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Rainer Taufertshöfer (öffentlich)

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Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · freier Medizinjournalist · Forscher · Entwickler · Fachbuchautor Impressum & Anbieterkennzeichnung: www.forschungsseminare.de/impressum Datenschutz: www.forschungsseminare.de/datenschutz

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Rainer Taufertshöfer (öffentlich) (@taufertshoefer) Nemis til segmentidagi kanali faol ishtirokchi. Hozirda hamjamiyat 14 050 obunachidan iborat bo'lib, Tibbiyot toifasida 1 813-o'rinni va Germaniya mintaqasida 806-o'rinni egallagan.

📊 Auditoriya ko‘rsatkichlari va dinamika

невідомо sanasidan buyon loyiha tez o‘sib, 14 050 obunachiga ega bo‘ldi.

10 Iyun, 2026 dagi oxirgi ma’lumotlarga ko‘ra kanal barqaror faollikka ega. Oxirgi 30 kunda obunachilar soni -73 ga, so‘nggi 24 soatda esa 1 ga o‘zgardi va umumiy qamrov yuqori darajada qolmoqda.

  • Tasdiqlash holati: Tasdiqlanmagan
  • Jalb etish (ER): Auditoriya o‘rtacha 17.25% darajada jalb etiladi. Nashrdan keyingi dastlabki 24 soatda kontent odatda umumiy obunachilar sonining 6.42% ini tashkil etuvchi reaksiyalarni to‘playdi.
  • Post qamrovi: Har bir post o‘rtacha 2 425 marta ko‘riladi; birinchi sutkada odatda 903 ta ko‘rish yig‘iladi.
  • Reaksiyalar va o‘zaro ta’sir: Auditoriya faol: har bir postga o‘rtacha 30 ta reaksiya keladi.
  • Tematik yo‘nalishlar: Kontent taufertshöfer, neujahrsfest, einordnung, körper, natugena kabi asosiy mavzularga jamlangan.

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Yuqori yangilanish chastotasi (oxirgi ma’lumot 11 Iyun, 2026 da olingan) sababli kanal doimo dolzarb va katta qamrovli bo‘lib qoladi. Analitika auditoriya kontent bilan faol hamkorlik qilishini, uni Tibbiyot toifasidagi muhim ta’sir nuqtasiga aylantirishini ko‘rsatadi.

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Wir vergessen nichts. Auch nicht, wer die Nadel glühen lassen wollte. Rainer Taufertshöfer

TEIL 2 / 2 — Warum das nicht harmlos ist (Fortsetzung) Dieser Typ von Fehler ist nicht harmlos. Wer solche Behauptungen aufstellt, legt sie anderen in den Mund — und macht sie angreifbar. Kritiker brauchen für ihre Arbeit keine eigenen Argumente mehr. Sie müssen nur zitieren. Das gilt für die politische Ebene. Auf der medizinischen Ebene wiegt es schwerer. Wer Wirkmechanismen falsch beschreibt, gibt Anwendern eine falsche Grundlage für Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen. Aus einem chemischen Fehler wird eine Anwendungserwartung. Aus einer falschen Anwendungserwartung wird im Ernstfall ein Schaden. Die Nachlässigkeit beim Überprüfen von Fakten und die Nachlässigkeit beim Beschreiben von Wirkprinzipien sind nicht zwei getrennte Probleme — sie haben dieselbe Wurzel. Dasselbe Muster zeigt sich bei biochemischen Grundlagen. Im selben Interview wird behauptet, Chlordioxid erhöhe den Sauerstoffgehalt im Blut, weil es im Körper zu Sauerstoff zerfalle. Das ist chemisch falsch. Chlordioxid ist ein Oxidans — es reagiert, es zerfällt nicht zu molekularem Sauerstoff in relevantem Ausmaß. Oxidation und Sauerstoffzufuhr sind verschiedene Vorgänge. Ich beschreibe diesen Fehler und seine Konsequenzen in meinem Buch. Wer bei überprüfbaren Sachverhalten nicht überprüft, gibt seinen Lesern keinen Grund, bei unüberprüfbaren Sachverhalten zu vertrauen. Chlordioxid hat reales, chemisch beschreibbares Potenzial. Es gibt publizierte Forschung dazu, die einer sorgfältigen Analyse standhält. Ich kenne sie. Ich habe sie ausgewertet. Dieses Potenzial wird nicht durch Gegner gefährdet. Es wird durch Behauptungen gefährdet, die einer einfachen Recherche nicht standhalten — und die jeden, der sie wiederholt, unglaubwürdig machen. Mein Buch ist kein Angriff auf Chlordioxid. Es ist ein Versuch, das zu schützen, was an der Substanz real ist — gegen die, die es mit Unprüfbarem überladen. Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · freier Medizinjournalist 📖 Chlordioxid – Potenzial und Grenzen. WEITERGEDACHT: Was weder Befürworter noch Kritiker sagen. ISBN 978-3-8192-0552-1 · 444 Seiten Direkt beim Verlag: buchshop.bod.de/chlordioxid-potenzial-und-grenzen-rainer-taufertshoefer-9783819205521 Oder per ISBN in jeder Buchhandlung.

TEIL 1 / 2 — Drei Länder, ein Wort: „zugelassen” Wer seit 18 Jahren mit einer Substanz arbeitet, weiß, was ihr schadet. Nicht allein der Mainstream. Ich habe darüber ein 444-seitiges Buch geschrieben. Und ich bin dafür, dass das Potenzial dieser Substanz endlich sauber erforscht wird — statt weiter durch das beschädigt zu werden, was in ihrem Namen behauptet wird. Deshalb schreibe ich diesen Post. In einem kürzlich erschienenen deutschsprachigen Podcast — veröffentlicht nach meinem Buch — wurde behauptet, Chlordioxid sei mittlerweile zugelassen in Honduras, Venezuela und Madagaskar. Ich habe diese Behauptung recherchiert. Ergebnis: Für Honduras existiert kein verifizierbarer Normtext. Der im Umfeld dieser Aussage genannte Dekret-Bezeichner führt in den öffentlich zugänglichen honduranischen Rechtsdatenbanken zu einem Umweltgesetz aus dem Jahr 1993. Kein Zulassungsverfahren, kein Arzneimittelrecht, keine Behördenentscheidung zu Chlordioxid. Für Venezuela lässt sich der tatsächliche Vorgang rekonstruieren: Ein Gesundheitsminister kündigte 2020 in einer Fernsehansprache an, Chlordioxid neben Homöopathie in das staatliche COVID-Protokoll aufzunehmen. Die venezolanischen Wissenschafts- und Medizinakademien protestierten öffentlich dagegen. Ein Gesetz, ein Zulassungsverfahren, eine regulatorische Prüfung — nichts davon hat stattgefunden. Für Madagaskar beschreibt der Sprecher im selben Interview die Bedingungen selbst, ohne es zu merken: ein ehemaliger Schüler seines Instituts habe sich selbst behandelt, habe dann einen Posten an einer Universität gehabt und das Verfahren dort angemeldet. Wörtlich: „Die Hürden sind natürlich kleiner an Madagaskar.” Das ist keine staatliche Arzneimittelzulassung. Das ist eine universitätsinterne Registrierung durch einen Schüler des Sprechers in einem Land mit niedrigen institutionellen Hürden. Drei Länder, drei verschiedene Sachverhalte — alle unter dem gleichen Wort präsentiert: zugelassen. Das ist kein Zufall. Es ist ein Muster. Ich analysiere es in meinem Buch unter dem Begriff der Ebenenverschiebung: Politische Notstandsentscheidungen, exekutive Protokollaufnahmen und institutionelle Registrierungen werden als regulatorische Anerkennungen dargestellt. Regulatorische Anerkennungen werden als Wirksamkeitsbelege behandelt. Zwei Kategorienfehler in einem Atemzug. Bolivien ist der einzige belegte Fall: Ley Nr. 1351, ein pandemiegebundenes Notstandsgesetz von 2020 — ohne Wirksamkeitsfeststellung, ohne klinische Prüfung, gegen den gleichzeitigen Widerspruch des eigenen Gesundheitsministeriums. Ich widme diesem Fall ein eigenes Kapitel. Nicht weil das Gesetz Wirksamkeit belegt, sondern weil es ein Lehrstück dafür ist, wie eine politische Entscheidung in der Szene zur wissenschaftlichen Aussage umgedeutet wird. 👉 Warum dieser Fehlertyp nicht harmlos ist — und was er mit der Chemie zu tun hat: in Teil 2.

TEIL 1 / 2 — Drei Länder, ein Wort: „zugelassen” Wer seit 18 Jahren mit einer Substanz arbeitet, weiß, was ihr schadet. Nicht allein der Mainstream. Ich habe darüber ein 444-seitiges Buch geschrieben. Und ich bin dafür, dass das Potenzial dieser Substanz endlich sauber erforscht wird — statt weiter durch das beschädigt zu werden, was in ihrem Namen behauptet wird. Deshalb schreibe ich diesen Post. In einem kürzlich erschienenen deutschsprachigen Podcast — veröffentlicht nach meinem Buch — wurde behauptet, Chlordioxid sei mittlerweile zugelassen in Honduras, Venezuela und Madagaskar. Ich habe diese Behauptung recherchiert. Ergebnis: Für Honduras existiert kein verifizierbarer Normtext. Der im Umfeld dieser Aussage genannte Dekret-Bezeichner führt in den öffentlich zugänglichen honduranischen Rechtsdatenbanken zu einem Umweltgesetz aus dem Jahr 1993. Kein Zulassungsverfahren, kein Arzneimittelrecht, keine Behördenentscheidung zu Chlordioxid. Für Venezuela lässt sich der tatsächliche Vorgang rekonstruieren: Ein Gesundheitsminister kündigte 2020 in einer Fernsehansprache an, Chlordioxid neben Homöopathie in das staatliche COVID-Protokoll aufzunehmen. Die venezolanischen Wissenschafts- und Medizinakademien protestierten öffentlich dagegen. Ein Gesetz, ein Zulassungsverfahren, eine regulatorische Prüfung — nichts davon hat stattgefunden. Für Madagaskar beschreibt der Sprecher im selben Interview die Bedingungen selbst, ohne es zu merken: ein ehemaliger Schüler seines Instituts habe sich selbst behandelt, habe dann einen Posten an einer Universität gehabt und das Verfahren dort angemeldet. Wörtlich: „Die Hürden sind natürlich kleiner an Madagaskar.” Das ist keine staatliche Arzneimittelzulassung. Das ist eine universitätsinterne Registrierung durch einen Schüler des Sprechers in einem Land mit niedrigen institutionellen Hürden. Drei Länder, drei verschiedene Sachverhalte — alle unter dem gleichen Wort präsentiert: zugelassen. Das ist kein Zufall. Es ist ein Muster. Ich analysiere es in meinem Buch unter dem Begriff der Ebenenverschiebung: Politische Notstandsentscheidungen, exekutive Protokollaufnahmen und institutionelle Registrierungen werden als regulatorische Anerkennungen dargestellt. Regulatorische Anerkennungen werden als Wirksamkeitsbelege behandelt. Zwei Kategorienfehler in einem Atemzug. Bolivien ist der einzige belegte Fall: Ley Nr. 1351, ein pandemiegebundenes Notstandsgesetz von 2020 — ohne Wirksamkeitsfeststellung, ohne klinische Prüfung, gegen den gleichzeitigen Widerspruch des eigenen Gesundheitsministeriums. Ich widme diesem Fall ein eigenes Kapitel. Nicht weil das Gesetz Wirksamkeit belegt, sondern weil es ein Lehrstück dafür ist, wie eine politische Entscheidung in der Szene zur wissenschaftlichen Aussage umgedeutet wird. 👉 Warum dieser Fehlertyp nicht harmlos ist — und was er mit der Chemie zu tun hat: in Teil 2.

Die Presseexemplare sind eingetroffen. Ich nehme euch kurz mit ans Regal – einmal die Kamera rüber, mehr braucht es nicht. Dass diese Bücher jetzt physisch hier stehen, ist für mich ein Moment, an dem ich euch teilhaben lassen wollte. Mehr sage ich an dieser Stelle nicht. Nur das: Chlordioxid – Potenzial und Grenzen. 444 Seiten · Fadenbindung · Hardcover · ISBN 978-3-8192-0552-1 Direkt bestellen: https://buchshop.bod.de/chlordioxid-potenzial-und-grenzen-rainer-taufertshoefer-9783819205521

Oxidantien: Vom Feindbild zum Regulationsprinzip Über Chlordioxid wird seit Jahren so gesprochen, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Wundermittel oder Gift. Genau diese Vereinfachung ist das Problem. Oxidation ist im Organismus weder automatisch heilend noch automatisch zerstörerisch. Sie ist ein biologisches Grundprinzip. Entscheidend ist nicht das Schlagwort, sondern der Kontext: Konzentration, Zeitpunkt, biologischer Zustand, Dauer der Einwirkung und die Frage, ob ein System regulieren kann – oder bereits überfordert ist. Schon 2019 habe ich in meinem Artikel über Oxidantien darauf hingewiesen, dass die medizinische Fachwelt längst an Redox-Prozessen, Protein-Thiol-Schaltern und oxidativen Regulationsmechanismen forscht. Der öffentliche Diskurs über Chlordioxid ist dagegen bis heute auf einem erschreckend niedrigen Niveau stehengeblieben: Die einen überhöhen. Die anderen verteufeln. Beide vereinfachen. Genau hier setzt mein Buch „Chlordioxid – Potenzial und Grenzen“ an. Es ist kein Protokollbuch. Keine Anleitung. Keine Verteidigungsschrift. Und keine Gegenschrift. Es ist der Versuch, einen entgleisten Diskurs neu zu ordnen – chemisch, biologisch, historisch und erkenntnistheoretisch. Denn die entscheidende Frage lautet nicht: Ist Chlordioxid gut oder schlecht? Sondern: Unter welchen Bedingungen kann dieselbe Substanz völlig unterschiedliche Effekte entfalten? Hier der Artikel als Einstieg in diesen Gedanken: https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/Oxidantien-die-Metamorphose-zum-Heilmittel Mehr zum Buch: https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/buch-chlordioxid-potenzial-und-grenzen Rainer Taufertshöfer Medizinjournalist · Heilpraktiker · Autor von „Chlordioxid – Potenzial und Grenzen“

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𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗸𝗮𝗻𝗻, 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 Es gibt einen Satz, der in der Naturheilkunde so
𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗸𝗮𝗻𝗻, 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀 Es gibt einen Satz, der in der Naturheilkunde sofort jeden Verdacht wecken müsste – und es doch nie tut: „Dieses eine Mittel hilft gegen fast alles.” Diese Woche ist es wieder ein bestimmter Wirkstoff, dem man im selben Atemzug Heilung bei Krebs, bei Virusinfekten, bei Impfschäden, bei Rheuma, bei Herzschwäche und nebenbei beim Heuschnupfen zuschreibt. Angeblich ohne den geringsten Schaden. Ich will dem Stoff nichts nehmen. Er hat eine große Geschichte, einen Nobelpreis, und in der Laborforschung tatsächlich interessante Spuren bis hinein in die Onkologie. Das ist seriös, das ist belegt, darüber lohnt sich jedes Gespräch. Unredlich wird es erst dort, wo aus dieser Geschichte eine Allzweckwaffe geschmiedet wird. Was im Reagenzglas eine Zelle stört, heilt noch lange keinen Menschen. Gäbe es wirklich ein Molekül, das gegen alles wirkt, läge die Krebsmedizin nicht seit Jahrzehnten in ihrer heutigen Ratlosigkeit. Und ich muss das nicht aus Studien ableiten. Es sitzt mir gegenüber. Mir gegenüber sitzen Menschen, die seit vielen Monaten Ivermectin gegen ihren Krebs nehmen – diszipliniert, hoffnungsvoll, überzeugt. Und der Krebs ist nicht verschwunden, nicht kleiner geworden, nicht überwunden. Sie sind weiter auf der Suche. Wäre die Wunderliste wahr, würden diese Menschen nicht vor mir sitzen. Sie säßen längst gesund zu Hause. Der eigentliche Punkt liegt aber tiefer – und er ist unbequem für genau die Szene, die solche Listen teilt. Diese Denkweise ist nichts anderes als Schulmedizin in grünem Gewand. Früher hieß die eine Wunderlösung Chemotherapie, heute heißt sie eben anders. Der Reflex bleibt identisch: ein Stoff gegen den Feind, und damit sei die Sache verstanden. Man wechselt das Präparat und glaubt, man hätte das System verlassen. Dabei hat man nur die Aufschrift getauscht. Solange dieser Reflex regiert, kehrt die Krankheit zurück. Denn niemand stellt die Frage, auf die es ankommt: Warum dieser Mensch, warum dieses Gewebe, warum gerade jetzt? Welcher innere Zustand hat dem Ganzen überhaupt erst den Boden bereitet? Wer schwer krank ist, sammelt am Ende Substanzen wie andere Briefmarken – und bleibt trotzdem krank. Was fehlt, ist kein weiteres Mittel. Was fehlt, ist jemand, der die Heilsversprechen der Alternativszene ebenso nüchtern liest wie die Erfolgsrhetorik der Kliniken, und der den Unterschied kennt zwischen einem Hinweis, einer Hoffnung und einem Beweis. Genau diese Denkfalle habe ich in zwei ausführlichen Texten auseinandergenommen – auch den vielzitierten „84,4 Prozent”-Satz, mit dem gerade Reichweite gemacht wird: https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/ivermectin-krebs-denkfalle https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/ivermectin-fenbendazol-krebs-denkfalle Wer mag, liest nach. Und entscheidet danach selbst, ob er weiter Mittel sammelt – oder endlich beginnt zu verstehen, was bei ihm wirklich geschieht. Euer Rainer Taufertshöfer
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗮𝗸𝘁 · 𝗘𝗶𝗻𝗼𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗴 · 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) Online-Informationsangebote Vertiefende Inhalte, Analysen und Einordnungen finden Sie hier: Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare – zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de Social Media & laufende Kommentare Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.com/share/1DKKMrsLKA/?mibextid=wwXIfr

TEIL 2/2 — Die Zahl, die sie dir niemals zeigen „Statine senken das Risiko um fast die Hälfte!” Klingt nach Wunder. In der gr
TEIL 2/2 — Die Zahl, die sie dir niemals zeigen „Statine senken das Risiko um fast die Hälfte!” Klingt nach Wunder. In der großen JUPITER-Studie sank das Risiko fürs Hauptereignis – Infarkt, Schlaganfall, Gefäßeingriff, Tod – um rund vierundvierzig Prozent. Beeindruckend. Bis du die zweite Zahl liest. Dieselbe Studie, absolut gerechnet: Die Ereignisrate fiel von 1,36 auf 0,77 pro hundert Personenjahre. Übersetzt: Zwanzig Menschen müssen das Mittel fünf Jahre lang täglich schlucken, damit ein Einziger davon profitiert. Neunzehn von zwanzig haben nichts davon. Null. Sie tragen nur das Risiko – Muskelschäden sind dokumentiert – und zahlen brav. Die „minus 44 Prozent” und die „neunzehn von zwanzig umsonst” sind dieselben Daten. Die erste Zahl steht im Prospekt. Die zweite im Kleingedruckten, das keiner liest. Was ich darin sehe – meine Lesart, nicht die der Forscher: Hier lügt niemand. Man wählt nur aus, welche wahre Zahl auf die Folie kommt. Das ist eleganter als eine Lüge. Und wirksamer. Und jetzt der eigentliche Witz Cholesterin ist gar nicht der Feind. Dein Gehirn besteht zu rund sechzig Prozent aus Fett und lebt von diesem Stoff. Er baut deine Nervenhüllen, jede Synapse, deine Sexualhormone, dein Vitamin D, deine Gallensäuren. Dein Körper stellt ihn nicht aus Versehen her – er stellt ihn her, weil er ihn braucht. Über deine konkrete Verordnung sage ich nichts; das entscheidet niemand über einen Post. Aber einen hohen Wert für sich allein zum Täter zu erklären, ist ungefähr so schlau, wie die Feuerwehr festzunehmen, weil sie immer da steht, wo es brennt. Die einzige Frage, die zählt Nicht: Ist meine Zahl zu hoch? Sondern: Warum produziert mein Körper sie – jetzt, so, bei mir? Was im Terrain – Stoffwechsel, Entzündung, wie ich lebe – ruft das hervor? Darauf antwortet kein Grenzwert. Keine Tablette. Und, ganz ehrlich, auch kein viraler Post, kein YouTube-Guru, kein Chatbot. Wer jetzt eigenmächtig irgendetwas absetzt, weil im Netz jemand laut wird, hat nur die eine Panik gegen die andere getauscht. Die Schreihälse der Gegenseite befreien dich nicht – sie verkaufen dir dasselbe Geschäft mit umgedrehtem Vorzeichen. Die Antwort heißt nicht „setz ab”. Sie heißt: Frag, warum. Und frag jemanden, der die Ebenen kennt – nicht den Rezeptblock, nicht den Algorithmus. Euer Rainer Taufertshöfer https://t.me/taufertshoefer

TEIL 1/2 — Dein Cholesterin ist „zu hoch”? Frag mal, wer das entschieden hat. Vor vierzig Jahren war ein Wert von 300 völlig
TEIL 1/2 — Dein Cholesterin ist „zu hoch”? Frag mal, wer das entschieden hat. Vor vierzig Jahren war ein Wert von 300 völlig in Ordnung. Heute greift der Arzt schon bei 190 zum Rezeptblock – als hinge dein Leben an der nächsten Tablette. Was hat sich in diesen vierzig Jahren verändert? Dein Körper nicht. Das Cholesterin nicht. Nur eine Zahl auf einem Blatt Papier. Jemand hat sie nach unten geschoben – und mit jedem Zentimeter wurden über Nacht Millionen Kerngesunde zu Patienten. Wer dir die Krankheit andreht Diese Schwelle wird nicht im Labor entdeckt. Sie wird in Gremien beschlossen. Und wer da sitzt, solltest du wissen: Beim großen US-Cholesterinpanel 2013 hatten acht von fünfzehn Mitgliedern Geld aus genau der Industrie kassiert, die die Senker verkauft – der Vorsitzende eingeschlossen. Einzelfall? Eine Untersuchung von sechzehn Leitlinien fand zehn, die ihre Krankheitsdefinition auswalzten: Schwellen runter, „Vorstufen” erfunden, frische Patienten geboren. Wie viele davon prüften, ob das irgendjemandem schadet? Keine. Nicht eine. Das ist kein Versehen. Das ist ein Geschäftsmodell. Wer die Grenze verschiebt, druckt sich seine Kundschaft selbst. Aber die Mittel wirken doch? Halt dich fest. Teil 2.

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𝗩𝗶𝗲𝗿 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗹𝗮𝗻𝗴 𝘄𝗮𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘄𝗲𝗶𝗳𝗲𝗹 𝗱𝗮𝘀 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻. Wer fragte, wurde sortiert. Wer ablehnte, verlor Job, Konto, Bewegungsfreiheit. Die Staatsanwälte hatten Zeit – für Ärzte, die ein Attest schrieben. Für die, die sich der Spritze entzogen. Jetzt schreibt eine Strafrechtsprofessorin in einem bürgerlichen Magazin den Satz, den man bis vor Kurzem nur „Querdenkern“ zugetraut hätte: Die Kampagne könnte strafrechtliche Konsequenzen haben. Aufklärungspflicht. Körperverletzung im Amt. 👉 https://www.cicero.de/kultur/corona-aufarbeitung-impfschaden-und-strafrechtliche-verantwortung Das ist die Pointe, an der sich alles dreht: Die Frage, die als irrational galt, war juristisch die präziseste von allen. Wurde aufgeklärt? War das Ja der Geimpften ein informiertes Ja – oder ein Ja unter Druck, im Gewand der Freiwilligkeit? Ein Eingriff in den Körper ohne wirksame Einwilligung hat einen Namen. 𝗗𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘀𝘁. 𝗗𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗦𝘁𝗿𝗮𝗳𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝗯𝘂𝗰𝗵. Und jetzt beobachtet man, wie die Verantwortung wandert. Nicht nach oben, wo entschieden wurde. Nach unten, zum letzten Glied der Kette: zum Arzt, der die Nadel hielt. Die Apparate schützen sich selbst – das ist keine Verschwörung, das ist ihre Funktionsweise. Man muss nichts behaupten. Es genügt, die alte Frage stehen zu lassen, diesmal von einem Lehrstuhl für Strafrecht: Wer hat eigentlich wen über was nicht aufgeklärt?
Kontakt · Einordnung · Informationen Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung)
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Die Zahl klingt sensationell: 84,4 % Erfolg bei Krebs. Ich bin seit Jahrzehnten ein Befürworter alternativer Therapiemöglichk
Die Zahl klingt sensationell: 84,4 % Erfolg bei Krebs. Ich bin seit Jahrzehnten ein Befürworter alternativer Therapiemöglichkeiten – gerade deshalb halte ich es für notwendig, große Versprechen besonders genau zu prüfen. Hoffnung ist wichtig. Aber Hoffnung darf nicht auf falsch verstandenen Zahlen beruhen. 👉 https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/ivermectin-krebs-denkfalle

Die Zahl klingt sensationell: 84,4 % Erfolg bei Krebs. Ich bin seit Jahrzehnten ein Befürworter alternativer Therapiemöglichkeiten – gerade deshalb halte ich es für notwendig, große Versprechen besonders genau zu prüfen. Hoffnung ist wichtig. Aber Hoffnung darf nicht auf falsch verstandenen Zahlen beruhen. 👉 https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/ivermectin-krebs-denkfalle

Wenn aus einer Zahl eine Heilsbotschaft wird Diese Meldung läuft gerade durch die alternativmedizinische Szene: Ivermectin un
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Wenn aus einer Zahl eine Heilsbotschaft wird Diese Meldung läuft gerade durch die alternativmedizinische Szene: Ivermectin und Mebendazol bei Krebs, 84 Prozent „clinical benefit“, peer-reviewed veröffentlicht, große Bühne, große Hoffnung. Aber genau hier beginnt die Denkfalle. 84 Prozent bedeutet hier offenbar nicht 84 Prozent Remission. Es werden verschiedene Kategorien zusammengeschoben: kein aktueller Krankheitsnachweis, Tumorrückbildung und stabile Erkrankung. Das klingt für Laien nach Durchbruch. Methodisch ist es etwas anderes. Hinzu kommt: selbstberichtete Verläufe nach sechs Monaten, digitale Befragungen und die offene Frage nach Vorbehandlungen und Begleittherapien. Wer parallel operiert, bestrahlt, chemotherapiert, immuntherapiert oder zusätzlich alternativ begleitet wurde, lässt sich nicht einfach einem einzelnen Mittel zurechnen. Das Problem ist nicht, dass Ivermectin oder Mebendazol untersucht werden. Das Problem ist, was aus solchen Zahlen gemacht wird. Mein Artikel dazu folgt. Euer Rainer Taufertshöfer

Lockdown-Lüge geplatzt: Es war Politik, nicht Medizin Stefan Homburg legt in diesem Video offen, was viele von uns seit Beginn der Corona-Zeit wussten und öffentlich ausgesprochen haben: Der erste Lockdown war keine medizinische Zwangsläufigkeit, sondern eine politische Entscheidung, die nachträglich mit wissenschaftlicher Autorität verkleidet wurde. Nicht die reale Krankheitslast zwang Deutschland in den Ausnahmezustand. Nicht überfüllte Kliniken. Nicht harte medizinische Evidenz. Sondern ein politischer Wille, der anschließend durch RKI-Risikobewertungen, PCR-Zahlen, Expertenrhetorik und mediale Angstbilder legitimiert wurde. Genau darin liegt der Skandal: Erst kam die Entscheidung, dann die Begründung, dann die Diffamierung aller, die diesen Ablauf früh erkannten. Ich habe bereits am 7. Januar 2022 öffentlich dokumentiert, dass selbst aus dem Inneren eines Kreis-Gesundheitsamtes die Einschätzung kam, die Corona-Maßnahmen seien überwiegend politisch und nicht medizinisch motiviert. Damals galt eine solche Feststellung als gefährlich, verdächtig oder „unsolidarisch“. Heute kriecht dieselbe Wahrheit langsam aus Protokollen, Anhörungen und Aussagen ehemaliger Beteiligter heraus und wird plötzlich als Aufarbeitung verkauft. Das Bittere ist die völlige Folgenlosigkeit. Niemand haftet. Niemand tritt zurück. Nicht einmal dieser letzte Rest politischer Ehre ist geblieben. Man versteckt sich hinter dem „damaligen Erkenntnisstand“, hinter Gremien, Behörden, Kommissionen und weichgespülten Formulierungen, bis am Ende wieder niemand verantwortlich gewesen sein will. Genau deshalb fordere ich seit vielen Jahren Politikerhaftung. Ein Unternehmer haftet. Ein Arzt haftet. Ein Heilpraktiker haftet. Ein Handwerker haftet. Ein Bürger haftet. Nur die politische Klasse soll folgenlos ganze Gesellschaften beschädigen dürfen? Homburgs Video zeigt den Maschinenraum eines Systems, das politische Entscheidungen als Wissenschaft verkauft, Kritiker öffentlich markiert und sich anschließend durch parteipolitisch durchzogene Kontrollinstanzen selbst entlastet. Die Medienlandschaft spielte dabei nicht die Rolle eines Korrektivs, sondern die des Verstärkers: Sie übersetzte Regierungslinie in Moral, Zweifel in Verdacht und Kritik in Gefahr. Wer heute von „Aufarbeitung“ spricht, ohne Haftung, Rücktritte und persönliche Verantwortung zu fordern, betreibt keine Aufarbeitung. Er betreibt Schutzwäsche für die Verantwortlichen. Das ist nicht Demokratie in Selbstreinigung. Das ist Macht, die sich selbst begnadigt. Euer Rainer Taufertshöfer Video: https://www.youtube.com/watch?v=JicoVHNtQ5I Mein Verweis vom 7. Januar 2022: https://t.me/taufertshoefer/6813

Lockdown-Lüge geplatzt: Es war Politik, nicht Medizin Stefan Homburg legt in diesem Video noch einmal offen, was viele von uns seit Beginn der Corona-Zeit wussten und öffentlich ausgesprochen haben: Der erste Lockdown war keine medizinische Zwangsläufigkeit, sondern eine politische Entscheidung, die nachträglich mit wissenschaftlicher Autorität verkleidet wurde. Nicht die reale Krankheitslast zwang Deutschland in den Ausnahmezustand, nicht überfüllte Kliniken, nicht harte medizinische Evidenz, sondern ein politischer Wille, der anschließend durch RKI-Risikobewertungen, PCR-Zahlen, Expertenrhetorik und mediale Angstbilder legitimiert wurde. Genau darin liegt der eigentliche Skandal: Erst kam die Entscheidung, dann die Begründung, dann die Diffamierung aller, die diesen Ablauf früh erkannten. Ich habe bereits am 7. Januar 2022 öffentlich dokumentiert, dass selbst aus dem Inneren eines Kreis-Gesundheitsamtes die Einschätzung kam, die Corona-Maßnahmen seien überwiegend politisch und nicht medizinisch motiviert. Damals galt eine solche Feststellung als gefährlich, verdächtig oder „unsolidarisch“. Heute kriecht dieselbe Wahrheit langsam aus Protokollen, Anhörungen und Aussagen ehemaliger Beteiligter heraus und wird plötzlich als Aufarbeitung verkauft. Das Bittere daran ist nicht nur der politische Irrtum. Das Bittere ist die völlige Folgenlosigkeit. Niemand haftet. Niemand tritt zurück. Nicht einmal dieser letzte Rest politischer Ehre ist geblieben. Man versteckt sich hinter dem „damaligen Erkenntnisstand“, hinter Gremien, Behörden, Kommissionen und weichgespülten Formulierungen, bis am Ende wieder niemand verantwortlich gewesen sein will. Genau deshalb fordere ich seit vielen Jahren Politikerhaftung. Wer ein Land herunterfährt, Existenzen zerstört, Kinder isoliert, Alte vereinsamen lässt, Betriebe ruiniert, Grundrechte schleift und Kritiker öffentlich brandmarken lässt, darf nicht einfach mit Pension, Talkshow und betretenem Schweigen davonkommen. Ein Unternehmer haftet. Ein Arzt haftet. Ein Heilpraktiker haftet. Ein Handwerker haftet. Ein Bürger haftet. Nur die politische Klasse soll folgenlos ganze Gesellschaften beschädigen dürfen? Macht ohne Haftung ist keine Verantwortung. Sie ist organisierte Verantwortungslosigkeit. Homburgs Video ist kein weiterer Beitrag zur Corona-Zeit. Es ist ein Schlaglicht auf den Maschinenraum eines Systems, das politische Entscheidungen als Wissenschaft verkaufte, Kritiker öffentlich markieren ließ und anschließend alles daransetzte, die eigene Verantwortung in Nebel aufzulösen. Die Medienlandschaft spielte dabei nicht die Rolle eines wachen Korrektivs, sondern viel zu oft die Rolle des Verstärkers: Sie übersetzte Regierungslinie in Moral, Zweifel in Verdacht und Kritik in Gefahr. Genau so entsteht kein öffentlicher Diskurs, sondern betreute Wirklichkeit. Und wer glaubt, dieses System werde sich nun selbst aufklären, sollte einen nüchternen Blick auf seine Kontrollinstanzen werfen. Rundfunkräte, Behördenleitungen, Verfassungsschutzspitzen, Staatsanwaltschaften und politische Ausschüsse stehen in Deutschland nicht außerhalb der politischen Machtarchitektur. Sie sind vielfach parteipolitisch durchzogen, karriereabhängig, netzwerkgebunden und in genau jene Strukturen eingebettet, die sie im Ernstfall kontrollieren müssten. Das ist der eigentliche Skandal: Diejenigen, die aufklären sollen, bewegen sich nicht selten im selben politischen Biotop wie jene, die aufgeklärt werden müssten. Wer jetzt von „Aufarbeitung“ spricht, ohne Haftung, Rücktritte und persönliche Verantwortung zu fordern, betreibt keine Aufarbeitung. Er betreibt Schutzwäsche für die Verantwortlichen. Er verwaltet den Schaden, beruhigt die Öffentlichkeit und hält den Deckel auf einem Vorgang, der längst nach mehr riecht als nur nach politischem Versagen. Das ist nicht Demokratie in Selbstreinigung. Das ist Macht, die sich selbst begnadigt. Und genau deshalb braucht es Politikerhaftung. Nicht als Rache.

Sondern als letzte Sicherung gegen einen Machtapparat, der gelernt hat, Verantwortung zu zerstreuen, Schuld zu verdünnen und am Ende niemanden fallen zu lassen. Euer Rainer Taufertshöfer 👉 https://www.youtube.com/watch?v=JicoVHNtQ5I Mein Verweis vom 7. Januar 2022 👉 https://t.me/taufertshoefer/6813

Das sonntagmorgendliche Dorfparlament der Krähen Heute Morgen kurz nach sechs stand ich im Garten. Der Tag wurde gerade hell.
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Das sonntagmorgendliche Dorfparlament der Krähen Heute Morgen kurz nach sechs stand ich im Garten. Der Tag wurde gerade hell. Alles war still. Nur die Waldvögel sangen um uns herum. Und aus der Ferne, vielleicht 800 Meter entfernt, hörte man plötzlich ein gewaltiges Krähentreffen. Nicht ein einzelner Ruf. Ein richtiges Sammeln, Rufen, Antworten, Kommen und Gehen. Fast eine halbe Stunde lang. Später saß eine Krähe ganz oben auf der Spitze unserer etwa 35 Meter hohen Tanne. Auf dem höchsten Ast. Über der ganzen Siedlung. Als hätte sie dort ihren Wachposten, ihren Aussichtsturm, vielleicht auch ihr kleines Amtszimmer. Krähen sind erstaunlich soziale Tiere. Sie sammeln sich, schlafen teilweise gemeinschaftlich, lösen sich morgens wieder auf, halten Kontakt, ordnen ihre Reviere und ziehen dann in kleinen Gruppen weiter. Bei uns kommen immer dieselben drei. Offenbar haben sie unseren Garten längst in ihre innere Landkarte eingetragen. Man kann das biologisch erklären: Schlafplatz, Revier, Kommunikation, Familienverband. Oder man sagt einfach: Am frühen Morgen tagt das Dorfparlament der Krähen. Danach geht jeder wieder seiner Wege. Und während wir Menschen oft achtlos durch den Tag stolpern, zeigt einem so ein Morgen, wie viel Leben, Ordnung und stille Schönheit direkt vor der Haustür liegt. Man muss nur kurz stehen bleiben. Und zuhören. Ich wünsche euch einen ruhigen, hellen und gesegneten Sonntagmorgen. Vielleicht schenkt euch dieser Tag auch einen kleinen Moment, in dem die Welt für einen Augenblick wieder einfacher, stiller und schöner wird. Euer Rainer Taufertshöfer