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Rainer Taufertshöfer (öffentlich)

Rainer Taufertshöfer (öffentlich)

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Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · freier Medizinjournalist · Forscher · Entwickler · Fachbuchautor Impressum & Anbieterkennzeichnung: www.forschungsseminare.de/impressum Datenschutz: www.forschungsseminare.de/datenschutz

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📈 Telegram kanali Rainer Taufertshöfer (öffentlich) analitikasi

Rainer Taufertshöfer (öffentlich) (@taufertshoefer) Nemis til segmentidagi kanali faol ishtirokchi. Hozirda hamjamiyat 14 011 obunachidan iborat bo'lib, Tibbiyot toifasida 1 806-o'rinni va Germaniya mintaqasida 798-o'rinni egallagan.

📊 Auditoriya ko‘rsatkichlari va dinamika

невідомо sanasidan buyon loyiha tez o‘sib, 14 011 obunachiga ega bo‘ldi.

11 Iyul, 2026 dagi oxirgi ma’lumotlarga ko‘ra kanal barqaror faollikka ega. Oxirgi 30 kunda obunachilar soni -37 ga, so‘nggi 24 soatda esa -4 ga o‘zgardi va umumiy qamrov yuqori darajada qolmoqda.

  • Tasdiqlash holati: Tasdiqlanmagan
  • Jalb etish (ER): Auditoriya o‘rtacha 12.16% darajada jalb etiladi. Nashrdan keyingi dastlabki 24 soatda kontent odatda umumiy obunachilar sonining 5.64% ini tashkil etuvchi reaksiyalarni to‘playdi.
  • Post qamrovi: Har bir post o‘rtacha 1 704 marta ko‘riladi; birinchi sutkada odatda 790 ta ko‘rish yig‘iladi.
  • Reaksiyalar va o‘zaro ta’sir: Auditoriya faol: har bir postga o‘rtacha 27 ta reaksiya keladi.
  • Tematik yo‘nalishlar: Kontent taufertshöfer, neujahrsfest, einordnung, körper, natugena kabi asosiy mavzularga jamlangan.

📝 Tavsif va kontent siyosati

Muallif resursni shaxsiy fikrni ifoda etish maydoni sifatida ta’riflaydi:
Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · freier Medizinjournalist · Forscher · Entwickler · Fachbuchautor Impressum & Anbieterkennzeichnung: www.forschungsseminare.de/impressum Datenschutz: www.forschungsseminare.de/datenschutz

Yuqori yangilanish chastotasi (oxirgi ma’lumot 12 Iyul, 2026 da olingan) sababli kanal doimo dolzarb va katta qamrovli bo‘lib qoladi. Analitika auditoriya kontent bilan faol hamkorlik qilishini, uni Tibbiyot toifasidagi muhim ta’sir nuqtasiga aylantirishini ko‘rsatadi.

14 011
Obunachilar
-424 soatlar
-127 kunlar
-3730 kunlar
Obunachilarni jalb qilish
Iyul '26
Iyul '26
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Iyun '26
+98
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May '26
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Aprel '26
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13 kanalda
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Mart '26
+125
19 kanalda
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Fevral '26
+219
21 kanalda
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Yanvar '26
+227
11 kanalda
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Dekabr '25
+307
23 kanalda
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Noyabr '25
+343
25 kanalda
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Oktabr '25
+155
21 kanalda
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Sentabr '25
+292
17 kanalda
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Avgust '25
+78
13 kanalda
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Iyul '25
+102
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Iyun '25
+84
12 kanalda
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May '25
+79
14 kanalda
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Aprel '25
+103
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Mart '25
+59
9 kanalda
Get PRO
Fevral '25
+49
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Yanvar '25
+66
13 kanalda
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Dekabr '24
+42
7 kanalda
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Noyabr '24
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Oktabr '24
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Sentabr '24
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Avgust '24
+43
20 kanalda
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Iyul '24
+84
32 kanalda
Get PRO
Iyun '24
+53
18 kanalda
Get PRO
May '24
+88
19 kanalda
Get PRO
Aprel '24
+154
27 kanalda
Get PRO
Mart '24
+124
21 kanalda
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Fevral '24
+176
33 kanalda
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Yanvar '24
+158
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Dekabr '23
+57
16 kanalda
Get PRO
Noyabr '23
+96
34 kanalda
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Oktabr '23
+61
8 kanalda
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Sentabr '23
+79
0 kanalda
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Avgust '23
+117
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Iyul '23
+101
0 kanalda
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Iyun '23
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0 kanalda
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May '23
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Aprel '23
+84
0 kanalda
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Mart '23
+106
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Fevral '23
+83
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Yanvar '23
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Dekabr '22
+193
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Noyabr '22
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Oktabr '22
+161
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Avgust '22
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Iyul '22
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Iyun '22
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May '22
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Aprel '22
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Mart '22
+134
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Fevral '22
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Yanvar '22
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Dekabr '21
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Noyabr '21
+262
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Oktabr '21
+194
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Sentabr '21
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Avgust '21
+384
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Iyul '21
+184
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Iyun '21
+390
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May '21
+829
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Aprel '21
+943
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Mart '21
+932
0 kanalda
Get PRO
Fevral '21
+943
0 kanalda
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Yanvar '21
+1 332
0 kanalda
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Dekabr '20
+12 827
0 kanalda
Sana
Obunachilarni jalb qilish
Esdaliklar
Kanallar
12 Iyul+9
11 Iyul+3
10 Iyul+3
09 Iyul+3
08 Iyul+10
07 Iyul+1
06 Iyul+1
05 Iyul+2
04 Iyul0
03 Iyul0
02 Iyul+1
01 Iyul0
Kanal postlari
𝗘𝗶𝗻𝗴𝗲𝗸𝗮𝗽𝘀𝗲𝗹𝘁: 𝗗𝗲𝗿 𝗙𝗮𝗹𝗹 𝗪𝗲𝗶𝗺𝗲𝗿, 𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗠𝗼𝗻𝗮𝘁𝗲 𝗱𝗮𝗻𝗮𝗰𝗵 Im November schrieb ich an dieser Stelle über den Staatsminister, dessen Verlagshaus Zugang zu Regierungsmitgliedern bewarb. Mont Blanc, 80.000 Euro. Matterhorn, 60.000. Einflussnahme auf politische Entscheidungsträger, schwarz auf weiß im Sponsorenmaterial. Ich schrieb damals: Dieser Skandal ist kein Unglück, er ist eine Gelegenheit. Acht Monate später liegt das Ergebnis vor. Es ist entlarvender als der Skandal selbst. Wolfram Weimer ist heute noch im Amt. Der Bundestag lehnte den Entlassungsantrag im Dezember ab, mit den Stimmen aller übrigen Fraktionen. Auch jene, die zuvor lautstark Aufklärung forderten, stimmten für den Verbleib. Aufklärung fordern und Konsequenzen verhindern: kein Widerspruch, sondern parlamentarische Arbeitsteilung. Weimer erklärte im Dezember in der ARD, eine Aufarbeitung komme nicht infrage. Er habe alle Regeln eingehalten. Die Enthüllungen: eine Kampagne. Und die viel zitierte Konsequenz, die er zog? Er übergab seine Firmenanteile einem Treuhänder. Für die Dauer der Amtszeit. Auf Ausschüttungen will er verzichten, sagt er. Doch verkauft wurde nichts. Die andere Hälfte gehört seiner Frau, die das Unternehmen und den Gipfel weiterführt. Das Vermögen verlässt nicht einmal das Haus, es wechselt nur den Schreibtisch. Aufschlussreich, was die anderen taten. Söder zog seine Schirmherrschaft zurück, wörtlich: um kein Geschmäckle entstehen zu lassen. Danach sagten sämtliche CSU-Staatsminister ab, dann die CDU/CSU-Bundesminister. Sponsoren begannen zu prüfen. Keiner dieser Rückzüge galt der Sache. Sie galten der eigenen Fassade. Geschützt wurde nicht die Institution, sondern das jeweilige Gesicht. Reputationshygiene statt Aufarbeitung. Im April fand der Gipfel statt. Als Neustart verkauft. Statt Merz, Söder und Klingbeil kam die zweite Reihe: Laschet, Kramp-Karrenbauer, ein Staatssekretär als einziger Vertreter der Bundesregierung. Die erste Garde blieb fern, nicht aus Einsicht, sondern aus Vorsicht. Die Regeln für Interessenkonflikte von Regierungsmitgliedern? Unverändert. Die Lücken, die selbst LobbyControl präzise benannte? Offen wie zuvor. Ich kenne diesen Vorgang aus einem anderen Feld: dem Körper. Ein Organismus, der eine Entzündung nicht ausheilen kann, kapselt sie ein. Der Fremdkörper bleibt, das Gewebe wächst darum herum, an der Oberfläche wirkt alles ruhig. Chronifizierung nennt man das. Der Preis: Das System lernt nichts mehr. Es verwaltet seine Herde. Genau das haben wir beobachtet. Kein Rücktritt, keine Regeländerung, keine Aufarbeitung. Der Apparat hat den Skandal nicht bewältigt. Er hat ihn eingekapselt. Ich schrieb im November: Demokratie als Kulisse, Macht als Ware, Bevölkerung als Störfaktor. Heute ergänze ich: Empörung als Ritual, Konsequenz als Simulation. Corona hat gezeigt, wie dieser Apparat mit Kritik von außen umgeht. Der Fall Weimer zeigt, wie er mit sich selbst umgeht: nach demselben Muster. Aussitzen, umdeuten, weitermachen. Die Frage ist längst nicht mehr, ob dieses System sich selbst korrigieren kann. Die Frage ist, wie lange ein Organismus überlebt, der seine Entzündungen nur noch einkapselt, statt sie auszuheilen. Euer Rainer Taufertshöfer
Kontakt · Einordnung · Informationen Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) Online-Informationsangebote Vertiefende Inhalte, Analysen und Einordnungen finden Sie hier: Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare – zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de Social Media & laufende Kommentare Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.

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Schwarzkümmelöl – unterschätzt, missverstanden und weit entfernt vom „Wundermittel“-Hype Schwarzkümmelöl gehört zu den Pflanzenstoffen, die seit Jahren durch die Naturheilkunde geistern, ohne dass die meisten wirklich wissen, warum diese Substanz überhaupt wirkt. Zwischen Wundermittel-Halleluja und völlig überzogenen Internetversprechen bleibt ein nüchterner Kern, der erstaunlich handfest ist. Wer sich die Forschung anschaut – soweit sie existiert – findet ein klares Muster: Thymochinon, der entscheidende Wirkstoff des Schwarzkümmelöls, beeinflusst drei zentrale biologische Schaltstellen im Körper: 🔸 NF-κB – der Entzündungs-Generator. Wenn dieser Schalter aktiv wird, brennt es im Körper. Thymochinon dämpft ihn. 🔸 Zyklooxygenasen – die Enzyme, die auch Schmerzmittel wie Diclofenac bremsen. Schwarzkümmelöl beeinflusst denselben Weg, nur pflanzlich. 🔸 NRF2 – der zelluläre Feuerwehrmann. Aktiviert er sich, fährt die Zelle ihre antioxidativen Systeme hoch und schützt sich vor oxidativem Stress. Das erklärt, warum viele Menschen von weniger Entzündung, leichterer Verdauung, besserer Haut oder abgemilderten Allergien berichten. Histaminfreisetzung kann gedämpft werden – und das spüren Allergiker oft sehr deutlich. Spannend wird es beim Immunsystem und bei Prozessen, die im Labor mit Tumorgewebe beobachtet wurden. Dort zeigte Thymochinon zum Beispiel: 🔸 Aktivierung der Apoptose – Krebszellen schalten ihr eigenes Programm zum Absterben ein. 🔸 Anti-Angiogenese – Tumore können schlechter neue Blutgefäße bilden. Ohne Versorgung keine Expansion. Das ist nicht „Heilung“, sondern ein Hinweis darauf, dass hier Mechanismen greifen, die man ernsthaft weiter erforschen müsste – statt das Thema lächelnd abzuwinken oder in die Wundermittel-Ecke zu stellen. Die Kehrseite: Die Studienlage ist dünn, viele Untersuchungen sind klein, manche widersprüchlich. Das liegt oft nicht an schlechter Forschung, sondern an der Natur der Pflanze selbst: Schwarzkümmel wächst in unterschiedlichen Regionen, Jahreszeiten und Böden. Der Wirkstoffgehalt schwankt – und damit die Wirkung. Pflanzenmedizin ist keine Tablette aus dem Reagenzglas. Dazu kommt ein Punkt, den fast niemand erwähnt: Schwarzkümmelöl kann den Abbau bestimmter Medikamente verlangsamen. Wer also Pillen nachwirft, weil er glaubt, „die erste sei schon durch“, kann sich im ungünstigen Fall selbst schaden. Diese Wechselwirkung ist real und sollte ernst genommen werden. Trotzdem: Wer ein Gespür für seinen Körper hat und weiß, was er tut, erkennt schnell, dass in diesem Öl weit mehr steckt als im Marketing-Sprech großer Nahrungsergänzungsfirmen. Es ist eine Pflanze mit intensiver Biochemie – weder harmlos noch mystisch, sondern stark, wenn man sie versteht. Kontakt: Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · Medizinjournalist · Forscher · Fachbuchautor 📞 05536 – 2353056 ✉️ info@forschungsseminare.de 🌐 www.forschungsseminare.de 🌐 www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de 🌐 www.chlordioxid-therapie-seminare.de Ich begleite Menschen seit über zwei Jahrzehnten mit naturbasierten Substanzsystemen, individuellen Analysen und tiefem Erfahrungswissen aus Forschung und Praxis. Wer wirkliche Orientierung sucht – jenseits von Telegram-Gruppen, Halbwissen und Selbstversuchen – findet auf meinem Portal fundierte Informationen und die Möglichkeit für ein persönliches
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WERBUNG | Kooperation mit NatuGena Wenn ein Komplex mehr ist als die Summe seiner Einzelstoffe Viele Präparate setzen auf einen bekannten Hauptstoff. Das kann sinnvoll sein, wenn man bewusst ein Monopräparat sucht. Ich arbeite jedoch grundsätzlich gerne mit durchdachten Komplexen. Nicht, weil möglichst viele Stoffe automatisch besser wären, sondern weil mich die innere Ordnung einer Rezeptur interessiert. Bei MonoDiTox von NatuGena fällt genau das auf. Pro Tagesdosis enthält das Produkt: 438 mg Mariendistel-Extrakt davon 350 mg Silymarin Dazu kommen unter anderem: Artischocken-Extrakt Löwenzahn-Extrakt Brennnessel-Extrakt Curcuma-Extrakt mit Curcuminoiden MSM R-Alpha-Liponsäure SAMe Cholin Selen Zink Molybdän bioaktive B-Vitamine Für mich ist das kein gewöhnliches Mariendistelprodukt, sondern ein breit angelegter Pflanzen- und Mikronährstoff-Komplex mit klar deklarierter Tagesdosis. Besonders interessant finde ich dabei die Kombination aus Pflanzenextrakten, Cholin, Spurenelementen und bioaktiven B-Vitaminen. Cholin trägt zur Erhaltung einer normalen Leberfunktion und zu einem normalen Fettstoffwechsel bei. Selen trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Molybdän trägt zu einer normalen Verstoffwechselung schwefelhaltiger Aminosäuren bei. Vitamin B6, Vitamin B12, Niacin, Riboflavin und Pantothensäure tragen zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Genau solche Punkte sind für mich entscheidend. Ich schaue nicht nur auf den Preis pro Dose. Ich schaue auf die Tagesdosis. Ich schaue auf die Deklaration. Ich schaue auf die Rezeptur-Logik. Unter diesem Blickwinkel empfinde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis von MonoDiTox als sehr überzeugend. Nicht, weil es das billigste Produkt ist. Sondern weil der Komplex pro Tagesdosis Substanz hat. Mit neuem Kundenkonto sparen: Rabattcode 3727 verwenden. Bestellmöglichkeit über meinen Partnerlink: https://natugena.de/shop/MonoDiTox.aspx?r=3727 „Ich arbeite mit NatuGena zusammen, weil Transparenz, Rezepturqualität und nachvollziehbare Deklaration für mich entscheidend sind.“ Rainer Taufertshöfer Rechtlich erforderliche Hinweise Werbung / Kooperation: Mit der Nutzung meines Partnerlinks oder Rabattcodes erhalte ich eine Provision. Der Preis bleibt für Sie unverändert. Hinweis: Dieser Text enthält keine Aussagen zu Krankheiten, Diagnosen, Heilwirkungen oder therapeutischen Anwendungen und ersetzt keine individuelle Beratung. Angaben zu persönlicher Nutzung oder fachlicher Einschätzung stellen keine Empfehlung oder Aufforderung zur Einnahme dar. Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und keine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrmenge darf nicht überschritten werden. MonoDiTox enthält EGCG aus Grüntee-Extrakt. Laut Hersteller sollte das Produkt nicht nüchtern und nicht am gleichen Tag mit anderen Grüntee-Erzeugnissen verzehrt werden. Nicht geeignet für Schwangere, Stillende und Kinder unter 18 Jahren. Bei Schwangerschaft, Stillzeit, Medikamenteneinnahme, insbesondere bei Blutverdünnern, bestehenden Erkrankungen oder Unsicherheiten bitte vorher fachkundig abklären.
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𝗠𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿 𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. 𝗠𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿 𝗳ü𝗵𝗹𝘁. 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟮 𝘃𝗼𝗻 𝟮 Warum passiert das einer professionellen Redaktion? Die Erklärung ist unbequemer als jede Clique: Es braucht keine Absprache. Das Erklärformat über den Osten braucht den Westen als Normalfall, von dem der Osten abweicht. Die 53 Prozent zerstören diese Rollenverteilung: Auch im Westen will mehr als jeder Zweite die eine starke Partei, die Kontrollgruppe zeigt denselben Befund. Nimmt man das ernst, dreht sich die Kamera um, weg von den Marktplätzen in Sachsen-Anhalt, auf die Mehrheit des eigenen Publikums. Dann stünde die Frage im Raum, warum eine gesamtdeutsche Mehrheit für die starke Hand nie eine Geschichte war. Diese Frage hat keinen Sendeplatz, denn sie befragt den Absender. Also erklärt der Film Köpfe statt Verhältnisse, Wähler statt Strukturen, den Osten statt sich selbst. Das funktioniert ohne Täter, und genau deshalb funktioniert es so zuverlässig. Bliebe der Einwand, das sei eben Fernsehen. Bei Privatsendern träfe er zu: Einseitigkeit kostet dort schlimmstenfalls Zuschauer. Monitor sendet unter anderen Bedingungen. Das Bundesverfassungsgericht hat die Beitragspflicht 2018 mit der Gegenleistung begründet: Orientierung durch ein Angebot, das Vielfalt sichert und professionellen Standards folgt. Objektivität, Unparteilichkeit und Ausgewogenheit stehen im Medienstaatsvertrag nicht als Zierde. Sie sind der einzige Grund, aus dem der Beitrag überhaupt erhoben werden darf. Die vielbeschworene Staatsferne? Keine gewachsene Tugend, sondern eine gerichtlich erzwungene Auflage. 2014 musste Karlsruhe per Urteil anordnen, dass staatsnahe Vertreter in den Aufsichtsgremien höchstens ein Drittel stellen dürfen, weil es vorher mehr waren. Die Parteien, die die Staatsverträge aushandeln und in den Räten sitzen, konkurrieren mit der Partei, über die dieser Film urteilt. Man muss das nicht Kartell nennen und nicht Propaganda. Die Konstruktion genügt: Die Beaufsichtigten wählen die Aufseher mit, und die Aufseher konkurrieren mit dem Gegenstand der Sendung. Dass das Publikum die Differenz zwischen Auftrag und Lieferung bemerkt, ist kein Verdacht, sondern vermessen. Die Vertrauenswerte sinken seit Jahren, vor den Verwaltungsgerichten begründen Bürger die Beitragsverweigerung mit fehlender Ausgewogenheit. Gewonnen haben sie nicht. Aufschlussreich ist, womit sie verlieren: Kein Urteil stellt fest, die Ausgewogenheit sei erwiesen. Die Gerichte sagen nur, der Einzelne dürfe sein Programmurteil nicht zum Maßstab seiner Zahlungspflicht machen. Bezahlt wird Ausgewogenheit, geliefert wird ein Urteil mit Bildern, und ein Film wie dieser erklärt sein davonlaufendes Publikum, statt sich zu fragen, warum es geht. Die Pointe liefert der Beitrag frei Haus. Er wirft der AfD vor, Gefühle zu bewirtschaften statt Fakten zu liefern. Der Vorwurf trifft. Er trifft nur nicht allein die AfD. Achtzehn erklären keine zweiundvierzig. Dreiundfünfzig sind keine Fußnote. Ein Amtssiegel ist kein Beleg. Und wer wissen will, ob es 1995 sicherer war als heute, braucht keine Betroffenheit und keine Besorgnis, sondern eine Tabelle. Wer sie nicht aufschlägt, hat sein Urteil nicht erarbeitet. Er hat es mitgebracht. Euer Rainer Taufertshöfer Zum Monitor Beitrag: https://youtu.be/eqqwrZfSO-4?si=ovlH6SyHL4xmOsgD Kontakt · Einordnung · Informationen Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) Online-Informationsangebote Vertiefende Inhalte, Analysen und Einordnungen finden Sie hier: Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare – zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de Social Media & laufende Kommentare Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.
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𝗠𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿 𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. 𝗠𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿 𝗳ü𝗵𝗹𝘁. 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟭 𝘃𝗼𝗻 𝟮 Fünfzehn Minuten Sendezeit, ein fer
𝗠𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿 𝗿𝗲𝗰𝗵𝗻𝗲𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁. 𝗠𝗼𝗻𝗶𝘁𝗼𝗿 𝗳ü𝗵𝗹𝘁. 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟭 𝘃𝗼𝗻 𝟮 Fünfzehn Minuten Sendezeit, ein fertiges Urteil, keine einzige Rechnung. Das ARD-Magazin Monitor erklärt seinem Publikum, warum die AfD in Sachsen-Anhalt vor der Macht steht: DDR-Verklärung, Diktatursehnsucht, völkische Ideologie. Die Montage sitzt, die Zitate sind belegt, der Ton ist besorgt. Man muss der Redaktion nicht einmal widersprechen, um den Film zu zerlegen. Es genügt, ihre eigenen Einblendungen zu addieren. Erste Einblendung: Die AfD liegt in Sachsen-Anhalt bei 42 Prozent. Zweite Einblendung: Der Aussage, unter bestimmten Umständen sei eine Diktatur die bessere Staatsform, stimmen 18 Prozent der Ostdeutschen zu, und in dieser Zahl stecken bereits alle, die nur teilweise zustimmen. Selbst wenn jeder einzelne Diktatur-Sympathisant AfD wählte, blieben weit über die Hälfte der AfD-Wähler durch die These des Films unerklärt. Die Kausalkette, die der Beitrag behauptet, tragen seine eigenen Daten nicht. Sie wird per Schnitt hergestellt: Simson-Treffen, O-Ton-Schnipsel, Umfragegrafik, Höcke. Das Auge schließt die Lücke, die das Argument offen lässt. Das ist keine Beweisführung, das ist Dramaturgie im Kostüm der Aufklärung. Dann die Zahl, die den Film sprengen würde, wenn ihn jemand in der Redaktion gelesen hätte. Der Aussage, Deutschland brauche eine einzige starke Partei, die den Willen des Volkes verkörpert, stimmen 61 Prozent der Ostdeutschen zu. Im Westen: 53 Prozent. Ein Warnfilm über autoritäre Einstellungen findet die absolute Mehrheit dafür in beiden Landesteilen und macht daraus eine Ost-Geschichte mit acht Punkten Differenz. Der gesamtdeutsche Befund, die eigentliche Nachricht, wird im Nebensatz entsorgt. Die Kamera ist nach Osten festgeschraubt, egal was der Sucher zeigt. Der Osten wird behandelt wie ein Patient: Man spricht über ihn, nicht mit ihm. Die dritte Stelle wäre so leicht zu vermeiden gewesen. Siegmunds Kernbehauptung, die neunziger Jahre seien sicherer gewesen als die Gegenwart, ist eine Statistikfrage. Die polizeiliche Kriminalstatistik liegt für das vereinigte Deutschland seit 1993 durchgehend vor, öffentlich, kostenlos, jedem Praktikanten zugänglich. Der Film schlägt sie nicht auf. Er erwähnt sie nicht einmal, um sie zu bestreiten. Stattdessen antwortet er auf eine empirische Behauptung mit einer Biografie, den realen und dokumentierten Gewalterfahrungen der Soziologin Katharina Warda. Eine Erinnerung gegen eine Erinnerung, Siegmunds schöne Kindheit gegen Wardas Baseballschlägerjahre. Beide Seiten tauschen Gefühle, wo Zahlen vorliegen. Nur eine Seite nennt das Journalismus und lässt sich dafür aus Gebühren bezahlen. Die vierte Stelle ist keine Zahl, sondern ein Amt. Der Film stützt sein Urteil über die Partei auf deren Einstufung durch den Verfassungsschutz, vorgetragen im Ton der erledigten Frage. Verschwiegen wird die Konstruktion: Die Behörde untersteht dem Innenministerium, also der Landesregierung, also den Parteien, deren gefährlichster Konkurrent die eingestufte Partei ist. Man kann die Einstufung für begründet halten, darum geht es nicht. Ein Magazin, das vor Autoritätsgläubigkeit warnt, arbeitet selbst mit einem Autoritätsargument, dessen Autorität im Parteienwettbewerb Mitspieler ist, nicht Zuschauer. Der Schiedsrichter wird von einer der Mannschaften gestellt und pfeift gegen die andere. Journalismus hätte die Belege geprüft und vorgelegt. Monitor legt das Amtssiegel vor und nennt es Beweis. Über solche Einstufungen entscheiden am Ende Gerichte, nicht Redaktionen und nicht Ministerien. Vier Stellen, ein Muster. Warum eine professionelle Redaktion so arbeitet, ohne dass sich jemand abspricht, folgt in Teil 2.
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𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝘇ä𝗵𝗹𝘁 (𝟮/𝟮) Teil eins beschrieb das Verfahren, mit dem ein doppeltes Nein weggerechnet wurde. Hier geht es um die Sache selbst. Und der erklärte Zweck? Er hält der ersten Nachfrage nicht stand. Steinhöfel verweist auf Berechnungen des Bundesdatenschutzbeauftragten, wonach die Trefferquote dieser Massenscans im praktisch nicht mehr messbaren Bereich liegt. Man durchleuchtet ganze Völker, um fast nichts zu finden. Ein Instrument, das sein offizielles Ziel derart vollständig verfehlt, aber eine Architektur der Totalüberwachung zurücklässt, hat seinen wahren Zweck damit selbst verraten. Der Kinderschutz ist hier kein Ziel, er ist der Dietrich, mit dem sich jede Grundrechtstür aufsperren lässt, weil niemand es wagt, dem Schlüsseldienst in den Arm zu fallen. Wer fragt, steht als Komplize da. Genau darauf ist das Argument gebaut. Es betäubt die Kritik, bevor sie den Mund aufmacht. Worum es tatsächlich geht, spricht Steinhöfel ebenfalls aus, und es ist der eigentliche Kern: Die Machteliten ertragen keinen Kommunikationsraum, den sie nicht beherrschen. Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk sitzen sie bequem in den Aufsichtsgremien. Im freien Netz aber stehen sie vor Kanälen mit Reichweite, die ihre Politik sezieren, und kommen nicht heran. Also macht man aus dem freien Raum einen bewirtschafteten: scannen, einschüchtern, mit Strafe drohen, bis die Schere im Kopf den Rest besorgt. Und all das in derselben Woche, in der der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dass sich schon strafbar macht, wer als Privatperson auch nur ein einziges Video des Senders RT auf seiner Seite teilt. Ob der geteilte Inhalt wahr ist, spielt dabei keine Rolle, die bloße Herkunft genügt für die Strafbarkeit. Auf der einen Seite wird verboten, was hereinkommt. Auf der anderen wird mitgelesen, was hinausgeht. Zensur und Überwachung, dieselbe Zange, von zwei Seiten. Das ist kein Zufall zweier Behörden. Das ist ein Programm, und es hat ein Ziel: den Bürger, der den Mund hält. Nehmen Sie sich die zwanzig Minuten und hören Sie genau hin, was Steinhöfel sagt: https://www.youtube.com/watch?v=MG6O3ef9EnM Und dann tun Sie das Einzige, was diesen Apparat wirklich trifft: Reden Sie weiter. Schreiben Sie weiter. Lassen Sie sich die Sprache nicht dosieren. Ein Nein bleibt ein Nein, auch wenn Brüssel es nicht mehr zählen will, und je lauter es wird, desto weniger lässt es sich wegrechnen. Euer Rainer Taufertshöfer
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𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝘇ä𝗵𝗹𝘁 (𝟭/𝟮) Zu EU, Zensur und dem Marsch in die Kontrollgesellschaft ist auf diesem Kanal das Grundsätzliche gesagt. Wer hier liest, kennt die Richtung. Was am Donnerstag in Straßburg geschah, verlangt trotzdem ein Statement, denn es überschreitet eine Linie, die bisher wenigstens auf dem Papier galt: dass eine Mehrheit noch etwas entscheidet. Das EU-Parlament hat die Chatkontrolle zweimal abgelehnt, zuletzt im März. Ein doppeltes Nein, demokratisch sauber, unmissverständlich. Die Machtapparate legten sie trotzdem ein drittes Mal vor. Mitten in der Urlaubszeit, am letzten Plenartag vor der Sommerpause, mit umgedrehten Spielregeln: Angenommen gilt die Vorlage nun, wenn nicht die absolute Mehrheit der Abgeordneten dagegenstimmt, mindestens 360 Stimmen. Wer im Urlaub sitzt, zählt faktisch als Ja. 314 sagten Nein, 276 sagten Ja. Das Nein hatte die Mehrheit. Durchgewunken wurde es trotzdem. Lesen Sie diesen Satz zweimal: Die Mehrheit stimmte dagegen, und es gilt als angenommen. Das ist kein Betriebsunfall. Das ist die Methode. Man muss die EU nicht Diktatur nennen. Es genügt, ihr Verfahren zu beschreiben, und einem wird kalt. Ein Apparat, der so lange abstimmen lässt, bis das Ergebnis passt, und der die Zählweise umdreht, wenn die Mehrheit immer noch nicht spurt, glaubt nicht an Parlamente. Er hält sie sich als Kulisse, als demokratische Tapete vor der eigenen Machtausübung. Man wartet, bis die Kritiker im Zug nach Hause sitzen, und ruft ab, was zweimal gescheitert ist. Der Anwalt Joachim Steinhöfel nennt es im Gespräch mit Tichys Einblick beim Namen: ein schmutziger Verfahrenstrick im Dienst semitotalitärer Überwachungsvorstellungen. Ich finde das Wort nicht zu hart. Ich finde es die einzige ehrliche Beschreibung dessen, was hier passiert ist. Freigegeben ist damit wieder das anlasslose Durchleuchten unverschlüsselter privater Kommunikation: Ihrer Mails, Ihrer Messenger, Ihrer Chats. Und das ist erst der Einstieg. Der Bruch der Verschlüsselung selbst liegt als Chatkontrolle 2.0 bereits auf dem Verhandlungstisch. Erst wird die Maschine gebaut, dann wird sie scharfgestellt, Schritt für Schritt, in einer Dosierung, die darauf setzt, dass der Bürger sich an jede Stufe gewöhnt, bevor die nächste kommt. Die Stasi musste noch jeden Brief einzeln über Wasserdampf halten und mühsam wieder zukleben. Brüssel lässt dieselbe Arbeit von den Konzernen erledigen, automatisiert, in Echtzeit, an Hunderten Millionen Menschen gleichzeitig. Ein Überwachungsapparat, von dem jede Diktatur der Geschichte nur geträumt hat, verkauft als Kinderschutz. Mitgelesen wird auch die Post zwischen Anwalt und Mandant. Auch die zwischen Journalist und Informant. Auch die zwischen Arzt und Patient. Eine Gesellschaft, die das Vertrauliche abschafft, schafft das Vertrauen gleich mit ab. Jeder, der je in einem Behandlungszimmer die Tür hinter sich geschlossen hat, weiß im Bauch, was das bedeutet. Warum dieser Apparat ganze Völker durchleuchtet, obwohl er dabei so gut wie nichts findet, und was das mit dem RT-Urteil aus derselben Woche zu tun hat: im zweiten Teil.
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𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗺𝗲𝗵𝗿 𝘇ä𝗵𝗹𝘁 (𝟭/𝟮) Zu EU, Zensur und dem Marsch in die Kontrollgesellschaft ist auf diesem Kanal das Grundsätzliche gesagt. Wer hier liest, kennt die Richtung. Was am Donnerstag in Straßburg geschah, verlangt trotzdem ein Statement, denn es überschreitet eine Linie, die bisher wenigstens auf dem Papier galt: dass eine Mehrheit noch etwas entscheidet. Das EU-Parlament hat die Chatkontrolle zweimal abgelehnt, zuletzt im März. Ein doppeltes Nein, demokratisch sauber, unmissverständlich. Die Machtapparate legten sie trotzdem ein drittes Mal vor. Mitten in der Urlaubszeit, am letzten Plenartag vor der Sommerpause, mit umgedrehten Spielregeln: Angenommen gilt die Vorlage nun, wenn nicht die absolute Mehrheit der Abgeordneten dagegenstimmt, mindestens 360 Stimmen. Wer im Urlaub sitzt, zählt faktisch als Ja. 314 sagten Nein, 276 sagten Ja. Das Nein hatte die Mehrheit. Durchgewunken wurde es trotzdem. Lesen Sie diesen Satz zweimal: Die Mehrheit stimmte dagegen, und es gilt als angenommen. Das ist kein Betriebsunfall. Das ist die Methode. Man muss die EU nicht Diktatur nennen. Es genügt, ihr Verfahren zu beschreiben, und einem wird kalt. Ein Apparat, der so lange abstimmen lässt, bis das Ergebnis passt, und der die Zählweise umdreht, wenn die Mehrheit immer noch nicht spurt, glaubt nicht an Parlamente. Er hält sie sich als Kulisse, als demokratische Tapete vor der eigenen Machtausübung. Man wartet, bis die Kritiker im Zug nach Hause sitzen, und ruft ab, was zweimal gescheitert ist. Der Anwalt Joachim Steinhöfel nennt es im Gespräch mit Tichys Einblick beim Namen: ein schmutziger Verfahrenstrick im Dienst semitotalitärer Überwachungsvorstellungen. Ich finde das Wort nicht zu hart. Ich finde es die einzige ehrliche Beschreibung dessen, was hier passiert ist. Freigegeben ist damit wieder das anlasslose Durchleuchten unverschlüsselter privater Kommunikation: Ihrer Mails, Ihrer Messenger, Ihrer Chats. Und das ist erst der Einstieg. Der Bruch der Verschlüsselung selbst liegt als Chatkontrolle 2.0 bereits auf dem Verhandlungstisch. Erst wird die Maschine gebaut, dann wird sie scharfgestellt, Schritt für Schritt, in einer Dosierung, die darauf setzt, dass der Bürger sich an jede Stufe gewöhnt, bevor die nächste kommt. Die Stasi musste noch jeden Brief einzeln über Wasserdampf halten und mühsam wieder zukleben. Brüssel lässt dieselbe Arbeit von den Konzernen erledigen, automatisiert, in Echtzeit, an Hunderten Millionen Menschen gleichzeitig. Ein Überwachungsapparat, von dem jede Diktatur der Geschichte nur geträumt hat, verkauft als Kinderschutz. Mitgelesen wird auch die Post zwischen Anwalt und Mandant. Auch die zwischen Journalist und Informant. Auch die zwischen Arzt und Patient. Eine Gesellschaft, die das Vertrauliche abschafft, schafft das Vertrauen gleich mit ab. Jeder, der je in einem Behandlungszimmer die Tür hinter sich geschlossen hat, weiß im Bauch, was das bedeutet. Warum dieser Apparat ganze Völker durchleuchtet, obwohl er dabei so gut wie nichts findet, und was das mit dem RT-Urteil aus derselben Woche zu tun hat: im zweiten Teil.
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Wenn das Nein nicht mehr zählt Zu EU, Zensur und dem Marsch in die Kontrollgesellschaft ist auf diesem Kanal das Grundsätzliche gesagt. Wer hier liest, kennt die EU-Richtung. Was am Donnerstag in Straßburg geschah, verlangt trotzdem ein Statement, denn es überschreitet eine Linie, die bisher wenigstens auf dem Papier galt: dass eine Mehrheit noch etwas entscheidet. Das EU-Parlament hat die Chatkontrolle zweimal abgelehnt, zuletzt im März. Ein doppeltes Nein, demokratisch sauber, unmissverständlich. Die Machtapparate legten sie trotzdem ein drittes Mal vor. Mitten in der Urlaubszeit, am letzten Plenartag vor der Sommerpause, mit umgedrehten Spielregeln: Angenommen gilt die Vorlage nun, wenn nicht die absolute Mehrheit der Abgeordneten dagegenstimmt, mindestens 360 Stimmen. Wer im Urlaub sitzt, zählt faktisch als Ja. 314 sagten Nein, 276 sagten Ja. Das Nein hatte die Mehrheit. Durchgewunken wurde es trotzdem. Lesen Sie diesen Satz zweimal: Die Mehrheit stimmte dagegen, und es gilt als angenommen. Das ist kein Betriebsunfall. Das ist die Methode. Man muss die EU nicht Diktatur nennen. Es genügt, ihr Verfahren zu beschreiben, und einem wird kalt. Ein Apparat, der so lange abstimmen lässt, bis das Ergebnis passt, und der die Zählweise umdreht, wenn die Mehrheit immer noch nicht spurt, glaubt nicht an Parlamente. Er hält sie sich als Kulisse, als demokratische Tapete vor der eigenen Machtausübung. Man wartet, bis die Kritiker im Zug nach Hause sitzen, und ruft ab, was zweimal gescheitert ist. Der Anwalt Joachim Steinhöfel nennt es im Gespräch mit Tichys Einblick beim Namen: ein schmutziger Verfahrenstrick im Dienst semitotalitärer Überwachungsvorstellungen. Ich finde das Wort nicht zu hart. Ich finde es die einzige ehrliche Beschreibung dessen, was hier passiert ist. Freigegeben ist damit wieder das anlasslose Durchleuchten unverschlüsselter privater Kommunikation: Ihrer Mails, Ihrer Messenger, Ihrer Chats. Und das ist erst der Einstieg. Der Bruch der Verschlüsselung selbst liegt als Chatkontrolle 2.0 bereits auf dem Verhandlungstisch. Erst wird die Maschine gebaut, dann wird sie scharfgestellt, Schritt für Schritt, in einer Dosierung, die darauf setzt, dass der Bürger sich an jede Stufe gewöhnt, bevor die nächste kommt. Die Stasi musste noch jeden Brief einzeln über Wasserdampf halten und mühsam wieder zukleben. Brüssel lässt dieselbe Arbeit von den Konzernen erledigen, automatisiert, in Echtzeit, an Hunderten Millionen Menschen gleichzeitig. Ein Überwachungsapparat, von dem jede Diktatur der Geschichte nur geträumt hat, verkauft als Kinderschutz. Mitgelesen wird auch die Post zwischen Anwalt und Mandant. Auch die zwischen Journalist und Informant. Auch die zwischen Arzt und Patient. Eine Gesellschaft, die das Vertrauliche abschafft, schafft das Vertrauen gleich mit ab. Jeder, der je in einem Behandlungszimmer die Tür hinter sich geschlossen hat, weiß im Bauch, was das bedeutet. Und der erklärte Zweck? Er hält der ersten Nachfrage nicht stand. Steinhöfel verweist auf Berechnungen des Bundesdatenschutzbeauftragten, wonach die Trefferquote dieser Massenscans im praktisch nicht mehr messbaren Bereich liegt. Man durchleuchtet ganze Völker, um fast nichts zu finden. Ein Instrument, das sein offizielles Ziel derart vollständig verfehlt, aber eine Architektur der Totalüberwachung zurücklässt, hat seinen wahren Zweck damit selbst verraten. Der Kinderschutz ist hier kein Ziel, er ist der Dietrich, mit dem sich jede Grundrechtstür aufsperren lässt, weil niemand es wagt, dem Schlüsseldienst in den Arm zu fallen. Wer fragt, steht als Komplize da. Genau darauf ist das Argument gebaut. Es betäubt die Kritik, bevor sie den Mund aufmacht. Worum es tatsächlich geht, spricht Steinhöfel ebenfalls aus, und es ist der eigentliche Kern: Die Machteliten ertragen keinen Kommunikationsraum, den sie nicht beherrschen. Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk sitzen sie bequem in den Aufsichtsgremien. Im freien Netz aber stehen sie vor Kanälen mit Reichweite, die ihre Politik sezieren, und kommen nicht heran.
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Also macht man aus dem freien Raum einen bewirtschafteten: scannen, einschüchtern, mit Strafe drohen, bis die Schere im Kopf den Rest besorgt. Und all das in derselben Woche, in der der Europäische Gerichtshof entschieden hat, dass sich schon strafbar macht, wer als Privatperson auch nur ein einziges Video des Senders RT auf seiner Seite teilt. Ob der geteilte Inhalt wahr ist, spielt dabei keine Rolle, die bloße Herkunft genügt für die Strafbarkeit. Auf der einen Seite wird verboten, was hereinkommt. Auf der anderen wird mitgelesen, was hinausgeht. Zensur und Überwachung, dieselbe Zange, von zwei Seiten. Das ist kein Zufall zweier Behörden. Das ist ein Programm, und es hat ein Ziel: den Bürger, der den Mund hält. Nehmen Sie sich die zwanzig Minuten und hören Sie genau hin, was Steinhöfel sagt: https://www.youtube.com/watch?v=MG6O3ef9EnM Und dann tun Sie das Einzige, was diesen Apparat wirklich trifft: Reden Sie weiter. Schreiben Sie weiter. Lassen Sie sich die Sprache nicht dosieren. Ein Nein bleibt ein Nein, auch wenn Brüssel es nicht mehr zählen will, und je lauter es wird, desto weniger lässt es sich wegrechnen. Euer Rainer Taufertshöfer Kontakt · Einordnung · Informationen Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) Online-Informationsangebote Vertiefende Inhalte, Analysen und Einordnungen finden Sie hier: Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare – zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de Social Media & laufende Kommentare Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.com/share/1DKKMrsLKA/?mibextid=wwXIfr
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Teil 2/2 Das Zweitmeinungsverbot Stellen Sie sich einen Arzt vor, der Ihnen die Zweitmeinung nicht ausredet, sondern verbietet. Bei Strafe. Sie würden die Praxis wechseln und die Kammer informieren. Der Europäische Gerichtshof hat in der Rechtssache C-67/25 entschieden, dass auch rein privates, nichtkommerzielles Weiterverbreiten von RT-Inhalten strafbar ist, nach deutschem Außenwirtschaftsrecht mit drei Monaten bis fünf Jahren; ob das Weitergegebene stimmt, schützt nicht vor Strafe. Der Inhalt ist unerheblich, die Herkunft entscheidet. In der Medizin nennt man ein Kriterium, das vom Befund unabhängig ist, wertlos. In Luxemburg nennt man es Rechtsprechung. Ich kenne dieses Verfahren. Die Medizindebatte der letzten Jahre war seine Generalprobe. Die Laborthese zur Herkunft des Virus galt 2020 als Verschwörungstheorie, wurde gelöscht, ihre Vertreter wurden verhöhnt; heute führen amerikanische Bundesbehörden genau diese These als plausible bis wahrscheinliche Erklärung. Eine Entschuldigung der Zensoren steht aus. Sie hatten keine Zeit, sie mussten das Etikett wechseln: Aus dem Covidioten wurde der Putinversteher, aus dem Schwurbler der Delegitimierer. Die Methode blieb identisch. Erst wird die Quelle markiert, dann der Leser pathologisiert, dann die Quelle entfernt. Wer so arbeitet, hat keine Argumente mehr. Er hat nur noch Paragrafen. Russische Propaganda ist Propaganda, geschenkt. Nur widerlegt man sie nicht, indem man ihre Methoden importiert. Köppel liest die Gegenseite, redet mit ihr und sagt ihr nach eigenem Bekunden im russischen Fernsehen Unbequemes ins Gesicht. Das ist mehr intellektuelles Rückgrat, als der deutsche Kommentarbetrieb in vier Jahren aufgebracht hat. Der dröhnt lieber im Chor und nennt das Ausgewogenheit. Fieber ist ein Symptom 1962 standen Kennedy und Chruschtschow am Abgrund und lösten die Kubakrise mit Briefen, Hinterkanälen und einem stillen Raketentausch. Brandt und Bahr holten mit Wandel durch Annäherung mehr Sicherheit für dieses Land heraus als jede Aufrüstungsrunde danach. Diese Tradition wurde nicht widerlegt. Sie wurde entsorgt, und ihre Erben führen heute Krieg gegen das Wort Verhandlung. Fieber ist keine Krankheit, es ist ein Symptom. Das Kriegsfieber auch. Die Krankheit dahinter heißt Denkverweigerung, und sie ist hochansteckend, gerade unter Leuten, die sich für immun halten. Christopher Clark nannte die Männer von 1914 Schlafwandler. Die von 2026 schlafwandeln nicht. Sie marschieren mit offenen Augen und verschlossenen Ohren. Die Katastrophe von 1914 kam nicht, weil zu viel geredet wurde. Sie kam, als keiner mehr zuhörte. Die Sendung steht in voller Länge auf dem Kanal der Weltwoche: https://www.youtube.com/watch?v=qJMhqSnl6bs. Sehen Sie selbst. Noch ist das straffrei. _________ Kontakt · Einordnung · Informationen Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) Online-Informationsangebote Vertiefende Inhalte, Analysen und Einordnungen finden Sie hier: Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare – zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de Social Media & laufende Kommentare Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.com/share/1DKKMrsLKA/?mibextid=wwXIfr
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Teil 1/2 Diagnose: Kriegsfieber Eine medizinische Betrachtung der deutschen Kriegsbegeisterung Politik ist auf diesem Kanal die Ausnahme. Mein Feld ist die Medizin, mein Platz ist seit über fünfundzwanzig Jahren die Praxis, nicht die Kommentarspalte zur Weltlage. Wenn ich heute eine Ausnahme mache, dann, weil ich ein Krankheitsbild wiedererkenne. Und Krankheitsbilder fragen nicht, in welchem Organ sie auftreten dürfen. Anlass ist Roger Köppels Wochenvorschau „Die Kanonen des Sommers”. Ich schätze Köppel: einer der wenigen, die noch lesen, bevor sie urteilen, und die reden wollen, bevor geschossen wird. Ich folge ihm nicht überallhin, seine Nachsicht mit dem amerikanischen Vorgehen im Irankrieg teile ich ausdrücklich nicht. Aber in der Sache dieser Woche liegt er richtig. Er liegt so richtig, dass es weh tut. Drei Meldungen aus einer einzigen Juliwoche genügen als Befund. Ukrainische Drohnen treffen Ölanlagen bis hinein nach Moskau, die Hauptstadt einer Nuklearmacht. Deutschland kauft amerikanische Tomahawk-Marschflugkörper, nachdem Washington die einst in Aussicht gestellte eigene Stationierung unter Trump platzen ließ; aus dem Schutzversprechen wurde ein Kaufvertrag. Und der Europäische Gerichtshof entscheidet, dass sich Privatleute strafbar machen, wenn sie Inhalte des Senders RT weiterverbreiten. Drohnen auf eine Atommacht, ein Milliardengeschäft im Angstgewand, ein Leseverbot mit Gefängnisandrohung. Das ist keine Politik mehr. Das ist ein Fieberverlauf. Die Anamnese-Verweigerer Jede seriöse Behandlung beginnt mit der Anamnese. Wer die Vorgeschichte nicht erhebt, therapiert blind, und wer blind therapiert, schadet. In der Praxis nennt man das einen Kunstfehler. In der deutschen Debatte nennt man es Haltung. Dabei liegt die Vorgeschichte dieses Krieges in westlichen Akten. William Burns, später CIA-Direktor, warnte 2008 als Botschafter in Moskau, ein NATO-Beitritt der Ukraine sei für die gesamte russische Elite die hellste aller roten Linien. Angela Merkel erklärte 2022 in der Zeit, das Minsker Abkommen sei ein Versuch gewesen, der Ukraine Zeit zu geben. Das sind keine Kreml-Märchen, das sind westliche Spitzenleute im Originalton. Wer sie zitiert, wird trotzdem behandelt wie ein Infektionsrisiko: Putinversteher, raus aus dem Wartezimmer. Ein Behandlerteam, das die Anamnese für Landesverrat hält, hat den Beruf verfehlt. Nur leider nicht das Land. Die Dosis-Erhöher Seit über vier Jahren lautet die Therapie: mehr Waffen, mehr Sanktionen, mehr Härte. Der Zustand des Patienten Europa: Industrie wandert ab, Energie kaum bezahlbar, der Krieg näher als je seit 1945. Jede Therapie, die vier Jahre lang nicht anschlägt, gehört auf den Prüfstand. Die Behandler von Berlin bis Brüssel kennen stattdessen genau eine Idee: Dosis erhöhen. In der Medizin heißt dieses Muster Therapieversagen mit Eskalationslogik, und es endet regelmäßig damit, dass die Behandlung gefährlicher wird als die Krankheit. Die jüngste Dosiserhöhung trägt ein Preisschild. Frühere Berichte bezifferten den Tomahawk-Kauf auf bis zu 400 Flugkörper für mehr als eine Milliarde Euro, verkündet als Schließung einer strategischen Lücke. Eisenhower hat das Muster 1961 zum Abschied benannt: der militärisch-industrielle Komplex, in dem Bedrohung, Budget und Karriere einander füttern. Niemand muss lügen, damit das funktioniert. Es reicht, dass am Dauerfeuer alle besser verdienen als am Frieden, und dass die Talkshow-Feldherren glauben, die Rechnung zahle jemand anderes. Sie sitzen ja nicht im Zielgebiet. Doch, tun sie. Sie haben es nur noch nicht gemerkt. Köppel nennt diese Leute Betonköpfe. Als Mediziner formuliere ich vorsichtiger: Der Befund ist therapieresistent. Weiter mit Teil 2/2
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Vielen Dank für eure Teilnahme an der Umfrage. 🙏 Ich habe wirklich jede Rückmeldung gelesen – auch die kritischen. Ein Komme
Vielen Dank für eure Teilnahme an der Umfrage. 🙏 Ich habe wirklich jede Rückmeldung gelesen – auch die kritischen. Ein Kommentar hat mich besonders beschäftigt. Dort wurde die Sorge geäußert, ich würde meine Linie verlassen oder vor dem Druck einknicken. Das Gegenteil ist der Fall. Meine Haltung hat sich nicht verändert. Aber wenn ein Thema Millionen Menschen betrifft, sollte man sich fragen, wie man möglichst viele erreicht – nicht nur diejenigen, die ohnehin schon derselben Meinung sind. Genau darum ging es bei dieser Umfrage. Mein Buch ist nicht für ein Lager geschrieben. Es richtet sich an alle, die bereit sind, genauer hinzuschauen. Es versucht, einen seit vielen Jahren festgefahrenen Diskurs zu ordnen, Widersprüche sichtbar zu machen und Fragen zu beantworten, die oft gar nicht mehr gestellt werden. Wenn dadurch Menschen miteinander ins Gespräch kommen, statt sich nur gegenseitig Etiketten zu geben, dann hat die Arbeit an diesem Buch ihren Zweck erfüllt. Vielen Dank, dass ihr diesen Weg mitgeht. 🤝 Euer Rainer Taufertshöfer
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Soll ich künftig vom G-Molekül sprechen? Ich bereite gerade meine zukünftigen Kurzvideos / Shorts / Reels vor. Dabei gibt es
Soll ich künftig vom G-Molekül sprechen? Ich bereite gerade meine zukünftigen Kurzvideos / Shorts / Reels vor. Dabei gibt es ein Problem: Sobald man auf vielen Plattformen offen über Chlordioxid spricht oder das Wort schreibt, wird Reichweite begrenzt, Inhalt blockiert oder der Beitrag verschwindet ganz. Deshalb überlege ich, künftig einen Arbeitsbegriff zu verwenden: G-Molekül G steht für Grenze. Gemeint ist Chlordioxid als missverstandenes Redox-Molekül. Kein neuer Stoffname. Kein Geheimcode. Kein Ausweichen aus Schwäche. Sondern ein Arbeitsbegriff für einen zensuranfälligen Diskurs. Denn genau darum geht es in meinem Buch: Man erkennt das Potenzial dieser Substanz nur, wenn man auch ihre Grenzen versteht. Jetzt möchte ich eure Einschätzung. Bitte reagiert mit: 👍 Ja Der Begriff passt. Bitte künftig verwenden. 🤝 Ja, aber nur mit Erklärung Der Begriff ist gut, sollte aber immer kurz erklärt werden. 🙈 Nein Der Begriff überzeugt mich nicht. Bitte heute keine neuen Namensvorschläge — mir geht es erst einmal darum, ob wir G-Molekül gemeinsam als Arbeitsbegriff etablieren wollen. Wenn die Mehrheit dafür ist, werde ich mich bei meinen kommenden Kurzvideos daran orientieren. Euer Rainer Taufertshöfer
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Chatkontrolle: Wer so etwas will, gehört aus jeder Machtposition entfernt Ich tue etwas, was ich sonst so gut wie nie mache: Ich verlinke den sogenannten Mainstream — und stimme ihm in diesem Punkt ausdrücklich zu. RTL WEST benennt hier ein Thema, das viel zu viele Bürger noch immer unterschätzen: Messenger-Dienste wie WhatsApp, aber auch Konzerne wie Google und Microsoft, sollen wieder private Nachrichten durchleuchten dürfen. Angeblich im Namen des Kinderschutzes. Natürlich. Es ist immer der edelste Vorwand, wenn Grundrechte geschliffen werden sollen. Niemand mit Verstand verharmlost Kindesmissbrauch. Aber wer dieses Thema benutzt, um die private Kommunikation von Millionen unbescholtener Menschen technisch durchsuchen zu lassen, betreibt keinen Kinderschutz mehr. Er betreibt den Umbau der freien Gesellschaft in einen digitalen Kontrollraum. Das Muster ist alt. Sehr alt. Erst kommt die Ausnahme. Dann die Verlängerung. Dann die Gewöhnung. Dann die Pflicht. Und am Ende stehen wieder jene da, die erklären, der freie Bürger habe doch nichts zu befürchten, wenn er nichts zu verbergen habe. Genau dieser Satz war schon immer der Lieblingssatz autoritärer Systeme. Besonders entlarvend ist, dass das EU-Parlament bereits mehrfach gegen eine Verlängerung gestimmt hat. Aber diese Leute legen es einfach wieder vor. Und wieder. Und wieder. Bis irgendwann das gewünschte Ergebnis herausfällt. Das ist kein demokratischer Prozess mehr. Das ist institutionelles Nachbohren gegen die Freiheit. Deshalb muss man die Frage endlich offen stellen: Welche Legitimation haben Menschen noch, die solche Kontrollstrukturen überhaupt fordern, vorbereiten oder politisch ermöglichen? Wer private Nachrichten anlasslos durchsuchen lassen will, gehört nicht in ein freiheitliches Amt. Nicht in ein Parlament. Nicht in eine Kommission. Nicht in eine Regierung. Nicht in irgendeine Position, in der er über Grundrechte anderer Menschen verfügen kann. Diese Leute müssen politisch beendet werden. Durch Öffentlichkeit. Durch Widerspruch. Durch Abwahl. Durch Rücktritt. Durch Entzug jeder Zustimmung. Und wenn ein politisches Gebilde immer wieder beweist, dass es Grundrechte nur noch als Hindernis betrachtet, dann muss auch dieses Gebilde selbst zur Disposition stehen. Nicht kosmetisch. Nicht mit Reformtheater. Sondern grundsätzlich. Freiheit ist nicht verhandelbar, nur weil jemand mit trauriger Stimme „Kinderschutz“ sagt. Wer Kinder schützen will, soll Täter verfolgen, Strukturen zerschlagen, Ermittlungsbehörden ausstatten und Opfer ernst nehmen. Wer dafür die Kommunikation aller Bürger durchsuchen will, hat den Rechtsstaat nicht verstanden — oder er hat ihn sehr genau verstanden und will ihn loswerden. Euer Rainer Taufertshöfer Hier der Beitrag von RTL WEST: https://youtu.be/95-z25yPn_Q?si=yNHTM5Uv0TUHAj7W
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⛔️ YouTube hat dieses Video gelöscht. Ein Beitrag, der keine Heilversprechen macht, keine Präparate empfiehlt und niemanden v
⛔️ YouTube hat dieses Video gelöscht. Ein Beitrag, der keine Heilversprechen macht, keine Präparate empfiehlt und niemanden von einer onkologischen Therapie abbringt — sondern im Gegenteil zur fachkundigen Prüfung von Risiken und Wechselwirkungen aufruft. Das ist bemerkenswert. Offenbar reicht es inzwischen schon, die Wörter Krebs, Supplemente und pflanzliche Präparate in einen verantwortlichen Zusammenhang zu stellen, damit der digitale Zensurreflex anspringt. Die Botschaft war schlicht: Viele Patienten nehmen solche Präparate ohnehin. Also muss jemand fachkundig hinschauen. Wenn selbst dieser Satz gelöscht wird, dann geht es nicht mehr um Patientenschutz. Dann geht es um Meinungskontrolle. Ich nenne das nicht Aufklärung. Ich nenne das digitale Bevormundung. Und genau deshalb steht der Beitrag jetzt hier. Euer Rainer Taufertshöfer
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