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Wer nicht abstimmt, stÀrkt die Gegner Wer der Urne fernbleibt, entscheidet gegen sich selbst Was die Zahlen wirklich sagen Di
Wer nicht abstimmt, stĂ€rkt die Gegner Wer der Urne fernbleibt, entscheidet gegen sich selbst Was die Zahlen wirklich sagen Die zweite GFS-Trendumfrage zur NeutralitĂ€tsinitiative vom 27. September zeichnet ein hartes Bild. 63 Prozent der Stimmberechtigten lehnen das Begehren derzeit ab, nur 34 Prozent wollen es annehmen. GegenĂŒber der ersten Erhebung hat das Nein-Lager um neun Prozentpunkte zugelegt, die Ja-Seite hat acht Punkte verloren. Eine Tamedia-Umfrage kommt sogar auf 68 Prozent Ablehnung. Das ist kein Stimmungstief, das man mit einem Schulterzucken abtun kann. Es ist ein Vorsprung, der sich ĂŒber die Parteien hinweg verfestigt hat. Nur in der eigenen Basis findet die Forderung nach einer strikteren NeutralitĂ€t eine klare Mehrheit. Überall sonst ĂŒberwiegt die Ablehnung, zum Teil erdrĂŒckend. Solche Zahlen wirken wie ein Urteil. Sie sind keines. Sie sind eine Momentaufnahme vor dem entscheidenden Tag. Wer sie als Vorwand nimmt, zu Hause zu bleiben, verwechselt Prognose mit Ergebnis. NeutralitĂ€t ist kein GefĂŒhl, sondern eine Entscheidung Die Schweiz hat ihre NeutralitĂ€t nicht als Dekoration gepflegt. Sie war ĂŒber Jahrhunderte das Instrument, mit dem ein kleines Land in der Mitte Europas seine UnabhĂ€ngigkeit bewahrte. Wer sie heute enger fassen und festschreiben will, stellt eine grundsĂ€tzliche Frage: Bleibt NeutralitĂ€t eine bindende Staatsmaxime, oder wird sie zur dehnbaren Formel, die sich nach Lage der BĂŒndnisse und Sanktionen biegen lĂ€sst? Genau darum geht es am 27. September. Nicht um eine Parteifarbe und nicht um eine Person. Es geht darum, ob das Volk diese Linie selbst zieht oder sie anderen ĂŒberlĂ€sst. Umfragen messen Stimmung. Die Urne misst Willen. Zwischen beiden liegt der Unterschied zwischen Zuschauen und Entscheiden. Die Ausrede, die schon einmal teuer war «Was soll ich abstimmen gehen? Sie machen ja sowieso, was sie wollen.« Dieser Satz klingt nach Erfahrung. Es ist eine Kapitulation. Er unterstellt, das Ergebnis stehe fest, und entbindet den Einzelnen von der Pflicht, es noch zu beeinflussen. Genau diese Haltung hat in der Schweiz schon einmal den Ausschlag gegeben. Die letzte Ă€usserst knappe Abstimmung wĂ€re mit den Stimmen derer, die regelmĂ€ssig zu Hause bleiben, zu gewinnen gewesen. Die ewigen Verweigerer sind nicht harmlos. Sie sind die Reserve, die das Ergebnis noch herumreissen könnte. Wer nicht abstimmen geht, stĂ€rkt nicht «die da oben». Er stĂ€rkt den Gegner und fĂ€llt der eigenen Sache in den RĂŒcken. Eine nicht abgegebene Stimme zĂ€hlt nicht als Enthaltung im moralischen Sinn. Sie fĂ€llt dem Lager zu, das mobilisiert. Das ist keine Theorie. Das ist das einfache Rechnen der direkten Demokratie. Fernbleiben ist keine NeutralitĂ€t Sich der Abstimmung zu verweigern, hat mit NeutralitĂ€t nichts zu tun. Es ist eine Entscheidung gegen das eigene Land und somit gegen seine ureigene Freiheit, nur ohne den Mut, sie zu vertreten. Wer ĂŒberzeugt ist, dass die Schweiz ihre NeutralitĂ€t klarer fassen muss, und trotzdem nicht erscheint, macht das eigene Versagen sichtbar. Nicht das System hat dann versagt. Der nicht abstimmende BĂŒrger hat auf sein Recht verzichtet und damit dem anderen Lager den Weg geöffnet. Es gibt keine elegante Ausrede dafĂŒr. Weder MĂŒdigkeit noch Misstrauen gegenĂŒber Parlament, Medien oder Parteien ersetzen die Stimme. Wer glaubt, die anderen machten ohnehin, was sie wollen, bestĂ€tigt genau das, indem er ihnen das Feld ĂŒberlĂ€sst. Am 27. September zĂ€hlt nur, wer hingeht Die Umfrage kann sich noch bewegen. Knappheiten in der Schweiz sind keine Seltenheit. Wer die NeutralitĂ€t fĂŒr zentral hĂ€lt, hat jetzt nicht die Aufgabe, Stimmung zu kommentieren, sondern eine Stimme abzugeben. Alles andere ist Zuschauen bei einem Spiel, dessen Ausgang man hinterher beklagen wird. Wer nicht abstimmt, hat sich entschieden – gegen sich selbst. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Nein zum Marionettendasein – Ja zum föderalen Fundament Wer die Schweiz institutionell an BrĂŒssel bindet, ohne Volk und StĂ€nd
Nein zum Marionettendasein – Ja zum föderalen Fundament Wer die Schweiz institutionell an BrĂŒssel bindet, ohne Volk und StĂ€nde gleichermassen zu fragen, hebt das Gleichgewicht auf, das unseren Bundesstaat seit 1848 trĂ€gt. NeutralitĂ€t ist kein RĂŒckzug aus der Welt. Sie ist der Entschluss, niemandes Vorposten zu werden. Ein Land, das seine Gesetze selbst gibt, seine Richter selbst beruft und seine Grenzen selbst bestimmt, bleibt handlungsfĂ€hig. Ein Land, das fremdes Recht dynamisch ĂŒbernimmt und fremde Gerichte ĂŒber sich anerkennt, gibt StĂŒck fĂŒr StĂŒck genau diese Freiheit preis. Darum gehört die NeutralitĂ€t nicht an den Rand dieser Debatte. Sie steht in ihrem Zentrum. Was hinter dem Vertragspaket wirklich steckt Die neuen Abkommen mit der EU sind kein blosses Update der Bilateralen. Sie verpflichten die Schweiz in zentralen Bereichen zur dynamischen Übernahme von EU-Recht. Wer nicht folgt, riskiert Ausgleichsmassnahmen. Bei StreitfĂ€llen entscheidet letztlich das Gericht der Gegenpartei. Das berĂŒhrt den Zuwanderungsartikel der Bundesverfassung, die PersonenfreizĂŒgigkeit, den Strommarkt, die Gesundheitspolitik und das Lebensmittelrecht. Mehrere Staatsrechtler, darunter Andreas Glaser und alt Bundesrichter Hansjörg Seiler, sehen darin nicht nur völkerrechtliche VertrĂ€ge, sondern Eingriffe von Verfassungsrang. Eine Verfassung Ă€ndert man in der Schweiz nicht mit einem einfachen Volksmehr. Man Ă€ndert sie mit Volk und StĂ€nden. Genau das will der Bundesrat vermeiden. Er unterstellt das Paket dem fakultativen Referendum. Das heisst: Erst mĂŒssen Gegner Unterschriften sammeln, dann reicht die Mehrheit der Stimmenden. Die Kantone bleiben aussen vor. Aussenminister Cassis hat selbst eingerĂ€umt, dass dabei auch politisch-taktische GrĂŒnde mitspielten. Die HĂŒrde soll tief bleiben, damit das Paket eine Chance hat. Warum das StĂ€ndemehr hier nicht verhandelbar ist Das StĂ€ndemehr ist kein Relikt und keine Marotte der Kleinkantone. Es schĂŒtzt die lĂ€ndlichen und kleineren StĂ€nde davor, von den bevölkerungsstarken Zentren ĂŒberstimmt zu werden. Ein Ja aus ZĂŒrich oder Genf wiegt zahlenmĂ€ssig schwer. Ein Nein aus Uri, Appenzell Innerrhoden oder dem Tessin zĂ€hlt im StĂ€ndemehr trotzdem. Genau dieser Ausgleich macht den Bundesstaat aus. Ein Vertrag, der Zuwanderung erleichtert, recht dynamisch nachzieht und fremde Richter einsetzt, greift in die Selbstbestimmung der Kantone ein. Wer ihn ohne ihre Zustimmung durchsetzt, degradiert sie zur Kulisse. Die Vernehmlassung hat das bestĂ€tigt. Eine Mehrheit der Kantone, Parteien und VerbĂ€nde wollte das obligatorische Referendum. Eine aktuelle Umfrage zeigt denselben Wunsch in der Bevölkerung. Trotzdem wird diese Haltung in Bern kleingeredet. Man tut so, als ginge es nur um ein verfahrenstechnisches Detail. In Wahrheit geht es um die Frage, ob die Schweiz ihre eigene Verfassung noch ernst nimmt, wenn sie ihr widersprechende VertrĂ€ge abschliesst. Was auf dem Spiel steht Direkte Demokratie lebt davon, dass das Volk in wesentlichen Fragen das letzte Wort hat. Föderalismus lebt davon, dass die StĂ€nde nicht nur dekorativ mitlaufen. Beides wird relativiert, wenn EU-Recht kĂŒnftig automatisch nachgezogen wird und Bern vollzieht, was BrĂŒssel vorgibt. Dann entscheidet nicht mehr der SouverĂ€n ĂŒber den Charakter des Landes, sondern ein Vertragswerk, das sich selbst fortschreibt. Die Volksrechte bleiben formal bestehen, verlieren aber in den entscheidenden Bereichen an Substanz. Entweder bleibt die Schweiz Herrin ihrer Verfassung und ihrer Kantone, oder sie lĂ€sst sich an FĂ€den ziehen. Dazwischen gibt es keinen ehrlichen Mittelweg. Wer Ja zum StĂ€ndemehr sagt, sagt Ja zu dem Staat, den wir kennen. Wer Nein zum Unterwerfungsvertrag sagt, verhindert, dass dieser Staat zur abhĂ€ngigen Marionette wird. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Wortbruch in Bern – und das Volk bleibt sitzen Jans und Cassis wollen den EU-Vertrag am StĂ€ndemehr vorbei schleusen. Der eige
Wortbruch in Bern – und das Volk bleibt sitzen Jans und Cassis wollen den EU-Vertrag am StĂ€ndemehr vorbei schleusen. Der eigentliche Skandal ist nicht nur der Kniefall vor BrĂŒssel, sondern die GleichgĂŒltigkeit beim Volk. Ein Vertrag, der das Land umpflĂŒgt Die SVP wirft Beat Jans und Ignazio Cassis offenen Wortbruch vor. Ein Vertragswerk von mehr als zweitausend Seiten, dazu rund zwanzigtausend Seiten Verweise, soll im StĂ€nderat in wenigen Halbtagen durchgepeitscht werden. Acht Fahnen mit fast vierhundert Seiten, zwölf EntwĂŒrfe, ĂŒber dreissig GesetzesĂ€nderungen und drei ganz neue Gesetze, dazu rund achtzig AntrĂ€ge aus den Kommissionen: Das ist kein normales GeschĂ€ft, das ist ein Staatsumbau im Zeitraffer. Und er wird nicht einmal von vorne nach hinten beraten. Man pickt Abschnitte heraus, je nachdem, welcher Bundesrat gerade im Saal sitzt. Die Eintretensdebatte soll nachts bis ein Uhr durchgezogen werden, am nĂ€chsten Morgen beginnt die Detailberatung. Seriöse PrĂŒfung und kritische Berichterstattung werden so bewusst erschwert. Wer diesem Paket zustimmt, ĂŒbernimmt kĂŒnftig EU-Recht automatisch, lĂ€sst BrĂŒssel in der Schweiz mitregieren, schaltet Kantone und BĂŒrger weitgehend aus und zahlt jĂ€hrlich Milliarden nach Europa. Die direkte Demokratie wird nicht formell abgeschafft, sie wird entkernt. Genau deshalb gehört ein solcher Vertrag vor Volk und StĂ€nde. Noch 2012 hatte Simonetta Sommaruga in der Arena hoch und heilig versichert, ein Rahmenabkommen komme selbstverstĂ€ndlich vor das doppelte Mehr, das sei gĂ€ngige Praxis seit Jahrzehnten. Was sich seither geĂ€ndert hat, ist nicht die Tragweite des Vertrags. GeĂ€ndert hat sich der Wille, ihn am SouverĂ€n vorbeizuziehen – mit Hilfe eines bestellten Justizgutachtens, das die alte Praxis ins Gegenteil verkehrt. Weitere Stimmen, derselbe Vorwurf Die Weltwoche nennt Cassis und seine Mitstreiter HĂŒtchenspieler, die den SouverĂ€n zum Narren halten: keine echte Transparenz, kein echtes Paket, kein StĂ€ndemehr. Die HĂŒrde werde bewusst gesenkt, damit ein knappes Volksmehr genĂŒgt. Man erinnere sich an 1992: Beim EWR war das Volk mit 50,3 Prozent hauchdĂŒnn dagegen. Weil das StĂ€ndemehr klar ausfiel, galt der Entscheid als breit abgestĂŒtzt. Genau diese Sicherung will die Mehrheit im Bundesrat heute aushebeln. Selbst bĂŒrgerliche StĂ€nderĂ€te haben den Verzicht auf das doppelte Mehr als demokratiepolitisch fragwĂŒrdig bezeichnet. Der BĂŒndner Stefan Engler sprach von einer Einbahnstrasse in Richtung Vollintegration. Im Tessin fiel fĂŒr Cassis das Wort Verrat. Wer die Kantone ausschaltet, um einen Deal durchzubekommen, handelt nicht als HĂŒter der Bundesverfassung, sondern als Durchsetzer einer Agenda. Schlimmer als der Kniefall vor BrĂŒssel Schlimmer als BundesrĂ€te, die sich nach Europa werfen, ist ein Volk, das kaum hinblickt. Man sitzt auf dem Sofa, schimpft leise in der KĂŒche und ĂŒberlĂ€sst das Feld denen, die nachts im Ratssaal die Weichen stellen. Unmut, der nicht auf die Strasse und nicht an die Urne findet, ist politischer Leerlauf. Freiheit in der Schweiz war nie ein Zuschauersport. Wer seine UnabhĂ€ngigkeit will, muss sie verteidigen, sonst entscheidet Bern ohne ihn und BrĂŒssel danach ĂŒber ihn. Der StĂ€nderat ist nicht dazu da, Tempo zu machen. Er ist dazu da, die Kantone und die Minderheiten zu schĂŒtzen. Jetzt muss er Klarheit schaffen: Dieses Paket gehört zwingend vor Volk und StĂ€nde. Alles andere ist Unterwerfung im Zeitraffer – und ein Volk, das dabei sitzen bleibt, hat den Preis schon akzeptiert. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Abschied von Daniel – mitten in seinen KrĂ€utern Wo der GĂ€rtner fehlt, atmen die Pflanzen weiter Am 10. Oktober versammeln sic
Abschied von Daniel – mitten in seinen KrĂ€utern Wo der GĂ€rtner fehlt, atmen die Pflanzen weiter Am 10. Oktober versammeln sich Familie, Freunde und WeggefĂ€hrten in Bottis KrĂ€utergĂ€rtnerei in Stetten. Nicht um einen Abschied zu inszenieren, sondern um Daniels Lebensreise dort zu erzĂ€hlen, wo sie Gestalt angenommen hat: zwischen Erde, Duft und dem stillen Weiterwachsen dessen, was er gehegt hat. Ein Ort, der mehr ist als Kulisse Wer einen Menschen unter seinen Pflanzen verabschiedet, anerkennt, dass ein Leben nicht nur in Jahren, sondern in dem gemessen wird, was es hat wachsen lassen. Die GĂ€rtnerei ist hier nicht Hintergrund. Sie ist der letzte, stimmige Raum fĂŒr jemanden, dessen Arbeit darin bestand, Lebendiges zu verstehen und ihm Zeit zu geben. Die Form folgt dem Menschen TĂŒröffnung um zehn, Beginn um elf, gemeinsames Essen, Ende gegen vier. Erwachsene nur, PlĂ€tze begrenzt, Anmeldung verbindlich bis zum 27. September. Die Enge ist Absicht. Ein Kreis, der sich kennt, hĂ€lt besser, als eine offene Halle, in der Trauer zur Veranstaltung wird. Was man nicht filmt, bleibt nĂ€her Wer ein Foto von Daniel hat, darf es mitbringen, ins Erinnerungsbuch kleben und mit einem Satz versehen. WĂ€hrend seine Lebensreise erzĂ€hlt wird, bleibt die Kamera aus. Das ist keine Vorschrift gegen die Gegenwart. Es ist der Versuch, den Augenblick nicht sofort in Besitz zu nehmen – und dem, der geht, die WĂŒrde des Unwiederholbaren zu lassen. Gerne kannst Du dich ĂŒber folgenden Link verbindlich anmelden: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSe7YankhFaPfhj1zoAlpOKB8G0na6PR-_bc5d5TubQfhafbvQ/viewform — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

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Die nĂ€chste Pandemie wird schon mal vorverkauft In Genf tauschen sie Erreger, Gene und MilliardengeschĂ€fte – und tun so, als
Die nĂ€chste Pandemie wird schon mal vorverkauft In Genf tauschen sie Erreger, Gene und MilliardengeschĂ€fte – und tun so, als ginge es um Gesundheit WĂ€hrend die Öffentlichkeit lĂ€ngst wieder bei Alltagsangst, Strompreisen und Wetterberichten angekommen ist, sitzen in Genf hinter verschlossenen TĂŒren die Architekten der nĂ€chsten globalen Gesundheitsordnung. Vom 14. bis 18. September 2026 verhandeln die WHO-Staaten den PABS-Anhang zum Pandemieabkommen: Pathogen Access and Benefit-Sharing. Ohne diesen Anhang bleibt der 2025 beschlossene Vertrag nichtig. Also wird weiterverhandelt, als hĂ€nge das Schicksal der Menschheit davon ab, dass gefĂ€hrliche Erreger, ihre DNA, RNA, Proteine und sogar «modifizierte Pathogene» möglichst reibungslos durch ein WHO-koordiniertes Labornetzwerk zirkulieren. Die Öffentlichkeit soll möglichst wenig davon mitbekommen. Das Narrativ bleibt dasselbe: Wer zweifelt, ist unverantwortlich. Wer nachfragt, gefĂ€hrdet die Vorbereitung. Wer den Geldfluss sieht, hat angeblich nichts verstanden. Die Leihbibliothek fĂŒr den nĂ€chsten Weltuntergang Klingt nach Wissenschaft. Ist vor allem Infrastruktur. Proben aus aller Welt, Sequenzdaten in anerkannten Datenbanken, Zugang fĂŒr ausgewĂ€hlte Labore und Konzerne – und im Gegenzug sollen Impfstoffe, Medikamente, Diagnostika und Geld fliessen. Die Hersteller sollen rechtlich bindende VertrĂ€ge mit der WHO abschliessen. Genau hier beisst sich der Hund in den Schwanz. Die einen sollen die Viren liefern und hinterher wieder am Ende der Schlange stehen. Die anderen wollen die Viren nutzen und möglichst wenig davon abgeben. Der Nord-SĂŒd-Konflikt ist das offizielle Feigenblatt. Dahinter steht die schlichte Frage, wer kĂŒnftig die Rohstoffe der Angst besitzt und wer die fertigen Produkte verkauft. Kritiker wie die US-Ärztin Meryl Nass nennen das Ding eine globale Pathogen-Leihbibliothek. Die WHO nennt es sicher, transparent und gerecht. Beides kann nicht gleichzeitig wahr sein. Wer verdient, wenn die nĂ€chste Welle kommt? Am Anfang der Kette stehen Staaten und Labore, die Proben und genetische BauplĂ€ne liefern. In der Mitte sitzt die WHO als Vermittlerin, Buchhalterin und moralische Instanz. Am Ende der Geldkette stehen jene, die aus dem Material Impfstoffe, Therapien und Tests machen: Pharmakonzerne, Diagnostikfirmen, Plattformen und ihre Investoren. Stiftungen, Impfallianzen und die ĂŒblichen Grossspender der globalen Gesundheitspolitik stehen nicht als WohltĂ€ter daneben, sondern als Teil des Systems, das von Vorbereitung, Überwachung und dem nĂ€chsten Alarm lebt. Die Bevölkerung zahlt zweimal: zuerst mit Proben, Daten und SouverĂ€nitĂ€t, spĂ€ter mit Steuern, Mandaten und dem nĂ€chsten Produkt, das als der heilsbringer verkauft wird. Ob der Nutzen unten ankommt, ist Verhandlungssache. Dass oben verdient wird, ist der einzig verlĂ€ssliche Teil des Plans. Das Narrativ stirbt nie, es wird nur neu verpackt Dass ausgerechnet jetzt, da kaum noch jemand vom Pandemievertrag spricht, ausgerechnet der heikelste Teil nachgeschoben wird, ist kein Zufall. Man braucht den dauerhaften Verdacht, dass irgendwo schon der nĂ€chste Erreger wartet. Man braucht das Labornetz, die Sequenzdatenbank, die VertrĂ€ge – und man braucht die öffentliche Erinnerung daran, dass ohne all das die Welt wieder unvorbereitet dastehe. Ob die Pandemie kommt oder nicht, ist Nebensache. Wichtig ist, dass sie planbar, teilbar und vermarktbar bleibt. Deshalb wird alles Mögliche und vor allem Unmögliche getan, um vorab geplante Pandemien zu hypen: Fachsprache statt Klartext, geschlossene TĂŒren statt Debatte, moralische Erpressung statt Beweis. FĂŒr die Geld- und Machtelite ist jedes Mittel recht. Die Regeln werden jetzt geschrieben. Nicht spĂ€ter, wenn irgendwann wirklich etwas ausbricht. Jetzt, solange noch niemand genauer hinschaut. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Strafverfahren gegen Dr. med. Ruke Wyler Mit der Anklageschrift vom 26. MĂ€rz 2025 und den ErgĂ€nzungen vom 07. Mai 2025 reicht die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, vertreten durch Staatsanwalt H. Fleischhackl beim Regionalgericht Bern-Mittelland eine Anklage gegen Dr. med. Ruke Wyler ein. Die Anklage lautet gemĂ€ss Art. 318 StGB auf Ausstellen eines falschen Ă€rztlichen Zeugnisses mehrfach begangen in der Zeit von 03.09.2020 bis 29.01.2022 in Bern. Der Tatbestand von Art. 318 StGB verlangt ausdrĂŒcklich, dass das unwahre Zeugnis, das zum Gebrauche bei einer Behörde oder zur Erlangung eines unberechtigten Vorteils bestimmt ist. In casu handelt es sich ausschliesslich um 80 Maskenatteste. Wo der unberechtigte Vorteil genau zu finden ist, wenn jemand keine Maske tragen kann, das wurde in der Anklageschrift nicht ausgefĂŒhrt. Staatsanwalt Fleischhackl erwĂ€hnt, dass den dispensierten Personen der Aufenthalt ohne Maske in der Schule und anderen öffentlichen RĂ€umen einen unrechtmĂ€ssigen Vorteil verschaffen. Der unrechtmĂ€ssige Vorteil wird nicht umschrieben und kann auch nicht erahnt oder sonstwie herausgefunden werden. Weiter fĂŒhrt Fleischhackl aus, dass Wyler die Beurkundung eines falschen Gesundheitszustandes, nĂ€mlich das Bestehen von gesundheitlichen GrĂŒnden, welche ein Maskentragen verunmöglichen, zumindest billigend in Kauf genommen hat. Dies sei ihr als Versuch des falschen Ă€rztlichen Zeugnisses vorzuwerfen. Die Urteilseröffnung erfolgte am 10. September 2026 im Amthaus in Bern. Der Gerichtssaal war bis auf den letzten Platz gefĂŒllt. Es wĂ€ren bestimmt noch mehr Zuschauer gekommen. Das Regionalgericht lĂ€sst es nicht zu, dass auf einen grösseren Gerichtssaal gewechselt wird. So waren dann 16 Zuschauer und 3 Journalisten anwesend. Die Urteilsberatung dauerte ĂŒber ein Jahr. Der Richter hat entschieden, dass Wyler in 79 von 80 Anklagepunkten freigesprochen wird. Der „einsame“ Schuldspruch gilt dem Fall von Cyrill Pinto. Dieser Fall ist bereits abgeschlossen und die Busse bezahlt. Pinto ist ein Medienschaffender, der das Vertrauen von Wyler ausnutzte und sich ein Maskendispens unter falschen Angaben erschlichen hatte. Der Richter begrĂŒndete die 79 FreisprĂŒche unter anderem mit der Verletzung des Beschleunigungsgebots. Er erwĂ€hnte mehrmals, dass dies eher ein Vorteil sei fĂŒr Dr. med. Ruke Wyler, da die Zeit fĂŒr sie gearbeitet habe. Es lĂ€gen nun neue Studien vor, die das Maskentragen als gesundheitsschĂ€digend beurteilen. Aha, so ist das? Des Weiteren hĂ€tte jeder konkrete Fall beurteilt werden mĂŒssen, und es hĂ€tte nachgewiesen werden mĂŒssen, wo die Anamnese nicht korrekt erstellt wurde. Staatsanwalt Fleischhackl konnte nicht nachweisen, dass eine AbklĂ€rung der Patienten nicht stattgefunden hat und eine angebliche fehlende Konsultation konnte nicht nachgewiesen werden. Eine PauschalbegrĂŒndung reicht nicht aus, die Anklageschrift ist ungenau betreffend der Zeugnisse und enthĂ€lt keine Unstimmigkeiten. Auch wenn eine Ă€rztliche Diagnose nicht stimmt, macht dies das Zeugnis nicht per se unwahr. Ein Arzt oder eine Ärztin muss eine Beratung oder Behandlung möglichst sorgfĂ€ltig durchfĂŒhren. Dies kann vor Ort durch eine Konsultation oder auch am Telefon vorgenommen werden. Art. 7 der Standesregel FMH regelt die Fernbehandlung und Telemedizin in der Schweiz. Der Arzt oder die Ärztin entscheidet, ob eine telemedizinische Behandlung möglich ist. Ausserdem gibt es keine Garantie auf eine VollstĂ€ndigkeit des Patientendossiers. Dieses darf unvollstĂ€ndig sein, denn es ist nicht auf Strafprozesse ausgelegt. Mit einer bedingten Strafzumessung fĂŒr Pinto, von 40 TagessĂ€tzen Ă  CHF 110.00 wird noch etwas abgemahnt. Auf Verfahrenskosten wird wegen der Verletzung des Beschleunigungsverbots verzichtet. Eine Genugtuung oder EntschĂ€digung wird nicht ausgezahlt, denn die Hausdurchsuchung habe ja nur kurz gedauert. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig und es besteht die Hoffnung, dass Staatsanwalt Fleischhackl nicht in Berufung gehen wird. Artikel von Christa Urech — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Die USA warnten rechtzeitig – Amherd schwieg bis zum Abgang Ein Non-Paper aus Washington, ein ĂŒberstĂŒrzter RĂŒcktritt und ein
Die USA warnten rechtzeitig – Amherd schwieg bis zum Abgang Ein Non-Paper aus Washington, ein ĂŒberstĂŒrzter RĂŒcktritt und ein Vertrag, den kaum jemand ganz gelesen hat: Das F-35-GeschĂ€ft entpuppt sich als teurer und undurchsichtiger, als dem Volk je gesagt wurde. Die GeschĂ€ftsprĂŒfungskommission des Nationalrats hat diese Woche festgehalten, was lange bestritten wurde. Mit den Vereinigten Staaten war nie ein pauschaler Festpreis fĂŒr die F-35 vereinbart. Das VBS unter Viola Amherd hatte das Gegenteil jahrelang behauptet, gegenĂŒber Parlament, Kommissionen und Stimmvolk. Der Vertrag selbst wurde nur von wenigen Involvierten vollstĂ€ndig gelesen – die damalige Departementschefin nahm nach den Feststellungen der GPK lediglich Teile davon zur Kenntnis. Den eigenen Rechtsdienst von Armasuisse schloss sie von den Verhandlungen aus und beauftragte stattdessen ohne öffentliche Ausschreibung eine teure ZĂŒrcher Kanzlei. Dass das Departement den angeblichen Fixpreis so lange und so absolut verteidigte, sei nicht nachvollziehbar. Was Amherd wusste – und wann sie es sagte Erste Hinweise auf steigende Kosten erreichten Armasuisse bereits im August 2024. Die Vorsteherin war darĂŒber informiert. Kurz vor Weihnachten 2024 folgte ein diplomatisches Non-Paper der USA. Darin hielten die Amerikaner fest, dass es beim Deal zu Mehrkosten kommen könnte. Bis dahin war öffentlich der Eindruck entstanden, eine schriftliche Warnung aus Washington sei erst Ende Februar 2025 eingetroffen. Nach Neujahr kĂŒndigten Amherd und der zentrale Projektleiter Darko Savic innerhalb einer Woche ihren RĂŒcktritt an. Den Gesamtbundesrat orientierte sie erst im MĂ€rz 2025 – zwei Monate nach der RĂŒcktrittsankĂŒndigung und kurz vor ihrem Ausscheiden. Die GPK nennt ihre Aufsicht und Steuerung ungenĂŒgend. Acht Monate vergingen zwischen dem ersten internen Wissen um das Problem und der Information der Landesregierung. Auch beim Unterhalt fehlt die zugesicherte Sicherheit. Savic hatte 2022 vor der Sicherheitspolitischen Kommission noch von einer verbindlichen US-Offerte fĂŒr die Betriebskosten bis 2040 gesprochen. Armasuisse bestĂ€tigt nun: Einen solchen Mehrjahresvertrag gibt es nicht. Abgeschlossen werden nur einjĂ€hrige Vereinbarungen. Politikerinnen und Politiker rechnen deshalb mit weiteren Kosten, die bisher weitgehend unter dem Radar blieben. Harsche Stimmen von links und rechts Die Kritik ist parteiĂŒbergreifend scharf. SP-Co-PrĂ€sident CĂ©dric Wermuth spricht von einem absoluten Skandal und will in der Herbstsession einen Vorstoss fĂŒr eine Parlamentarische Untersuchungskommission einreichen. SVP-Nationalrat Mauro Tuena, frĂŒher PrĂ€sident der Sicherheitspolitischen Kommission, nennt die Erkenntnisse eine Sauerei. Amherd habe das Parlament brandschwarz angelogen. Die Kommission habe ihren Versicherungen geglaubt und trotz wiederholter Nachfrage nie Einblick in die VertrĂ€ge erhalten. In der Westschweiz fragt «Le Temps», ob LĂŒge oder Inkompetenz vorliege – und stellt fest, man könne kaum an ein blosses VersĂ€umnis glauben. WĂ€re Amherd noch im Amt, wĂŒrden RĂŒcktrittsforderungen von beiden Seiten kommen. Die Chronologie spricht gegen Zufall. Die amerikanische Warnung vor Weihnachten, der rasche Abgang Anfang Januar, die spĂ€te Information des Bundesrats: Wer das als Versehen abtut, muss erklĂ€ren, warum die Departementschefin den Kollegen so lange nichts sagte, wĂ€hrend sie selbst bereits den Ausstieg vorbereitete. Die Schweiz zahlt trotzdem weiter. Rund 1,7 Milliarden Franken sind bereits ĂŒberwiesen, die nĂ€chste Rate ist fĂŒr Anfang 2027 vorgesehen. Lockheed Martin hat im Mai mit der Endmontage des ersten Schweizer Jets begonnen. Die ersten Maschinen sollen ab Mitte 2028 eintreffen – zu einem Preis, der noch immer nicht feststeht, und in einer StĂŒckzahl, die offen bleibt. Ob fĂŒr die bewilligten sechs Milliarden am Ende alle geplanten Flugzeuge kommen, weiss heute niemand zuverlĂ€ssig. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

👆👆👆👆👆👆👆 Das ist nur ein Entwurf. So könnte dann der Artikel aussehen. Musste dein Artikel um ca. 100 Zeichen kĂŒrzen. Hab lediglich die FĂŒll-Wörter gestrichen.

Strafverfahren gegen Dr. med. Ruke Wyler Mit der Anklageschrift vom 26. MÀrz 2025 und den ErgÀnzungen vom 07. Mai 2025 reicht
Strafverfahren gegen Dr. med. Ruke Wyler Mit der Anklageschrift vom 26. MĂ€rz 2025 und den ErgĂ€nzungen vom 07. Mai 2025 reicht die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern, vertreten durch Staatsanwalt H. Fleischhackl beim Regionalgericht Bern-Mittelland eine Anklage gegen Dr. med. Ruke Wyler ein. Die Anklage lautet gemĂ€ss Art. 318 StGB auf Ausstellen eines falschen Ă€rztlichen Zeugnisses mehrfach begangen in der Zeit von 03.09.2020 bis 29.01.2022 in Bern. Der Tatbestand von Art. 318 StGB verlangt ausdrĂŒcklich, dass das unwahre Zeugnis, das zum Gebrauche bei einer Behörde oder zur Erlangung eines unberechtigten Vorteils bestimmt ist. In casu handelt es sich ausschliesslich um 80 Maskenatteste. Wo der unberechtigte Vorteil genau zu finden ist, wenn jemand keine Maske tragen kann, das wurde in der Anklageschrift nicht ausgefĂŒhrt. Staatsanwalt Fleischhackl erwĂ€hnt, dass den dispensierten Personen der Aufenthalt ohne Maske in der Schule und anderen öffentlichen RĂ€umen einen unrechtmĂ€ssigen Vorteil verschaffen. Der unrechtmĂ€ssige Vorteil wird nicht umschrieben und kann auch nicht erahnt oder sonstwie herausgefunden werden. Weiter fĂŒhrt Fleischhackl aus, dass Wyler die Beurkundung eines falschen Gesundheitszustandes, nĂ€mlich das Bestehen von gesundheitlichen GrĂŒnden, welche ein Maskentragen verunmöglichen, zumindest billigend in Kauf genommen hat. Dies sei ihr als Versuch des falschen Ă€rztlichen Zeugnisses vorzuwerfen. Die Urteilseröffnung erfolgte am 10. September 2026 im Amthaus in Bern. Der Gerichtssaal war bis auf den letzten Platz gefĂŒllt. Es wĂ€ren bestimmt noch mehr Zuschauer gekommen. Das Regionalgericht lĂ€sst es nicht zu, dass auf einen grösseren Gerichtssaal gewechselt wird. So waren dann 16 Zuschauer und 3 Journalisten anwesend. Die Urteilsberatung dauerte ĂŒber ein Jahr. Der Richter hat entschieden, dass Wyler in 79 von 80 Anklagepunkten freigesprochen wird. Der „einsame“ Schuldspruch gilt dem Fall von Cyrill Pinto. Dieser Fall ist bereits abgeschlossen und die Busse bezahlt. Pinto ist ein Medienschaffender, der das Vertrauen von Wyler ausnutzte und sich ein Maskendispens unter falschen Angaben erschlichen hatte. Der Richter begrĂŒndete die 79 FreisprĂŒche unter anderem mit der Verletzung des Beschleunigungsgebots. Er erwĂ€hnte mehrmals, dass dies eher ein Vorteil sei fĂŒr Dr. med. Ruke Wyler, da die Zeit fĂŒr sie gearbeitet habe. Es lĂ€gen nun neue Studien vor, die das Maskentragen als gesundheitsschĂ€digend beurteilen. Aha, so ist das? Des Weiteren hĂ€tte jeder konkrete Fall beurteilt werden mĂŒssen, und es hĂ€tte nachgewiesen werden mĂŒssen, wo die Anamnese nicht korrekt erstellt wurde. Staatsanwalt Fleischhackl konnte nicht nachweisen, dass eine AbklĂ€rung der Patienten nicht stattgefunden hat und eine angebliche fehlende Konsultation konnte nicht nachgewiesen werden. Eine PauschalbegrĂŒndung reicht nicht aus, die Anklageschrift ist ungenau betreffend der Zeugnisse und enthĂ€lt keine Unstimmigkeiten. Auch wenn eine Ă€rztliche Diagnose nicht stimmt, macht dies das Zeugnis nicht per se unwahr. Ein Arzt oder eine Ärztin muss eine Beratung oder Behandlung möglichst sorgfĂ€ltig durchfĂŒhren. Dies kann vor Ort durch eine Konsultation oder auch am Telefon vorgenommen werden. Art. 7 der Standesregel FMH regelt die Fernbehandlung und Telemedizin in der Schweiz. Der Arzt oder die Ärztin entscheidet, ob eine telemedizinische Behandlung möglich ist. Ausserdem gibt es keine Garantie auf eine VollstĂ€ndigkeit des Patientendossiers. Dieses darf unvollstĂ€ndig sein, denn es ist nicht auf Strafprozesse ausgelegt. Mit einer bedingten Strafzumessung fĂŒr Pinto, von 40 TagessĂ€tzen Ă  CHF 110.00 wird noch etwas abgemahnt. Auf Verfahrenskosten wird wegen der Verletzung des Beschleunigungsverbots verzichtet. Eine Genugtuung oder EntschĂ€digung wird nicht ausgezahlt, denn die Hausdurchsuchung habe ja nur kurz gedauert. Das Urteil ist noch nicht rechtskrĂ€ftig und es besteht die Hoffnung, dass Staatsanwalt Fleischhackl nicht in Berufung gehen wird. Artikel von C. Urech — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Glaube nichts, was die Regierung sagt. Roger Köppel ĂŒber westliche Überheblichkeit, Deutschlands fatale Rolle und die gefĂ€hrl
Glaube nichts, was die Regierung sagt. Roger Köppel ĂŒber westliche Überheblichkeit, Deutschlands fatale Rolle und die gefĂ€hrlichste Lage seit 1945 Ein GesprĂ€ch ohne Netz und doppelten Boden Roger Köppel, EigentĂŒmer der Weltwoche und frĂŒherer Chefredakteur der «Welt», sitzt bei Ben von {ungeskriptet} und spricht, wie er denkt. Der Schweizer bewundert Deutschland, kennt es von innen und macht sich ernsthaft Sorgen. Er war mit Viktor OrbĂĄn bei Selenskyj in Kiew und spĂ€ter beim Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Wer ihn reden hört, merkt rasch: Das ist kein Fernsehsessel-Kommentar aus sicherer Distanz. Die Lage, in der wir uns befinden, sei die gefĂ€hrlichste seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs – gefĂ€hrlicher als die Kuba-Krise, gefĂ€hrlicher als die Jugoslawienkriege, gefĂ€hrlicher als der Nahostkonflikt. Nicht, weil Russland allein den Abgrund aufreisst. Sondern weil der Westen von der eigenen Gutheit geblendet sei und einen Konflikt weiter eskaliere, den es so nicht geben mĂŒsste. FĂŒrchterlicherweise steht Deutschland dabei wieder in einer sehr entscheidenden Rolle. Ein Land, auf das die Deutschen einst stolz sein konnten. Ein grossartiges Land, das alle AbgrĂŒnde und HöhenflĂŒge durchlitten und den eigenen Untergang ĂŒberlebt hat. Blindflug statt Diplomatie Kriege, sagt Köppel, haben die furchtbare Eigenschaft, sich in eine Eskalationsspirale zu fressen. Jede Seite hĂ€lt sich fĂŒr im Besitz der Wahrheit und des Guten. Niemand will aussteigen. Die EuropĂ€ische Union treibe militĂ€risch und mental in einen Krieg, dem sie finanziell, militĂ€risch und geistig nicht gewachsen sei. Es sei schierer Wahnsinn. Ihn beelendend, was in Deutschland heute vorgehe. Wider besseres Wissen drohe Berlin, einen Konflikt zu verschĂ€rfen, statt ihn zu begrenzen. Ein aktueller Drohnenvorfall, binnen Stunden Russland zugeschrieben, erinnert ihn unheilvoll an alte Muster. Geschichte kennt angebliche GrenzĂŒberfĂ€lle, die als Vorwand dienten. Eine Atommacht mit einem der grössten Geheimdienste der Welt, so sein Einwand, wĂŒrde einen echten Angriff kaum so plump inszenieren, dass Mobiltelefone den TĂ€tern die Herkunft verraten. Der russische Botschafter erklĂ€rte öffentlich, ihm seien keine Beweise vorgelegt worden. Wer ohne gesicherte Fakten urteilt und zugleich den GesprĂ€chsfaden zu Moskau kappt, fliegt blind in den Abgrund. Frieden, sagt Köppel, könne man nie genug anmahnen. Ein Streit braucht immer zwei. Wer das ignoriert, versteht den Konflikt nicht. Der Journalist als Störenfried Die Aufgabe der Presse sei der Widerspruch, nicht die Begleitung der Macht. «Glaube nichts, was die Regierung sagt. Glaube nicht, was die Mehrheit sagt.« Stattdessen herrsche Konformismus. Die Propaganda sei auf allen Seiten erdrĂŒckend – auch auf der westeuropĂ€ischen. Journalisten, mit denen er spreche, beteuerten stets, sie machten keine Propaganda. Genau das sei das Problem. Wer versuche, zu verstehen, wie die andere Seite denke, lande schnell unter den RĂ€dern. In der EU drohe bereits der Versuch, bestimmte Deutungen gesetzlich zu Ă€chten. Meinungsfreiheit und Demokratie wĂŒrden mit Brandmauern verstĂŒmmelt. Wer mit einer Nuklearmacht so umgehe und den militĂ€rischen Raum immer enger ziehe, ohne die eigene Mitverantwortung zu prĂŒfen, handle unverantwortlich. Die höchste AutoritĂ€t, so Köppel an einer Stelle des GesprĂ€chs, sei nicht von dieser Welt. Wer sich selbst zum Mass aller Dinge erhebe, werde gefĂ€hrlich. Erinnerung statt Wiederholung Köppels Familie stammt aus Königsberg. Die Geschichten vom Krieg hat er als Kind gehört. Achtzig Jahre spĂ€ter stehe Europa wieder an einem Punkt, den man fĂŒr unmöglich gehalten habe. Die Frage sei nicht, ob man Putin möge oder Selenskyj verachte. Die Frage sei, ob man die Dummheiten der Vergangenheit wiederhole, weil man sich moralisch ĂŒberlegen fĂŒhle. Wer NeutralitĂ€t und ZurĂŒckhaltung preisgibt, riskiert mehr als einen regionalen Krieg. Er riskiere, dass aus Überheblichkeit wieder Geschichte werde. 👉 Hier geht es zum ganzen GesprĂ€ch 👈 Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Teil 9/24: Die ENMOD-Konvention Warum die UNO Wetterwaffen ĂŒberhaupt verbot Das Abkommen von Genf Als Reaktion auf die völker
Teil 9/24: Die ENMOD-Konvention Warum die UNO Wetterwaffen ĂŒberhaupt verbot Das Abkommen von Genf Als Reaktion auf die völkerrechtliche Debatte um die Operation Popeye verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen im Dezember 1976 die «Konvention ĂŒber das Verbot der militĂ€rischen oder sonstigen feindseligen Anwendung von Umweltmodifikationstechniken», kurz ENMOD-Konvention. Das Abkommen trat 1978 in Kraft und wurde von den wichtigsten GrossmĂ€chten, einschliesslich der USA und der Sowjetunion, unterzeichnet. Der Vertrag verbietet es den Unterzeichnerstaaten explizit, Techniken einzusetzen, die darauf abzielen, durch die gezielte Manipulation natĂŒrlicher Prozesse der Erde, der AtmosphĂ€re oder des Weltraums weitrĂ€umige, langanhaltende oder schwere SchĂ€den als Mittel der Zerstörung herbeizufĂŒhren. Die ENMOD-Konvention liest sich auf den ersten Blick wie ein Triumph der Vernunft. Sie listet detailliert PhĂ€nomene auf, die nicht kĂŒnstlich hervorgerufen werden dĂŒrfen: Erdbeben, Tsunami-Wellen, die Störung des ökologischen Gleichgewichts einer Region oder eben die gezielte VerĂ€nderung von Wettermustern. Doch das Dokument enthĂ€lt eine entscheidende juristische HintertĂŒr. Das Verbot gilt explizit nur fĂŒr die «militĂ€rische oder sonstige feindselige» Anwendung. Die Erforschung und Anwendung von Umweltmodifikationstechnologien zu friedlichen Zwecken wird im Vertragstext nicht nur erlaubt, sondern ausdrĂŒcklich gefördert. Diese Differenzierung schafft eine fundamentale Grauzone, die bis heute Bestand hat. Die zivile Tarnung Diese juristische Unterscheidung fĂŒhrt in der Praxis dazu, dass dieselbe Technologie, die als Waffe verboten ist, unter dem Etikett der zivilen Forschung oder des Klimaschutzes legal weiterentwickelt werden darf. Ein staatlicher Akteur kann eine ionosphĂ€rische Heizanlage oder ein atmosphĂ€risches Partikelprogramm betreiben, solange er deklariert, dass dies dem wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn oder der Abwendung der Klimakatastrophe dient. Die ENMOD-Konvention besitzt keine wirksamen Kontrollmechanismen oder Inspektionsrechte, was sie zu einem zahnlosen Tiger im Bereich der modernen Geopolitik macht. Sie beruhigt das Gewissen der Öffentlichkeit, wĂ€hrend die technologische Evolution im Verborgenen weiterschreitet. Der Wandel der Begrifflichkeiten Im 21. Jahrhundert hat diese technologische Evolution ein neues, akademisch ansehnliches Gewand erhalten. Was im Kalten Krieg als UmweltkriegsfĂŒhrung bezeichnet wurde, firmiert heute in den Debatten der Elite-UniversitĂ€ten unter dem Begriff Geoengineering. Aus der Bedrohung durch Wetterwaffen ist das Versprechen der technologischen Planetenrettung geworden. Um zu verstehen, wie reale Forschung die Grenzen des ethisch Vertretbaren verschiebt, mĂŒssen wir uns den modernen Konzepten des Geoengineerings zuwenden, die im zehnten Teil dieser Serie untersucht werden. Serie Titel: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - 6 - 7 - 8 - 9 -10 - 11 - 12 - 13 - 14 -15 - 16 - 17 - 18 - 19 - 20 - 21 - 22 - 23 - 24 — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Drei Tage Haft fĂŒr Kreide auf dem Trottoir Vor dem Bezirksgericht ZĂŒrich wurden zwei junge MĂ€nner in Untersuchungshaft genomm
Drei Tage Haft fĂŒr Kreide auf dem Trottoir Vor dem Bezirksgericht ZĂŒrich wurden zwei junge MĂ€nner in Untersuchungshaft genommen, weil sie mit Strassenkreide eine politische Botschaft auf den Boden geschrieben hatten Die Aktion vor dem Gericht Marlon und Florian kamen nicht mit Transparenten, Megafonen oder Pyrotechnik. Sie kamen mit Kreide. Vor dem Bezirksgericht ZĂŒrich, genau dort, wo Mitglieder der Jungen Tat vor Gericht standen, schrieben sie auf den Boden: «Familie statt Gender-Ideologie», dazu das Logo der Gruppierung und den Hinweis «freie-rede-ja.ch». Die Schrift war klar lesbar, der Inhalt politisch – und der Untergrund öffentlicher Raum. Kein Hausfriedensbruch, keine SachbeschĂ€digung im eigentlichen Sinn, keine Verkehrsbehinderung. Nur Farbe, die der nĂ€chste Regen wieder wegwĂ€scht. Genau diese Schlichtheit macht den Fall so stossend. Wer vor einem Gericht eine Meinung sichtbar macht, rechnet mit Widerspruch, mit Polizei, allenfalls mit einer Busse. Drei Tage GefĂ€ngnis fĂŒr Kreide ĂŒberschreitet das Mass dessen, was man in einem Rechtsstaat als angemessene Reaktion erwartet. Wie aus Kreide Haft wurde Staatsanwalt Aepli, derselbe AnklĂ€ger, der bereits den Prozess gegen die Junge Tat @Jungetat fĂŒhrt, liess die beiden festnehmen. Was als symbolische Geste gedacht war, wurde rasch zur strafrechtlichen Angelegenheit. Marlon und Florian landeten hinter Gittern. In ihrem GesprĂ€ch schildern sie den Ablauf nĂŒchtern: die Aktion selbst, das Einschreiten, die Zelle. Kein Heldenepos, keine Selbststilisierung. Eher das Befremden zweier junger MĂ€nner, die nicht verstanden, weshalb aus einem Satz auf dem Boden plötzlich Untersuchungshaft folgte. Der zeitliche Zusammenhang ist offensichtlich. Parallel lief der grosse Prozess gegen mehrere Mitglieder der Jungen Tat – unter anderem wegen Aktionen rund um einen Pride-Gottesdienst und eine sogenannte Queer-Story-Time, bei denen ebenfalls die Parole «Familie statt Gender-Ideologie» eine Rolle spielte. Vor diesem Hintergrund wirkt die Kreideaktion wie ein Kommentar zum laufenden Verfahren. Und genau das scheint den Staatsanwalt besonders gereizt zu haben. Der lĂ€ngere Schatten Wer die Aktenlage der vergangenen Jahre kennt, erkennt ein Muster. Die Junge Tat wird von der ZĂŒrcher Staatsanwaltschaft mit einer HĂ€rte verfolgt, die bei vergleichbaren linken Störaktionen oft ausbleibt. Aepli gilt in der Szene als jemand, der die Gruppierung nicht nur ahnden, sondern dauerhaft schwĂ€chen will. Die drei Tage Haft fĂŒr Marlon und Florian fĂŒgen sich in dieses Bild. Es geht offenbar weniger um den konkreten Schaden – der bei Kreide gegen null tendiert – als um ein Signal: Wer sich mit dieser Gruppe sichtbar solidarisiert, muss mit sofortiger HĂ€rte rechnen. Das ist rechtlich heikel. Meinungsfreiheit schĂŒtzt unbequeme SĂ€tze. Sie schĂŒtzt auch das Recht, sie auf öffentlichem Grund sichtbar zu machen, solange niemand körperlich bedrĂ€ngt, kein Betrieb lahmgelegt und kein Eigentum zerstört wird. Kreide erfĂŒllt diese Schwelle nicht. Wer trotzdem Haft anordnet, verschiebt die Grenze zwischen Ordnungswidrigkeit und Freiheitsentzug. Was der Fall zeigt Marlon und Florian sitzen nicht mehr in der Zelle. Geblieben ist der Eindruck, dass in ZĂŒrich politische Gesinnung inzwischen mit darĂŒber entscheidet, wie rasch und wie hart der Staat zuschlĂ€gt. Eine Botschaft auf dem Trottoir vor dem Gericht ist Provokation. Drei Tage Knast dafĂŒr sind etwas anderes: ein Exempel. Ob die Justiz das so stehen lĂ€sst, wird sich zeigen. Der Fall selbst ist bereits sprechend genug. Zum Video https://www.youtube.com/watch?v=FrWTRscPB9E — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Drei Tage Haft fĂŒr Kreide auf dem Trottoir Vor dem Bezirksgericht ZĂŒrich wurden zwei junge MĂ€nner in Untersuchungshaft genomm
Drei Tage Haft fĂŒr Kreide auf dem Trottoir Vor dem Bezirksgericht ZĂŒrich wurden zwei junge MĂ€nner in Untersuchungshaft genommen, weil sie mit Strassenkreide eine politische Botschaft auf den Boden geschrieben hatten Die Aktion vor dem Gericht Marlon und Florian kamen nicht mit Transparenten, Megafonen oder Pyrotechnik. Sie kamen mit Kreide. Vor dem Bezirksgericht ZĂŒrich, genau dort, wo Mitglieder der Jungen Tat vor Gericht standen, schrieben sie auf den Boden: «Familie statt Gender-Ideologie», dazu das Logo der Gruppierung und den Hinweis «Freie-rede.ch». Die Schrift war klar lesbar, der Inhalt politisch – und der Untergrund öffentlicher Raum. Kein Hausfriedensbruch, keine SachbeschĂ€digung im eigentlichen Sinn, keine Verkehrsbehinderung. Nur Farbe, die der nĂ€chste Regen wieder wegwĂ€scht. Genau diese Schlichtheit macht den Fall so stossend. Wer vor einem Gericht eine Meinung sichtbar macht, rechnet mit Widerspruch, mit Polizei, allenfalls mit einer Busse. Drei Tage GefĂ€ngnis fĂŒr Kreide ĂŒberschreitet das Mass dessen, was man in einem Rechtsstaat als angemessene Reaktion erwartet. Wie aus Kreide Haft wurde Staatsanwalt Aepli, derselbe AnklĂ€ger, der bereits den Prozess gegen die Junge Tat @Jungetat fĂŒhrt, liess die beiden festnehmen. Was als symbolische Geste gedacht war, wurde rasch zur strafrechtlichen Angelegenheit. Marlon und Florian landeten hinter Gittern. In ihrem GesprĂ€ch schildern sie den Ablauf nĂŒchtern: die Aktion selbst, das Einschreiten, die Zelle. Kein Heldenepos, keine Selbststilisierung. Eher das Befremden zweier junger MĂ€nner, die nicht verstanden, weshalb aus einem Satz auf dem Boden plötzlich Untersuchungshaft folgte. Der zeitliche Zusammenhang ist offensichtlich. Parallel lief der grosse Prozess gegen mehrere Mitglieder der Jungen Tat – unter anderem wegen Aktionen rund um einen Pride-Gottesdienst und eine sogenannte Queer-Story-Time, bei denen ebenfalls die Parole «Familie statt Gender-Ideologie» eine Rolle spielte. Vor diesem Hintergrund wirkt die Kreideaktion wie ein Kommentar zum laufenden Verfahren. Und genau das scheint den Staatsanwalt besonders gereizt zu haben. Der lĂ€ngere Schatten Wer die Aktenlage der vergangenen Jahre kennt, erkennt ein Muster. Die Junge Tat wird von der ZĂŒrcher Staatsanwaltschaft mit einer HĂ€rte verfolgt, die bei vergleichbaren linken Störaktionen oft ausbleibt. Aepli gilt in der Szene als jemand, der die Gruppierung nicht nur ahnden, sondern dauerhaft schwĂ€chen will. Die drei Tage Haft fĂŒr Marlon und Florian fĂŒgen sich in dieses Bild. Es geht offenbar weniger um den konkreten Schaden – der bei Kreide gegen null tendiert – als um ein Signal: Wer sich mit dieser Gruppe sichtbar solidarisiert, muss mit sofortiger HĂ€rte rechnen. Das ist rechtlich heikel. Meinungsfreiheit schĂŒtzt unbequeme SĂ€tze. Sie schĂŒtzt auch das Recht, sie auf öffentlichem Grund sichtbar zu machen, solange niemand körperlich bedrĂ€ngt, kein Betrieb lahmgelegt und kein Eigentum zerstört wird. Kreide erfĂŒllt diese Schwelle nicht. Wer trotzdem Haft anordnet, verschiebt die Grenze zwischen Ordnungswidrigkeit und Freiheitsentzug. Was der Fall zeigt Marlon und Florian sitzen nicht mehr in der Zelle. Geblieben ist der Eindruck, dass in ZĂŒrich politische Gesinnung inzwischen mit darĂŒber entscheidet, wie rasch und wie hart der Staat zuschlĂ€gt. Eine Botschaft auf dem Trottoir vor dem Gericht ist Provokation. Drei Tage Knast dafĂŒr sind etwas anderes: ein Exempel. Ob die Justiz das so stehen lĂ€sst, wird sich zeigen. Der Fall selbst ist bereits sprechend genug. Zum Video https://www.youtube.com/watch?v=FrWTRscPB9E — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Wie ernst ist die Lage wirklich? Daniele Ganser und Salim Samatou ĂŒber den Kampf der Giganten und Deutschlands gefĂ€hrlichen K
Wie ernst ist die Lage wirklich? Daniele Ganser und Salim Samatou ĂŒber den Kampf der Giganten und Deutschlands gefĂ€hrlichen Kurs In Basel haben sich der Historiker Daniele Ganser und der Comedian und Historiker Salim Samatou getroffen, um ĂŒber Gansers neues Buch «Kampf der Giganten» zu sprechen. Das GesprĂ€ch, aufgenommen Anfang September 2026, wirkt wie ein Blick in eine Welt, die sich in wenigen Monaten grundlegend verĂ€ndert hat. Vor einem halben Jahr gab es weder den Krieg im Iran noch den im Libanon, keine derart scharfen Handelskriege, keine Eskalation mit Russland in diesem Ausmass und keine Schliessung russischer Vertretungen in Deutschland. Jetzt steht alles gleichzeitig auf der Tagesordnung. Die drei Giganten und das amerikanische Imperium Ganser betrachtet in seinem Buch nicht alle 193 Staaten der Welt, sondern konzentriert sich auf die drei mĂ€chtigsten: die USA, China und Russland. Seit Jahrzehnten beschĂ€ftigt er sich mit dem amerikanischen Imperialismus. Seit 1945 haben die Vereinigten Staaten mehr LĂ€nder bombardiert als jede andere Nation. Das ist keine ideologische Behauptung, sondern eine nĂŒchterne Feststellung. Die geopolitische Folge liegt auf der Hand: Die Gegner schliessen sich zusammen. China und Russland lehnen die globale Vorherrschaft Washingtons ab und rĂŒcken nĂ€her zusammen. Genau das beobachtet Ganser von der Ukraine bis zum Iran. Deutschland gegen den Frieden Besonders schockierend wirkt fĂŒr beide GesprĂ€chspartner der deutsche Kurs. WĂ€hrend der amerikanische PrĂ€sident den Krieg in der Ukraine beenden will, treibt Bundeskanzler Friedrich Merz das Land in die entgegengesetzte Richtung. Die russischen Generalkonsulate in Deutschland wurden geschlossen – von Deutschland selbst. Drohnen, die Deutschland der Ukraine liefert, sollen tief ins russische Hinterland treffen. Das wĂ€re im Kalten Krieg undenkbar gewesen. Eine Atommacht bombardiert man nicht. Die deutsche Bevölkerung will keinen Krieg mit Russland. Umfragen zeigen, dass Merz so unbeliebt ist wie kaum ein Kanzler zuvor. Dennoch fliesst das Geld in die RĂŒstung. 2014 lagen die deutschen MilitĂ€rausgaben bei 30 Milliarden Euro. 2026 sind es bereits 100 Milliarden, Tendenz weiter steigend Richtung 180 oder sogar 220 Milliarden. Ganser erinnert an die Lehre der Geschichte: AufrĂŒstung und Feindbilder haben Deutschland schon einmal ins Verderben gefĂŒhrt. Teile und herrsche Hinter dem Ganzen sieht Ganser ein altes Muster. Der amerikanische Geostratege George Friedman hat es 2015 klar formuliert: Die USA mĂŒssen verhindern, dass Deutsche und Russen zusammenarbeiten. Billiges russisches Gas stĂ€rkt die deutsche Wirtschaft. Frieden zwischen Berlin, Moskau und Peking auf dem eurasischen Kontinent schwĂ€cht die amerikanische Position. Nord Stream wurde gesprengt. Der Maidan 2014 war nach Gansers EinschĂ€tzung ein Putsch, der die Ukraine in Richtung NATO ziehen sollte. Salim Samatou fasst die AbsurditĂ€t zusammen: Ein Kanzler, der formal die Interessen seines Landes vertreten sollte, handelt gegen sie. Die Bevölkerung werde behandelt wie ein Patient, dem der Arzt wĂ€hrend der Narkose den falschen Eingriff verpasst. Hier geht es zum GesprĂ€ch 👉 https://www.youtube.com/watch?v=NC6HhBQj4Ws 👈 — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Der hippokratische Eid wiegt schwerer als die Verordnung Am Donnerstag erwartet in Bern eine Ärztin ihr Urteil. Der Vorwurf b
Der hippokratische Eid wiegt schwerer als die Verordnung Am Donnerstag erwartet in Bern eine Ärztin ihr Urteil. Der Vorwurf betrifft Maskenatteste. Der Fall zeigt, dass die Pandemie juristisch nicht abgeschlossen ist. Eine Verhandlung, die nicht nur sie betrifft Dr. med. Ruke Wyler muss sich am Donnerstag, 10. September 2026, um 9 Uhr im Amthaus Bern der Urteilseröffnung stellen. Angeklagt ist sie wegen angeblichen FĂ€lschens eines Ă€rztlichen Zeugnisses oder des Versuchs dazu – im Zusammenhang mit Maskenattesten. Sie freut sich auf UnterstĂŒtzung, auch draussen. Der Eid und die Akte Corona ist in den Alltag zurĂŒckgetreten. Vor Gericht nicht. Noch immer mĂŒssen Ärzte erklĂ€ren, warum sie einem Patienten ein Attest ausstellten, statt einer Verordnung zu folgen, deren medizinischer Nutzen damals schon umstritten war. Der hippokratische Eid verpflichtet zuerst den Kranken, nicht die Behörde. Wer das ernst nahm, steht Jahre spĂ€ter im Saal und soll sich rechtfertigen. Das ist der Kern. Nicht Nostalgie, nicht Abrechnung. Sondern die Frage, ob eine Ausnahmelage das Ă€rztliche Urteil dauerhaft unter das Verwaltungsrecht stellen darf. Wer das fĂŒr erledigt hĂ€lt, irrt. Die Akten laufen weiter. Die Namen auch. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Ist Selensky am Ende? Westliche Thinktanks und Partner lassen den ukrainischen PrÀsidenten zunehmend fallen. Der Streit ist d
Ist Selensky am Ende? Westliche Thinktanks und Partner lassen den ukrainischen PrĂ€sidenten zunehmend fallen. Der Streit ist da, auch wenn man ihn hierzulande kaum liest. Zwischen Kiew und seinen westlichen Geldgebern knirscht es seit Monaten. Die EuropĂ€ische Union hat einen 90-Milliarden-Kredit beschlossen, hĂ€lt die Auszahlungen aber zurĂŒck. Im Gegenzug verlangt sie Änderungen an rund zwanzig ukrainischen Gesetzen, die de facto die Kontrolle ĂŒber Sicherheits- und Strafverfolgungsbehörden nach BrĂŒssel verlagern wĂŒrden. Selensky verweigert das bisher. Gleichzeitig hat er den frĂŒheren Verteidigungsminister Fjodorow gegen den Willen des Westens entlassen. Der Mann gilt als fĂ€hig und beliebt; genau das machte ihn fĂŒr Selensky zur Gefahr. Fjodorow ist inzwischen nach Italien und in die USA gereist und greift den PrĂ€sidenten öffentlich an: Korruption, Machtmissbrauch, Forderung nach Neuwahlen. Der Westen hĂ€lt demonstrativ die Hand ĂŒber ihn. Ein Artikel aus dem Innersten des Establishments Nun ist in Foreign Policy, dem Blatt des Council on Foreign Relations, ein Text erschienen, der diesen Konflikt offen macht. Thomas Röper hat ihn ĂŒbersetzt, weil deutsche Medien den Vorgang weitgehend verschweigen. Der Tenor ist eindeutig: Die Stimmung in der Ukraine hat sich gegen Selensky gedreht. Nach mehr als sieben Jahren im Amt und viereinhalb Jahren Krieg sehen Umfragen des Instituts SOCIS, dass Korruption fĂŒr viele Ukrainer inzwischen ein grösseres Problem ist als der Krieg selbst. Fast 57 Prozent geben Selensky die Schuld daran. In einer Stichwahl wĂŒrde er gegen mehrere Rivalen klar verlieren, darunter den entlassenen General Saluschny und Fjodorow. Das System der Vertrauten bröckelt. Der PopularitĂ€tsverlust ist hausgemacht. Selenskyj hat lange auf eine kleine Gruppe persönlich loyaler Manager gesetzt und das als Kriegsnotwendigkeit gerechtfertigt. Mehrere von ihnen stehen inzwischen unter Korruptionsverdacht oder Anklage: unrechtmĂ€ssige Bereicherung, GeldwĂ€sche, Betrug mit grĂŒnen Tarifen, Einflussnahme auf Ermittlungen. Als Antikorruptionsbehörden seinem Umfeld zu nahe kamen, versuchte die Regierung, die Behörden selbst unter Druck zu setzen. Nach Protesten und westlichem Druck musste Selensky teilweise zurĂŒckrudern. Die hĂ€ufigen Entlassungen populĂ€rer Minister und Generale haben das Bild eines unsicheren, auf Machterhalt bedachten PrĂ€sidenten verstĂ€rkt. Was der Westen daraus macht Wahlen mitten im Krieg sind verfassungsrechtlich und praktisch schwierig. Dennoch spricht sich eine Mehrheit der Befragten fĂŒr rasche Neuwahlen aus, sobald ein Waffenstillstand da wĂ€re. Der Foreign-Policy-Text zieht daraus eine klare Folgerung: Selensky solle den Einfluss des PrĂ€sidentenamts auf die Innenpolitik zurĂŒckschneiden, eine Regierung der nationalen Einheit bilden und fĂ€hige Leute wieder hereinlassen, die er als Konkurrenten entlassen hat. Mit anderen Worten: Man fordert faktisch, ihn zu entmachten oder zumindest stark zu beschrĂ€nken. Ob die EuropĂ€er das Geld am Ende doch ĂŒberweisen, weil sie den Krieg fortsetzen wollen, oder ob sie Selensky fallen lassen, bleibt ein Pokerspiel. Der Artikel aus dem CFR-Umfeld zeigt jedenfalls, dass der Westen diesen Trumpf nicht mehr ausschliesst. Hier geht es zum ganzen Standpunkt von Thomas Röper https://apolut.net/ist-selensky-am-ende-von-thomas-roper — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Wenn Meinung zur Straftat wird Manuel von der Jungen Tat zerlegt die Anklagepunkte – das Urteil steht noch aus Die Staatsanwa
Wenn Meinung zur Straftat wird Manuel von der Jungen Tat zerlegt die Anklagepunkte – das Urteil steht noch aus Die Staatsanwaltschaft verlangt fĂŒr Manuel und Tobias je 15 Monate Freiheitsstrafe, davon sechs unbedingt. BegrĂŒndung: nicht die Mittel des Protests, sondern die politischen Aussagen selbst. Was als «freie Meinung» gilt, endet dort, wo sie «nicht-heteronormative» Empfindlichkeiten verletzt. Hauptbahnhof ZĂŒrich Am 12. Februar 2022 wollte die Gruppe zu einer Corona-Demo. Die Polizei leitete sie in eine Gasse, vor der bereits Linksextreme standen. Dahinter warteten mehrere Hundert weitere. Die junge Tat zogen sich zweimal zurĂŒck und wurden erneut angegriffen. Die Anklage konstruiert daraus zwei gleich gewaltbereite Lager und Landfriedensbruch durch blosse Anwesenheit. Videos und Polizeiberichte zeigen das Gegenteil: Die massive Gewalt ging von der Antifa aus, drei Beamte wurden verletzt. Identifiziert und angeklagt wurden vor allem jene, die erreichbar waren. 1.-Mai-Aktion und Pyrotechnik Beim Baukran blieb nach RĂŒckzug der Hausfriedensbruch-VorwĂŒrfe wenig ĂŒbrig. Der Sachschaden betrug 20 Franken. Die Staatsanwaltschaft folgert aus einem unscharfen Video bewilligungspflichtige Sprengkörper. Das forensische Institut spricht von T1-Rauchkörpern und F2-Bengalos, beides niedrigere Kategorien. Kein Gegenstand wurde sichergestellt, Zeugen widersprechen der Behauptung, Manuel habe gezĂŒndet. Übrig bleibt eine pauschale Zurechnung ĂŒber Mitwirkung. Pride-Gottesdienst Ein gut 2,4 Meter hohes Kreuz mit der Aufschrift «No Pride Month» wurde durch eine offene SeitentĂŒr in eine öffentlich zugĂ€ngliche Kirche getragen. Die Aktion endete, als ein Teilnehmer gewalttĂ€tig wurde. Angeklagt werden Hausfriedensbruch, Störung der Glaubensfreiheit und Diskriminierung. Die TĂŒr stand offen, der Priester wies niemanden hinaus. Kein Zeuge fĂŒhlte sich religiös verletzt. Die Staatsanwaltschaft rĂ€umt ein, der Slogan allein sei zulĂ€ssig – Ort, Zeitpunkt und Grösse des Kreuzes sollen ihn strafbar machen. Die Verteidigung hĂ€lt fest: Der Text richtet sich gegen Pride Month, nicht gegen eine geschĂŒtzte sexuelle Orientierung, und schon gar nicht gegen das Kreuz. Drag Story Hour Protest gegen eine Veranstaltung, bei der MĂ€nner in aufreizender Verkleidung Kleinkindern Geschichten vorlesen. Drinnen sollte ein Banner «Es gibt noch zwei Geschlechter» gezeigt werden, draussen folgte die Aktion «Familie statt Genderideologie». Daraus werden Hausfriedensbruch, heimliche Aufnahme, Diskriminierung, Hassaufruf, Pyrotechnik und Nötigung. Die angebliche Blockade dauerte angeblich zehn Minuten; die junge Tat stand 65 Meter entfernt, drei TĂŒren weiter, mit dem RĂŒcken zum Saal. Ein zweiter Ausgang blieb frei. Die Masken dienten dem Schutz vor linken Übergriffen, nicht der EinschĂŒchterung. Die Staatsanwaltschaft gibt zu, die Aussage selbst sei nicht strafbar, konstruiert die Strafbarkeit aber ĂŒber Kontext und «einschĂŒchternde Wirkung». Weitere Dossiers Am Basler Bahnhof hing ein Banner «Kriminelle abschieben» auf einem Dach. Hausfriedensbruch, weil das Dach nicht öffentlich zugĂ€nglich sei. Die Verteidigung sieht weder Haus noch umschlossenen Raum, keinen Betriebsschaden. In Winterthur wurde die Anzeige wegen Hausfriedensbruchs zurĂŒckgezogen – die Staatsanwaltschaft wertet das dennoch moralisch gegen die Angeklagten. Durch alle Akten zieht sich dasselbe Muster: Die Aussagen selbst sind zulĂ€ssig. Strafbar werden sie durch den friedlichen Protest, den Ort, die Grösse eines Kreuzes oder die NĂ€he zu einer Veranstaltung. Über vier Jahre Verfahren, Zeugen teilweise erst nach zweieinhalb Jahren befragt. Am Prozesstag selbst demonstrierten Hunderte Vermummte links unbehelligt. In sechs Jahren Aktivismus sei kein einziger Linksextremer fĂŒr Angriffe, SachbeschĂ€digung oder Doxing verurteilt worden. Das Gericht muss nun klĂ€ren, ob in der Schweiz noch die Meinung selbst vor Gericht steht – oder die Meinungsfreiheit. 👉 Zur Analyse 👈 — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

Altlast ohne Humor Mike MĂŒller erklĂ€rt schnell mal eine Million Deutsche zu Nazis – und merkt nicht, dass ihm dieser Witz sel
Altlast ohne Humor Mike MĂŒller erklĂ€rt schnell mal eine Million Deutsche zu Nazis – und merkt nicht, dass ihm dieser Witz selbst ein SchnĂ€uzchen zeichnet. Dabei macht sich auch Mitte-Pfister zum Clown, indem er den Post husch, husch fĂŒr gut befindet. Das SRF-Schweinchen postet weiter Das unter anderem fett gemĂ€stete, vollkommen talentlose SRF-Schweinchen Mike MĂŒller irritiert mit dem X-Post: «Was ich nicht so verstehe, warum der Kanzler eines achtzig-Mio.-Landes wegen einer knappen Million Nazis in einem gescheiterten Gliedstaat zurĂŒcktreten soll.» Eine knappe Million Menschen wird so im Nebensatz entsorgt, als wĂ€re das Label ein Running Gag und nicht eine Anklage. Anschliessend schmiert er die Tastatur mit dem ĂŒblichen klebrigen Humor voll: «Wenn Alice Weidel nicht will, dass sich ihre Kinder in der Schule mit der Judenvernichtung auseinandersetzen, muss sie mit ihrer Familie die Schweiz verlassen und nach Sachsen-Anhalt ziehen.» Der Satz will schneidend sein. Er ist nur schmierig. Komik als Resteverwertung Mittlerweile ist unĂŒbersehbar, dass der talentfreie Altlastkomiker sich in die nichtsnutzige Reihe der Hallervorden-Hallodris einordnet und hofft, aus diesem Satz noch etwas schmierigen Beifall herauszupressen. Pfister liefert den Hofknicks gleich mit: ein Like als GĂŒtesiegel der Mitte, als sei billige Nazikeule staatsmĂ€nnische Haltung. Der Dilettant begreift nicht, dass seine Zeit vor vierzig Jahren abgelaufen ist. Was bleibt, ist kein Witz, sondern die peinliche Beharrlichkeit eines Mannes, der den Applaus von gestern fĂŒr eine Meinung von heute hĂ€lt – und eines ParteiprĂ€sidenten, der dafĂŒr noch schmierig klatscht. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |