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Tägliche Inspiration aus dem Wort der Wahrheit Ein Kanal von Johannes Kolletzki

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Gott möchte Sein Bild in dir wiederherstellen. Glaube daran, dass Er dein Helfer ist. Nimm dir vor, Ihn kennenzulernen. Komms
Gott möchte Sein Bild in dir wiederherstellen. Glaube daran, dass Er dein Helfer ist. Nimm dir vor, Ihn kennenzulernen. Kommst du mit Sündenbekenntnis und Reue zu Ihm, kommt Er dir mit Gnade und Vergebung entgegen. Wirkst du mit Furcht und Zittern auf deine Erlösung hin, wirkt Er in dir „das Wollen und das Vollbringen nach seinem Wohlgefallen“ (Philipper 2,13).   Review and Herald, 15. Februar 1912

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Liebe Väter und Mütter, wie kann ich zum Ausdruck bringen, was für eine große Verantwortung ihr habt! Der Charakter, den ihr
Liebe Väter und Mütter, wie kann ich zum Ausdruck bringen, was für eine große Verantwortung ihr habt! Der Charakter, den ihr vor euren Kindern an den Tag legt, erzieht sie – entweder zu Dienern Gottes oder zu Dienern des eigenen Ichs. Betet darum ernsthaft zum Himmel um die Hilfe des Heiligen Geistes, damit euer Herz geheiligt wird und euer Verhalten Gott ehrt und eure Kinder für Christus gewinnt! Eltern sollten verstehen, wie feierlich und heilig ihre Aufgabe ist, und sich bewusst machen, dass ihr eigenes unbedachtes Reden oder Handeln ihre Kinder auf Abwege führen kann.   Review and Herald, 1. Februar 1912
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Christus starb, um Sünder zu retten – nicht in ihren Sünden, sondern von ihren Sünden. Die Warnung in der Offenbarung zeigt u
Christus starb, um Sünder zu retten – nicht in ihren Sünden, sondern von ihren Sünden. Die Warnung in der Offenbarung zeigt uns die schrecklichen Folgen der Übertretung. Ein Mund, der nicht lügen kann, hat erklärt, dass Gottes Gesetz heilig, gerecht und gut ist. Unsere Pflicht, diesem Gesetz zu gehorchen, ist der Kern der letzten Gnadenbotschaft an die Welt.   Gottes Gesetz ist keine neue Erfindung. Das Gesetz hat Heiligkeit nicht eingeführt, sondern bekanntgemacht. Es beschreibt die Prinzipien von Barmherzigkeit, Güte und Liebe. Es zeigt dem gefallenen Menschen Gottes Charakter und macht deutlich, was alles von ihm erwartet wird. „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand und mit all deiner Kraft.“ (Markus 12,30) Diese Aufforderung beinhaltet die Prinzipien der ersten vier Gebote. „Und du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ (Vers 31) An diesen zwei Grundsätzen hängt das ganze Gesetz und die Propheten, und es sind diese Grundsätze, die der dritte Engel verkündet, der erklärt, dass der Schöpfer schon immer Gehorsam gegenüber Seinem königlichen Gesetz gefordert hat und immer fordern wird.   Manuskript 88, 20. August 1897
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Mit Seinem irdischen Leben gab der Heiland uns ein Muster des geheiligten Lebens, das zu unserem werden kann, wenn wir unsere
Mit Seinem irdischen Leben gab der Heiland uns ein Muster des geheiligten Lebens, das zu unserem werden kann, wenn wir unsere Tage dazu verwenden, denen Gutes zu tun, die unsere Hilfe brauchen. Es ist unser Vorrecht, den Traurigen Freude zu bringen, den Betrübten Licht und denen, die am Ende sind, Leben. Die Frage des Herrn gilt uns: „Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig? Arbeitet, solange es Tag ist! Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.“ (Matthäus 20,6; Johannes 9,4) Jedes Wort und jede Tat, womit wir zum Glück anderer beitragen, trägt zu unserem eigenen Glück bei und macht unser Leben wie das Leben von Christus.   Manuskript 49, 8. April 1907
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Die mächtigen Wahrheiten aus Gottes Wort sind verkündigt worden. Werden sie angenommen, machen sie Männer, Frauen und Kinder
Die mächtigen Wahrheiten aus Gottes Wort sind verkündigt worden. Werden sie angenommen, machen sie Männer, Frauen und Kinder zu Tätern von Gottes Wort. Dann wirkt ihr Glaube durch die Liebe und reinigt die Seele … Hat die Wahrheit keinen heiligenden Einfluss auf die, die sie angeblich glauben, zeigt es, dass sie Gottes Willen nicht tun. Sie sind falsche Zeugen für die Wahrheit, Wegweiser in die falsche Richtung …   Selbstliebe schließt Liebe zu Christus aus. Wer für sich selbst lebt, gehört zur Gemeinde Laodizea, die weder kalt noch heiß, sondern lau ist. Das Feuer der ersten Liebe ist zu Selbstsucht und Egoismus degeneriert … Echter Glaube und echte Liebe sind die wahren Reichtümer. Durch sie wird der Charakter „vollendet in Christus“. Gäbe es mehr Glauben, schlichten, vertrauensvollen Glauben an Jesus, dann gäbe es auch Liebe, reine Liebe, das Gold eines christlichen Charakters. Würde jeder bekennende Nachfolger Christi Seine Worte verstehen und bereitwillig in die Tat umsetzen, wäre alles anders.   Manuskript 61, 8. Mai 1898
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Wie vielen mangelt es an Liebe! O, würden doch Hass, Konkurrenzdenken, Streit und die Wurzel der Bitterkeit, wodurch viele ve
Wie vielen mangelt es an Liebe! O, würden doch Hass, Konkurrenzdenken, Streit und die Wurzel der Bitterkeit, wodurch viele verunreinigt werden, von der Liebe ausradiert werden! Ein Herz, in dem Neidgefühle, Hass, Eifersucht und Unterstellungen Raum haben, kann unmöglich die Liebe Jesu aufnehmen und verbreiten …   Viele täuschen sich selbst – die Grundsätze der Liebe wohnen nicht in ihrem Herzen. Sie mögen die Augen vor ihren Irrtümern und Fehlern verschließen, aber Gott können sie nicht täuschen. Wir brauchen eine Reformation. Der Pflug der Wahrheit muss tiefe Furchen in unser stolzes Herz ziehen und den verkrusteten Boden unserer ungeheiligten Natur aufbrechen, bevor Jesu Geist und Liebe hineingepflanzt werden können. Die Zeit drängt. Jedes Werk wird bald ins Gericht kommen, und entweder werden unsere Sünden aus dem Lebensbuch ausgelöscht oder unsere Namen.   Youth’s Instructor, 13. Januar 1898
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Je mehr wir über das Himmlische nachdenken, desto weniger Anziehungskraft hat das Irdische auf uns. Je beständiger wir mit de
Je mehr wir über das Himmlische nachdenken, desto weniger Anziehungskraft hat das Irdische auf uns. Je beständiger wir mit dem Auge des Glaubens auf Christus sehen, der im Zentrum unserer Hoffnung auf ewiges Leben steht, desto mehr wächst unser Glaube, wird unsere Hoffnung stärker, unsere Liebe inniger und intensiver … Je mehr wir Christus betrachten, von Seinen Verdiensten reden und Seine Macht bezeugen, desto vollständiger wird Sein Bild in unserem Charakter sichtbar.   Brief an Samuel Hare, 7. März 1893
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Lass dich nicht entmutigen, wenn du Fehler machst. Der Herr mag kleine Fehler zulassen, um dich vor größeren zu bewahren. Geh
Lass dich nicht entmutigen, wenn du Fehler machst. Der Herr mag kleine Fehler zulassen, um dich vor größeren zu bewahren. Geh zu Jesus, bitte Ihn um Vergebung, und dann glaube, dass Er dir vergeben hat. „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,9)   Review and Herald, 7. April 1904
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Schaut auf das Kreuz von Golgatha! Es ist der bleibende Zeuge für die grenzenlose Liebe und unermessliche Barmherzigkeit des
Schaut auf das Kreuz von Golgatha! Es ist der bleibende Zeuge für die grenzenlose Liebe und unermessliche Barmherzigkeit des Vaters im Himmel.   O, würden doch alle bereuen und die ersten Werke tun! Wenn die Gemeinden das tun, werden sie Gott über alles lieben und ihren Nächsten wie sich selbst … Spaltungen werden dann geheilt, Streit und Gezeter in Israels Grenzen nicht mehr zu hören sein. Durch Gottes frei verschenkte Gnade wird sich jeder bemühen, Christi Gebet wahrzumachen, dass Seine Jünger eins sind, wie Er und der Vater eins sind. Frieden, Liebe, Gnade und Wohlwollen werden herrschen. Jeder wird über die Liebe Christi sprechen, und der treue Zeuge wird nicht mehr sagen müssen: „Ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“ (Offenbarung 2,4) Gottes Volk wird in Christus bleiben, Jesu Liebe wird offenbart. Ein Geist wird die Herzen erfüllen, das Bild Christi in allen wiederbeleben und erneuern und alle Herzen in Gleichklang bringen. Alle werden als lebendige Reben am wahren Weinstock mit Christus, dem lebendigen Haupt, vereint sein. Christus wird in jedem Herzen wohnen, wird führen, trösten und heiligen … Die Einheit der Gemeinde Christi wird der Beweis sein, dass Gott Seinen einzigen Sohn in die Welt gesandt hat.   Review and Herald, 20. März 1894
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Wenn wir uns durch lebendigen Glauben Gott übergeben, damit Er uns bewahrt, werden wir nicht enttäuscht werden, denn Seine Ve
Wenn wir uns durch lebendigen Glauben Gott übergeben, damit Er uns bewahrt, werden wir nicht enttäuscht werden, denn Seine Verheißungen haben keine Grenze außer unserem Glauben. „Alles ist möglich dem, der glaubt.“ (Markus 9,23)   Viele hätscheln und entschuldigen ihre Charakterfehler, tatsächlich aber müssen sie alle behoben werden. Jede Abweichung vom Recht ist Sünde, und Sünde muss abgelegt werden … Viele bekennen ihre Sünden immer wieder, ohne sie durch echte Reue abzulegen. Ohne feste Entschlossenheit und die Gnade Gottes sind die besten Vorsätze und die größte Wachsamkeit sinnlos und machtlos, wenn die Versuchung kommt. Einige geben dann verzweifelt auf und denken, sie müssten für immer Sklaven der Sünde bleiben. Ihnen fehlt lebendiger Glaube an Jesus.   Wir dürfen nicht uns selbst trauen, sonst werden wir versagen. Jesus hat die Mächte der Finsternis entwaffnet, und es ist der Glaube an Seine Stärke, der uns stark macht. Für jeden, der Ihm vertraut und glaubt, wird Er ein Banner gegen Satan aufrichten. Er hat uns versichert, dass Seine Gnade für uns ausreicht und die Versuchung nicht über unsere Kräfte gehen wird. Darin liegt unsere einzige Hoffnung.   Signs of the Times, 6. März 1884
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Niemand braucht das ewige Leben zu verfehlen. Wer immer sich entscheidet, täglich vom himmlischen Lehrer zu lernen, wird sein
Niemand braucht das ewige Leben zu verfehlen. Wer immer sich entscheidet, täglich vom himmlischen Lehrer zu lernen, wird seine Berufung und Erwählung festmachen …   „Befleißigt euch umso mehr, eure Berufung und Erwählung festzumachen! Denn wenn ihr diese Dinge tut, werdet ihr niemals straucheln. Denn so wird euch reichlich gewährt werden der Eingang in das ewige Reich unseres Herrn und Retters Jesus Christus.“ (2. Petrus 1,10f) …   Was für ein Zusicherung! Was für eine Hoffnung! Lasst uns der Welt stets zeigen, dass wir ein besseres Land suchen, nämlich ein himmlisches. Für uns wurde der Himmel gemacht, und wir möchten daran teilhaben. Wir dürfen nicht zulassen, dass uns irgendetwas von Gott und dem Himmel trennt. In diesem Leben müssen wir Teilhaber der göttlichen Natur sein …   Vereint sollen wir einander helfen, zur Charaktervollkommenheit zu gelangen. Alles Kritisieren muss dazu aufhören. Schritt für Schritt dürfen wir der Vollkommenheit immer näherkommen, bis uns am Ende reichlich der Eingang ins Himmelreich gewährt wird.   Review and Herald, 26. März 1904
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BRIEF AN MARTHA (6/6) Du hast eine Neigung zum Trübsinn geerbt, daher solltest du ständig eine positive, hoffnungsvolle Haltu
BRIEF AN MARTHA  (6/6)   Du hast eine Neigung zum Trübsinn geerbt, daher solltest du ständig eine positive, hoffnungsvolle Haltung pflegen. Deine Eltern haben dir eine ausgeprägte Gewissenhaftigkeit weitergegeben, und von deiner Mutter hast du außerdem die Tendenz, dich eher zu gering einzuschätzen als zu hoch. Manche Menschen sind so veranlagt, dass nur eine strenge Zurechtweisung sie berührt, aber bei dir reicht schon ein Wort. Wärst du in einer Situation, wo du anderen hilfst, würdest du die mühsamsten und anstrengendsten Arbeiten freudig erledigen und am Ende trotzdem unter dem Gefühl leiden, du hättest nichts geleistet.   Samuel, der schon als Kind Gott diente, brauchte einen ganz anderen Erziehungsstil als jemand mit einem starken Eigenwillen, der sich nichts sagen lässt. Du bist nicht in einer kaputten Familie aufgewachsen, auch wenn menschliche Fehler dazugehörten. Mir sind alle deine Umstände offenbart worden. Ich kenne dich viel besser als du dich selbst. Gott wird dir helfen, über Satan zu triumphieren, wenn du einfach vertraust, dass Jesus die Schlachten für dich schlägt, die deine begrenzte Kraft übersteigen.   Du liebst Jesus, und Er liebt dich. Vertrau Ihm also geduldig, und sprich immer wieder: „Herr, ich bin dein.“ Wirf dich mit ganzem Herzen auf Christus. Nicht Freude ist der Beweis, dass du ein Christ bist. Dein Beweis ist ein „So spricht der Herr“. Meine liebe Schwester: Im Glauben lege ich dich Jesus Christus in die Arme.   An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887
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BRIEF AN MARTHA (5/6) Niemand verlangt, dass du dir eigene Lasten aufbürdest – du gehörst ja Christus. Du bist in Seiner Hand
BRIEF AN MARTHA  (5/6)   Niemand verlangt, dass du dir eigene Lasten aufbürdest – du gehörst ja Christus. Du bist in Seiner Hand. Seine ewigen Arme umfangen dich. Du hast kein Leben geführt, das man als „Sündenleben“ bezeichnen würde. Dein Gewissen schreckt vor Bösem zurück, dein Herz möchte grundsätzlich das Richtige tun. Wende dich jetzt einfach von den Dornen und Disteln ab, und schau auf die Blumen.   Blicke fest auf Jesus, die Sonne der Gerechtigkeit! Mach aus deinem gütigen, liebevollen Vater im Himmel nicht einen Tyrannen, sondern halte dir Seine Zärtlichkeit vor Augen, Sein Mitleid, Seine tiefe, weite Liebe, Sein großes Mitgefühl. Seine Liebe ist größer als die einer Mutter für ihr Kind. Eine Mutter mag vergessen, doch ich will dich nicht vergessen, spricht der Herr (Jesaja 49,15). Es ist mein inniges Gebet, dass Sein reicher Segen auf dir ruht.   An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887
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BRIEF AN MARTHA (4/6) O, wie viele wandern auf einem finsteren Weg und betrachten die anstößigen, unschönen Dinge links und r
BRIEF AN MARTHA  (4/6)   O, wie viele wandern auf einem finsteren Weg und betrachten die anstößigen, unschönen Dinge links und rechts, obwohl nur einen Schritt höher die Blumen wachsen! Sie glauben, sie hätten kein Recht, sich Kind Gottes zu nennen und die Verheißungen des Evangeliums in Anspruch zu nehmen, weil ihnen der Beweis fehlt, dass Gott sie angenommen hat. Sie machen schmerzliche Kämpfe durch und plagen sich wie einst Martin Luther auf der Suche nach der Gerechtigkeit Christi.   Viele meinen, sie könnten nur so zu Jesus kommen wie das besessene Kind, das der Dämon niederriss und hin und her schleuderte, als es zum Heiland gebracht wurde. Doch solche Konflikte und Anfechtungen braucht es bei dir nicht. Richard Baxter [ein puritanischer Pastor im 17. Jahrhundert] machte sich große Sorgen, weil er nicht zu einer so quälenden, beschämenden Selbsterkenntnis fand, wie es seiner Meinung nach sein sollte. Doch schließlich fand er dafür eine gute Erklärung, und Friede zog in sein Herz ein.   An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887
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HINWEIS: Bitte entschuldigt, ich habe den falschen Vortrag verlinkt, der richtige kommt erst heute Abend!
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YRC – EIN PERSÖNLICHER RÜCKBLICK   Vom 13. – 17. Mai 2026 fand in Puschendorf bei Nürnberg der erste, von jungen Adventisten ins Leben gerufene Youth Revival Congress (YRC) statt. Hauptredner unter dem Thema „Wahre Anbetung“ waren Nicola Taubert und Scott Mayer (USA), den zu übersetzen ich das Vorrecht hatte. Selten hat mich eine Veranstaltung so bewegt. Selten war für mich das mächtige Wirken des Geistes so spürbar. Ich habe den Ort am Abreisetag fast schon innerlich aufgewühlt verlassen, allerdings im positiven Sinne, bewegt und dankbar dafür, was Gott hier tut.   Die „Erweckung“ im Namen des Kongresses war nicht nur Theorie, sie war greifbar. Etwa 250 junge Leute waren anwesend – ich wünsche mir, dass es nächstes Jahr über 1000 sind und die Halle aus den Nähten platzt. Weil hier etwas geschieht, was wir dringend brauchen. Keine Sensationen, nicht der nächste Hype, sondern tiefgreifende Bekehrung, radikale Hingabe, vollkommenes Vertrauen, bedingungsloser Gehorsam. Dann kommt Vollmacht. Dann kann der Geist grenzenlos wirken – los von den Grenzen, die unsere Halbherzigkeit und Selbstsucht Ihm immer wieder setzen.   Alle Vorträge waren geistlich wertvoll und wegweisend, doch herausragend war für mich der Abschlussvortrag am Sonntag. Er ist unten verlinkt. Jeder deutschsprachige Siebenten-Tags-Adventist sollte ihn sehen, vor allem jeder junge. Wäre ich Lehrer, wäre das Pflichtlektüre. Das ist kein Lob für das menschliche Werkzeug. Ehre gebührt allein dem himmlischen Musiker, nicht dem irdischen Instrument. Gott segne dich. Maranatha!
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BRIEF AN MARTHA (3/6) Sieh nicht auf dich selbst, Martha, sondern auf Jesus. Sprich von Seiner Liebe, von Seiner Güte, von Se
BRIEF AN MARTHA  (3/6)   Sieh nicht auf dich selbst, Martha, sondern auf Jesus. Sprich von Seiner Liebe, von Seiner Güte, von Seiner Macht! Er wird nicht zulassen, dass die Versuchung über deine Kräfte geht. Deine Gerechtigkeit ist in Christus. Jesus füllt unsere Mängel auf, denn Er sieht ja, dass wir es allein nicht schaffen. Im Gebet für dich sehe ich eine in sanftes Licht gehüllte Hand, die ausgestreckt ist, um dich zu retten. Gottes Wort ist unser Maßstab. Darauf verlassen wir uns. Wir lieben die Wahrheit. Wir lieben Jesus. Gefühle sind kein Zeichen dafür, dass Gott uns nicht wohlgesonnen ist.   Dein Leben ist kostbar in Gottes Augen. Er hat eine Aufgabe für dich. Du kannst sie noch nicht erkennen, aber geh nur im Vertrauen voran, ohne ein zweifelndes Wort, denn das würde den lieben Jesus traurig machen und zeigen, dass du Angst hast, dich Ihm anzuvertrauen. Leg deine Hand in Seine, die Er dir über die Zinnen des Himmels hinhält, damit du sie vertrauensvoll ergreifst. O, welche Liebe, welche zärtliche Liebe hat Jesus uns bewiesen! Die biblischen Verheißungen sind die Nelken, Rosen und Lilien im Garten des Herrn.   An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887
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BRIEF AN MARTHA (2/6) Jesu Hände sind unter dir ausgebreitet. Er wird nicht zulassen, dass der Feind dich überwältigt; Er wir
BRIEF AN MARTHA  (2/6)   Jesu Hände sind unter dir ausgebreitet. Er wird nicht zulassen, dass der Feind dich überwältigt; Er wird dir den Sieg schenken. Jesus hat die Kraft dazu und die Gerechtigkeit. Vielleicht suchst du das bei dir selbst und bist schon verzweifelt, weil du nichts findest. Jesus hat es, und im Glauben gehört es dir, weil du Gott liebst und Seine Gebote hältst. Hör nicht auf Satans Lügen, sondern denk an Gottes Versprechen. Pflück die Rosen, die Lilien und Nelken. Sprich von Gottes Verheißungen! Rede Glauben. Vertrau Gott, denn Er ist deine einzige Hoffnung. Er ist auch meine einzige Hoffnung. Ich habe enorme Kämpfe mit Satan, der mich entmutigen will, aber ich gebe nicht einen Zentimeter nach. Satan soll keinen Vorteil über meinen Körper oder Geist erhalten.   Wenn du auf dich schaust, wirst du nur Schwächen sehen. Da ist kein Erlöser. Jesus findest du außerhalb von dir. Auf Ihn musst du schauen und leben! Er wurde für uns zur Sünde, damit wir von Sünde gereinigt werden und Christi Gerechtigkeit empfangen.   An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887
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BRIEF AN MARTHA (1/6) In Gedanken bin ich bei dir, Martha … Ich wünsche mir, dass du dem teuren Heiland ganz vertraust. Er li
BRIEF AN MARTHA  (1/6)   In Gedanken bin ich bei dir, Martha … Ich wünsche mir, dass du dem teuren Heiland ganz vertraust. Er liebt dich und hat Sein Leben für dich gegeben, weil du Ihm wertvoll bist.   Vor kurzem hatte ich einen Traum. Ich ging neben dir durch einen Garten, und du sagtest die ganze Zeit: „Schau mal, der hässliche Strauch da, dieser unförmige Baum und dort der verkümmerte Rosenstock. Das bedrückt mich, denn es erinnert an mein eigenes Leben und meine Beziehung zu Gott.“ Direkt vor uns schien eine stattliche Gestalt zu gehen, und Er sagte: „Pflück die Rosen, die Lilien und Nelken! Lass die Disteln und hässlichen Sträucher. Verletz nicht die Seele, über der Christus so innig wacht.“   Ich erwachte, schlief wieder ein und hatte denselben Traum. Erneut wachte ich auf, schlief ein und träumte zum dritten Mal das Gleiche. Denk einmal darüber nach. Lass dein Misstrauen los, deine Sorgen und Ängste. Sieh von dir selbst weg auf Jesus. Sieh von deinem Mann weg auf Jesus. Gott hat dir eine ermutigende Botschaft geschickt – ergreife sie, handle danach und wandle im Glauben, nicht im Schauen. „Der Glaube aber ist die Grundlegung dessen, was man erhofft, der Beweis für Dinge, die man nicht sieht.“ (Hebräer 11,1)   An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887
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Wer für Christus arbeitet, soll nach reinen Prinzipien handeln und ein makelloses Leben führen. Dem ganzen Himmel ist daran g
Wer für Christus arbeitet, soll nach reinen Prinzipien handeln und ein makelloses Leben führen. Dem ganzen Himmel ist daran gelegen, dass Gottes moralisches Bild im Menschen wiederhergestellt wird, und der ganze Himmel arbeitet auf dieses Ziel hin. Gott und die heiligen Engel möchten unbedingt, dass Menschen den Maßstab der Vollkommenheit erreichen, denn um das zu ermöglichen, starb Christus. Es ist Gottes Wunsch, dass wir eins mit Christus werden und in Ihm vollendet sind, Erben des Himmels.   Doch die Entscheidung liegt bei uns. Gott ruft uns auf, uns auf die richtige Seite zu stellen, uns mit himmlischen Helfern zu verbinden, die einen belebenden, heilenden Einfluss ausüben und das moralische Bild in uns wiederherstellen, das durch Ungehorsam verlorenging. Übernehmen wir im Glauben die Prinzipien, nach denen Christus gelebt hat, werden sie in uns zu einer Wasserquelle, die ins ewige Leben sprudelt. Das Innere fließt über vom Reichtum der Gnade Christi, und dieser Überfluss erfrischt andere Menschen.   Brief an E. E. Franke, 5. Oktober 1900
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