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Zeit-fuer-einen-Mutausbruch

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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an

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Boa noite, Ohne Filter 🌊❤️
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Boa noite, Ohne Filter 🌊❤️

Portugiesische Kultur: 🇵🇹 Por favor, aguarde aqui antes de se sentar. (Bitte warten Sie hier, bevor Sie sich setzen.) In Portugal begegnet einem dieser Hinweis tatsächlich recht häufig – besonders in kleineren, gut besuchten Restaurants oder Cafés. Statt einfach einen freien Tisch zu nehmen, wartet man kurz am Eingang, bis das Personal einen Tisch zuweist. Kurz gesagt: Reinkommen, kurz am Eingang warten, freundlich schauen und dann wird man zum Tisch begleitet. 😊

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🌊 Hättet ihr mal Lust auf einen Livechat? 😁 Ich würde mir dafür ein schönes Plätzchen an den Klippen suchen und dann einfac
🌊 Hättet ihr mal Lust auf einen Livechat? 😁 Ich würde mir dafür ein schönes Plätzchen an den Klippen suchen und dann einfach live gehen. 🌅 Wenn ich es richtig recherchiert habe, bekommt ihr vorher eine entsprechende Info und könnt dann selbst entscheiden, ob ihr teilnehmen möchtet oder nicht. Soweit ich verstanden habe, seht ihr mich live, die anderen Kanalmitglieder aber nicht gegenseitig. Ihr könntet währenddessen live Fragen stellen, etwas von euch erzählen oder einfach dabei sein. Ich kann mitlesen und dann spontan entscheiden, worauf ich eingehen kann und möchte. Was den Zeitpunkt angeht, würde ich wahrscheinlich eher kurzfristig entscheiden, wann ich online gehe. Ich kann es aber wohl so einstellen, dass ihr beispielsweise eine Stunde vorher informiert werdet. Also, hätte jemand von euch Lust darauf oder können wir dieses Tool getrost ungetestet lassen? 😂 Ich bin gespannt, was ihr sagt!

Pequeno-almoço 🇵🇹
Pequeno-almoço 🇵🇹

Vielleicht fragt ihr euch, warum ich heute ausgerechnet diesen „traurigen“ Song gewählt habe. ❤️ Gestern Abend am Strand ging er mir plötzlich durch den Kopf und obwohl es in „All I Want“ um Sehnsucht und verlorene Liebe geht, hat er sich für mich in diesem Moment überhaupt nicht traurig angefühlt. Manchmal passt ein Lied eben nicht wegen seiner Geschichte, sondern wegen des Gefühls, das es in uns auslöst. Und gestern hat es sich einfach vollkommen richtig angefühlt. https://youtu.be/jGUASAxXwg4?is=nwGsrwP-Rwm0L2yx

Sondern einfach, weil du die Möglichkeit offenlässt. Vielleicht ist die Absage eine Umleitung. Vielleicht ist die Verzögerung genau richtig. Vielleicht führt dich ein Verlust irgendwohin, wo du sonst niemals hingekommen wärst. Vielleicht wirst du durch eine schwierige Erfahrung zu einem Menschen, der du ohne sie niemals geworden wärst. Und vielleicht wirst du manches davon niemals verstehen. Ich weiß es nicht. Aber wenn wir schon nicht wissen können, welche Geschichte am Ende wahr sein wird, warum sollten wir dann automatisch die schlimmste wählen? Was wäre, wenn alles zu deinem Besten passiert? Vielleicht ist es nicht die Wahrheit. Aber vielleicht ist es eine verdammt schöne Art, das Leben für einen Moment zu betrachten.

Blogbeitrag Die folgenden Zeilen habe ich gestern Abend, noch ganz beseelt von diesem wundervollen Strandbesuch und dem besonderen Gefühl dieses Moments, geschrieben. ❤️🌊☀️ Was, wenn alles zu meinem Besten passiert? Ich weiß es nicht. Das ist wahrscheinlich der wichtigste Satz, mit dem ich diesen Text beginnen kann. Ich weiß nicht, ob alles im Leben aus einem bestimmten Grund passiert. Ich weiß nicht, ob es so etwas wie einen großen Plan gibt. Und ich weiß schon gar nicht, ob wirklich alles, was uns passiert, am Ende „gut“ für uns ist. Aber was wäre, wenn wir einfach einmal so tun, als wäre es so? Was wäre, wenn wir für einen Moment davon ausgehen, dass alles, was gerade passiert, irgendwie zu unserem Besten geschieht? Nicht als Wahrheit. Sondern als Gedankenexperiment. Vielleicht wissen wir erst später, wofür etwas gut war Wenn ich auf mein eigenes Leben zurückblicke, fallen mir einige Dinge ein, die sich damals ziemlich eindeutig schlecht angefühlt haben. Mit 26 Jahren bekam ich eine Verdachtsdiagnose, die einem erst einmal den Boden unter den Füßen wegzieht: Hirntumor. Zum Glück stellte sich heraus, dass es keiner war. Aber diese Erfahrung hat etwas mit mir gemacht. Ich glaube, sie hat mich tiefgründiger werden lassen. Sie hat meinen Blick auf das Leben verändert und mir Dinge gezeigt, über die ich vorher vielleicht einfach hinweggelebt hätte. War diese Erfahrung deshalb „gut“? Keine Ahnung. Ich hätte sie mir sicherlich nicht ausgesucht. Aber ich kann heute sehen, dass etwas daraus entstanden ist, das ich nicht mehr missen möchte. Dann war da diese Autopanne am Tag der Auswanderung. Damals war es einfach nur nervig. Ein kaputtes Auto, eine Verzögerung, ein Tag, der plötzlich völlig anders lief als geplant. Aber wer weiß? Vielleicht hat genau diese Verzögerung einen Unfall verhindert. Vielleicht wäre auf dem ursprünglichen Weg etwas passiert. Vielleicht auch nicht. Ich werde es niemals wissen. Und genau das finde ich daran so interessant. Wir wissen oft gar nicht, welche Konsequenzen ein Ereignis verhindert oder ermöglicht. Und dann ist da noch mein Heiratsantrag. Er wurde zunächst angenommen und später doch abgelehnt. Ich glaube, damals hätte ich mir kaum vorstellen können, dass ich irgendwann einmal dankbar dafür sein könnte. Aber wäre dieser Antrag damals dauerhaft angenommen worden, wäre ich ziemlich wahrscheinlich niemals an die Algarve ausgewandert. Und dort habe ich heute mein Zuhause gefunden. Manchmal führt uns etwas, das wir unbedingt anders haben wollten, an einen Ort, von dem wir später denken: Vielleicht musste es tatsächlich genau so kommen. Und was ist mit all den Dingen, vor denen wir heute Angst haben? Vielleicht sollten wir genau hier einmal umdenken. Wir verbringen unglaublich viel Zeit damit, uns auszumalen, was alles schiefgehen könnte. Was, wenn die Entscheidung falsch ist? Was, wenn das Geld nicht reicht? Was, wenn etwas passiert? Was, wenn die Welt noch unsicherer wird? Was, wenn ich es später bereue? All diese Gedanken fühlen sich real an, obwohl wir die Zukunft gar nicht kennen. Aber warum spielen wir eigentlich immer nur das negative Szenario durch? Was, wenn es funktioniert? Was, wenn sich die Dinge besser entwickeln, als wir gerade glauben? Was, wenn die geschlossene Tür tatsächlich eine andere öffnet? Was, wenn der Umweg irgendwann Sinn ergibt? Was, wenn wir in fünf Jahren auf genau diese Zeit zurückblicken und sagen: „Jetzt verstehe ich es.“ Vielleicht ist das keine besonders rationale Lebensstrategie. Aber vielleicht ist es auch nicht weniger rational, als ständig vom schlimmstmöglichen Ausgang auszugehen. Denn wir wissen es einfach nicht. Ein kleines Gedankenexperiment Deshalb würde ich gerne einmal etwas ausprobieren. Wenn heute etwas nicht so läuft, wie du es geplant hast, frag dich nicht sofort: „Warum passiert das jetzt?“ Frag dich vielleicht stattdessen: „Was wäre, wenn das gerade zu meinem Besten passiert?“ Nicht, weil du daran glauben musst. Nicht, weil jede schlimme Erfahrung plötzlich schön wird.

Olá, bom dia ☀️🌊 Ich hatte gestern Abend am Strand mal wieder einen dieser ganz besonderen Momente, in denen ich plötzlich g
Olá, bom dia ☀️🌊 Ich hatte gestern Abend am Strand mal wieder einen dieser ganz besonderen Momente, in denen ich plötzlich ganz tief gespürt habe, wie sehr ich es liebe, hier leben zu können. Der Strand leerte sich langsam, das Licht wurde goldgelb, die Wellen rauschten und ich lag im warmen Sand. Alles um mich herum wurde still und gleichzeitig fühlte sich alles so lebendig und vollkommen an. Innen wie außen war da einfach nur Frieden. Ich lag da, habe den Moment aufgesogen und war einfach unglaublich dankbar, genau hier zu sein. In solchen Momenten könnte ich die ganze Welt umarmen. ❤️🌊☀️

Das muss ich noch mit Euch teilen ❤️🌊

Boa noite 🌊💫
Boa noite 🌊💫

Mein geliebter Praia de Monte Clérigo 🌊🐟🌴☀️❤️

Summer vibes 🌊☀️🌴
Summer vibes 🌊☀️🌴

Ich glaube ich bestelle den Fisch (Peixe) heute einfach ohne Gemüse 🐟 😅. Reis (Arroz) oder Pommes (Batatas fritas) sind ja auch okay.

https://youtube.com/shorts/Rpg2o2uEJZw?is=VfIOnneRtw05MhfC Ist gerade zu mir gekommen. Boa noite 💫

Vielleicht tragen wir alle verschiedene Rollen. Als Partner. Als Mutter oder Vater. Als Freund. Als Chef. Als Angestellter. Als Auswanderer. Als der coole Typ. Als die starke Frau. Als derjenige, der sein Leben im Griff hat. Das muss nicht falsch sein. Eine Rolle kann uns sogar helfen, durch das Leben zu gehen. Problematisch wird es vielleicht erst dann, wenn wir vergessen, dass es eine Rolle ist. Wenn wir irgendwann nicht mehr wissen, wer wir sind, wenn niemand zusieht. Seit ich ausgewandert bin, begegnet mir dieser Gedanke immer wieder. Vielleicht auch deshalb, weil ein Ortswechsel viele der alten Rollen ein Stück weit zurücklässt. Menschen kennen mich hier nicht aus meiner Vergangenheit. Sie kennen nicht die alten Geschichten. Nicht die alten Bilder. Nicht die Person, die ich einmal dargestellt habe. Und vielleicht entsteht genau darin eine besondere Freiheit: Man bekommt die Möglichkeit, sich selbst noch einmal zu begegnen. Nicht als Darsteller. Nicht als die Version, die auf dem Foto am besten aussieht. Sondern einfach als Mensch. Vielleicht ist das die eigentliche Frage, die mir heute dieser Strand gestellt hat: Wer bin ich, wenn ich nicht versuche, jemand zu sein? Und vielleicht sollten wir diese Frage nicht nur den jungen Frauen mit ihren Selfies stellen. Sondern uns selbst. Denn vielleicht stehen wir alle irgendwann vor unserer ganz persönlichen Kamera. Und vielleicht ist das Schönste, was wir dort zeigen können, ausnahmsweise einmal nicht unsere beste Seite. Sondern unsere echte.

Blogbeitrag (inspiriert vom Leben) Wenn wir uns selbst spielen Heute am Strand habe ich vier junge Frauen beobachtet. Sie machten Selfies, stellten sich immer wieder neu in Position, veränderten ihre Haltung, ihren Gesichtsausdruck, ihre Perspektive. Von außen wirkte es auf mich künstlich. Inszeniert. Fast so, als würden sie nicht miteinander oder mit dem Moment beschäftigt sein, sondern mit der Frage, wie dieser Moment auf einem Bild aussehen würde. Und dann kam am Abend ein Brautpaar mit einer Fotografin. Sonnenuntergang. Strand. Nähe. Blicke. Umarmungen. Wunderschöne Bilder. Und plötzlich hatte ich denselben Gedanken wieder: Was davon ist eigentlich echt? Nicht im Sinne von „Das Paar liebt sich nicht“. Das kann ich überhaupt nicht beurteilen. Vielleicht sind sie tief miteinander verbunden. Vielleicht war es einer der glücklichsten Abende ihres Lebens. Aber das Bild zeigt nicht einfach nur einen Moment. Es zeigt einen inszenierten Moment. Und genau da wurde es für mich interessant. Denn wann fängt eigentlich Inszenierung an und wann hört Echtheit auf? Wir alle kennen vermutlich diese Situation: Jemand holt das Handy heraus und plötzlich verändert sich etwas. Die Körperhaltung wird gerader. Das Lächeln breiter. Der Kopf geht ein wenig zur Seite. Man schaut nicht mehr einfach in die Welt, sondern in die Kamera. Wir wissen inzwischen sehr genau, wie wir aussehen möchten. Und wir können sogar nachträglich dafür sorgen, dass wir diesem Bild noch näherkommen. Ein Pickel verschwindet. Der Bauch wird etwas flacher. Die Haut glatter. Das Licht schöner. Aus einem Menschen wird ein Bild. Und aus einem Bild manchmal eine Version von uns, die mit dem Menschen auf dem Foto nur noch bedingt etwas zu tun hat. Ich darf darüber eigentlich gar nicht urteilen. Denn ich kenne diese Welt. Ich war selbst längere Zeit vor der Kamera tätig. Ich war Darsteller, habe Figuren verkörpert. Ich weiß, wie man sich hinstellt, wie man schaut, wie man wirkt. Und ich weiß vor allem, wie groß der Unterschied zwischen einem Bild und einem Menschen sein kann. Ich konnte damals im wirklichen Leben depressiv sein, keine Ausstrahlung besitzen, mich innerlich leer fühlen und gleichzeitig bundesweit auf Werbeplakaten als selbstbewusster Typ zu sehen sein. Die Menschen sahen das Plakat. Sie sahen nicht mich. Und genau darin liegt vielleicht etwas Grundsätzliches. Ein Darsteller verkauft nicht unbedingt sich selbst. Er verkauft eine Vorstellung. Eine Figur. Eine Stimmung. Eine Möglichkeit. Vielleicht ist das auch der Grund, warum wir Schauspieler zu Stars machen. Warum eigentlich? Warum nennen wir jemanden einen Star? Vielleicht nicht nur, weil er besonders gut schauspielern kann. Vielleicht, weil er eine Illusion besonders überzeugend verkaufen kann. Er lässt uns glauben, dass er jemand ist, den es so vielleicht gar nicht gibt. Der starke Mann. Die perfekte Frau. Der unnahbare Rebell. Die ewige Schönheit. Der perfekte Liebhaber. Der Mensch, der scheinbar alles hat. Und wir schauen hin. Vielleicht sogar, weil wir uns selbst darin wiederfinden möchten. Ein Star ist schließlich nicht einfach nur ein Mensch, der eine Rolle spielt. Er wird irgendwann selbst zur Rolle. Und vielleicht machen wir das heute alle ein bisschen. Nicht auf einer Kinoleinwand. Sondern auf Instagram, Facebook oder einfach im Alltag. Wir zeigen die Wohnung, wenn sie aufgeräumt ist. Den Körper aus dem besten Winkel. Das Essen, bevor wir es essen. Den Urlaub, bevor wir ihn genießen. Die Beziehung in dem Moment, in dem sie besonders romantisch aussieht. Wir dokumentieren unser Leben und beginnen irgendwann, es für die Dokumentation zu leben. Das ist vielleicht der Punkt, an dem es interessant wird. Wann bin ich eigentlich einfach ich? Wenn niemand zuschaut? Wenn kein Handy auf mich gerichtet ist? Wenn kein Foto entsteht? Wenn ich nichts beweisen muss? Wenn ich nicht interessant, erfolgreich, schön, glücklich oder entspannt wirken muss? Vielleicht ist Echtheit nämlich gar nicht das Gegenteil von Inszenierung.

Hier am A.... der Welt fühle ich mich aktuell am wohlsten. Ich persönlich fühle gerade viel Saudade, Melancholie und eine nic
Hier am A.... der Welt fühle ich mich aktuell am wohlsten. Ich persönlich fühle gerade viel Saudade, Melancholie und eine nicht greifbare Traurigkeit (ohne ersichtlichen Grund). Hier oben im Wind und der Weite des Atlantiks wird dieses Gefühl zwar einerseits verstärkt und gleichzeitig auch erleb- und fühlbar.