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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Vor zwei Wochen hatten wir den Höhepunkt der Tourismussaison erreicht. Mittlerweile werden es von Tag zu Tag ein paar Tourist
Vor zwei Wochen hatten wir den Höhepunkt der Tourismussaison erreicht. Mittlerweile werden es von Tag zu Tag ein paar Touristen weniger, und die gewohnte „NormalitĂ€t“ rĂŒckt langsam wieder nĂ€her. Aktuell ist es noch gut besucht, gleichzeitig aber angenehm und gut vertrĂ€glich. Wer Ruhe und Erholung sucht, findet sie ebenso wie diejenigen, die gerne Gesellschaft und Anschluss suchen. Es ist also eine schöne Mischung aus Leben und Gelassenheit.

Und vielleicht ist genau das der Moment, in dem wir unsere Stimme zurĂŒcknehmen. Nicht aus der Urne. Sondern zu uns selbst.

Und auch nicht ĂŒber Menschen, die vielleicht etwas sehen, das ich selbst noch nicht sehe. Vielleicht besteht Bewusstsein nicht darin, irgendwann ĂŒber allen anderen zu stehen. Vielleicht besteht es darin, immer weniger das BedĂŒrfnis zu haben, ĂŒber dem anderen stehen zu mĂŒssen. Die Urne Und dann ist da dieses interessante Bild der Wahl. Menschen geben ihre Stimme ab. Sie gehen zur Wahl und werfen ihre Stimme in eine Urne. Als Symbol finde ich dieses Bild bemerkenswert. Wo gebe ich meine Stimme ab? Nicht nur politisch. Sondern in meinem eigenen Leben. Wem gebe ich meine Macht? Wem ĂŒberlasse ich die Deutung meiner Wirklichkeit? Welche Meinung darf bestimmen, was ich fĂŒhle? Welche Schlagzeile entscheidet darĂŒber, ob ich Angst habe? Welche Gruppe bestimmt, wen ich fĂŒr gut oder böse halte? Welcher Mensch darf mir sagen, wer ich bin? Welche Ă€ußere AutoritĂ€t brauche ich, um zu wissen, was fĂŒr mich wahr ist? Und wie oft gebe ich meine eigene innere Stimme ab, nur um dazuzugehören? Vielleicht liegt genau dort ein Teil unserer Unfreiheit. Nicht darin, dass andere Menschen Macht ĂŒber uns haben. Sondern darin, dass wir ihnen diese Macht geben. SouverĂ€nitĂ€t bedeutet, die Verantwortung fĂŒr meine Wahrnehmung wieder zu mir zurĂŒckzuholen. Nicht alles zu glauben. Aber auch nicht alles zu bezweifeln. Nicht jede offizielle ErzĂ€hlung fĂŒr die Wahrheit zu halten. Aber auch nicht jede alternative ErzĂ€hlung automatisch fĂŒr die grĂ¶ĂŸere Wahrheit. Nicht gegen andere zu kĂ€mpfen. Sondern zunĂ€chst einmal zu beobachten, was in mir passiert, wenn jemand etwas sagt, das meinem Weltbild widerspricht. Warum werde ich wĂŒtend? Warum möchte ich den anderen sofort ĂŒberzeugen? Warum muss ich beweisen, dass ich recht habe? Warum fĂŒhlt sich eine andere Meinung manchmal wie ein persönlicher Angriff an? Vielleicht beginnt genau dort das Entfernen eines Schleiers. Nicht beim anderen. Bei mir. Deshalb geht es fĂŒr mich bei diesem Beitrag am Ende ĂŒberhaupt nicht um eine bestimmte Partei. Es geht nicht darum, wer bei der nĂ€chsten Wahl sein Kreuz wo macht. Es geht um etwas, das fĂŒr mich viel tiefer liegt. Es geht um die Frage: Bin ich wirklich souverĂ€n, wenn meine gesamte Wahrnehmung von Ă€ußeren Narrativen bestimmt wird? Kann ich einem Menschen zuhören, ohne seine Meinung ĂŒbernehmen oder ihn abwerten zu mĂŒssen? Kann ich eine Information aufnehmen, ohne sofort eine IdentitĂ€t daraus zu machen? Kann ich meine Meinung Ă€ndern, ohne mich selbst zu verlieren? Kann ich sagen: „Ich weiß es nicht“? Kann ich anerkennen, dass meine bisherige Sicht vielleicht nur ein Ausschnitt war? Und kann ich gleichzeitig akzeptieren, dass auch meine heutige Erkenntnis nicht das Ende der Entwicklung sein muss? Den Schleier entfernen Vielleicht bedeutet Erwachen deshalb gar nicht, irgendwann „die Wahrheit“ gefunden zu haben. Vielleicht bedeutet Erwachen, immer wieder zu erkennen, wo ich glaube, die Wahrheit bereits vollstĂ€ndig gefunden zu haben. Vielleicht geht es nicht darum, von einer Matrix in eine andere zu wechseln. Sondern darum, die Schleier wahrzunehmen. Einen nach dem anderen. Den Schleier der Angst. Den Schleier der Identifikation. Den Schleier des RechthabenmĂŒssens. Den Schleier der Zugehörigkeit. Den Schleier der Trennung. Und vielleicht irgendwann sogar den Schleier des Gedankens, dass ich selbst schon angekommen sei. Denn vielleicht ist SouverĂ€nitĂ€t nicht der Zustand, in dem ich niemandem mehr glaube. Vielleicht ist SouverĂ€nitĂ€t der Zustand, in dem ich meine Wahrnehmung nicht mehr aus der Hand gebe. Ich kann zuhören. Ich kann prĂŒfen. Ich kann fĂŒhlen. Ich kann beobachten. Ich kann meine Meinung vertreten. Und ich kann sie morgen wieder verĂ€ndern. Nicht weil jemand anderes mich dazu zwingt. Sondern weil ich mir selbst erlaube, weiterzugehen. Die eigentliche Wahl findet nicht alle vier Jahre in einer Wahlkabine statt. Sie findet jeden Tag statt. In jedem Gedanken. In jeder Reaktion. In jedem Moment, in dem ich entscheiden kann, ob ich einen weiteren Schleier ĂŒber meine Wahrnehmung lege oder einen entferne.

Blogbeitrag Die Wahl, die keine politische Wahl ist Heute Morgen war ich kurz auf Facebook. Eigentlich ohne besondere Absicht. Ich landete bei dem Beitrag einer jungen Frau, die erklĂ€rte, warum sie am Wochenende eine bestimmte Partei wĂ€hlen wird. Soweit so gut. Ich habe den Beitrag gelesen und bin dann, wie das bei Facebook eben so ist, aus reiner Neugier weiter in die Kommentare gerutscht. Und plötzlich fĂŒhlte es sich an, als wĂ€re ich in eine andere Welt geraten. Nicht, weil dort „schlechte“ oder „dumme“ Menschen geschrieben hĂ€tten. Das wĂ€re mir viel zu einfach. Sondern weil ich beim Lesen immer deutlicher wahrgenommen habe, wie unterschiedlich Menschen offenbar ihre Wirklichkeit erleben. Da waren Wut, Angst, Empörung, Schuldzuweisungen, Feindbilder, Überzeugungen und die absolute Gewissheit darĂŒber, wer die Guten und wer die Bösen sind. Menschen, die sich gegenseitig bekĂ€mpfen, wĂ€hrend jeder Einzelne davon ĂŒberzeugt ist, die RealitĂ€t zu erkennen. Und irgendwann hatte ich dieses eigenartige GefĂŒhl: Vielleicht schauen wir alle auf dieselbe Welt und leben trotzdem in völlig unterschiedlichen Welten. Auf verschiedenen Zeitlinien Man könnte es psychologisch erklĂ€ren. Man könnte von Wahrnehmungsfiltern sprechen, von PrĂ€gungen, GlaubenssĂ€tzen, Algorithmen oder Gruppendynamiken. Oder man benutzt eine spirituellere Sprache und spricht von unterschiedlichen Bewusstseinsebenen, Zeitlinien oder der Matrix. Als Bild fĂŒr die vielen Schichten, die zwischen uns und der Wirklichkeit liegen. Wir wachsen in bestimmte Vorstellungen hinein. Wir ĂŒbernehmen Meinungen. Wir lernen, was richtig und falsch ist. Wir entwickeln IdentitĂ€ten. Wir entscheiden irgendwann, zu welcher Gruppe wir gehören. Und dann beginnen wir, die Welt durch genau diesen Filter zu betrachten. Was nicht hineinpasst, wird abgelehnt. Was die eigene Sicht bestĂ€tigt, wird gesucht. Und je stĂ€rker wir uns mit unserer Position identifizieren, desto realer erscheint uns diese Position. Der Schleier wird zum Himmel. Wir sehen nicht mehr, dass wir durch einen Schleier schauen. Wir sehen nur noch das, was hinter ihm liegt. Menschen kĂ€mpfen auf den unteren Ebenen der Matrix WĂ€hrend ich diese Kommentare las, musste ich an die Vorstellung verschiedener Schleier denken. Vielleicht gibt es nicht die eine Matrix. Vielleicht besteht sie aus unzĂ€hligen Schichten. Eine Schicht ist die politische IdentitĂ€t. Eine andere die Angst. Eine andere das BedĂŒrfnis nach Sicherheit. Eine andere das BedĂŒrfnis, recht zu haben. Eine andere die Identifikation mit einer Nation, einer Religion, einer Ideologie oder einer gesellschaftlichen Gruppe. Und darunter liegen vielleicht noch viel subtilere Schichten. Die Vorstellung davon, wer ich bin. Was ich verdient habe. Was möglich ist. Was unmöglich ist. Was ich glauben darf. Wer ich sein darf. Wovor ich Angst haben muss. Wen ich lieben darf. Wen ich ablehnen muss. Und manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen sich innerhalb dieser Schichten gegenseitig zerfleischen, ohne ĂŒberhaupt zu bemerken, dass sie sich innerhalb eines Systems von Überzeugungen bewegen. Sie halten ihre Wahrnehmung fĂŒr die Wirklichkeit. Dabei ist sie vielleicht nur ein Ausschnitt. Ein Filter. Ein Schleier. Und dann kommt die Falle An dieser Stelle lauert allerdings eine sehr interessante Falle. Denn sobald ich erkenne, dass andere Menschen in ihren Schleiern gefangen sein könnten, entsteht sehr schnell ein neues Ego. Dann denke ich vielleicht: Ich habe es verstanden. Die anderen noch nicht. Ich bin erwacht. Sie schlafen. Ich sehe die Matrix. Sie sind darin gefangen. Ich befinde mich auf einer höheren Bewusstseinsebene. Und genau hier beginnt fĂŒr mich die eigentliche Arbeit. Denn was, wenn auch das nur ein weiterer Schleier ist? Was, wenn der Gedanke, „weiter“ zu sein als andere, selbst eine Form von Identifikation ist? Deshalb möchte ich mich nicht erheben. Nicht ĂŒber Menschen, die anders denken als ich. Nicht ĂŒber Menschen, die bestimmte Dinge noch nicht sehen.

Hab noch ein kleines Video von gestern Abend fĂŒr Euch. 🌅✹ Diese Aufnahmen sind gegen 20:30 Uhr bei uns am Praia Monte ClĂ©rigo entstanden. Ein Ort, den ich einfach als magisch empfinde. Und tatsĂ€chlich sieht es hier fast jeden Abend so aus. Trotzdem berĂŒhrt es mich immer wieder aufs Neue ganz tief. Von genau hier aus möchte ich in den nĂ€chsten Tagen auch mal einen ersten Livechat mit Euch starten. Im Livechat könnt Ihr mir Fragen stellen rund um die Algarve, das Thema Auswandern, Pilgern, die Wahrnehmung aktueller Energien und vieles mehr. 🌿 Wenn Ihr mögt, könnt Ihr mir Eure Fragen auch schon im Vorfeld schicken. Dann kann ich sie im Livechat aufgreifen oder je nach Thema auch mal ausfĂŒhrlicher separat beantworten bzw. einen eigenen Beitrag dazu machen.

Bom Dia, Wie oft denkst du an den Strand? WĂŒnsche um bom fim de semana (ein schönes Ende der Woche)

Boa noite, Ohne Filter đŸŒŠâ€ïž
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Boa noite, Ohne Filter đŸŒŠâ€ïž

Portugiesische Kultur: đŸ‡”đŸ‡č Por favor, aguarde aqui antes de se sentar. (Bitte warten Sie hier, bevor Sie sich setzen.) In Portugal begegnet einem dieser Hinweis tatsĂ€chlich recht hĂ€ufig – besonders in kleineren, gut besuchten Restaurants oder CafĂ©s. Statt einfach einen freien Tisch zu nehmen, wartet man kurz am Eingang, bis das Personal einen Tisch zuweist. Kurz gesagt: Reinkommen, kurz am Eingang warten, freundlich schauen und dann wird man zum Tisch begleitet. 😊

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🌊 HĂ€ttet ihr mal Lust auf einen Livechat? 😁 Ich wĂŒrde mir dafĂŒr ein schönes PlĂ€tzchen an den Klippen suchen und dann einfac
🌊 HĂ€ttet ihr mal Lust auf einen Livechat? 😁 Ich wĂŒrde mir dafĂŒr ein schönes PlĂ€tzchen an den Klippen suchen und dann einfach live gehen. 🌅 Wenn ich es richtig recherchiert habe, bekommt ihr vorher eine entsprechende Info und könnt dann selbst entscheiden, ob ihr teilnehmen möchtet oder nicht. Soweit ich verstanden habe, seht ihr mich live, die anderen Kanalmitglieder aber nicht gegenseitig. Ihr könntet wĂ€hrenddessen live Fragen stellen, etwas von euch erzĂ€hlen oder einfach dabei sein. Ich kann mitlesen und dann spontan entscheiden, worauf ich eingehen kann und möchte. Was den Zeitpunkt angeht, wĂŒrde ich wahrscheinlich eher kurzfristig entscheiden, wann ich online gehe. Ich kann es aber wohl so einstellen, dass ihr beispielsweise eine Stunde vorher informiert werdet. Also, hĂ€tte jemand von euch Lust darauf oder können wir dieses Tool getrost ungetestet lassen? 😂 Ich bin gespannt, was ihr sagt!

Pequeno-almoço đŸ‡”đŸ‡č
Pequeno-almoço đŸ‡”đŸ‡č

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich heute ausgerechnet diesen „traurigen“ Song gewĂ€hlt habe. ❀ Gestern Abend am Strand ging er mir plötzlich durch den Kopf und obwohl es in „All I Want“ um Sehnsucht und verlorene Liebe geht, hat er sich fĂŒr mich in diesem Moment ĂŒberhaupt nicht traurig angefĂŒhlt. Manchmal passt ein Lied eben nicht wegen seiner Geschichte, sondern wegen des GefĂŒhls, das es in uns auslöst. Und gestern hat es sich einfach vollkommen richtig angefĂŒhlt. https://youtu.be/jGUASAxXwg4?is=nwGsrwP-Rwm0L2yx

Sondern einfach, weil du die Möglichkeit offenlĂ€sst. Vielleicht ist die Absage eine Umleitung. Vielleicht ist die Verzögerung genau richtig. Vielleicht fĂŒhrt dich ein Verlust irgendwohin, wo du sonst niemals hingekommen wĂ€rst. Vielleicht wirst du durch eine schwierige Erfahrung zu einem Menschen, der du ohne sie niemals geworden wĂ€rst. Und vielleicht wirst du manches davon niemals verstehen. Ich weiß es nicht. Aber wenn wir schon nicht wissen können, welche Geschichte am Ende wahr sein wird, warum sollten wir dann automatisch die schlimmste wĂ€hlen? Was wĂ€re, wenn alles zu deinem Besten passiert? Vielleicht ist es nicht die Wahrheit. Aber vielleicht ist es eine verdammt schöne Art, das Leben fĂŒr einen Moment zu betrachten.

Blogbeitrag Die folgenden Zeilen habe ich gestern Abend, noch ganz beseelt von diesem wundervollen Strandbesuch und dem besonderen GefĂŒhl dieses Moments, geschrieben. â€ïžđŸŒŠâ˜€ïž Was, wenn alles zu meinem Besten passiert? Ich weiß es nicht. Das ist wahrscheinlich der wichtigste Satz, mit dem ich diesen Text beginnen kann. Ich weiß nicht, ob alles im Leben aus einem bestimmten Grund passiert. Ich weiß nicht, ob es so etwas wie einen großen Plan gibt. Und ich weiß schon gar nicht, ob wirklich alles, was uns passiert, am Ende „gut“ fĂŒr uns ist. Aber was wĂ€re, wenn wir einfach einmal so tun, als wĂ€re es so? Was wĂ€re, wenn wir fĂŒr einen Moment davon ausgehen, dass alles, was gerade passiert, irgendwie zu unserem Besten geschieht? Nicht als Wahrheit. Sondern als Gedankenexperiment. Vielleicht wissen wir erst spĂ€ter, wofĂŒr etwas gut war Wenn ich auf mein eigenes Leben zurĂŒckblicke, fallen mir einige Dinge ein, die sich damals ziemlich eindeutig schlecht angefĂŒhlt haben. Mit 26 Jahren bekam ich eine Verdachtsdiagnose, die einem erst einmal den Boden unter den FĂŒĂŸen wegzieht: Hirntumor. Zum GlĂŒck stellte sich heraus, dass es keiner war. Aber diese Erfahrung hat etwas mit mir gemacht. Ich glaube, sie hat mich tiefgrĂŒndiger werden lassen. Sie hat meinen Blick auf das Leben verĂ€ndert und mir Dinge gezeigt, ĂŒber die ich vorher vielleicht einfach hinweggelebt hĂ€tte. War diese Erfahrung deshalb „gut“? Keine Ahnung. Ich hĂ€tte sie mir sicherlich nicht ausgesucht. Aber ich kann heute sehen, dass etwas daraus entstanden ist, das ich nicht mehr missen möchte. Dann war da diese Autopanne am Tag der Auswanderung. Damals war es einfach nur nervig. Ein kaputtes Auto, eine Verzögerung, ein Tag, der plötzlich völlig anders lief als geplant. Aber wer weiß? Vielleicht hat genau diese Verzögerung einen Unfall verhindert. Vielleicht wĂ€re auf dem ursprĂŒnglichen Weg etwas passiert. Vielleicht auch nicht. Ich werde es niemals wissen. Und genau das finde ich daran so interessant. Wir wissen oft gar nicht, welche Konsequenzen ein Ereignis verhindert oder ermöglicht. Und dann ist da noch mein Heiratsantrag. Er wurde zunĂ€chst angenommen und spĂ€ter doch abgelehnt. Ich glaube, damals hĂ€tte ich mir kaum vorstellen können, dass ich irgendwann einmal dankbar dafĂŒr sein könnte. Aber wĂ€re dieser Antrag damals dauerhaft angenommen worden, wĂ€re ich ziemlich wahrscheinlich niemals an die Algarve ausgewandert. Und dort habe ich heute mein Zuhause gefunden. Manchmal fĂŒhrt uns etwas, das wir unbedingt anders haben wollten, an einen Ort, von dem wir spĂ€ter denken: Vielleicht musste es tatsĂ€chlich genau so kommen. Und was ist mit all den Dingen, vor denen wir heute Angst haben? Vielleicht sollten wir genau hier einmal umdenken. Wir verbringen unglaublich viel Zeit damit, uns auszumalen, was alles schiefgehen könnte. Was, wenn die Entscheidung falsch ist? Was, wenn das Geld nicht reicht? Was, wenn etwas passiert? Was, wenn die Welt noch unsicherer wird? Was, wenn ich es spĂ€ter bereue? All diese Gedanken fĂŒhlen sich real an, obwohl wir die Zukunft gar nicht kennen. Aber warum spielen wir eigentlich immer nur das negative Szenario durch? Was, wenn es funktioniert? Was, wenn sich die Dinge besser entwickeln, als wir gerade glauben? Was, wenn die geschlossene TĂŒr tatsĂ€chlich eine andere öffnet? Was, wenn der Umweg irgendwann Sinn ergibt? Was, wenn wir in fĂŒnf Jahren auf genau diese Zeit zurĂŒckblicken und sagen: „Jetzt verstehe ich es.“ Vielleicht ist das keine besonders rationale Lebensstrategie. Aber vielleicht ist es auch nicht weniger rational, als stĂ€ndig vom schlimmstmöglichen Ausgang auszugehen. Denn wir wissen es einfach nicht. Ein kleines Gedankenexperiment Deshalb wĂŒrde ich gerne einmal etwas ausprobieren. Wenn heute etwas nicht so lĂ€uft, wie du es geplant hast, frag dich nicht sofort: „Warum passiert das jetzt?“ Frag dich vielleicht stattdessen: „Was wĂ€re, wenn das gerade zu meinem Besten passiert?“ Nicht, weil du daran glauben musst. Nicht, weil jede schlimme Erfahrung plötzlich schön wird.

OlĂĄ, bom dia â˜€ïžđŸŒŠ Ich hatte gestern Abend am Strand mal wieder einen dieser ganz besonderen Momente, in denen ich plötzlich g
OlĂĄ, bom dia â˜€ïžđŸŒŠ Ich hatte gestern Abend am Strand mal wieder einen dieser ganz besonderen Momente, in denen ich plötzlich ganz tief gespĂŒrt habe, wie sehr ich es liebe, hier leben zu können. Der Strand leerte sich langsam, das Licht wurde goldgelb, die Wellen rauschten und ich lag im warmen Sand. Alles um mich herum wurde still und gleichzeitig fĂŒhlte sich alles so lebendig und vollkommen an. Innen wie außen war da einfach nur Frieden. Ich lag da, habe den Moment aufgesogen und war einfach unglaublich dankbar, genau hier zu sein. In solchen Momenten könnte ich die ganze Welt umarmen. â€ïžđŸŒŠâ˜€ïž

Das muss ich noch mit Euch teilen â€ïžđŸŒŠ

Boa noite đŸŒŠđŸ’«
Boa noite đŸŒŠđŸ’«

Mein geliebter Praia de Monte ClĂ©rigo đŸŒŠđŸŸđŸŒŽâ˜€ïžâ€ïž

Summer vibes đŸŒŠâ˜€ïžđŸŒŽ
Summer vibes đŸŒŠâ˜€ïžđŸŒŽ