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Rainer Taufertshöfer (öffentlich)

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Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · freier Medizinjournalist · Forscher · Entwickler · Fachbuchautor Impressum & Anbieterkennzeichnung: www.forschungsseminare.de/impressum Datenschutz: www.forschungsseminare.de/datenschutz

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📈 Telegram 频道 Rainer Taufertshöfer (öffentlich) 的分析概览

频道 Rainer Taufertshöfer (öffentlich) (@taufertshoefer) 德语 语言赛道中的 是活跃参与者。目前社区聚集了 13 970 名订阅者,在 医学 类别中位列第 1 814,并在 德国 地区排名第 775

📊 受众指标与增长动态

невідомо 创建以来,项目保持高速增长,吸引了 13 970 名订阅者。

根据 01 九月, 2026 的最新数据,频道保持稳定运转。过去 30 天订阅人数变化为 -38,过去 24 小时变化为 -3,整体触达仍然可观。

  • 认证状态: 未认证
  • 互动率 (ER): 平均受众互动率为 15.92%。内容发布后 24 小时内通常能获得 7.14% 的反应,占订阅者总量。
  • 帖子覆盖: 每篇帖子平均可获得 2 225 次浏览,首日通常累积 997 次浏览。
  • 互动与反馈: 受众积极参与,单帖平均反应数为 34
  • 主题关注点: 内容集中在 taufertshöfer, neujahrsfest, einordnung, körper, natugena 等核心主题上。

📝 描述与内容策略

作者将该频道定位为表达主观观点的平台:
Rainer Taufertshöfer Heilpraktiker · freier Medizinjournalist · Forscher · Entwickler · Fachbuchautor Impressum & Anbieterkennzeichnung: www.forschungsseminare.de/impressum Datenschutz: www.forschungsseminare.de/datenschutz

凭借高频更新(最新数据采集于 02 九月, 2026),频道始终保持新鲜度与高覆盖。分析显示受众积极互动,使其成为 医学 类别中的关键影响点。

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„CDL wird verboten.” Läuft durch jeden Kanal. Stimmt nicht. Und es lohnt sich zu fragen, wem der Satz nützt. Was tatsächlich
„CDL wird verboten.” Läuft durch jeden Kanal. Stimmt nicht. Und es lohnt sich zu fragen, wem der Satz nützt. Was tatsächlich passiert: Die EU hat das Biozid-Genehmigungsverfahren für Chlordioxid-Fertiglösungen nach Jahren abgeschlossen. Die Übergangszeit endet. Ab jetzt entscheidet nicht mehr, wer verkaufen will – sondern wer verkaufen darf. Der Stichtag ist kein Schalter, der den Markt abstellt. Er ist ein Filter. Der Filter hat drei Stufen. Erstens: Der Wirkstoff muss von einem Lieferanten stammen, der auf der Artikel-95-Liste der ECHA steht. Das ist die Eintrittskarte. Pflicht übrigens schon seit 2015. Zweitens: Das fertige Produkt braucht eine Zulassung oder einen fristgerecht gestellten Zulassungsantrag. Wer den Antrag gestellt hat, verkauft während des laufenden Verfahrens legal weiter. Drittens: Der Händler muss von genau solchen Herstellern beziehen – und darf die Ware nicht anfassen. Wer ein konformes Großgebinde kauft und selbst in Fläschchen umfüllt, stellt rechtlich ein neues Produkt her. Ohne Zulassung. Kette gerissen – bei identischem Inhalt. Das ist die eigentliche Nachricht: Aussortiert wird nicht die Substanz. Aussortiert werden Umfüller, Selbstabfüller und Bezieher aus intransparenten Quellen. Wer die Kette geschlossen hat, bleibt am Markt. Woher also die Verbotspanik? Nicht aus Brüssel. Aus Händler-Newslettern: neue Regeln, mögliche Engpässe, Bedarf rechtzeitig planen. Übersetzt: Kauft. Jetzt. Bei uns. Angst verkauft schneller als Rechtslage. Und der Punkt, den in dieser Debatte niemand ausspricht: Ich halte von der Bevorratung von Fertiglösungen ohnehin nichts. Nicht aus regulatorischen Gründen – aus chemischen. Chlordioxid ist ein Gas in Wasser, gehalten von nichts als Gleichgewichtskräften. Die Zahl auf dem Etikett ist ein Momentanwert. Jeder Tag, jede Öffnung, jedes Grad verändert, was in der Flasche ist. Wer heute zehn Flaschen in den Keller stellt, besitzt in einem Jahr zehn unbekannte Systeme. Warum, steht in meinem Buch – über mehrere Kapitel. Die Ironie: Verknappungspanik für ein Produkt, das Vorratshaltung chemisch nicht belohnt. Noch etwas. Das kolportierte Datum 1. September habe ich in keiner amtlichen Quelle gefunden. Wer die Verordnung hat – her damit. So arbeitet man. Alles andere ist Weitererzählen. Ein Verbot ist es nicht. Eine Sortierung ist es. Wer euch das eine als das andere verkauft, verkauft euch gerade etwas Drittes. Euer Rainer Taufertshöfer WWW.FORSCHUNGSSEMINARE.DE
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𝗪𝗮𝗰𝗵𝘀𝘁𝘂𝗺𝘀𝗯𝗿𝗮𝗻𝗰𝗵𝗲 𝗮𝘂𝗳 𝗘𝘅𝗽𝗮𝗻𝘀𝗶𝗼𝗻𝘀𝗸𝘂𝗿𝘀 2018 stand ich auf dem Spirit of Health Kongress in Berlin und sagte einen Satz, den mir einige übelgenommen haben. Wir haben kein Gesundheitswesen mehr. Wir haben eine Gesundheitswirtschaft. Und die verbrennt jeden Tag eine Milliarde Euro. 👉🏻 https://forschungsseminare.de/2021/02/05/video-naturheilkunde-unter-dauerbeschuss-spirit-of-health-kongress-2018/ Die Zahl stimmte. Die Gesundheitsausgaben lagen 2018 bei 390,6 Milliarden Euro. Macht 1,07 Milliarden am Tag. Für 2024 weist das Statistische Bundesamt 538,2 Milliarden aus, für 2025 schätzt es 579,5 Milliarden. Das sind rund 1,59 Milliarden Euro. Pro Tag. Eine halbe Milliarde mehr als damals. Jeden Tag. 𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗦𝘁𝗮𝗮𝘁 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁 𝘀𝗰𝗵𝗿𝗲𝗶𝗯𝘁 Wer das für Polemik hält, lese nach, was die Bundesregierung über sich selbst veröffentlicht. Es gibt eine Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung. Geführt wird sie nicht vom Gesundheitsministerium, sondern vom Wirtschaftsministerium. In der amtlichen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung taucht Gesundheit gar nicht als eigener Wirtschaftszweig auf. Man hat sie eigens herausgelöst, um sie als Branche betrachten zu können. Die Ergebnisse für 2025: 498,4 Milliarden Euro Bruttowertschöpfung, 12,4 Prozent der gesamten Wertschöpfung des Landes, fast 1,4 Milliarden pro Tag. Jeder achte erwirtschaftete Euro, jeder sechste Erwerbstätige, 7,7 Millionen Menschen. Und auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums steht dazu, die Gesundheitswirtschaft sei "weiterhin eine Wachstumsbranche auf Expansionskurs". Kein Satz aus einem Pharmaprospekt. Die Selbstbeschreibung des Hauses, das für Kranke zuständig sein soll. 𝗪𝗮𝗿𝘂𝗺 𝗱𝗮𝘀 𝗴𝗲𝗿𝗮𝗱𝗲 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁 𝘇ä𝗵𝗹𝘁 Am 29. Juli hat Carsten Linnemann dieses Ministerium übernommen. Betriebswirt, promovierter Volkswirt, davor Deutsche Bank Research. Kein Mediziner. Im Mai 2025 hatte er selbst gesagt, als Gesundheitsminister wäre er wahrscheinlich nicht erfolgreich gewesen. Die Leute hätten gefragt, was er damit zu tun habe. Schuster, bleib bei deinen Leisten. Der Kanzler begründete die Besetzung damit, dieses Ministerium stehe für den am schnellsten wachsenden Bereich der deutschen Volkswirtschaft. Damit ist alles gesagt. Wer eine Wachstumsbranche verwalten lässt, holt keinen Arzt. Er holt einen Ökonomen. Die Personalie ist nicht der Skandal. Sie ist das Eingeständnis. 𝗪𝗮𝘀 𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗮𝗿𝗶𝗻 𝘀𝗲𝗵𝗲 Wachstum heißt in dieser Rechnung: mehr Leistungen, mehr Behandlungen, mehr Umsatz. Ein System, das daran gemessen wird, kann kein Interesse an weniger Patienten haben. Das ist kein Vorwurf gegen eine Person. Das ist die Kennzahl, an der sie beurteilt wird. Genau deshalb wird Prävention seit Jahrzehnten angekündigt und nie finanziert. Nicht aus Unvermögen. Ein gesunder Mensch ist in dieser Rechnung kein Ertrag. Er ist ein Ausfall. Seit 1994 haben sich die Gesundheitsausgaben mehr als verdreifacht, ihr Anteil am Bruttoinlandsprodukt stieg von 9,5 auf 12,4 Prozent. Die Branche wächst schneller als die Volkswirtschaft, in der sie steckt. Ob die Menschen dabei gesünder geworden sind, ist in keiner dieser Rechnungen eine Kennzahl. Euer Rainer Taufertshöfer Kontakt · Einordnung · Informationen Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) Online-Informationsangebote Vertiefende Inhalte, Analysen und Einordnungen finden Sie hier: Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare – zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de Social Media & laufende Kommentare Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.com/share/1DKKMrsLKA/?mibextid=wwXIfr
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𝗗𝗮𝘀 𝗦𝗮𝗲𝘁𝘁𝗶𝗴𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝗶𝗴𝗻𝗮𝗹 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗮𝗯𝗿𝗶𝗸 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟮 𝘃𝗼𝗻 𝟮 𝗪𝗮𝘀 𝗯𝗹𝗲𝗶𝗯𝘁, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗺𝗮𝗻 𝗮𝘂𝗳𝗵ö 𝗿𝘁 Nichts. Das ist keine Behauptung von Kritikern, das steht in den Studien der Hersteller. In SURMOUNT-4 nahmen jene Teilnehmer, die nach 36 Wochen auf Placebo umgestellt wurden, im Mittel rund vierzehn Prozent wieder zu. Eine Auswertung von über 60.000 Patienten, vorgestellt auf dem ENDO-Kongress 2026, zeigt Abbruchraten von 41,5 Prozent nach einem Jahr und 58 Prozent nach zwei Jahren. Gründe waren Kosten, Nebenwirkungen und Lieferengpässe. Was währenddessen verloren geht, kehrt nicht vollständig zurück. Auf dem ADA-Kongress 2026 wurde beziffert, dass bei den höher dosierten Präparaten vierzig Prozent und mehr des Gewichtsverlusts aus fettfreier Masse stammen können, also aus Muskulatur. Muskeln baut niemand nebenbei wieder auf. Fett kommt von allein. Dazu der seltene, aber endgültige Schaden. Die europäische Arzneimittelbehörde hat NAION, eine Durchblutungsstörung des Sehnervs mit meist bleibendem Sehverlust, als sehr seltene Nebenwirkung in die Produktinformation aufnehmen lassen, bis zu ein Fall auf 10.000 Behandelte. Selten, das gehört dazugesagt. In Dänemark haben erste Betroffene dafür staatliche Entschädigungen erhalten. Der Staat zahlt, der Hersteller verkauft weiter. 𝗗𝗲𝗿 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗩𝗼𝗿𝗴𝗮𝗻𝗴 Hier wird nichts geheilt und nichts wiederhergestellt. Hier wird ein körpereigenes Regulationssystem stillgelegt und durch ein gemietetes ersetzt. Die Miete läuft monatlich, in bar, und der Vertrag endet nie freiwillig, weil die Kündigung die Beschwerde zurückbringt. Das Bemerkenswerte ist nicht die Substanz. Es ist die Umkehrung. Ein Körper, der seine eigene Sattmeldung nicht mehr hört, teilt damit etwas mit. Die Frage wäre, was. Die Antwort der Industrie lautet, dass sich diese Frage erübrigt, weil das Signal jetzt von außen kommt. Wer die Frage nicht stellt, bekommt sie auch nicht beantwortet. Er bekommt eine Tablette. Euer Rainer Taufertshöfer Kontakt · Einordnung · Informationen Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) Online-Informationsangebote Vertiefende Inhalte, Analysen und Einordnungen finden Sie hier: Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare – zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de Social Media & laufende Kommentare Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.com/share/1DKKMrsLKA/?mibextid=wwXIfr
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𝗗𝗮𝘀 𝗦ä𝘁𝘁𝗶𝗴𝘂𝗻𝗴𝘀𝘀𝗶𝗴𝗻𝗮𝗹 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗮𝗯𝗿𝗶𝗸 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟭 𝘃𝗼𝗻 𝟮 Am 1. September kommt die sogenannte Abnehmspritze als Tablette auf den deutschen Markt. Wer verstehen will, was da verkauft wird, muss kurz beim Körper bleiben und nicht bei der Werbung. 𝗪𝗮𝘀 𝗱𝗮 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁 Im Darm sitzen Zellen, die nach jeder Mahlzeit ein Hormon ausschütten. Es heißt GLP-1. Es meldet der Bauchspeicheldrüse, dass Insulin gebraucht wird, es bremst die Magenentleerung, und es sagt dem Gehirn, dass genug gegessen ist. Gewöhnliche Physiologie. Jeder Mensch macht das mehrmals täglich, ohne es zu bemerken. Semaglutid ist ein Nachbau dieses Hormons. Es dockt an dieselben Rezeptoren an, in Darm und Gehirn. Der Unterschied liegt allein in der Zeit. Das körpereigene Signal ist nach Minuten abgebaut. Der Nachbau hält eine Woche. Damit bekommt der Körper eine Sattmeldung, die nicht mehr aufhört. Nicht weil er satt ist, sondern weil ihm gesagt wird, er sei es. 𝗔𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗿 𝗡𝗲𝗯𝗲𝗻𝘄𝗶𝗿𝗸𝘂𝗻𝗴 𝘄𝗶𝗿𝗱 𝗲𝗶𝗻 𝗣𝗿𝗼𝗱𝘂𝗸𝘁 Semaglutid ist seit 2018 als Diabetesmittel zugelassen und heißt dort Ozempic. Entwickelt wurde es für den Blutzucker. Dass die Patienten dabei abnahmen, war zunächst Begleiterscheinung. Als das bekannt wurde, entwickelte der Hersteller ein zweites Präparat genau dafür. Es heißt Wegovy, ist seit Januar 2022 zugelassen und seit Juli 2023 in Deutschland erhältlich. Gleicher Wirkstoff, höhere Dosis, zweite Zulassung, zweiter Markt. Der Gesetzgeber hat den Vorgang durchaus erkannt. Wegovy steht in Anlage II der Arzneimittel-Richtlinie, eingestuft als Lifestyle-Arzneimittel, und ist deshalb nicht erstattungsfähig. Bezahlt wird aus eigener Tasche. 𝗗𝗶𝗲 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲 𝗛𝗲𝗺𝗺𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗳ä𝗹𝗹𝘁 Bisher musste gespritzt werden. Wer sich wöchentlich selbst eine Nadel setzt, trifft eine Entscheidung. Diese Hürde fällt jetzt weg. Der Preis dafür steht offen in der Fachpresse. Weil oral kaum etwas aufgenommen wird, enthält die Tablette rund die siebzigfache Wirkstoffmenge der Spritze. Möglich macht das ein Absorptionsverstärker. Wie viel davon tatsächlich ankommt, schwankt von Tag zu Tag. Man schluckt das Siebzigfache, damit ungefähr dasselbe wirkt. Ungefähr. Der Markt läuft der Zulassung dabei längst davon. In Online-Werbung für diese Präparate wird die zugelassene Indikation bereits falsch wiedergegeben, und die gezeigten Modelle haben sichtbar nicht den Körperbau, für den das Mittel überhaupt zugelassen ist. Bleibt die Frage, die in keinem Werbetext auftaucht: Was passiert eigentlich, wenn man das Mittel wieder absetzt. Die Antwort steht in den Zulassungsstudien der Hersteller selbst. Sie folgt in Teil 2.
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NACHTRAG ZU DEN FELDBETTEN IN FRANKFURT Eine Leserin, die früher selbst am Frankfurter Flughafen gearbeitet hat, hat uns inzwischen berichtet, dass solche Feldbetten für gestrandete Transitpassagiere bzw. Durchreisende bereitgehalten werden. Da musste ich unwillkürlich an das Jahr 2011 denken. Auf einem Rückflug aus Indien über Usbekistan strandeten wir nachts in Taschkent. Der damalige „internationale Flughafen“ bestand gefühlt aus einer kleinen Terminalhalle – und unser Nachtquartier war schlicht der Fußboden. Mein Rucksack diente als Kopfkissen, meine beiden kleinen Kinder hatte ich bei mir im Arm und meine Frau lag dicht daneben. So lagen wir als Familie zusammengekuschelt auf dem Flughafenboden und warteten auf unseren Weiterflug. Damals habe ich das unter „Abenteuer Zentralasien“ verbucht. Es war 2011, Taschkent, Usbekistan. Nun sind 15 Jahre vergangen. Wir befinden uns nicht in Taschkent 2011, sondern am Frankfurter Flughafen 2026 – einem der bedeutendsten internationalen Luftverkehrsdrehkreuze Europas. Aber immerhin hat der Fortschritt Einzug gehalten: In Taschkent gab es damals den Fußboden. In Frankfurt gibt es heute Feldbetten. Man soll ja nicht behaupten, Deutschland entwickle sich nicht weiter. 😉
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HUNDERTE FELDBETTEN AM FRANKFURTER FLUGHAFEN. WAS WIRD HIER VORBEREITET? Gestern Abend, Terminal 1 in Frankfurt. Ich komme au
HUNDERTE FELDBETTEN AM FRANKFURTER FLUGHAFEN. WAS WIRD HIER VORBEREITET? Gestern Abend, Terminal 1 in Frankfurt. Ich komme aus dem Ankunftsbereich – und laufe plötzlich an einer Reihe nach der anderen vorbei. Feldbetten. Nicht zehn. Nicht zwanzig. Hunderte. Sie stehen dort offen sichtbar im Terminal. Teilweise zusammengeklappt, teilweise offenbar unmittelbar einsatzbereit. Passagiere laufen einfach daran vorbei. Ich habe die gesamte Strecke gefilmt. Natürlich gibt es eine banale Erklärung: Flugausfälle. Gestrandete Reisende. Vorbereitung auf Störungen im Nachtbetrieb. Das ist möglich. Nur erklärt „Routine“ noch nicht automatisch, warum an diesem Abend eine derart große Menge unmittelbar im Terminal bereitsteht. Und genau deshalb sollte man nicht spekulieren. Aber man darf fragen. Was erwartet man am Frankfurter Flughafen? Eine größere Störung im Flugverkehr? Eine Notfallübung? Eine Evakuierungs- oder Aufnahmesituation? Oder werden schlicht Kapazitäten vorbereitet, von denen der normale Passagier nichts weiß? Deutschland wird gleichzeitig immer stärker als logistische Drehscheibe für große zivile und militärische Bewegungen vorbereitet. Ob das mit diesen Betten irgendetwas zu tun hat? Dafür gibt es bislang keinen Beleg. Aber genau deshalb stelle ich die Frage und erfinde keine Antwort. Denn manchmal beginnt interessante Recherche nicht mit einem Dokument. Sondern mit etwas, an dem tausende Menschen vorbeilaufen – und kaum jemand fragt, warum es dort steht. Frankfurt, Terminal 1. Hunderte Feldbetten. Vielleicht vollkommen banal. Vielleicht auch nicht. Weiß jemand, wofür sie bereitstanden?
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Diese Recherche hat mich fassungslos gemacht. Ein Politoffizier der DDR-Grenztruppen als mächtigster Personalvertreter der Bundespolizei – mehr muss man über den Zustand dieses Landes kaum wissen. Sehen Sie selbst. https://youtu.be/rQ2v62LKCuI?si=AJ64ojrIDzRDmsWq
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𝗥𝗮𝗱𝗵𝗮𝗸𝘂𝗻𝗱 · Indien Es war in letzter Zeit still auf meinen Kanälen, und ich sage gleich dazu, dass es wahrscheinlich+4
𝗥𝗮𝗱𝗵𝗮𝗸𝘂𝗻𝗱 · Indien Es war in letzter Zeit still auf meinen Kanälen, und ich sage gleich dazu, dass es wahrscheinlich noch eine Weile so bleibt. Ich bin in Indien, in Radhakund, und die Bilder zeigen eines der Projekte, die ich hier vor Ort besuche. Prem Prasad nennt sich das. Zweimal am Tag wird auf der Straße ausgeteilt, an die, die kommen, und das sind, wie man sieht, vor allem Kinder. Zwei große Töpfe, zwei Kellen, Blätterschalen, viele Hände, die nicht warten wollen, und in wenigen Minuten sind die Töpfe leer und das war es für diesen Durchgang. Es gibt keine Bühne und keine Rede dazu, es wird einfach ausgeteilt. Seit fast zwei Jahrzehnten komme ich hierher, und die Kontakte, die ich hier habe, sind über diese Jahre gewachsen. Ich bewege mich so wie die Leute selbst, mit dem Scooty durch den Verkehr und durch den Staub, nicht mit Fahrer und getönten Scheiben von einem Hotel zum nächsten. Dazu die tropische Hitze, und im Moment ist Monsun. Das ist anstrengend, manchmal nervig, und es ist die einzige Art, wie man dieses Land wirklich mitbekommt. Die Projekte, die ich hier besuche, dieses und daneben Tierschutzprojekte, sind gut strukturiert, und ich schaue sie mir trotzdem mit demselben Blick an, mit dem ich auch sonst auf Dinge schaue. Viel Zeit geht hier außerdem in etwas anderes: Ich dokumentiere und recherchiere, Ayurveda und vor allem die traditionelle Heilkunde, so wie sie hier tatsächlich im Alltag praktiziert wird und nicht so, wie sie in Deutschland verkauft wird. Aus der gelebten Praxis nimmt man mehr mit als aus jedem Buch darüber, aber das kostet Zeit, und in einem Land, das so lebhaft ist, wie es anstrengend ist, läuft nichts davon nebenbei. Deshalb ist es gerade still. Sortiert wird das alles später. Prem heißt Liebe, Prasad ist die Speise, die erst Gott dargebracht und dann geteilt wird. Wer mit dem religiösen Teil nichts anfangen kann, hält sich an das, was auf den Bildern zu sehen ist. Das versteht man auch ohne Sanskrit. Euer Rainer Taufertshöfer
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Was für ein trauriger Absturz. Dieter Hallervorden hat jahrzehntelang den arroganten, selbstgerechten Spießer parodiert – und heute klingt er plötzlich selbst wie eine seiner Figuren. „Schädlingsbekämpfung“ im Zusammenhang mit politischer Opposition? Wer Menschen oder politische Gegner sprachlich in die Nähe von Ungeziefer und Schädlingen rückt, sollte vielleicht noch einmal sehr genau darüber nachdenken, welche historische und gesellschaftliche Grenze er da berührt. Das ist nicht mutig. Das ist nicht geistreich. Und vor allem ist es keine große Satire. Es ist die billige Pointe eines Mannes, der offenbar nicht mehr merkt, dass er inzwischen genau jene selbstgefällige Figur verkörpert, über die früher Millionen Menschen gelacht haben. Die eigentliche Pointe ist heute Hallervorden selbst. Und die ist leider nicht mehr lustig. Euer Rainer Taufertshöfer 👉🏻 https://t.me/Kulturstudio/59489
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👍🏻 https://youtube.com/shorts/LRgOHn-e_DQ?si=ckBcQzXKoFVMjrQh
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𝗞𝗮𝘂𝗱𝗲𝗿𝘄𝗲𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗲𝗶𝗻𝘀 (Teil 3) 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗮𝗹𝘀 𝗡𝗮𝗿𝗸𝗼𝘀𝗲 Die entscheidende Frage lau
𝗞𝗮𝘂𝗱𝗲𝗿𝘄𝗲𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗲𝗶𝗻𝘀 (Teil 3) 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲 𝗮𝗹𝘀 𝗡𝗮𝗿𝗸𝗼𝘀𝗲 Die entscheidende Frage lautet nicht, ob Deutsch das passende Wort hätte. Es hat es immer. Die Frage lautet, warum genau dort darauf verzichtet wird, wo etwas auf dem Spiel steht. Und die Antwort ist unangenehm: weil das deutsche Wort spürbar macht, was geschieht, und das englische diese Empfindung zuverlässig abstellt. Eine Personalabteilung verwaltet Menschen. Human Resources verwaltet Bestände. Wer entlassen wird, verliert seine Arbeit, das versteht jeder, das schmerzt. Wer freigesetzt wird, klingt wie ein Molekül, und wer von einem Restructuring betroffen ist, kommt in der eigenen Wahrnehmung gar nicht mehr vor. Das importierte Wort ist an diesen Stellen nicht versehentlich unschärfer. Es wird wegen seiner Unschärfe gewählt. Die Unschärfe ist die Leistung, für die bezahlt wird. Das ist Betäubung, und sie wirkt in beide Richtungen. Betäubt wird der Betroffene, der nicht mehr genau benennen kann, was ihm angetan wird. Betäubt wird der Sprecher, der nicht mehr genau wissen muss, was er tut. Wer keine Begriffe mehr bildet, muss keine Unterscheidungen mehr verteidigen. Der Gewinn dieses Tauschs fällt nicht denen zu, die sprechen. Er fällt denen zu, für die etwas unbemerkt bleiben soll. Dass der Rückweg jederzeit offen steht, hat ausgerechnet ein Staatskonzern bewiesen. Die Deutsche Bahn erstellte eine Liste von rund 2.200 Anglizismen zur Ersetzung. Aus dem Flyer wurde wieder der Handzettel, aus dem Counter der Schalter, aus dem Service Point die DB Information. Über Nacht, ohne Verlust, ohne Kosten. Es brauchte nichts als die Entscheidung. Womit bewiesen wäre: Alle, die diese Entscheidung nicht treffen, treffen eine andere. 𝗪𝗲𝗿 𝗵𝗶𝗲𝗿 𝘄𝗲𝗺 𝗲𝘁𝘄𝗮𝘀 𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 𝗵𝗮𝘁 Über kulturelle Aneignung wird in diesem Land pausenlos gesprochen, und immer geht es um jene, die sich etwas nehmen. Der einzige Fall, über den niemand spricht, ist der eigene: Hier hat sich niemand etwas genommen. Hier wurde die eigene Sprache hergegeben, freiwillig, begeistert, im vorauseilenden Diensteifer, ohne dass irgendjemand auch nur darum gebeten hätte. Getauscht wurde eine Sprache, die erklärt, gegen eine, die beeindruckt. Eine Sprache, die jedem Sprecher das Mitdenken ermöglicht, gegen eine, die Eingeweihte erzeugt. Und es war eine Entscheidung, keine Naturgewalt. Sprachen verlieren ihre Schärfe nicht von selbst. Sie verlieren sie, wenn ihre Sprecher das Ungenaue vorziehen, weil es bequemer ist und weniger angreifbar macht. Celentano wollte zeigen, dass Menschen einander nicht verstehen. Bewiesen hat er mehr: Sie merken es nicht einmal. Und ein Publikum, das den Unterschied zwischen Klang und Aussage nicht mehr wahrnimmt, ist für jede Botschaft verfügbar, die den richtigen Ton trifft. Für jede. Das Lied steht bis heute im Netz. Hören Sie es sich an und prüfen Sie dabei, an welcher Stelle Sie selbst angefangen hätten mitzusingen. Euer Rainer Taufertshöfer 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟯 Anglizismenliste der Deutschen Bahn: (https://presstige.org/2013/07/sprache-deutsch-anglizismen/) 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗮𝗸𝘁 · 𝗘𝗶𝗻𝗼𝗿𝗱𝗻𝘂𝗻𝗴 · 𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 Fragen klärt man nicht im Kommentarbereich. Man klärt sie im Gespräch. Telefon: 05536 2353056 Gerne nehmen wir uns Zeit für ein unverbindliches Erstgespräch. Alternativ direkter Kontakt per Telegram: @Rainer_Taufertshoefer (für erste Kontaktaufnahme und Terminabstimmung) 𝗢𝗻𝗹𝗶𝗻𝗲-𝗜𝗻𝗳𝗼𝗿𝗺𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀𝗮𝗻𝗴𝗲𝗯𝗼𝘁𝗲 Medizinjournalistische Webseite https://www.rainer-taufertshoefer-medizinjournalist.de Forschungsseminare, zentraler Informationspool https://www.forschungsseminare.de 𝗦𝗼𝗰𝗶𝗮𝗹 𝗠𝗲𝗱𝗶𝗮 & 𝗹𝗮𝘂𝗳𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗞𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻𝘁𝗮𝗿𝗲 Telegram (öffentlich) https://t.me/taufertshoefer X (ehem. Twitter) https://x.com/r_taufertshofer Facebook https://www.facebook.com/share/1DKKMrsLKA/?mibextid=wwXIfr
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𝗞𝗮𝘂𝗱𝗲𝗿𝘄𝗲𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗲𝗶𝗻𝘀 (Teil 2) 𝗗𝗶𝗲 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲, 𝗱𝗶𝗲 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗕𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗲𝗿
𝗞𝗮𝘂𝗱𝗲𝗿𝘄𝗲𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗲𝗶𝗻𝘀 (Teil 2) 𝗗𝗶𝗲 𝗦𝗽𝗿𝗮𝗰𝗵𝗲, 𝗱𝗶𝗲 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗕𝗲𝗱𝗲𝘂𝘁𝘂𝗻𝗴 𝘃𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗰𝗸𝘁 Jetzt zur Substanz, und die ist eindeutig. Es gibt einen Unterschied zwischen Deutsch und Englisch, der sich weder wegmoderieren noch weglächeln lässt, und er entscheidet darüber, wer versteht und wer abhängig bleibt. Ein deutsches Kind, das Sauerstoff liest, versteht das Wort aus sich heraus. Ein englisches Kind liest oxygen und versteht nichts, es sei denn, es hätte Altgriechisch gelernt. Bluthochdruck erklärt sich selbst, hypertension nicht. Zahnfleisch erklärt sich selbst, gingiva nicht. Kinderarzt erklärt sich selbst, pediatrician nicht. Empfängnisverhütung beschreibt einen Vorgang, contraception versiegelt ihn. Das lässt sich beliebig fortsetzen, durch die gesamte Medizin, das gesamte Recht, die gesamte Verwaltung. Das ist kein Stilunterschied. Das ist ein Machtunterschied. Deutsch baut seine Fachbegriffe aus dem eigenen Wortmaterial, deshalb trägt jeder Begriff seine Erklärung mit sich und jeder Sprecher kann mitdenken. Englisch bezieht seine Fachsprache aus dem Griechischen und Lateinischen, deshalb trägt jeder Begriff eine Zugangssperre, und wer die klassischen Sprachen nicht kennt, steht davor wie vor einer verschlossenen Tür und wartet auf jemanden mit Schlüssel. Eine Sprache, deren Fachvokabular für die eigenen Sprecher undurchsichtig ist, züchtet Priesterschaften. Man braucht den Eingeweihten, der übersetzt, und der Eingeweihte entscheidet, was das Wort bedeutet. Deshalb wechselt jede Berufsgruppe, die Deutungshoheit will, so zuverlässig in dieses Register. Das fremde Wort schafft Abstand, der Abstand schafft Autorität, und die Autorität muss nicht mehr begründet werden. Es ist derselbe Trick wie 1972, nur ohne Musik. Deutsch macht das genaue Gegenteil, und das ist seine eigentliche Stärke: Es zerlegt den Gegenstand und legt die Teile sichtbar hin. Und es baut auf Zuruf neue Begriffe, wo andere Sprachen umschreiben müssen. Feierabend ist kein Zeitpunkt, sondern ein Zustand, das Englische hat dafür nichts. Fernweh ist das Gegenteil von Heimweh und anderswo kein einziges Wort. Verschlimmbesserung erledigt in vier Silben, wofür sonst ein Nebensatz nötig ist. Diese Sprache wächst dabei unablässig, ihr Wortschatz wird für die Zeit des Ersten Weltkriegs auf 3,7 Millionen Wörter geschätzt, heute auf 5,3 Millionen. Und wogegen wird dieses Instrument eingetauscht? Nicht gegen die Sprache Shakespeares. Gegen einen Handelsjargon aus ein paar hundert Vokabeln, den seine Verwender selbst nicht beherrschen. Der Beweis kam aus einem deutschen Ministerium. 2004 rief das Bundesbildungsministerium unter Ministerin Bulmahn, einer studierten Anglistin, die Kampagne „Brain up! Deutschland sucht seine Spitzenuniversitäten" aus. Ein Berliner Anglistik-Professor durchsuchte daraufhin die großen Textdatenbanken des britischen und amerikanischen Englisch und fand die Verbindung der beiden Wörter genau ein einziges Mal. Der Fundsatz aus dem British National Corpus lautet: „He's got no brain up here." Er hat da oben kein Hirn. Das englische Sprachkorpus selbst hat die Antwort auf die deutsche Anbiederung geliefert, dokumentiert in der FAZ, und treffender hätte sie kein Satiriker formulieren können. Wer sich bei einer Sprache anbiedert, die er nicht beherrscht, wird nicht respektiert. Er liefert die Pointe gegen sich selbst gleich mit. Wer von diesem Tausch profitiert, steht in Teil 3. 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟮 FAZ-Leserbrief vom 21.02.2004 zur Korpusrecherche „Brain up", dokumentiert mit Wortlaut: (http://transblawg.eu/2004/02/21/germans-told-to-brain-upverwirrende-anglizismen/) Wortschatzentwicklung, Schätzung 3,7 zu 5,3 Millionen: (https://www.zukunftsinstitut.de/zukunftsthemen/language-20-die-sprache-der-zukunft)
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𝗞𝗮𝘂𝗱𝗲𝗿𝘄𝗲𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗲𝗶𝗻𝘀 Wie man einem ganzen Land Silben verkauft und es dafür auch noch bezahlen
𝗞𝗮𝘂𝗱𝗲𝗿𝘄𝗲𝗹𝘀𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗹𝗮𝘁𝘇 𝗲𝗶𝗻𝘀 Wie man einem ganzen Land Silben verkauft und es dafür auch noch bezahlen lässt Hören Sie sich die ersten Sekunden an. Ihr Kopf wird Englisch hören. Ihr Kopf irrt sich. Vollständige Aufnahme: (https://youtu.be/fU-wH8SrFro) Im November 1972 veröffentlichte Adriano Celentano eine Single, deren Text aus vollständig erfundenen Silben besteht, gebaut als klangliche Attrappe des amerikanischen Englisch. Verständlich bleibt in knapp vier Minuten ein einziger Ausdruck: all right. Und dieses Nichts wurde Nummer eins. In Italien, in Frankreich, in Belgien und in Deutschland. Ein Land kaufte einen Text, den es nicht verstehen konnte, weil es dort nichts zu verstehen gab, und es merkte es nicht. Celentano hat später erklärt, sein Thema sei die Unfähigkeit zur Verständigung gewesen, deshalb habe der Text nichts bedeuten dürfen. Er wollte einen Spiegel bauen. Deutschland hat hineingesehen und mitgesungen. Was dieses Experiment beweist, ist unbequemer als jede Verschwörungstheorie: Für Zustimmung wird kein Inhalt benötigt. Rhythmus, Akzent und Herkunft genügen. Wer den richtigen Klang liefert, muss nicht mehr argumentieren, er wird verstanden, ohne verstanden zu werden. Und dieser Mechanismus wurde nicht im Popgeschäft erfunden, er wurde dort nur zum ersten Mal öffentlich vorgeführt. Dass er bis heute trägt, ist gemessen worden. Die Kölner Agentur Endmark prüfte 2003, was deutsche Verbraucher von den englischen Werbesprüchen verstehen, die man ihnen täglich vorsetzt. Das Ergebnis: 54 Prozent übersetzten den Douglas-Slogan „Come in and find out" mit „Komm herein und finde wieder heraus". Eine Folgestudie der Universität Dortmund bestätigte den Befund. Die Mehrheit verstand die Botschaft falsch oder gar nicht, und die Kampagnen liefen trotzdem, jahrelang, millionenschwer. Man muss das einen Moment stehen lassen. Konzerne bewarben deutsche Kunden in einer Sprache, die diese Kunden nachweislich nicht verstanden, und es funktionierte, weil Verstehen gar nicht der Zweck war. Der Zweck war der Klang. Celentanos Nummer eins, nur ohne Ironie und mit Werbeetat. Die Pointe: Nach der Studie kehrten acht der zwölf untersuchten Unternehmen zur deutschen Sprache zurück. Es ging also. Es ging sogar sofort. Man hatte es nur vorher nicht für nötig gehalten, verstanden werden zu wollen. Warum das kein Schönheitsfehler ist, sondern System hat, steht in Teil 2. 𝗤𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗧𝗲𝗶𝗹 𝟭 Adriano Celentano, Prisencolinensinainciusol, vollständige Aufnahme: (https://youtu.be/fU-wH8SrFro) Single, Autorschaft, Kauderwelsch-Text und Chartplatzierungen: (https://en.wikipedia.org/wiki/Prisencolinensinainciusol) Celentano über Absicht und Entstehung, NPR 2012: (https://www.npr.org/2012/11/04/164206468/its-gibberish-but-italian-pop-song-still-means-something) Endmark-Studie 2003, Fehlübersetzungen und Rückkehr zum Deutschen: (https://e-hausaufgaben.de/Facharbeiten/D11347-von-Anglizismen-in-der-deutschen-Werbesprache.php)
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ES REICHT – TEIL 3/3 Was sich jetzt ändern muss Ich will von deutscher Politik nicht länger hören, wie Deutschland „kriegstüc
ES REICHT – TEIL 3/3 Was sich jetzt ändern muss Ich will von deutscher Politik nicht länger hören, wie Deutschland „kriegstüchtiger“ werden soll. Ich möchte wissen, wie Deutschland friedenstüchtiger werden will. Wo ist die große deutsche Friedensinitiative? Wo sind die Gesprächskanäle nach Moskau? Wo sind die Vermittler? Wo sind die kompromisslosen diplomatischen Bemühungen für die Menschen in Gaza, im Libanon und im Iran? Wo ist der politische Ehrgeiz, einmal nicht die nächste Eskalationsstufe, sondern den Ausweg aus ihr anzuführen? Genau dort müsste Deutschland stehen. Nicht mit immer neuen Durchhalteparolen und auch nicht mit erhobenem moralischen Zeigefinger, sondern am Verhandlungstisch. Hartnäckig, unbequem und notfalls Tag und Nacht. Und wenn jemand behauptet, mit diesem oder jenem Staatschef könne man nicht reden, dann lautet meine Antwort: Mit wem denn sonst? Mit Freunden braucht man keinen Friedensvertrag. Frieden wird zwischen Gegnern geschlossen. Das ist keine Naivität. Das ist der verdammte Sinn von Diplomatie. Wir brauchen deshalb keine kosmetische Korrektur dieser Politik. Wir brauchen einen fundamentalen Wandel dessen, was wir unter politischer Verantwortung verstehen. Politik darf Menschen nicht verwalten, nachdem sie gestorben sind. Ihre verdammte Aufgabe ist es, zu verhindern, dass sie sterben. Jeder tote Ukrainer war ein Mensch. Jeder tote Russe war ein Mensch. Jeder tote Palästinenser war ein Mensch. Jeder tote Israeli war ein Mensch. Jeder tote Libanese und jeder tote Iraner war ein Mensch. Und jeder Soldat, der Jahre später an dem zerbricht, was Menschen ihm angetan haben oder was er selbst anderen Menschen antun musste, gehört ebenfalls zur Rechnung dieses Wahnsinns. Keine Ideologie, kein Bündnis, keine Grenze und keine Fahne macht die Tränen einer Mutter wertvoller als die einer anderen. Deshalb sage ich nicht mehr nur: Beendet diesen Krieg. Ich sage: Beendet diese Art, Politik zu machen. Eine Politik, die Frieden erst diskutiert, nachdem genügend Menschen gestorben sind, hat versagt. Eine Politik, die Aufrüstung für Realismus und Diplomatie für Naivität hält, hat versagt. Eine Politik, die Menschen an die Möglichkeit eines großen Krieges gewöhnt, anstatt alles Menschenmögliche zu unternehmen, ihn unmöglich zu machen, hat versagt. Wir brauchen einen politischen Neuanfang, bei dem das menschliche Leben wieder über Macht, Prestige und geopolitischen Interessen steht. Eine Zivilisation beweist ihre Größe nicht durch die Reichweite ihrer Raketen, die Zahl ihrer Panzer oder Milliarden in ihren Rüstungshaushalten. Sie beweist ihre Größe dadurch, dass sie den Mut besitzt, die Waffe aus der Hand zu legen, dem Gegner gegenüberzusitzen und so lange zu reden, bis das Töten aufhört. Deutschland braucht keine Kriegstüchtigkeit. Deutschland braucht Friedenstüchtigkeit. Und dafür muss sich diese Politik grundlegend verändern. ES REICHT. Euer Rainer Taufertshöfer
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ES REICHT – TEIL 2/3 Die vergessenen Opfer des Krieges Menschen kommen körperlich lebend aus Kriegen zurück und sterben Jahre
ES REICHT – TEIL 2/3 Die vergessenen Opfer des Krieges Menschen kommen körperlich lebend aus Kriegen zurück und sterben Jahre später an dem, was diese Kriege in ihnen hinterlassen haben. Die amerikanischen Zahlen sind ein erschütterndes Mahnmal: Für die gesamte Generation der Vietnam-Ära-Veteranen wurden zwischen 1979 und 2019 94.497 Suizide registriert. Für die Generation der amerikanischen Kriege nach dem 11. September wurden bereits bis 2019 30.177 Suizide unter aktiven Soldaten und Veteranen errechnet – gegenüber 7.057 amerikanischen Gefallenen in diesen Kriegseinsätzen. Allein 2023 starben 6.398 US-Veteranen durch Suizid – durchschnittlich 17,5 Menschen jeden einzelnen Tag. Diese Zahlen dürfen nicht zu einer Statistik verkommen. Sie sind eine Anklage. Denn Krieg endet nicht mit dem letzten Schuss. Er lebt weiter in Körpern, Köpfen und Familien. Er sitzt nachts mit am Küchentisch. Er erscheint in Träumen. Er zerstört Beziehungen, Eltern und Kinder. Und manchmal gewinnt er seinen letzten Kampf erst Jahre oder Jahrzehnte später. Und während wir das alles längst wissen, produzieren wir weiter Feindbilder, Waffen und Tote. Gaza. Libanon. Iran. Ukraine. Russland. Israel. Und morgen vielleicht der nächste Ort. Immer wieder dieselbe entsetzliche Logik: Angriff rechtfertigt Vergeltung, Vergeltung rechtfertigt Gegenvergeltung, Tote rechtfertigen neue Tote – und jede Seite erklärt anschließend, warum ausgerechnet ihre nächste Bombe notwendig gewesen sei. Wann sind wir endlich zivilisiert genug, diese Kette zu zerbrechen? Wir können künstliche Intelligenz entwickeln, Atome spalten, hochkomplexe Maschinen bauen und innerhalb eines Augenblicks mit Menschen auf der anderen Seite der Erde kommunizieren. Aber wenn Staaten miteinander in Konflikt geraten, soll unsere höchste politische Entwicklungsstufe tatsächlich immer noch darin bestehen, herauszufinden, wer den anderen effektiver töten kann? Das soll Fortschritt sein? Nein. Wir brauchen einen politischen Kulturbruch. Wir brauchen Politiker, deren Größe nicht daran gemessen wird, wie kompromisslos sie einen Gegner beschimpfen können, sondern daran, ob sie einen Weg finden, mit ihm zu sprechen. Wir brauchen Außenpolitik, deren höchstes Ziel nicht Sieg, Einfluss oder geopolitische Dominanz ist, sondern die Verhinderung menschlichen Leidens. Wir brauchen Diplomaten wieder als Diplomaten und nicht als Kommentatoren militärischer Strategien. Und wir brauchen eine Bevölkerung, die ihren Regierungen endlich eine Grenze setzt: Bis hierhin und nicht weiter. Nicht in unserem Namen endlos eskalieren. Nicht in unserem Namen Diplomatie verächtlich machen. Nicht in unserem Namen Menschen zu Kollateralschäden erklären. Die Zeit für Gespräche ist nicht irgendwann. Sie ist immer dann, wenn Menschen sterben. Fortsetzung in Teil 3: Was sich jetzt ändern muss.
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ES REICHT – EIN MANIFEST GEGEN DIE POLITIK DES KRIEGES TEIL 1/3 Es reicht nicht mehr, über einzelne Kriege zu sprechen. Es re
ES REICHT – EIN MANIFEST GEGEN DIE POLITIK DES KRIEGES TEIL 1/3 Es reicht nicht mehr, über einzelne Kriege zu sprechen. Es reicht nicht mehr, den nächsten Waffenstillstand abzuwarten, während längst die nächste Eskalation vorbereitet wird. Und es reicht erst recht nicht mehr, betroffen auf neue Opferzahlen zu schauen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese Politik muss sich grundlegend ändern. Eine Politik, die Milliarden innerhalb kürzester Zeit für Waffen mobilisieren kann, aber bei ernsthaften Friedensinitiativen plötzlich keine Fantasie mehr besitzt, hat ihre Prioritäten verloren. Eine Politik, die Menschen auf „Kriegstüchtigkeit“ vorbereiten möchte, anstatt mit derselben Entschlossenheit Friedenstüchtigkeit einzufordern, hat vergessen, wofür Politik überhaupt da sein sollte: das Leben der Menschen zu schützen. Ich will dieses Denken nicht mehr akzeptieren. Ich will nicht akzeptieren, dass Verhandlungen mit Russland beinahe behandelt werden, als wären sie etwas Anrüchiges. Ich will nicht akzeptieren, dass diejenigen, die Gespräche fordern, sich rechtfertigen müssen, während diejenigen, die immer neue Waffen, Milliarden und Eskalationsstufen verlangen, sich als verantwortungsbewusste Realisten darstellen dürfen. Das ist eine groteske Umkehrung der Vernunft. Mit wem soll man denn Frieden schließen, wenn nicht mit seinem Gegner? Diplomatie bedeutet nicht Unterwerfung. Sie bedeutet auch nicht, Russland, die Ukraine, Israel, Iran, die USA oder irgendeine andere Regierung für moralisch unfehlbar zu erklären. Diplomatie beginnt genau dort, wo Interessen unvereinbar erscheinen, Hass entstanden ist und Menschen bereits aufeinander schießen. Wenn dafür hundert Gespräche notwendig sind, führt man hundert Gespräche. Scheitern 99 davon, beginnt man das hundertste. Denn die Alternative zu einem gescheiterten Gespräch darf nicht selbstverständlich ein weiteres Massengrab sein. Wir brauchen deshalb nicht einfach eine andere Entscheidung innerhalb der bisherigen Politik. Wir brauchen ein anderes politisches Denken. Ein palästinensisches Kind in Gaza ist genauso ein Menschenleben wie ein israelisches Kind. Ein iranischer oder libanesischer Zivilist genauso ein Mensch wie ein europäischer. Ein russischer Soldat kann genauso Sohn, Vater oder Bruder sein wie ein ukrainischer. Das Leben eines Menschen bekommt seinen Wert nicht durch die richtige Fahne. Und zu dieser Wahrheit gehört etwas, worüber viel zu selten gesprochen wird: Krieg tötet nicht nur auf dem Schlachtfeld. Er kann Menschen noch Jahre und Jahrzehnte später das Leben kosten. Fortsetzung in Teil 2: Die vergessenen Opfer des Krieges.
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🆕 Viele beschäftigen sich seit Jahren mit Chlordioxid. Und genau das ist manchmal das Problem. Denn wer sich jahrelang in de
🆕 Viele beschäftigen sich seit Jahren mit Chlordioxid. Und genau das ist manchmal das Problem. Denn wer sich jahrelang in denselben Gruppen, denselben Kanälen, denselben Büchern und denselben Erzählungen bewegt, merkt oft nicht mehr, dass er sich nicht weiterentwickelt. Er bewegt sich im Kreis. Immer dieselben Protokolle. Immer dieselben Namen. Immer dieselben Versprechen. Immer dieselben Abwehrreflexe, sobald jemand genauer fragt. So entsteht keine Erkenntnis. So entsteht eine Bubble, die sich selbst immunisiert. Ich erlebe das immer wieder im persönlichen Gespräch: Menschen kommen mit jahrelanger Beschäftigung, mit Bücherregalen voller Szene-Literatur, mit vermeintlicher Sicherheit – und trotzdem fehlen ihnen genau die Fragen, von denen am Ende alles abhängt. Nicht: Wirkt Chlordioxid? Nicht: Ist Chlordioxid gefährlich? Sondern: Unter welchen Bedingungen entsteht Wirkung – und unter welchen Schaden? Genau diese Frage wurde über Jahre verdrängt. Nicht vom Mainstream allein. Sondern ausgerechnet auch von jenen, die glauben, das Thema längst verstanden zu haben. Mein Buch „Chlordioxid – Potenzial und Grenzen“ ist deshalb kein weiteres Szenebuch. Es ist kein Protokollbuch, keine Anleitung, kein Werbetext und keine Verteidigungsschrift. Es ist eine schonungslose Ordnungsarbeit aus fast zwei Jahrzehnten Nähe zum Thema. Ich komme nicht aus dem Lager der pauschalen Gegner. Ich komme nicht aus der Mainstream-Distanz. Ich komme aus der praktischen, forschenden und analytischen Auseinandersetzung mit Chlordioxid selbst. Und gerade deshalb war dieses Buch notwendig. Denn die größten Gefahren entstehen nicht nur dort, wo Gegner warnen. Sie entstehen auch dort, wo Befürworter aufgehört haben zu prüfen. Dieses Buch zeigt, warum Standardprotokolle biologisch scheitern können. Warum dieselbe Substanz bei unterschiedlichen Menschen völlig unterschiedliche Reaktionen auslösen kann. Warum Erfahrung nicht automatisch Beweis ist. Warum Patente keine Heilsversprechen sind. Warum politische Entscheidungen keine Wirksamkeitsnachweise darstellen. Warum manche Risiken in der Szene kaum ausgesprochen werden. Und warum das eigentliche Potenzial von Chlordioxid gerade durch Vereinfachung verschüttet wurde. Es enthält ein von mir entwickeltes Funktionsmodell, unveröffentlichte analytische Zusammenhänge und investigative Recherchen zu beiden Lagern: zur Szene ebenso wie zur kritischen Gegenseite. Dieses Thema wurde nicht nur in Hinterzimmern, Telegram-Gruppen und Alternativmedizin-Kreisen diskutiert. Es reichte bis in Parlamente, Behörden, Medien und Regierungskreise hinein. Gerade deshalb ist dieses Buch mehr als ein Buch über Chlordioxid. Es ist ein Buch über Erkenntnis. Über Verantwortung. Über Denkfehler. Über falsche Sicherheit. Über die Frage, wie Menschen in Gesundheitsfragen zu Überzeugungen gelangen – und wann diese Überzeugungen gefährlich werden. Aus meiner Sicht ist „Chlordioxid – Potenzial und Grenzen“ eines der wichtigsten Bücher zur Alternativmedizin der letzten zwanzig Jahre. Nicht, weil es einfache Antworten gibt. Sondern weil es genau dort Ordnung schafft, wo seit Jahren fast alle nur noch wiederholen. Wer sich mit Chlordioxid beschäftigt hat – direkt, indirekt, kritisch, zustimmend oder nur am Rande –, sollte dieses Buch lesen. Nicht irgendwann. Sondern bevor er glaubt, genug zu wissen. Chlordioxid – Potenzial und Grenzen Weitergedacht: Was weder Befürworter noch Kritiker sagen. Buchbestellung direkt bei BoD oder über den Buchhandel: https://buchshop.bod.de/chlordioxid-potenzial-und-grenzen-rainer-taufertshoefer-9783819205521
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