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Tägliche Inspiration aus dem Wort der Wahrheit Ein Kanal von Johannes Kolletzki
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HINWEIS: Bitte entschuldigt, ich habe den falschen Vortrag verlinkt, der richtige kommt erst heute Abend!
| 2 | YRC – EIN PERSÖNLICHER RÜCKBLICK
Vom 13. – 17. Mai 2026 fand in Puschendorf bei Nürnberg der erste, von jungen Adventisten ins Leben gerufene Youth Revival Congress (YRC) statt. Hauptredner unter dem Thema „Wahre Anbetung“ waren Nicola Taubert und Scott Mayer (USA), den zu übersetzen ich das Vorrecht hatte. Selten hat mich eine Veranstaltung so bewegt. Selten war für mich das mächtige Wirken des Geistes so spürbar. Ich habe den Ort am Abreisetag fast schon innerlich aufgewühlt verlassen, allerdings im positiven Sinne, bewegt und dankbar dafür, was Gott hier tut.
Die „Erweckung“ im Namen des Kongresses war nicht nur Theorie, sie war greifbar. Etwa 250 junge Leute waren anwesend – ich wünsche mir, dass es nächstes Jahr über 1000 sind und die Halle aus den Nähten platzt. Weil hier etwas geschieht, was wir dringend brauchen. Keine Sensationen, nicht der nächste Hype, sondern tiefgreifende Bekehrung, radikale Hingabe, vollkommenes Vertrauen, bedingungsloser Gehorsam. Dann kommt Vollmacht. Dann kann der Geist grenzenlos wirken – los von den Grenzen, die unsere Halbherzigkeit und Selbstsucht Ihm immer wieder setzen.
Alle Vorträge waren geistlich wertvoll und wegweisend, doch herausragend war für mich der Abschlussvortrag am Sonntag. Er ist unten verlinkt. Jeder deutschsprachige Siebenten-Tags-Adventist sollte ihn sehen, vor allem jeder junge. Wäre ich Lehrer, wäre das Pflichtlektüre. Das ist kein Lob für das menschliche Werkzeug. Ehre gebührt allein dem himmlischen Musiker, nicht dem irdischen Instrument.
Gott segne dich. Maranatha! | 291 |
| 3 | BRIEF AN MARTHA (3/6)
Sieh nicht auf dich selbst, Martha, sondern auf Jesus. Sprich von Seiner Liebe, von Seiner Güte, von Seiner Macht! Er wird nicht zulassen, dass die Versuchung über deine Kräfte geht. Deine Gerechtigkeit ist in Christus. Jesus füllt unsere Mängel auf, denn Er sieht ja, dass wir es allein nicht schaffen. Im Gebet für dich sehe ich eine in sanftes Licht gehüllte Hand, die ausgestreckt ist, um dich zu retten. Gottes Wort ist unser Maßstab. Darauf verlassen wir uns. Wir lieben die Wahrheit. Wir lieben Jesus. Gefühle sind kein Zeichen dafür, dass Gott uns nicht wohlgesonnen ist.
Dein Leben ist kostbar in Gottes Augen. Er hat eine Aufgabe für dich. Du kannst sie noch nicht erkennen, aber geh nur im Vertrauen voran, ohne ein zweifelndes Wort, denn das würde den lieben Jesus traurig machen und zeigen, dass du Angst hast, dich Ihm anzuvertrauen. Leg deine Hand in Seine, die Er dir über die Zinnen des Himmels hinhält, damit du sie vertrauensvoll ergreifst. O, welche Liebe, welche zärtliche Liebe hat Jesus uns bewiesen! Die biblischen Verheißungen sind die Nelken, Rosen und Lilien im Garten des Herrn.
An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887 | 504 |
| 4 | BRIEF AN MARTHA (2/6)
Jesu Hände sind unter dir ausgebreitet. Er wird nicht zulassen, dass der Feind dich überwältigt; Er wird dir den Sieg schenken. Jesus hat die Kraft dazu und die Gerechtigkeit. Vielleicht suchst du das bei dir selbst und bist schon verzweifelt, weil du nichts findest. Jesus hat es, und im Glauben gehört es dir, weil du Gott liebst und Seine Gebote hältst. Hör nicht auf Satans Lügen, sondern denk an Gottes Versprechen. Pflück die Rosen, die Lilien und Nelken. Sprich von Gottes Verheißungen! Rede Glauben. Vertrau Gott, denn Er ist deine einzige Hoffnung. Er ist auch meine einzige Hoffnung. Ich habe enorme Kämpfe mit Satan, der mich entmutigen will, aber ich gebe nicht einen Zentimeter nach. Satan soll keinen Vorteil über meinen Körper oder Geist erhalten.
Wenn du auf dich schaust, wirst du nur Schwächen sehen. Da ist kein Erlöser. Jesus findest du außerhalb von dir. Auf Ihn musst du schauen und leben! Er wurde für uns zur Sünde, damit wir von Sünde gereinigt werden und Christi Gerechtigkeit empfangen.
An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887 | 584 |
| 5 | BRIEF AN MARTHA (1/6)
In Gedanken bin ich bei dir, Martha … Ich wünsche mir, dass du dem teuren Heiland ganz vertraust. Er liebt dich und hat Sein Leben für dich gegeben, weil du Ihm wertvoll bist.
Vor kurzem hatte ich einen Traum. Ich ging neben dir durch einen Garten, und du sagtest die ganze Zeit: „Schau mal, der hässliche Strauch da, dieser unförmige Baum und dort der verkümmerte Rosenstock. Das bedrückt mich, denn es erinnert an mein eigenes Leben und meine Beziehung zu Gott.“ Direkt vor uns schien eine stattliche Gestalt zu gehen, und Er sagte: „Pflück die Rosen, die Lilien und Nelken! Lass die Disteln und hässlichen Sträucher. Verletz nicht die Seele, über der Christus so innig wacht.“
Ich erwachte, schlief wieder ein und hatte denselben Traum. Erneut wachte ich auf, schlief ein und träumte zum dritten Mal das Gleiche. Denk einmal darüber nach. Lass dein Misstrauen los, deine Sorgen und Ängste. Sieh von dir selbst weg auf Jesus. Sieh von deinem Mann weg auf Jesus. Gott hat dir eine ermutigende Botschaft geschickt – ergreife sie, handle danach und wandle im Glauben, nicht im Schauen. „Der Glaube aber ist die Grundlegung dessen, was man erhofft, der Beweis für Dinge, die man nicht sieht.“ (Hebräer 11,1)
An Schwester Martha Bourdeau, 6. Februar 1887 | 608 |
| 6 | Wer für Christus arbeitet, soll nach reinen Prinzipien handeln und ein makelloses Leben führen. Dem ganzen Himmel ist daran gelegen, dass Gottes moralisches Bild im Menschen wiederhergestellt wird, und der ganze Himmel arbeitet auf dieses Ziel hin. Gott und die heiligen Engel möchten unbedingt, dass Menschen den Maßstab der Vollkommenheit erreichen, denn um das zu ermöglichen, starb Christus. Es ist Gottes Wunsch, dass wir eins mit Christus werden und in Ihm vollendet sind, Erben des Himmels.
Doch die Entscheidung liegt bei uns. Gott ruft uns auf, uns auf die richtige Seite zu stellen, uns mit himmlischen Helfern zu verbinden, die einen belebenden, heilenden Einfluss ausüben und das moralische Bild in uns wiederherstellen, das durch Ungehorsam verlorenging. Übernehmen wir im Glauben die Prinzipien, nach denen Christus gelebt hat, werden sie in uns zu einer Wasserquelle, die ins ewige Leben sprudelt. Das Innere fließt über vom Reichtum der Gnade Christi, und dieser Überfluss erfrischt andere Menschen.
Brief an E. E. Franke, 5. Oktober 1900 | 672 |
| 7 | Viele, die auf Abwegen sind, schämen sich für ihr sinnloses Leben. Der Gedanke an ihre Fehler und Verirrungen treibt sie fast zur Verzweiflung …
Wenn jemand gegen den Strom schwimmt, hat er die ganze Kraft der Strömung gegen sich. Streck ihm deine Hand entgegen, wie unser älterer Bruder es für den sinkenden Petrus tat! Ermutige ihn mit Worten, die Hoffnung wecken. Erzähl ihm von der allmächtigen Hand, die ihn tragen wird, von dem unendlichen Menschen Christus, der mit ihm fühlt … Richte seine Gedanken fest darauf, dass der göttliche Helfer immer an seiner Seite ist und voller Liebe und Mitleid auf ihn blickt. Sag ihm, er soll an den Vater denken, dessen Herz unter jeder Sünde leidet, dessen Hand immer noch ausgestreckt ist, dessen Stimme spricht: „Kommt her zu mir … und ich werde euch Ruhe geben.“
Wenn du das tust, hast du unsichtbare Begleiter … Engel aus den himmlischen Höfen stehen jedem zur Seite, der Gott dient, indem er sich um seine Mitmenschen kümmert.
Review and Herald, 19. Januar 1911 | 784 |
| 8 | In den Herzen vieler, vieler Geschwister ist kaum noch Barmherzigkeit und Liebe zu finden. Wir sollten daran denken, dass jeder Fehler macht. Selbst Männer und Frauen mit jahrelanger Erfahrung irren manchmal, aber deshalb verwirft Gott sie nicht. Jedem Sohn und jeder Tochter Adams wird das Vorrecht einer zweiten Chance gewährt. Wahre Nachfolger Jesu begegnen einem irrenden Bruder im Geist Christi. Statt ihn zu verurteilen, erinnern sie sich an das Wort: „Wer einen Sünder auf seinem Irrweg zur Umkehr bewegt, wird dessen Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken.“ (Jakobus 5,20)
Solange die Gemeinde noch im Kampf steht, wird es nötig sein, Glieder aus den Folgen der Sünde herauszuhelfen. Wo der eine Bruder seine Stärken hat, hat der andere seine Schwächen – und umgekehrt. Jeder Mensch ist Versuchungen ausgesetzt und braucht brüderliches Interesse und Mitgefühl. Im Alltag barmherzig miteinander umzugehen, ist eines der wirksamsten Mittel zur Vervollkommnung des Charakters, denn nur wer mit Christus lebt, kann wirklich barmherzig sein.
Signs of the Times, 21. Mai 1902 | 940 |
| 9 | Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. (Epheser 6,12)
Wir verstehen den großen Kampf zwischen unsichtbaren Parteien, die Auseinandersetzung zwischen treuen und untreuen Engeln, nicht so, wie wir sollten. Über jeden Menschen streiten gute und böse Engel. Das ist kein Scheinkonflikt. Es sind keine gespielten Schlachten, die wir auszufechten haben. Wir müssen uns mit den mächtigsten Gegnern messen, und es liegt in unserer Hand, wer gewinnt.
Wäre den Menschen die Anzahl böser Engel bewusst, und könnten sie ihre Pläne und ihre Betriebsamkeit sehen, gäbe es viel weniger Stolz und Leichtfertigkeit. Satan ist der Fürst der Dämonen. Die bösen Engel unter seiner Gewalt führen seine Anweisungen aus. Durch sie vergrößert er seinen Wirkungskreis … Er steckt hinter all dem Bösen in unserer Welt.
In Heavenly Places, 253 | 932 |
| 10 | NEUE SERIE FÜR 2027!
2000 Jahre Taufe Jesu – nächstes Jahr werden wir ein ganz besonderes Jubiläum feiern. Und das ist erst der Anfang, denn Jesus hat 3,5 Jahre gewirkt, bevor Er für uns am Kreuz gestorben und auferstanden ist! Es gibt also in den nächsten Jahren eine einmalige Gelegenheit, allein schon aus historischem Interesse, über Jesus zu sprechen und Ihn bekannt zu machen. Im Jahr 27 treffen sich die biblische Prophetie und das Leben und Wirken unseres Erlösers. Diese wunderbare Verbindung wird weltweit Gläubige inspirieren, das Ewige Evangelium leuchten zu lassen. Joel Media möchte dazu einen kleinen Beitrag leisten:
„Logos - die Geschichte von Jesus neu durchdenken“ ist eine brandneue Serie im Podcast-Stil, die in ca. 30-minütigen wöchentlichen Folgen das Leben Jesu in all seinen Facetten aus überraschenden und vielfältigen Perspektiven zeigt: Historische Hintergründe, einleuchtende Erklärungen, Auseinandersetzung mit kritischen Thesen und Theorien aus Wissenschaft und Internet – kurzum: die Folgen sind sowohl für absolute Neulinge (man braucht keinerlei Vorkenntnisse!) als auch für Kenner der Evangelien (wir hinterfragen, durchdenken und revidieren viele althergebrachte Meinungen) konzipiert. Ausdrücklich auch für andere Konfessionen und Nicht-Christen geeignet. Jeden Sonntag neu! Hier ist die erste Folge:
https://www.youtube.com/watch?v=UltAG2CtrSE&t=1048s
Bleibe informiert:
https://t.me/+g1yrA0g08vk5Mzky
Joel Media - das ewige Evangelium für dich und die ganze Welt 🕊 | 830 |
| 11 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (9/9)
Der Sohn Gottes kam auf die Erde, damit Männer und Frauen in Ihm eine Darstellung des vollkommenen Charakters haben, der allein vor Gott annehmbar ist. Durch Christi Gnade ist für alles gesorgt, was für die Rettung der Menschheitsfamilie gebraucht wird. Es ist möglich, dass alles, was ein bekennender Christ tut, ebenso rein ist wie die Taten Christi. Wer die Kraft und Reinheit von Christi Charakter annimmt und sich die Verdienste Seines Lebens aneignet, ist in Gottes Augen ebenso wertvoll wie Sein eigener, geliebter Sohn. Ehrlicher, reiner Glaube ist für Ihn wie das Gold, der Weihrauch und die Myrrhe, womit die Weisen das Kind in Bethlehem beschenkten und ihren Glauben an den verheißenen Messias bewiesen.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 800 |
| 12 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (8/9)
Der Herr erwartet Treue im Kleinsten wie im Größten. Wer sich hier auf der Erde bemüht hat, Gottes Willen in jeder Einzelheit zu befolgen und all seinem Tun eine himmlische Prägung zu geben, wird einmal als Mitglied in den himmlischen Hof aufgenommen werden. Damit das irdische Heiligtum das himmlische darstellen konnte, musste es in allen Teilen vollkommen sein und selbst in den kleinsten Details dem Muster im Himmel entsprechen. So ist es auch mit dem Charakter derer, die am Ende vom Himmel akzeptiert werden.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 844 |
| 13 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (7/9)
Dann erklärte Gott selbst ihm, wie die Arbeit vonstatten gehen sollte. Er nannte die Personen, die bestimmte Aufgaben übernehmen sollten. Bezalel wurde als Architekt eingesetzt. Er kam aus Juda – einem Stamm, den Gott sehr gerne ehrte.
„Und der HERR redete zu Mose und sprach: Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, den Sohn des Uri, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda, und habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit, Verstand und Können und für jedes Kunsthandwerk, Pläne zu entwerfen, um in Gold, Silber und Bronze zu arbeiten. Auch mit der Fertigkeit zum Schneiden von Steinen zum Einsetzen und mit der Holzschnitzerei habe ich ihn begabt, damit er in jedem Handwerk arbeiten kann.“ (2. Mose 31,1-5)
„Und ich, siehe, ich habe ihm Oholiab, den Sohn des Ahisamach, vom Stamm Dan, als Mitarbeiter gegeben. Dazu habe ich jedem, der ein weises Herz hat, Weisheit ins Herz gelegt, damit sie alles machen, was ich dir geboten habe: das Zelt der Begegnung, die Lade des Zeugnisses, die Deckplatte darauf und alle Geräte des Zeltes; dazu den Tisch und all seine Geräte, den Leuchter aus reinem Gold und all seine Geräte und den Räucheraltar; den Brandopferaltar und all seine Geräte, das Becken und sein Gestell; auch die gewirkten Kleider und die heiligen Kleider für den Priester Aaron und die Kleider seiner Söhne zur Ausübung des Priesterdienstes und das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk für das Heiligtum. Nach allem, was ich dir geboten habe, sollen sie es machen.“ (Vers 6-11)
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 906 |
| 14 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (6/9)
Der Herr hat Seinem Volk für alle Zeiten eine wichtige Lektion hinterlassen, als Er Mose auf dem Berg über den Bau der Stiftshütte instruierte. In diesem Projekt erwartete Er in jeder Einzelheit Vollkommenheit. Mose verfügte über das ganze Wissen der Ägypter, Er besaß Gotteserkenntnis und war durch Visionen in Gottes Pläne eingeweiht worden. Mit Gravuren und Stickarbeiten kannte er sich jedoch nicht aus.
Die Israeliten waren zeit ihres Lebens Gefangene in Ägypten gewesen, und obwohl es geniale Männer unter ihnen gab, waren sie in den speziellen Kunstfertigkeiten, die für den Bau der Stiftshütte nötig waren, nicht ausgebildet. Sie wussten, wie man Ziegel herstellt, aber von Gold- und Silberarbeiten verstanden sie nichts. Wie sollte das nur bewältigt werden? Wer war zu so einem Werk befähigt? Mose war besorgt.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 907 |
| 15 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (5/9)
Äußerlichkeiten, schöner Schein und viele andere Elemente, die bisher an unseren Schulen zu finden waren, werden verschwinden, wenn Lehrer und Schüler sich bemühen, Gottes Willen auf Erden zu tun, wie er im Himmel geschieht. Christus, der die Hauptarbeit tut, wird den Charakter nach göttlicher Art formen und gestalten. Im Bewusstsein, dass sie sich auf die höhere Schule an den Höfen Gottes vorbereiten, werden Lehrer und Schüler vieles aufgeben, was bisher für notwendig erachtet wurde, und stattdessen die Methoden Christi hochhalten und befolgen.
Alles, was ein Christ tut, sollte mit Blick auf das ewige Leben geschehen. Selbst handwerkliche oder landwirtschaftliche Arbeiten können am himmlischen Muster ausgerichtet sein. Es ist das Vorrecht der Leiter und Lehrer an unseren Schulen, in allen ihren Tätigkeiten zu zeigen, dass sie von Gottes Geist geführt werden. Durch die Gnade Christi ist für alles gesorgt, um einen christusähnlichen Charakter zu vervollkommnen. Es ehrt Gott, wenn Sein Volk auf sozialer und geschäftlicher Ebene konsequent die Prinzipien des Himmels offenbart.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 1 038 |
| 16 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (4/9)
In dieser Zeit ist die wichtigste Aufgabe unserer Bildungseinrichtungen, der Welt ein Beispiel zu geben, das Gott ehrt. Heilige Engel sollen durch menschliche Werkzeuge dieses Werk beaufsichtigen. In jeder Abteilung soll göttliche Exzellenz sichtbar werden. Das Hauptlehrbuch soll Gottes Wort sein, damit die Schüler lernen, von jedem Wort zu leben, das Christus gegeben hat.
Alle unsere Gesundheitshäuser, Verlage und Bildungseinrichtungen sollen immer mehr nach dem vorliegenden göttlichen Muster geführt werden. Wird Christus als Haupt all unserer Arbeitskräfte anerkannt, werden unsere Institutionen immer gründlicher alle in der Welt üblichen Praktiken ablegen.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 1 158 |
| 17 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (3/9)
Die letzte Aufgabe des Propheten Elia war, alle Prophetenschulen in Israel zu besuchen und den Schülern göttliche Anweisungen zu geben. Danach stieg er in einem feurigen Wagen zu den himmlischen Höfen auf. Die Welt heute gerät immer stärker unter den Einfluss Satans, und Gottes wahre Kinder werden immer stärker den Wunsch haben, von Ihm zu lernen. Lehrer sollten angestellt werden, die dem Charakter junger Leute eine himmlische Prägung geben. Unter dem Einfluss solcher Lehrer werden sinnlose und unnötige Verhaltensweisen verschwinden und von Verhalten und Gewohnheiten ersetzt, die eines Sohnes und einer Tochter Gottes würdig sind.
Das Böse in der Welt zeigt sich immer unverhohlener, seine Lehren entfalten sich zunehmend und finden breitere Zustimmung. Bekehrte Männer und Frauen müssen jetzt mit ihrem Leben veranschaulichen, was Christus gelehrt hat. Engel warten darauf, in jedem Zweig des Werkes mitzuarbeiten. Immer wieder ist mir das gezeigt worden. In der heutigen Zeit muss Gott Volk – die wirklich bekehrten Männer und Frauen – unter der Anleitung treuer Lehrer die Lektionen lernen, die vor dem Gott des Himmels Wert haben.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 1 179 |
| 18 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (2/9)
Einigen mag diese Aufgabe einer vollständigen Umwandlung unmöglich erscheinen. Doch wenn das so wäre, warum sollten wir uns dann überhaupt die Mühe eines eigenen christlichen Bildungssystems machen? Unser Verständnis, was wahre Bildung ist, sollte uns immer dazu führen, nach kompromissloser Charakterreinheit zu streben. In unserem Umgang miteinander dürfen wir nie vergessen, dass wir uns auf den Umzug zu einer anderen Welt vorbereiten, dass wir die Prinzipien des Himmels lernen müssen und dass jeder Lernende einen tiefen Eindruck davon erhalten soll, wie weit das zukünftige Leben das jetzige übertrifft. Ein Lehrer, der das nicht in seinen Unterricht einbaut, hat keinen Anteil an der großen Aufgabe, Charaktere zu formen, die Gott gutheißen kann.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 1 149 |
| 19 | 📣 NEUES PRODUKT‼️
⚽️ VERTEILMATERIAL ZUR WM 2026
DAS FINALE / THE FINAL I Flyer zweisprachig
Der passende Flyer für die WM 2026! Hier wird jeweils auf zwei Seiten auf DAS LETZTE FINALE hingewiesen, bei dem jeder als Gewinner oder Verlierer hervorgehen wird. Ein Finale, vor dem die Menschheit gewarnt und auf welches sie vorbereitet werden muss. Der Zick-Zack Flyer ist zweisprachig, 6-seitig, in Deutsch und Englisch, mit Links zum Buch und Hörbuch "Vom Schatten zum Licht" / "The Great Controversy" und so konzipiert, dass er sowohl eine deutsche als auch eine englische Frontseite hat. - Zugeschnitten auf den Fußballfan, als Einstieg mit der Möglichkeit, das Buch zu bestellen und mehr zu erfahren.
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Ausgeliefert wird ab dem 08.06.26 | 939 |
| 20 | WOZU ADVENTISTISCHE SCHULEN? (1/9)
Wir nähern uns schnell der letzten Krise der Weltgeschichte, und es ist wichtig zu verstehen, dass unsere Schulen ein anderes Bildungsprofil bieten müssen als weltliche Schulen. Auch sollen wir uns nicht an der Praxis weltlicher Schulen ausrichten. Der Unterricht an siebenten-Tags-adventistischen Schulen soll zu einem Leben in echter Demut führen. In Redeweise, Kleidung, Ernährung und persönlichem Einfluss soll sich schlichte, wahre Frömmigkeit zeigen.
Unsere Lehrer müssen verstehen, was die Aufgabe in diesen letzten Tagen ist. Unsere Schulen, Gemeinden und Gesundheitszentren sollen deutlich darüber aufklären, welche große Aufgabe zu bewältigen ist. In allen Klassenstufen müssen die Schüler erkennen, wie wichtig es ist, alles weltliche Verhalten, das nicht dem Wort Gottes entspricht, aus dem Leben zu verbannen und stattdessen nach der göttlichen Natur zu handeln. Unser Bildungswerk soll konsequent vom Himmel geprägt sein und so demonstrieren, wie haushoch Gottes Unterricht einer weltlichen Bildung überlegen ist.
Review and Herald, 11. Januar 1912 | 1 103 |
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