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TĂ€gliche Inspiration aus dem Geist der Weissagung Ein Kanal von Johannes Kolletzki

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Alle, die sich in Gottes Ausbildung befinden, brauchen stille Zeit – fĂŒr Gemeinschaft mit dem eigenen Herzen, mit der Natur u
Alle, die sich in Gottes Ausbildung befinden, brauchen stille Zeit – fĂŒr Gemeinschaft mit dem eigenen Herzen, mit der Natur und mit Gott. In ihnen soll ein Leben sichtbar werden, das ganz anders ist als die Welt mit ihren Sitten und Praktiken, und sie mĂŒssen aus eigener Erfahrung wissen, wie man Gottes Willen erkennt. Jeder fĂŒr sich muss Ihn zum Herzen sprechen hören. Wenn alle anderen Stimmen schweigen und wir in Ruhe vor Ihm warten, macht die innere Stille Gottes Stimme deutlicher vernehmbar.   „Seid still und erkennt, dass ich Gott bin“, sagt Er (Psalm 46,11). Das ist die wahre Vorbereitung auf jede TĂ€tigkeit fĂŒr Gott. Wer so erfrischt wird, ist auch mitten in der eiligen Menschenmenge und in der Anspannung konzentrierter Arbeit von Licht und Frieden umgeben. Er bekommt neue Kraft fĂŒr Körper und Geist. Sein Leben verbreitet einen Duft und offenbart eine göttliche Macht, die Herzen erreicht.   Ministry of Healing, 58

Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist? (Sacharja 3,2) Gottes Volk, das Jesus Christus aus de
Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist?  (Sacharja 3,2)   Gottes Volk, das Jesus Christus aus dem Feuer gerettet hat, ist sich seiner SĂŒnden bewusst. Sie fĂŒhlen sich gedemĂŒtigt und beschĂ€mt. Gott sieht und anerkennt ihre Reue; Er merkt, wie sie unter den SĂŒnden leiden, die sie weder entfernen noch ungeschehen machen können. Doch sie beten, und ihre Gebete werden erhört. Das ist der Grund, warum Satan dabeisteht und sich Christus entgegenstellt 
 Er tritt zwischen den bereuenden GlĂ€ubigen und Christus, um sie mit seinem höllischen Schatten zu trennen, den Glauben zu ersticken und Gottes Wort unwirksam zu machen 
   Wenn Satan sich zwischen den Menschen und Christus stellt, geraten Jesu Liebe, Annahme und Vergebung aus dem Blickfeld, und man mĂŒht sich stĂ€ndig ab, seine SĂŒnden und hĂ€sslichen Seiten unter einem selbstgeschneiderten Kleid zu verbergen. Christus möchte, dass wir so, wie wir sind, zu Ihm kommen und an Ihn als unseren persönlichen Erlöser glauben. In Seiner innigen Liebe bringt der vergebende Vater dem zurĂŒckgekehrten Kind Sein bestes Gewand.   Brief an die Schiffsmannschaft auf der Pitcairn, 6. Januar 1894

Manche sagen, man dĂŒrfe nicht einmal Insekten töten. Aber Gott hat Seinem Volk so eine Botschaft nicht aufgetragen. Man kann
Manche sagen, man dĂŒrfe nicht einmal Insekten töten. Aber Gott hat Seinem Volk so eine Botschaft nicht aufgetragen. Man kann das Gebot „Du sollst nicht töten“ endlos ausdehnen, aber das widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Wer so etwas tut, hat nicht in Christi Schule gelernt.   Die Erde ist aufgrund der SĂŒnde verflucht, und in dieser letzten Zeit wird sich alles mögliche Ungeziefer vermehren. Diese SchĂ€dlinge mĂŒssen getötet werden, sonst wĂŒrden sie uns belĂ€stigen, quĂ€len und sogar umbringen. Sie wĂŒrden unsere Arbeit und den Ertrag unseres Bodens zunichtemachen. In manchen Gegenden gibt es Ameisen [Termiten], die die Balken eines Hauses komplett zerstören – sollte man sie nicht ausmerzen? ObstbĂ€ume mĂŒssen gespritzt werden, um Insekten zu töten, die sonst die Frucht verderben wĂŒrden. Gott hat uns einen Part ĂŒberlassen, und den mĂŒssen wir gewissenhaft ausfĂŒhren. Alles andere dĂŒrfen wir dem Herrn ĂŒberlassen 
 Und selbst wenn wir unser Bestes geben, diese SchĂ€dlinge auszurotten, werden sie sich doch weiter vermehren.   Selected Messages, 3:329

Denken wir ĂŒber die Liebe Christi nach, stehen wir am Ufer eines Meeres, dessen Weiten grenzenlos sind. Es fehlen die Worte,
Denken wir ĂŒber die Liebe Christi nach, stehen wir am Ufer eines Meeres, dessen Weiten grenzenlos sind. Es fehlen die Worte, diese Liebe zum Ausdruck zu bringen. Wir betrachten Sein irdisches Leben, Sein Opfer fĂŒr uns, Seinen Dienst im Himmel als unser Anwalt und die Wohnungen, die Er denen vorbereitet, die Ihn lieben, und wir können nur ausrufen: Wie hoch und tief Christi Liebe doch ist! „Darin besteht die Liebe – nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als SĂŒhnopfer fĂŒr unsere SĂŒnden.“ (1. Johannes 4,10) – „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!“ (3,1)   In jedem wahren JĂŒnger brennt diese Liebe wie ein heiliges Feuer auf dem Altar des Herzens. Es war auf der Erde, dass Gottes Liebe in Christus sichtbar wurde, und es ist auf der Erde, dass Seine Kinder diese Liebe durch ein tadelloses Leben widerspiegeln sollen. So werden SĂŒnder zum Kreuz gefĂŒhrt, um Gottes Lamm zu erblicken.   Acts of the Apostles, 333f

„Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus fĂŒr euch.“ (1. Thessalonicher 5,18) Dieses Gebot ist
„Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus fĂŒr euch.“ (1. Thessalonicher 5,18) Dieses Gebot ist gleichzeitig eine Zusicherung, dass selbst die Dinge, die scheinbar gegen uns arbeiten, uns letztlich zum Guten dienen. Gott wĂŒrde uns nicht auffordern, fĂŒr etwas dankbar zu sein, das uns schadet.   Ministry of Healing, 255

Deine Sicherheit ist das Wort Christi. Hat Er dich nicht eingeladen, zu Ihm zu kommen? Erlaube dir niemals, hoffnungslos oder
Deine Sicherheit ist das Wort Christi. Hat Er dich nicht eingeladen, zu Ihm zu kommen? Erlaube dir niemals, hoffnungslos oder entmutigt zu reden, sonst wirst du viel verlieren. Wenn du auf das Äußere schaust und bei Schwierigkeiten und Druck anfĂ€ngst zu jammern, beweist du einen krĂ€nkelnden, schwĂ€chlichen Glauben. Rede und handle, als wĂ€re dein Glaube unbesiegbar. Der Herr hat viele Möglichkeiten, Ihm gehört die ganze Welt. Blick im Glauben auf zum Himmel! Blick auf Den, der Licht, Kraft und Effizienz besitzt! Echter Glaube hat eine Spannkraft, eine Grundsatzfestigkeit und Zielstrebigkeit, die weder Zeit noch MĂŒhen mindern können.   Christ’s Object Lessons, 146f

Nicht deine jetzigen oder auch zukĂŒnftigen FĂ€higkeiten bescheren dir Erfolg. Entscheidend ist, was der Herr fĂŒr dich tun kann
Nicht deine jetzigen oder auch zukĂŒnftigen FĂ€higkeiten bescheren dir Erfolg. Entscheidend ist, was der Herr fĂŒr dich tun kann. Wir brauchen viel weniger Vertrauen in menschliche Möglichkeiten und weit mehr Vertrauen in Gottes Möglichkeiten fĂŒr jeden, der glaubt. Er wĂŒnscht sich nichts mehr, als dass du dich im Glauben nach Ihm ausstreckst, dass du Großes von Ihm erwartest und Er dich sowohl in weltlichen als auch in geistlichen Fragen kompetent machen kann. Er kann den Verstand schĂ€rfen. Er kann uns Takt und Geschick verleihen. Bring deine Talente zum Einsatz! Bitte Gott um Weisheit, und Er wird sie dir geben.   Christ’s Object Lessons, 146

Unsere Aufgabe ist, zu beten und zu glauben. Seid nĂŒchtern zum Gebet! Wacht, und wirkt mit dem Gott zusammen, der Gebete erhö
Unsere Aufgabe ist, zu beten und zu glauben. Seid nĂŒchtern zum Gebet! Wacht, und wirkt mit dem Gott zusammen, der Gebete erhört. Denkt daran, dass „wir Gottes Mitarbeiter sind“ (1. Korinther 3,9). Redet und handelt entsprechend eurem Gebet. Es macht einen unendlichen Unterschied, ob euer Glaube sich in der PrĂŒfung als echt erweist oder eure Gebete sich als bloße Form entpuppen.   Treten Probleme und Schwierigkeiten auf, dann sucht nicht Hilfe bei Menschen. Vertraut alles Gott an. Anderen unsere Probleme zu erzĂ€hlen, macht uns nur schwach und gibt auch ihnen keine Kraft. Wir belasten sie mit unseren geistlichen Schwachheiten, die sie gar nicht beheben können. Wir suchen StĂ€rke bei fehlbaren, endlichen Menschen, obwohl wir die StĂ€rke des unfehlbaren, unendlichen Gottes haben könnten.   Christ’s Object Lessons, 146

Viele haben keinen lebendigen Glauben, deshalb erfahren sie nicht mehr von Gottes Macht. Sie sind schwach, weil sie unglÀubig
Viele haben keinen lebendigen Glauben, deshalb erfahren sie nicht mehr von Gottes Macht. Sie sind schwach, weil sie unglĂ€ubig sind. Sie glauben mehr daran, was sie selber tun, als daran, was Gott fĂŒr sie tut. Sie nehmen ihr Leben in die eigene Hand. Sie planen und machen, beten aber wenig und haben wenig echtes Gottvertrauen. Sie denken, sie hĂ€tten Glauben, doch es ist nur ein vorĂŒbergehender Impuls. Weil ihnen weder ihr Mangel bewusst ist noch, wie gerne Gott gibt, bringen sie ihre Anliegen nicht beharrlich immer wieder vor den Herrn.   Unsere Gebete mĂŒssen so eindringlich und unbeirrt sein wie das Bitten des mittellosen Freundes, der um Mitternacht nach Broten fragte. Je ernster und entschiedener wir bitten, desto enger wird unsere geistliche Einheit mit Christus. Wir empfangen immer grĂ¶ĂŸeren Segen, weil wir immer grĂ¶ĂŸeren Glauben beweisen.   Christ’s Object Lessons, 145f

Gott hat einen Himmel voller Segnungen fĂŒr alle, die mit Ihm zusammenarbeiten. Wer Ihm gehorcht, darf zuversichtlich die ErfĂŒ
Gott hat einen Himmel voller Segnungen fĂŒr alle, die mit Ihm zusammenarbeiten. Wer Ihm gehorcht, darf zuversichtlich die ErfĂŒllung Seiner Zusagen in Anspruch nehmen. Wir mĂŒssen aber ein festes, unerschĂŒtterliches Vertrauen in Gott an den Tag legen. Oft wartet Er mit Seiner Antwort, um unseren Glauben zu prĂŒfen und zu sehen, ob wir es mit unserer Bitte wirklich ernst meinen.   Haben wir nach Seinem Wort gebeten, sollten wir Seinem Versprechen glauben und unsere Anliegen mit einer Entschiedenheit vorbringen, die sich nicht abweisen lĂ€sst. Gott sagt nicht: „Bittet einmal, und ihr werdet empfangen.“ Er möchte, dass unsere Gebete unermĂŒdlich und ausdauernd sind. Ausdauerndes Beten macht uns nur noch entschlossener und vertieft den Wunsch, dass unsere Bitten erhört werden.   Christ’s Object Lessons, 145

MIT LEIDEN VERTRAUT (8/8) Kein Schmerz, keine Seelenqual kann sich mit dem messen, was Gottes Sohn durchmachte. Der Mensch wu
MIT LEIDEN VERTRAUT  (8/8)   Kein Schmerz, keine Seelenqual kann sich mit dem messen, was Gottes Sohn durchmachte. Der Mensch wurde nicht zum SĂŒndentrĂ€ger gemacht; er wird niemals den Horror des SĂŒndenfluches erfahren, den der Heiland aushielt. Nichts kommt auch nur annĂ€hernd dem Leiden Dessen gleich, den Gottes Zorn mit ĂŒberwĂ€ltigender Wucht traf. Die menschliche Natur kann nur ein bestimmtes Maß an PrĂŒfung und Anfechtung ertragen. Sobald die Grenzen des Menschen ĂŒberschritten sind, erliegt seine Natur dem Druck. Christi Natur dagegen besaß eine grĂ¶ĂŸere LeidensfĂ€higkeit, denn seine menschliche Natur existierte in der göttlichen Natur. Dadurch entstand die nötige LeidenskapazitĂ€t, um die Folgen der SĂŒnden einer verlorenen Welt zu ertragen. Die Qualen, die Christus durchmachte, sind entsprechend weiter und tiefer und geben uns eine bessere Vorstellung vom Wesen der SĂŒnde und der Vergeltung, die Gott ĂŒber diejenigen bringen wird, die an der SĂŒnde festhalten. Der Lohn der SĂŒnde ist der Tod, aber Gottes Gabe ist ewiges Leben durch Jesus Christus fĂŒr jeden SĂŒnder, der bereut und glaubt.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (7/8) Im Garten Gethsemane litt Christus an Stelle des Menschen, und die menschliche Natur des Sohnes Got
MIT LEIDEN VERTRAUT  (7/8)   Im Garten Gethsemane litt Christus an Stelle des Menschen, und die menschliche Natur des Sohnes Gottes wankte unter dem entsetzlichen Schrecken der SĂŒndenschuld, bis Seine bleichen, zitternden Lippen die Worte ausstießen: „Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorĂŒber“, doch wenn es keine andere Möglichkeit gibt, die Menschheit zu retten, dann „nicht wie ich will, sondern wie du willst!“ (MatthĂ€us 26,39) Seine menschliche Natur wĂ€re schon jetzt unter dem Horror des SĂŒndenbewusstseins gestorben, hĂ€tte nicht ein Engel vom Himmel Ihn gestĂ€rkt, die Qualen zu ertragen. Dieselbe Macht, die vergeltende Gerechtigkeit ĂŒber den Stellvertreter und BĂŒrgen des Menschen brachte, stĂŒtzte und erhielt den Leidenden auch unter dem enormen Gewicht des Zornes, der eigentlich die sĂŒndige Welt getroffen hĂ€tte. Christus machte den Tod durch, der auf Übertretung von Gottes Gesetz stand.   Es ist furchtbar fĂŒr einen reuelosen SĂŒnder, in die HĂ€nde des lebendigen Gottes zu fallen. Das beweist die Zerstörung der alten Welt durch eine Flut und ebenso das Feuer vom Himmel, das Sodoms Einwohner tötete. Doch kein Beweis war so umfassend wie die Seelenqualen von Christus, dem Sohn des unendlichen Gottes, als Er Gottes Zorn gegen eine sĂŒndige Welt ertrug. Die SĂŒnde, die Übertretung von Gottes Gesetz, ist der Grund, dass der Garten Gethsemane vor allem ein Ort des Leidens fĂŒr die sĂŒndige Welt geworden ist.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (6/8) Als Christus daran dachte, wie schwerwiegend die Schuld der Welt war, hatte Er das BedĂŒrfnis, allei
MIT LEIDEN VERTRAUT  (6/8)   Als Christus daran dachte, wie schwerwiegend die Schuld der Welt war, hatte Er das BedĂŒrfnis, allein zu sein. Die Scharen der Finsternis waren zur Stelle, um die SĂŒnde so weit, tief und grauenhaft auszumalen wie nur möglich. Mit seinem Hass auf Gott, mit der Verleumdung Seines Charakters, mit seiner Respektlosigkeit, Verachtung und Feindseligkeit gegen die Gesetze Seiner Regierung hatte Satan die Bosheit bis an den Himmel getrieben, und es war sein Plan, das Böse zu solchen Dimensionen anwachsen zu lassen, dass eine Versöhnung unmöglich erschien und Gottes Sohn, der die verlorene Welt retten wollte, vom Fluch der SĂŒnde erdrĂŒckt wĂŒrde. Dass der wachsame Widersacher die Übertretungen so ĂŒberwĂ€ltigend darstellte, war fĂŒr Christus dermaßen schmerzvoll, dass Er das GefĂŒhl hatte, jetzt niemanden in Seiner unmittelbaren Gegenwart ertragen zu können. Auch Seine JĂŒnger sollten nicht Zeuge der Qualen sein, wenn Er sich das Elend der Welt bewusst machte. Nicht einmal Seine meistgeliebten Freunde durften bei Ihm bleiben. Das Schwert der Gerechtigkeit war gezogen, und Gottes Zorn gegen das Böse ruhte auf Jesus Christus, dem Einziggeborenen des Vaters, als Stellvertreter des Menschen.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (5/8) Von der Krippe bis Golgatha erlebte Christus unablÀssig EnttÀuschungen und Leid. Er war der Einzigg
MIT LEIDEN VERTRAUT  (5/8)   Von der Krippe bis Golgatha erlebte Christus unablĂ€ssig EnttĂ€uschungen und Leid. Er war der Einziggeborene des Vaters und von Kummer bedrĂŒckt, doch Sein Leiden im Garten Gethsemane war so furchtbar und qualvoll, dass es fĂŒr die Menschheit immer ein schreckliches Geheimnis bleiben wird. Die Schrift sagt: „Dann kommt Jesus mit ihnen an ein Gut, genannt Gethsemane, und er spricht zu den JĂŒngern: Setzt euch hier, bis ich hingegangen bin und dort gebetet habe! Und er nahm den Petrus und die zwei Söhne des ZebedĂ€us mit und fing an, betrĂŒbt und geĂ€ngstigt zu werden.“ (MatthĂ€us 26,36f) Wie ehrfĂŒrchtig und ehrerbietig hĂ€tten die JĂŒnger das Leiden von Gottes Sohn wahrnehmen sollen! Als Er sich der Mitte des Gartens nĂ€herte, lasteten die SĂŒnden der Welt schwer auf Seiner bedrĂ€ngten, göttlichen Seele. Der Fluch der Bosheit der Welt lag wie ein Schatten auf dem Licht vom Angesicht Seines Vaters. O, konnte Er dem nicht entkommen? Gab es nicht einen anderen Weg, als unter dem Fluch der SĂŒnde zu stehen und von Seinem geliebten Vater entfremdet zu werden? Er wandte sich zu Seinen JĂŒngern und sagte: „Meine Seele ist sehr betrĂŒbt, bis zum Tod. Bleibt hier und wacht mit mir!“ (MatthĂ€us 26,38)   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (4/8) Das fehlende VerstĂ€ndnis zu Hause war fĂŒr Christus so quĂ€lend, dass es eine Wohltat war, wenn Er wo
MIT LEIDEN VERTRAUT  (4/8)   Das fehlende VerstĂ€ndnis zu Hause war fĂŒr Christus so quĂ€lend, dass es eine Wohltat war, wenn Er woanders sein und innerlich zur Ruhe kommen konnte. Sehr gerne besuchte Er Lazarus, Martha und Maria. Hier fand Er Ruhe. Hier wurden Seine Motive und Worte nicht missverstanden und umgedeutet.   Seine BrĂŒder fĂŒhrten oft die abgedroschenen und fadenscheinigen Argumente der PharisĂ€er ins Feld und bildeten sich ein, Ihn, der alle Wahrheiten kannte und jedes Geheimnis verstand, belehren zu können. Er war der Ursprung der Wahrheit, und ihre Worte ermĂŒdeten und peinigten Ihn. Erleichterung fand Er, wenn Er allein und in Gemeinschaft mit Seinem himmlischen Vater war. Seine BrĂŒder hielten sich fĂŒr weitaus klĂŒger als Jesus. Sie sahen nicht, dass Er die Quelle aller Weisheit und Erkenntnis war. Selbstsicher kritisierten sie, was sie nicht verstanden, und ihre VorwĂŒrfe trafen Ihn zutiefst. Sie bekannten sich zum Glauben an Gott und meinten, Ihn zu verteidigen, ohne zu wissen, dass Gott im Fleisch unter ihnen war. Es war ein dorniger Weg, auf dem Jesus wanderte.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (3/8) Was fĂŒr eine Ermutigung wĂ€re es doch fĂŒr Jesus gewesen, wĂ€ren Seine BrĂŒder, Seine eigene Familie, I
MIT LEIDEN VERTRAUT  (3/8)   Was fĂŒr eine Ermutigung wĂ€re es doch fĂŒr Jesus gewesen, wĂ€ren Seine BrĂŒder, Seine eigene Familie, Ihm Freunde gewesen! Das Leben von Christus stand weit ĂŒber dem Seiner Verwandten. Sie waren nicht wirklich bekehrt und meinten, Christus brauche ihren Rat. Sie beurteilten Ihn aus ihrer menschlichen Sicht und dachten, wĂŒrde Er nur auf sie hören und nichts sagen, was die Feindseligkeit der Schriftgelehrten und PharisĂ€er wecke, könne Er die ganzen unangenehmen Streitigkeiten vermeiden. Sie warfen Ihm vor, viele Seiner Aussagen hĂ€tte Er fĂŒr sich behalten sollen.   Mit ihrem kleinen, menschlichen Maßstab konnten sie Seine göttliche Mission nicht fassen und darum auch in Seinen Herausforderungen nicht mit Ihm fĂŒhlen. Ihre groben, teilnahmslosen Äußerungen zeigten, dass sie keine Vorstellung von der feinen Textur Seines Charakters hatten und die Vereinigung des Göttlichen mit dem Menschlichen nicht wahrnahmen. Sie sahen zwar, wie bekĂŒmmert Er oft war, doch statt Ihn zu trösten, verwundeten ihre Haltung und ihre Worte Sein Herz nur tiefer. FĂŒr Seine feinfĂŒhlige Natur war es eine Qual. Seine Motive wurden missverstanden, Sein Werk nicht begriffen.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (2/8) [Jesus] war oft erschöpft, erlebte Armut und die BĂŒrde, Seinen Teil zum Lebensunterhalt der Familie
MIT LEIDEN VERTRAUT  (2/8)   [Jesus] war oft erschöpft, erlebte Armut und die BĂŒrde, Seinen Teil zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Er erfuhr VorwĂŒrfe und bittere Feindschaft von denen, die Ihn nicht kannten. In Seinem eigenen Zuhause musste Er die unschönen und schmerzlichen Folgen von Neid und Eifersucht ertragen. Seine BrĂŒder meinten, sie hĂ€tten die AutoritĂ€t und das Recht, Ihm Vorschriften zu machen und Sein Verhalten zu diktieren. Er litt sehr unter dem mangelnden VerstĂ€ndnis Seiner Verwandtschaft, denn Sein Herz war voller GĂŒte und Liebe, und Er schĂ€tzte ein liebevolles Miteinander in der Familie. Doch Seine eigenen BrĂŒder verletzten und bekĂŒmmerten Ihn oft. Sie wollten, dass Er sich ihren WĂŒnschen und Vorstellungen fĂŒgte, obwohl Ihn das in direkten Widerspruch zu Seiner göttlichen Mission gebracht hĂ€tte. Die Schrift sagt: „Auch seine BrĂŒder glaubten nicht an ihn.“ (Johannes 7,5)   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (3/8) Was fĂŒr eine Ermutigung wĂ€re es doch fĂŒr Jesus gewesen, wĂ€ren Seine BrĂŒder, Seine eigene Familie, I
MIT LEIDEN VERTRAUT  (3/8)   Was fĂŒr eine Ermutigung wĂ€re es doch fĂŒr Jesus gewesen, wĂ€ren Seine BrĂŒder, Seine eigene Familie, Ihm Freunde gewesen! Das Leben von Christus stand weit ĂŒber dem Seiner Verwandten. Sie waren nicht wirklich bekehrt und meinten, Christus brauche ihren Rat. Sie beurteilten Ihn aus ihrer menschlichen Sicht und dachten, wĂŒrde Er nur auf sie hören und nichts sagen, was die Feindseligkeit der Schriftgelehrten und PharisĂ€er wecke, könne Er die ganzen unangenehmen Streitigkeiten vermeiden. Sie warfen Ihm vor, viele Seiner Aussagen hĂ€tte Er fĂŒr sich behalten sollen.   Mit ihrem kleinen, menschlichen Maßstab konnten sie Seine göttliche Mission nicht fassen und darum auch in Seinen Herausforderungen nicht mit Ihm fĂŒhlen. Ihre groben, teilnahmslosen Äußerungen zeigten, dass sie keine Vorstellung von der feinen Textur Seines Charakters hatten und die Vereinigung des Göttlichen mit dem Menschlichen nicht wahrnahmen. Sie sahen zwar, wie bekĂŒmmert Er oft war, doch statt Ihn zu trösten, verwundeten ihre Haltung und ihre Worte Sein Herz nur tiefer. FĂŒr Seine feinfĂŒhlige Natur war es eine Qual. Seine Motive wurden missverstanden, Sein Werk nicht begriffen.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

MIT LEIDEN VERTRAUT (1/8) Die Leiden der Menschheit berĂŒhrten das Herz Christi und weckten MitgefĂŒhl und Liebe in Ihm. Allen,
MIT LEIDEN VERTRAUT  (1/8)   Die Leiden der Menschheit berĂŒhrten das Herz Christi und weckten MitgefĂŒhl und Liebe in Ihm. Allen, die seelisch oder körperlich litten, brachte Er Anteilnahme und Erbarmen entgegen. Sein Beispiel zeigt uns, dass auch wir den Anfechtungen und Leiden von Gottes Geschöpfen einfĂŒhlsam und barmherzig begegnen sollten.   Christus hat im Fleisch gelitten. Er hatte Seine Göttlichkeit mit Menschlichkeit bekleidet und in jeder Lebensphase sĂ€mtliche PrĂŒfungen und Versuchungen durchgemacht, mit denen Menschen zu kĂ€mpfen haben. Er wusste, was es bedeutet, Hunger zu leiden, und hat deshalb besondere Anweisungen erteilt, die Hungrigen zu speisen und BedĂŒrftige zu versorgen. Er hat erklĂ€rt, dass der Dienst an Menschen in Not tatsĂ€chlich Dienst an Ihm selbst in Person Seiner Heiligen ist. „Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben“, sagt Er (MatthĂ€us 25,35). Er wusste auch, wie quĂ€lend Durst sein kann, und erklĂ€rte, wer in Seinem Namen einem JĂŒnger einen Becher kalten Wassers gebe, werde nicht unbelohnt bleiben.   Present Truth (UK), 14. Februar 1895

Liebe zu Gott ist das eigentliche Fundament des Glaubens. Ihm nur deshalb zu dienen, weil man auf Belohnung hofft oder Strafe
Liebe zu Gott ist das eigentliche Fundament des Glaubens. Ihm nur deshalb zu dienen, weil man auf Belohnung hofft oder Strafe fĂŒrchtet, fĂŒhrt zu nichts. Heuchelei und reiner Formalismus sind fĂŒr Gott genauso abstoßend wie offener Abfall.   Patriarchs and Prophets, 523