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Wie Medien und Lohnschreiber uns in Kriege treiben Ein Abend mit dem investigativen Journalisten Patrik Baab Medienmacht und
Wie Medien und Lohnschreiber uns in Kriege treiben Ein Abend mit dem investigativen Journalisten Patrik Baab Medienmacht und geopolitische Narrative Patrik Baab, langjähriger Chefredakteur beim Norddeutschen Rundfunk, hat als investigativer Journalist zu Geheimdiensten, politischen Morden, dem Ukraine-Krieg, Russland und grossen geopolitischen Zusammenhängen recherchiert. In seinem Vortrag zeigt er, wie Public Relations, wirtschaftlicher Druck, Besitzverhältnisse, politische Netzwerke und journalistische Abhängigkeiten die Berichterstattung formen. Seine zentrale These: Bei geopolitischen Konflikten blenden Medien oft entscheidende Zusammenhänge aus, schenken Friedensbemühungen zu wenig Beachtung und erzeugen durch gezieltes Framing ein einseitiges Bild. Was Sie mitnehmen Sie erfahren, wie mediale Deutungsrahmen entstehen, warum wichtige Informationen systematisch unerwähnt bleiben und welche Strukturen hinter der Berichterstattung wirken. Und Sie erhalten Handwerkszeug, um Nachrichten künftig kritischer einzuordnen. Veranstaltung Mittwoch, 21. Oktober 2026 Raum 1, Zeughausareal, Berchtoldstrasse 10, Uster Türöffnung 19:00 Uhr Vortrag 19:30 bis ca. 21:00 Uhr Organisation: Ludwigs’ Events Eintritt 40 Franken (Abendkasse) Tickets: https://eventfrog.ch/baab2026 (Vorverkauf) — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |

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🇨🇭 Präsenz für die Eidgenossenschaft zeigen 🇨🇭 Souveränität auf Abruf – die Schweiz als Vasall Brüssels Die Schweiz gilt+9
🇨🇭 Präsenz für die Eidgenossenschaft zeigen 🇨🇭 Souveränität auf Abruf – die Schweiz als Vasall Brüssels Die Schweiz gilt noch immer als souveräner Staat. In Wahrheit hängt diese Souveränität an einem dünnen Faden: Sie gilt nur, solange sich das Land nach den Gesetzen der Europäischen Union richtet. Weicht es ab, drohen nicht Verhandlungen auf Augenhöhe, sondern Druck, Isolierung und Sanktionen gegen Land und Bewohner. Der Bundesrat biedert sich an, das Parlament dient Dieser Zustand entsteht nicht von selbst. Der gesamte Bundesrat biedert sich der EU an. Er spricht von Partnerschaft und Stabilität, meint aber Unterordnung. Statt die Interessen der Eidgenossenschaft hart zu vertreten, sucht er das Wohlwollen Brüssels. Das Parlament folgt ihm darin. Es dient dem Bundesrat, statt ihn zu kontrollieren. So entsteht eine geschlossene Kette: Brüssel gibt die Richtung vor, der Bundesrat übernimmt sie, das Parlament legitimiert sie. Das Volk darf noch abstimmen – solange das Ergebnis passt. Nur gehorsam bleibt die Schweiz «frei» Solange Bern die dynamische Rechtsübernahme akzeptiert, solange es EU-Normen übernimmt, bevor das eigene Volk überhaupt abgestimmt hat, bleibt der Schein der Unabhängigkeit gewahrt. Die Botschaft aus Brüssel ist unmissverständlich: Ihr dürft eure eigene Verfassung, eure Volksrechte und eure direkten Abstimmungen behalten – aber nur, solange das Ergebnis EU-konform ausfällt. Stimmt das Volk anders, gilt das nicht als demokratische Entscheidung, sondern als Vertragsbruch. Dann folgen Gegenmassnahmen. Nicht gegen einzelne Politiker, sondern gegen die Schweiz als Ganzes und gegen ihre Bürger. Fremde Richter statt eidgenössischer Gerichte Noch deutlicher wird der Verlust dort, wo es um Recht und Urteil geht. Nicht mehr die eigenen Richter sprechen in letzter Instanz. Es werden fremde Richter sein, die in der Schweiz Urteile fällen. Streitigkeiten aus den bilateralen Verträgen und dem institutionellen Rahmen landen nicht vor dem Bundesgericht in Lausanne, sondern vor Instanzen, die der Logik der Union folgen. Der «fremde Richter», vor dem sich die Eidgenossen seit vielen Jahrhunderten hüten, sitzt dann nicht mehr in Wien oder Paris, sondern im institutionellen Geflecht der EU. Das ist keine theoretische Gefahr. Es ist die logische Folge eines Abkommens, das die letzte Entscheidungsgewalt aus der Schweiz herausverlagert – mit einem Bundesrat, der das hinnimmt, und einem Parlament, das ihm dabei dient. Sanktionen statt Partnerschaft Wer glaubt, das bleibe folgenlos, täuscht sich. Ein Land, das sich weigert, EU-Recht dynamisch zu übernehmen oder Volksentscheide nachträglich «anzupassen», wird nicht als gleichberechtigter Partner behandelt. Es wird als Störenfried behandelt. Wirtschaftlicher Druck, erschwerter Marktzugang, politische Isolierung – das sind die Instrumente. Nicht gegen eine Regierung allein, sondern gegen das ganze Land und seine Bewohner. Die Botschaft lautet: Entweder ihr stimmt so ab, wie es Brüssel erwartet, oder ihr tragt die Konsequenzen. Die Schweiz steht damit vor einer einfachen, aber harten Wahrheit. Entweder sie behauptet ihre Souveränität auch dann, wenn das Ergebnis den Partnern in der Union nicht passt. Oder sie akzeptiert, dass sie nur noch so lange souverän heisst, wie sie gehorcht – geführt von einem Bundesrat, der sich anbiedert, und einem Parlament, das ihm dient. Dazwischen gibt es keinen ehrlichen Mittelweg. Druck auf der Strasse ist kein Beiwerk Gerade deshalb muss der Druck auf die Strasse. Wenn Bundesrat und Parlament bereits in dieselbe Richtung gehen, bleibt der öffentliche Raum einer der letzten Orte, an dem sichtbar wird, dass die Eidgenossenschaft nicht kampflos aufgegeben wird. Präsenz auf der Strasse zwingt das Thema aus den Amtsstuben heraus. Sie zeigt, dass Souveränität kein Aktenvermerk ist, sondern eine Haltung, die man sehen, hören und nicht einfach übergehen kann. Wer schweigt, bestätigt die Unterordnung. Wer erscheint, hält fest, dass das Volk noch da ist. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB
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Die stille Rückkehr ins Licht (3/3) Was den Weitergehenden bleibt Wer einen oder mehrere Schritte weiter ist, trägt keine Las
Die stille Rückkehr ins Licht (3/3) Was den Weitergehenden bleibt Wer einen oder mehrere Schritte weiter ist, trägt keine Last der Belehrung. Er trägt die Aufgabe, die eigene Harmonie zu bewahren und dem anderen mit jener Güte zu begegnen, die Pythagoras als Harmonie, Sokrates als Frage, Platon als Rückkehr und der Logos als einladendes Licht beschrieben haben. Man spricht, wenn es angebracht ist, und schweigt, wenn das Schweigen mehr Raum lässt. Man stellt Fragen, die der andere selbst beantworten kann, und verzichtet darauf, Antworten vorzugeben. Man bleibt neben ihm stehen und verzichtet darauf, ihn zu verurteilen. Die Erkenntnis, die weiter reicht als die blosse Kenntnis des Materiellen, zeigt sich darin, dass sie den anderen nicht überwältigt, sondern ihn in seiner eigenen Zeit lässt. Wer das göttliche Licht wahrgenommen hat, muss es dem anderen nicht erklären. Es genügt, selbst so zu bleiben, dass dieses Licht in der eigenen Haltung sichtbar wird. So wird der Umgang mit Andersdenkenden zu einem Zeugnis dafür, dass das Licht nicht erobert, sondern einlädt. Güte im Alltag Wer der Güte lebt, setzt das Beschriebene um, indem er im Gespräch zuerst zuhört und erst dann antwortet. Er fragt nach, wenn etwas unklar bleibt, statt sofort zu widersprechen. In der Familie zeigt sich das darin, dass man den anderen nicht für seine Sichtweise tadelt, sondern ihm den Raum lässt, selbst zu merken, wo seine Worte nicht zusammenpassen. Am Arbeitsplatz oder unter Freunden bleibt man ruhig, wenn die Stimmen lauter werden, und verzichtet darauf, den anderen in die Enge zu treiben. Man spricht die eigene Überzeugung klar aus, ohne sie als Forderung an den anderen zu richten. Diese Haltung verlangt keine grossen Gesten. Sie zeigt sich im kleinen Verzicht darauf, recht haben zu müssen, und in der Bereitschaft, den anderen dort stehen zu lassen, wo er gerade steht. Wer so begegnet, zwingt niemanden, schneller zu gehen, als er gehen kann. Er bleibt selbst im Einklang und lässt dem anderen die Freiheit, näher zu treten oder Abstand zu halten. Die Güte wirkt hier nicht als Lehre, sondern als stille Gegenwart, die den anderen nicht überfordert. Im alltäglichen Miteinander genügt es oft, eine Pause zu lassen, bevor man antwortet, oder eine Frage zu stellen, die dem anderen erlaubt, seine eigene Aussage noch einmal zu prüfen. Man muss nicht jeden Widerspruch aufgreifen. Manchmal reicht es, bei dem zu bleiben, was man selbst erkannt hat, ohne daraus eine Anweisung abzuleiten. Das stille Vorbild Wer auf dem Weg zum Licht ist, wird anderen zum Vorbild, nicht weil er sie belehrt, sondern weil seine Art des Umgangs eine Frage weckt. Seine Zurückhaltung, seine Geduld und sein Verzicht auf Überlegenheit lassen den anderen spüren, dass Harmonie möglich ist, ohne dass man sie erzwingen müsste. Im Alltag zeigt sich das dort, wo jemand neben dem anderen bleibt, auch wenn dieser noch fest in seiner eigenen Sicht steht. Er urteilt nicht, er gibt nicht auf, und er erklärt nicht, was der andere noch nicht sehen kann. Diese Haltung regt an, ohne zu fordern. Sie zeigt dem Gegenüber, dass man selbst einmal in derselben Lage war und dennoch weitergehen konnte. Der, der weiter sieht, muss nicht davon sprechen, was er erkannt hat. Es genügt, dass er so bleibt, dass das Licht in seiner Art des Sprechens und Schweigens sichtbar wird. So lädt er ein, ihm gleichzutun, nicht durch Worte, sondern durch das, was er lebt. Die Einladung bleibt offen, und der andere darf in seiner eigenen Zeit entscheiden, ob er einen Schritt näher tritt. Wer so lebt, macht deutlich, dass der Weg nicht in der Überwindung des anderen besteht, sondern in der eigenen Treue zu dem, was man gesehen hat. Die Güte, die daraus folgt, wirkt still und bleibt dennoch spürbar und einladend für den anderen, der selbst frei entscheiden darf, ob er folgt oder nicht. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Die stille Rückkehr ins Licht (2/3) Rückkehr und Mitleid Platon lässt denjenigen, der das Licht gesehen hat, in die Höhle zur
Die stille Rückkehr ins Licht (2/3) Rückkehr und Mitleid Platon lässt denjenigen, der das Licht gesehen hat, in die Höhle zurückkehren. Die Rückkehr ist beschwerlich. Die Augen, die sich an das Licht gewöhnt haben, sehen in der Dunkelheit zunächst schlecht. Die anderen halten den Zurückkehrenden für verwirrt oder gefährlich. Platon beschreibt kein triumphales Aufklären, sondern ein Mit-Leiden mit denen, die noch gefesselt sind. Der Philosoph empfindet Mitleid, weil er weiss, wie die Schatten aussehen, wenn man nichts anderes kennt. Er kehrt nicht zurück, um zu siegen, sondern weil er die anderen nicht einfach in ihrer Lage lassen kann. Die Rückkehr verlangt, dass man die eigene Klarheit nicht verliert und zugleich den anderen nicht überfordert. Diese Haltung übersetzt sich, wenn jemand, der weiter sieht, nicht mit Überlegenheit auftritt, sondern neben den anderen bleibt. Er spricht von dem, was er gesehen hat, ohne zu erwarten, dass die anderen sofort folgen. Er rechnet damit, dass sie ihn nicht verstehen oder sogar ablehnen. Die Verpflichtung liegt nicht darin, die anderen zu befreien, sondern darin, selbst so zu bleiben, dass das Licht nicht wieder verdunkelt wird. Man verzichtet darauf, den anderen für seine Blindheit zu tadeln, weil man selbst einmal in derselben Lage war. Das einladende Licht des Logos Im Johannesevangelium heisst es, das Wort, der Logos, sei Licht gewesen und habe in die Finsternis hineingeschienen, ohne von ihr überwunden zu werden. Jesus spricht davon, die Feinde zu lieben und für die zu beten, die einen verfolgen. Diese Worte beschreiben keine Leistung, die man erbringen müsste, sondern eine Bewegung, die aus dem Licht selbst kommt. Wer etwas von diesem Licht wahrgenommen hat, muss den anderen nicht überzeugen. Er kann neben ihm stehen und den Raum lassen, dass der andere noch nicht sehen kann, was sichtbar geworden ist. Das Licht blendet nicht, wenn man es nicht aufzwingt. Es lässt den anderen frei, näher zu treten oder Abstand zu halten. In der Gegenwart zeigt sich diese Haltung dort, wo jemand die eigene Überzeugung ruhig ausspricht und zugleich darauf verzichtet, den anderen in die Enge zu treiben. Die Liebe zeigt sich nicht in grossen Gesten, sondern darin, den anderen nicht für das zu verurteilen, was er noch nicht erkennen kann. Sie lässt ihn in seiner eigenen Zeit und zwingt ihn nicht, schneller zu gehen, als er gehen kann. Die Geduld der Wiederherstellung Origenes dachte die göttliche Liebe als eine Kraft, die auch die fernsten Seelen nicht aufgibt. Seine Lehre von der Wiederherstellung aller geht davon aus, dass Gottes Güte jede Freiheit respektiert und dennoch nicht aufhört, einzuladen. Die Reinigung geschieht nicht durch Zwang, sondern durch eine Erziehung, die sich über lange Zeiten erstrecken kann. Selbst wo jemand Kräften folgt, die ihn von der Klarheit entfernen, bleibt die Möglichkeit offen, dass der Blick sich wendet. Origenes beschreibt keine schnelle Lösung, sondern eine Geduld, die aus der Gewissheit kommt, dass die Liebe grösser ist als jede vorübergehende Verschlossenheit. Wer diese Perspektive aufnimmt, betrachtet den anderen nicht als endgültig verschlossen, sondern als jemanden, dessen Blick sich noch wenden kann. Die Verpflichtung derer, die weiter sehen, liegt nicht darin, den Weg für den anderen zu gehen, sondern darin, selbst so zu bleiben, dass das Licht sichtbar bleibt. Man urteilt nicht über den Stand des anderen, weil man selbst weiss, wie langsam und mühsam der eigene Weg war. Die Geduld zeigt sich darin, dass man den anderen nicht aufgibt und darauf verzichtet, ihn zu belehren. Wie sich diese Haltung im gegenwärtigen Leben konkret zeigt und warum sie anderen zum Vorbild werden kann, folgt im letzten Teil. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Die stille Rückkehr ins Licht (1/3) Wie die Lehren von Pythagoras, Sokrates, Platon und dem Logos den Umgang mit jenen weisen
Die stille Rückkehr ins Licht (1/3) Wie die Lehren von Pythagoras, Sokrates, Platon und dem Logos den Umgang mit jenen weisen, die noch in ihrer eigenen Welt verweilen Die Höhle der eigenen Welt Viele Menschen bewegen sich in einer Umgebung, die ihnen geschlossen erscheint. Was sie täglich sehen und für selbstverständlich halten, bildet für sie den gesamten Horizont. Alles, was ausserhalb liegt, wirkt bedrohlich oder nicht vorhanden. Platon hat diese Lage im Höhlengleichnis festgehalten: Menschen sitzen gefesselt und betrachten Schatten an einer Wand, die sie für die Wirklichkeit halten. Wer sich umgewendet und das Licht gesehen hat, kehrt zurück und findet die anderen vor, die an ihren Schatten festhalten. Sie lachen über ihn oder werden feindselig, wenn er von etwas anderem spricht. In unserer Zeit begegnen wir ähnlichen Bildern. Menschen folgen einer Obrigkeit, einer Ideologie oder einer inneren Überzeugung, die ihnen die Welt erklärt und sie von allem anderen abschneidet. Die Schatten können politisch, religiös oder persönlich gefärbt sein. Manche folgen dabei Kräften, die sie nicht als solche erkennen, und halten das, was sie umgibt, für das einzig Wahre. Entscheidend ist nicht die Farbe der Schatten, sondern dass der Blick noch nicht weiter reicht und das Licht ausserhalb der eigenen Höhle noch nicht wahrgenommen werden kann. Wer selbst weiter gesehen hat, erkennt darin keine Bosheit, sondern eine Begrenzung, die dem anderen noch nicht aufgefallen ist. Harmonie statt Zwang Pythagoras sprach von einer Ordnung, die durch alles hindurchgeht und sich in der Seele als innere Harmonie zeigen kann. Tugend sei Harmonie, und Freundschaft eine harmonische Gleichheit. Die Goldenen Verse empfehlen, den Freund nicht wegen einer geringen Verfehlung zu hassen und den milden Ermahnungen dessen Gehör zu schenken, der sich durch Tugend auszeichnet. Wer diese Ordnung erkannt hat, versucht nicht, andere zu zwingen. Er bleibt selbst im Einklang und begegnet dem anderen mit Zurückhaltung. Die pythagoreische Sicht unterscheidet sich von einer rein technischen Betrachtung. Aristoteles hat vor allem das beobachtet, was sich messen und in Kategorien fassen lässt. Er verfolgte die Kenntnis des Materiellen. Die Linie von Pythagoras führt weiter: Sie sucht eine Erkenntnis, die die Seele in Einklang mit einer grösseren Ordnung bringt. Wer diese Harmonie spürt, muss sie dem anderen nicht erklären. Sie zeigt sich darin, wie man spricht und schweigt, und darin, den anderen nicht für das zu verurteilen, was er noch nicht sehen kann. Fragen, die gebären Sokrates verglich seine Art des Gesprächs mit der Kunst der Hebamme. Er behauptete nicht, Wissen zu besitzen, das er weitergeben könne. Er stellte Fragen, bis der andere selbst erkannte, was er zuvor nur geglaubt hatte. Diese Haltung vermeidet die Belehrung, die den anderen in die Abwehr treibt. Wer fragt, setzt voraus, dass im Gegenüber bereits etwas liegt, das ans Licht kommen kann. Im Umgang mit Menschen, die fest in ihrer Sichtweise stehen, öffnet das Fragen einen Raum, in dem Widersprüche ohne Vorwurf sichtbar werden können. Es ist keine Forderung, sondern eine Einladung, selbst genauer hinzusehen. Die Methode verlangt Geduld und die Bereitschaft, nicht zu wissen, was der andere als Nächstes erkennen wird. Wer so vorgeht, überlässt dem anderen die Arbeit der Erkenntnis und hilft lediglich, dass sie zur Welt kommen kann. Das verlangt Zurückhaltung. Was diese Haltungen in der Gegenwart bedeuten und wie sie sich im Alltag zeigen, wird im folgenden Teil deutlich. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Der Hype Während der Pandemie wurden wir mit Informationen, Einschätzungen und Massnahmen konfrontiert, die sich teilweise wi
Der Hype Während der Pandemie wurden wir mit Informationen, Einschätzungen und Massnahmen konfrontiert, die sich teilweise widersprachen. Selbst innerhalb der Wissenschaft herrschte nicht immer Einigkeit. Für viele Menschen blieben Fragen zurück, die bis heute nachwirken.Inzwischen sind einige Jahre vergangen. Diese zeitliche Distanz ermöglicht einen ruhigeren Blick auf die damaligen Ereignisse – jenseits von Angst, Zeitdruck und aufgeheizten Debatten. In seinem Dokumentarfilm «Der Hype» geht Filmemacher Mike Wyniger den entscheidenden Fragen nach: - Welche Lehren können wir aus der Vergangenheit und insbesondere aus dem Jahr 2020 ziehen? - Was wissen wir heute, das wir damals noch nicht wussten? - Und wie können wir verhindern, dass zukünftige Entscheidungen erneut im Blindflug getroffen werden? Der Film lädt nicht dazu ein, alte Gräben zu vertiefen. Er schafft Raum, genauer hinzuschauen, Zusammenhänge besser zu verstehen und gemeinsam weiterzudenken. Wir laden dich herzlich zu diesem besonderen Filmabend ein. Datum: Fr. 6. November 2026 Türöffnung: 19:00 Uhr Filmbeginn: 19:30 Uhr Ort: Restaurant Turandot, Uster Eintritt: Eintritt 25 Franken Bring deine Neugier, deine Fragen und die Bereitschaft mit, auch schwierige Themen respektvoll und offen zu betrachten. Ich freue mich auf einen erkenntnisreichen Abend und die Begegnungen danach. Myke Wyniger wird anwesend sein. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Gegen Zensur: Ivo Sasek gründet die Freie Presse Agentur Kla.TV-Gründer stellt kostenlose Rechercheplattform für unabhängige
Gegen Zensur: Ivo Sasek gründet die Freie Presse Agentur Kla.TV-Gründer stellt kostenlose Rechercheplattform für unabhängige Aufklärer vor Die Ankündigung Am 10. Oktober 2026 hat Ivo Sasek im Rahmen einer Nationenrede auf Kla.TV die Gründung der Freien Presse Agentur (FPA) ausgerufen. Die Rede trug den Titel «Zensur als Massenvernichtungswaffe» und nahm ihren Ausgang bei einer Aussage des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu, der nach einer Ansprache vor der UN-Generalversammlung gegenüber proisraelischen Social-Media-Influencern erklärt hatte, die Kriegsführung verändere sich und die wichtigsten Waffen lägen heute in den sozialen Medien, allen voran TikTok. Sasek knüpfte daran die These an, dass Kriege ohne die Zustimmung der Bevölkerung nicht geführt werden könnten und mediale Einflussnahme daher seit jeher Voraussetzung militärischer Vorhaben sei. Zensur bezeichnete er in diesem Zusammenhang als ultimatives Macht- und Kriegsmittel. Kla.TV versteht sich demgegenüber seit Jahren als Gegenpol, der an der «ersten Vorfront jedes Krieges» aufklärt und dabei nicht als Produzent von Verschwörungstheorien, sondern als Aufdecker von Verschwörungstatsachen agiere. Der Forschungsaufwand hinter der Gründung Den unmittelbaren Anlass für die Gründung der FPA bildete ein umfangreiches Rechercheprojekt, an dem sich im Juli und August 2026 556 Personen beteiligten. In rund sechs Wochen entstanden 1975 Rechercheartikel, deren rund 5400 Quellen auf Seriosität geprüft wurden. Nach den Angaben von Sasek wurden dabei über 10 400 Arbeitsstunden geleistet; eine einzelne Vollzeitkraft hätte für denselben Aufwand mehrere Jahre benötigt. Auf dieser Grundlage und mit der Freigabe des Materials rief er die FPA als erste freie Presseagentur aus, die allen unabhängigen Aufklärern unentgeltlich zur Verfügung stehen soll. Unter www.fpa.one lassen sich Stichworte anklicken, woraufhin jeweils ausführliche Artikel mit Detailbeschreibungen und Quellenangaben erscheinen. Die Plattform soll laufend mit neuem Material ergänzt werden. Ziel und Angebot Sasek betonte, die FPA solle zu einer unerschöpflichen Fundgrube befreienden Wissens werden und ausdrücklich der Erstellung eigener aktueller Artikel oder Sendungen durch freie Medienakteure dienen. Er verwies dabei auf die bisherige Arbeit des eigenen Umfelds: Mit Kla.TV, der AZK und Stimme & Gegenstimme seien seit Bestehen bereits über 37 500 Sendungen in dutzenden Sprachen entstanden. Auch andere alternative Sender wie AUF1 und NuoViso hätten in den vergangenen Jahren umfangreiches Material veröffentlicht. Die Rede selbst gliederte sich in zwölf Rubriken – darunter Medien, Gesundheit, Politik, Bildung, Wirtschaft, Technik und Wissenschaft – und präsentierte eine Vielzahl von Themen, die Sasek als bewiesene Verschwörungstatsachen bezeichnete und deren Zensur durch offizielle Instanzen er kritisierte. Alle genannten Recherchen samt Quellen sind auf der FPA hinterlegt und sollen dort druck- und verbreitungsfertig nutzbar sein. Ergänzend verwies er auf die Enzyklopädie Vetopedia. Einordnung Die Gründung der FPA wurde bislang vor allem über die eigenen Kanäle von Kla.TV bekanntgemacht, darunter die Website, den X-Account und den Telegram-Kanal. Eine breitere Berichterstattung in etablierten Medien ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht ersichtlich. Die Plattform versteht sich explizit als Gegenentwurf zu einer von Sasek so genannten «Zensurmafia», die nach seiner Darstellung Kriege erst ermögliche, indem sie aufgeklärte Fakten vorenthalte. Ob und in welchem Umfang die angebotenen Rechercheergebnisse unabhängig geprüft und genutzt werden, bleibt abzuwarten. Für Interessierte steht das Material unter www.fpa.one bereit. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Digitalisierung nach Lehrbuch: erst die Pflicht, dann das Leck Ricardo verliert 890'000 Adressen, der Bund verliert seine Sys
Digitalisierung nach Lehrbuch: erst die Pflicht, dann das Leck Ricardo verliert 890'000 Adressen, der Bund verliert seine Systeme, und alle tun so, als sei das der Preis des Fortschritts Der Marktplatz mit offener Schublade Am 7. Oktober bemerkte Ricardo verdächtige Bewegungen auf den eigenen Servern. Am Freitag rückte die Muttergesellschaft SMG Swiss Marketplace Group mit dem Befund heraus: Unbefugte hatten Zugriff auf persönliche Daten von rund 890'000 Nutzerkonten. Abgeflossen sind Namen, Postadressen und Telefonnummern, bei Geschäftskonten zusätzlich die Firmennamen. E-Mail-Adressen und Passwörter seien verschont geblieben, heisst es. Die Lücke sei geschlossen, die Betroffenen würden direkt angeschrieben, der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte sei informiert, Strafanzeige und Meldung ans Bundesamt für Cybersicherheit folgten. Wer die Daten hat und was damit geschieht, bleibt offen. Für Betrüger reicht das Paket allemal. Eine Adresse und eine Telefonnummer sind keine Bagatelle, sobald jemand weiss, dass der Empfänger auf Ricardo kauft und verkauft. Eine Serie, keine Panne Wer darin einen Einzelfall sieht, hat die letzten Jahre nicht gelesen. StandPunkt hat die Kette festgehalten, lange bevor Ricardo in die Schlagzeilen geriet. Im Januar 2025 legte ein DDoS-Angriff Webseiten und Telefonie des Bundes für rund 45 Minuten lahm; das Bundesamt für Informatik sprach von stabilisierter Lage, Daten seien nicht abgeflossen. Im November 2023 tauchten nach dem Hack des Zulieferers Concevis Fragmente aus dem Umfeld der Eidgenössischen Steuerverwaltung im Darknet auf, darunter mutmasslich operative Daten von Stellen, für die die Basler Firma gearbeitet hatte. Im Januar 2026 fiel beim Seco die Plattform der Arbeitslosenversicherung aus. Die Umstellung auf Asal 2.0, als Meilenstein angekündigt, verzögerte Taggelder. Das Vorgängerprojekt war schon einmal gescheitert. Erst hiess es, es handle sich um eine kleine Störung, dann um ein grösseres Problem, an dem man mit Hochdruck arbeite. Die Kassen vertrösten, die Versicherten warten. Dazu kamen der Abfluss von über 200'000 Samsung-Kundendaten über einen Dienstleister und das Leck bei der elektronischen Patientenakte, bei dem Ausweis- und Geburtsdaten von Ärzten mit wenig Aufwand auffindbar waren. Allein in diesen Tagen reiht sich der nächste Fall an den nächsten. Ende September wurde die Softwarefirma der Pensionskasse Publica angegriffen; das Ausmass ist unklar, die Bundesanwaltschaft ermittelt, sensible Personendaten könnten betroffen sein. Eine Waadtländer Sicherheitsfirma verlor nach einem Ransomware-Angriff Pläne von Gefängnissen, Polizeistandorten und Banken, samt Hinweisen auf Kameras und teils Zugangsdaten, die inzwischen im Darknet kursieren. Wer das noch als Pechsträhne verkauft, betreibt Beschönigung. Die Häufung legt nahe, dass ein System an seine Grenzen stösst, das immer mehr Leben auf Server verlegt und die Ausfälle anschliessend als Betriebsunfall abrechnet. Die Warner waren früher da StandPunkt hat diese Risiken nicht erst seit Freitag benannt. Beim Seco-Ausfall stand dort bereits, die Digitalisierung werde als Heilsversprechen verkauft und ende regelmässig im Chaos, von der e-ID über die Swiyu-Brieftasche bis zum e-Voting. Datenschützer und Verbraucherschützer warnten in derselben Debatte vor Überidentifizierung, Datendiebstahl und einer Verwaltung, die den gläsernen Bürger anstrebt, ohne die Systeme im Griff zu haben. Die Praxis gibt ihnen recht. Jede neue Pflichtanwendung vergrössert die Fläche, die Angreifer und eigene Fehlkonstruktionen treffen können. Namen, Adressen und Telefonnummern reichen für Betrug, Phishing und Einschüchterung. Der Reflex bleibt derselbe: Lücke zu, Behörden informiert, weitermachen. Wer weiter digitalisiert, ohne die bisherigen Lecks ernst zu nehmen, handelt nicht fortschrittlich. Er handelt fahrlässig und nennt es Modernisierung. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Die Mächtigen an die Front – und zwar bei jedem ihrer Kriege Nena Brockhaus stellt Vitali Klitschko zur Rede. Die Forderung g
Die Mächtigen an die Front – und zwar bei jedem ihrer Kriege Nena Brockhaus stellt Vitali Klitschko zur Rede. Die Forderung gilt nicht nur für Kiew: Wer den Krieg will, soll als Erster gehen Die Ansage aus der Talkshow In der Welt-Sendung «Meinungsfreiheit» hat Moderatorin Nena Brockhaus den Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko zurechtgewiesen. Sein Bruder Wladimir hatte in ihrem früheren Polit-Talk noch vor dem russischen Angriff versichert, er sei Reservist der territorialen Verteidigung und werde bei einem Angriff an die Front eingezogen. Brockhaus stellte fest, sie habe ihn dort bislang nicht als Soldaten gesehen. Der Bürgermeister selbst erklärte in Interviews, warum seine Söhne nicht in der Ukraine kämpfen, während andere Männer gegen ihren Willen eingezogen werden. Auf die Rückkehr der Söhne angesprochen, wich er aus und verwies darauf, dass er selbst zurückgekommen sei. Brockhaus brachte es auf den Punkt: Die Menschen, über die geredet werde, stünden an der Front. Die anderen redeten darüber, seien aber selbst nicht dort. Wenn der Westen alles für die Ukraine gäbe, müssten vor Ort auch die Mächtigen an die Front. Nicht nur Kiew, sondern auch jeder andere Krieg Diese Forderung gilt nicht für die Ukraine allein. Sie gilt für jeden Krieg. Wer ihn anzettelt, wer ihn verlängert, wer ihn von sicherem Schreibtisch aus als historisch notwendig verkauft, soll als Erster an dessen Front stehen – und mit ihm die eigenen Söhne und Töchter. Nicht als Symbol, sondern als Soldat. Die Familien der Kriegstreiber sollten mit gutem Beispiel vorangehen, anstatt andere in den Tod zu schicken und selbst das schlechte Beispiel zu geben. Müssten die politisch Verantwortlichen als Erste an die Front ihres eigenen Krieges, wäre der erste Weltfrieden längst ausgebrochen. Kein Kabinett hält einen Feldzug durch, dessen Preis die eigenen Kinder zahlen. Die Strasse statt der Regierungsbank Die Wirklichkeit sieht anders aus. Die regierungsnahe Einheit ТЦК та СП, das Territoriale Zentrum für Rekrutierung und soziale Unterstützung, geht durch die ukrainischen Städte und holt Männer von der Strasse. Die Praxis hat einen Namen: «Busification». Männer werden angehalten, in Fahrzeuge verfrachtet und in Rekrutierungszentren gebracht, oft ohne dass die gesetzlich vorgesehene Prüfung stattfindet. Der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinets sprach von systematischen und massiven Verstössen. Sein Amt zählte bis Ende 2025 über 6'000 Beschwerden, nach nur 18 im ersten Kriegsjahr 2022; 2026 kamen weitere Tausende hinzu. Kontrollbesuche dokumentierten Freiheitsentzug, Schläge und Zwang, auch gegen Männer mit gültiger Freistellung. France 24 und Al Jazeera haben die Gewalt bei diesen Festnahmen beschrieben. In Lwiw eskalierte ein Zugriff zu einem Aufruhr. Umfragen in der Ukraine wiesen die Methode mehrheitlich zurück. Stimmen gegen die Jagd Scharfe Verurteilung kommt nicht nur von aussen. Julija Mendel, frühere Sprecherin von Wolodymyr Selenskyj, sprach in der Weltwoche von einer Menschenjagd: Männer würden auf den Strassen gejagt, Behinderte, Ältere, selbst Minderjährige und Blinde an die Front gebracht. Betroffene stünden vor der Wahl, zu kämpfen oder Bestechungsgeld zu zahlen. Sie nannte Folter in den Einberufungsbüros und Männer, die über Berge und Flüsse fliehen und dabei sterben. Klitschko selbst zitierte den Satz der Kritiker, ohne ihn zu entkräften: Wer den Krieg stoppen wolle, solle die Kinder der Entscheidungsträger an die Front schicken. Der Menschenrechtskommissar des Europarats hatte schon 2025 vor Schlägen, harter Haft und der Einziehung von Behinderten gewarnt. Der Unmut richtet sich nicht gegen den Soldaten an der Linie, sondern gegen jene, die den Krieg führen, ohne ihn selbst zu tragen. Die gesamte EU, und die Schweiz ist davon nicht ausgenommen, stützt und fördert dieses Treiben, die Misshandlungen und Folterungen, mit grosszügigen Finanzspenden; ich fordere die Schweizer Regierung persönlich auf, diese schändliche Unterstützung sofort zu stoppen und zur Neutralität zurückzukehren. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu se
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Lauterbach und die Lungenpest: Das Corona-Drehbuch läuft wieder Der Tod einer Laborantin in Sibirien ist ungeklärt. Wer Coron
Lauterbach und die Lungenpest: Das Corona-Drehbuch läuft wieder Der Tod einer Laborantin in Sibirien ist ungeklärt. Wer Corona miterlebt hat, erkennt das Muster. Die bekannte Stimme Karl Lauterbach hat sich gemeldet, kaum dass die Meldungen aus Irkutsk die Runde machten. Für Europa sieht er kein erhöhtes Risiko, verlangt aber von Russland die Kooperation mit der Weltgesundheitsorganisation. Transparenz und schnelles Handeln seien das Wichtigste gegen Epidemien. Wenn man eines aus der Corona-Zeit gelernt habe, dann sei es genau das, sagte er der Rheinischen Post. Wadephul und WHO-Chef Tedros fordern ebenfalls Aufklärung. Die Schlagzeilen laufen bereits unter Lungenpest und Laborunfall. Die Diagnose steht nicht fest, die Propagandarichtung schon. Was feststeht und was nicht Fest steht, dass die 28-jährige Darja Schipilowa vom Pestforschungsinstitut in Irkutsk am 2. Oktober 2026 an einer schweren Lungenentzündung gestorben ist. Die russischen Behörden nennen eine Lungenentzündung unbekannter Herkunft, bestreiten Laborunfall und Pestinfektion und erklären, in fast fünftausend Tests bei den Kontaktpersonen sei kein gefährlicher Erreger gefunden worden. Die Beobachtung der rund zweihundert Kontakte sei abgeschlossen, ein zweiter Fall werde dementiert, der Kreml spreche beim Gro der Berichte von Falschinformationen. Nicht fest steht, woraus die Aufregung lebt: ein zerbrochenes Reagenzglas, eine bestätigte Infektion mit Yersinia pestis, eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Mimikama nennt die Behauptung einer bestätigten Lungenpest irreführend. Übung, Buch und die fertige Spritze Nicht nur China und Russland übten Ende August 2026 an ihrer Grenze ein Szenario mit importierter Pest. Der Westen war früher dran. Am 14. Februar 2019, am Vorabend der Münchner Sicherheitskonferenz, lief das Planspiel «A Spreading Plague»: die Freisetzung einer gentechnisch veränderten Lungenpest. Dabei waren unter anderen die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, die WHO, das Weltwirtschaftsforum und das deutsche Bundesgesundheitsministerium. Die Übereinstimmung mit den Corona-Planspielen ist frappant: Dieselben Kreise, dasselbe Muster, die Übung kurz vor dem Ernstfall, die Lösung schon im Schrank. Im Oktober 2019, wenige Wochen vor den ersten Corona-Meldungen, hatte Event 201 mit Gates-Stiftung, Weltwirtschaftsforum und Johns Hopkins genau diesen Ablauf schon einmal durchgespielt. Im Sommer 2026 erschien dann Annie Jacobsens Buch «Biological War», ein fiktiver Ablauf, in dem aus einem sibirischen Hochsicherheitslabor Lungenpest entweicht. Jacobsen, die für frühere Bücher mit Quellen aus dem amerikanischen Verteidigungsapparat gesprochen hat, zog nach dem Todesfall selbst die Parallele. Dazu kommt eine israelische mRNA-Studie vom April 2025: In Mäuseversuchen schützte ein experimenteller Impfstoff in den getesteten Gruppen bis zu hundert Prozent. Für den Menschen ist er nicht zugelassen und nicht verfügbar. Aus dem Tierversuch wird in der Erzählung trotzdem rasch die fertige Spritze. So lief es auch 2020. Wer nüchtern bleibt Roman Wölfel vom Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr hält eine grössere Ausbreitung für unwahrscheinlich. Die Virologin Angela Rasmussen hält eine Pestpandemie für äusserst unwahrscheinlich. Lungenpest ist bakteriell und mit Antibiotika behandelbar, wenn sie früh erkannt wird. Diese Stimmen bleiben leiser als die Alarmzeile. Wozu die Unruhe dient Eine bestätigte Seuche gibt es nicht, eine Gefahr für Europa auch nicht. Was es gibt, ist das vertraute Verfahren: ein ungeklärter Todesfall, ein historisch aufgeladener Name, offene Fragen und die alten Gesichter, die Transparenz fordern und die Angst am Köcheln halten. Eine latente Panik braucht keine Epidemie. Sie braucht Unklarheit und das Gefühl, dass gleich wieder jemand bestimmen muss. Menschen in diesem Zustand bleiben lenkbar. Genau das hat Corona gezeigt, und genau das wiederholt sich hier, noch bevor irgendwer sagen kann, woran die Frau in Schelechow gestorben ist. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Die Philosophie ist tot – Es lebe die Philosophie Schadensbilanz einer Disziplin, die den Geist an die Empirik verlor Der ver
Die Philosophie ist tot – Es lebe die Philosophie Schadensbilanz einer Disziplin, die den Geist an die Empirik verlor Der verlassene Schild Andreas Thiel setzt dort an, wo die beiden Teile von «Wenn die Dienerin zur Herrin wird» enden. Jahrhundertelang verfolgte die Kirche Platoniker, Sokratiker und Pythagoreer und führte die Philosophie vom Licht der Erkenntnis in die Dunkelheit der Mystik. Auf den verwaisten Schild der griechischen Antike hob sie Aristoteles, dessen weltliche Betrachtungen ihr nicht in die Quere kamen. Was danach Philosophie hiess, erbte nicht das Denken, sondern dessen Abwesenheit. Die Erbin des Nichts Von Descartes bis Sartre zieht Thiel die Linie dieser Erbschaft. Die Moderne verharrt, in ihrer eigenen Fachsprache, im geseinten Nichts ihres Seins. Empirik, einst Dienerin, wurde zur Herrin. Logik verkümmerte zur Nebensache. Universität und Kirche wurden beide aristotelisch: die eine glaubt nur noch, was sie sieht, die andere nur noch, was sie nicht sieht. Auf der Strecke blieb die sokratische Frage nach dem Zusammenhang von Sichtbarem und Unsichtbarem. Eine Wissenschaft, die alles untersuchen darf ausser den Sinn, hat die Philosophie nicht widerlegt. Sie hat sie betäubt. Die Rückkehr zu den Grössen Gegen diese Betäubung stellt Thiel keine neue Schule, sondern die alten Grössen. Pythagoras, Sokrates und Platon wussten, was die Statistik nicht fassen kann: dass Denken dem Stoff vorausliegt und der Geist nicht endet, wo der Körper endet. Nicht Gott ist tot, wie Nietzsche meinte. Tot ist die Philosophie, die sich dem Materialismus gefügig gemacht hat. Lebendig bleibt sie dort, wo Erkenntnis wieder aus folgerichtigem Denken kommt und nicht aus dem Echo der Materie. Daten Zum Anlass Freitag, 9. Oktober 2026 Restaurant Turandot Aathalstr. 5, Uster Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: Spende Anmeldung unter: www.ludwiglingg.ch/thiel-okt — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Der Bund zahlt den Hackern und nennt es Sicherheit Der Bund predigt digitale Sicherheit und lässt seinen Rüstungskonzern RUAG
Der Bund zahlt den Hackern und nennt es Sicherheit Der Bund predigt digitale Sicherheit und lässt seinen Rüstungskonzern RUAG die Rechnung der Hacker begleichen. Die e-ID soll trotzdem vertrauenswürdig sein. Die Hochglanzversion der Sicherheit Die Schweiz führt die elektronische Identität ein und verspricht Datenschutz, Kontrolle und eine sichere digitale Ausweisleistung. Gleichzeitig zahlte ausgerechnet die bundeseigene RUAG nach einem Ransomware-Angriff Lösegeld. Aber keine Sorge: Die Daten seien sicher. Versichert man uns. Im Herbst 2025 drang die Gruppe Akira in die Systeme der amerikanischen Tochter RUAG LLC in Virginia ein, entwendete Daten und forderte Geld. Verwaltungsratspräsident Jürg Rötheli bestätigte gegenüber SRF die Zahlung eines «kleinen Betrags». Das VBS befand später, rechtlich sei das zulässig gewesen. Beim Informationsfluss gegenüber dem Bund als Eigentümer gebe es Verbesserungsbedarf. So klingt das, wenn ein Bundesbetrieb gegen die Empfehlung des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit verstösst und anschliessend ein Attest erhält. Der Bund rät, kein Lösegeld zu zahlen, weil damit Kriminalität finanziert wird. Ein Unternehmen, das zu hundert Prozent dem Bund gehört, zahlt trotzdem. Das ist ungefähr so, als verteilte die Feuerwehr eine Broschüre gegen Benzin im Feuer und schütte danach selbst den Kanister hinein. Wo «e» draufsteht Die Pointe liegt nicht darin, dass die amerikanische Tochter eine eigene IT hatte und nach Angaben der RUAG keine Verbindung zu den Schweizer Systemen bestand. Sie liegt darin, dass schon ein Rüstungskonzern des Bundes gehackt werden kann, Daten verliert und anschliessend zahlt. Wer danach behauptet, staatliche digitale Systeme seien grundsätzlich sicher, verwechselt ein Konzept mit einer Garantie. Sicher heisst in der Informatik nicht unangreifbar. Es heisst, dass Menschen etwas geschützt haben, während andere genau diese Schutzmechanismen überwinden. Daran ändern auch Millionen an Werbegeldern für die e-ID nichts. Wo «e» draufsteht, ist selten Unfehlbarkeit drin. Die Hacker sind nie weit, und im schlimmsten Fall fliesst Lösegeld. Die Pannen werden derweil nicht weniger, nur die Broschüren glänzender. Wer das für einen Einzelfall hält, hat die letzten Jahre schlecht gelesen. Die unangenehme Frage Die Debatte sollte nicht bei der Frage beginnen, ob sich ein Formular künftig schneller mit dem Smartphone ausfüllen lässt. Sie sollte bei der Frage beginnen, was geschieht, wenn jemand diese Infrastruktur angreift, eine Lücke monatelang unentdeckt bleibt oder ein fremder Nachrichtendienst die digitale Identität der Schweizer zum Ziel erklärt. Der Fall Zhang Yu zeigt, in welcher Welt das stattfindet. Die USA bieten bis zu zehn Millionen Dollar für Hinweise auf den chinesischen Staatsbürger, dem vorgeworfen wird, im Auftrag des Shanghaier Staatssicherheitsbüros an Cyberangriffen beteiligt gewesen zu sein, unter anderem gegen amerikanische Corona-Forschung. Sein mutmasslicher Komplize Xu Zewei wurde 2026 an die USA ausgeliefert. Und genau in dieser Welt soll der Bürger dem Staat seine digitale Identität anvertrauen. Na dann. Gib uns deine Daten, wir schützen sie, wir haben alles unter Kontrolle. Geht es schief, gibt es eine Untersuchung, die Feststellung, dass niemand gegen das Gesetz verstossen hat, und den Hinweis, der Informationsfluss müsse verbessert werden. Die digitale Schweiz bleibt sicher. Zumindest solange niemand versucht, sie zu hacken. Eine gestohlene Plastikkarte lässt sich sperren. Eine digitale Identität, die mit immer mehr Lebensbereichen verknüpft ist, nicht. Wir sollen dem Staat immer genauer beweisen, wer wir sind. Der Staat muss beweisen, dass er weiss, wer Zugriff erhält. Bei der RUAG hat das nicht funktioniert. Und das war kein Garagen-Startup, sondern ein Unternehmen des Bundes. Aber selbstverständlich sind unsere Daten sicher. Das steht schliesslich im Konzept. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 |
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Löhne im Schaufenster, Vertrauen im Keller Die Bundespensionskasse Publica hat ihre Versicherten über einen Datenabfluss info
Löhne im Schaufenster, Vertrauen im Keller Die Bundespensionskasse Publica hat ihre Versicherten über einen Datenabfluss informiert. Wer beim Bund noch von Sicherheit spricht, hat entweder Humor oder ein Budget. Das Guthaben ist sicher. Der Rest eher nicht. Am Donnerstagmorgen hat Publica ihre Versicherten angeschrieben. Ende September habe der Softwarelieferant gemeldet, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein. Die weiteren Abklärungen ergäben, dass vermutlich Personendaten abgeflossen seien. Welche genau, wisse man noch nicht. Die Analyse dauere an, Expertinnen und Experten arbeiteten mit Hochdruck. Man könne nicht ausschliessen, dass die Daten missbraucht würden. Bitte in nächster Zeit auf ungewöhnliche Mails achten. Und, wichtig: Das Vorsorgeguthaben sei sicher. Was da vermutlich unterwegs ist, liest sich wie ein fertiges Dossier für jeden, der mehr über einen Bundesangestellten wissen will als der Bundesangestellte über sich selbst. Name, Vorname, Geburtsdatum, AHV-Nummer, Adresse, Telefon, Mail, Lohn, Vorsorgeguthaben, Zivilstand, Ehe- oder Lebenspartner. Publica zählte Ende 2025 rund 70’000 aktive Versicherte und 41’600 Rentenbeziehende, bei einer Bilanzsumme von knapp 45 Milliarden Franken. Die Bundesanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen. Der Lieferant, die PK Softech AG, spricht von hohen Sicherheitsstandards, die den Zugriff offenbar nicht verhindert haben. Seit Anfang Oktober stehe man den Kunden wieder uneingeschränkt zur Verfügung. Beruhigend. Wenn der Bund sicher sagt Wer beim Bund das Wort sicher hört, darf mit Fug und Recht davon ausgehen, dass ausser Millionen an Steuergeldern nichts Gutes und schon gar nichts Sinnvolles dabei herauskommt. Die Serie ist lang genug, um als Tradition durchzugehen. 2023 räumte die Gruppe Play beim IT-Dienstleister Xplain ab und legte das Paket im Darknet offen. Rund 1,3 Millionen Dateien, davon zehntausende mit Bezug zur Bundesverwaltung, Personendaten, technische Unterlagen, klassifizierte Informationen, lesbare Passwörter. Fedpol und Zoll erstatteten Anzeige, der Bundesrat setzte einen Krisenstab ein, eine Administrativuntersuchung sollte klären, wie operative Daten überhaupt auf fremde Systeme gerieten. Das Ergebnis war, wie üblich, ein Bericht und die Versicherung, man habe dazugelernt. Gelernt hat vor allem, wer die Daten mitnahm. Seither wiederholt sich das Muster mit der Zuverlässigkeit eines Dauerauftrags. Ein Lieferant, eine Lücke, eine Mitteilung, die Hochdruck verspricht und Substanz schuldig bleibt. Die Systeme des Bundes selbst seien nicht direkt angegriffen worden, heisst es dann gerne. Als wäre ein offenes Hintertürchen beim Auftragnehmer ein Trost. Die Steuerzahler finanzieren die Abklärungen, die Betroffenen erhalten den Rat, wachsam zu sein. Das Guthaben, versteht sich, bleibt sicher. Alles andere ist Verhandlungssache. Die e-ID, fertig, wenn fertig. Dasselbe Haus, das seine Vorsorgedaten nicht beisammenhält, vermarktet derweil die e-ID. Fertig ist das Ding nicht, von Sicherheit ist keine Rede, die Hälfte der Stimmbürger wollte es nicht. Am 28. September 2025 ging die Vorlage mit 50,39 gegen 49,61 Prozent durch, Unterschied 21’266 Stimmen, das Ständemehr fehlte. Bis Mitte 2025 waren bereits 52 Millionen Franken verbaut. Trotzdem wird per Werbung, auch Propaganda genannt, verkauft, was kaum jemand freiwillig will und was am Ende doch ein Muss sein soll. Die mehrheitlich bundeseigene Swisscom legte 30’000 Franken ins Ja-Komitee, Grossverlage schalteten Gratisflächen. Wer fragt, ob der Staat eine digitale Identität schützen kann, bekommt dieselbe Antwort wie die Versicherten der Publica. Wichtig: Es ist sicher. Der Rest ergibt sich. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 |
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Lungenpest als Drehbuch Die Warnung aus dem Westen und China wirkt dramatisch. Überraschend ist sie nicht. Wer die Abläufe de
Lungenpest als Drehbuch Die Warnung aus dem Westen und China wirkt dramatisch. Überraschend ist sie nicht. Wer die Abläufe der letzten Jahre kennt, erkennt das Muster, noch bevor die ersten Massnahmen ausgesprochen sind. Der Anlass wechselt, das Drehbuch bleibt. Die Botschaft und die Lücke Die US-Botschaft in Moskau hat eine Gesundheitswarnung für Sibirien herausgegeben. Anlass ist der Tod der 28-jährigen Darja Schipilowa, Mitarbeiterin des Antipest-Instituts in Irkutsk. Sie wurde Ende September hospitalisiert und starb am 2. Oktober in einem Spital in Schelechow an einer Lungenentzündung unklarer Ursache. Die Botschaft beruft sich auf Presseberichte, erwähnt Quarantäne und geschlossene Spitäler und rät Amerikanern erneut, Russland zu verlassen. Das Reiseverbot der höchsten Stufe gilt allerdings schon seit Anfang 2022. Aussenminister Marco Rubio spricht von genauer Beobachtung, nicht von Alarm. Das Weisse Haus verlangt Transparenz und kündigte ein Gespräch mit Moskau an. Die russische Gesundheitsaufsicht widerspricht. Die Forscherin sei gegen die Erreger geimpft gewesen, mit denen sie arbeitete. Bei Nachuntersuchungen seien keine entsprechenden Mikroorganismen nachgewiesen worden, im Institut habe es keinen Notfall gegeben und unter den Kontakten sei keine Pest aufgetreten. Rund zweihundert Personen standen vorsorglich unter Beobachtung, der grösste Teil davon ist bereits entlassen. Die WHO will mehr Daten, um die Lage überhaupt beurteilen zu können. Genau in dieser Lücke zwischen amtlicher Entwarnung und öffentlicher Alarmstimmung setzt die Geschichte ein, die man der Bevölkerung erzählen will. Bestätigt ist ein Pestausbruch nicht. Erzählbar ist er trotzdem. Was längst auf dem Tisch lag Neu ist das Szenario nicht. Am 14. Februar 2019, am Vorabend der Münchner Sicherheitskonferenz, liessen die Nuclear Threat Initiative und ihre Partner eine genetisch veränderte, antibiotikaresistente Lungenpest durchspielen. Das fiktive Land hiess Vestia, die Sterblichkeit im Drehbuch lag bei rund 80 Prozent, die Seuche sprang nach Europa über, und am Ende stand die Frage, wer die internationale Antwort überhaupt führt. Am Tisch sassen unter anderem Vertreter der Gates-Stiftung, des Weltwirtschaftsforums und der Weltbank, dazu frühere Spitzen aus Gesundheit, Sicherheit und humanitärer Hilfe. Bill Gates hatte die Gefahr schon 2017 in München beschworen. Wenige Monate später, am 18. Oktober 2019, probten dieselben Kreise in Event 201 den Ausbruch eines bis dahin unbekannten Coronavirus, Monate, bevor der reale Erreger die Schlagzeilen beherrschte. Und vom 24. bis 27. August 2026 übten China und Russland in Fuyuan den Import der Pest über die Grenze, zusammen mit einem unbekannten Krankheitserreger. Mehr als dreihundert Einsatzkräfte waren beteiligt. Dabei war Sergej Balachonow anwesend, der Direktor genau jenes Irkutsker Instituts, in dem der jetzige Fall spielt. Was in den kommenden Tagen als Überraschung verkauft wird, steht längst in Protokollen. Der Zufall müsste schon sehr fleissig sein. Warum die Angst bleiben muss Dass der Schrecken jetzt wieder hochgezogen wird, folgt einer einfachen Logik. Eine Bevölkerung, der es spürbar besser ginge, würde vergleichen. Sie würde die Wiederholung erkennen, nach den Drahtziehern fragen und sich gegen diese Machenschaften wehren. Das darf nicht geschehen. Wer aufbegehrt, gefährdet das Geschäft mit der dauernden Ausnahme. Also bleibt die Angst das Steuerungsmittel, und der nächste Anlass ist immer schon vorbereitet. Weit über 80 Prozent werden auch diesmal mitmachen. Sie werden Masken, Abstände, Reiseverbote und was immer als Nächstes kommt, widerspruchslos umsetzen, oft noch bevor die Behörden es verlangen. Viele sind bereits so weit, dass sie auf den Befehl zu springen nicht mehr fragen, ob, sondern nur noch, wie hoch. Das ist keine Indoktrination mehr. Indoktrination setzt noch einen Rest von Überzeugung voraus. Was hier läuft, ist Konditionierung auf höchstem Niveau. Der Reflex sitzt, das Nachdenken ist abtrainiert. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 |
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Die Klage [gegen Gates], die am 22. Oktober 2026 alle Augen auf Leeuwarden richtet 02.10.2026 Am 22. Oktober 2026 stehen Bill Gates, Albert Bourla und Mark Rutte in Leeuwarden vor Gericht. Sieben Geimpfte – zwei von ihnen sind inzwischen verstorben – fordern Entschädigung, doch das Gericht lehnt es ab, internationale Sachverständige anzuhören. Die Verhandlung wird live übertragen. https://www.de-nieuwe-media.nl/l/de-rechtszaak-die-op-22-oktober-2026-alle-ogen-op-leeuwarden-richt/ Am 22. Oktober findet in Leeuwarden die Hauptverhandlung in einem Zivilprozess statt, den sieben geimpfte Personen unter anderem gegen Bill Gates, Pfizer-Chef Albert Bourla, den ehemaligen Ministerpräsidenten Mark Rutte und den niederländischen Staat angestrengt haben. Zwei der sieben Kläger sind inzwischen an den Folgen der COVID-Impfung verstorben. Die übrigen fünf sind weiterhin krank. Rechtsanwalt Peter Stassen vertritt die Kläger und reichte die Klage 2023 beim Bezirksgericht Nordniederlande ein. Sein Hauptargument ist eindeutig: Die COVID-19-Impfungen sind rechtlich und funktional nicht von biologischen Waffen zu unterscheiden, und die Beklagten haben seine Mandanten durch Täuschung dazu gebracht, sich ohne deren Einwilligung impfen zu lassen. Folglich stellt dies eine unerlaubte Handlung dar, für die die Beteiligten persönlich haften. Bill Gates versuchte zunächst, das Verfahren zu torpedieren: Als US-amerikanischer Staatsbürger sei er vor einem niederländischen Gericht nicht zuständig. Der Richter wies diese Einwände zurück. Auch Bourla und Rutte sind an das Verfahren gebunden, obwohl sie selbst nicht im Gerichtssaal anwesend sein werden. [...] Übersetzung von Google translate Ausführlicher Artikel: https://www.de-nieuwe-media.nl/l/de-rechtszaak-die-op-22-oktober-2026-alle-ogen-op-leeuwarden-richt/ Weitere Quellen: Der Rechtsstreit, der am 22. Oktober alle Blicke auf Leeuwarden lenkt 02.10.2026 https://robindeboer.substack.com/p/de-rechtszaak-die-op-22-oktober-alle Google translate: https://robindeboer-substack-com.translate.goog/p/de-rechtszaak-die-op-22-oktober-alle?_x_tr_sl=nl&_x_tr_tl=de&_x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp Lawyer Peter Stassen gives an update on the the proceedings against Bill Gates, Mark Rutte, Albert Bourla May 28, 2026 https://youtube.com/watch?v=VRqAwRNC3BA
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Die Philosophie ist tot – Es lebe die Philosophie Schadensbilanz einer Disziplin, die den Geist an die Empirik verlor Der ver
Die Philosophie ist tot – Es lebe die Philosophie Schadensbilanz einer Disziplin, die den Geist an die Empirik verlor Der verlassene Schild Andreas Thiel setzt dort an, wo die beiden Teile von «Wenn die Dienerin zur Herrin wird» enden. Jahrhundertelang verfolgte die Kirche Platoniker, Sokratiker und Pythagoreer und führte die Philosophie vom Licht der Erkenntnis in die Dunkelheit der Mystik. Auf den verwaisten Schild der griechischen Antike hob sie Aristoteles, dessen weltliche Betrachtungen ihr nicht in die Quere kamen. Was danach Philosophie hiess, erbte nicht das Denken, sondern dessen Abwesenheit. Die Erbin des Nichts Von Descartes bis Sartre zieht Thiel die Linie dieser Erbschaft. Die Moderne verharrt, in ihrer eigenen Fachsprache, im geseinten Nichts ihres Seins. Empirik, einst Dienerin, wurde zur Herrin. Logik verkümmerte zur Nebensache. Universität und Kirche wurden beide aristotelisch: die eine glaubt nur noch, was sie sieht, die andere nur noch, was sie nicht sieht. Auf der Strecke blieb die sokratische Frage nach dem Zusammenhang von Sichtbarem und Unsichtbarem. Eine Wissenschaft, die alles untersuchen darf ausser den Sinn, hat die Philosophie nicht widerlegt. Sie hat sie betäubt. Die Rückkehr zu den Grössen Gegen diese Betäubung stellt Thiel keine neue Schule, sondern die alten Grössen. Pythagoras, Sokrates und Platon wussten, was die Statistik nicht fassen kann: dass Denken dem Stoff vorausliegt und der Geist nicht endet, wo der Körper endet. Nicht Gott ist tot, wie Nietzsche meinte. Tot ist die Philosophie, die sich dem Materialismus gefügig gemacht hat. Lebendig bleibt sie dort, wo Erkenntnis wieder aus folgerichtigem Denken kommt und nicht aus dem Echo der Materie. Daten Zum Anlass Freitag, 9. Oktober 2026 Restaurant Turandot Aathalstr. 5, Uster Beginn: 19:30 Uhr Eintritt: Spende Anmeldung unter: www.ludwiglingg.ch/thiel-okt — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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Tanken und Steueramt: Zwei Kassen, ein Prinzip Wer zahlt, hat nicht nachzufragn. Wer kassiert, erklärt nichts. An der Kasse w
Tanken und Steueramt: Zwei Kassen, ein Prinzip Wer zahlt, hat nicht nachzufragn. Wer kassiert, erklärt nichts. An der Kasse wie auf dem Amt gilt dieselbe Regel: Der Betrag ist verbindlich, die Verwendung eine Vermutung, und der Zweifel gilt als Zumutung. An der Tankstelle Der Liter kostet, was die Anzeige sagt, und der grössere Teil davon ist längst kein Treibstoff mehr. Mineralölsteuer, CO₂‑Abgabe, Mehrwertsteuer auf die Steuer selbst, dazu ein Ausgleich, der mal Klimaschutz heisst und mal Strassenbau und in der Praxis oft beides und keines von beidem. Auf der Quittung steht eine Summe. Eine Herleitung steht dort nicht. Der Mineralölkonzern nimmt seinen Aufschlag offen und nennt ihn Marge. Der Staat nimmt den seinen still und nennt ihn Lenkung. Beides verschwindet in Kreisläufen, die sich gegenseitig als notwendig bestätigen: ohne Abgabe keine Infrastruktur, ohne Infrastruktur keine Abgabe, ohne beides angeblich kein Gemeinwesen. Wer nach dem Verbleib eines einzelnen Frankens fragt, erhält eine Broschüre über die Mobilität der Zukunft. Wer weiterfragt, erfährt, das sei komplex, längst beschlossen und im Übrigen zu seinem eigenen Besten. Der Autofahrer finanziert so nicht nur den Weg von A nach B. Er finanziert die Verwaltung des Weges, die Erklärung, warum der Weg teurer werden muss, und die Stelle, die diese Erklärung für ausreichend hält. Auf dem Amt Das Steueramt arbeitet nach demselben Muster, nur ohne Zapfpistole und ohne die kleine Höflichkeit einer leuchtenden Anzeige und dem lächeln an der Kasse. Es verlangt Vorauszahlungen auf Einkommen, das noch nicht verdient ist, schätzt, wo die Unterlagen fehlen, und mahnt, bevor der Bescheid überhaupt darlegt, worauf er beruht. Die Verwendung der Mittel bleibt eine Glaubensfrage mit Amtssiegel. Bildung, Sicherheit, Soziales, Verwaltung, Umverteilung: alles irgendwie vorgesehen, nichts so ausgewiesen, dass sich eine Zahlung bis zu einem Ergebnis verfolgen liesse, das man anfassen oder wenigstens benennen könnte. Jahresberichte gibt es, seitenlang und voller Grafiken. Nachvollziehbarkeit gibt es kaum. Wer eine Position nicht versteht, darf Einsprache erheben und dabei lernen, dass auch die Klärung ihren Preis hat und die Frist kürzer ist als die Geduld der Behörde. Der Unterschied zur Tankstelle liegt vor allem im Ton. Dort blinkt die Preisanzeige und tut so, als sei der Handel freiwillig. Hier liegt das Formular und tut so, als sei die Frage bereits beantwortet. Gezahlt wird in beiden Fällen zuerst. Erklärt wird später, falls überhaupt. Dieselbe Abzocke, andere Uniform Beide leben davon, dass der Zahlende keine ernsthafte Wahl hat und der Empfänger keine Pflicht zur Klarheit. An der Säule ist der Staat stiller Teilhaber am Liter, am Schalter alleiniger Kassierer des Einkommens. Die Uniform wechselt, das Prinzip nicht. In beiden Fällen verschwindet das Geld in einem Apparat, der seine eigenen Kosten genauer kennt als seine Wirkung und der jede Nachfrage nach dem Verbleib als Störung des Betriebs behandelt. Man tankt, man veranlagt, man überweist, man bewahrt die Quittung auf. Und wer wissen will, wo es verlocht wird, steht am Ende mit einem Beleg da, der alles bestätigt ausser das, worauf es ankäme: ob aus dem Betrag etwas geworden ist, das den Namen rechtfertigt. Die Quittung beweist die Zahlung. Den Verbleib beweist sie nicht. Genau darin sind Zapfsäule und Steueramt sich einig, und genau deshalb funktionieren beide so reibungslos. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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12 Millionen, weil sonst niemand merkt, dass er bereits zu einem tollen Produkt ja gesagt hat Der Bund sucht eine Agentur, di
12 Millionen, weil sonst niemand merkt, dass er bereits zu einem tollen Produkt ja gesagt hat Der Bund sucht eine Agentur, die der e-ID fünf Jahre lang den Glanz verpasst, den das Produkt von allein nicht hat. Bezahlt wird, wie immer, mit Geld, das niemand freiwillig hergegeben hat. Und gefragt, ob er das überhaupt will, wird hinterher nur noch der, der ohnehin schon ja gesagt hat. Die Kampagne für das Selbstverständliche 182 Millionen Franken für Aufbau, Einführung und Pilotbetrieb, rund 25 Millionen jährlich, sobald der Laden läuft, und obendrauf zwölf Millionen für einen Werbepartner über die nächsten fünf Jahre. So viel kostet eine Hochglanz-e-ID, die der Bund als Segen verkauft und die angeblich freiwillig bleibt. Wer ein gutes Produkt hat, braucht keine Dauerwerbung. Wer eines hat, das die Leute von selbst nicht wollen, schon. Markenbuch, Leitidee, Influencer-Material, Website: Die Vorarbeit ist längst geleistet. Jetzt soll eine Agentur das Ganze ab 2027 ins Land tragen und bei Bedarf bis 2032 weiterspielen: Konzept, Produktion, Betrieb der Seite, auf Wunsch auch Medien, Aktivierung und soziale Netzwerke. Informieren soll sie nicht. Sie soll nachhelfen, bis aus Gleichgültigkeit Zustimmung wird und aus Zustimmung Gewohnheit. Das ist keine Kommunikation. Das ist der teure Versuch, eine komplette Verarsche nachträglich als Fortschritt zu etikettieren. Wenn die e-ID wirklich so hochwertig ist, wie Bern behauptet, müsste sie sich von selbst verkaufen. Tut sie nicht. Also wird geworben, und der Steuerzahler finanziert die Überredung zu etwas, das er angeblich gar nicht annehmen muss. Ein Produkt, das man erst mit Millionen schönreden muss, ist kein Angebot. Es ist eine Amtshandlung mit Lächeln. Die Saubande und ihr Publikum Dass der Bund so wirtschaften kann, liegt nicht an seiner Klugheit. Es liegt daran, dass ein grosser Teil der Stimmbürger entweder nicht hinschaut oder zu bequem ist, sich zu wehren. Oft beides. Die Saubande in Bern rechnet längst damit. Sie kennt ihr Publikum. Der eine bleibt der Urne fern und nennt das Privatleben. Der andere stimmt dem Ausverkauf auch noch zu und hält das für Bürgersinn, weil auf dem Abstimmungsbüchlein «Fortschritt» stand und Fortschritt sich besser anhört als Kontrolle. Danach lässt er sich im Schlaf abfertigen und merkt es nicht einmal, weil die Rechnung nicht als solche daherkommt, sondern als Dienst am modernen Menschen. Lieber sucht er zigtausend Gründe, weshalb sich Widerstand nicht lohnt, als einen einzigen, warum Freiheit ihn etwas angehen sollte. Gründe nennt man das inzwischen. Früher hiess es: «Ausreden». Zu kompliziert, zu spät, zu klein, die andern machen ja auch mit, man kann doch nicht gegen alles sein: Der Vorrat ist unerschöpflich, der Preis steht auf der nächsten Abrechnung. Für die Freiheit fällt ihm dagegen kein einziger Satz ein, der die Mühe wert wäre. Der Schuldige steht vor dem Spiegel. Danach läuft derselbe Bürger belämmert durch die Gegend und jammert, wie schlecht die Zeiten geworden seien. Die Züge seien voll, der Staat sei teuer, die Behörden übergriffig, das Land nicht mehr das seine. Die bigotten Politiker sind dabei nur die Handlanger. Sie tun, was ein gleichgültiges Volk ihnen durchgehen lässt, Abstimmung um Abstimmung, Rechnung um Rechnung. Schuld ist nicht Bern allein. Schuld ist das Volk, das zusieht, zahlt und anschliessend behauptet, man habe es nicht gefragt. Wer auf den Überbringer der schlechten Nachricht sauer wird, bestätigt nur, was der Finger in der Wunde schon gezeigt hat. Nicht der Hinweis ist das Ärgernis. Ärgerlich ist, dass er stimmt. Das Problem sitzt nicht nur in den Amtsstuben. Es sitzt bei denen, die nicken, wegschauen und danach erklären, sie hätten von nichts gewusst. Die e-ID braucht keine Werbung, weil sie gut ist. Sie braucht Werbung, weil ihr Publikum sich alles verkaufen lässt, solange man es ihm freundlich genug erklärt und dabei auch noch lächelt. — Folge StandPunkt, um hinter die Kulissen zu sehen: | Telegram | 𝕏 | FB |
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