Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Viele Kommentare sind überhaupt keine Fragen, sondern einfach Gedanken, Erfahrungen oder eine Rückmeldung. Und manchmal gibt es darauf gar nichts zu antworten, außer einem inneren „Dankeschön, dass du das geteilt hast“.
Ich möchte hier keinen Kanal, in dem jeder das Gefühl hat, auf jede Äußerung müsse sofort reagiert werden.
Ich möchte einen Ort, an dem man lesen, schauen, kommentieren, still dabei sein oder auch einfach mal für ein paar Tage verschwinden kann.
Ohne Druck.
Ohne Erwartungen.
Und ohne das Gefühl, dass jemand einem anderen etwas schuldet.
Denn vielleicht beginnt ein kleines Stück innere Freiheit genau dort, wo wir aufhören, die Reaktionen anderer Menschen als Maßstab für unseren eigenen Wert zu nehmen.
Vielleicht dürfen wir manchmal einfach beobachten:
„Ah, da ist gerade eine Erwartung in mir.“
„Ah, das hat mich jetzt getroffen.“
„Ah, ich habe daraus gerade eine Geschichte gemacht.“
Und vielleicht müssen wir diese Geschichte nicht einmal glauben.
Denn das Leben des anderen findet gleichzeitig statt: mit seinen Gedanken, seinem Alltag, seinen Sorgen, seiner Müdigkeit, seinen Prioritäten.
Wir wissen nie, was wirklich dahintersteckt.
Und vielleicht ist das Ego manchmal genau dann am lautesten, wenn wir uns nicht gesehen fühlen.
Nur ein Gedanke von mir für heute. ❤️
Und bevor jetzt jemand denkt, dieser Beitrag sei eine versteckte Botschaft an eine bestimmte Person: Nein. 😊
Es geht mir nicht um einen einzelnen Austritt.
Hier darf jeder kommen und gehen, wie er mag.
Und am Ende landen wir eh erstaunlich häufig wieder bei einer Mitgliederzahl von 222. 😊
Gedankenreise
Wenn sich das Ego in den Vordergrund drängt …
Ich habe vor kurzem zum wiederholten Male eine Beobachtung hier im Kanal gemacht, die mich ein bisschen dazu gebracht hat, über unser Ego und unsere Erwartungen nachzudenken.
Und bevor ich anfange: Ich nehme mich selbst davon ausdrücklich nicht aus. 😊
Ich war letzte Woche unterwegs. Rund 35 Kilometer entfernt, in Lagos.
Zuerst ging es zu Worten, einer Art portugiesischem MediaMarkt, weil ich mir ein neues Handy kaufen wollte. Danach weiter ins Yoga-Studio, wo wir unseren Retreat-Tag im November geplant haben. Anschließend 90 Minuten an den Strand und danach wieder zurück ins Studio, wo ich am Abend eine Klangreise durchgeführt habe.
Ein schöner, voller Tag.
Zwischendurch war ich einmal kurz auf Telegram und sah, dass es einen neuen Kommentar unter einem Beitrag vom Vorabend gab. Ich las ihn, dachte mir meinen Teil und widmete mich wieder meinem Tag.
Am Abend, nach der Klangreise, war ich noch etwas essen. Danach saß ich gemütlich mit meinem Handy da und schaute wieder in meinen Kanal.
Und plötzlich war der Beitrag vom Nachmittag verschwunden.
Der Verfasser war ebenfalls aus dem Kanal ausgetreten.
Natürlich kann hier jeder kommen und gehen, wie er möchte. Das ist völlig in Ordnung und auch überhaupt nicht mein Punkt.
Viel interessanter finde ich das Muster, das dahinterstecken kann.
In ähnlicher Form habe ich das hier schon zwei- oder dreimal erlebt: Jemand kommentiert einen Beitrag, bekommt nicht unmittelbar eine Reaktion von mir und kurze Zeit später ist der Kommentar verschwunden und die Person verlässt den Kanal.
Und genau das hat mich zum Nachdenken gebracht:
Was passiert eigentlich in uns, wenn eine erwartete Reaktion ausbleibt?
Vielleicht kennen wir das alle.
Wir schreiben jemandem und bekommen keine Antwort.
Wir erzählen etwas und niemand reagiert darauf.
Wir zeigen etwas, das uns wichtig ist, und es kommt weniger Resonanz zurück, als wir erwartet haben.
Und plötzlich beginnt unser Kopf, eine Geschichte daraus zu machen.
Aus „keine Antwort“ wird vielleicht:
„Ich werde nicht gesehen.“
Aus „wenig Reaktionen“ wird:
„Das interessiert hier offenbar niemanden.“
Oder aus „Der Admin hat meinen Kommentar nicht beantwortet“ wird:
„Dann bin ich hier wohl nicht erwünscht.“
Dabei wissen wir eigentlich gar nicht, was beim anderen gerade los ist.
Vielleicht hatte jemand keine Zeit.
Vielleicht hat jemand den Beitrag gelesen und wusste nichts darauf zu antworten.
Vielleicht war jemand gerade unterwegs.
Vielleicht ist jemand einfach ein stiller Leser.
Oder vielleicht wurde der Kommentar gelesen, aber gerade war keine Energie für eine Antwort da.
Nicht jede ausbleibende Reaktion ist eine persönliche Ablehnung.
Und genau hier finde ich den Gedanken an unser Ego spannend.
Denn unser Ego möchte gesehen werden. Es möchte Bestätigung. Es möchte Resonanz. Und wenn diese ausbleibt, kann sich das manchmal erstaunlich schnell persönlich anfühlen.
Aber ist es wirklich das Verhalten des anderen, das uns verletzt?
Oder ist es unsere Erwartung an sein Verhalten?
Für mich ist das ein großer Unterschied.
Ich schreibe hier fünf- bis sechsmal pro Woche. Ich teile Gedanken, Erlebnisse, Fotos und Videos von der Algarve. Ich nehme Menschen mit in meinen Alltag, erzähle von schönen Momenten und manchmal auch von weniger schönen.
Natürlich freue ich mich über Reaktionen.
Und ganz besonders freue ich mich über Kommentare, weil dadurch Austausch entsteht.
Aber ich käme ehrlich gesagt nie auf die Idee, nach einem Beitrag zu denken:
„Warum hat darauf eigentlich kaum jemand reagiert?“
Oder:
„Warum hat niemand meinen Kommentar beantwortet?“
Wenn ich irgendwo kommentiere, dann tue ich das, weil ich etwas dazu sagen möchte. Aus freien Stücken. Nicht, weil ich im Gegenzug eine Antwort erwarte.
Genauso gehe ich davon aus, dass die Menschen hier aus freien Stücken kommentieren.
Ich lese übrigens tatsächlich alle Kommentare. Auch wenn ich nicht automatisch auf jeden einzelnen antworte.
Eine kleine Veränderung hier bei „Zeit für einen Mutausbruch“:
Aus meinen bisherigen Blogbeiträgen werden künftig Gedankenreisen.
Denn genau so fühlen sich diese Texte für mich an.
Kleine Reisen durch Gedanken, Gefühle und manchmal auch ein Stück nach innen. 🌿
Diese Woche hatte ich über uns als elektromagnetische Wesen geschrieben und darüber, wie ich das „System Mensch“ verstehe bzw. interpretiere.
In diesem Video geht es mehr oder weniger um dasselbe, nur anders ausgedrückt. Meine Erläuterungen haben nicht viele Reaktionen hervorgerufen, was weder schlimm noch wertend gemeint ist. Ich glaube jedoch, dass es hilfreich und dienlich sein kann, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie wir eigentlich „funktionieren“.
https://youtu.be/zEoDaRKlPMk?si=TWJutSUuagJs2aaK
Es sind einfach die besten Muscheln hier und die Fahrt nach Lagos lohnt sich.
Auf unserem Weg in eine neue Welt scheint gerade alles wie im Zeitraffer zu laufen. ✨
Entwicklungen, Veränderungen, Erkenntnisse, alles geschieht in einer Geschwindigkeit, die uns manchmal kaum hinterherkommen lässt. Und doch fühlt es sich an manchen Tagen schon erstaunlich leicht und natürlich an. 🌍✨
Blogbeitrag
Wenn sich plötzlich alles ineinander verwebt … ✨
… und aus vielen einzelnen Puzzleteilen plötzlich ein Bild entsteht, das vorher noch nicht zu erkennen war.
Manchmal braucht es offenbar einen kleinen Systemabsturz, damit man merkt, wie viele Systeme eigentlich miteinander verbunden sind.
Vor ein paar Tagen ging mein Handy plötzlich von einer Minute auf die andere nicht mehr. Kein Zugriff auf das System. Nichts ging mehr.
Am nächsten Morgen stieg ich in meinen Van. Am Tag zuvor war noch alles völlig normal gewesen.
Und nun? Nichts. Die Batterie war leer.
Zwei Systeme. Innerhalb kürzester Zeit. Beide plötzlich nicht mehr erreichbar.
Und irgendwie fühlte es sich für mich wie ein Reset an.
Plötzlich funktionierte vieles nicht mehr so, wie ich es gewohnt war. Und genau in diesem Raum, in dem das Alte nicht mehr wie gewohnt funktioniert, kamen andere Themen nach oben.
Ahnen-Themen.
Muster. Geschichten. Übernommene Dynamiken.
Dinge, die noch einmal angeschaut werden wollten. Nicht, um sie zu bewerten oder in ihnen hängen zu bleiben, sondern um sie wahrzunehmen, zu verstehen und vielleicht auch ein Stück weit loszulassen.
Und dann waren da plötzlich diese drei dreibeinigen Hunde. 🐕🐕🐕
Ich konnte sie nicht einfach nur als „drei Hunde mit drei Beinen“ sehen. Sie wurden für mich zu einem Bild.
Zu einer Botschaft.
Lass Altes los.
Und selbst wenn danach im übertragenen Sinne vielleicht nur noch drei Beine funktionieren, du kannst trotzdem losrennen.
Du kannst am Strand entlanglaufen, voller Lebensfreude, voller Präsenz.
Und vielleicht wirst du nicht wegen des "fehlenden Beines" wahrgenommen, sondern wegen deines offenen, herzlichen Wesens.
Diese Hunde haben ihre Geschichte.
Aber sie sind nicht ihre Geschichte.
Und vielleicht ist genau das auch für uns Menschen eine wichtige Erinnerung.
Ich habe Ahnen.
Und ich habe meine Geschichten.
Aber ich bin nicht meine Ahnen und ich bin nicht meine Geschichte.
Parallel dazu durfte ich in den vergangenen Tagen einen kleinen Ausflug in neue Energien und Frequenzen machen. ✨
Ich bekam Einblicke in eine Welt, die sich für mich unglaublich leicht, schnell und gleichzeitig vollkommen natürlich anfühlt.
Eine Welt, in der sich Dinge in einer Geschwindigkeit miteinander verbinden, dass man manchmal kaum hinterherkommt und es sich trotzdem nicht nach Anstrengung anfühlt.
Und dann kam gestern noch mein eigener körperlicher Avatar dazu.
Ich war bei einer Osteopathin und wir haben daran gearbeitet, meinem Körper wieder besser zu ermöglichen, miteinander zu kommunizieren, neuronale Verbindungen zwischen meinem Gehirn und peripheren Strukturen wieder bewusster anzusteuern.
Und während dieser Behandlung wurde es plötzlich ganz klar.
Mein Handy.
Mein Van.
Die drei Hunde.
Meine Ahnen.
Mein Körper.
Alles schien plötzlich miteinander zu sprechen.
Als würde sich ein roter Faden durch all diese scheinbar voneinander getrennten Ereignisse ziehen.
Vielleicht ging es gar nicht darum, dass etwas „kaputt“ war.
Vielleicht ging es darum, dass ich etwas neu verbinden durfte.
Und vielleicht ist das die eigentliche Botschaft:
Auch wenn gerade nur drei Beine funktionieren, darfst du tanzen.
Du darfst rennen.
Du darfst lachen.
Du darfst das Leben genießen.
Und gleichzeitig darfst du lernen, dein eigenes System besser zu verstehen.
Es zu verbinden.
Es zu warten.
Es zu pflegen.
Nicht erst dann, wenn der nächste Systemabsturz kommt.
Was für intensive Tage.
Was für intensive Energien.
Und was für eine spannende Reise in eine Welt, die sich für mich gerade auf ganz neue Weise zu öffnen beginnt.
Vielleicht ist das Leben manchmal genau das:
Ein großes, lebendiges System.
Und manchmal müssen einzelne Teile kurz offline gehen, damit wir erkennen, wie sehr eigentlich alles miteinander verbunden ist. ✨
Ich bin nicht meine Ahnen.
Ich bin nicht meine Geschichte.
Ich habe Ahnen.
Ich habe Geschichten.
Und ich darf entscheiden, was ich davon weitertrage und was ich loslasse.
Mit drei Beinen oder vier.
Mit vollem Akku oder komplettem Systemabsturz.
Hauptsache, ich gehe weiter.
Am besten direkt Richtung Meer. 🌊🐕🌞
Am Freitag mache ich mal wieder etwas ganz Außergewöhnliches: Ich ziehe um. 😅
Es geht zurück in den Palmengarten 🌴 und mittlerweile könnte man fast behaupten, dass ich beim Umziehen schon eine gewisse Routine entwickelt habe. 😂
Umzug Nummer 7 seit September 2025. 🧳🏠
Am Sonntag wird in Vale da Tehla mal wieder in die Welt der Klänge und Frequenzen gereist 🎶
Ihr Lieben,
ich bekam heute den Hinweis, dass der Admin des Kanals anscheinend nicht zulässt, dass man in den Kommentaren auch Fotos schicken kann. Ich habe mit ihm gesprochen und dafür gesorgt, dass es jetzt auch für euch möglich ist Fotos bei den Kommentaren anzuhängen.
