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AfD im EU-Parlament

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Offizieller Telegram-Kanal der AfD-Delegation im EU-Parlament. Wir informieren ĂŒber unsere Arbeit in BrĂŒssel und Straßburg.

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+++ EU-Parlament verweigert Debatte ĂŒber Henry Nowak +++ In der kommenden Plenarwoche wird es im EuropĂ€ischen Parlament keine Aussprache zum Mord an Henry Nowak geben. Das Parlament verweigerte soeben seine Zustimmung. Zuvor hatte Tomasz Froelich, menschenrechtspolitischer Sprecher der ESN-Fraktion, einen entsprechenden Antrag gestellt. Auch die EKR-Fraktion und die Patriots for Europe forderten eine Debatte. Froelich Ă€ußert sich dazu wie folgt: „Es ist beschĂ€mend, dass das EuropĂ€ische Parlament eine Aussprache zum Mord an Henry Nowak verweigert. Nach dem Tod von George Floyd fand hingegen eine solche Aussprache statt. Offenkundig ist Henry Nowak, der neben der britischen auch die polnische StaatsbĂŒrgerschaft besaß, fĂŒr das EuropĂ€ische Parlament das ‚falsche‘, weil ein weißes Opfer. Antiweißer Rassismus wird in BrĂŒssel bagatellisiert. Besonders enttĂ€uschend: Auch die EVP-Fraktion, der CDU/CSU angehören, verweigerte unserem Vorschlag die Zustimmung. Stattdessen stehen nun – erneut – die politischen Gefangenen in Nicaragua und Weißrussland sowie die UnterdrĂŒckung des zivilen Raums in Burkina Faso auf der Tagesordnung. Das sagt alles ĂŒber die PrioritĂ€ten dieses Parlaments: Nowak war StaatsbĂŒrger eines EU-Mitgliedstaats, aber man thematisiert lieber Nicaragua und Burkina Faso. Dabei wĂ€re es wichtig, diese Debatte zu fĂŒhren, denn Henry Nowak ist kein Einzelfall. Der Mord an ihm reiht sich ein in eine Reihe antiweißer Gewaltverbrechen – man denke an die Ermordung von Iryna Zarutska durch einen Afroamerikaner im August letzten Jahres. In den USA werden in Relation zum Bevölkerungsanteil Weiße von Schwarzen bis zu zwölfmal so hĂ€ufig ermordet wie Schwarze von Weißen. BegĂŒnstigt werden solche Tragödien durch systematisches Behördenversagen: Wenn Polizisten einen weißen Jungen, der von einem Inder erstochen wurde, verbluten lassen, um dem Rassismusvorwurf zu entgehen, dann ist das die Endstufe ‚antirassistischer‘ Dystopie.“

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+++ EU-Kommission attackiert slowakische Verfassung – weiterer Angriff auf nationale SouverĂ€nitĂ€t +++ Am 26. September 2025 hat das slowakische Parlament mit 90 von 150 Stimmen eine weitreichende VerfassungsĂ€nderung beschlossen. Diese verankert unter anderem den Schutz der nationalen IdentitĂ€t, beschrĂ€nkt Adoptionen auf verheiratete Paare und erkennt ausschließlich das biologische mĂ€nnliche und weibliche Geschlecht an. Zudem sollen Eltern im Bereich der Sexualerziehung stĂ€rker eingebunden werden. Die EU-Kommission hat daraufhin ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Slowakei eingeleitet. Dazu erklĂ€rt Irmhild Boßdorf, AfD-Abgeordnete im EuropĂ€ischen Parlament und ESN-Koordinatorin im FEMM-Ausschuss: „Das Vorgehen der EU-Kommission gegen die Slowakei ist ein schwerer Angriff auf die SouverĂ€nitĂ€t eines demokratischen Mitgliedstaates. Ein gewĂ€hltes Parlament hat mit verfassungsĂ€ndernder Mehrheit ĂŒber grundlegende Fragen von Familie, Geschlecht, Erziehung und nationaler IdentitĂ€t entschieden. Dass BrĂŒssel darauf mit juristischem Druck reagiert, zeigt den bevormundenden Charakter dieser EU. Die Slowakei verteidigt ihr gutes Recht, zentrale gesellschaftliche Fragen selbst zu regeln. Familie und Erziehung gehören nicht in die ZustĂ€ndigkeit der Kommission, sondern in die HĂ€nde der Völker und ihrer Parlamente. Wer daraus einen Rechtsstaatskonflikt konstruiert, will nationale EigenstĂ€ndigkeit brechen. Besonders entlarvend ist die Doppelmoral der EU-Institutionen: BrĂŒssel spricht von Vielfalt, duldet aber keine Vielfalt der politischen Ordnungen. Demokratie wird nur akzeptiert, solange das Ergebnis dem eigenen ideologischen Kurs entspricht. Die Slowakei ist kein Verwaltungsbezirk der EuropĂ€ischen Kommission. Sie ist ein souverĂ€ner Staat mit eigener Geschichte, eigener Verfassung und eigener demokratischer Legitimation. Als ESN-Fraktion stehen wir fĂŒr ein Europa souverĂ€ner Nationen. Die Kommission muss ihr Vertragsverletzungsverfahren einstellen und die Entscheidung des slowakischen Parlaments respektieren.“

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+++ BrĂŒsseler Steuer-Trickserei: EU-Kommission will Gas verteuern – und BĂŒrger wie Industrie zahlen die Zeche +++ Nach einem geleakten Gesetzentwurf will die EU-Kommission die Mitgliedstaaten verpflichten, Strom steuerlich nicht höher zu belasten als Erdgas. Damit der Strompreis auf dem Papier attraktiver wird, soll ĂŒberall dort, wo der Strom nicht billiger gemacht werden kann, das Gas teurer werden. Vorgestellt werden soll der Plan Ende Juli – gemeinsam mit einem „Aktionsplan Elektrifizierung“. Dazu erklĂ€rt der AfD-Europaabgeordnete der ESN-Fraktion, Markus Buchheit: „BrĂŒssel hat die Wahrheit ĂŒber die Energiewende offenbar akzeptiert: Strom wird nicht billig, also macht man eben Gas teuer. Das ist keine Entlastung, das ist eine Verteuerung mit grĂŒnem Etikett. Besonders brisant ist der juristische Kniff: Statt die Energiesteuerrichtlinie zu Ă€ndern – was im Rat Einstimmigkeit und damit die Zustimmung jedes Mitgliedstaates erfordern wĂŒrde , plant die Kommission offenbar eine Novellierung der Strommarkt-Verordnung. So lĂ€sst sich das nationale Vetorecht elegant umgehen. Das ist der eigentliche Skandal: Man umgeht bewusst die Einstimmigkeit, um den Mitgliedstaaten ihre Steuerhoheit aus der Hand zu nehmen. Erst entzieht man den BĂŒrgern die Kontrolle ĂŒber ihre Energiepreise, dann ĂŒber ihre Steuern. Was bleibt, ist eine BrĂŒsseler Behörde, die durchregiert. WĂ€hrend KommissionsprĂ€sidentin von der Leyen davon spricht, ‘Strom werde bis zu fĂŒnfzehnmal stĂ€rker‘ besteuert als Gas, verschweigt die Kommission die andere Seite der Medaille: Gerade die energieintensive Industrie ist auf bezahlbares Erdgas angewiesen – nicht nur als EnergietrĂ€ger, sondern als Rohstoff. Höhere Gassteuern treffen Mittelstand, Produktion und am Ende jeden Haushalt mit Gasheizung. Hinzu kommt der erhöhte Druck auf Deutschland beim verpflichtenden Smart-Meter-Rollout – also noch mehr Kosten und mehr Datenzugriff in den eigenen vier WĂ€nden. Die BĂŒrger sollen fĂŒr eine Politik bezahlen, die sie nie gewĂ€hlt haben, mit Methoden, die ihre gewĂ€hlten Regierungen aushebeln. Wir lehnen diesen Plan in aller SchĂ€rfe ab und werden ihn im EuropĂ€ischen Parlament offensiv bekĂ€mpfen. Wer das Heizen teurer macht, um die gescheiterte Energiewende zu retten, betreibt Politik gegen das eigene Volk.“

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+++ Emissionshandel belastet Industrie bis an die Schmerzgrenze: Anhörung im EU-Parlament zum ETS offenbart dessen Risiken +++ Im Rahmen einer öffentlichen Anhörung wurde deutlich, welche Belastungen der Wirtschaft durch das Emissionshandelssystem der EU aufgebĂŒrdet werden. Dazu erklĂ€rt das Mitglied des EuropĂ€ischen Parlaments Volker Schnurrbusch (ESN): „Die derzeitige EU-Klimapolitik fĂŒhrt zu Massenentlassungen, Betriebsverlagerungen und der Übernahme von Marktanteilen durch Wettbewerber aus den USA und China, da diese nicht unter dem Klima-Regime der EU zu leiden haben. Meine EinschĂ€tzung deckt sich mit den Aussagen anderer Panel-Teilnehmer, wie Daniel Tamchyna, PrĂ€sident des Verbandes der Chemischen Industrie der Tschechischen Republik. Dieser hatte wĂ€hrend der Sitzung erklĂ€rt, dass sich große globale Wettbewerber wie China und die USA ‚nicht um den CO2-Fußabdruck scheren‘, wodurch einige europĂ€ische Sektoren vollstĂ€ndig vom Markt verdrĂ€ngt wĂŒrden. Der Industrievertreter bejahte auch meine Frage, ob eine lĂ€ngere Vergabe von kostenlosen CO2-Zertifikaten den Firmen helfen wĂŒrde. Der Ablasshandel muss allerdings auch in GĂ€nze hinterfragt werden, da er die Industrie Milliarden kostet, ohne dem Weltklima zu helfen. Unsere Industrie ist auf Planungssicherheit angewiesen, und die EU schwankt zwischen einer Utopie zur anderen.“ Das Mitglied des EuropĂ€ischen Parlaments Anja Arndt (ESN) ergĂ€nzt: „Emissionshandel ist ein planwirtschaftliches Steuerungsinstrument. Mit Marktwirtschaft hat der Emissionshandel wenig zu tun, wenn die Menge politisch festgelegt und der Preis kĂŒnstlich beeinflusst wird. Dadurch werden Energie, Produktion und Alltag verteuert, Betriebe belastet und ArbeitsplĂ€tze gefĂ€hrdet. Wir brauchen deshalb eine klare Abkehr von ETS und CBAM, um heimische Industrie, Arbeitnehmer und BĂŒrger zu schĂŒtzen. Wenn 46 Prozent der Deutschen laut IPSOS Preissteigerungen als ihr grĂ¶ĂŸtes Problem nennen, muss BrĂŒssel endlich aufwachen. Der ETS macht nicht das Klima besser, sondern das Leben teurer.“

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+++ Russland verbietet Landsmannschaft Ostpreußen – weiterer RĂŒckschlag fĂŒr die deutsch-russische VerstĂ€ndigung +++ Wie kĂŒrzlich bekannt wurde, hat das Justizministerium der Russischen Föderation die Landsmannschaft Ostpreußen (LMO) am 22. Mai 2026 auf die Liste auslĂ€ndischer Organisationen gesetzt, deren TĂ€tigkeit in Russland verboten ist. Die 1948 gegrĂŒndete Landsmannschaft ist ein Interessenverband deutscher Vertriebener aus dem ehemaligen Ostpreußen und ihrer Nachkommen. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Pflege der kulturellen Traditionen sowie auf VölkerverstĂ€ndigung und Versöhnung. Dazu erklĂ€rt Tomasz Froelich, menschenrechtspolitischer Sprecher der AfD-Delegation im EuropĂ€ischen Parlament: „Die Kriminalisierung der Landsmannschaft Ostpreußen durch Russland ist ein bedauerlicher Schritt, der die ohnehin bestehenden politischen Spannungen zwischen Deutschland und der Russischen Föderation weiter verschĂ€rft. Angesichts des Fehlens einer offiziellen BegrĂŒndung wirkt die Entscheidung besonders fragwĂŒrdig. Von der Landsmannschaft gehen keinerlei chauvinistische oder revisionistische Bestrebungen aus – geschweige denn agitatorische AktivitĂ€ten. Seit Jahrzehnten bestehen unproblematische und konstruktive Kooperationen mit polnischen Partnern in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Auch das 2008 ins Leben gerufene deutsch-russische Forum ‚Zukunft braucht Vergangenheit‘ zeugte von fruchtbaren Beziehungen zu Vertretern der Oblast Kaliningrad. Eine weitere Entfremdung zwischen Russland und Deutschland, gerade auf kultureller und geschichtspolitischer Ebene, muss mit großer Sorge betrachtet werden. Die VerstĂ€ndigung zwischen Deutschen und Russen liegt im Interesse beider Völker. Geschichtsklitterung von Moskauer Seite ist dieser VerstĂ€ndigung ebenso abtrĂ€glich wie der von Berlin ausgehende, diplomatieverweigernde Konfrontationskurs.“

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+++ EuGH-Urteil zu Asylleistungen ist weiterer Schlag gegen nationale SouverĂ€nitĂ€t und gesunden Hausverstand! +++ Der EuropĂ€ische Gerichtshof hat KĂŒrzungen von Asylleistungen in Deutschland in bestimmten FĂ€llen fĂŒr unzulĂ€ssig erklĂ€rt. Dazu erklĂ€rt die ESN-Abgeordnete Mary Khan (AfD): „Mit diesem Urteil setzt der EuGH erneut ein verheerendes Signal zulasten der europĂ€ischen BĂŒrger. Selbst Personen, deren Asylantrag abgelehnt wurde und die nach den Dublin-Regeln in einen anderen Mitgliedstaat ĂŒberstellt werden mĂŒssten, sollen weiterhin Anspruch auf umfassende Sozialleistungen haben. Wer kein Aufenthaltsrecht besitzt und das Land verlassen soll, darf nicht dauerhaft durch die Sozialsysteme der Mitgliedstaaten abgesichert werden. Diese Rechtsprechung schafft falsche Anreize und schwĂ€cht die GlaubwĂŒrdigkeit des Asylsystems. Besonders problematisch ist, dass der EuGH den Mitgliedstaaten bei der Ausgestaltung ihrer Sozialsysteme immer weniger Spielraum lĂ€sst. WĂ€hrend viele EuropĂ€er unter steigenden Lebenshaltungskosten, Wohnungsnot und hoher Steuerlast leiden, werden Leistungen fĂŒr Personen ohne Bleiberecht faktisch zur Pflicht erklĂ€rt. Das ist weder vermittelbar noch gerecht. Das Urteil zeigt erneut die Fehlentwicklungen der europĂ€ischen Asylpolitik. Statt die Dublin-Regeln konsequent durchzusetzen und RĂŒckfĂŒhrungen zu erleichtern, werden die Mitgliedstaaten mit zusĂ€tzlichen Verpflichtungen belastet. Europa braucht wirksamen Außengrenzschutz, rasche RĂŒckfĂŒhrungen und die konsequente Durchsetzung bestehender Regeln – nicht immer neue AnsprĂŒche fĂŒr Personen ohne Aufenthaltsrecht.“

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+++ Besser spĂ€t als nie! Sogar die CDU rĂŒckt inzwischen von der Fischereipolitik der Kommission ab +++ Der nĂ€chste EU-Haushalt fĂŒr den Zeitraum 2028–2034 sieht vor, den Großteil der zweckgebundenen Förderung fĂŒr die Fischerei abzuschaffen. Stattdessen werden Fischer mit der Regionalentwicklung, der Landwirtschaft, der Sozialpolitik, der Migration und einigen sicherheitsbezogenen Ausgaben um Fördermittel konkurrieren mĂŒssen. DarĂŒber hinaus wird der neue Nationale und Regionale Partnerschaftsfonds alle vorgeschlagenen Projekte dem EU-Grundsatz „Do No Significant Harm“ (DNSH) unterwerfen. Das bedeutet, dass sie die Umweltziele der EU nicht erheblich beeintrĂ€chtigen dĂŒrfen. Als Reaktion darauf legte ein jĂŒngster Bericht von Niclas Herbst (CDU) aus der EVP-Fraktion einen alternativen Vorschlag vor, der der Fischerei mehr zweckgebundene Mittel bei gleichzeitig geringerer Kontrolle durch die Kommission gewĂ€hren wĂŒrde. Siegbert Droese, ESN-Koordinator im Fischereiausschuss, lobte den Bericht der EVP: „Der Bericht von Herrn Herbst bewegt sich in die richtige Richtung – weg von BrĂŒssel –, auch wenn er nicht weit genug geht. Es ist offensichtlich, dass das Prinzip des ‚Do No Significant Harm‘ als Hebel dient, um den EU-Institutionen mehr Einfluss auf nationale Investitionsentscheidungen zu verschaffen. Unsere ÄnderungsantrĂ€ge werden Klimavorgaben und Geschlechteranforderungen als Voraussetzungen fĂŒr die FörderfĂ€higkeit vollstĂ€ndig streichen.“ Volker Schnurrbusch, ESN-Mitglied im Fischereiausschuss, ergĂ€nzte: „Europas Fischer haben bereits jetzt Schwierigkeiten, unter dem bestehenden Fischereifonds mit einem Budget von 6,1 Milliarden Euro wirtschaftlich rentabel zu bleiben. Nach den PlĂ€nen der Kommission soll dieses Budget auf 2 Milliarden Euro gekĂŒrzt werden. Das ist völlig verantwortungslos und gefĂ€hrdet Europas ErnĂ€hrungssicherheit!“

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+++ Armenien verweigert AfD-Abgeordnetem die Wahlbeobachtung! Hat die Regierung Pashinyan etwas zu verbergen? +++ Die ESN-Fraktion im EuropĂ€ischen Parlament verurteilt die Entscheidung der armenischen Behörden, dem Abgeordneten Prof. Dr. Hans Neuhoff die Akkreditierung als Wahlbeobachter fĂŒr die Parlamentswahl am 7. Juni 2026 zu verweigern. Neuhoff war von seiner Fraktion ordnungsgemĂ€ĂŸ fĂŒr die Delegation des EuropĂ€ischen Parlaments benannt worden – es wĂ€re nach Georgien, Kosovo und Moldawien seine vierte Wahlbeobachtung gewesen. Eine BegrĂŒndung fĂŒr die Verweigerung lieferte das armenische Außenministerium nicht. Dazu erklĂ€rt der AfD-Europaabgeordnete Prof. Dr. Neuhoff, Mitglied im Ausschuss fĂŒr Sicherheit und Verteidigung: „Eine Regierung, die internationale Beobachter nach Belieben aussortiert und dafĂŒr nicht einmal einen Grund nennt, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus. Die GrundsĂ€tze der internationalen Wahlbeobachtung sind eindeutig: Kein Gaststaat darf bestimmen, wer ihn beobachtet. Genau das versucht Jerewan hier. Wer sich nur die bequemen Beobachter aussucht, weckt den Verdacht, dass er etwas zu verbergen hat. Wahlbeobachtung ist kein GefĂ€lligkeitsdienst fĂŒr die Regierenden, sondern sie ist eine Kontrolle im Interesse der WĂ€hler. Diese Verweigerung knĂŒpft an nichts an, was ich getan hĂ€tte, sondern allein an eine willkĂŒrliche politische Zuschreibung. Das ist exakt der Mechanismus, den die internationalen BeobachtungsgrundsĂ€tze rechtlich verbieten. Das EuropĂ€ische Parlament hat in vergleichbaren FĂ€llen klare Worte gefunden und seine Abgeordneten geschĂŒtzt. Ich erwarte, dass es dies auch jetzt tut, unabhĂ€ngig von der Fraktion, der ein betroffener Abgeordneter angehört. Alles andere wĂ€re ein EingestĂ€ndnis, dass der vielbeschworene Schutz parlamentarischer Rechte von der Parteizugehörigkeit abhĂ€ngt.“

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+++ Fluggastrechte dĂŒrfen nicht dem Green Deal geopfert werden +++ Der Rat der EuropĂ€ischen Union drĂ€ngt auf eine Reform der Fluggastrechte, die zu deutlichen Verschlechterungen fĂŒr Verbraucher fĂŒhren wĂŒrde. Dazu erklĂ€rt das Mitglied des EuropĂ€ischen Parlaments Volker Schnurrbusch: „Seit mehr als zwei Jahrzehnten gelten in Europa klare Mindeststandards fĂŒr Passagiere bei VerspĂ€tungen, AusfĂ€llen und Problemen rund um Flugreisen. Nun sollen ausgerechnet diese Rechte aufgeweicht werden, wĂ€hrend die Luftfahrt zugleich durch immer neue Vorgaben des Green Deal belastet wird. Wer die EntschĂ€digungen kĂŒrzen, Wartezeiten verlĂ€ngern und den Schutz der FluggĂ€ste einschrĂ€nken will, löst nicht die Ursachen steigender Kosten, sondern verschiebt die Rechnung auf die BĂŒrger. Das ist verbraucherpolitisch der völlig falsche Weg. Anstatt die Kostentreiber im europĂ€ischen Luftverkehr ehrlich zu benennen, wird an den Rechten der Passagiere gespart. Emissionshandel, teure Vorgaben fĂŒr nachhaltige Flugkraftstoffe und zusĂ€tzliche BĂŒrokratie verteuern das Fliegen politisch gewollt. Wenn nun gleichzeitig EntschĂ€digungsansprĂŒche abgesenkt, kostenloses HandgepĂ€ck weiter infrage gestellt und kundenfeindliche Praktiken wie No-Show-Regelungen oder digitale Zwangslösungen erleichtert werden sollen, profitieren vor allem die großen Fluggesellschaften. FĂŒr die Verbraucher bedeutet das weniger Schutz, mehr versteckte Kosten und am Ende weniger echten Wettbewerb. Das EuropĂ€ische Parlament muss deshalb standhaft bleiben. Wir brauchen keine Reform, die bewĂ€hrte Passagierrechte schwĂ€cht, sondern eine Politik, die fairen Wettbewerb ermöglicht und Verbraucherrechte stĂ€rkt. Die eigentlichen Probleme liegen in einer ideologisch ĂŒberfrachteten Klimapolitik, die Fluggesellschaften und Kunden gleichermaßen belastet. Eine Einigung zulasten der FluggĂ€ste lehne ich entschieden ab. Stattdessen mĂŒssen EntschĂ€digung, Weiterbeförderung und die RĂŒckkehr zum Ausgangsflughafen im Ernstfall verlĂ€sslich und spĂŒrbar verbessert werden.“

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+++ Instrumentalisierung der Zypern-Tragödie +++ Im FEMM-Ausschuss wurde gestern ĂŒber die Folgen der tĂŒrkischen Invasion von 1974 fĂŒr zyprische Frauen debattiert. Die AfD-Abgeordnete Irmhild Boßdorf warnt davor, das historische Leid der Opfer fĂŒr eine supranationale Gender-Agenda zu missbrauchen. WĂ€hrend die historische Forschung von etwa 800 bis 2.000 Opfern sexualisierter Gewalt auf Zypern ausgeht, bleibt das Schicksal der bis zu zwei Millionen deutschen Frauen, die am Ende des Zweiten Weltkriegs durch alliierte Truppen geschĂ€ndet wurden, in BrĂŒssel weiterhin ein politisches Tabu. Dazu erklĂ€rt die ESN-Europaabgeordnete Irmhild Boßdorf: „Diese eklatante Doppelmoral zeigt: Es geht BrĂŒssel nicht um Frauenrechte, sondern um eine ideologische Umerziehung. Wer das Leid zyprischer Opfer instrumentalisiert, um ‚Gender-Mainstreaming‘ in der Außenpolitik zu verankern, tritt die nationale SouverĂ€nitĂ€t mit FĂŒĂŸen. Hinter dem Interesse der EU stehen klare geopolitische Ziele: der Zugriff auf massive Erdgasreserven im östlichen Mittelmeer und die Sicherung der EU-Außengrenzen gegen die TĂŒrkei. Klar ist: BrĂŒssel nutzt die historischen GrĂ€ueltaten hier als Hebel fĂŒr eine eigene Machtpolitik. Wir fordern aufrichtiges Gedenken an die Opfer statt geopolitischer Machtspiele.“

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