Rainer Taufertshöfer (öffentlich)
Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · freier Medizinjournalist · Forscher · Entwickler · Fachbuchautor Impressum & Anbieterkennzeichnung: www.forschungsseminare.de/impressum Datenschutz: www.forschungsseminare.de/datenschutz
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📊 受众指标与增长动态
自 невідомо 创建以来,项目保持高速增长,吸引了 14 030 名订阅者。
根据 14 六月, 2026 的最新数据,频道保持稳定运转。过去 30 天订阅人数变化为 -100,过去 24 小时变化为 -6,整体触达仍然可观。
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- 帖子覆盖: 每篇帖子平均可获得 2 449 次浏览,首日通常累积 971 次浏览。
- 互动与反馈: 受众积极参与,单帖平均反应数为 29。
- 主题关注点: 内容集中在 taufertshöfer, neujahrsfest, einordnung, körper, natugena 等核心主题上。
📝 描述与内容策略
作者将该频道定位为表达主观观点的平台:
“Rainer Taufertshöfer
Heilpraktiker · freier Medizinjournalist · Forscher · Entwickler · Fachbuchautor
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凭借高频更新(最新数据采集于 15 六月, 2026),频道始终保持新鲜度与高覆盖。分析显示受众积极互动,使其成为 医学 类别中的关键影响点。
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| 03 六月 | +2 | |||
| 02 六月 | +1 | |||
| 01 六月 | +1 |
| 2 | Gestern auf X | 707 |
| 3 | Aus meiner Veröffentlichung 2022 | 719 |
| 4 | Der Skandal, den niemand Skandal nennt
Eine Million Mal im Jahr wird in Deutschland ein gesundes Körperteil herausgeschnitten, nicht weil es krank ist, sondern weil es im Weg liegt. Kein Schmerz, keine Entzündung, kein auffälliger Befund. „Kein Platz”, sagt der Zahnarzt, greift zur Zange, und der Patient nickt, ohne nachzufragen. Dabei läge die entscheidende Frage offen auf dem Tisch: Warum soll ein Zahn keinen Platz haben, den die Evolution dem Menschen seit Jahrmillionen mitgibt? Bei einem Einzelnen wäre das Pech, bei vier von fünf ist es ein Muster. Und Muster lügen nicht.
Der Denkfehler steckt nicht im Knochen, sondern in der Funktion
Hier kippt die ganze Geschichte, denn der Kiefer ist kein Schicksal aus Stein. Er wird geformt, Tag für Tag, Schluck für Schluck: Wer durch die Nase atmet, hält den Mund geschlossen, die Zunge presst tausendfach täglich gegen den Gaumen, und genau dieser Druck treibt ihn in die Breite. Fällt er weg — der Mund offen, die Zunge unten —, bleibt der Gaumen schmal und steil wie ein gotischer Bogen, die Zähne drängeln, und hinten hat der Weisheitszahn das Nachsehen. Der Platz fehlt also nicht, weil der Zahn zu groß wäre. Er fehlt, weil die Funktion ihn nie geschaffen hat.
Und jetzt wird es unbequem. Die Kieferorthopädie schraubt, spangt und korrigiert für Tausende von Euro, doch sobald die Zähne zurückwandern, ist plötzlich der Körper schuld. Oder die Gene. Dabei war der Rückfall von Anfang an eingebaut, solange Zunge und Muskeln gegen die Korrektur arbeiten. Behandelt wird die Folge, während die Ursache unangetastet bleibt. Ein gutes Geschäftsmodell ist das allemal.
Sie werfen einen Jungbrunnen in den Müll
Jetzt wird es richtig grotesk. In genau diesen Zähnen, die millionenfach im Klinikmüll landen, sitzt etwas, für das die halbe Longevity-Industrie Gold geben würde: Stammzellen, die nach Angaben der Forschung biologisch kaum altern und aus denen sich Nerven- und Knochengewebe gewinnen ließe. Es gibt bereits Firmen, die extrahierte Zähne einfrieren, für den Tag, an dem die Medizin begreift, was sie da wegschneidet.
Man lasse sich das in Ruhe auf der Zunge zergehen. Während Milliardäre Millionen in Anti-Aging pumpen, kippt der Rest der Bevölkerung sein körpereigenes Zelldepot in den Abfalleimer. Vorsorglich. Wegen eines Platzproblems, das in Wahrheit ein Funktionsproblem war.
Erst überflüssig, dann unverzichtbar, immer dasselbe Spiel
Das ist kein Ausrutscher, sondern Methode mit Tradition. In den Sechzigern flogen die Mandeln am Fließband heraus, bis man begriff, dass sie zur ersten Abwehrlinie des Immunsystems gehören. Der Blinddarm galt jahrzehntelang als nutzloser Rest der Evolution und wurde erst spät als Reservoir der Darmflora rehabilitiert. Immer läuft dasselbe Drehbuch: Was die Medizin nicht versteht, erklärt sie für überflüssig, und was überflüssig ist, darf raus.
Das ist keine Wissenschaft, das ist eine Haltung, und sie lautet: Was ich nicht begreife, kann nicht wichtig sein. Mit erstaunlicher Verlässlichkeit irrt sie. Nur fällt das jedes Mal erst auf, wenn das Organ längst auf dem Müll liegt.
Vielleicht war die wahre Frage nie, ob der Zahn noch hineinpasst, sondern wie ein System tickt, das mit derselben Selbstsicherheit herausschneidet, was es morgen vermissen wird. Bleibt nur die Entscheidung, ob man Teil dieses Systems sein will oder eine Frage stellt, bevor die Zange kommt.
Ich habe meine vier übrigens noch. Nicht aus Sturheit - weil ich gefragt habe.
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| 5 | Es beginnt am Bach. Klares Wasser, das über Steine und Wurzeln plätschert, Moos in sattem Grün, gefiltertes Licht zwischen den Bäumen. Tilda läuft als Erste hinein – für sie ist jeder Bach eine Einladung. Von hier aus steigen wir den Hang hinauf, dem Murmeln des Wassers folgend, das langsam hinter uns verklingt.
Der Weg zu ihr führt steil weiter nach oben – über raschelndes Laub, knorrige Wurzeln und dunklen, regenfeuchten Waldboden. Mit jedem Schritt wird die Welt leiser. Goldgrünes Licht tanzt durch das Blätterdach, es duftet nach Erde, Moos und altem Holz. Dann steht sie da: eine mächtige alte Buche. Ihre Äste ausgebreitet wie schützende Arme, ihre Rinde erzählt von unzähligen Jahreszeiten. Ein Mutterbaum.
Ich habe sie umarmt. Nicht aus einer Idee heraus, nicht für ein Bild – es geschah ganz selbstverständlich. Manche mögen darüber schmunzeln, und das ist in Ordnung. Doch wer sich darauf einlässt, versteht vielleicht, warum Menschen seit jeher die Nähe alter Bäume suchen.
Ein solcher Baum ist mehr als Holz, Rinde und Blätter. Tief verwurzelt und zugleich dem Himmel entgegenwachsend, verbindet er, was wir oft als Gegensatz empfinden: Halt und Wachstum, Beständigkeit und Wandel. Seine Wurzeln durchziehen das dunkle Erdreich, während seine Krone Licht und Weite berührt.
Vielleicht berühren uns alte Bäume deshalb so tief. Weil sie etwas verkörpern, das uns im Alltag leicht verloren geht: verwurzelt zu sein und dennoch zu wachsen. Standhaft zu bleiben, ohne starr zu werden. Kraft aus der Tiefe zu schöpfen und sich dem Licht zuzuwenden.
Wer einen solchen Baum berührt, begegnet der Zeit, der Geduld und der stillen Weisheit des Lebens. Tilda, unsere junge Hündin, hat diesen Moment auf ihre Weise gefeiert – mit dem schönsten Stock, den der Wald an diesem Tag zu vergeben hatte. Vielleicht ist es genau das: Jeder findet im Wald, was er gerade braucht.
Vom plätschernden Bach im Tal bis zur alten Buche auf der Höhe – manchmal liegt das Schönste direkt vor der Haustür. In diesem Sinne wünsche ich dir ein wunderschönes Wochenende und einen Tag voller stiller, geschenkter Augenblicke.
Herzlichst,
Rainer Taufertshöfer | 1 035 |
| 6 | 2022 begegnete uns bei einer Wanderung in den Wäldern rund um unser Haus im Hochsolling ein Luchs. Kein flüchtiger Schatten, kein hastiges Verschwinden – er blieb ruhig stehen, sah uns an, setzte sich sogar noch hin, kratzte sich gelassen am Ohr und ging dann ganz selbstverständlich weiter in den Wald hinein. Für uns war das ein besonderer Moment: still, selten und eindrucksvoll. Eine Begegnung mit einem Tier, das nicht nur zur Natur gehört, sondern etwas von ihrer alten, unberührten Würde in sich trägt. Solche Augenblicke kann man nicht planen. Sie werden einem geschenkt.
Rainer Taufertshöfer | 1 223 |
| 7 | Warum ich hier bin – und nicht auf Malta, Zypern oder in Florida
Viele, die in Deutschland unabhängig über Gesundheitsthemen arbeiten, sind gegangen.
Das ist ihr Recht.
Aber es ist nicht mein Weg.
Ich bin hier.
Ich arbeite hier. Ich zahle hier Steuern. Ich stelle mich hier der Kritik.
Das ist kein Zufall und keine Not – das ist eine Entscheidung.
Denn wer von außerhalb spricht, riskiert Reichweite.
Wer hier spricht, riskiert Konsequenzen.
Ja, das bedeutet: Nicht jeder Satz, den ich fachlich formulieren könnte, erscheint in meinen Texten.
Nicht weil mir das Wissen fehlt.
Sondern weil ich diesen Diskurs dort führe, wo er zählt – und wo er angreifbar macht.
Haltung zeigt sich nicht im Exil.
Haltung zeigt sich dort, wo sie Konsequenzen hat.
Wer tiefer einsteigen will – nicht im Kommentarbereich, sondern im Gespräch:
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| 8 | Bhakdi sprach vom größten Medizinbetrug der Geschichte. Corona machte nur sichtbar, was längst lief.
Rainer Taufertshöfer | 1 416 |
| 9 | Wir vergessen nichts. Auch nicht, wer die Nadel glühen lassen wollte.
Rainer Taufertshöfer | 1 383 |
| 10 | TEIL 2 / 2 — Warum das nicht harmlos ist
(Fortsetzung)
Dieser Typ von Fehler ist nicht harmlos. Wer solche Behauptungen aufstellt, legt sie anderen in den Mund — und macht sie angreifbar. Kritiker brauchen für ihre Arbeit keine eigenen Argumente mehr. Sie müssen nur zitieren.
Das gilt für die politische Ebene. Auf der medizinischen Ebene wiegt es schwerer. Wer Wirkmechanismen falsch beschreibt, gibt Anwendern eine falsche Grundlage für Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen. Aus einem chemischen Fehler wird eine Anwendungserwartung. Aus einer falschen Anwendungserwartung wird im Ernstfall ein Schaden. Die Nachlässigkeit beim Überprüfen von Fakten und die Nachlässigkeit beim Beschreiben von Wirkprinzipien sind nicht zwei getrennte Probleme — sie haben dieselbe Wurzel.
Dasselbe Muster zeigt sich bei biochemischen Grundlagen. Im selben Interview wird behauptet, Chlordioxid erhöhe den Sauerstoffgehalt im Blut, weil es im Körper zu Sauerstoff zerfalle. Das ist chemisch falsch. Chlordioxid ist ein Oxidans — es reagiert, es zerfällt nicht zu molekularem Sauerstoff in relevantem Ausmaß. Oxidation und Sauerstoffzufuhr sind verschiedene Vorgänge. Ich beschreibe diesen Fehler und seine Konsequenzen in meinem Buch.
Wer bei überprüfbaren Sachverhalten nicht überprüft, gibt seinen Lesern keinen Grund, bei unüberprüfbaren Sachverhalten zu vertrauen.
Chlordioxid hat reales, chemisch beschreibbares Potenzial. Es gibt publizierte Forschung dazu, die einer sorgfältigen Analyse standhält. Ich kenne sie. Ich habe sie ausgewertet.
Dieses Potenzial wird nicht durch Gegner gefährdet. Es wird durch Behauptungen gefährdet, die einer einfachen Recherche nicht standhalten — und die jeden, der sie wiederholt, unglaubwürdig machen.
Mein Buch ist kein Angriff auf Chlordioxid. Es ist ein Versuch, das zu schützen, was an der Substanz real ist — gegen die, die es mit Unprüfbarem überladen.
Rainer Taufertshöfer
Heilpraktiker · freier Medizinjournalist
📖 Chlordioxid – Potenzial und Grenzen. WEITERGEDACHT: Was weder Befürworter noch Kritiker sagen.
ISBN 978-3-8192-0552-1 · 444 Seiten
Direkt beim Verlag: buchshop.bod.de/chlordioxid-potenzial-und-grenzen-rainer-taufertshoefer-9783819205521
Oder per ISBN in jeder Buchhandlung. | 1 382 |
| 11 | TEIL 1 / 2 — Drei Länder, ein Wort: „zugelassen”
Wer seit 18 Jahren mit einer Substanz arbeitet, weiß, was ihr schadet. Nicht allein der Mainstream. Ich habe darüber ein 444-seitiges Buch geschrieben. Und ich bin dafür, dass das Potenzial dieser Substanz endlich sauber erforscht wird — statt weiter durch das beschädigt zu werden, was in ihrem Namen behauptet wird.
Deshalb schreibe ich diesen Post.
In einem kürzlich erschienenen deutschsprachigen Podcast — veröffentlicht nach meinem Buch — wurde behauptet, Chlordioxid sei mittlerweile zugelassen in Honduras, Venezuela und Madagaskar.
Ich habe diese Behauptung recherchiert. Ergebnis:
Für Honduras existiert kein verifizierbarer Normtext. Der im Umfeld dieser Aussage genannte Dekret-Bezeichner führt in den öffentlich zugänglichen honduranischen Rechtsdatenbanken zu einem Umweltgesetz aus dem Jahr 1993. Kein Zulassungsverfahren, kein Arzneimittelrecht, keine Behördenentscheidung zu Chlordioxid.
Für Venezuela lässt sich der tatsächliche Vorgang rekonstruieren: Ein Gesundheitsminister kündigte 2020 in einer Fernsehansprache an, Chlordioxid neben Homöopathie in das staatliche COVID-Protokoll aufzunehmen. Die venezolanischen Wissenschafts- und Medizinakademien protestierten öffentlich dagegen. Ein Gesetz, ein Zulassungsverfahren, eine regulatorische Prüfung — nichts davon hat stattgefunden.
Für Madagaskar beschreibt der Sprecher im selben Interview die Bedingungen selbst, ohne es zu merken: ein ehemaliger Schüler seines Instituts habe sich selbst behandelt, habe dann einen Posten an einer Universität gehabt und das Verfahren dort angemeldet. Wörtlich: „Die Hürden sind natürlich kleiner an Madagaskar.” Das ist keine staatliche Arzneimittelzulassung. Das ist eine universitätsinterne Registrierung durch einen Schüler des Sprechers in einem Land mit niedrigen institutionellen Hürden.
Drei Länder, drei verschiedene Sachverhalte — alle unter dem gleichen Wort präsentiert: zugelassen.
Das ist kein Zufall. Es ist ein Muster. Ich analysiere es in meinem Buch unter dem Begriff der Ebenenverschiebung: Politische Notstandsentscheidungen, exekutive Protokollaufnahmen und institutionelle Registrierungen werden als regulatorische Anerkennungen dargestellt. Regulatorische Anerkennungen werden als Wirksamkeitsbelege behandelt. Zwei Kategorienfehler in einem Atemzug.
Bolivien ist der einzige belegte Fall: Ley Nr. 1351, ein pandemiegebundenes Notstandsgesetz von 2020 — ohne Wirksamkeitsfeststellung, ohne klinische Prüfung, gegen den gleichzeitigen Widerspruch des eigenen Gesundheitsministeriums. Ich widme diesem Fall ein eigenes Kapitel. Nicht weil das Gesetz Wirksamkeit belegt, sondern weil es ein Lehrstück dafür ist, wie eine politische Entscheidung in der Szene zur wissenschaftlichen Aussage umgedeutet wird.
👉 Warum dieser Fehlertyp nicht harmlos ist — und was er mit der Chemie zu tun hat: in Teil 2. | 1 331 |
| 12 | TEIL 1 / 2 — Drei Länder, ein Wort: „zugelassen”
Wer seit 18 Jahren mit einer Substanz arbeitet, weiß, was ihr schadet. Nicht allein der Mainstream. Ich habe darüber ein 444-seitiges Buch geschrieben. Und ich bin dafür, dass das Potenzial dieser Substanz endlich sauber erforscht wird — statt weiter durch das beschädigt zu werden, was in ihrem Namen behauptet wird.
Deshalb schreibe ich diesen Post.
In einem kürzlich erschienenen deutschsprachigen Podcast — veröffentlicht nach meinem Buch — wurde behauptet, Chlordioxid sei mittlerweile zugelassen in Honduras, Venezuela und Madagaskar.
Ich habe diese Behauptung recherchiert. Ergebnis:
Für Honduras existiert kein verifizierbarer Normtext. Der im Umfeld dieser Aussage genannte Dekret-Bezeichner führt in den öffentlich zugänglichen honduranischen Rechtsdatenbanken zu einem Umweltgesetz aus dem Jahr 1993. Kein Zulassungsverfahren, kein Arzneimittelrecht, keine Behördenentscheidung zu Chlordioxid.
Für Venezuela lässt sich der tatsächliche Vorgang rekonstruieren: Ein Gesundheitsminister kündigte 2020 in einer Fernsehansprache an, Chlordioxid neben Homöopathie in das staatliche COVID-Protokoll aufzunehmen. Die venezolanischen Wissenschafts- und Medizinakademien protestierten öffentlich dagegen. Ein Gesetz, ein Zulassungsverfahren, eine regulatorische Prüfung — nichts davon hat stattgefunden.
Für Madagaskar beschreibt der Sprecher im selben Interview die Bedingungen selbst, ohne es zu merken: ein ehemaliger Schüler seines Instituts habe sich selbst behandelt, habe dann einen Posten an einer Universität gehabt und das Verfahren dort angemeldet. Wörtlich: „Die Hürden sind natürlich kleiner an Madagaskar.” Das ist keine staatliche Arzneimittelzulassung. Das ist eine universitätsinterne Registrierung durch einen Schüler des Sprechers in einem Land mit niedrigen institutionellen Hürden.
Drei Länder, drei verschiedene Sachverhalte — alle unter dem gleichen Wort präsentiert: zugelassen.
Das ist kein Zufall. Es ist ein Muster. Ich analysiere es in meinem Buch unter dem Begriff der Ebenenverschiebung: Politische Notstandsentscheidungen, exekutive Protokollaufnahmen und institutionelle Registrierungen werden als regulatorische Anerkennungen dargestellt. Regulatorische Anerkennungen werden als Wirksamkeitsbelege behandelt. Zwei Kategorienfehler in einem Atemzug.
Bolivien ist der einzige belegte Fall: Ley Nr. 1351, ein pandemiegebundenes Notstandsgesetz von 2020 — ohne Wirksamkeitsfeststellung, ohne klinische Prüfung, gegen den gleichzeitigen Widerspruch des eigenen Gesundheitsministeriums. Ich widme diesem Fall ein eigenes Kapitel. Nicht weil das Gesetz Wirksamkeit belegt, sondern weil es ein Lehrstück dafür ist, wie eine politische Entscheidung in der Szene zur wissenschaftlichen Aussage umgedeutet wird.
👉 Warum dieser Fehlertyp nicht harmlos ist — und was er mit der Chemie zu tun hat: in Teil 2. | 1 |
| 13 | Die Presseexemplare sind eingetroffen.
Ich nehme euch kurz mit ans Regal – einmal die Kamera rüber, mehr braucht es nicht. Dass diese Bücher jetzt physisch hier stehen, ist für mich ein Moment, an dem ich euch teilhaben lassen wollte.
Mehr sage ich an dieser Stelle nicht. Nur das:
Chlordioxid – Potenzial und Grenzen.
444 Seiten · Fadenbindung · Hardcover · ISBN 978-3-8192-0552-1
Direkt bestellen: https://buchshop.bod.de/chlordioxid-potenzial-und-grenzen-rainer-taufertshoefer-9783819205521 | 1 339 |
| 14 | Oxidantien: Vom Feindbild zum Regulationsprinzip
Über Chlordioxid wird seit Jahren so gesprochen, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten: Wundermittel oder Gift.
Genau diese Vereinfachung ist das Problem.
Oxidation ist im Organismus weder automatisch heilend noch automatisch zerstörerisch. Sie ist ein biologisches Grundprinzip. Entscheidend ist nicht das Schlagwort, sondern der Kontext: Konzentration, Zeitpunkt, biologischer Zustand, Dauer der Einwirkung und die Frage, ob ein System regulieren kann – oder bereits überfordert ist.
Schon 2019 habe ich in meinem Artikel über Oxidantien darauf hingewiesen, dass die medizinische Fachwelt längst an Redox-Prozessen, Protein-Thiol-Schaltern und oxidativen Regulationsmechanismen forscht.
Der öffentliche Diskurs über Chlordioxid ist dagegen bis heute auf einem erschreckend niedrigen Niveau stehengeblieben:
Die einen überhöhen.
Die anderen verteufeln.
Beide vereinfachen.
Genau hier setzt mein Buch „Chlordioxid – Potenzial und Grenzen“ an.
Es ist kein Protokollbuch.
Keine Anleitung.
Keine Verteidigungsschrift.
Und keine Gegenschrift.
Es ist der Versuch, einen entgleisten Diskurs neu zu ordnen – chemisch, biologisch, historisch und erkenntnistheoretisch.
Denn die entscheidende Frage lautet nicht:
Ist Chlordioxid gut oder schlecht?
Sondern:
Unter welchen Bedingungen kann dieselbe Substanz völlig unterschiedliche Effekte entfalten?
Hier der Artikel als Einstieg in diesen Gedanken:
https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/Oxidantien-die-Metamorphose-zum-Heilmittel
Mehr zum Buch:
https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/buch-chlordioxid-potenzial-und-grenzen
Rainer Taufertshöfer
Medizinjournalist · Heilpraktiker · Autor von
„Chlordioxid – Potenzial und Grenzen“ | 1 799 |
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Rainer Taufertshöfer
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| 16 | 𝗪𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗠𝗶𝘁𝘁𝗲𝗹 𝗮𝗹𝗹𝗲𝘀 𝗸𝗮𝗻𝗻, 𝗸𝗮𝗻𝗻 𝗲𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁𝘀
Es gibt einen Satz, der in der Naturheilkunde sofort jeden Verdacht wecken müsste – und es doch nie tut: „Dieses eine Mittel hilft gegen fast alles.” Diese Woche ist es wieder ein bestimmter Wirkstoff, dem man im selben Atemzug Heilung bei Krebs, bei Virusinfekten, bei Impfschäden, bei Rheuma, bei Herzschwäche und nebenbei beim Heuschnupfen zuschreibt. Angeblich ohne den geringsten Schaden.
Ich will dem Stoff nichts nehmen. Er hat eine große Geschichte, einen Nobelpreis, und in der Laborforschung tatsächlich interessante Spuren bis hinein in die Onkologie. Das ist seriös, das ist belegt, darüber lohnt sich jedes Gespräch.
Unredlich wird es erst dort, wo aus dieser Geschichte eine Allzweckwaffe geschmiedet wird. Was im Reagenzglas eine Zelle stört, heilt noch lange keinen Menschen. Gäbe es wirklich ein Molekül, das gegen alles wirkt, läge die Krebsmedizin nicht seit Jahrzehnten in ihrer heutigen Ratlosigkeit.
Und ich muss das nicht aus Studien ableiten. Es sitzt mir gegenüber. Mir gegenüber sitzen Menschen, die seit vielen Monaten Ivermectin gegen ihren Krebs nehmen – diszipliniert, hoffnungsvoll, überzeugt. Und der Krebs ist nicht verschwunden, nicht kleiner geworden, nicht überwunden. Sie sind weiter auf der Suche. Wäre die Wunderliste wahr, würden diese Menschen nicht vor mir sitzen. Sie säßen längst gesund zu Hause.
Der eigentliche Punkt liegt aber tiefer – und er ist unbequem für genau die Szene, die solche Listen teilt.
Diese Denkweise ist nichts anderes als Schulmedizin in grünem Gewand. Früher hieß die eine Wunderlösung Chemotherapie, heute heißt sie eben anders. Der Reflex bleibt identisch: ein Stoff gegen den Feind, und damit sei die Sache verstanden. Man wechselt das Präparat und glaubt, man hätte das System verlassen. Dabei hat man nur die Aufschrift getauscht.
Solange dieser Reflex regiert, kehrt die Krankheit zurück. Denn niemand stellt die Frage, auf die es ankommt: Warum dieser Mensch, warum dieses Gewebe, warum gerade jetzt? Welcher innere Zustand hat dem Ganzen überhaupt erst den Boden bereitet?
Wer schwer krank ist, sammelt am Ende Substanzen wie andere Briefmarken – und bleibt trotzdem krank. Was fehlt, ist kein weiteres Mittel. Was fehlt, ist jemand, der die Heilsversprechen der Alternativszene ebenso nüchtern liest wie die Erfolgsrhetorik der Kliniken, und der den Unterschied kennt zwischen einem Hinweis, einer Hoffnung und einem Beweis.
Genau diese Denkfalle habe ich in zwei ausführlichen Texten auseinandergenommen – auch den vielzitierten „84,4 Prozent”-Satz, mit dem gerade Reichweite gemacht wird:
https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/ivermectin-krebs-denkfalle
https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de/ivermectin-fenbendazol-krebs-denkfalle
Wer mag, liest nach. Und entscheidet danach selbst, ob er weiter Mittel sammelt – oder endlich beginnt zu verstehen, was bei ihm wirklich geschieht.
Euer Rainer Taufertshöfer
𝗞𝗼𝗻𝘁𝗮𝗸𝘁 · 𝗘𝗶𝗻𝗼𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗴 · 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻
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| 17 | TEIL 2/2 — Die Zahl, die sie dir niemals zeigen
„Statine senken das Risiko um fast die Hälfte!” Klingt nach Wunder. In der großen JUPITER-Studie sank das Risiko fürs Hauptereignis – Infarkt, Schlaganfall, Gefäßeingriff, Tod – um rund vierundvierzig Prozent. Beeindruckend. Bis du die zweite Zahl liest.
Dieselbe Studie, absolut gerechnet: Die Ereignisrate fiel von 1,36 auf 0,77 pro hundert Personenjahre. Übersetzt: Zwanzig Menschen müssen das Mittel fünf Jahre lang täglich schlucken, damit ein Einziger davon profitiert.
Neunzehn von zwanzig haben nichts davon. Null. Sie tragen nur das Risiko – Muskelschäden sind dokumentiert – und zahlen brav. Die „minus 44 Prozent” und die „neunzehn von zwanzig umsonst” sind dieselben Daten. Die erste Zahl steht im Prospekt. Die zweite im Kleingedruckten, das keiner liest.
Was ich darin sehe – meine Lesart, nicht die der Forscher: Hier lügt niemand. Man wählt nur aus, welche wahre Zahl auf die Folie kommt. Das ist eleganter als eine Lüge. Und wirksamer.
Und jetzt der eigentliche Witz
Cholesterin ist gar nicht der Feind. Dein Gehirn besteht zu rund sechzig Prozent aus Fett und lebt von diesem Stoff. Er baut deine Nervenhüllen, jede Synapse, deine Sexualhormone, dein Vitamin D, deine Gallensäuren. Dein Körper stellt ihn nicht aus Versehen her – er stellt ihn her, weil er ihn braucht.
Über deine konkrete Verordnung sage ich nichts; das entscheidet niemand über einen Post. Aber einen hohen Wert für sich allein zum Täter zu erklären, ist ungefähr so schlau, wie die Feuerwehr festzunehmen, weil sie immer da steht, wo es brennt.
Die einzige Frage, die zählt
Nicht: Ist meine Zahl zu hoch? Sondern: Warum produziert mein Körper sie – jetzt, so, bei mir? Was im Terrain – Stoffwechsel, Entzündung, wie ich lebe – ruft das hervor?
Darauf antwortet kein Grenzwert. Keine Tablette. Und, ganz ehrlich, auch kein viraler Post, kein YouTube-Guru, kein Chatbot. Wer jetzt eigenmächtig irgendetwas absetzt, weil im Netz jemand laut wird, hat nur die eine Panik gegen die andere getauscht. Die Schreihälse der Gegenseite befreien dich nicht – sie verkaufen dir dasselbe Geschäft mit umgedrehtem Vorzeichen.
Die Antwort heißt nicht „setz ab”. Sie heißt: Frag, warum. Und frag jemanden, der die Ebenen kennt – nicht den Rezeptblock, nicht den Algorithmus.
Euer Rainer Taufertshöfer
https://t.me/taufertshoefer | 1 708 |
| 18 | TEIL 1/2 — Dein Cholesterin ist „zu hoch”? Frag mal, wer das entschieden hat.
Vor vierzig Jahren war ein Wert von 300 völlig in Ordnung. Heute greift der Arzt schon bei 190 zum Rezeptblock – als hinge dein Leben an der nächsten Tablette.
Was hat sich in diesen vierzig Jahren verändert? Dein Körper nicht. Das Cholesterin nicht. Nur eine Zahl auf einem Blatt Papier. Jemand hat sie nach unten geschoben – und mit jedem Zentimeter wurden über Nacht Millionen Kerngesunde zu Patienten.
Wer dir die Krankheit andreht
Diese Schwelle wird nicht im Labor entdeckt. Sie wird in Gremien beschlossen. Und wer da sitzt, solltest du wissen: Beim großen US-Cholesterinpanel 2013 hatten acht von fünfzehn Mitgliedern Geld aus genau der Industrie kassiert, die die Senker verkauft – der Vorsitzende eingeschlossen.
Einzelfall? Eine Untersuchung von sechzehn Leitlinien fand zehn, die ihre Krankheitsdefinition auswalzten: Schwellen runter, „Vorstufen” erfunden, frische Patienten geboren. Wie viele davon prüften, ob das irgendjemandem schadet? Keine. Nicht eine.
Das ist kein Versehen. Das ist ein Geschäftsmodell. Wer die Grenze verschiebt, druckt sich seine Kundschaft selbst.
Aber die Mittel wirken doch? Halt dich fest. Teil 2. | 2 322 |
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| 20 | 𝗩𝗶𝗲𝗿 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗹𝗮𝗻𝗴 𝘄𝗮𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗭𝘄𝗲𝗶𝗳𝗲𝗹 𝗱𝗮𝘀 𝗩𝗲𝗿𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻.
Wer fragte, wurde sortiert. Wer ablehnte, verlor Job, Konto, Bewegungsfreiheit. Die Staatsanwälte hatten Zeit – für Ärzte, die ein Attest schrieben. Für die, die sich der Spritze entzogen.
Jetzt schreibt eine Strafrechtsprofessorin in einem bürgerlichen Magazin den Satz, den man bis vor Kurzem nur „Querdenkern“ zugetraut hätte: Die Kampagne könnte strafrechtliche Konsequenzen haben. Aufklärungspflicht. Körperverletzung im Amt.
👉 https://www.cicero.de/kultur/corona-aufarbeitung-impfschaden-und-strafrechtliche-verantwortung
Das ist die Pointe, an der sich alles dreht: Die Frage, die als irrational galt, war juristisch die präziseste von allen. Wurde aufgeklärt? War das Ja der Geimpften ein informiertes Ja – oder ein Ja unter Druck, im Gewand der Freiwilligkeit?
Ein Eingriff in den Körper ohne wirksame Einwilligung hat einen Namen. 𝗗𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗔𝗸𝘁𝗶𝘃𝗶𝘀𝘁. 𝗗𝗲𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗴𝗶𝗯𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗦𝘁𝗿𝗮𝗳𝗴𝗲𝘀𝗲𝘁𝘇𝗯𝘂𝗰𝗵.
Und jetzt beobachtet man, wie die Verantwortung wandert. Nicht nach oben, wo entschieden wurde. Nach unten, zum letzten Glied der Kette: zum Arzt, der die Nadel hielt. Die Apparate schützen sich selbst – das ist keine Verschwörung, das ist ihre Funktionsweise.
Man muss nichts behaupten. Es genügt, die alte Frage stehen zu lassen, diesmal von einem Lehrstuhl für Strafrecht: Wer hat eigentlich wen über was nicht aufgeklärt?
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