Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Am Donnerstag, 30. Juli wird es die Premiere unserer special Veranstaltung geben
Wenn ein Kolumbianer und ein Deutscher eine außergewöhnliche Klangreise an der Algarve planen. Wir sind beide Feuer und Flamme und wollen ein unvergessliches Erlebnis kreieren.
Kigo und ich machen es uns jetzt gemütlich. Der tägliche Einschlaf-Wettbewerb beginnt – und Kigo geht als klarer Favorit ins Rennen. 🐶😴
Anschließend ging es mit Sir Toby nach Lagos an den Praia do Canavial 🌊 und während Sir Toby gemütlich in der Natur rum stand.....
Wahrscheinlich sprechen Scotty und Binga besser portugiesisch als ich 😅
Deswegen laufe ich mittlerweile ganz viel barfuß, auch auf steinigen Wegen.
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Am 11. Juli bin ich mit einer Klangreise Part von einem Wellness Day Retreat in Espiche.
Ich glaube, diese Veranstaltung hat das Potenzial, zu meiner absoluten Lieblingsveranstaltung zu werden.
Eine Open-Air-Klangreise hoch oben an den Klippen – begleitet vom Rauschen des Meeres und der untergehenden Sonne. Zur Begrüßung entführt uns Santiago mit den warmen Klängen kolumbianischer Flöten und Gitarren. Anschließend lade ich zu einer tief entspannenden Klangreise ein – mit Gong, tibetischen Klangschalen, Monochord, Rainmaker, Shell Rattle, Koshi und weiteren besonderen Instrumenten.
Nach der Klangreise lassen wir den Abend gemeinsam ausklingen und genießen den Sonnenuntergang – bei Oliven, frischem Brot und portugiesischem Landwein.
🌊🌊🌊
Vielleicht ist genau das der Moment, in dem der Computer zum ersten Mal innehält und sich fragt:
„Wer schaltet mich eigentlich ein?“
Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, ob wir Computer sind.
Vielleicht geht es darum, herauszufinden, wer den Bildschirm betrachtet.
Blogbeitrag
Wenn der Computer beginnt zu erkennen, dass er ein Computer ist
Was wäre, wenn unser Gehirn im Grunde ein neuronales Netzwerk ist?
Ein biologisches System, das ununterbrochen Informationen verarbeitet. Elektrische Impulse, elektromagnetische Felder, chemische Prozesse. Alles fließt ineinander und erschafft das, was wir "Wirklichkeit" nennen.
Im weitesten Sinne wären wir dann nichts anderes als biologische Computer.
Doch genau an diesem Punkt wird es spannend.
Ein Computer verarbeitet Daten. Er bewertet sie anhand seiner Programmierung. Zwei Computer können dieselben Informationen erhalten und dennoch zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, wenn ihre Software verschieden ist.
Ist das bei uns Menschen nicht ähnlich?
Jeder von uns wächst mit einer anderen Programmierung auf. Erfahrungen, Glaubenssätze, Erinnerungen und Emotionen. All das bildet den Code, durch den wir die Welt betrachten.
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob wir Realität jemals unmittelbar erfahren – oder immer nur unsere Interpretation von ihr.
Vielleicht erleben wir lediglich die Interpretation unseres eigenen Betriebssystems.
Und wenn das stimmt, gibt es dann überhaupt eine objektive Realität?
Oder existieren Milliarden individueller Realitäten gleichzeitig?
Diese Gedanken begleiten mich seit einiger Zeit.
Nicht als feste Überzeugung.
Eher wie eine Frage, die immer wieder an meine Tür klopft.
Denn je länger ich darüber nachdenke, desto weniger fühlt sich vieles um mich herum wirklich real an.
Es ist schwer zu beschreiben.
Es fühlt sich mittlerweile so an, als könnte ich hinter die Benutzeroberfläche schauen.
Als hätte ich mein ganzes Leben auf einen Bildschirm geblickt und plötzlich fällt mir auf, dass hinter allem ein Programm läuft.
Früher habe ich zum Beispiel leidenschaftlich Fußball gespielt.
Ich habe Mannschaften trainiert, mitgefiebert und Weltmeisterschaften verschlungen.
Heute kann ich kaum noch ein Spiel ansehen, weil ich oft das Gefühl habe, nicht mehr das Spiel selbst zu sehen, sondern das System dahinter.
Ein Spiel innerhalb eines größeren Spiels.
Dasselbe geschieht inzwischen, wenn ich Menschen zuhöre, die behaupten, die Wahrheit gefunden zu haben.
Ob Politiker, Experten, Aufklärer oder sogenannte Truther.
Früher dachte ich, einer von ihnen müsse doch richtig liegen.
Heute sehe ich eher, dass jeder aus seiner eigenen Programmierung heraus spricht.
Jeder beschreibt den Ausschnitt des Bildschirms, den er gerade sehen kann.
Vielleicht gibt es deshalb so viele Wahrheiten.
Oder vielleicht gibt es nur eine Wahrheit, die sich durch unsere individuelle Software in unzählige Versionen aufteilt.
Manchmal frage ich mich sogar, ob das, was viele als spirituelles Erwachen bezeichnen, gar nichts Mystisches ist.
Vielleicht ist Erwachen der Moment, in dem der Computer beginnt zu erkennen, dass er programmiert wurde.
Nicht, um sich dagegen aufzulehnen.
Sondern um neugierig zu werden.
Wer hat diesen Code geschrieben?
Kann ich ihn verändern?
Bin ich ausschließlich das Programm?
Oder gibt es in mir etwas, das den Computer benutzt?
Vielleicht ist das Bewusstsein gar nicht der Computer.
Vielleicht ist das Bewusstsein derjenige, der vor dem Bildschirm sitzt.
Der beobachtet.
Der Entscheidungen trifft.
Der erkennt.
Und genau hier beginnt für mich das eigentliche Mysterium.
Denn wenn der Computer plötzlich erkennt, dass er ein Computer ist ...
... wer ist dann derjenige, der diese Erkenntnis überhaupt wahrnimmt?
Ist diese Erkenntnis selbst Teil des Programms?
Oder blickt hier für einen kurzen Moment etwas durch den Bildschirm hindurch?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht werde ich es nie wissen.
Aber seit ich mir diese Fragen stelle, hat sich etwas verändert.
Ich suche weniger nach Antworten und immer mehr nach der Instanz, die überhaupt Fragen stellen kann.
Vielleicht beginnt Bewusstsein genau dort.
Nicht dort, wo wir glauben, die Wahrheit gefunden zu haben.
Sondern dort, wo der Beobachter sich selbst bemerkt.
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