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Tägliche Inspiration aus dem Geist der Weissagung Ein Kanal von Johannes Kolletzki
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Die Tatsache, dass ein Mensch Gott wohlgefallen kann, ist eine wunderbare Motivation für uns, entschlossen dranzubleiben und größten Einsatz zu zeigen – dem Wert entsprechend, der auf dem Spiel steht. „Wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.“ (1. Korinther 3,9) – „Bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern! Denn Gott ist es, der in euch wirkt, sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen.“ (Philipper 2,12f) Henoch wandelte mit Gott. Es reichte ihm nicht, für sich zu sein. Er lebte mit Gott. Er gefiel Gott. Es gefällt dem Herrn nicht, wenn Seine Geschöpfe Sünder sind. Wir sollen beständig mit Gott wandeln und von Jesus Christus lernen, der jede Versuchung besiegt hat, die den Menschen plagt. Er wurde in allem wie wir versucht, doch ohne Sünde.
Der Herr zieht den Menschen nahe zu sich, damit er mit Ihm lebt und arbeitet. Er möchte uns zeigen, wie Er als Mensch jede Versuchung überwunden hat und wie deshalb wir durch Seine Vorsorge überwinden können. In jeder Anfechtung gibt es einen Ausweg, wenn wir demütig mit Gott wandeln. Ohne Glauben, kontinuierlich wachsenden Glauben, ist es unmöglich, Gott zu gefallen.
Brief an die Brüder Colcord, Starr und Hickox, 29. November 1899
| 2 | Nicht mehr lange, und wir werden wissen, was es bedeutet, geprüft zu werden. Landesgesetze werden mit unserem Gehorsam gegen Gottes Gesetze in Konflikt geraten. Dann wird sich zeigen, auf welcher Seite wir stehen: ob auf Gottes Seite oder der Seiner Gegner. Wir möchten, dass jeder von uns darauf vorbereitet ist, was auf die Welt zukommt, aber niemand kann das in einem Moment bewerkstelligen. Nur durch geduldiges, anhaltendes Gutestun entsteht der nötige Wesenszug, um den letzten Test bestehen zu können. Wenn wir beharrlich Tag für Tag unsere Integrität bewahren und mit allem vor Gott kommen, erhalten wir die Kraft, der Prüfung standzuhalten.
Predigt in Basel, 27. Februar 1886 | 673 |
| 3 | Wir glauben ohne jeden Zweifel, dass Christus bald kommt. Es ist keine Mär für uns, sondern Realität. Wir haben – seit Jahren schon – keinen Zweifel, dass die von uns vertretenen Lehren gegenwärtige Wahrheit sind und wir uns dem Gericht nähern. Wir bereiten uns auf die Begegnung mit Dem vor, der mit einem Gefolge heiliger Engel in den Wolken des Himmels erscheinen und den Treuen und Gerechten das i-Tüpfelchen der Unsterblichkeit verleihen wird.
Wenn Er kommt, wird Er uns nicht von unseren Sünden reinigen, unsere Charaktermängel beheben oder die Schwachstellen in unserem Wesen und unserer Veranlagung heilen. Wenn, dann wird das alles für uns schon bewirkt sein. Wenn der Herr kommt, werden die, die heilig sind, heilig bleiben. Wer Körper und Geist in Heiligkeit, in Heiligung und Ehre bewahrt hat, wird dann als krönenden Abschluss Unsterblichkeit erhalten. Aber wer ungerecht, ungeheiligt und beschmutzt ist, wird für immer so bleiben. Für ihn wird dann nichts mehr getan, um seine Mängel auszugleichen und ihm einen heiligen Charakter zu verschaffen. Der Schmelzer ist dann nicht mehr am Läutern, um Sünde und Verdorbenheit aus uns zu entfernen. Das muss alles vorher für uns getan werden – jetzt, solange noch Gnadenzeit ist.
Testimonies for the Church, 2:355 (1869) | 681 |
| 4 | Unser Fokus muss einzig und allein Gottes Ehre sein, ohne Rücksicht auf unser Ich oder die Wünsche anderer … Wer Gott wirklich liebt und fürchtet und sich unbeirrt bemüht, Seinen Willen zu tun, unterstellt alles Seinem Dienst: Körper, Geist und Herz, seine Seele und seine Kraft. So war es bei Henoch. Er wandelte mit Gott. Er ließ nichts Unreines oder Mangelhaftes in seine Gedanken und Pläne hineinkommen. Wer die Entscheidung trifft, Gottes Willen zu seinem eigenen zu machen, muss in allem Gott dienen und gefallen. Dann wird sein Charakter harmonisch und ausgewogen sein, beständig, freudig und wahrhaftig.
Brief an Geschwister Wessels, 25. Juni 1897 | 730 |
| 5 | [Martha] war so damit beschäftigt, Christus angemessen zu ehren, dass ihr durch die Essensvorbereitungen kostbarste, goldene Momente entgingen, dem göttlichen Lehrer zu lauschen. Maria war nichts wichtiger, als zu Seinen Füßen zu sitzen und jedes Wort aufzunehmen. Das störte Martha, und sie fragte den Herrn Jesus, ob es Ihm gleichgültig sei, dass sie allein sich um die Bewirtung kümmere und Maria sich davor drücke. Jesus erwiderte: „Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden.“ (Lukas 10,42) Was war „das gute Teil“? Von Jesus zu lernen, Seine Worte wertzuschätzen. Ihre Aufmerksamkeit für die Worte aus Seinem Mund zeigte ihre Liebe zum Heiland.
„Martha“, sagte Christus, „du hast viel Sorge und Mühe.“ (Vers 41) Diese Zurechtweisung Christi gilt auch den vielen Marthas heute. Durch ihre rastlose Betriebsamkeit in so vielen irdischen Dingen und den Wunsch, ihre Lieben zu verwöhnen, entgeht ihnen viel geistliches und göttliches Wissen, das sie weise zur Errettung machen würde. Würden sie ihre Zubereitungen stets einfach halten und stattdessen die wertvollen Gelegenheiten nutzen, Gottes Willen besser zu verstehen und Sein Wort zu tun, bliebe ihnen viel Anspannung und Ungeduld erspart, und sie könnten vom nie versiegenden Brunnen des Lebens trinken … Der Gedanke, wir müssten für unsere Freunde immer großen Aufwand betreiben, kommt vom Feind.
Tagebuch, 21. Oktober 1890 | 869 |
| 6 | Als nun Mose vom Berg Sinai herabstieg — und die beiden Tafeln des Zeugnisses waren in der Hand Moses, als er vom Berg hinabstieg —, da wusste Mose nicht, dass die Haut seines Angesichts strahlte, weil er mit Ihm geredet hatte. (2. Mose 34,29)
Das strahlende Licht sollte Israel bewusst machen, wie heilig und erhaben Sein Gesetz ist und wie herrlich das durch Christus offenbarte Evangelium. Auf dem Berg stellte Gott Mose nicht nur die Gesetzestafeln vor, sondern auch den Erlösungsplan. Mose sah, dass die ganze Typologie und Symbolik im jüdischen Zeitalter auf das Opfer Christi hindeutete. Nicht nur die Herrlichkeit von Gottes Gesetz, sondern ebenso das von Golgatha strömende Himmelslicht waren der Grund, dass Mose so strahlte. Der göttliche Glanz auf seinem Gesicht verkörperte die Herrlichkeit des Heilszeitalters, dessen sichtbarer Mittler Mose war, als Repräsentant des einen wahren Fürsprechers.
Die Herrlichkeit, die sich in Moses Angesicht widerspiegelte, steht für die Segnungen, die Gottes gebotehaltendes Volk durch Christi Mittlerdienst empfängt. Sie bezeugt, dass, je enger unsere Gemeinschaft mit Gott und je klarer unser Verständnis von Seinen Forderungen ist, wir desto vollständiger dem göttlichen Bild angeglichen und desto leichter zu Teilhabern der göttlichen Natur werden.
Patriarchs and Prophets, 330 | 778 |
| 7 | DIE FEURIGE SCHLANGE (2/2)
Könnten Männer und Frauen nur sehen und verstehen, wie ihr Unglaube und schwermütiges Klagen Satan erhöht und ehrt, während sie Jesus Christus Seiner Ehre berauben, sie voll und ganz von jeder Sünde zu retten! … Er hat die Ketten des Grabes gesprengt. Er kam hervor, um das Leben wieder aufzunehmen, das Er für uns niedergelegt hatte. Er stieg in den Himmel auf, nachdem Er die Gefangenschaft gefangen genommen hatte, und empfing Gaben für uns … In jeder Not ist Er unser Helfer und unsere Zuflucht. Unser christliches Leben soll offenbaren, dass Er die Allgenüge ist, dass Er als Erlöser immer da ist.
Schau einfach und lebe! Wir entehren Gott, wenn wir nicht aus dem finsteren Keller des Zweifels hinaufgehen in das Obergemach der Hoffnung und des Glaubens. Wenn das Licht in seinem ganzen Glanz leuchtet, wollen wir uns mit der mächtigen Hand des Glaubens an Jesus Christus festhalten. Vertiefe nicht deine Zweifel, indem du sie vor anderen aussprichst und dich so von Satan gebrauchen lässt, Samen des Zweifels zu säen. Sprich Glauben, lebe Glauben, übe Liebe zu Gott! Zeig der Welt, wie viel Jesus dir bedeutet. Lobe Seinen heiligen Namen! Erzähl von Seiner Güte, rede von Seinem Erbarmen, sprich von Seiner Macht.
Christ Triumphant, 127 | 815 |
| 8 | DIE FEURIGE SCHLANGE (1/2)
Und der HERR sprach zu Mose: Mache dir eine [feurige] Schlange und tu sie auf eine Stange! Und es wird geschehen, jeder, der gebissen ist und sie ansieht, der wird am Leben bleiben. (4. Mose 21,8)
Dieselbe Lehre, die Mose im Auftrag Christi den Kindern Israel in der Wüste vermitteln sollte, gilt auch allen anderen, die unter dem Pestfleck der Sünde leiden. Aus der wogenden Wolke sagte Christus Mose, er solle eine bronzene Schlange anfertigen und auf einem Pfahl befestigen. Wer immer von einer feurigen Schlange gebissen wurde, sollte hinsehen und leben. Was wäre geschehen, hätten sie, statt auf Christus zu blicken, gesagt: „Ich glaube nicht, dass mir das irgendwie helfen kann; ich leide zu sehr unter dem Biss der Giftschlange.“ Sie mussten an den Punkt kommen, blind und fraglos zu gehorchen – ohne sich zu überlegen, wie das funktionieren solle …
In der Selbstbetrachtung liegt weder Licht noch Hoffnung oder Frieden. Je länger du auf dich siehst und über deiner Situation brütest, desto dunkler und mutloser wird deine Seele. Der Einzige, der zufrieden ist, wenn du in der finsteren Höhle bleibst, ohne einen Strahl vom Licht des Lebens, ist der Feind Gottes und der Menschen.
Christ Triumphant, 127 | 949 |
| 9 | Satan betrügt viele mit der einleuchtenden Theorie, Gottes Liebe für Sein Volk sei so groß, dass Er über Sünde in ihnen hinwegsehen werde. Gottes Androhungen, erklärt er, hätten durchaus ihren Zweck in Seiner Regierung, würden sich aber niemals wörtlich erfüllen. Gott dagegen hat im Umgang mit Seinen Geschöpfen die Prinzipien der Gerechtigkeit immer aufrechterhalten. Er hat das wahre Wesen der Sünde aufgedeckt und demonstriert, dass sie ausnahmslos zu Elend und Tod führt. Bedingungslose Vergebung von Sünde gab es nie und wird es nie geben – so etwas würde Gottes Gerechtigkeit auflösen, die das Fundament Seiner Regierung ist, und das ungefallene Weltall fassungslos machen. Gott hat die Folgen der Sünde treu hervorgehoben, und wären diese Warnungen nicht zuverlässig, wie könnten wir sicher sein, dass Er Seine Versprechen hält? Ein „Wohlwollen“, das die Gerechtigkeit missachtet, ist nicht Wohlwollen, sondern Schwachheit.
Patriarchs and Prophets, 522 | 1 103 |
| 10 | Der Herr weiß sehr wohl, welchen Konflikt Sein Volk in dieser letzten Zeit mit satanischen Mächten und bösen Menschen auszutragen hat, die dieses große Heil gering achten und ablehnen. Unser Heiland, der mächtige General der Himmelsarmee, verschweigt ihnen nichts. Ganz offen und unverblümt weist Er auf die Gefahren hin, zeigt den Schlachtplan und die herausfordernde, gefährliche Mission, die zu erfüllen ist. Mit lauter Stimme ruft Er dazu auf, die Kosten abzuwägen, bevor es in den Kampf geht. Gleichzeitig ermutigt Er jeden, sich für den Krieg zu rüsten und darauf zu vertrauen, dass himmlische Truppen die Wahrheit und Gerechtigkeit verteidigen werden. In jeder heftigen Auseinandersetzung wird übernatürliche Kraft und Hilfe dafür sorgen, dass schwache Menschen Werke der Allmacht tun können. Beweisen wir Ausdauer im Glauben und vollkommenes Vertrauen auf Gott, ist der Erfolg sicher.
Brief an S. McCullagh, 7. November 1895 | 1 063 |
| 11 | Groß ist der Lohn für den treuen Knecht sein, wenn der Meister sagen wird: „Gib Rechenschaft über deine Verwaltung!“ (Lukas 16,2) All die ernsten Anstrengungen, die selbstlose Arbeit und die geduldigen, beharrlichen Bemühungen werden dann reichlich belohnt, und Jesus wird sagen: Ich nenne euch nicht mehr Knechte, sondern Freunde, Gäste.
Der Meister lobt das Werk nicht deshalb, weil es so groß oder so einträglich war, sondern wegen der Treue im Kleinen. Nicht beeindruckende Ergebnisse, sondern die Motivation hinter unseren Taten zählt bei Gott. Güte und Treue sind Ihm wichtiger als großartige Projekte.
Review and Herald, 19. Mai 1885 | 1 093 |
| 12 | Wenn unsere Arbeit auf der Erde getan ist und Christus zu Seinen treuen Kindern kommt, werden wir leuchten wie die Sonne im Reich unseres Vaters. Doch bevor diese Zeit da ist, wird alles Unvollkommene in uns erkannt und abgelegt sein. Neid, Eifersucht, Unterstellungen und selbstsüchtige Pläne werden aus dem Leben verbannt sein.
Brief an ihren Sohn Edson, 26. August 1907 | 1 050 |
| 13 | Alle, die sich in Gottes Ausbildung befinden, brauchen stille Zeit – für Gemeinschaft mit dem eigenen Herzen, mit der Natur und mit Gott. In ihnen soll ein Leben sichtbar werden, das ganz anders ist als die Welt mit ihren Sitten und Praktiken, und sie müssen aus eigener Erfahrung wissen, wie man Gottes Willen erkennt. Jeder für sich muss Ihn zum Herzen sprechen hören. Wenn alle anderen Stimmen schweigen und wir in Ruhe vor Ihm warten, macht die innere Stille Gottes Stimme deutlicher vernehmbar.
„Seid still und erkennt, dass ich Gott bin“, sagt Er (Psalm 46,11). Das ist die wahre Vorbereitung auf jede Tätigkeit für Gott. Wer so erfrischt wird, ist auch mitten in der eiligen Menschenmenge und in der Anspannung konzentrierter Arbeit von Licht und Frieden umgeben. Er bekommt neue Kraft für Körper und Geist. Sein Leben verbreitet einen Duft und offenbart eine göttliche Macht, die Herzen erreicht.
Ministry of Healing, 58 | 1 214 |
| 14 | Ist dieser nicht ein Brandscheit, das aus dem Feuer herausgerissen ist? (Sacharja 3,2)
Gottes Volk, das Jesus Christus aus dem Feuer gerettet hat, ist sich seiner Sünden bewusst. Sie fühlen sich gedemütigt und beschämt. Gott sieht und anerkennt ihre Reue; Er merkt, wie sie unter den Sünden leiden, die sie weder entfernen noch ungeschehen machen können. Doch sie beten, und ihre Gebete werden erhört. Das ist der Grund, warum Satan dabeisteht und sich Christus entgegenstellt … Er tritt zwischen den bereuenden Gläubigen und Christus, um sie mit seinem höllischen Schatten zu trennen, den Glauben zu ersticken und Gottes Wort unwirksam zu machen …
Wenn Satan sich zwischen den Menschen und Christus stellt, geraten Jesu Liebe, Annahme und Vergebung aus dem Blickfeld, und man müht sich ständig ab, seine Sünden und hässlichen Seiten unter einem selbstgeschneiderten Kleid zu verbergen. Christus möchte, dass wir so, wie wir sind, zu Ihm kommen und an Ihn als unseren persönlichen Erlöser glauben. In Seiner innigen Liebe bringt der vergebende Vater dem zurückgekehrten Kind Sein bestes Gewand.
Brief an die Schiffsmannschaft auf der Pitcairn, 6. Januar 1894 | 1 185 |
| 15 | Manche sagen, man dürfe nicht einmal Insekten töten. Aber Gott hat Seinem Volk so eine Botschaft nicht aufgetragen. Man kann das Gebot „Du sollst nicht töten“ endlos ausdehnen, aber das widerspricht dem gesunden Menschenverstand. Wer so etwas tut, hat nicht in Christi Schule gelernt.
Die Erde ist aufgrund der Sünde verflucht, und in dieser letzten Zeit wird sich alles mögliche Ungeziefer vermehren. Diese Schädlinge müssen getötet werden, sonst würden sie uns belästigen, quälen und sogar umbringen. Sie würden unsere Arbeit und den Ertrag unseres Bodens zunichtemachen. In manchen Gegenden gibt es Ameisen [Termiten], die die Balken eines Hauses komplett zerstören – sollte man sie nicht ausmerzen? Obstbäume müssen gespritzt werden, um Insekten zu töten, die sonst die Frucht verderben würden. Gott hat uns einen Part überlassen, und den müssen wir gewissenhaft ausführen. Alles andere dürfen wir dem Herrn überlassen … Und selbst wenn wir unser Bestes geben, diese Schädlinge auszurotten, werden sie sich doch weiter vermehren.
Selected Messages, 3:329 | 1 256 |
| 16 | Denken wir über die Liebe Christi nach, stehen wir am Ufer eines Meeres, dessen Weiten grenzenlos sind. Es fehlen die Worte, diese Liebe zum Ausdruck zu bringen. Wir betrachten Sein irdisches Leben, Sein Opfer für uns, Seinen Dienst im Himmel als unser Anwalt und die Wohnungen, die Er denen vorbereitet, die Ihn lieben, und wir können nur ausrufen: Wie hoch und tief Christi Liebe doch ist! „Darin besteht die Liebe – nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ (1. Johannes 4,10) – „Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Kinder Gottes heißen sollen!“ (3,1)
In jedem wahren Jünger brennt diese Liebe wie ein heiliges Feuer auf dem Altar des Herzens. Es war auf der Erde, dass Gottes Liebe in Christus sichtbar wurde, und es ist auf der Erde, dass Seine Kinder diese Liebe durch ein tadelloses Leben widerspiegeln sollen. So werden Sünder zum Kreuz geführt, um Gottes Lamm zu erblicken.
Acts of the Apostles, 333f | 1 155 |
| 17 | „Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1. Thessalonicher 5,18) Dieses Gebot ist gleichzeitig eine Zusicherung, dass selbst die Dinge, die scheinbar gegen uns arbeiten, uns letztlich zum Guten dienen. Gott würde uns nicht auffordern, für etwas dankbar zu sein, das uns schadet.
Ministry of Healing, 255 | 1 272 |
| 18 | Deine Sicherheit ist das Wort Christi. Hat Er dich nicht eingeladen, zu Ihm zu kommen? Erlaube dir niemals, hoffnungslos oder entmutigt zu reden, sonst wirst du viel verlieren. Wenn du auf das Äußere schaust und bei Schwierigkeiten und Druck anfängst zu jammern, beweist du einen kränkelnden, schwächlichen Glauben. Rede und handle, als wäre dein Glaube unbesiegbar. Der Herr hat viele Möglichkeiten, Ihm gehört die ganze Welt. Blick im Glauben auf zum Himmel! Blick auf Den, der Licht, Kraft und Effizienz besitzt! Echter Glaube hat eine Spannkraft, eine Grundsatzfestigkeit und Zielstrebigkeit, die weder Zeit noch Mühen mindern können.
Christ’s Object Lessons, 146f | 1 419 |
| 19 | Nicht deine jetzigen oder auch zukünftigen Fähigkeiten bescheren dir Erfolg. Entscheidend ist, was der Herr für dich tun kann. Wir brauchen viel weniger Vertrauen in menschliche Möglichkeiten und weit mehr Vertrauen in Gottes Möglichkeiten für jeden, der glaubt. Er wünscht sich nichts mehr, als dass du dich im Glauben nach Ihm ausstreckst, dass du Großes von Ihm erwartest und Er dich sowohl in weltlichen als auch in geistlichen Fragen kompetent machen kann. Er kann den Verstand schärfen. Er kann uns Takt und Geschick verleihen. Bring deine Talente zum Einsatz! Bitte Gott um Weisheit, und Er wird sie dir geben.
Christ’s Object Lessons, 146 | 1 327 |
| 20 | Unsere Aufgabe ist, zu beten und zu glauben. Seid nüchtern zum Gebet! Wacht, und wirkt mit dem Gott zusammen, der Gebete erhört. Denkt daran, dass „wir Gottes Mitarbeiter sind“ (1. Korinther 3,9). Redet und handelt entsprechend eurem Gebet. Es macht einen unendlichen Unterschied, ob euer Glaube sich in der Prüfung als echt erweist oder eure Gebete sich als bloße Form entpuppen.
Treten Probleme und Schwierigkeiten auf, dann sucht nicht Hilfe bei Menschen. Vertraut alles Gott an. Anderen unsere Probleme zu erzählen, macht uns nur schwach und gibt auch ihnen keine Kraft. Wir belasten sie mit unseren geistlichen Schwachheiten, die sie gar nicht beheben können. Wir suchen Stärke bei fehlbaren, endlichen Menschen, obwohl wir die Stärke des unfehlbaren, unendlichen Gottes haben könnten.
Christ’s Object Lessons, 146 | 1 384 |
