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Tägliche Inspiration aus dem Geist der Weissagung Ein Kanal von Johannes Kolletzki

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Alle, die sich in Gottes Ausbildung befinden, brauchen stille Zeit – für Gemeinschaft mit dem eigenen Herzen, mit der Natur u
Alle, die sich in Gottes Ausbildung befinden, brauchen stille Zeit – für Gemeinschaft mit dem eigenen Herzen, mit der Natur und mit Gott. In ihnen soll ein Leben sichtbar werden, das ganz anders ist als die Welt mit ihren Sitten und Praktiken, und sie müssen aus eigener Erfahrung wissen, wie man Gottes Willen erkennt. Jeder für sich muss Ihn zum Herzen sprechen hören. Wenn alle anderen Stimmen schweigen und wir in Ruhe vor Ihm warten, macht die innere Stille Gottes Stimme deutlicher vernehmbar.   „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin“, sagt Er (Psalm 46,11). Das ist die wahre Vorbereitung auf jede Tätigkeit für Gott. Wer so erfrischt wird, ist auch mitten in der eiligen Menschenmenge und in der Anspannung konzentrierter Arbeit von Licht und Frieden umgeben. Er bekommt neue Kraft für Körper und Geist. Sein Leben verbreitet einen Duft und offenbart eine göttliche Macht, die Herzen erreicht.   Ministry of Healing, 58

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Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist? (Sacharja 3,2) Gottes Volk, das Jesus Christus aus de
Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist?  (Sacharja 3,2)   Gottes Volk, das Jesus Christus aus dem Feuer gerettet hat, ist sich seiner Sünden bewusst. Sie fühlen sich gedemütigt und beschämt. Gott sieht und anerkennt ihre Reue; Er merkt, wie sie unter den Sünden leiden, die sie weder entfernen noch ungeschehen machen können. Doch sie beten, und ihre Gebete werden erhört. Das ist der Grund, warum Satan dabeisteht und sich Christus entgegenstellt … Er tritt zwischen den bereuenden Gläubigen und Christus, um sie mit seinem höllischen Schatten zu trennen, den Glauben zu ersticken und Gottes Wort unwirksam zu machen …   Wenn Satan sich zwischen den Menschen und Christus stellt, geraten Jesu Liebe, Annahme und Vergebung aus dem Blickfeld, und man müht sich ständig ab, seine Sünden und hässlichen Seiten unter einem selbstgeschneiderten Kleid zu verbergen. Christus möchte, dass wir so, wie wir sind, zu Ihm kommen und an Ihn als unseren persönlichen Erlöser glauben. In Seiner innigen Liebe bringt der vergebende Vater dem zurückgekehrten Kind Sein bestes Gewand.   Brief an die Schiffsmannschaft auf der Pitcairn, 6. Januar 1894
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Manche sagen, man dürfe nicht einmal Insekten töten. Aber Gott hat Seinem Volk so eine Botschaft nicht aufgetragen. Man kann
Manche sagen, man dürfe nicht einmal Insekten töten. Aber Gott hat Seinem Volk so eine Botschaft nicht aufgetragen. Man kann das Gebot „Du sollst nicht töten“ endlos ausdehnen, aber das widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Wer so etwas tut, hat nicht in Christi Schule gelernt.   Die Erde ist aufgrund der Sünde verflucht, und in dieser letzten Zeit wird sich alles mögliche Ungeziefer vermehren. Diese Schädlinge müssen getötet werden, sonst würden sie uns belästigen, quälen und sogar umbringen. Sie würden unsere Arbeit und den Ertrag unseres Bodens zunichtemachen. In manchen Gegenden gibt es Ameisen [Termiten], die die Balken eines Hauses komplett zerstören – sollte man sie nicht ausmerzen? Obstbäume müssen gespritzt werden, um Insekten zu töten, die sonst die Frucht verderben würden. Gott hat uns einen Part überlassen, und den müssen wir gewissenhaft ausführen. Alles andere dürfen wir dem Herrn überlassen … Und selbst wenn wir unser Bestes geben, diese Schädlinge auszurotten, werden sie sich doch weiter vermehren.   Selected Messages, 3:329
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Denken wir über die Liebe Christi nach, stehen wir am Ufer eines Meeres, dessen Weiten grenzenlos sind. Es fehlen die Worte,
Denken wir über die Liebe Christi nach, stehen wir am Ufer eines Meeres, dessen Weiten grenzenlos sind. Es fehlen die Worte, diese Liebe zum Ausdruck zu bringen. Wir betrachten Sein irdisches Leben, Sein Opfer für uns, Seinen Dienst im Himmel als unser Anwalt und die Wohnungen, die Er denen vorbereitet, die Ihn lieben, und wir können nur ausrufen: Wie hoch und tief Christi Liebe doch ist! „Darin besteht die Liebe – nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ (1. Johannes 4,10) – „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!“ (3,1)   In jedem wahren Jünger brennt diese Liebe wie ein heiliges Feuer auf dem Altar des Herzens. Es war auf der Erde, dass Gottes Liebe in Christus sichtbar wurde, und es ist auf der Erde, dass Seine Kinder diese Liebe durch ein tadelloses Leben widerspiegeln sollen. So werden Sünder zum Kreuz geführt, um Gottes Lamm zu erblicken.   Acts of the Apostles, 333f
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„Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1. Thessalonicher 5,18) Dieses Gebot ist
„Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1. Thessalonicher 5,18) Dieses Gebot ist gleichzeitig eine Zusicherung, dass selbst die Dinge, die scheinbar gegen uns arbeiten, uns letztlich zum Guten dienen. Gott würde uns nicht auffordern, für etwas dankbar zu sein, das uns schadet.   Ministry of Healing, 255
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Deine Sicherheit ist das Wort Christi. Hat Er dich nicht eingeladen, zu Ihm zu kommen? Erlaube dir niemals, hoffnungslos oder
Deine Sicherheit ist das Wort Christi. Hat Er dich nicht eingeladen, zu Ihm zu kommen? Erlaube dir niemals, hoffnungslos oder entmutigt zu reden, sonst wirst du viel verlieren. Wenn du auf das Äußere schaust und bei Schwierigkeiten und Druck anfängst zu jammern, beweist du einen kränkelnden, schwächlichen Glauben. Rede und handle, als wäre dein Glaube unbesiegbar. Der Herr hat viele Möglichkeiten, Ihm gehört die ganze Welt. Blick im Glauben auf zum Himmel! Blick auf Den, der Licht, Kraft und Effizienz besitzt! Echter Glaube hat eine Spannkraft, eine Grundsatzfestigkeit und Zielstrebigkeit, die weder Zeit noch Mühen mindern können.   Christ’s Object Lessons, 146f
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Nicht deine jetzigen oder auch zukünftigen Fähigkeiten bescheren dir Erfolg. Entscheidend ist, was der Herr für dich tun kann
Nicht deine jetzigen oder auch zukünftigen Fähigkeiten bescheren dir Erfolg. Entscheidend ist, was der Herr für dich tun kann. Wir brauchen viel weniger Vertrauen in menschliche Möglichkeiten und weit mehr Vertrauen in Gottes Möglichkeiten für jeden, der glaubt. Er wünscht sich nichts mehr, als dass du dich im Glauben nach Ihm ausstreckst, dass du Großes von Ihm erwartest und Er dich sowohl in weltlichen als auch in geistlichen Fragen kompetent machen kann. Er kann den Verstand schärfen. Er kann uns Takt und Geschick verleihen. Bring deine Talente zum Einsatz! Bitte Gott um Weisheit, und Er wird sie dir geben.   Christ’s Object Lessons, 146
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Unsere Aufgabe ist, zu beten und zu glauben. Seid nüchtern zum Gebet! Wacht, und wirkt mit dem Gott zusammen, der Gebete erhö
Unsere Aufgabe ist, zu beten und zu glauben. Seid nüchtern zum Gebet! Wacht, und wirkt mit dem Gott zusammen, der Gebete erhört. Denkt daran, dass „wir Gottes Mitarbeiter sind“ (1. Korinther 3,9). Redet und handelt entsprechend eurem Gebet. Es macht einen unendlichen Unterschied, ob euer Glaube sich in der Prüfung als echt erweist oder eure Gebete sich als bloße Form entpuppen.   Treten Probleme und Schwierigkeiten auf, dann sucht nicht Hilfe bei Menschen. Vertraut alles Gott an. Anderen unsere Probleme zu erzählen, macht uns nur schwach und gibt auch ihnen keine Kraft. Wir belasten sie mit unseren geistlichen Schwachheiten, die sie gar nicht beheben können. Wir suchen Stärke bei fehlbaren, endlichen Menschen, obwohl wir die Stärke des unfehlbaren, unendlichen Gottes haben könnten.   Christ’s Object Lessons, 146
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Viele haben keinen lebendigen Glauben, deshalb erfahren sie nicht mehr von Gottes Macht. Sie sind schwach, weil sie ungläubig
Viele haben keinen lebendigen Glauben, deshalb erfahren sie nicht mehr von Gottes Macht. Sie sind schwach, weil sie ungläubig sind. Sie glauben mehr daran, was sie selber tun, als daran, was Gott für sie tut. Sie nehmen ihr Leben in die eigene Hand. Sie planen und machen, beten aber wenig und haben wenig echtes Gottvertrauen. Sie denken, sie hätten Glauben, doch es ist nur ein vorübergehender Impuls. Weil ihnen weder ihr Mangel bewusst ist noch, wie gerne Gott gibt, bringen sie ihre Anliegen nicht beharrlich immer wieder vor den Herrn.   Unsere Gebete müssen so eindringlich und unbeirrt sein wie das Bitten des mittellosen Freundes, der um Mitternacht nach Broten fragte. Je ernster und entschiedener wir bitten, desto enger wird unsere geistliche Einheit mit Christus. Wir empfangen immer größeren Segen, weil wir immer größeren Glauben beweisen.   Christ’s Object Lessons, 145f
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Gott hat einen Himmel voller Segnungen für alle, die mit Ihm zusammenarbeiten. Wer Ihm gehorcht, darf zuversichtlich die Erfü
Gott hat einen Himmel voller Segnungen für alle, die mit Ihm zusammenarbeiten. Wer Ihm gehorcht, darf zuversichtlich die Erfüllung Seiner Zusagen in Anspruch nehmen. Wir müssen aber ein festes, unerschütterliches Vertrauen in Gott an den Tag legen. Oft wartet Er mit Seiner Antwort, um unseren Glauben zu prüfen und zu sehen, ob wir es mit unserer Bitte wirklich ernst meinen.   Haben wir nach Seinem Wort gebeten, sollten wir Seinem Versprechen glauben und unsere Anliegen mit einer Entschiedenheit vorbringen, die sich nicht abweisen lässt. Gott sagt nicht: „Bittet einmal, und ihr werdet empfangen.“ Er möchte, dass unsere Gebete unermüdlich und ausdauernd sind. Ausdauerndes Beten macht uns nur noch entschlossener und vertieft den Wunsch, dass unsere Bitten erhört werden.   Christ’s Object Lessons, 145
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MIT LEIDEN VERTRAUT (8/8) Kein Schmerz, keine Seelenqual kann sich mit dem messen, was Gottes Sohn durchmachte. Der Mensch wu
MIT LEIDEN VERTRAUT  (8/8)   Kein Schmerz, keine Seelenqual kann sich mit dem messen, was Gottes Sohn durchmachte. Der Mensch wurde nicht zum Sündenträger gemacht; er wird niemals den Horror des Sündenfluches erfahren, den der Heiland aushielt. Nichts kommt auch nur annähernd dem Leiden Dessen gleich, den Gottes Zorn mit überwältigender Wucht traf. Die menschliche Natur kann nur ein bestimmtes Maß an Prüfung und Anfechtung ertragen. Sobald die Grenzen des Menschen überschritten sind, erliegt seine Natur dem Druck. Christi Natur dagegen besaß eine größere Leidensfähigkeit, denn seine menschliche Natur existierte in der göttlichen Natur. Dadurch entstand die nötige Leidenskapazität, um die Folgen der Sünden einer verlorenen Welt zu ertragen. Die Qualen, die Christus durchmachte, sind entsprechend weiter und tiefer und geben uns eine bessere Vorstellung vom Wesen der Sünde und der Vergeltung, die Gott über diejenigen bringen wird, die an der Sünde festhalten. Der Lohn der Sünde ist der Tod, aber Gottes Gabe ist ewiges Leben durch Jesus Christus für jeden Sünder, der bereut und glaubt.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (7/8) Im Garten Gethsemane litt Christus an Stelle des Menschen, und die menschliche Natur des Sohnes Got
MIT LEIDEN VERTRAUT  (7/8)   Im Garten Gethsemane litt Christus an Stelle des Menschen, und die menschliche Natur des Sohnes Gottes wankte unter dem entsetzlichen Schrecken der Sündenschuld, bis Seine bleichen, zitternden Lippen die Worte ausstießen: „Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber“, doch wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die Menschheit zu retten, dann „nicht wie ich will, sondern wie du willst!“ (Matthäus 26,39) Seine menschliche Natur wäre schon jetzt unter dem Horror des Sündenbewusstseins gestorben, hätte nicht ein Engel vom Himmel Ihn gestärkt, die Qualen zu ertragen. Dieselbe Macht, die vergeltende Gerechtigkeit über den Stellvertreter und Bürgen des Menschen brachte, stützte und erhielt den Leidenden auch unter dem enormen Gewicht des Zornes, der eigentlich die sündige Welt getroffen hätte. Christus machte den Tod durch, der auf Übertretung von Gottes Gesetz stand.   Es ist furchtbar für einen reuelosen Sünder, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Das beweist die Zerstörung der alten Welt durch eine Flut und ebenso das Feuer vom Himmel, das Sodoms Einwohner tötete. Doch kein Beweis war so umfassend wie die Seelenqualen von Christus, dem Sohn des unendlichen Gottes, als Er Gottes Zorn gegen eine sündige Welt ertrug. Die Sünde, die Übertretung von Gottes Gesetz, ist der Grund, dass der Garten Gethsemane vor allem ein Ort des Leidens für die sündige Welt geworden ist.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (6/8) Als Christus daran dachte, wie schwerwiegend die Schuld der Welt war, hatte Er das Bedürfnis, allei
MIT LEIDEN VERTRAUT  (6/8)   Als Christus daran dachte, wie schwerwiegend die Schuld der Welt war, hatte Er das Bedürfnis, allein zu sein. Die Scharen der Finsternis waren zur Stelle, um die Sünde so weit, tief und grauenhaft auszumalen wie nur möglich. Mit seinem Hass auf Gott, mit der Verleumdung Seines Charakters, mit seiner Respektlosigkeit, Verachtung und Feindseligkeit gegen die Gesetze Seiner Regierung hatte Satan die Bosheit bis an den Himmel getrieben, und es war sein Plan, das Böse zu solchen Dimensionen anwachsen zu lassen, dass eine Versöhnung unmöglich erschien und Gottes Sohn, der die verlorene Welt retten wollte, vom Fluch der Sünde erdrückt würde. Dass der wachsame Widersacher die Übertretungen so überwältigend darstellte, war für Christus dermaßen schmerzvoll, dass Er das Gefühl hatte, jetzt niemanden in Seiner unmittelbaren Gegenwart ertragen zu können. Auch Seine Jünger sollten nicht Zeuge der Qualen sein, wenn Er sich das Elend der Welt bewusst machte. Nicht einmal Seine meistgeliebten Freunde durften bei Ihm bleiben. Das Schwert der Gerechtigkeit war gezogen, und Gottes Zorn gegen das Böse ruhte auf Jesus Christus, dem Einziggeborenen des Vaters, als Stellvertreter des Menschen.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (5/8) Von der Krippe bis Golgatha erlebte Christus unablässig Enttäuschungen und Leid. Er war der Einzigg
MIT LEIDEN VERTRAUT  (5/8)   Von der Krippe bis Golgatha erlebte Christus unablässig Enttäuschungen und Leid. Er war der Einziggeborene des Vaters und von Kummer bedrückt, doch Sein Leiden im Garten Gethsemane war so furchtbar und qualvoll, dass es für die Menschheit immer ein schreckliches Geheimnis bleiben wird. Die Schrift sagt: „Dann kommt Jesus mit ihnen an ein Gut, genannt Gethsemane, und er spricht zu den Jüngern: Setzt euch hier, bis ich hingegangen bin und dort gebetet habe! Und er nahm den Petrus und die zwei Söhne des Zebedäus mit und fing an, betrübt und geängstigt zu werden.“ (Matthäus 26,36f) Wie ehrfürchtig und ehrerbietig hätten die Jünger das Leiden von Gottes Sohn wahrnehmen sollen! Als Er sich der Mitte des Gartens näherte, lasteten die Sünden der Welt schwer auf Seiner bedrängten, göttlichen Seele. Der Fluch der Bosheit der Welt lag wie ein Schatten auf dem Licht vom Angesicht Seines Vaters. O, konnte Er dem nicht entkommen? Gab es nicht einen anderen Weg, als unter dem Fluch der Sünde zu stehen und von Seinem geliebten Vater entfremdet zu werden? Er wandte sich zu Seinen Jüngern und sagte: „Meine Seele ist sehr betrübt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir!“ (Matthäus 26,38)   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (4/8) Das fehlende Verständnis zu Hause war für Christus so quälend, dass es eine Wohltat war, wenn Er wo
MIT LEIDEN VERTRAUT  (4/8)   Das fehlende Verständnis zu Hause war für Christus so quälend, dass es eine Wohltat war, wenn Er woanders sein und innerlich zur Ruhe kommen konnte. Sehr gerne besuchte Er Lazarus, Martha und Maria. Hier fand Er Ruhe. Hier wurden Seine Motive und Worte nicht missverstanden und umgedeutet.   Seine Brüder führten oft die abgedroschenen und fadenscheinigen Argumente der Pharisäer ins Feld und bildeten sich ein, Ihn, der alle Wahrheiten kannte und jedes Geheimnis verstand, belehren zu können. Er war der Ursprung der Wahrheit, und ihre Worte ermüdeten und peinigten Ihn. Erleichterung fand Er, wenn Er allein und in Gemeinschaft mit Seinem himmlischen Vater war. Seine Brüder hielten sich für weitaus klüger als Jesus. Sie sahen nicht, dass Er die Quelle aller Weisheit und Erkenntnis war. Selbstsicher kritisierten sie, was sie nicht verstanden, und ihre Vorwürfe trafen Ihn zutiefst. Sie bekannten sich zum Glauben an Gott und meinten, Ihn zu verteidigen, ohne zu wissen, dass Gott im Fleisch unter ihnen war. Es war ein dorniger Weg, auf dem Jesus wanderte.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (3/8) Was für eine Ermutigung wäre es doch für Jesus gewesen, wären Seine Brüder, Seine eigene Familie, I
MIT LEIDEN VERTRAUT  (3/8)   Was für eine Ermutigung wäre es doch für Jesus gewesen, wären Seine Brüder, Seine eigene Familie, Ihm Freunde gewesen! Das Leben von Christus stand weit über dem Seiner Verwandten. Sie waren nicht wirklich bekehrt und meinten, Christus brauche ihren Rat. Sie beurteilten Ihn aus ihrer menschlichen Sicht und dachten, würde Er nur auf sie hören und nichts sagen, was die Feindseligkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer wecke, könne Er die ganzen unangenehmen Streitigkeiten vermeiden. Sie warfen Ihm vor, viele Seiner Aussagen hätte Er für sich behalten sollen.   Mit ihrem kleinen, menschlichen Maßstab konnten sie Seine göttliche Mission nicht fassen und darum auch in Seinen Herausforderungen nicht mit Ihm fühlen. Ihre groben, teilnahmslosen Äußerungen zeigten, dass sie keine Vorstellung von der feinen Textur Seines Charakters hatten und die Vereinigung des Göttlichen mit dem Menschlichen nicht wahrnahmen. Sie sahen zwar, wie bekümmert Er oft war, doch statt Ihn zu trösten, verwundeten ihre Haltung und ihre Worte Sein Herz nur tiefer. Für Seine feinfühlige Natur war es eine Qual. Seine Motive wurden missverstanden, Sein Werk nicht begriffen.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (2/8) [Jesus] war oft erschöpft, erlebte Armut und die Bürde, Seinen Teil zum Lebensunterhalt der Familie
MIT LEIDEN VERTRAUT  (2/8)   [Jesus] war oft erschöpft, erlebte Armut und die Bürde, Seinen Teil zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Er erfuhr Vorwürfe und bittere Feindschaft von denen, die Ihn nicht kannten. In Seinem eigenen Zuhause musste Er die unschönen und schmerzlichen Folgen von Neid und Eifersucht ertragen. Seine Brüder meinten, sie hätten die Autorität und das Recht, Ihm Vorschriften zu machen und Sein Verhalten zu diktieren. Er litt sehr unter dem mangelnden Verständnis Seiner Verwandtschaft, denn Sein Herz war voller Güte und Liebe, und Er schätzte ein liebevolles Miteinander in der Familie. Doch Seine eigenen Brüder verletzten und bekümmerten Ihn oft. Sie wollten, dass Er sich ihren Wünschen und Vorstellungen fügte, obwohl Ihn das in direkten Widerspruch zu Seiner göttlichen Mission gebracht hätte. Die Schrift sagt: „Auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.“ (Johannes 7,5)   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (3/8) Was für eine Ermutigung wäre es doch für Jesus gewesen, wären Seine Brüder, Seine eigene Familie, I
MIT LEIDEN VERTRAUT  (3/8)   Was für eine Ermutigung wäre es doch für Jesus gewesen, wären Seine Brüder, Seine eigene Familie, Ihm Freunde gewesen! Das Leben von Christus stand weit über dem Seiner Verwandten. Sie waren nicht wirklich bekehrt und meinten, Christus brauche ihren Rat. Sie beurteilten Ihn aus ihrer menschlichen Sicht und dachten, würde Er nur auf sie hören und nichts sagen, was die Feindseligkeit der Schriftgelehrten und Pharisäer wecke, könne Er die ganzen unangenehmen Streitigkeiten vermeiden. Sie warfen Ihm vor, viele Seiner Aussagen hätte Er für sich behalten sollen.   Mit ihrem kleinen, menschlichen Maßstab konnten sie Seine göttliche Mission nicht fassen und darum auch in Seinen Herausforderungen nicht mit Ihm fühlen. Ihre groben, teilnahmslosen Äußerungen zeigten, dass sie keine Vorstellung von der feinen Textur Seines Charakters hatten und die Vereinigung des Göttlichen mit dem Menschlichen nicht wahrnahmen. Sie sahen zwar, wie bekümmert Er oft war, doch statt Ihn zu trösten, verwundeten ihre Haltung und ihre Worte Sein Herz nur tiefer. Für Seine feinfühlige Natur war es eine Qual. Seine Motive wurden missverstanden, Sein Werk nicht begriffen.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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MIT LEIDEN VERTRAUT (1/8) Die Leiden der Menschheit berührten das Herz Christi und weckten Mitgefühl und Liebe in Ihm. Allen,
MIT LEIDEN VERTRAUT  (1/8)   Die Leiden der Menschheit berührten das Herz Christi und weckten Mitgefühl und Liebe in Ihm. Allen, die seelisch oder körperlich litten, brachte Er Anteilnahme und Erbarmen entgegen. Sein Beispiel zeigt uns, dass auch wir den Anfechtungen und Leiden von Gottes Geschöpfen einfühlsam und barmherzig begegnen sollten.   Christus hat im Fleisch gelitten. Er hatte Seine Göttlichkeit mit Menschlichkeit bekleidet und in jeder Lebensphase sämtliche Prüfungen und Versuchungen durchgemacht, mit denen Menschen zu kämpfen haben. Er wusste, was es bedeutet, Hunger zu leiden, und hat deshalb besondere Anweisungen erteilt, die Hungrigen zu speisen und Bedürftige zu versorgen. Er hat erklärt, dass der Dienst an Menschen in Not tatsächlich Dienst an Ihm selbst in Person Seiner Heiligen ist. „Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben“, sagt Er (Matthäus 25,35). Er wusste auch, wie quälend Durst sein kann, und erklärte, wer in Seinem Namen einem Jünger einen Becher kalten Wassers gebe, werde nicht unbelohnt bleiben.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895
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Liebe zu Gott ist das eigentliche Fundament des Glaubens. Ihm nur deshalb zu dienen, weil man auf Belohnung hofft oder Strafe
Liebe zu Gott ist das eigentliche Fundament des Glaubens. Ihm nur deshalb zu dienen, weil man auf Belohnung hofft oder Strafe fürchtet, führt zu nichts. Heuchelei und reiner Formalismus sind für Gott genauso abstoßend wie offener Abfall.   Patriarchs and Prophets, 523
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