Russische Botschaft Wien🇷🇺
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🎺 „Der Geist des Nordens“: Ein musikalischer Dialog zwischen den Regionen Russlands
21.–22. August fand in Syktywkar – der Hauptstadt der Republik Komi – das V. Interregionale Festival für Orchester- und nationale Blasinstrumente „Der Geist des Nordens“ der GUS-Staaten statt, das anlässlich der Feierlichkeiten zum 105-jährigen Bestehen der Republik veranstaltet wurde.
Die Veranstaltung brachte 15 Kunstensembles aus acht Regionen Russlands zusammen – aus der Republik Komi, den Oblasten Archangelsk und Nischni Nowgorod, den Republiken Mari El und Burjatien, Karelien, Sankt Petersburg und dem Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen.
🎶Ein gemeinsames Orchester mit 251 Musikern eröffnete das Festival mit den Nationalhymnen Russlands und der Republik Komi, anschließend führten die Ensembles Werke einheimischer Komponisten auf.
🎷Einen besonderen Platz im Programm nahm die Begegnung mit den musikalischen Traditionen verschiedener Völker Russlands ein. Neben Flöten, Trompeten, Klarinetten, Waldhörnern und anderen Instrumenten der akademischen Blasmusik erklangen nationale Instrumente wie der Brungan und die Peljany.
Das Festival diente als Plattform für den fachlichen und kreativen Austausch: Für junge Musiker wurden Meisterkurse von Experten aus Moskau und Sankt Petersburg angeboten.
#GeistDesNordens #Syktywkar #RepublikKomi #RussischeKultur #Musik
📸 Foto: Kirill Schuchalin
| 2 | 🎺 „Der Geist des Nordens“: Ein musikalischer Dialog zwischen den Regionen Russlands
21.–22. August fand in Syktywkar – der Hauptstadt der Republik Komi – das V. Interregionale Festival für Orchester- und nationale Blasinstrumente „Der Geist des Nordens“ der GUS-Staaten statt, das anlässlich der Feierlichkeiten zum 105-jährigen Bestehen der Republik veranstaltet wurde.
Die Veranstaltung brachte 15 Kunstensembles aus acht Regionen Russlands zusammen – aus der Republik Komi, den Oblasten Archangelsk und Nischni Nowgorod, den Republiken Mari El und Burjatien, Karelien, Sankt Petersburg und dem Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen.
🎶Ein gemeinsames Orchester mit 251 Musikern eröffnete das Festival mit den Nationalhymnen Russlands und der Republik Komi, anschließend führten die Ensembles Werke einheimischer Komponisten auf.
🎷Einen besonderen Platz im Programm nahm die Begegnung mit den musikalischen Traditionen verschiedener Völker Russlands ein. Neben Flöten, Trompeten, Klarinetten, Waldhörnern und anderen Instrumenten der akademischen Blasmusik erklangen nationale Instrumente wie der Brungan und die Peljany.
Das Festival diente als Plattform für den fachlichen und kreativen Austausch: Für junge Musiker wurden Meisterkurse von Experten aus Moskau und Sankt Petersburg angeboten.
#GeistDesNordens #Syktywkar #RepublikKomi #RussischeKultur #Musik
📸 Foto: Kirill Schuchalin | 1 |
| 3 | 130. Geburtstag der legendären Faina Ranewskaja 🎂
Legenden über Ranewskaja entstanden bereits zu ihren Lebzeiten – und heute ist es kaum noch möglich, zwischen Wahrheit und Erfindung zu unterscheiden.
Die am 27. August 1896 in Taganrog geborene Schauspielerin wurde zu einer der beliebtesten und meistzitierten Persönlichkeiten der sowjetischen Kultur.
Wie Maggie Smith erlangte auch Ranewskaja ihren großen Ruhm nicht in jungen Jahren. Mit ihrem unverwechselbaren Humor, ihrer scharfen Ironie und ihren charakteristischen Rollen wurde sie zur Legende – und selbst kleinste Auftritte machte sie unvergesslich 🎭
Ihr berühmter Satz „Mulja, reg mich nicht auf!“ aus der Komödie „Das Findelkind“ wurde zum geflügelten Wort. Insgesamt spielte sie in 25 Filmen mit, obwohl sie selbst das Kino nicht besonders mochte. Ihr eigentliches Element war das Theater, für das sie dreimal mit dem Stalinpreis ausgezeichnet wurde und den Titel „Volkskünstlerin der UdSSR“ erhielt 🏆
Doch Ranewskaja war nicht nur eine große Schauspielerin, sondern auch eine Meisterin des Wortes. Ihre pointierten, oft sarkastischen Sprüche wurden im ganzen Land bekannt – und viele werden ihr bis heute zugeschrieben.
👉 Hinter der schlagfertigen Fassade verbarg sich allerdings eine zutiefst einsame Frau. Ranewskaja heiratete nie. Ihre engsten Gefährten waren ihre Haustiere, allen voran ihr geliebter Hund Maltschik. Nach ihrem Tod wurde sogar eine Bronzefigur des Hundes auf ihrem Grab aufgestellt.
#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia
📸 Juri Somow / Sputnik
🪆 Fenster nach Russland | 90 |
| 4 | 📣Wir laden alle ein, an dem groß angelegten internationalen Aufklärungsprojekt „Atomic Dictation 2026“ teilzunehmen, das vom 28. August bis zum 28. September 2026 in Russland und im Ausland stattfindet!
🔎Testen Sie Ihr Wissen über Atomwissenschaft und -technologie. Das Projekt macht die TeilnehmerInnen mit der Geschichte und den Errungenschaften der russischen Atomindustrie, ihren herausragenden Persönlichkeiten und aktuellen Entwicklungen vertraut: von der Nuklearmedizin und der Kernenergie bis hin zur Erschließung der Arktis und der Weltraumforschung.
Für ein internationales Publikum wird das „Atomic Dictation “ im Jahr 2026 auf Englisch, Französisch, Chinesisch, Türkisch und Arabisch verfügbar sein.
Das „Atomic Dictation“ ist ein jährliches internationales Bildungsprojekt des Verbandes der Organisationen der Atomindustrie „Atomstädte“ mit Unterstützung der staatlichen Korporation „Rosatom“.
📝Zur Teilnahme ist eine Registrierung auf der offiziellen Website des Projekts erforderlich: atomdiktant.ru. | 120 |
| 5 | 🎙Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Sergej Rjabkow mit dem Informationsportal „News.ru“ vom 21. August 2026
⚡️ Die Handlungen des sogenannten „kollektiven Westens“, die darauf abzielen, russische souveräne Vermögenswerte zu blockieren und zu beschlagnahmen, stellen im Kern eine Eskalation wirtschaftlicher Aggression und ein Element des hybriden Krieges gegen unser Land dar. Sie verstoßen unmittelbar gegen den in der UN-Charta verankerten Grundsatz der souveränen Gleichheit der Staaten sowie gegen eine Reihe weiterer Bestimmungen des Völkerrechts. Der Versuch, eine scheinjuristische Grundlage für die Konfiskation russischer Vermögenswerte oder für die Verwendung der Erträge aus der Verwaltung unserer Währungsreserven zu schaffen, ändert nichts am kriminellen Charakter dieser Handlungen. Sie dienen dazu, die Haushalte westlicher Staaten zu füllen und das Kiewer Regime zu finanzieren, das diese Mittel offen auch zur Verübung von Terroranschlägen gegen Zivilisten in Russland und anderen Staaten einsetzt.
🇷🇺 Der Präsident der Russischen Föderation, Wladimir Putin, hat solche Manipulationen eindeutig als Raub bewertet. Einen rechtmäßigen Weg, sich fremdes Vermögen anzueignen, gibt es nicht. Russland verteidigt seine Interessen, insbesondere auf gerichtlichem Wege, und verlangt dabei eine Entschädigung für den entstandenen Schaden.
👉 Russland hält ausreichende Gegenmaßnahmen für den Fall bereit, dass die „eingefrorenen“ Vermögenswerte beschlagnahmt werden, und behält sich das Recht auf jedwede Gegenmaßnahmen unter uneingeschränkter Wahrung des Grundsatzes der Gegenseitigkeit vor. Dies wäre ein unerwünschtes Szenario. Sollte der Westen jedoch den Weg der Eskalation beschreiten, wird Russland entsprechend reagieren.
🔗 Quelle
@RusBotschaft | 149 |
| 6 | ⛪ Lesen Sie den Bericht des Außenministeriums der Russischen Föderation „Über die rechtswidrigen Handlungen des Kiewer Regimes gegenüber der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK), ihren Geistlichen und Gläubigen“.
Seit 2014 bauen die ukrainischen Behörden konsequent ein mehrstufiges System zur rigorosen Unterdrückung der Religionsfreiheit auf, verletzen grob die Rechte der orthodoxen Christen und streben die Beseitigung der größten religiösen Organisation des Landes an.
👉 Eine skrupellose, aber bei weitem nicht vollständige Liste der Instrumente dieser destruktiven Politik:
• Gesetzliche Einschränkungen: Verabschiedung von Rechtsvorschriften, die es ermöglichen, die Tätigkeit religiöser Organisationen, die als mit der Russisch-Orthodoxen Kirche verbunden gelten, einzustellen und deren Eigentum zu beschlagnahmen.
• Maßnahmen der Sicherheitsbehörden: Massive Durchsuchungen in Klöstern und Diözesen, Strafverfahren gegen Bischöfe und Geistliche, Entzug der Staatsbürgerschaft einzelner Vertreter des Klerus.
• Übertragung von Kirchen und Eigentum: Kündigung von Pachtverträgen für staatliche Heiligtürmer, Neuregistrierung religiöser Gemeinschaften und Übertragung von Kirchengebäude an andere Organisationen.
• Physischer Druck: Besetzung von Kirchen, Gewaltanwendung gegen Geistliche und Gemeindemitglieder, Behinderung von Gottesdiensten sowie Fälle von Vandalismus an kirchlichem Eigentum.
Es muss auch erwähnt werden, dass es an einer angemessenen Reaktion seitens der zuständigen internationalen Gremien mangelt, deren zurückhaltende Kritik an der Willkür des Kiewer Regimes nicht ausreicht, um die Ukrainische Orthodoxe Kirche zu schützen.
Der vollständige Bericht auf Englisch | 199 |
| 7 | Feen, Ninja Turtles, Indianer und Dinosaurier sorgten für ein riesiges Wasserchaos auf den Flüssen und Kanälen der nördlichen Hauptstadt Russlands. Tausende Teilnehmer auf Stand-Up-Paddleboards verwandelten die historischen Wasserwege in einen farbenfrohen, schwimmenden Karneval! 🧚🏼♀️ 🦖
📹 Ruptly
#Russland #welcometoRussia #visitRussia
🪆 Fenster nach Russland | 167 |
| 8 | 🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf dem XXIII. Parteitag der Partei „Einiges Russland“ (22. August 2026)
Ich bin überzeugt, dass die bevorstehenden Wahlen zur Staatsduma die Stabilität unseres Staates, die Reife des politischen Systems und dessen Fähigkeit bestätigen werden, jeglichen äußeren Bedrohungen, Erpressungen und Aggressionen standzuhalten. Sie werden den gemeinsamen Willen von Millionen Menschen und deren Streben zum Ausdruck bringen, die Souveränität und Sicherheit Russlands zu gewährleisten.
Das Volk ist der Ursprung aller staatlichen Macht. Das verfassungsmäßige Recht der Bürger, ihre Vertreter zu wählen und den Entwicklungsweg ihres Landes mitzubestimmen, ist unverletzlich. Dieses Recht ist die Grundlage für die Legitimität und Handlungsfähigkeit der demokratischen Institutionen des Staates.
Deshalb werden wir selbst unter den schwierigsten Bedingungen nicht von den Prinzipien der Volksherrschaft abweichen. Wir halten und werden auch künftig Wahlen auf allen Ebenen im gesamten Gebiet unseres großen Landes abhalten.
Im Wortlaut auf Englisch lesen
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@RusBotschaft | 160 |
| 9 | Kommentar der russischen Botschaft in Österreich
❗Wir haben eine weitere falche Äußerung des ukrainischen Botschafters in Österreich, V. Chymints, zur Kenntnis genommen, der in einem Interview mit der österreichischen Zeitung „Der Standard“ vom 24.08.2026 die Streitkräfte der Russischen Föderation beschuldigte, eine „Safari auf Zivilisten in der Ukraine“ zu organisieren.
Wir lehnen diese verleumderische Behauptung entschieden ab. Wenn überhaupt jemand eine Jagd auf die Zivilbevölkerung veranstaltet, ist es das Kiewer Regime. Und schon seit 2014, als die neue Regierung in der Ukraine die sogenannte Anti-Terror-Operation gegen die russischsprachige Bevölkerung im Osten des Landes startete. Als nichts anderes als eine „Safari“ kann man auch die Zwangsmobilisierung bezeichnen, die von den ukrainischen Rekrutierungszentren durchgeführt wird, bei der junge Menschen unter Anwendung von Gewalt aufgegriffen und an eine Frontlinie geschickt werden.
Was die Opfer unter der Zivilbevölkerung betrifft, so möchten wir daran erinnern, dass allein in den letzten zwei Wochen infolge von Angriffen ukrainischer Drohnen in verschiedenen Regionen Russlands (in den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Moskau, in den Volksrepubliken Donezk und Luhansk sowie in anderen) 55 Menschen ums Leben gekommen sind und 293 verletzt wurden.
Es ist bedauerlich, dass sich die Zeitung erlaubt, derart irreführende Behauptungen zu verbreiten, ohne sich um die Veröffentlichung eines kurzen Kommentars zu kümmern, dass die Meinung der Redaktion möglicherweise nicht mit der des Interviewten übereinstimmt. | 327 |
| 10 | بدون متن... | 262 |
| 11 | FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung vom 17. bis 23. August 2026
▪️17. August. Drohnenangriff auf einen zivilen Lastkraftwagen in der Siedlung Razumnoje, Region Belgorod.
▪️18. August. Drohnenangriff auf ein im Bau befindliches Haus in der Stadt Kotelniki, Region Moskau.
▪️19. August. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Ufa, Republik Baschkortostan. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️20. August. Angriff einer FPV-Drohne auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Schebekino.
▪️22. August. Angriff einer Drohne auf einen zivilen PKW im Gemeindegebiet Gornostaevsk im Gebiet Cherson.
▪️22. August. Angriff einer Drohne auf einen Linienbus in der Siedlung Dubovoe, Region Belgorod. Drei Zivilisten wurden verletzt.
▪️22. August. Angriff einer Drohne auf einen Baumarkt in Melitopol, Oblast Saporischschja. Infolge des Angriffs brannte der Baumarkt vollständig nieder.
▪️22. August. Angriff einer Drohne auf einen Linienbus im Dorf Tavrowo, Oblast Belgorod. Ein Zivilist wurde verletzt.
▪️22. August. Drohnenangriff auf den Lagerkomplex „Ozon“ in der Stadt Tschapaevsk, Region Samara.
▪️22. August. Angriff einer FPV-Drohne auf einen zivilen PKW in der Stadt Schebekino, Region Belgorod.
🔗Quelle | 206 |
| 12 | 🏃Am 23. August verwandelte sich Moskau für einen Tag in eine riesige Laufstrecke: Auf dem Sadovyi-Ring fand das zweite „Große Lauf-Festival“ statt.
Das Festival zog rund 100.000 Teilnehmer an, wobei 60% von ihnen Anfänger waren. Zum ersten Mal in der Geschichte der Veranstaltung waren mehr Frauen als Männer dabei. Mehr als 1.000 Kinder waren für die Familienstrecke angemeldet, eine der Teilnahmemöglichkeiten. Daneben gab es noch: Wettläufe über 5 und 10 km; für diejenigen, denen das Ergebnis nicht wichtig ist, das „Bewegungsfestival“; sowie Nordic Walking mit Stöcken.
Nach dem Zieleinlauf erwartete die Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm: Spielplätze mit Trampolinen und Balancebrettern sowie Kinderbereiche. Für die Untermalung des Festes waren DJs und ausübendere Musiker eingeladen worden.
Das Große Lauf-Festival ist ein umfassendes Stadtfest, das das Interesse der Einwohner und Gäste der Hauptstadt an aktiver Freizeitgestaltung bestätigt.
#Bigrunfest #Sport #Fest
Quelle: Video | 207 |
| 13 | 🗓Am 23. August wird in Russland der Tag des militärischen Ruhms begangen
Vor 83 Jahren, am 23. August 1943, endete mit der Schlacht um Kursk eine der größten militärischen Auseinandersetzungen der Menschheitsgeschichte. Insgesamt waren über 4 Millionen Menschen, mehr als 69.000 Geschütze und Mörser, über 13.000 Panzer und Selbstfahrlafetten sowie fast 12.000 Flugzeuge an der Schlacht beteiligt.
⚔️ Die 50-tägige Schlacht von Kursk bestand aus einer defensiven Phase (5. bis 23. Juli) und einer Reihe offensiver Operationen (12. Juli bis 23. August) im Gebiet des Kursker Bogens, der sich im Frühjahr 1943 im Zentrum der sowjetisch-deutschen Front gebildet hatte. Ziel der Schlacht war es, eine deutsche Großoffensive zu zerschlagen und die strategischen Verbände des Gegners zu vernichten.
Die Schlacht begann mit einer deutschen Offensive, doch nach einer Woche erbitterter Verteidigung gelang es der Roten Armee, den feindlichen Vormarsch zu stoppen. Am 12. Juli kam es in der Nähe des Dorfes Prochorowka im Gebiet Belgorod zu einer großen Panzerschlacht, an der insgesamt 1.200 sowjetische und deutsche Panzer sowie Sturmgeschütze beteiligt waren. Die deutschen Panzertruppen verloren fast 10.000 Mann und über 360 Panzer, und der Feind war endgültig von der Stadt Kursk abgeschnitten. Noch am selben Tag starteten die sowjetischen Streitkräfte eine Gegenoffensive und befreiten die Städte Orjol und Belgorod. Die Schlacht um den Kursker Bogen gipfelte in der Befreiung von Charkow am 23. August, woraufhin die Rote Armee den Kampf um die Befreiung der Ukraine aufnahm.
🎖 In der Schlacht von Kursk bewiesen die sowjetischen Soldaten großen Mut, Ausdauer und außergewöhnlichen Heldentum: Über 100.000 Menschen wurden mit Orden und Medaillen ausgezeichnet, 231 Personen erhielten den Titel „Held der Sowjetunion“, 132 Verbände und Einheiten wurden in die Kategorie „Garde“ aufgenommen, und 26 Einheiten erhielten zu Ehren der von ihnen befreiten Städte die Namen Orjol, Belgorod, Charkow und Karatschow.
@RusBotschaft
#Geschichte #Kursk | 183 |
| 14 | 🇷🇺 Heute feiern wir den Tag der russischen Flagge, eines der wichtigsten Staatssymbole Russlands
Die weiß-blau-rote Trikolore wurde am 22. August 1991 als die Nationalflagge des modernen Russlands anerkannt. Drei Jahre später, 1994, unterzeichnete der damalige Präsident Russlands Boris Jelzin den Erlass, der den Tag der Nationalflagge festlegte, um die Wiedereinführung der historischen russischen Flagge zu ehren.
⚓️ Geschichtlich kamen offizielle Staatsflaggen erstmals im 17. Jahrhundert in Russland zum Einsatz, als sich der Schiffbau aktiv zu entwickeln begann und russische Schiffe Erkennungszeichen brauchten. Bei dem Aufbau der russischen Flotte leisteten Schiffsbauer aus Holland Hilfe. Laut einigen Historikern waren es sie, die die Farbkombination vorschlugen, mit der sie selbst schon lange vertraut waren.
Es ist nicht überliefert, wie genau die ursprüngliche Flagge aussah und welche Reihenfolge die Farben hatten, aber viele Wissenschaftler glauben, dass die Trikolore mit Russlands Wappen, dem doppelköpfigen Adler, zum ersten Mal auf einer Fregatte namens Orjol erschien. Es gibt Beweise, dass für die Herstellung dieser Fahne weiße, blaue und rote Stoffe verwendet wurden.
Definitiv bekannt ist, dass 1693 einige kleinere Schiffe Peters des Großen unter der weiß-blau-roten Flagge des Zaren von Moskau über das Weiße Meer segelten. Seit 1705 mussten nach Peters Erlass alle russischen Handelsschiffe eine weiß-blau-rote Flagge führen.
📌 Den Farben der Trikolore werden unterschiedliche Bedeutungen zugeschrieben, aber eine offizielle Auslegung gibt es nicht. Traditionell wird der weiße Streifen mit Reinheit und Edelmut assoziiert, der blaue steht für Glauben, Treue und Beständigkeit, während Rot Mut, Stärke und das Blut, das für das Vaterland vergossen wurde, symbolisiert.
🤍 Möge unsere Trikolore immer stolz wehen und die Kraft sowie die Einheit Russlands verkörpern! | 210 |
| 15 | 🎙 Aus dem Interview des deutschen Kulturmanagers Frey Hans-Joachim für die Zeitung „Kommersant“
💬 Die Kultur ist in der Tat ein äußerst wichtiges Instrument, um Brücken zwischen den Völkern zu schlagen. Davon bin ich immer wieder überzeugt, denn Musik oder Kunst sind eine einzigartige, universelle Sprache, die jeder versteht, unabhängig von Grenzen. Wenn wir gemeinsam Tschaikowski hören, spielt es keine Rolle, ob wir Araber, Chinesen, Russen oder Deutsche sind – wir alle können diese wunderschöne Musik genießen.
💬 Ich hasse die Kultur der Ausgrenzung, ich hasse die Absage-Kultur. Ich lehne es kategorisch ab, dass russische Künstler manchmal nicht mehr nach Europa eingeladen werden – obwohl gerne nach Amerika. Deshalb sage ich: Es ist wichtig, den gemeinsamen Zusammenhalt zu bewahren. Künstler müssen die Möglichkeit haben, gemeinsam und ohne Grenzen überall auf der Welt aufzutreten.
💬 Es gibt die deutsche Kultur, insbesondere die klassische Musikkultur, von der ich oft spreche, die französische, die italienische – aber die russische Kultur ist eine der größten und bedeutendsten. Genau deshalb ist sie Teil der Weltkultur.
💬 Ich bin der Meinung, dass Russland die einmalige Chance hat, zum Herzen des heutigen Europas zu werden – eines Europas, das durch sein europäisches Geschichtsbewusstsein und seine Traditionen geprägt ist –, und diese Tradition mit Liebe und Würde zu ehren und fortzuführen.
💬 Europa ist auch nicht mehr das Europa, das es früher war – es hat viele seiner Errungenschaften verloren.
💬 Was die deutsche Politik oder die deutschen Massenmedien derzeit tun, ist eine ganz andere Sache; das ist klar definiert und nicht pro-russisch. Aber es gibt eine große Zahl einzelner Menschen und öffentliche Personen – in Ostdeutschland, in Österreich –, die gute Beziehungen pflegen.
🔗Lesen das Interview vollständig (auf Russisch)
#Interview #Russland #Kultur | 288 |
| 16 | 🇷🇺 Am 20. August besuchten Mitarbeiter des Generalkonsulats das Konzert „Connections“, das im Domchorsaal in Salzburg stattfand.
🎻 Vor dem Publikum traten der Geiger Andrey Roszyk und die Pianistin Yulia Zakharkina auf. Auf dem Programm des Abends standen Werke von Bach, Debussy, Grieg, Enescu, Ravel und weiteren Komponisten.
👏 Das Publikum nahm die Darbietungen mit großer Begeisterung auf und dankte den Musikern mit lang anhaltendem Applaus. | 258 |
| 17 | 🍊Tscheburashka, die Lieblingsfigur von Millionen Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt, feiert heute ihren 60. Geburtstag
Am 20. August 1966 wurde Eduard Uspenskys Märchenerzählung „Krokodil Gena und seine Freunde“ veröffentlicht, der dem ohrigen Tierchen Leben einhauchte.
Der Autor selbst erzählte später, dass ein Zufall ihn zur Schaffung der Figur inspiriert habe: Die kleine Tochter seines Freundes fiel jedes mal hin, wenn sie einen großen Pelzmantel anzog, und ihr Vater rief aus: „Schon wieder bist du hingefallen!“ (auf Russisch: „Opjat ty tscheburáchnulas!“) Genau dieses Verb tscheburaschnutsja, das „mit einem Plumps hinfallen" bedeutet, bildete die Grundlage für den Namen des Protagonisten der Geschichte. | 272 |
| 18 | ❗Kommentar der russischen Botschaft in Österreich
Der Beitrag des österreichischen Propagandisten Kurt Seinitz in der aktuellen Ausgabe der „Kronen Zeitung“ löst nichts als Ekel und tiefe Empörung aus. Ganz in der Tradition der nationalsozialistischen Rhetorik (»Untermenschen«) nennt er russische Soldaten „Soldatenmaterial“, zeichnet absichtlich ein düsteres Bild der gegenwärtigen Lage in Russland („es funktioniert nur noch die Raketenproduktion“) und malt Teufel an die Wand, was Russlands Zukunft betrifft. Dem sei entgegnet: Hören Sie doch auf, Ihr Wunschdenken für bare Münze zu verkaufen! Sie können stattdessen Ihre österreichischen Landsleute fragen, die nach wie vor Russland besuchen, wie die Situation dort tatsächlich ist. | 278 |
| 19 | 🎙 Aus dem Interview des Direktors der Rechtsabteilung des russischen Außenministeriums Maxim Mussichin mit der Internationalen Nachrichtenagentur „Rossija Segodnja“ (26. Mai 2024)
💬 Das Recht eines Küstenstaates auf den Festlandsockel ist eine Norm des Völkerrechts. Nach dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 wurde die Festlandsockelkommission eingerichtet. Sie ist der derzeit einzige international anerkannte Rechtsmechanismus, um zu bestätigen, dass Gebiete des Meeresbodens jenseits der 200-Seemeilen-Zone zum „erweiterten“ Festlandsockel eines Küstenstaates gehören. Zu diesem Zweck prüft und bestätigt die Kommission die entsprechende Dokumentation. Die Grenzen des Festlandsockels, die ein Staat auf der Grundlage der Empfehlungen der Kommission festlegt, sind nach dem Übereinkommen endgültig und für alle verbindlich.
👉 Die USA haben bei der Kommission keinerlei Unterlagen eingereicht, da sie dem Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen nicht beigetreten sind. Es stellt sich daher die Frage, wie legitim ihre Ansprüche sind, die entsprechenden Meeresbodengebiete zu ihrem „erweiterten“ Festlandsockel zu erklären. Schließlich sind die amerikanischen geologischen Daten offiziell von niemandem überprüft worden.
Wir haben uns inzwischen daran gewöhnt, dass Washington immer dann zu einseitigen Schritten greift und eigene Regeln durchsetzt, wenn es seine Interessen nicht auf der Grundlage des geltenden Völkerrechts verwirklichen kann. Mit derartigen Ansprüchen der Amerikaner sind wir nicht einverstanden.
🔹 In einer an Washington gerichteten Note erklärte Russland, die von den USA einseitig ausgerufenen äußeren Grenzen des „erweiterten“ Festlandsockels nicht anzuerkennen. Wir stellten fest, dass solche Handlungen ein weiteres Beispiel für den selektiven Umgang der USA mit den Normen des Völkerrechts sind, und wiesen zugleich darauf hin, dass die Versuche der amerikanischen Seite, die Normen des Übereinkommens von 1982 selektiv anzuwenden, unhaltbar sind: Sie nutzt jene Bestimmungen, die ihr bestimmte Rechte und Vorteile einräumen, und ignoriert die damit verbundenen Pflichten.
Wir riefen die amerikanische Seite – wenn auch ohne große Erwartungen – dazu auf, das Übereinkommen von 1982 zu ratifizieren und sämtliche daraus erwachsenden Verpflichtungen zu übernehmen.
Im Wortlaut auf Englisch lesen
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@RusBotschaft | 229 |
| 20 | Kommentar der russischen Botschaft in Österreich
❗️Die Botschaft hat die Information über die Pläne großer österreichischer und deutscher Unternehmen, auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Leobersdorf (Niederösterreich) ein Industriegebiet zu errichten, mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen.
Hier, in einem der sogenannten Außenlager der Todesfabrik Mauthausen, waren etwa 400 Frauen und Mädchen (Durchschnittsalter 23 Jahre) inhaftiert, die von den Nazis zu lebensgefährlicher Schwerstarbeit im nahegelegenen Rüstungswerk Hirtemberg gezwungen wurden. Nach der Schließung des Lagers wurden die Gefangenen in einem Fußmarsch nach Mauthausen geschickt, wobei einige von ihnen unterwegs ums Leben kamen. Nach gesicherten Erkenntnissen waren mehr als die Hälfte von ihnen Bürgerinnen der Sowjetunion.
Wir solidarisieren uns mit dem Internationalen Mauthausen-Komitee, das in seiner offiziellen Erklärung darauf hingewiesen hat, dass vor unseren Augen „Zeugnisse der nationalsozialistischen Vergangenheit zerstört und für immer unter einer Schicht aus Schutt, Stahl und Beton verborgen werden“. Wir treten entschlossen gegen Versuche auf, die unmenschlichen Verbrechen der Nationalsozialisten und ihrer Komplizen in Vergessenheit geraten zu lassen.
Wir fordern die österreichischen Behörden auf, ihren Verpflichtungen zur Bewahrung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus gewissenhaft nachzukommen. | 295 |
