungen zu studieren.
Die offizielle Darstellung, die bis heute von Behörden und Faktencheckern bemüht wird, beschreibt HAARP als reines Projekt der Grundlagenforschung. Es sei militärisch unbedeutend gewesen und schliesslich im Jahr 2014 vollständig in die zivile Verwaltung der Universität übergeben worden. Diese Version ist jedoch unvollständig und klammert die strategischen Interessen aus, die zu seiner Finanzierung führten. Die Fähigkeit, die obere Atmosphäre gezielt zu manipulieren, war von Beginn an von höchstem militärischem Interesse, insbesondere für die U-Boot-Kommunikation und die Detektion unterirdischer Strukturen. Die offizielle Historie reduziert HAARP auf ein harmloses Labor unter freiem Himmel, während die tatsächlichen physikalischen Möglichkeiten der Technologie im Verborgenen bleiben.
Die globale Infrastruktur
HAARP war kein isoliertes Experiment, sondern Teil einer weltweiten technologischen Entwicklung. Analoge Anlagen existieren öffentlich dokumentiert in verschiedenen Teilen der Erde. In Russland betreibt das Radiophysikalische Forschungsinstitut Nischni Nowgorod seit den 1970er Jahren die Sura-Anlage, deren militärische Geheimhaltung traditionell noch strenger ist als jene des amerikanischen Pendants. In Europa unterhält die European Incoherent Scatter Scientific Association, kurz EISCAT, hochentwickelte Installationen in Norwegen, Schweden und Finnland.
Auch China hat in den letzten Jahren massiv investiert und betreibt in der Provinz Hainan eine ionosphärische Heizanlage, deren Sendeleistung nach chinesischen Publikationen die Kapazitäten von HAARP übertrifft. Diese weltweite Präsenz zeigt, dass es sich um ein globales Forschungsfeld handelt, das von den Grossmächten als strategisch kritisch eingestuft wird.
Die technische Realität
In der wissenschaftlichen Fachliteratur werden diese Anlagen konsistent als «ionosphärische Heizer» bezeichnet. Dies ist keine polemische Zuspitzung, sondern die korrekte physikalische Fachterminologie. Sie tun genau das, was ihr Name besagt: Sie strahlen hochfrequente Energie in die oberen Luftschichten, um dort die Temperatur und die Dichte der Elektronen lokal zu verändern. Um die Tragweite dieser Technologie zu verstehen, muss man die Natur jener atmosphärischen Schicht durchdringen, die hier als Zielscheibe dient. Die Ionosphäre ist kein totes Vakuum am Rande des Alls, sondern ein hochdynamisches, elektrisch geladenes System, das eine fundamentale Rolle für die planetarische Architektur spielt – ein System, das im nächsten Teil genauer untersucht wird.
Serie
Titel: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 - 13 - 14 -15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24
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| 2 | Der molekulare Bürgerkrieg vor unserer Haustür
Wenn Gewalt zur Alltagssprache wird – Europas schleichende Eskalation
Europa erlebt eine schleichende Erosion des Friedens. Brutale Gewalttaten, oft von jungen Ausländern verübt, häufen sich und werden von Politik und Medien allzu häufig verharmlost oder als isolierte Einzelfälle abgetan. Die Grenze zwischen innerem Frieden und einem diffusen Bürgerkrieg verschwimmt.
Sinnlose Brutalität im Alltag
In Wien belagert ein 16-jähriger Ex-Schüler mit seiner Clique die Wohnung seiner ehemaligen Lehrerin. Sie vergewaltigen sie, zum Abschluss zünden sie die Wohnung an. Vor Gericht erklärt der irakische Täter lapidar, er habe keine Lust mehr auf die Frau gehabt. In Sanary-sur-Mer attackiert ein 14-Jähriger seine Kunstlehrerin lebensgefährlich mit einem Messer – weil er sich ungerecht behandelt fühlte. In Southampton ersticht ein Sikh einen Briten mit seinem Zeremonialmesser schwer; die Polizei legt dem sterbenden Opfer Handschellen an, weil sie im Briten den Rassisten vermutet. In Belfast versucht ein sudanesischer Asylbewerber, einem Mann die Kehle durchzuschneiden – worauf ein vermummter Mob zur Vergeltung auf die Strasse zieht.
Solche Taten stehen nicht isoliert. Eritreische Asylbewerber in der Schweiz prügeln sich mit Eisenstangen und Steinen, weil sie ihren heimatlichen Konflikt hier weiterführen. Selbst harmlose Anlässe wie der Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain münden in Strassenschlachten.
Die Statistik spricht eine klare Sprache.
Wer diese Fälle als blosse Einzelfälle abtut, ignoriert die Muster. In Österreich stieg die Zahl der tatverdächtigen Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren in zehn Jahren um 45 Prozent; bei den 10- bis 14-Jährigen sind inzwischen über die Hälfte Ausländer. In Deutschland nahmen Vergewaltigungen seit 2018 um 72 Prozent zu, der Ausländeranteil bei Gruppenvergewaltigungen liegt bei 53 Prozent. Allein in Berlin gab es im vergangenen Jahr über 3400 Messerbedrohungen oder -angriffe.
Der Schweizer forensische Psychiater Frank Urbaniok hat die Polizeistatistiken in Europa analysiert. Sein Befund ist eindeutig: Nicht Ausländer generell, sondern vor allem junge Männer aus Ländern wie Algerien, Libyen oder Somalia sind massiv überrepräsentiert. In Deutschland begehen Algerier über 30-mal häufiger gewalttätige Angriffe als Deutsche.
Vom Opfermythos zur Eskalation
Lange hat die Politik versucht, dieses Unbehagen wegzudiskutieren. Täter werden zu Opfern erklärt – Opfer ihrer Herkunft, ihrer Traumatisierung oder des Rassismus. Die Erinnerung an den Nationalsozialismus führt dazu, Schuld fast reflexartig bei der eigenen Gesellschaft zu suchen. Nach den Kölner Silvesternächten riet eine Bürgermeisterin den Frauen, «eine Armlänge Abstand» zu halten.
Wie der Anthropologe René Girard beschrieb, geraten Angreifer und Angegriffene in einen Wettbewerb um die Opferrolle – mit tödlicher Dynamik. Der Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger sprach bereits in den 1990er-Jahren vom «molekularen Bürgerkrieg»: einer schleichenden Zersetzung der Gesellschaft durch Kleingewalt – von Hooligans über Drogenbanden bis zu plötzlichen Ausbrüchen gewöhnlicher Bürger.
Frieden als permanente Aufgabe
Enzensberger verglich die Sicherung des Friedens mit der Sisyphusarbeit: Der Staat muss den Stein der Gewalt immer wieder den Berg hinaufrollen, wohl wissend, dass er nie oben bleibt. Toleranz gegenüber Tätern, die man zu Opfern stilisiert, lässt diesen Stein jedoch schneller und schwerer rollen.
Die Mehrheit der Zuwanderer und Einheimischen will friedlich leben. Dennoch hat die Gesellschaft das Recht – und die Pflicht –, ihre eigene Sicherheit zu priorisieren. Schwerstkriminelle Ausländer können und sollten abgeschoben werden, wenn sie ihre Chance hier verspielt haben. Das ist keine Panikmache, sondern nüchterne Realität: Wer den molekularen Bürgerkrieg ignoriert, riskiert, dass er eines Tages offen ausbricht.
Grunbericht NZZ - Hinter Zahlschranke
http://archive.today/dVMpl
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| 3 | Zukunft 1969 vorausgesagt? Eine tyrannische Agenda nimmt Gestalt an.
David Icke verbindet Zeugenaussagen mit heutigen Entwicklungen.
In einer bemerkenswerten Rede im Jahr 1969 enthüllte der US-amerikanische Arzt Dr. Richard Day vor Kollegen detaillierte Pläne für eine grundlegende Umgestaltung der Gesellschaft. Was damals wie ferne Zukunftsmusik klang, erweist sich Jahrzehnte später als erstaunlich treffsicher – von Bevölkerungskontrolle über Totalüberwachung bis hin zu bargeldloser Gesellschaft. Der britische Autor und Kommentator David Icke hat diese Aussagen in einer Analyse mit aktuellen globalen Prozessen verknüpft und damit ein beunruhigendes Bild gezeichnet.
Die Herkunft der Prophezeiungen
Dr. Richard Day, enger Vertrauter der Rockefeller-Familie und damaliger Direktor von Planned Parenthood, sprach 1969 vor etwa 80 Kinderärzten in Pittsburgh. Er forderte die Zuhörer auf, keine Notizen zu machen und Aufnahmegeräte auszuschalten. Dennoch hielt der anwesende Kinderarzt Dr. Lawrence Dunegan die entscheidenden Inhalte im Gedächtnis fest und dokumentierte sie später. Dunegans Tonbandaufzeichnungen aus dem Jahr 1988 und ein Interview von 1991 bilden die Grundlage dieser Überlieferung.
Day, der in Rockefeller-nahen Institutionen tätig war, skizzierte eine Agenda, die Eugenik, Bevölkerungsreduktion und zentrale Kontrolle in den Mittelpunkt stellte. Viele seiner Vorhersagen sind inzwischen Realität oder befinden sich in der Umsetzung.
Von der Geschlechtsneutralität bis zur bargeldlosen Welt
Bereits 1969 sprach Day von einer Angleichung der Geschlechter und einer Fortpflanzung ohne natürliche Zeugung – Themen, die heute unter Begriffen wie «Mensch 2.0» und synthetischer Biologie diskutiert werden. Er prophezeite zudem eine Politik, in der gewählte Vertreter lediglich vorgefertigte Pläne ausführen, ohne die wahren Hintergründe zu kennen.
Besonders präzise wirken seine Ausführungen zur Wirtschaft: Die Menschen sollten sich an ständigen Wandel gewöhnen, nichts sollte von Dauer sein. Bargeld würde weitgehend verschwinden, Zahlungen elektronisch erfolgen. Eine einzige Karte – heute das Smartphone – sollte später durch ein Hautimplantat ersetzt werden, das Überwachung und Identifikation ermöglicht. Sparen würde erschwert, Reichtum in privaten Händen begrenzt.
Inszenierte Krisen und Kontrolle
Day sah inszenierten Terrorismus vor, der die Bevölkerung ängstigen und zur Abgabe von Freiheiten bewegen sollte. Ältere Menschen betrachtete er als Belastung; aktive Sterbehilfe und begrenzte Lebensdauer passten in das Bild einer gesteuerten Bevölkerungsentwicklung. Selbst ein möglicher Einsatz von Atomwaffen zur Durchsetzung der neuen Ordnung wurde nicht ausgeschlossen.
Icke stellt diese Elemente in den Kontext heutiger Entwicklungen: von Pandemiemassnahmen über Energie- und Wirtschaftskrisen bis hin zu Überwachungstechnologien in China und weltweit. Er sieht darin keine Zufälle, sondern Teile einer langfristigen Agenda einer globalen Elite.
Die Aussagen bleiben umstritten, werfen aber fundamentale Fragen auf: Wie viel Planung steckt hinter den bedeutenden Umbrüchen unserer Zeit? Wer profitiert davon? Und welche Rolle spielen Institutionen wie die Weltgesundheitsorganisation oder das Weltwirtschaftsforum tatsächlich?
Für Interessierte stehen die Originalaufzeichnungen Dunegans sowie Ickes Analyse zur weiteren Vertiefung bereit. Sie laden dazu ein, genauer hinzuschauen und die eigenen Schlüsse zu ziehen.
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| 4 | Queer ja, aber nur für die richtige Ideologie.
Marla-Svenja Liebich landet doch im Männerknast – die Ideologie stolpert über die eigene Absurdität
In Chemnitz hat die Justizvollzugsanstalt kurz nach der Einlieferung des verurteilten Rechtsextremisten Sven Liebich, der sich nun Marla-Svenja nennt, eine bemerkenswerte Entscheidung getroffen: Der Häftling wurde aus dem Frauengefängnis in die Männeranstalt Zeithain verlegt. Die sächsische Justizministerin Constanze Geiert (CDU) lobte den Schritt als schnelle Klarstellung, die keine «Inszenierungen» dulde. Sicherheit der weiblichen Insassinnen hat Vorrang.
Wenn die Wirklichkeit die Ideologie einholt
Noch am selben Tag, an dem Liebich nach seiner Auslieferung aus Tschechien zunächst im Frauengefängnis landete, entschied die Anstaltsleitung anders. Gespräch und Untersuchung führten offenbar zu dem Schluss, dass ein biologischer Mann trotz Selbstidentifikation als Frau im Frauentrakt nicht tragbar sei. Das sächsische Justizministerium bestätigte die Verlegung.
Liebich war 2023 vom Amtsgericht Halle wegen Volksverhetzung, übler Nachrede und Beleidigung zu eineinhalb Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Statt die Strafe anzutreten, floh er – und nutzte die Zwischenzeit, um seinen Geschlechtseintrag ändern zu lassen. Kritiker sprechen von einem klassischen Missbrauch des Selbstbestimmungsgesetzes. Der Saalekreis wehrt sich juristisch dagegen.
Wer darf eigentlich sein Geschlecht wechseln?
Hier drängt sich eine zynische Frage auf: Gilt das Recht auf «Selbstbestimmung» wirklich für jeden – oder nur für jene, die der links-grünen Ideologie genehm sind?
Bei einem rechten Aktivisten wie Liebich zeigt der Staat plötzlich Rückgrat und schickt ihn kurzerhand in den Männertrakt. Hätte es sich hingegen um einen linken Aktivisten, eine queere Ikone oder eine Antifa-Figur wie Maja T. (geb. Simeon T., non-binär/queer, identifiziert sich als Frau) gehandelt, die mit der Hammerbande und den Budapest-Angriffen in Verbindung gebracht wird, wäre die Unterbringung im Frauengefängnis vermutlich mit allen Regenbogenfahnen zelebriert und jede Kritik als «rechts» und «menschenfeindlich» diffamiert worden.
Die Selbstentlarvung der Woke-Sekte
Genau hier führt sich die links-grüne Gender-Ideologie ad absurdum. Sie predigt, biologisches Geschlecht sei ein soziales Konstrukt und allein die «gefühlt» Identität zähle – bis der erste unpassende Fall auftaucht. Dann siegt plötzlich doch die Realität. Die gleiche Ideologie, die Frauenräume und Frauensport zerstört, weil «Transfrauen» angeblich dazugehören, zieht bei politisch Unerwünschten blitzschnell die Grenze. Das ist keine Prinzipientreue, das ist pure Machtpolitik.
Die Woke-Sektenideologie entpuppt sich damit als zutiefst diskriminierend. Gehört jemand zum eigenen Lager, ist beinahe alles möglich: Geschlechtswechsel per Formular, Zugang zu Fraueneinrichtungen, gesellschaftliche Feier. Passt der Betreffende nicht ins Narrativ, wird Diskriminierung zum legitimen Mittel. Dann darf der Staat auf einmal doch zwischen Mann und Frau unterscheiden – und tut es auch. Heuchlerischer geht es kaum.
Der Fall Liebich ist kein Einzelfall, sondern ein Lehrstück. Er zeigt, wie der Staat und seine Vollzugsbehörden die absurde Ideologie nur so lange mittragen, wie es politisch opportun ist. Sobald die eigene Klientel oder die Sicherheit von Frauen betroffen sind, wird die Realität wiederentdeckt. Zynischer kann man eine Ideologie kaum entlarven.
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| 5 | Tessiner Spritpreise: Der späte Aufschrei gegen jahrelange Abzockerei
Wettbewerb als bitter nötiges Korrektiv
Die Eröffnung einer einzigen Billigtankstelle in Bellinzona hat im Tessin für erheblichen Wirbel gesorgt. Innerhalb weniger Stunden nach dem Start von Etzelpark purzelten die Benzinpreise an den lokalen Zapfsäulen um bis zu 19 Rappen pro Liter. Was zunächst wie eine erfreuliche Marktentwicklung aussah, hat nun politische Wellen geschlagen. Lega-Parlamentarier um Mauro Minotti fordern Antworten vom Regierungsrat und sprechen offen von «ungerechtfertigt hohen Treibstoffpreisen», die Autofahrer möglicherweise über Jahre hinweg gezahlt haben. Der Vorstoss, der von weiteren Abgeordneten unterstützt wird, wirft die Frage auf, ob die Konsumenten systematisch zu viel bezahlen mussten.
Was die Deutschschweiz längst weiss
In der Deutschschweiz ist dieses Muster seit langem bekannt. Die etablierten Tankstellenbetreiber haben keine formellen Preisabsprachen getroffen – jedenfalls nicht im klassischen kartellrechtlichen Sinne. Dennoch blieb der Markt über weite Strecken homogen hochpreisig. Ohne ernstzunehmende Billiganbieter fehlte schlicht der Druck, der zu faireren Preisen geführt hätte. Die Kunden zahlten den Preis für einen weitgehend konkurrenzlosen Markt.
Der Etzelpark-Effekt
Der Wendepunkt kam mit Etzelpark. Als das Unternehmen in Pfäffikon SZ seine erste Tankstelle eröffnete, sanken die Preise in der Umgebung praktisch sofort. Das Phänomen wiederholte sich an weiteren Standorten: in Winterthur, Schaffhausen oder Basel. Überall dort, wo Etzelpark auftauchte, setzte ein spürbarer Preisdruck ein. Die Konkurrenz reagierte – und die tieferen Preise blieben weitgehend stabil. Kein kurzfristiges Strohfeuer, sondern eine nachhaltige Veränderung durch echten Wettbewerb.
Überhebliche Reaktionen der Hochpreis-Anbieter
Besonders augenfällig – und etwas schmunzelnd zu beobachten – ist die Reaktion mancher etablierter Anbieter im Tessin. Sie geben sich betont gelassen und betonen, die tiefen Preise seien lediglich einer aggressiven Markteintrittsstrategie geschuldet und könnten auf Dauer nicht gehalten werden. Der Markt werde das schon «regeln». Die Erfahrung aus der Deutschschweiz widerlegt diese Haltung eindrücklich: Dort haben sich die günstigeren Preise gehalten, selbst bei den direkten Konkurrenten von Etzelpark. Offenbar fällt es schwer, einzugestehen, dass man jahrelang von fehlendem Wettbewerb profitiert hat.
Ein verspätetes Erwachen im Tessin
Ironischerweise hat erst der Tessiner Preissturz das Thema überhöhter Zapfsäulenpreise prominent in die Medien und ins öffentliche Bewusstsein gebracht. Während in der Deutschschweiz der Etzelpark-Effekt schon länger für Entlastung sorgt, scheint im Südkanton nun erst das Bewusstsein zu wachsen, dass Autofahrer jahrelang unnötig tief in die Tasche greifen mussten. Die Wettbewerbskommission sieht derzeit keinen Handlungsbedarf, der Preisüberwacher hingegen erkennt durchaus Sparpotenzial.
Der Fall zeigt exemplarisch, wie wichtig echter Wettbewerb für faire Preise ist. Wo er fehlt, zahlt der Verbraucher die Zeche. Wo er eintritt, profitieren alle – ausser jenen, die sich an alten, komfortablen Margen gewöhnt haben.
Etzelpark auf Expansionskurs
Betreiber Michael Knobel sucht aktiv weitere Standorte, um das Netz von Etzelpark-Tankstellen auszubauen. Interessierte Tankstellenbesitzer oder Partner sind ausdrücklich eingeladen, sich zu melden – weitere mögliche Standorte bekannt zu geben, schadet dem Unternehmen keineswegs, sondern unterstützt im Gegenteil das Ziel, faire Preise flächendeckend in der Schweiz zu etablieren. Mehr dazu auf etzelparkbenzin.ch
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| 7 | SVP Traditionelle-Schweiz vs. Reale Traditionelle-Schweiz
Die SVP und das verpatzte Bild der Schweiz
Von einer scharfen Oppositionspartei zum zahmen Stubentigerli
Die SVP versagt nicht nur in der harten Realpolitik. Sie droht auch, zu einem zahmen, krallen- und zahnlosen Stubentiger zu verkommen. Dasselbe gilt leider auch für ihre Werbung.
Das Bild, das eine traditionelle Schweiz vermitteln soll, sieht anders aus. Nicht nur die heimische Medienlandschaft macht sich darüber lustig – auch im Ausland reisst man über dieses missglückte Motiv Witze.
Gerne stelle ich meine korrigierte Version des misslungenen Versuchs zur Verfügung. Ihr müsst mich weder nennen noch entschädigen. Für das Ansehen einer souveränen Schweiz tue ich das mit Freude und aus voller Überzeugung.
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| 8 | Vom Kinderschutz zur Totalüberwachung – Brüssels neuer Würgegriff nach dem Netz
Kinderschutz oder Überwachungsstaat? Kritik an von der Leyens neuem Vorhaben
Die Europäische Kommission unter Präsidentin Ursula von der Leyen treibt ein weitreichendes Vorhaben voran: die Einführung einer gestuften Alterskontrolle für die Nutzung des Internets. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll bereits im September 2026 vorgelegt werden. Offiziell dient das Projekt dem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor schädlichen Inhalten. Kritiker warnen jedoch vor einem massiven Eingriff in die Privatsphäre aller Bürger und dem Aufbau eines umfassenden Überwachungssystems.
Gestuftes Modell
Die Pläne sehen ein abgestuftes Modell vor. Kinder bis drei Jahre sollen idealerweise gar keine Bildschirmzeit erhalten. Bis zum Alter von 13 Jahren wäre die Internetnutzung nur unter elterlicher oder erzieherischer Aufsicht erlaubt. Ab 13 Jahren sollen dann nur noch altersgerechte Dienste zugänglich sein. Zur Durchsetzung dieser Regeln setzt die Kommission auf eine neu entwickelte EU-Altersverifikations-App, die bereits technisch einsatzbereit ist. Sie soll mit datenschutzfreundlichen Methoden wie Zero-Knowledge-Proofs arbeiten, in der Praxis jedoch häufig auf Personalausweise, biometrische Daten oder Drittanbieter zurückgreifen.
Flächendeckende Pflicht
Der entscheidende Aspekt liegt in der flächendeckenden Anwendung. Um Minderjährige wirksam auszuschliessen, müssen praktisch alle Nutzer ihre Identität nachweisen – unabhängig davon, ob sie Social-Media-Plattformen, YouTube, TikTok, Videospiele, KI-Chatbots, App-Stores oder Nachrichtenportale nutzen. Der Begriff «Social Media plus» schafft hier bewusst Spielraum für eine Ausweitung auf nahezu alle digitalen Dienste.
Warnungen der Experten
Experten und Gremien äussern sich zunehmend skeptisch. Der Deutsche Ethikrat hat in seiner Stellungnahme hervorgehoben, dass technische Alterskontrollen erhebliche Risiken bergen. Solche Systeme könnten leicht zweckentfremdet werden, um politisch unerwünschte Inhalte oder Zugänge zu beschränken. Ein Missbrauch als Zensurinstrument sei nicht auszuschliessen.
Ähnlich deutlich fiel die Warnung von über 400 Wissenschaftlern aus 29 Ländern aus. In einem offenen Brief betonen sie die Gefahren für Privatsphäre, Datensicherheit, Gleichberechtigung und die Autonomie der Bürger. Flächendeckende Altersverifikation ohne ausreichende wissenschaftliche Grundlage sei gesellschaftlich nicht hinnehmbar und könne mehr Schaden als Nutzen stiften.
Erfahrungen aus Australien
Erfahrungen aus anderen Ländern untermauern die Bedenken. In Australien haben vergleichbare Regelungen gezeigt, dass technikaffine Kinder und Jugendliche Sperren schnell umgehen. Der angestrebte Schutz blieb weitgehend aus, während der bürokratische und technische Aufwand enorm war. In der EU droht nun eine noch breitere Umsetzung mit ähnlichen Schwächen.
Der eigentliche Kern
Hinter dem vordergründig löblichen Ziel des Kinderschutzes zeichnet sich ein tieferer Eingriff ab. Statt Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung zu stärken, schiebt sich der Staat mit technischen Lösungen zwischen Familien und Kinder. Als Nebeneffekt entsteht ein digitales Identitätsregister, das den Weg zu einem umfassenden EU-Digital-ID-Wallet ebnet und die Gewöhnung an permanente Identifizierung fördert.
Die Debatte um dieses Vorhaben gewinnt an Schärfe. Ob es tatsächlich wirksamen Jugendschutz bringt oder vor allem die Kontrolle über das digitale Leben der Bürger ausbaut, wird sich in den kommenden Monaten entscheiden. Bis zum September bleibt Zeit für eine kritische Auseinandersetzung – bevor der Gesetzentwurf konkrete Form annimmt.
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| 9 | Wenn die Polizei kriminell wird und Ungereimtheiten an der Tagesordnung liegen
Wie Rechnungsmanipulationen die Stadtpolizei erschütterten
Die Stadtpolizei Uster, die für die Sicherheit in einer der grösseren Zürcher Vorortsgemeinden zuständig ist, steht seit Wochen im Mittelpunkt unangenehmer Schlagzeilen. Was zunächst als interne Verwaltungsfrage begann, hat sich zu einem handfesten Skandal entwickelt, der Fragen nach Transparenz, Kontrolle und Führungskultur aufwirft. Im Zentrum stehen manipulierte Rechnungen, massive Budgetüberschreitungen und ein auffälliger Anstieg der Busseneinnahmen – allesamt Entwicklungen, die das Parlament der Stadt Uster in seiner Sitzung Anfang Juli 2026 heftig beschäftigten.
Der Mechanismus der Umgehung
Konkret soll die Polizeiverwaltung in der Vergangenheit Rechnungsbeträge gezielt aufgeteilt haben. Auf diese Weise blieben einzelne Posten unter den Schwellenwerten, die eine höhere Genehmigungsstufe oder eine Information der zuständigen Kontrollgremien erfordert hätten. Das Vorgehen ermöglichte Anschaffungen und Ausgaben, für die eigentlich keine Freigabe vorlag. Die Folge war eine Überschreitung des Budgets um rund 1,4 Millionen Franken allein im Jahr 2025. Solche Praktiken brechen nicht nur formale Regeln, sie untergraben auch das Prinzip der parlamentarischen Aufsicht, das in einer Demokratie wie der Schweiz besonders sensibel ist.
Folgen für die Führung
Der Druck auf die Verantwortlichen wuchs rasch. Bereits im März 2026 wurde der damalige Kommandant beurlaubt, später löste die Stadt das Arbeitsverhältnis per Ende Oktober «in gegenseitigem Einvernehmen» auf. Offiziell berief man sich auf einen «Vertrauensverlust». Die Parlamentsdebatte machte jedoch deutlich, dass die Rechnungsaffäre ein wesentlicher Faktor war. Politiker verschiedener Parteien sprachen von «inakzeptablem Verhalten» und forderten lückenlose Aufklärung. Die Vorfälle belasten nicht nur die aktuelle Jahresrechnung, sondern werfen auch einen Schatten auf die gesamte Sicherheitsvorstehung der Stadt.
Die ominösen Busseneinnahmen
Ein weiterer Aspekt, der für Stirnrunzeln sorgt, ist der markante Anstieg der Einnahmen aus Bussen. Diese sollen im betreffenden Zeitraum auf über 1,5 Millionen Franken geklettert sein – ein Wert, der deutlich über dem Üblichen liegt. Ob hier ein systematischer Zusammenhang zu den finanziellen Engpässen besteht, etwa durch verstärkten Druck auf die Aussendienstmitarbeiter, wird in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Die Stadtverwaltung hat solche Mutmassungen bisher nicht ausgeräumt, was die Gerüchteküche weiter anheizt.
Breitere Implikationen für die Stadt
Für eine Gemeinde wie Uster, die auf eine stabile und vertrauenswürdige Polizei angewiesen ist, sind diese Ungereimtheiten besonders schmerzlich. Die Stadtpolizei erfüllt nicht nur repressive Aufgaben, sondern engagiert sich auch in Prävention, Verkehrserziehung und Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden. Wenn nun der Eindruck entsteht, dass in der eigenen Verwaltung mit zweierlei Mass gemessen wird, leidet darunter die Glaubwürdigkeit der gesamten Behörde.
Die Verantwortlichen stehen nun vor der Herausforderung, nicht nur finanzielle Ordnung zu schaffen, sondern auch strukturelle Mängel in der internen Kontrolle zu beheben. Transparente Kommunikation und unabhängige Überprüfungen wären ein erster Schritt, um das verlorene Vertrauen der Bevölkerung und des Parlaments zurückzugewinnen. Ob dies gelingt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Die Affäre bleibt jedenfalls ein mahnendes Beispiel dafür, wie schnell kleine Umgehungen zu grossen Problemen führen können.
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| 11 | Irregeleitete treiben Europa in den Krieg.
Von einem gebildeten Beobachter der geopolitischen Lage
Die Koalition der Kriegswilligen
In Paris hat sich am Montag eine selbsternannte «Koalition der Willigen» zusammengerottet, um eine multinationale «Schutztruppe» für die Ukraine vorzubereiten. Französische und britische Truppen sollen bereits in Nachbarländern üben, wie sie das Land nach einem möglichen Waffenstillstand «sichern» könnten. Ein Generalstab existiert offenbar schon. Doch ein Waffenstillstand ist nirgends in Sicht – vor allem, weil Russland jegliche Stationierung westlicher Soldaten auf ukrainischem Boden kategorisch ablehnt.
Kriegswillige ohne demokratische Legitimation
Bemerkenswert ist, wer sich hier als Beschützer Europas aufspielt: Friedrich Merz, der in Deutschland tief unbeliebte Kanzler, Emmanuel Macron, der in Frankreich keine Mehrheit mehr hinter sich hat, der gescheiterte britische Premierminister Keir Starmer und natürlich Wolodymyr Selenskyj. Diese Runde von Politikern, die in ihren eigenen Ländern kaum noch Rückhalt geniessen, plant Schritte, die nicht nur die Bevölkerungen, sondern auch die UNO aussen vor lassen.
In der Ukraine selbst wünscht sich laut Umfragen eine klare Mehrheit seit zwei Jahren ein rasches Ende des Krieges durch Verhandlungen. Doch das zählt offenbar wenig. Stattdessen wird der Stellvertreterkrieg mit aller Macht am Laufen gehalten – notfalls auch durch direkte westliche Beteiligung, sobald die ukrainischen Kräfte erschöpft sind.
Raketenabwehr als Angriffsvorbereitung
Gleichzeitig wurde in Paris beschlossen, gemeinsam mit der Ukraine eine europäische Raketenabwehr aufzubauen. Beteiligt sind neben Deutschland weitere neun Staaten. Offiziell dient das dem Schutz. Tatsächlich richtet es sich gegen Russland – obwohl Moskau wiederholt betont hat, weder die EU noch die NATO angreifen zu wollen. Selbst hochrangige westliche Militärs sehen derzeit keine russischen Angriffsabsichten.
Historische Parallelen und gefährliche Rhetorik
Besonders befremdlich wirkt die Sprache, mit der Merz den «Druck auf Moskau» erhöhen will, angeblich im Namen der Freiheit Europas. Solche Formulierungen erinnern fatal an frühere Zeiten, in denen ähnliche Parolen grossen Schaden über den Kontinent brachten. Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow nannte die Koalition treffend eine «Koalition der Irregeleiteten und Kriegstreiber». Sie opfert nicht nur weiter ukrainische Leben, sondern gefährdet auch die Sicherheit der eigenen Bevölkerungen.
Wohin führt das alles?
Der Westen rüstet massiv auf, kauft Angriffswaffen wie Tomahawk-Marschflugkörper und baut Abwehrsysteme auf. Gleichzeitig wird ein angeblicher russischer Angriff für 2030 herbeigeredet. Die Frage drängt sich auf: Bereiten hier wirklich Irregeleitete einen grossen Krieg vor, statt endlich auf Frieden zu setzen? Die Zeichen stehen leider eindeutig auf Eskalation.
Zum Kommentar von Tilo Gräser
https://apolut.net/irregeleitete-bereiten-krieg-vor-von-tilo-graser
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| 12 | Teil 2/24: Serie: Klimanarrativ, Wettermodifikation und die Architektur moderner Kontrolle
Die Macht gesellschaftlicher Narrative
Wie politische Deutungsmuster öffentliche Debatten prägen
Die Konstruktion der Wirklichkeit
Narrative sind keine zufälligen Produkte des gesellschaftlichen Austauschs; sie sind die unsichtbaren Leitplanken des Denkens. In der politischen Soziologie ist längst anerkannt, dass derjenige, der die Begriffe und Rahmenbedingungen einer Debatte definiert, auch deren Ausgang kontrolliert. Ein erfolgreich etabliertes Narrativ sorgt dafür, dass bestimmte Fragen gar nicht erst gestellt werden, weil sie im vorgegebenen Denksystem als absurd oder moralisch verwerflich gelten. Im Kontext der Klimadebatte lässt sich beobachten, wie ein hochkomplexes, multifaktorielles System wie das globale Wetter auf eine einzige, leicht verständliche Ursache reduziert wurde: den anthropogenen CO2-Ausstoss.
Diese Reduktion ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer jahrzehntelangen strategischen Kommunikation. Sie erfüllt den Zweck, die Komplexität der Welt so weit zu vereinfachen, dass daraus konkrete politische Handlungsanweisungen abgeleitet werden können. Wenn die Ursache monolithisch ist, muss es auch die Lösung sein. Jede Abweichung von diesem Erklärungsmodell, jeder Hinweis auf solare Zyklen, kosmische Strahlung oder technologische Eingriffe in die Atmosphäre wird als Störfaktor wahrgenommen, der die politische Dynamik bremsen könnte. Das System schützt sein Kernnarrativ, indem es Abweichler marginalisiert und die Debatte auf das Spektrum zwischen totaler Katastrophenangst und technokratischer Rettung verengt.
Das Phänomen der selektiven Blindheit
Die Konsequenz dieser Verengung ist eine kollektive selektive Blindheit. Wissenschaftliche Arbeiten, die nicht in das dominierende Muster passen, erhalten keine Fördergelder; Journalisten, die unbequeme Fragen stellen, verlieren ihren Zugang zu den grossen Plattformen. So entsteht eine Echokammer, die sich selbst stabilisiert. Die Öffentlichkeit nimmt die Homogenität der Berichterstattung als Beweis für deren Richtigkeit wahr, während sie in Wahrheit nur das Ergebnis eines systemischen Filterprozesses ist.
Dieses Prinzip der Informationssteuerung ist nicht neu, aber im digitalen Zeitalter hat es eine Perfektion erreicht, die eine Opposition fast unmöglich macht. Das System operiert nicht mehr mit Zensur im klassischen Sinne, sondern mit der Überflutung des Raumes durch das genehmigte Narrativ.
Die Tabuzonen der Forschung
Innerhalb dieses Rahmens wurden spezifische Tabuzonen errichtet. Eine der am strengsten bewachten Zonen betrifft die Schnittstelle zwischen militärischer Forschung und Atmosphärenphysik. Während die zivile Meteorologie als transparent gilt, bleibt der Bereich der strategischen Umweltforschung im Dunkeln. Wenn man verstehen will, warum bestimmte technologische Entwicklungen aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden sind, muss man zu den Ursprüngen jener Projekte zurückkehren, die einst als Meilensteine der Wissenschaft gefeiert wurden und heute als Verschwörungstheorie abgetan werden. Eines der prominentesten Beispiele für diese Dynamik ist eine Anlage im eisigen Norden Amerikas, deren Name bis heute Kontroversen auslöst: HAARP.
Serie
Titel: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 - 13 - 14 -15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24
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| 13 | Solar-Hammer: Die Ideologie frisst ihre Kinder
Von den rosigen Versprechen zur bitteren Rechnung
Ab 2027 droht Schweizer Solaranlagenbesitzern ein böses Erwachen. Wer seinen Überschussstrom ins Netz drückt, könnte in sonnigen Mittagsstunden plötzlich selbst zahlen müssen. Negative Preise sind möglich, wenn das Netz vor lauter Flatterschrott überquillt. Der Bund rettet die Kleinanlagen mit einer Minimalvergütung von sechs Rappen pro Kilowattstunde – eine Art Gnadenbrot für die Jünger der unausgegorenen Furzideen, die uns seit Jahren teuer zu stehen kommen.
Es war absehbar. Wer ernsthaft glaubte, man könne eine Industrienation mit unzuverlässigem, wetterabhängigem Strom versorgen, ohne dass es früher oder später teuer wird, hat entweder nie gerechnet oder nie hingeschaut. Die Sonne scheint, wenn sie will – meist genau dann, wenn der Bedarf gering ist. Das Ergebnis: Überangebot, Netzprobleme und nun die Quittung für all jene, die auf den grünen Heilsversprechen hereingefallen sind.
Die viel bessere Alternative: Generation-IV-Kraftwerke
Statt weiter in teure, unzuverlässige Solar- und Windanlagen zu investieren, die bei Flaute oder Dunkelheit brav den Dienst verweigern, lohnt ein Blick auf die echte Zukunftstechnologie: die Generation-IV-Kernkraftwerke. Diese Reaktoren der vierten Generation repräsentieren einen Quantensprung gegenüber den bereits bewährten Anlagen der dritten Generation – und erst recht gegenüber dem volatilen Flatterschrott.
Im Gegensatz zu Solar- und Windkraft, die nur produzieren, wenn Mutter Natur mitspielt, liefern Generation-IV-Kraftwerke grundlastfähigen, wetterunabhängigen Strom rund um die Uhr. Sie sind deutlich effizienter, nutzen das Uran viel besser aus und reduzieren den Atommüll auf ein Minimum. Viele Konzepte arbeiten mit schnellen Neutronen, die sogar abgebrannte Brennstäbe aus alten Reaktoren wieder nutzbar machen können – eine Art Recycling, das die Abfallproblematik radikal entschärft.
Sicherheit? Auf einem ganz anderen Niveau. Viele Generation-IV-Designs sind passiv sicher: Bei Störfällen schaltet sich das System von allein ab, ohne dass Pumpen oder aktive Kühlung nötig wären. Hochtemperaturreaktoren mit Helium- oder Salzschmelze-Kühlung arbeiten bei enormen Temperaturen und ermöglichen nicht nur Strom, sondern auch Prozesswärme für die Industrie oder die Wasserstoffproduktion. Die Technologie ist erprobt, die Vorteile sind messbar – und sie steht im krassen Gegensatz zum teuren, landschaftszerstörenden, ressourcenfressenden Irrsinn der Windräder und Solarfelder, die bei jedem Wetterwechsel das Netz destabilisieren.
Während die Ideologie-Jünger weiter Milliarden in Subventionen für Anlagen pumpen, die bei Dunkelheit oder Windstille nichts taugen, bieten Generation-IV-Reaktoren die verlässliche, dichte und saubere Energie, die eine moderne Gesellschaft tatsächlich braucht. Die Schweiz täte gut daran, das veraltete Neubauverbot endlich zu kippen und auf diese bewährte, zukunftsweisende Technologie zu setzen – statt weiter den grünen Traum zu subventionieren, der am Ende nur höhere Rechnungen und Abhängigkeiten produziert.
Die bewährte Wasserkraft als verlässlicher Partner
Unsere Wasserkraftwerke bleiben ein Eckpfeiler der Versorgung: zuverlässig, regelbar und emissionsarm. Sie ergänzen Kernkraft ideal, wo Speicherseen Flexibilität bieten. Doch auch sie sind endlich – neue Grossprojekte stossen an Grenzen von Topografie und Ökologie. Deshalb braucht es dringend ergänzende, dichte Energiequellen wie Generation-IV, statt auf den launischen Flatterschrott zu setzen.
Quelle Blick
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| 14 | Selbstentzündung der Flora: Ein Mythos und seine Gefahren
Warum trockene Vegetation nicht von allein brennt
In Zeiten anhaltender Hitze und Trockenheit kursieren immer wieder Gerüchte über spontane Brände in Wald und Wiese. Doch die Natur entzündet sich nicht einfach so unter der Sommersonne. Eine Selbstentzündung der Flora – gemeint sind Gräser, Sträucher und Bäume – durch reine Sonneneinstrahlung ist praktisch ausgeschlossen. Selbst bei extrem hohen Temperaturen reicht die Wärme der Sonne nicht aus, um pflanzliches Material auf die notwendigen Zündtemperaturen zu bringen. Die Vegetation trocknet aus und wird damit hochgradig brandanfällig, doch ohne äussere Zündquelle bleibt ein Feuer aus.
Die entscheidenden Temperaturschwellen
Trockenes Gras oder Heu beginnt erst bei rund 250 bis 300 ° Celsius zu glimmen, Holz entzündet sich typischerweise zwischen 280 und 340 ° Celsius. Diese Werte liegen weit über dem, was ein heisser Sommertag auf dem Boden oder an der Oberfläche von Pflanzen erzeugen kann. Die Sonne mag das Material austrocknen und damit brandanfälliger machen, doch ohne äussere Zündquelle bleibt es dabei. Echte Selbstentzündungen treten eher bei organischen Abfällen wie Heustöcken oder grossen Komposthaufen auf, wo mikrobielle Prozesse über längere Zeit Wärme aufstauen können – ein Prozess, der Wochen dauert und sehr spezielle Bedingungen wie schlechte Belüftung erfordert. Im offenen Wald oder auf Wiesen fehlen solche Voraussetzungen.
Menschliche Fahrlässigkeit als Hauptursache
Viel wahrscheinlicher als jede Selbstentzündung sind Brände durch menschliches Handeln. Achtlos weggeworfene Zigaretten gelten in vielen Regionen als eine der häufigsten Auslöser von Wald- und Flächenbränden. Der glimmende Tabak erreicht leicht Temperaturen, die trockenes Gras oder Laub entzünden können, besonders bei Wind und Trockenheit. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist ungleich höher als bei anderen Ursachen – in manchen Ländern werden bis zu 20 Prozent der Brände darauf zurückgeführt. Auch heisse Katalysatoren von Fahrzeugen oder Funken bei Arbeiten tragen ihren Teil bei.
Glasflaschen oder -scherben hingegen spielen kaum eine Rolle. Untersuchungen zeigen, dass der sogenannte Brennglaseffekt unter realen Bedingungen im Wald extrem unwahrscheinlich ist. Die Scherben liegen selten im optimalen Abstand und Winkel, sind oft verschmutzt oder trüb und erzeugen keine ausreichend hohen Temperaturen. Experten stufen diese Gefahr als vernachlässigbar ein.
Brandstiftung – die vorsätzliche Gefahr
Neben Fahrlässigkeit stellt auch bewusste Brandstiftung eine ernste Bedrohung dar. In Deutschland etwa machen vorsätzliche Brandlegungen rund 20 Prozent der erfassten Waldbrände aus, in der Schweiz tragen menschliche Ursachen insgesamt zu etwa 90 Prozent der Fälle bei. Solche Taten sind oft schwer nachzuweisen, richten aber enormen Schaden an Ökosystemen, Wildtieren und menschlicher Infrastruktur an und binden wertvolle Ressourcen der Feuerwehren. Sie unterstreichen, wie sehr der Schutz unserer Wälder von verantwortungsvollem Handeln und gesellschaftlicher Wachsamkeit abhängt – und wie verheerend Vorsatz wirken kann.
Vorsicht statt Panik
Die Botschaft ist klar: Die grösste Bedrohung geht nicht von der Natur selbst aus, sondern von unserer Unachtsamkeit oder gar Absicht. Wer in trockenen Zeiten im Freien unterwegs ist, sollte Zigarettenstummel sorgfältig entsorgen, keine Glasflaschen zurücklassen, offenes Feuer vermeiden und jede verdächtige Beobachtung melden. Nur so schützen wir Wälder und Wiesen vor Bränden, die durch menschliches Versagen oder Vorsatz entstehen – und nicht durch vermeintliche Selbstentzündung.
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| 15 | Teil 1/24: Serie: Klimanarrativ, Wettermodifikation und die Architektur moderner Kontrolle
Wenn Hitze zur Erzählung wird
Warum der Hitzesommer weit mehr ist als ein meteorologisches Ereignis
Der weiche Asphalt von Paris
Nehmen Sie einen Moment und betrachten Sie das Bild, das sich in den Sommerwochen der Jahre 2020 bis 2026 über Europa gelegt hat. Es sind Bilder von Städten, in denen der Asphalt unter den Füssen weich wird, von überlasteten Krankenhäusern, die Hitzeopfer in provisorischen Korridoren behandeln müssen, und von Medien, die täglich neue Temperaturrekorde verkünden, als handele es sich dabei um die neuesten Sportergebnisse. Regierungen richten dringende Appelle an ihre Bürger, Klimaanlagen auszuschalten und die nationalen Energienetze zu schonen. Über all dem schwebt ein omnipräsentes Narrativ: Dies ist der unumstössliche Beweis für den Klimawandel, die unerbittliche Quittung für zu viel Kohlendioxid und das neue Normal, auf das sich die Menschheit abzuliefern hat.
Diese Erzählung ist mittlerweile so vollständig, so allgegenwärtig und vor allem so emotional aufgeladen, dass ein rationaler Blick dahinter fast unmöglich erscheint. Wer es wagt, grundlegende Fragen zu stellen, sieht sich im öffentlichen Diskurs sofort mit dem Stigma des Klimaleugners konfrontiert. Diese Kategorie ist in der modernen Debattenkultur mit einer moralischen Ächtung belegt, die an die klassischen Denkverbote früherer Epochen erinnert. Doch gerade diese flexible, hochemotionale Abwehr von Fragen ist das sicherste Zeichen dafür, dass genau diese Fragen notwendig sind. Ein etabliertes System schützt selten das, was unwichtig ist. Es schützt vielmehr jene Mechanismen, deren Offenlegung seine eigene Funktionsweise gefährden würde.
Der mediale Rahmen
Beginnen wir die Untersuchung daher nicht mit spekulativen Behauptungen, sondern mit öffentlich zugänglichen Fakten. Diese werden in der Mainstream-Kommunikation konsequent in einem Rahmen präsentiert, der bestimmte Schlussfolgerungen von vornherein verhindert. Die psychologische Wirkung dieser täglichen Berichterstattung ist tiefgreifend. Sie erzeugt einen Zustand kollektiver Ohnmacht, in dem technokratische Kontrollmassnahmen nicht nur akzeptiert, sondern als Rettung herbeigesehnt werden.
Das Phänomen der extremen Sommerhitze wird dabei als isoliertes, rein atmosphärisches Ereignis dargestellt, das ausserhalb menschlicher Gestaltungsmacht steht – zumindest ausserhalb jener Gestaltungsmacht, die über die Reduktion von Emissionen hinausgeht. Doch ein genauerer Blick auf die Geschichte der Atmosphärenwissenschaften zeigt, dass die Erforschung und Beeinflussung der oberen Luftschichten eine lange, oft militärisch konnotierte Tradition besitzt, die in der aktuellen Debatte systematisch ausgeblendet wird.
Der Blick in die Stratosphäre
Wenn wir das Phänomen der Hitze verstehen wollen, müssen wir den Blick über die bodennahen Wetterschichten hinausrichten. Die moderne Meteorologie stützt sich auf Modelle, die primär die Troposphäre betrachten. Doch die Architektur der globalen Atmosphäre ist komplexer, und die Grenzbereiche zum Weltraum bergen Geheimnisse, die seit Jahrzehnten im Zentrum staatlicher Forschungsinteressen stehen. Um die Mechanismen der Gegenwart zu durchdringen, müssen wir die Entstehung jener Deutungsmuster analysieren, die bestimmen, was wir als Wahrheit akzeptieren dürfen. Der Weg zur Erkenntnis führt über das Verständnis der Macht von Narrativen und deren politischer Instrumentalisierung, wie der nächste Teil dieser Untersuchung zeigen wird.
Serie
Titel: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 - 13 - 14 -15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24
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| 16 | Robert Stein: Dritter Weltkrieg als reale Gefahr – und die Chance auf einen echten Neuanfang
Der ehemalige Bundeswehrpilot und langjährige Medienmacher warnt im Podcast zum Buch „Endlich Frieden“ vor Eskalation und plädiert für eine Revolution im Denken.
Ein prägender Kopf der freien Medien
Robert Stein hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten maßgeblich zur Stärkung unabhängiger Stimmen in Deutschland beigetragen. Als einer der hundert Autoren des Buches „Endlich Frieden“ setzt er ein klares Zeichen für Zivilcourage. Im Gespräch mit Kayvan Soufi-Siavash, Teil der gleichnamigen Podcast-Serie, geht es um die akute Kriegsgefahr – und um die gleichzeitig bestehende Möglichkeit eines grundlegenden Neuanfangs.
Militärerfahrung schärft den Blick auf die Gegenwart
Stein bringt eine seltene Kombination aus praktischer Erfahrung und medienkritischer Analyse mit. Früher als Pilot bei der Bundeswehr und später in der Sicherheitsberatung tätig, kennt er die Logik militärischer Eskalation aus erster Hand. In seinen Beiträgen – etwa in der Sendung „Tacheles“ mit Thomas Röper – hat er wiederholt vor einer Kriegsdynamik gewarnt, die Europa in einen größeren Konflikt ziehen könnte. Im aktuellen Podcast-Gespräch verbindet er diese Erfahrung mit einer klaren Diagnose: Mächtige Interessen haben die Gesellschaft auf Krieg programmiert. Doch genau darin liegt auch die Chance. Stein sieht in der wachsenden Bewusstseinsbildung und in Projekten wie „Endlich Frieden“ den Hebel für einen positiven Wandel.
Das Buch „Endlich Frieden“ – Zusammengefasst
Das Buch versammelt einhundert Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medizin, Politik und Kultur, die mutig Stellung gegen die vorherrschende Kriegslogik beziehen. Es liefert keine abstrakten Appelle, sondern konkrete Impulse, die eigene innere Friedenskraft zu aktivieren. Der Leitgedanke ist einfach und radikal zugleich: Nur eine Revolution im Denken schafft inneren Frieden – und der wiederum ermöglicht äußeren Frieden. Das Motto „Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin“ bringt die Haltung auf den Punkt: Verweigerung der Teilnahme an einem von oben gesteuerten Konflikt durch klares Bewusstsein und persönliche Verantwortung. Das Projekt will nicht nur informieren, sondern Menschen zu aktiven Friedensstiftern machen. Denn ohne Frieden, so die zentrale Botschaft, bleibt letztlich alles andere ohne Bestand.
Wer sich einbringen möchte, findet im Buch und den begleitenden Podcastfolgen direkte Anknüpfungspunkte – für den eigenen Beitrag zu einer Zukunft, die nicht im Krieg enden muss.
Zur Sendung
https://www.youtube.com/@EndlichFriedenBuch
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| 17 | Ehrlichkeit als Gesetz: Eine Lektion aus Wales für die Schweiz
Wie ein Anti-Lügen-Gesetz die Politik grundlegend verändern könnte
In Wales verlieren Politiker ihren Sitz, wenn sie nachweislich lügen. Es gibt keine zweite Chance, und sie müssen mit juristischen Konsequenzen rechnen, wenn sie es dennoch tun. Ein radikaler Ansatz – und doch einer, der zum Nachdenken anregt, besonders hierzulande.
Stellen wir uns vor, ein solches Gesetz würde in der Schweiz eingeführt. Die unmittelbare Folge wäre ein tiefgreifender Wandel der politischen Landschaft. Viele der etablierten Figuren, die mit Halbwahrheiten, Auslassungen oder gezielten Fehlinformationen arbeiten, müssten gehen. Schätzungsweise mehr als die Hälfte des aktuellen Kaders wäre arbeitslos. Das Bundeshaus wirkte plötzlich leer, die Korridore ruhiger. Doch diese Leere wäre kein Verlust, sondern der Beginn einer Erneuerung.
Vertrauen zurückgewinnen
Die Bürgerinnen und Bürger würden der Politik endlich wieder vertrauen können. Statt misstrauischer Distanz entstünde eine neue Grundlage: Ehrlichkeit als Norm, nicht als Ausnahme. Direkte Demokratie, unser wertvollstes Gut, würde gestärkt. Volksinitiativen und Referenden könnten wieder auf faktenbasierte Debatten bauen statt auf manipulierte Narrative. Die Schweiz würde sich von einem System, das zunehmend von Inszenierung und Interessengruppen geprägt ist, zu einer wahrhaft repräsentativen Ordnung entwickeln.
Auch die Lobbyisten wären betroffen.
Hypothetisch betrachtet blieben selbst die einflussreichen Lobbyisten nicht unberührt. Ein Gesetz, das Lügen unter Strafe stellt, würde die grauen Zonen der Einflussnahme enger machen. Die stillen Kanäle, durch die wirtschaftliche oder ideologische Interessen in die Politik einsickern, verlören an Wirksamkeit. Transparenz würde nicht nur gefordert, sondern erzwungen – ein Gewinn für die Souveränität des Volkes.
Ebenso der Verwaltungsapparat müsste sich wandeln
Das Gleiche gälte für die Angestellten in Bund, Kantonen und Gemeinden. Beamte und Verwaltungsmitarbeiter, die in offizieller Funktion täuschen oder wesentliche Fakten verschweigen, müssten mit disziplinarischen und rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der aufgeblähte Apparat würde schlanker und verantwortungsbewusster werden. Statt bürokratischer Abschirmung und Schönfärberei, stünde wieder der Dienst am Bürger im Zentrum.
Wiedererblühen der Schweiz
Für die Schweiz selbst würde ein solches Gesetz weit mehr bedeuten als personelle Wechsel. Es wäre ein Signal der Selbstreinigung. Mit ehrlichen Vertretern, die Verantwortung übernehmen, statt sie zu verschieben, könnten die grossen Herausforderungen – von der Migrationspolitik über die Neutralität bis zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit – endlich sachlich und lösungsorientiert angegangen werden. Das Land würde wieder erblühen: als Vorbild für Stabilität, als Ort, wo das Wort des Politikers noch zählt und wo der Bürger sich ernst genommen fühlt.
Ist es nicht tatsächlich traurig, dass Ehrlichkeit in unserer politischen Kultur inzwischen fast utopisch klingt? Ein Anti-Lügen-Gesetz nach walisischem Vorbild wäre kein radikaler Bruch, sondern die Rückkehr zu den Grundwerten, die die Schweiz einst stark gemacht haben.
Es ist höchste Zeit, diese Diskussion ernsthaft zu führen.
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| 18 | Chatkontrolle 1.0: Der orwellsche Albtraum kehrt durch die Hintertür zurück
Während die WM die Massen fesselte und die Sommerferien lockten, hat das EU-Parlament per Verfahrenstrick die anlasslose Überwachung privater Nachrichten verlängert – gegen eine Mehrheit der Abgeordneten. Was das wirklich bedeutet.
Das EU-Parlament hat am 9. Juli 2026 die sogenannte Chat Control 1.0, eine zeitlich befristete Ausnahme von der ePrivacy-Richtlinie, bis April 2028 verlängert. Es war bereits im März 2026 zweimal abgelehnt worden. Nun reichte ein parlamentarischer Taschenspielertrick: In der zweiten Lesung brauchte es eine absolute Mehrheit von 361 Stimmen, um das Vorhaben endgültig zu stoppen. 314 Abgeordnete stimmten dagegen – es fehlten 47. So wurde aus einer klaren Ablehnung doch noch eine Verlängerung.
Für den einzelnen EU-Bürger: Deine Nachrichten gehören bald nicht mehr dir.
Wer immer noch «Ich habe nichts zu verbergen» sagt, hat entweder nie im Leben etwas Peinliches geschrieben oder versteht nicht, wie Macht funktioniert. Künftig dürfen Plattformen wie Meta oder Google auf unverschlüsselten Diensten private Nachrichten, Bilder und Sprachmitteilungen nach bekanntem CSAM-Material durchsuchen – freiwillig, aber mit staatlicher Rückendeckung. Ende-zu-Ende-verschlüsselte Dienste wie Signal oder WhatsApp sind (noch) ausgenommen, doch der Präzedenzfall steht. Die Infrastruktur fürs grosse Scannen ist da. Und wenn man jemanden ins Visier nimmt, findet man immer etwas. Jeder hat peinliche, kompromittierende oder politisch unliebsame Nachrichten. Die können dann als Hebel dienen – zur Kriminalisierung, zur Einschüchterung, zur politischen Säuberung. Das ist kein Kinderschutz. Das ist der Bau einer digitalen Stasi-Lizenz für Konzerne und Bürokraten. Die gleichen Parteien, die sonst so laut vor Demokratieabbau warnen, haben das durchgewunken. Ironie stirbt in Brüssel einen langsamen Tod.
Für die Schweiz, sollte sie der EU beitreten: Auch hier wird nichts mehr privat bleiben.
Die Schweiz ist von dieser konkreten Verlängerung noch nicht direkt betroffen. Das Schweizer Parlament hat vor drei Jahren ähnliche Überwachungsphantasien abgelehnt, und die Motion von Min Li Marti (SP), die Parlamentsdiensten die Nutzung von X verbieten wollte, ist im Juni 2026 ebenfalls gescheitert. Ein kleiner Sieg der Vernunft. Doch wer der EU beitritt oder sich weiter angleicht, importiert das ganze Paket: Brüsseler Regeln, Brüsseler Überwachung, Brüsseler «Kinderschutz» als Vorwand für den grossen Lauschangriff. Dann scannen auch bei uns die Konzerne mit, dann gilt das «nichts zu verbergen»-Märchen auch für Schweizer Bürger. Die direktdemokratische Bremse wird dann zur reinen Dekoration. Wer das nicht will, sollte sich genau überlegen, was ein EU-Beitritt wirklich kostet – nicht nur an Souveränität, sondern an der letzten privaten Ecke im digitalen Leben.
Die EU hat bewiesen, dass sie bereit ist, parlamentarische Mehrheiten per Verfahrenstrick auszuhebeln, wenn es um die eigene Machtausweitung geht. Wer das für harmlos hält, hat die letzten Jahre nicht aufgepasst. Der Albtraum ist nicht mehr nur Theorie. Er hat einen Termin: bis 2028. Und dann kommt wahrscheinlich der nächste Akt.
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| 19 | Ehrlichkeit als Gesetz: Eine Lektion aus Wales für die Schweiz
Wie ein Anti-Lügen-Gesetz die Politik grundlegend verändern könnte
In Wales verlieren Politiker ihren Sitz, wenn sie nachweislich lügen. Es gibt keine zweite Chance, und sie müssen mit juristischen Konsequenzen rechnen, wenn sie es dennoch tun. Ein radikaler Ansatz – und doch einer, der zum Nachdenken anregt, besonders hierzulande.
Stellen wir uns vor, ein solches Gesetz würde in der Schweiz eingeführt. Die unmittelbare Folge wäre ein tiefgreifender Wandel der politischen Landschaft. Viele der etablierten Figuren, die mit Halbwahrheiten, Auslassungen oder gezielten Fehlinformationen arbeiten, müssten gehen. Schätzungsweise mehr als die Hälfte des aktuellen Kaders wäre arbeitslos. Das Bundeshaus wirkte plötzlich leer, die Korridore ruhiger. Doch diese Leere wäre kein Verlust, sondern der Beginn einer Erneuerung.
Vertrauen zurückgewinnen
Die Bürgerinnen und Bürger würden der Politik endlich wieder vertrauen können. Statt misstrauischer Distanz entstünde eine neue Grundlage: Ehrlichkeit als Norm, nicht als Ausnahme. Direkte Demokratie, unser wertvollstes Gut, würde gestärkt. Volksinitiativen und Referenden könnten wieder auf faktenbasierte Debatten bauen statt auf manipulierte Narrative. Die Schweiz würde sich von einem System, das zunehmend von Inszenierung und Interessengruppen geprägt ist, zu einer wahrhaft repräsentativen Ordnung entwickeln.
Auch die Lobbyisten wären betroffen.
Hypothetisch betrachtet blieben selbst die einflussreichen Lobbyisten nicht unberührt. Ein Gesetz, das Lügen unter Strafe stellt, würde die grauen Zonen der Einflussnahme enger machen. Die stillen Kanäle, durch die wirtschaftliche oder ideologische Interessen in die Politik einsickern, verlören an Wirksamkeit. Transparenz würde nicht nur gefordert, sondern erzwungen – ein Gewinn für die Souveränität des Volkes.
Ebenso der Verwaltungsapparat müsste sich wandeln
Das Gleiche gälte für die Angestellten in Bund, Kantonen und Gemeinden. Beamte und Verwaltungsmitarbeiter, die in offizieller Funktion täuschen oder wesentliche Fakten verschweigen, müssten mit disziplinarischen und rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der aufgeblähte Apparat würde schlanker und verantwortungsbewusster werden. Statt bürokratischer Abschirmung und Schönfärberei, stünde wieder der Dienst am Bürger im Zentrum.
Wiedererblühen der Schweiz
Für die Schweiz selbst würde ein solches Gesetz weit mehr bedeuten als personelle Wechsel. Es wäre ein Signal der Selbstreinigung. Mit ehrlichen Vertretern, die Verantwortung übernehmen, statt sie zu verschieben, könnten die grossen Herausforderungen – von der Migrationspolitik über die Neutralität bis zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit – endlich sachlich und lösungsorientiert angegangen werden. Das Land würde wieder erblühen: als Vorbild für Stabilität, als Ort, wo das Wort des Politikers noch zählt und wo der Bürger sich ernst genommen fühlt.
Ist es nicht tatsächlich traurig, dass Ehrlichkeit in unserer politischen Kultur inzwischen fast utopisch klingt? Ein Anti-Lügen-Gesetz nach walisischem Vorbild wäre kein radikaler Bruch, sondern die Rückkehr zu den Grundwerten, die die Schweiz einst stark gemacht haben.
Es ist höchste Zeit, diese Diskussion ernsthaft zu führen. | 1 |
| 20 | Ehrlichkeit als Gesetz: Eine Lektion aus Wales für die Schweiz
Wie ein Anti-Lügen-Gesetz die Politik grundlegend verändern könnte
In Wales verlieren Politiker ihren Sitz, wenn sie nachweislich lügen. Es gibt keine zweite Chance, und sie müssen mit juristischen Konsequenzen rechnen, wenn sie es dennoch tun. Ein radikaler Ansatz – und doch einer, der zum Nachdenken anregt, besonders hierzulande.
Stellen wir uns vor, ein solches Gesetz würde in der Schweiz eingeführt. Die unmittelbare Folge wäre ein tiefgreifender Wandel der politischen Landschaft. Viele der etablierten Figuren, die mit Halbwahrheiten, Auslassungen oder gezielten Fehlinformationen arbeiten, müssten gehen. Schätzungsweise mehr als die Hälfte des aktuellen Kaders wäre arbeitslos. Das Bundeshaus wirkte plötzlich leer, die Korridore ruhiger. Doch diese Leere wäre kein Verlust, sondern der Beginn einer Erneuerung.
Vertrauen zurückgewinnen
Die Bürgerinnen und Bürger würden der Politik endlich wieder vertrauen können. Statt misstrauischer Distanz entstünde eine neue Grundlage: Ehrlichkeit als Norm, nicht als Ausnahme. Direkte Demokratie, unser wertvollstes Gut, würde gestärkt. Volksinitiativen und Referenden könnten wieder auf faktenbasierte Debatten bauen statt auf manipulierte Narrative. Die Schweiz würde sich von einem System, das zunehmend von Inszenierung und Interessengruppen geprägt ist, zu einer wahrhaft repräsentativen Ordnung entwickeln.
Auch die Lobbyisten wären betroffen.
Hypothetisch betrachtet blieben selbst die einflussreichen Lobbyisten nicht unberührt. Ein Gesetz, das Lügen unter Strafe stellt, würde die grauen Zonen der Einflussnahme enger machen. Die stillen Kanäle, durch die wirtschaftliche oder ideologische Interessen in die Politik einsickern, verlören an Wirksamkeit. Transparenz würde nicht nur gefordert, sondern erzwungen – ein Gewinn für die Souveränität des Volkes.
Ebenso der Verwaltungsapparat müsste sich wandeln
Das Gleiche gälte für die Angestellten in Bund, Kantonen und Gemeinden. Beamte und Verwaltungsmitarbeiter, die in offizieller Funktion täuschen oder wesentliche Fakten verschweigen, müssten mit disziplinarischen und rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der aufgeblähte Apparat würde schlanker und verantwortungsbewusster werden. Statt bürokratischer Abschirmung und Schönfärberei, stünde wieder der Dienst am Bürger im Zentrum.
Wiedererblühen der Schweiz
Für die Schweiz selbst würde ein solches Gesetz weit mehr bedeuten als personelle Wechsel. Es wäre ein Signal der Selbstreinigung. Mit ehrlichen Vertretern, die Verantwortung übernehmen, statt sie zu verschieben, könnten die grossen Herausforderungen – von der Migrationspolitik über die Neutralität bis zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit – endlich sachlich und lösungsorientiert angegangen werden. Das Land würde wieder erblühen: als Vorbild für Stabilität, als Ort, wo das Wort des Politikers noch zählt und wo der Bürger sich ernst genommen fühlt.
Ist es nicht tatsächlich traurig, dass Ehrlichkeit in unserer politischen Kultur inzwischen fast utopisch klingt? Ein Anti-Lügen-Gesetz nach walisischem Vorbild wäre kein radikaler Bruch, sondern die Rückkehr zu den Grundwerten, die die Schweiz einst stark gemacht haben.
Es ist höchste Zeit, diese Diskussion ernsthaft zu führen.
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