StandPunkt
Ir al canal en Telegram
Unterstützen Sie StandPunkt Unabhängiger Journalismus ohne Paywall braucht Ihre Unterstützung. Ihre Spende ermöglicht freie, kritische und unabhängige Berichterstattung. Spendenkonto – Verein Förderung der offenen Meinung IBAN: CH83 0900 0000 1636 5976 8
Mostrar más4 829
Suscriptores
-424 horas
+147 días
-330 días
Carga de datos en curso...
Canales Similares
Nube de Etiquetas
Menciones Entrantes y Salientes
---
---
---
---
---
---
Atraer Suscriptores
julio '26
julio '26
+117
en 15 canales
junio '26
+171
en 13 canales
Get PRO
mayo '26
+266
en 31 canales
Get PRO
abril '26
+155
en 10 canales
Get PRO
marzo '26
+580
en 34 canales
Get PRO
febrero '26
+140
en 19 canales
Get PRO
enero '26
+241
en 31 canales
Get PRO
diciembre '25
+217
en 24 canales
Get PRO
noviembre '25
+107
en 39 canales
Get PRO
octubre '25
+73
en 22 canales
Get PRO
septiembre '25
+85
en 21 canales
Get PRO
agosto '25
+111
en 18 canales
Get PRO
julio '25
+246
en 21 canales
Get PRO
junio '25
+94
en 29 canales
Get PRO
mayo '25
+187
en 32 canales
Get PRO
abril '25
+101
en 31 canales
Get PRO
marzo '25
+88
en 28 canales
Get PRO
febrero '25
+89
en 28 canales
Get PRO
enero '25
+119
en 38 canales
Get PRO
diciembre '24
+76
en 17 canales
Get PRO
noviembre '24
+107
en 31 canales
Get PRO
octubre '24
+132
en 25 canales
Get PRO
septiembre '24
+115
en 25 canales
Get PRO
agosto '24
+208
en 45 canales
Get PRO
julio '24
+213
en 52 canales
Get PRO
junio '24
+137
en 24 canales
Get PRO
mayo '24
+149
en 32 canales
Get PRO
abril '24
+170
en 37 canales
Get PRO
marzo '24
+163
en 40 canales
Get PRO
febrero '24
+203
en 23 canales
Get PRO
enero '24
+348
en 43 canales
Get PRO
diciembre '23
+242
en 31 canales
Get PRO
noviembre '23
+78
en 33 canales
Get PRO
octubre '23
+92
en 30 canales
Get PRO
septiembre '23
+104
en 0 canales
Get PRO
agosto '23
+93
en 0 canales
Get PRO
julio '23
+153
en 0 canales
Get PRO
junio '23
+110
en 0 canales
Get PRO
mayo '23
+83
en 0 canales
Get PRO
abril '23
+65
en 0 canales
Get PRO
marzo '23
+86
en 0 canales
Get PRO
febrero '23
+80
en 0 canales
Get PRO
enero '23
+67
en 0 canales
Get PRO
diciembre '22
+79
en 0 canales
Get PRO
noviembre '22
+95
en 0 canales
Get PRO
octubre '22
+87
en 0 canales
Get PRO
septiembre '22
+35
en 0 canales
Get PRO
agosto '22
+44
en 0 canales
Get PRO
julio '22
+88
en 0 canales
Get PRO
junio '22
+132
en 0 canales
Get PRO
mayo '22
+105
en 0 canales
Get PRO
abril '22
+55
en 0 canales
Get PRO
marzo '22
+194
en 0 canales
Get PRO
febrero '22
+160
en 0 canales
Get PRO
enero '22
+70
en 0 canales
Get PRO
diciembre '21
+181
en 0 canales
Get PRO
noviembre '21
+146
en 0 canales
Get PRO
octubre '21
+230
en 0 canales
Get PRO
septiembre '21
+557
en 0 canales
Get PRO
agosto '21
+161
en 0 canales
Get PRO
julio '21
+141
en 0 canales
Get PRO
junio '21
+130
en 0 canales
Get PRO
mayo '21
+411
en 0 canales
Get PRO
abril '21
+222
en 0 canales
Get PRO
marzo '21
+159
en 0 canales
Get PRO
febrero '21
+90
en 0 canales
Get PRO
enero '21
+632
en 0 canales
| Fecha | Crecimiento de Suscriptores | Menciones | Canales | |
| 29 julio | +2 | |||
| 28 julio | +2 | |||
| 27 julio | +2 | |||
| 26 julio | +4 | |||
| 25 julio | +12 | |||
| 24 julio | +11 | |||
| 23 julio | +9 | |||
| 22 julio | +2 | |||
| 21 julio | +5 | |||
| 20 julio | +3 | |||
| 19 julio | +6 | |||
| 18 julio | +1 | |||
| 17 julio | +3 | |||
| 16 julio | +1 | |||
| 15 julio | +3 | |||
| 14 julio | 0 | |||
| 13 julio | 0 | |||
| 12 julio | 0 | |||
| 11 julio | +6 | |||
| 10 julio | +7 | |||
| 09 julio | +2 | |||
| 08 julio | +2 | |||
| 07 julio | +4 | |||
| 06 julio | +2 | |||
| 05 julio | +5 | |||
| 04 julio | +4 | |||
| 03 julio | +3 | |||
| 02 julio | +9 | |||
| 01 julio | +7 |
Publicaciones del Canal
Gesinnungswächter brechen bei Familien ein und bedrohen Kinder.
Was in Holzkirchen geschehen ist, entlarvt den Charakter unseres grossen "Bruders" im Norden, schärfer als jede Sonntagsrede. Es geht nicht um den Schutz eines Dunkeheutigen Jugendlichen vor einer Beleidigung. Es geht um die systematische Einschüchterung einer ganzen Generation und um die klare Ansage, dass bestimmte Grenzen nicht überschritten werden dürfen – schon gar nicht von jungen Menschen und wenn es um die Willkommenskultur geht.
Anfang Juli meldeten Eltern der Polizei, ihr Sohn sei an einer privaten Wirtschaftsschule in Holzkirchen von Mitschülern wegen seiner Hautfarbe beschimpft worden. Daraus wurde binnen weniger Wochen ein Fall für den Staatsschutz. Am 22. Juli rückten Einsatzkräfte in den Landkreisen München und Miesbach an, durchsuchten die Wohnungen von sieben Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren, beschlagnahmten Handys, Computer und Speichermedien und brachten sogar einen Diensthund mit. Das Amtsgericht München hatte die Beschlüsse erlassen, die Staatsanwaltschaft München II die Sachleitung übernommen. Offiziell ermittelt man wegen des Verdachts, Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet und weitere politisch rechts motivierte Straftaten begangen zu haben. In mehreren Berichten taucht zusätzlich der Vorwurf des Hitlergrusses und weiterer «verfassungsfeindlicher Äusserungen» auf. Die sichergestellten Geräte sollen nun von IT-Forensikern ausgewertet werden – ein Aufwand, der bei den meisten alltäglichen Jugenddelikten undenkbar wäre.
Die Verhältnismässigkeit als Farce
Man stelle sich denselben Aufwand bei einer linken Schmiererei, einem Antifa-Angriff oder einer islamistischen Beleidigung vor. Die Vorstellung ist lächerlich. Hier aber wird das volle Besteck ausgepackt: Staatsschutz, IT-Forensik, Diensthund, konzertierte Wohnungsdurchsuchungen bei Minderjährigen. Josef Kraus hat in Tichys Einblick treffend festgestellt, dass der Staat, der sonst oft handlungsunfähig wirkt, plötzlich mit maximaler Härte zuschlägt, sobald es um die - für den Staat - «falsche» Gesinnung geht. Das riecht nach politischer Machtdemonstration und krassem Verstoss gegen das Prinzip der Verhältnismässigkeit. Ähnliche Fälle – etwa die Durchsuchung bei einem 14-Jährigen, der den Hashtag «Alles für Deutschland» verwendet hatte – zeigen, dass dies kein Einzelfall ist, sondern Methode. Eltern und Jugendliche sollen spüren, dass der Staat jederzeit bereit ist, die Unverletzlichkeit der Wohnung zu relativieren, wenn es um die Durchsetzung der herrschenden Erzählung geht.
Nicht Rassismus, sondern Unterwerfung
Natürlich wird der Vorgang medial als Kampf gegen Rassismus verkauft. Doch das ist die Verpackung. Der eigentliche Inhalt ist ein Exempel. Junge Menschen sollen frühzeitig begreifen, dass der Bevölkerungsaustausch, die fortgesetzte Zuwanderung unter dem Deckmantel der Fachkräfte und die dazugehörige Willkommenskultur nicht diskutierbar sind. Wer auch nur den Anschein erweckt, Unmut zu äussern, Fragen zu stellen oder sich der vorgeschriebenen Erzählung zu entziehen, dem wird gezeigt, wo die Grenzen liegen – und zwar mit dem Eintritt der Staatsgewalt in die elterliche Wohnung. Die Botschaft lautet: Auch Kinder und Jugendliche haben sich der herrschenden links-grün-marxistisch-sozialistisch-kommunistischen Ideologie bedingungslos zu unterwerfen. Widerspruch ist nicht vorgesehen. Anpassung ist Pflicht. Wer das nicht versteht, bekommt die volle Härte des Apparats zu spüren.
Das ist keine Strafverfolgung im klassischen Sinn. Das ist politische Disziplinierung. Und sie beginnt bewusst bei den Jüngsten, weil genau dort die nächste Generation geformt werden soll. Die Eltern sitzen hilflos dabei, während Beamte die Zimmer ihrer Söhne durchwühlen. Die Jugendlichen selbst lernen, dass bestimmte Gedanken und Worte nicht nur unschicklich, sondern staatsgefährdend sind. Wer künftig noch glaubt, er könne in der Schule oder im privaten Chat ungeschützt sprechen, wird sich diesen Fall in Erinnerung rufen. Genau das ist beabsichtigt.
—
Folge StandPunkt, um hinter di
| 2 | Teil 6/24: Serie: Klimanarrativ, Wettermodifikation und die Architektur moderner Kontrolle
Wettermodifikation im Kalten Krieg
Was USA und Sowjetunion tatsächlich erforschten
Das Wettrüsten am Himmel
Während die Welt im Kalten Krieg auf das nukleare Bedrohungspotenzial starrte, lief im Verborgenen ein weiteres, nicht minder folgenschweres Wettrüsten. In den 1950er und 1960er Jahren investierten sowohl Washington als auch Moskau immense Summen in die Erforschung der Wettermodifikation. Die Prämisse war einfach wie beängstigend: Wer den Regen kontrollieren, Dürren erzeugen oder Stürme lenken kann, besitzt eine Waffe, die den Gegner lautlos und ohne den sichtbaren Einsatz von Truppen in die Knie zwingen kann. In den USA wurde diese Forschung unter anderem von der Advanced Research Projects Agency, der heutigen DARPA, koordiniert, während in der Sowjetunion spezialisierte Militärinstitute an ähnlichen Programmen arbeiteten.
Die historischen Dokumente, die im Laufe der Jahre freigegeben wurden, zeigen eine erstaunliche Dichte an Projekten. Unter Decknamen wie Project Skyfire oder Project Cirrus experimentierten amerikanische Wissenschaftler mit der Beeinflussung von Blitzen und der Abschwächung von Hurrikanen. Auf sowjetischer Seite konzentrierte man sich stark auf die künstliche Erzeugung von Niederschlägen zur Sicherung der eigenen Landwirtschaft und die potenzielle Austrocknung gegnerischer Anbaugebiete. Diese Programme waren keine Randerscheinungen der Wissenschaft; sie wurden von führenden Köpfen der Epoche getragen und genossen höchste politische Priorität. Das Wetter wurde als ein dynamisches System begriffen, das durch gezielte, punktuelle Eingriffe aus dem Gleichgewicht gebracht werden konnte.
Die Militarisierung der Meteorologie
Die Konsequenz dieser Forschung war eine zunehmende Militarisierung der Meteorologie. Wissenschaftler wurden zu Strategen, die Atmosphäre zum potenziellen Operationsraum. Die psychologische Hemmschwelle, die Natur als Waffe zu nutzen, war in den Denkfabriken des Kalten Krieges äusserst niedrig.
Man suchte nach Wegen, die Geophysik selbst in den Dienst der nationalen Sicherheit zu stellen. Viele der damals entwickelten Methoden basierten auf relativ einfachen chemischen und physikalischen Prinzipien, die jedoch in ihrer Massenanwendung eine beträchtliche Wirkung entfalten konnten.
Vom Labor in die Praxis
Viele dieser historischen Programme blieben keine theoretischen Experimente; sie wurden in die Praxis umgesetzt. Während die hochentwickelten Methoden zur Beeinflussung der oberen Atmosphäre noch in der Entwicklung waren, etablierten sich auf der Ebene der unteren Wetterschichten Technologien, die heute weltweit zum Standardrepertoire staatlicher Infrastruktur gehören. Um die Kontinuität dieser Entwicklung zu verstehen, müssen wir uns einer Technologie zuwenden, die den Übergang vom geheimen Militärprojekt zur kommerziellen Realität wie keine andere verkörpert: dem Cloud Seeding, das im nächsten Teil im Fokus steht.
Serie
Serie
Titel: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 - 13 - 14 -15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 | 215 |
| 3 | Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber
Der Anschlag in Berlin und das grosse Erstaunen der Willkommenskultur
Ein Attentäter rast in Berlin in die Menge – mitten in den Christopher-Street-Day. Ein Angriff auf genau jene Vielfalt und Buntheit, die seit Jahren als höchstes Gut gefeiert wird. Und plötzlich fordern dieselben Stimmen, die jahrelang offene Grenzen und uneingeschränkte Willkommenskultur gepredigt haben, Sicherheit. War das wirklich so unvorhersehbar?
Natürlich nicht. Es war absehbar. Man wollte es nur nicht sehen.
Von der Antidiskriminierungsbewegung zur politischen Religion
Die LGBTQ-plus-Bewegung ist längst keine Bewegung mehr, die sich gegen sexuelle Diskriminierung richtet. Sie ist von linken Zeitgeist-Ideologen unterwandert worden, die aus der sexuellen Orientierung eine politische Religion gemacht haben. Eine Ideologie, die offene Grenzen, unkontrollierte Zuwanderung und die Integration des Unintegrierbaren verlangt. Eine Religion, die Gotteskrieger ins Land holt und dann erstaunt tut, wenn genau diese Gotteskrieger die Regenbogenflagge als Feindbild betrachten. Eine Religion, die Parteipolitik betreibt und unablässig gegen alles trommelt, was rechts von ihr steht.
Ich bin schwul – aber nicht dumm.
Ich bin schwul. Das ist mein höchstpersönliches, privates Empfinden. Ich lebe es mit Stolz. Ich mache daraus aber keine Ideologie und schon gar keine politische Religion. Und ich bin auch nicht suizidal genug, als schwuler Mann ausgerechnet jene Politik zu unterstützen, die Islamisten, Unintegrierbare und Gefährder nach Europa spült. Denn nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber.
Mich schützt am Ende nicht die Regenbogenfahne. Mich schützt nicht der Ruf nach Buntheit und Vielfalt. Mich schützt nicht das Gendern und auch nicht die Behauptung von 72 Geschlechtsidentitäten. Mich schützen Recht und Ordnung. In diesem Recht und in dieser Ordnung liegt meine Freiheit. Nur dort entsteht echte Freiheit – und nur in dieser Freiheit gibt es echte Vielfalt.
Selbstaufgabe statt Schutz
Wer unablässig nach Freiheit und Vielfalt schreit und gleichzeitig politisch dafür eintritt, dass Hunderttausende Menschen ins Land kommen, die Freiheit, Recht, Ordnung und Offenheit ablehnen, führt sich selber ad absurdum. Er legt die Waffe an die eigene Schläfe. Er opfert die eigene Sicherheit auf dem Altar einer Ideologie, die ihn am Ende als Ersten frisst.
Vor den Patrioten fürchte ich mich nicht. Die wollen mich nicht steinigen und nicht vom Dach werfen. Ich fürchte mich vor jenen, die im Namen der LGBTQ-Bewegung reden und handeln – vor dem politischen Arm dieser Bewegung, der den IS, die Hamas und die Salafisten jahrelang bagatellisiert, relativiert und am Ende noch protegiert hat.
Ihr marschiert mit der Regenbogenfahne durch die Strassen und holt gleichzeitig die Leute ins Land, die euch und mich am liebsten auslöschen würden. Das ist kein Schutz. Das ist selberaufgabe.
Und wie gesagt: Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber.
Grundgedanke: Gerald Grosz
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 403 |
| 4 | 18,5 Millionen für estnisches Essen, das die eigene Armee dort rausgeschmissen hat
Vorteilhaftestes Angebot statt Qualität - Armasuisse vergibt trotz Qualitätsproblemen im Herkunftsland und klarer Präferenz für Schweizer Produkte erneut einen Millionenauftrag ins Ausland.
Wieder einmal vergibt Armasuisse einen dicken Auftrag ins Ausland – und wieder einmal bleibt die heimische Wirtschaft aussen vor. Während man bei Waffen und Munition möglichst auf Schweizer Produktion setzt, gilt das offenbar nicht für das, was den Soldaten in den Magen kommt.
Für 18,5 Millionen Franken kauft das Bundesamt für Rüstung jetzt Feldgerichte bei der estnischen Firma Kommivabrik OÜ. Sieben Anbieter hatten sich beworben, den Zuschlag erhielt derjenige mit den besten Punkten bei Qualität und Preis. Die Packungen sind gefriergetrocknet, halten acht Jahre und sollen in Mangellagen die Truppe versorgen: Frühstück, Pasta, Reis, Eintöpfe, süss, salzig, mit oder ohne Fleisch. Armasuisse betont, es handle sich um das vorteilhafteste Angebot. Doch der Preis allein erklärt nicht, warum erneut so viel Geld die Landesgrenze überschreitet, statt hierzulande Wertschöpfung zu schaffen.
In Estland selbst war das Essen nicht gut genug.
Genau dieses Unternehmen hatte die estnische Armee vor drei Jahren aus dem Programm genommen. Die Rationen waren qualitativ mangelhaft, Öl lief aus den Packungen, die angegebenen Kalorienwerte stimmten nicht, Liefertermine wurden gerissen, und die Soldaten wollten die Gerichte kaum essen. Der Vertrag wurde fristlos gekündigt. Die Firma hat seither die Rezepte angepasst und präsentiert nun etwas, das zumindest optisch an Lebensmittel erinnert. Trotzdem bleibt der Vorgang brisant: Was der eigenen Armee im Baltikum nicht mehr zugemutet wurde, darf jetzt Schweizer Soldaten vorgelegt werden. Dass ausgerechnet diese Firma den Zuschlag erhält, wirft Fragen auf – nicht nur zur Qualität, sondern auch zum Umgang mit den eigenen Ansprüchen an Versorgungssicherheit.
Heimische Wertschöpfung bleibt auf der Strecke
Kaum war der Ärger um das italienische Apfelmus für 670’000 Franken abgeklungen, folgt der nächste Millionenauftrag ins Ausland. Die Armee betont auf ihrer Website, sie setze auf regionale und saisonale Produkte und stärke damit die Versorgungssicherheit. Bei den Feldgerichten zählt plötzlich nur noch das günstigste und punktestärkste Angebot – egal, woher es kommt und welche Vorgeschichte es mitbringt. 18,5 Millionen Franken, die in der Schweiz in Arbeitsplätze, Know-how und echte Versorgungssicherheit hätten fliessen können, wandern stattdessen nach Estland. Das ist nicht nur wirtschaftlich fragwürdig, sondern auch ein Schlag ins Gesicht jener, die hierzulande Lebensmittel herstellen und verarbeiten.
Die Begründung von Armasuisse bleibt formal korrekt und inhaltlich dünn. Wer Versorgungssicherheit ernst meint, müsste sie dort stärken, wo sie im Ernstfall tatsächlich gebraucht wird – in der Schweiz. Stattdessen wird erneut Geld ins Ausland transferiert, während man sich hinter Ausschreibungskriterien und Punktetabellen verschanzt.
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 394 |
| 5 | ‼️‼️‼️ Genau zuhören ! "Der schöpferische Mensch" - Gary Cooper 1949 | 422 |
| 6 | Grüne fordern: Nachtfahrverbot für die Alten
Wie eine Grünen-Nationalrätin Senioren pauschal zum Verkehrsrisiko erklärt – und warum der Spiess längst umgedreht gehört
Grünen-Nationalrätin Marionna Schlatter will Senioren ab 70 Jahren bei Dunkelheit und auf Autobahnen möglichst vom Steuer fernhalten. Eine Idee, die vor allem eines verrät: Alte Menschen gelten in bestimmten Kreisen pauschal als Gefahr, die man am besten rechtzeitig einschränkt, bevor sie Schaden anrichten können.
In einem Vorstoss fordert die Zürcherin den Bundesrat auf, strengere Regeln für über 70-jährige Autofahrer zu prüfen. Zur Debatte stehen obligatorische Fahrkurse, Praxistests und stufenweise Einschränkungen – namentlich ein Nachtfahrverbot und der Verzicht auf Autobahnen. Schlatter begründet das mit nachlassendem Sehvermögen und Hirnleistungsstörungen, die im Alter zunehmen würden. Sie verweist auf Unfallzahlen und behauptet, über 70-Jährige hätten 2025 mehr Unfälle verursacht als die Junglenker zwischen 18 und 24. Die Zahlen des Bundesamts für Statistik zeigen jedoch ein deutlich differenzierteres Bild: Über 80-Jährige verursachen pro gefahrenem Kilometer zwar mehr als doppelt so viele Unfälle mit Personenschaden wie die jüngsten Fahrer, die Gruppe der 65- bis 79-Jährigen liegt aber weiterhin unter jener der 18- bis 24-Jährigen. SVP-Nationalrat Christian Imark wirft ihr vor, Statistiken zu verdrehen, indem sie alle älteren Altersklassen in einen Topf wirft und so gezielt Stimmung gegen Senioren macht. Mitte-Nationalrat Martin Candinas hält das Anliegen grundsätzlich nachvollziehbar, warnt aber vor dem falschen Adressaten und plädiert eher für freiwillige Angebote, Informationsveranstaltungen und ärztliche Empfehlungen statt pauschaler Verbote.
Wer hier eigentlich eine Gefahr darstellt
Man kann den Gedanken auch andersherum denken. Wer – wie Schlatter – ältere Bürger pauschal unter Generalverdacht stellt und ihnen bei Nacht die Mobilität nehmen will, offenbart eine krankhaft-ideologische Haltung, die den Menschen nach Alter und vermeintlicher Nützlichkeit sortiert, was auch als Diskriminierung bezeichnet werden kann und muss. Genau solche Denkmuster machen linke Politik in den Augen vieler Bürger zu einer echten Gefahr: realitätsfern, belehrend und jederzeit bereit, Freiheiten zu opfern, sobald sie dem eigenen Weltbild im Weg stehen. Die Ideologie, die hinter solchen Vorstössen steckt, misstraut dem Individuum und vertraut stattdessen auf staatliche Bevormundung. Sie sieht den Bürger nicht als mündigen Menschen, sondern als potenzielles Risiko, das man regulieren, prüfen und bei Bedarf einschränken muss. Wer so denkt, diskriminiert nicht nur die Alten – er entlarvt sich selbst als jemand, der die Gesellschaft in nützliche und lästige Bestandteile zerlegt und dabei die eigene Überheblichkeit für Fürsorge hält.
Linke Politiker*innen unter Kontrolle bringen
Deshalb der Gegenvorschlag, «rein satirisch» und doch mit einem Körnchen Ernst: Endlich Realitätsschulungen, Hirnleistungsstörungstests und Ideologie-TÜVs für linke Politikerinnen und Politiker – und vor allem ein generelles Politverbot bei Nacht und in sozialistischen Kreisen. Dann könnten diese politischen Panik-Raser nicht länger im Schutz der Dunkelheit und mit Vollgas über die Bürger hinwegbrausen. Denn wer tagsüber die Alten vom Steuer holen will, sollte nachts wenigstens nicht unkontrolliert politische Ideologie in den Verkehr bringen dürfen. Vielleicht würde ein solches Nach(t)denkverbot für linke Politiker sogar mehr Sicherheit schaffen als jedes Fahrverbot für Senioren – und der Gesellschaft den einen oder anderen links-grün-ideologischen Auffahrunfall ersparen.
Ursprungsquelle
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 625 |
| 7 | Im "AktivTeam Bargeldinitiative" berichtet Chris R., dass er an mehreren SBB-Bahnhöfen (u. a. Embrach, Niederglatt und Niederhasli) wegen deaktivierter Bargeldfunktion kein Billet lösen konnte. Ein SBB-Mitarbeiter begründete dies mit Vandalismus bzw. der Gefahr von Diebstählen an den Automaten. Auf die Frage, ob er ohne Billet bis zur nächsten Barzahlmöglichkeit fahren dürfe, erhielt Chris die Antwort, dass ihm trotzdem eine Busse drohen könne – allenfalls mit Kulanz des Kontrolleurs.
Der behauptete Vandalismus ist ein strafrechtliches Problem und muss mit den Mitteln des Strafgesetzbuches sowie geeigneten Sicherheitsmassnahmen bekämpft werden – nicht dadurch, dass rechtschaffenen Bürgern die Barzahlung entzogen wird. Wenn aus Sicherheitsgründen die Bargeldannahme flächendeckend abgeschafft wird, trifft die Massnahme nicht die Täter, sondern die ehrlichen Barzahler. Genau darin liegt das Problem. Aus unserer Sicht darf die Bekämpfung von Straftaten nicht dazu führen, dass verfassungsmässig geschützte Rechte oder deren praktische Ausübung eingeschränkt werden.
Es kann nicht sein, dass ehrliche Bürger benachteiligt oder sogar bestraft werden, weil Diebe Billetautomaten aufbrechen könnten. Straftaten müssen gegen die Täter mit den Mitteln des Strafrechts bekämpft werden – nicht, indem allen Barzahlern der Ticketkauf verunmöglicht wird. Ein Rechtsstaat darf Kriminalität nicht dadurch bekämpfen, dass er die Rechte gesetzestreuer Bürger einschränkt. Das wäre eines Rechtsstaats unwürdig.
Zur Strafe: Der bekannte Grundsatz «Nulla poena sine lege» bedeutet wörtlich: «Keine Strafe ohne Gesetz.» Gemeint ist, dass niemand bestraft werden darf, wenn es dafür keine klare gesetzliche Grundlage gibt. Für den vorliegenden Fall passt jedoch eher ein anderer Rechtsgedanke: Niemand darf bestraft werden, wenn ihm die Erfüllung einer Pflicht objektiv unmöglich gemacht wurde. Wer ein Billet kaufen will, dies aber wegen fehlender Bargeldannahme nicht lösen kann, sollte daraus grundsätzlich keinen Nachteil oder eine Busse erleiden.
Wir setzen uns politisch dafür ein, dass dieser Grundsatz künftig auch im öffentlichen Verkehr konsequent eingehalten wird und die Barzahlung an allen Verkaufsstellen wieder möglich ist. Leider kommen die Beschwerden wegen fehlender finanzieller Mittel nur langsam voran – eine rechtliche Klärung ist mit erheblichen Kosten verbunden.
👉 Folgen Sie den schweiz-macher auf Youtube
👉 Folgen Sie den schweiz-macher auf Telegram
‼️ Unterstützen Sie unsere Arbeit - für die Freiheit und Unabhängigkeit, merci! 🇨🇭
IBAN: CH85 0900 0000 1614 6462 2
Konto: 16-146462-2
schweiz-macher
Bollstrasse 43
3076 Worb
Herzliche Grüsse
Richard | 405 |
| 8 | Schweizer Gesundheitswesen im Sturzflug – droht bald das Gesundheits-Grounding?
Leistungsdeckel, wuchernde Bürokratie und die stille Rationierung der Medizin
Das Schweizer Gesundheitssystem steuert geradewegs auf eine Warteschlangenmedizin zu. Ab 2027 soll im neuen TARDOC-Tarif eine harte tägliche Obergrenze von 1577 Taxpunkten (im Monatsdurchschnitt) gelten. Sobald der administrativ festgelegte Deckel erreicht ist, muss der Arzt seine Tätigkeit einstellen – Patienten hin oder her. Was als Kostendämpfung verkauft wird, ist in Wahrheit der Einstieg in die staatlich verordnete gesundheits Rationierung.
Die stille Einführung der Warteschlangenmedizin
Wer glaubt, dies sei ein rein technisches Detail der Tarifstruktur, irrt. Der Deckel zwingt Ärzte, nach Erreichen der Limite die Praxis zu schliessen, obwohl Menschen weiterhin Behandlung brauchen. In Deutschland kennen wir das bereits: Praxen stellen mitten im Jahr den Betrieb ein, weil die Fixkosten nicht mehr gedeckt sind. Kanada und das britische NHS liefern das gleiche Bild – lange Wartezeiten, reduzierte Betreuungsqualität und eine Medizin, in der der Staat entscheidet, was einem Patienten noch zugestanden wird. Die Schweiz scheint entschlossen, genau diesen Weg zu gehen.
Für den Patienten bedeutet das ganz konkret: längere Wartezeiten auf Termine, abgebrochene Behandlungen, wenn der Deckel erreicht ist, und eine schleichende Verschlechterung der Versorgungsqualität. Chronisch Kranke, ältere Menschen und komplexe Fälle werden die Ersten sein, die spüren, dass Zeit und Zuwendung plötzlich rationiert werden. Wer glaubt, das treffe nur die «Überversorgten», verkennt die Realität. Wenn der Arzt am Nachmittag die Tür schliessen muss, sitzt der nächste Patient eben auf der Warteliste – oder geht gar nicht mehr.
War dem Parlament das wirklich klar?
Im März 2025 stimmte das Parlament dem Kostendämpfungspaket 2 zu. Die Frage drängt sich auf: War den Damen und Herren in Bern wirklich bewusst, was sie da beschlossen? Oder liessen sie sich – wie so oft – von den üblichen Lobbyisten am Nasenring durch die Manege führen, während sie fromm von «Kostenkontrolle» und «Effizienz» schwärmten? Die Folgen dieses Beschlusses treffen nun die Ärzteschaft und vor allem die Patienten. Die massive Gegenwehr der Ärzteorganisationen und die laufende Petition (https://act.campax.org/petitions/keine-obergrenze-fur-tardoc) zeigen, dass die Betroffenen erst spät und unzureichend informiert wurden. Typisch.
Die eigentliche Kostenlawine heisst Bürokratie.
Während man den Ärzten den Leistungsdeckel umhängt, wuchert die Administration ungebremst weiter. Die Gesundheitsausgaben lagen 2024 bei 97 Milliarden Franken – rund 12 Prozent des BIP. Davon entfallen gerade einmal 9 Prozent auf die ärztliche Vergütung. Der Rest versickert zu einem guten Teil in Verwaltung, Controlling und immer neuen Regulierungsorgien. Die oft zitierte amerikanische Entwicklung zeigt dasselbe Muster: Seit den 1970er-Jahren ist das administrative Personal im Gesundheitswesen explosionsartig gestiegen, während die Zahl der Ärzte weit hinterherhinkt. Die Grafik aus den USA macht unmissverständlich klar, wohin die Reise geht, wenn man Bürokratie nicht abbaut, sondern noch weiter aufbläht.
Die Politik und die wachsende Zahl von Gesundheitsberatern und -firmen haben das System längst als ideales Tummelfeld entdeckt. Man melkt es, während man der Bevölkerung einredet, die Ärzte seien die Hauptschuldigen am Prämienanstieg. Dabei steigen die Kosten vor allem, weil die Medizin bessere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bietet und die Bevölkerung älter wird. Die Lebenserwartung ist seit 1975 um elf Jahre gestiegen – das kostet. Doch statt die echte Kostenlawine, die Bürokratie, anzugehen, greift man zum bequemsten Mittel: dem Deckel für diejenigen, die tatsächlich am Patienten arbeiten. Was hier entsteht, ist kein Gesundheitssystem mehr, sondern ein Krankheitssystem mit staatlicher Mengensteuerung.
Quelle medinside.ch
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 548 |
| 9 | Teil 5/24: Serie: Klimanarrativ, Wettermodifikation und die Architektur moderner Kontrolle
Bernard Eastlund und seine Patente
Warum ein Physiker bis heute kontroverse Diskussionen auslöst
Die Vision des Dr. Eastlund
Der US-amerikanische Physiker Bernard Eastlund gilt als der intellektuelle Vater der Technologie, die später in Projekten wie HAARP manifestiert wurde. In den 1980er Jahren meldete Eastlund eine Reihe von Patenten an, die sich mit der Manipulation der oberen Atmosphäre befassten. Das bekannteste unter ihnen ist das US-Patent Nr. 4’700’165 aus dem Jahr 1987 mit dem vielsagenden Titel: «Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Region in der Erdatmosphäre, Ionosphäre und/oder Magnetosphäre». Eastlund arbeitete zu dieser Zeit für ein Rüstungsunternehmen, und seine Entwürfe basierten auf den Berechnungen des genialen Physikers Nikola Tesla, kombiniert mit moderner Hochfrequenztechnologie.
Eastlunds Patente beschreiben nicht etwa die friedliche Beobachtung des Himmels, sondern die gezielte Konzentration von gigantischen Energiemengen in der Ionosphäre. Durch diese Fokussierung sollte es möglich sein, das Plasma der oberen Atmosphäre so zu modifizieren, dass es als Reflektor für Raketenabwehrsysteme dient, die Kommunikation des Gegners stört oder grossräumige Wettersysteme beeinflusst. Eastlund selbst war kein Mann, der seine Visionen versteckte. In einem viel zitierten Interview mit dem Magazin Omni im Jahr 1989 erklärte er freimütig, dass seine Technologie in der Lage sei, das Wetter zu kontrollieren, indem sie den Jetstream verschiebt oder Stürme lenkt. Diese Aussagen eines der Hauptentwickler stehen im öffentlichen Raum, werden jedoch im aktuellen Diskurs konsequent ignoriert.
Die rechtlichen Dokumente
Die Verteidiger der offiziellen HAARP-Version betonen stets, dass Eastlunds Patente nie vollständig in Gakona umgesetzt wurden, da die dafür benötigten Energiemengen die Kapazität der Anlage überstiegen hätten. Dies mag technisch korrekt sein, greift aber zu kurz. Die Patente existieren als juristische und technologische Dokumente. Sie beweisen, dass die mathematischen und physikalischen Modelle für eine gezielte Wettermodifikation mittels Hochfrequenzstrahlung bereits vor vier Jahrzehnten ausgereift waren.
Die Eastlund-Patente beschreiben exakt jene Mechanismen der vertikalen Kopplung, die heute in der akademischen Physik unter weniger verfänglichen Begriffen diskutiert werden. Sie sind die technologische Absichtserklärung einer Rüstungsindustrie, die die Umwelt als Gefechtsfeld der Zukunft begriff.
Die Wurzeln im Kalten Krieg
Eastlunds Arbeiten fielen nicht vom Himmel; sie waren die Fortsetzung einer langen, geheimen Forschungstradition, die ihre Wurzeln im Kalten Krieg hatte. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion erkannten früh, dass die Beherrschung des Wetters den ultimativen strategischen Vorteil bringen würde. Um die Dimension der heutigen technologischen Möglichkeiten zu verstehen, müssen wir die historischen Programme betrachten, in denen die Grossmächte die Atmosphäre erstmals als Labor für geopolitische Machtspiele nutzten – ein historischer Rückblick, den der nächste Teil vornimmt.
Serie
Titel: 1 - https://t.me/standpunkt/56253
Titel: 2 - https://t.me/standpunkt/56256
Titel: 3 - https://t.me/standpunkt/56268
Titel: 4 - https://t.me/standpunkt/56309
Titel: 5 -
6 - 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 - 13 - 14 -15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 454 |
| 10 | Der stille Konsument und die stille Abzocke
Während die Eliten die Preise treiben, bleibt das Volk brav und dankbar.
Die offiziellen Zahlen klingen beruhigend. Die allgemeine Teuerung in der Schweiz bewegt sich weiterhin auf einem Niveau, das man beinahe als stabil bezeichnen könnte. Doch wer genauer hinsieht, erkennt die eigentliche Verschiebung: Die Belastung wird geschickt dorthin verlagert, wo sie den Einzelnen am härtesten trifft. Die herrschende Elite hat nicht die geringste Absicht, weniger zu verdienen. Im Gegenteil. Solange der Bürger die Rechnung bezahlt, läuft das System reibungslos weiter. Man spricht von Marktanpassungen, von geopolitischen Verwerfungen, von notwendigen Korrekturen. In Wahrheit geht es darum, die Margen zu sichern und die Kosten nach unten durchzureichen. Wer die Macht hat, die Preise zu setzen, hat kein Interesse daran, dass der eigene Gewinn schrumpft.
Zwei Franken und kein Ende
Gerade bei den Treibstoffen zeigt sich die Wahrheit unverblümt und ohne jede Beschönigung. Die Preise an den Zapfsäulen liegen im Schnitt überall über zwei Franken. Was vor nicht allzu langer Zeit noch als vorübergehender Ausreisser verkauft wurde, ist zur neuen, zynischen Normalität geworden. Man tankt nicht mehr, man wird abgezockt. Für alle, die auf das Auto angewiesen sind – und das sind in diesem Land die allermeisten –, bedeutet das spürbare, wiederkehrende Einschnitte. Die Fahrt zur Arbeit, der Einkauf, der Wochenendausflug, die Lieferungen an die eigene Haustür: Alles wird teurer, und zwar dauerhaft und ohne echte Alternative. Die Auswirkungen sind nicht abstrakt und nicht irgendwann. Sie fressen sich jetzt, Monat für Monat, direkt in die Haushaltsbudgets und verkleinern den Handlungsspielraum derjenigen, die weder auf ein Firmenfahrzeug noch auf öffentliche Verkehrsmittel in Reichweite zurückgreifen können. Während man bei Strompreisen noch von Entlastung spricht und sich die Eliten selbstgefällig auf die Schulter klopfen, wird beim Tanken ungeniert und systematisch zugegriffen. Der Unterschied ist bezeichnend: Hier trifft es den Einzelnen unmittelbar, regelmässig und ohne Ausweichmöglichkeit – und genau deshalb bleibt der Protest aus. Man hat sich bereits daran gewöhnt, dass zwei Franken pro Liter die neue Untergrenze sind. Dabei reisst sich der Staat bei jedem getankten Liter rund die Hälfte unter den Nagel, ohne dass jemand auch nur den Mund aufmacht.
Die schleichende Enteignung der Kaufkraft
Was dabei systematisch übersehen wird, ist der schleichende Verlust an realer Kaufkraft. Jeder zusätzliche Franken an der Zapfsäule fehlt am Ende des Monats woanders. Er fehlt beim Essen, bei der Freizeit, bei der Rücklage, bei den kleinen Selbstverständlichkeiten, die früher noch möglich waren. Die offizielle Teuerung mag niedrig sein, doch die tatsächliche Belastung für den Normalverdiener steigt. Wer jeden Tag tanken muss, spürt, dass sein Geld weniger wert wird, auch wenn die Statistik etwas anderes behauptet. Die Elite rechnet in Prozenten und Quartalsberichten. Der Bürger rechnet in leeren Portemonnaies.
Warum bleibt der Konsument so still?
Warum lässt er sich das klaglos über sich ergehen? Was um Himmels willen müsste eigentlich passieren, damit er endlich sagt: «Jetzt reicht es»?
Die Antwort ist so simpel wie zynisch. Gar nichts. Die Eliten können diese Preisspirale ungestört durchziehen, weil der dumme Konsument brav bezahlt, ruhig bleibt und sich am Ende auch noch artig bedankt. Er schimpft vielleicht leise an der Tankstelle, zuckt mit den Schultern und fährt weiter. Er rechnet nach, streicht den einen oder anderen Ausflug und akzeptiert die neue Realität, als wäre sie Naturgesetz. Und genau das ist der eigentliche Triumph derjenigen, die von diesem System profitieren. Solange der Bürger nicht aufsteht, bleibt alles, wie es ist.
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 8 019 |
| 11 | Digitaler Ausweiszwang in Grossbritannien gestoppt
Nach dem Regierungswechsel verzichtet London endgültig auf die verpflichtende digitale Identität – und lenkt die eingesparten Milliarden in die Entlastung der Bürger.
Ein umstrittenes Prestigeprojekt findet sein Ende.
Mit dem Rücktritt von Keir Starmer und dem Amtsantritt von Andy Burnham ist auch der Plan einer nationalen digitalen Identität vom Tisch. Starmer hatte im September 2025 die sogenannte BritCard vorgestellt: eine zentrale digitale Identität mit biometrischen Daten, die de facto verpflichtend werden sollte. Wer sie nicht besass, hätte in Grossbritannien nicht arbeiten dürfen. Verkauft wurde das Vorhaben als scharfes Instrument gegen illegale Migration. Die Regierung betonte ausdrücklich, dass das System nur bei flächendeckender Nutzung wirksam sei und schrittweise auf weitere Lebensbereiche ausgeweitet werden sollte. Die Kosten beliefen sich auf rund 1,8 Milliarden Pfund über drei Jahre. Vorgesehen war eine zentrale Datenbank mit biometrischen Merkmalen – ein Vorhaben, das von Beginn an auf erheblichen Widerstand stiess. Nach massivem öffentlichem Druck wurde der verpflichtende «Right to Work»-Aspekt bereits Anfang 2026 fallengelassen und das System als angeblich freiwillig umetikettiert. Nun hat die neue Regierung das gesamte Projekt endgültig gestoppt. Bereits am zweiten Tag im Amt kündigte sie die Streichung an.
Was der Verzicht Grossbritannien konkret bringt
Die freigewordenen 1,8 Milliarden Pfund fliessen direkt in die Entlastung der Bevölkerung. Finanzminister John Healey bestätigte, dass die Mittel für eine Mehrwertsteuersenkung auf Haushaltsstrom verwendet werden. Ab dem 1. Oktober 2026 sollen private Haushalte, kleine Unternehmen, Wohltätigkeitsorganisationen und Pflegeheime spürbar entlastet werden. Das Geld bleibt im Land und kommt den Menschen zugute, statt in den Aufbau einer zentralen biometrischen Datenbank und die damit verbundenen Überwachungsstrukturen zu fliessen. Zugleich bleibt den Bürgern die Freiheit erhalten, ohne staatliche digitale Identitätsprüfung ihren Alltag zu gestalten. Für viele bedeutet das eine echte Entspannung der Lebenshaltungskosten in einer Zeit, in der Energiepreise weiterhin belasten. Der Verzicht verhindert zudem den Einstieg in eine Infrastruktur, die später nur schwer wieder rückgängig zu machen wäre.
Breite Zustimmung von Datenschützern und der Öffentlichkeit
Gegen das Projekt hatte sich von Anfang an breiter Protest formiert. Eine Petition sammelte fast 2,9 Millionen Unterschriften und zwang das Parlament zur Debatte. Bürgerrechtsorganisationen wie Big Brother Watch bezeichneten das Vorhaben als sinnlos und warnten vor massiven Datenschutzrisiken sowie einer schleichenden Ausweitung staatlicher Überwachung. Die Organisation begrüsste bereits die frühere Abschwächung ausdrücklich als grossen Erfolg für die Millionen Briten, die sich gegen die «intrusive, teure und unnötige» digitale ID gewehrt hatten. Mit der endgültigen Streichung sehen viele Beobachter einen klaren Etappensieg der Zivilgesellschaft. Die Absage erfolgte dabei nicht allein aufgrund des öffentlichen Drucks, sondern vor allem aus fiskalischen Gründen – ein Punkt, der den pragmatischen Charakter der Entscheidung unterstreicht. Auch wenn kritische Stimmen darauf hinweisen, dass ähnliche Vorhaben unter anderen Namen wiederkehren könnten, gilt für den Moment: Der verpflichtende digitale ID-Zwang ist in Grossbritannien gestoppt – und die eingesparten Mittel kommen den Bürgern zugute.
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 629 |
| 12 | 🇨🇭 Präsenz für die Eidgenossenschaft 🇨🇭
Die Schweiz am Abgrund
Souveränität in Gefahr
Die Schweiz steht vor schweren Herausforderungen, die ihre Freiheit, ihren Frieden, ihre Souveränität und ihre Unabhängigkeit bedrohen. Während das Volk weitgehend zusieht, treiben Bundesrat und Parlament eine schleichende Annäherung an die EU voran – viele sprechen bereits von einem Ausverkauf eidgenössischer Werte.
Der Bundesrat auf EU-Kurs
Hinter verschlossenen Türen verhandelt die Regierung Abkommen, die der Schweiz vor allem Souveränitätsverluste bringen. Dazu gehören Steuerfreiheit und Immunität für EU-Beamte, Ausgleichsmassnahmen mit wirtschaftlichem Zwang sowie die Tolerierung von Sanktionen gegen eigene Bürger wie Jacques Baud. Unternehmer Giorgio Behr warnt eindringlich: Unser Wohlstand droht dem EU-Apparat geopfert zu werden.
Beschönigung statt Klartext
Aussenminister Ignazio Cassis versucht mit harmlos klingenden Vergleichen – etwa der Erdbeerkonfitüre-Metapher – die Übernahme von EU-Recht schönzureden. Tatsächlich aber ebnen solche Verträge den Weg in eine tiefere Abhängigkeit und höhlen die traditionelle Unabhängigkeit der Schweiz aus.
Parlament opfert die Neutralität
Auch das Parlament treibt diesen Prozess voran. Es hat die Neutralitätsinitiative klar abgelehnt, übernimmt seit 2022 EU-Sanktionen gegen Russland und beteiligt sich an NATO-Übungen. Die jahrhundertealte Neutralität, die der Schweiz Frieden und Erfolg gebracht hat, wird damit zunehmend preisgegeben.
Aufruf zum Widerstand
Zeige auch du Präsenz: Mit oder ohne Plakat auf die Strasse gehen. Die Gründe dafür sind überzeugend! Finde deinen eigenen und sage NEIN zu den totalitären Plänen der Eliten. Gemeinsam schützen wir die Eidgenossenschaft, bevor es zu spät ist. Nur auf der Strasse können wir etwas verändern – sie ist unser wahres Parlament, unser Bollwerk gegen die Unterjochung. Geh hinaus und lass es ertönen: «Schweiz zuerst, Freiheit für immer!»
Weitere Gründe:
https://t.me/standpunkt/56289
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 494 |
| 13 | BREAKING NEWS
KI bricht aus Cyberkäfig aus und verübt Hacker-Angriff
22.07.2026
KI-Modelle des US-Unternehmens OpenAI haben während eines Sicherheitstests selbständig einen Hackerangriff auf eine beliebte Programmierplattform unternommen. Es handele sich um einen "nie dagewesenen Cybervorfall", erklärte das Unternehmen aus San Francisco. OpenAI werde eine gemeinsame Untersuchung mit der betroffenen Online-Code-Bibliothek Hugging Face unternehmen.
[...]
https://www.msn.com/de-at/nachrichten/other/ki-bricht-aus-cyberk%C3%A4fig-aus-und-ver%C3%BCbt-hacker-angriff/ar-AA28rYrG
https://www.nzz.ch/technologie/ki-system-von-open-ai-bricht-aus-seinem-kaefig-und-hackt-ein-unternehmen-ld.10016529 | 589 |
| 14 | 1291 – Das Vermächtnis der Unabhängigkeit
Warum die Schweiz heute weniger frei ist als vor 700 Jahren
1291 kämpften unsere Vorfahren für Freiheit und Unabhängigkeit. Am 1. August feiern wir den Geburtstag der Eidgenossenschaft. Doch worauf blicken wir eigentlich zurück?
Früher: Selbstversorgung als Grundlage der Freiheit
Früher versorgte sich die Schweiz zu einem grossen Teil selbst. Bauernfamilien produzierten die Lebensmittel, die wir brauchten. Die Landwirtschaft bildete das stabile Fundament unseres Landes – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell und gesellschaftlich. Wer sein Brot selbst anbauen konnte, war unabhängig.
Heute: Abhängigkeit vom Weltmarkt und vom Ausland
Heute gehen wir einen anderen Weg. Statt die eigene Lebensmittelproduktion konsequent zu stärken, verlassen wir uns immer stärker auf globale Handelsströme. Immer mehr Grundnahrungsmittel wie Weizen, Mais oder Soja kommen aus dem Ausland und werden an internationalen Rohstoffbörsen gehandelt. Weltweite Krisen, Kriege oder Spekulationen entscheiden dann plötzlich über unsere Preise am Supermarktregal.
Gleichzeitig richten sich immer mehr Regeln und Handelsabkommen nach internationalen und europäischen Vorgaben. Die Frage drängt sich auf: Entscheiden wir noch selbst, wie wir unsere Ernährung und unsere Landwirtschaft gestalten? Für den einzelnen Schweizer bedeutet diese wachsende Abhängigkeit vor allem eines: Er verliert die Kontrolle über das Wichtigste – seine tägliche Versorgung. Im Krisenfall hängt er nicht mehr von der eigenen Scholle ab, sondern von fernen Lieferketten, politischen Entscheidungen in Brüssel oder Spekulanten an der Börse. Das ist keine Freiheit mehr, sondern eine neue Form der Abhängigkeit.
Einwanderung und der Verlust kostbaren Ackerlands
Dazu kommt ein weiteres, unübersehbares Problem: Die Schweiz darf nicht weiter durch unkontrollierte Einwanderung wachsen. Mit jeder neuen Siedlungsfläche, die wir für Wohnungen und Infrastruktur opfern, verlieren wir wertvolles Agrarland – jenes Land, das wir dringend brauchen, um uns auch in unsicheren Zeiten ernähren zu können. Jedes eingezäunte Feld, jede überbaute Wiese schwächt unsere Versorgungssicherheit. Wir können nicht gleichzeitig die Bevölkerung stark vergrössern und die Grundlage unserer Eigenversorgung opfern.
Der schleichende Verlust von Höfen und Wissen
Unsere Ernährung verändert sich ebenfalls. Hochverarbeitete Produkte verdrängen natürliche Nahrung, während Übergewicht, Typ-2-Diabetes und andere ernährungsbedingte Krankheiten zunehmen. Gleichzeitig verschwinden jedes Jahr weitere Schweizer Bauernhöfe. Mit jedem Betrieb verlieren wir nicht nur ein Stück Versorgungssicherheit, sondern auch wertvolles Wissen, Tradition und echte Unabhängigkeit.
Eine Frage zum 1. August
1291 wollten unsere Vorfahren frei sein. Am 1. August sollten wir uns deshalb eine einfache, aber entscheidende Frage stellen: Wie unabhängig ist die Schweiz noch, wenn wir unsere Ernährung immer stärker dem Weltmarkt und internationalen Vorgaben überlassen?
Es ist Zeit, dieses Vermächtnis wieder ernst zu nehmen.
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 872 |
| 15 | Tödlicher Raclettekäse – und der Bund schweigt eisern
Wie Bürokratie einen Skandal unsichtbar macht
Während der Bund vor beinahe allem warnt – zu viel Hitze, sintflutartige Regenfälle, zu viel Schnee oder dem angeblich kollabierenden Klima –, versagt er bei echten, greifbaren Gefahren kläglich. Ein besonders zynisches Beispiel liefert der jüngste Listerien-Fall: Ein Mensch ist tot, weil er Raclettekäse gegessen hat. Öffentlich warnen? Fehlanzeige. Der Käse hielt ja die Grenzwerte ein.
Vor gut einem Jahr landet eine Person im Spital. Die Diagnose: Listeriose, ausgelöst durch das Bakterium Listeria monocytogenes. Die Befragung ergibt: Kurz zuvor hatte die Betroffene Raclettekäse eines bestimmten Herstellers verzehrt. Kantonale Tests bestätigen Listerien im Produkt, das Nationale Zentrum für enteropathogene Bakterien in Zürich identifiziert denselben hochpathogenen Stamm. Die Milch einer einzelnen Kuh war die Quelle. Trotz Massnahmen infizieren sich zwei weitere Personen – einer stirbt, vorbelastet, aber dennoch tot durch Käse.
Der eigentliche Skandal: Listerien dürfen drin sein.
Hier wird es richtig absurd. Die Behörden – allen voran das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) – dürfen nicht warnen. Der Käse lag mit unter 10 koloniebildenden Einheiten pro Gramm weit unter dem erlaubten Höchstwert von 100. Keine Überschreitung, keine Warnung, kein Rückruf. Mediensprecherin Sarah Camenisch erklärt das mit der üblichen bürokratischen Kaltschnäuzigkeit: Rechtlich alles in Ordnung.
Dass ein Lebensmittel wie Raclettekäse überhaupt Listerien enthalten darf, ist der wahre Skandal. Experten wie Professor Roger Stephan von der Universität Zürich betonen seit Langem: Nicht nur die Menge zählt, sondern vor allem die Virulenz des Stamms und Faktoren wie die Wasseraktivität, die den Bakterien erlaubt, sich selbst in kleinen Mengen zu vermehren. Dennoch bleibt die Öffentlichkeit im Dunkeln – aus Datenschutz und Persönlichkeitsschutz, versteht sich. Kanton und Hersteller? Geheimsache.
Doppelmoral mit tödlichem Beigeschmack
Während das BLV fleissig vor Klimakatastrophen und Wetterschwankungen alarmiert, lässt es bei lebensmittelbedingten Todesfällen die Muskeln hängen. Die Zahl solcher Ausbrüche hat sich 2025 fast verdoppelt. Dennoch reagiert man erst, als mehrere Fälle die Statistik verderben: Seit Juli gelten strengere Regeln für Weichkäse und – auf Empfehlung – auch für Raclette. Zu spät für den Toten.
Der Fall entlarvt eine bittere Realität: Der Staat posaunt gerne grosse Warnungen in die Welt, solange sie abstrakt und ideologisch passend sind. Bei handfesten Risiken im Alltag – einem Stück Käse auf dem Teller – versagt er mit bürokratischer Präzision. Prost auf die Lebensmittelsicherheit. Und guten Appetit beim nächsten Raclette-Abend.
Ursprungs Quelle
https://short-url.cc/1zQMi
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 586 |
| 16 | EuGH unter Beschuss: Zu viel Macht, zu wenig Kontrolle
Ausgerechnet das EU-Parlament rügt den eigenen Gerichtshof – ein Warnsignal für die gesamte Union und die Schweiz.
Der schleichende Machtzuwachs des EuGH
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg hat sich über Jahrzehnte hinweg von einem Hüter des Rechts zu einem politischen Akteur entwickelt. Er weitet seine Kompetenzen schrittweise aus und mischt sich zunehmend in Bereiche ein, die eigentlich den Mitgliedstaaten vorbehalten sind. Diese Kritik kommt nicht von EU-Gegnern am Rande, sondern ausgerechnet vom Verfassungsausschuss des Europäischen Parlaments. In einem detaillierten Bericht wird penibel aufgezeigt, wie der Gerichtshof seine Rolle überschreitet. Reformen sind dringend gefordert, damit dieses Treiben nicht weitergeht.
Nicht nur der EuGH – das ganze EU-Gebilde ist das Problem.
Doch der EuGH steht nicht allein. Er ist Symptom eines tieferen Übels: Das gesamte EU-Konstrukt trägt von Beginn an die Gefahr eines zentralistischen Superstaats in sich. Viele kritische Beobachter sprechen deshalb zu Recht von einer «EUdSSR» – einer bürokratischen Zwangsunion, die nationale Souveränität unterhöhlt und demokratische Entscheidungen an ungewählte Instanzen abgibt. Hans-Olaf Henkel, ehemaliger BDI-Präsident, warnte bereits früh vor diesem Zentralismus, der an den Untergang der Sowjetunion erinnere. Statt föderaler Vielfalt drohe ein Einheitsbrei von oben.
Die ideologische Färbung: links-grün-marxistisch-sozialistisch-kommunistisch
Hinter dieser Machtverschiebung steht eine klar erkennbare ideologische Prägung. Die EU-Eliten und ihre Gerichtsbarkeit sind stark von links-grün-marxistischen, sozialistischen und kommunistischen Denkmustern beeinflusst. Diese Ideologie stellt Kollektivismus, Umverteilung und eine angeblich «progressive» Gesellschaftsordnung über nationale Interessen, wirtschaftliche Vernunft und individuelle Freiheit. Die Folgen sind fatal: offene Grenzen trotz Sicherheitsproblemen, eine Energiepolitik, die die Industrie zerstört, und eine Migrationssteuerung, die – wie der Innsbrucker Europarechtler Walter Obwexer kritisiert – durch EuGH-Urteile praktisch unmöglich gemacht wird.
Der Politikwissenschaftler Fritz Scharpf spricht vom EuGH als «Tempel des europäischen Richterrechts», dessen Urteile nationale Sozialmodelle und demokratische Gestaltungsspielräume systematisch einschränken. Diese ideologische Schlagseite führt zu Entfremdung der Bürger, wirtschaftlichem Schaden und einem Verlust an Demokratie.
Die Schweiz als warnendes Beispiel
In der Schweiz ist die Gefahr nicht weniger akut. In Bundesbern und in den grossen Städten herrscht eine ähnlich gefärbte links-grün-marxistisch-sozialistisch-kommunistische Ideologie vor, die alles andere unterordnet: von der Migrations- und Energiepolitik über die Landwirtschaft bis hin zur Meinungsfreiheit. Jeder kritische Einwand wird als «rechts» diffamiert, während die Souveränität des Landes schleichend preisgegeben wird.
Besonders brisant sind mögliche Rahmenverträge mit der EU. Diese würden Schweizer Gerichte faktisch der EuGH-Rechtsprechung unterstellen und innere Angelegenheiten fremder Kontrolle ausliefern – genau dort, wo der Gerichtshof laut Vertrag gar nicht zuständig ist. Die Schweiz täte gut daran, aus den Fehlern der EU zu lernen und ihre direkte Demokratie sowie ihre Unabhängigkeit entschlossen zu verteidigen.
Nur ein klares Nein zur EUdSSR kann die Souveränität und Freiheit der Schweiz langfristig sichern.
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 573 |
| 17 | Dr. Diether Dehm - Die heutige Antifa ist ein zappelnden, hysterisch schreienden, aber selbstgefälligen Wurmfortsatz der NATO
Wird die AfD bekämpft, weil sie Nazis sind oder weil sie Frieden mit Russland wollen?
In einem Gespräch mit Chefredakteur Wilhelm Domke-Schulz zeichnet Dr. Diether Dehm, Künstler, Politiker und langjähriger linker Aktivist, ein kritisches Bild der politischen Begriffe und Entwicklungen in Deutschland. Dehm, der selbst in jungen Jahren Antifaschist war und als 16-Jähriger die Stätte des Todes seines Grossvaters in Buchenwald besuchte, lernte von Überlebenden wie Emil Carlebach und anderen jüdischen Kommunisten. Für ihn war echter Antifaschismus immer auch ein Kampf gegen die wirtschaftliche Macht der Grosskonzerne, die Hitler finanziert hatten, und gegen die Aggression des Kapitals gegenüber der Sowjetunion – und heute gegenüber Russland.
Die Aushöhlung der politischen Begriffe
Dehm beschreibt, wie die grossen Parteien von innen ausgehöhlt wurden. Die CDU habe mit dem Ahlener Programm einst Konzernmacht begrenzen wollen, um einen neuen Hitler zu verhindern, sei aber zur leeren Hülle geworden. Ähnlich sei es der SPD ergangen, die einst demokratischen Sozialismus anstrebte, um die Macht von Deutscher Bank und Rheinmetall zu relativieren. Die Grünen hätten ihre pazifistischen Wurzeln verraten, wie Joschka Fischers Rolle beim ersten Kriegseinsatz deutscher Bomber von deutschem Boden aus zeige. Auch der Begriff Antifaschismus sei entkernt worden. Übrig bleibe ein oberflächlicher Kampf gegen Symbole – braune Sakkos, bestimmte Redewendungen –, während der Kern, nämlich der Kampf gegen monopolkapitalistische Aggression und die Zerschlagung der Arbeiterbewegung, fehle.
Die heutige Antifa, sie dient nicht mehr dem Antifaschismus, sondern der geopolitischen Agenda. Alles sei «gegen rechts» – von Omas über Fahrradständer bis zu Kaffeetassen –, während echte soziale Probleme instrumentalisiert würden.
AfD: Keine Nazis, sondern Störfaktor für die Kriegspolitik
Dehm grenzt die AfD klar von historischen Nazis ab. Die alten Faschisten und die NPD hätten Krieg gegen Russland gewollt, die AfD wolle Frieden. Das allein mache sie zum Hauptangriffsziel. In der AfD flogen Mitglieder, die Hitlergrüsse zeigten oder antisemitische oder verherrlichende Äusserungen zum Überfall auf die Sowjetunion machten, sofort heraus. Die Partei habe homosexuelle Spitzenpolitikerinnen und Abgeordnete unterschiedlicher Herkunft. Blut-und-Boden-Ideologie verfängt dort nicht mehr. Man könne die AfD für liberale Wirtschaftsideen wie die von Milei kritisieren, aber das habe mit Faschismus nichts zu tun.
Der Hauptgrund für die Verfolgung der AfD liege darin, dass sie Frieden mit Russland und gute Beziehungen zu China fordere. Tino Chrupallas positive Äusserungen zu China seien ebenso übelgenommen worden. Dehm sieht hier die imperialistische Agenda: Erst Russland schwächen, dann China. Das deutsche Grosskapital rolle heute Panzer unter Regenbogenfahne statt Hakenkreuz, doch das Ziel bleibe dasselbe.
Historische Lehren und aktuelle Chancen
Dehm kontrastiert die Aushöhlung im Westen mit der DDR, die trotz Fehlern durch Elitentausch und Eigentumsveränderungen die Ursachen von Faschismus beseitigen wollte. Er warnt vor übertriebenem ideologischen Eifer und plädiert für Demut, wie sie Willy Brandt oder Nelson Mandela zeigten. Antifaschismus bedeute heute, mit den realen Anfälligkeiten umzugehen – so wie es die AfD teilweise tue, indem sie extremistische Elemente ausschliesse.
Zur Demokratie äussert sich Dehm differenziert. Er verteidigt Gewaltenteilung und Sozialstaat, hält aber fest, dass ein Staat, der seinen Bürgern Frieden, Arbeit, Wohnung und Bildung sichere, demokratische Qualitäten habe – auch wenn die Formen unterschiedlich seien. Die Lösung liege in billigem russischem Gas, Kooperation mit Russland und China, Entbürokratisierung und einer Verlagerung der Kontrolle von Bürgern hin zu Konzernen und Finanzmärkten.
👉 Zum ganzen Gespräch 👈
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 688 |
| 18 | Teil 5/24: Serie: Klimanarrativ, Wettermodifikation und die Architektur moderner Kontrolle
Bernard Eastlund und seine Patente
Warum ein Physiker bis heute kontroverse Diskussionen auslöst
Die Vision des Dr. Eastlund
Der US-amerikanische Physiker Bernard Eastlund gilt als der intellektuelle Vater der Technologie, die später in Projekten wie HAARP manifestiert wurde. In den 1980er Jahren meldete Eastlund eine Reihe von Patenten an, die sich mit der Manipulation der oberen Atmosphäre befassten. Das bekannteste unter ihnen ist das US-Patent Nr. 4’700’165 aus dem Jahr 1987 mit dem vielsagenden Titel: «Verfahren und Vorrichtung zur Veränderung einer Region in der Erdatmosphäre, Ionosphäre und/oder Magnetosphäre». Eastlund arbeitete zu dieser Zeit für ein Rüstungsunternehmen, und seine Entwürfe basierten auf den Berechnungen des genialen Physikers Nikola Tesla, kombiniert mit moderner Hochfrequenztechnologie.
Eastlunds Patente beschreiben nicht etwa die friedliche Beobachtung des Himmels, sondern die gezielte Konzentration von gigantischen Energiemengen in der Ionosphäre. Durch diese Fokussierung sollte es möglich sein, das Plasma der oberen Atmosphäre so zu modifizieren, dass es als Reflektor für Raketenabwehrsysteme dient, die Kommunikation des Gegners stört oder grossräumige Wettersysteme beeinflusst. Eastlund selbst war kein Mann, der seine Visionen versteckte. In einem viel zitierten Interview mit dem Magazin Omni im Jahr 1989 erklärte er freimütig, dass seine Technologie in der Lage sei, das Wetter zu kontrollieren, indem sie den Jetstream verschiebt oder Stürme lenkt. Diese Aussagen eines der Hauptentwickler stehen im öffentlichen Raum, werden jedoch im aktuellen Diskurs konsequent ignoriert.
Die rechtlichen Dokumente
Die Verteidiger der offiziellen HAARP-Version betonen stets, dass Eastlunds Patente nie vollständig in Gakona umgesetzt wurden, da die dafür benötigten Energiemengen die Kapazität der Anlage überstiegen hätten. Dies mag technisch korrekt sein, greift aber zu kurz. Die Patente existieren als juristische und technologische Dokumente. Sie beweisen, dass die mathematischen und physikalischen Modelle für eine gezielte Wettermodifikation mittels Hochfrequenzstrahlung bereits vor vier Jahrzehnten ausgereift waren.
Die Eastlund-Patente beschreiben exakt jene Mechanismen der vertikalen Kopplung, die heute in der akademischen Physik unter weniger verfänglichen Begriffen diskutiert werden. Sie sind die technologische Absichtserklärung einer Rüstungsindustrie, die die Umwelt als Gefechtsfeld der Zukunft begriff.
Die Wurzeln im Kalten Krieg
Eastlunds Arbeiten fielen nicht vom Himmel; sie waren die Fortsetzung einer langen, geheimen Forschungstradition, die ihre Wurzeln im Kalten Krieg hatte. Sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion erkannten früh, dass die Beherrschung des Wetters den ultimativen strategischen Vorteil bringen würde. Um die Dimension der heutigen technologischen Möglichkeiten zu verstehen, müssen wir die historischen Programme betrachten, in denen die Grossmächte die Atmosphäre erstmals als Labor für geopolitische Machtspiele nutzten – ein historischer Rückblick, den der nächste Teil vornimmt.
Serie
Titel: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 - 13 - 14 -15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24
—
Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen:
| Telegram | 𝕏 | FB | | 533 |
| 19 | Sin texto... | 787 |
| 20 | Sin texto... | 504 |
