Deutsche Dichter und Denker
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD
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📊 受众指标与增长动态
自 невідомо 创建以来,项目保持高速增长,吸引了 13 958 名订阅者。
根据 16 六月, 2026 的最新数据,频道保持稳定运转。过去 30 天订阅人数变化为 -38,过去 24 小时变化为 0,整体触达仍然可观。
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📝 描述与内容策略
作者将该频道定位为表达主观观点的平台:
“Der Denker sagt das Sein,
der Dichter das Heilige!
Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung.
Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen!
Passende (!!!) Gedichte unter:
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凭借高频更新(最新数据采集于 17 六月, 2026),频道始终保持新鲜度与高覆盖。分析显示受众积极互动,使其成为 宗教与灵性 类别中的关键影响点。
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| 日期 | 订阅者增长 | 提及 | 频道 | |
| 17 六月 | +4 | |||
| 16 六月 | +4 | |||
| 15 六月 | +3 | |||
| 14 六月 | +3 | |||
| 13 六月 | +3 | |||
| 12 六月 | +7 | |||
| 11 六月 | +5 | |||
| 10 六月 | +10 | |||
| 09 六月 | +8 | |||
| 08 六月 | +8 | |||
| 07 六月 | +4 | |||
| 06 六月 | +6 | |||
| 05 六月 | +5 | |||
| 04 六月 | 0 | |||
| 03 六月 | +6 | |||
| 02 六月 | +7 | |||
| 01 六月 | 0 |
| 2 | Habt Ehrfurcht vor dem Baum.
Er ist ein einziges großes Wunder,
und euren Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum ist ein
Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes
und von niederer Gesinnung des einzelnen!
-Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt, geboren am 14.09.1768 in Berlin – verstorben am 06.05.1858 ebenda-
@DeutscheDD | 2 439 |
| 3 | Preis dir, Hermann, Volkserretter
der wie Gottes Donnerwetter
in die Feinde Deutschlands schlug
der die Knechtschaft und die Schande
samt der Zwingherrn frecher Bande
aus dem deutschen Lande jug
Preis dir, starker Volkeskrieger
Preis dir, frommer, edler Sieger
unsres Volkes reinster Held
Deutschlands Freiheit, Deutschlands Einheit
alter Sitte Kraft und Reinheit
riefen dich ins blutge Feld
Was dir teurer als das Leben
hast du freudig hingegeben
für dein Volk und Vaterland
Weib und Kindlein lag in Ketten
doch das Vaterland zu retten
gabst du auf dein liebstes Pfand
Keiner hat wie du gestritten
keiner hat wie du gelitten
Hermann, unsres Volkes Zier
Immer soll dein Geist uns leiten
wie im Leiden, so im Streiten
wachst du auf, wir folgen dir!
-Karl Heinrich Hoffmann, geboren am 02.05.1802 in Bernburg – verstorben am 29.12.1883 in Stuttgart-
@DeutscheDD | 2 499 |
| 4 | Was geschaffen uns zum Heil
ward gegründet von den Vätern.
Aber das ist unser Teil
es zu erhalten für die Spätern!
@DeutscheDD | 6 602 |
| 5 | Meine Religion.
Meine Kirche — wo ich bete,
Ist der schöne, grüne Wald,
Der von hellen Jubelpsalmen
Bunter Sänger wiederhallt.
Mein Gebet — das stets ich bete,
Ohne Rast und ohne Ruh’:
„Füge nie, was dir nicht recht ist,
Einem andern Menschen zu!“
Und statt Muttergottesbilder
Hängt am Bette wunderfein,
Stets das Bild von meinem lieben,
Herzensguten Mütterlein.
Und mein Gott — der bin ich selber;
Deshalb trag’ ich hoch mein Haupt
Und bedaure jeden Menschen,
Der an fremde Götter glaubt!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 2 847 |
| 6 | Ins schöne Sachsenland
Es blühn an allen Wegen viel schöne Blümelein.
Ich muß hinaus jetzt wandern, geschieden muß es sein.
Mein Weg führt über Heide, durch Wiese, Feld und Wald.
O Wandern meine Freude: Ein frohes Lied erschallt.
Viel Sternlein stehn am Himmel und halten treue Wacht.
Ich muß hinaus jetzt wandern und wünsch dir gute Nacht.
Es geht ins Sachsenland, ins schöne Heimatland,
dich will ich lieben bis in den Tod!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 2 431 |
| 7 | Höchstes Leid
Hart ist's an dem Grab zu steh'n
Derer, die du heiß geliebet,
Hart auch, wie am Fels der Zeit
Traum um Traum in Nichts zerstiebet.
Bittrer als des Todes Raub,
Und was kalt die Zeit entwendet,
Ist's, wenn du dein best Gefühl
An Unwürdige verschwendet.
Wie ein Bettler stehst du da,
Der sein Alles hingegeben,
Dem nichts blieb von seinem Schatz,
Als das nackte, arme Leben.
Wie, von roher Hand gestürzt,
Liegt ein Götterbild im Staube,
Also ist ein Trümmerhauf'
Deines Herzens schönster Glaube!
Neue Rosen bringt die Zeit,
Frisches Grün das Grab umkleidet,
Aber öd' bleibt dieser Platz
Und kein Thau drauf niedergleitet!
-Luise Büchner, geboren am 12.06.1821 in Darmstadt – verstorben am 28.11.1877 ebenda-
@DeutscheDD | 2 330 |
| 8 | Niemand ist mehr Sklave,
als der sich für frei hält,
ohne es zu sein!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD | 3 204 |
| 9 | So frei der Großstädter in geistiger Beziehung ist, so ein Sklave ist er an Charakter.
Wer im höchsten Grade gesellig lebt, kollektiv denkt und herdenweise fühlt, kann unmöglich individuell und unabhängig sein.
Verlangen Sie jeden Mut, jedes Opfer von ihm, nur nicht, daß er eine Krawatte trage, die verpönt ist, daß er sich zu einer Ansicht bekenne, die für lächerlich gilt.
Kein Despot tyrannisiert seine Untertanen widerstandsloser, als die Gebote der Gesellschaft den Großstädter!
-Carl Friedrich Georg Spitteler, geboren am 24.04.1845 in Liestal – verstorben am 29.12.1924 in Luzern-
@DeutscheDD | 3 057 |
| 10 | Wir tragen ein Licht ☀️
Wir tragen ein Licht in das Dunkel der Zeit
getreu nach dem Erbe der Väter.
Das Leben der Pflicht und der Jugend geweiht,
blicken wir vorwärts und kennen kein Später.
Wir schließen den Ring, der alle verbindet
vom Anbeginn bis auf den heutigen Tag.
Der von Sippe zu Sippe sinnvoll sich windet
zur Kette, die niemand zu brechen vermag.
Wir tragen im Herzen den lodernden Brand,
den Glauben an Ehre und Pflicht,
zu dem Millionen sich vor uns bekannt.
Vergesst das Gebot der Gefallenen nicht!
Wir tragen das Leben nach göttlichem Wort
voll Hoffnung und ohne zu klagen.
Uns bindet nicht Zeit, uns hindert kein Ort,
wir kennen kein weichliches Zagen.
Wir dienen dem Volke, der Heimat, dem Herd;
hoch fliegen der Freiheit Gedanken.
Für sie ist der Einsatz des Lebens wert -
Wir fordern die Zeit in die Schranken!
-Karl Leipert, geboren am 30.12.1909 in Klantendorf/Nordmähren – verstorben am 31.10.1994 in Innsbruck-
@DeutscheDD | 5 640 |
| 11 | Die Lausejagd in Russ. Polen.
Steh ich in finsterer Mitternacht,
So einsam auf der Lausejagd,
So denk ich an die Drogerie,
Ob sie nichts hat fürs Lausevieh.
Und bin ich dann des Nachts erwacht,
Sitzt alles bei der Lausejagd.
Als ich zum Kriege fortgemusst,
Hab ich nichts von dem Vieh gewusst,
Bis ich nachher so manche Nacht,
Durch dieses Vieh vom Schlaf erwacht.
Es biss mich sehr in Brust und Bein,
Dass ich vergass das Schlafen ein.
Sie sind uns treu, doch mir nicht gut,
Sie saugen gern Soldatenblut,
Noch nie schlugs Herz uns warm bei Nacht,
Wenn wir durchs Lausevieh erwacht
Wir Stehen dann vom Schlafen auf,
Und reiten dann Attacke drauf.
Wie glücklich lebt ihr doch daheim,
Die ihr nichts wisst von dieser Pein,
Ihr schlafet ruhig jede Nacht,
Wenn wir sind auf der Lausejagd,
Doch für uns ist’s doch keine Schand,
Denn wir sind ja im Lauseland.
Ein wunder ist’s wohl sicher nicht,
Dass wir erfunden solch Gedicht.
Noch Ratten gibt es hier und Mäuse,
Doch nicht so viel wie Nikoläuse,
Die sieht man hier in jeden Haus,
Vielleicht auch bei Nikolaus.
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 2 647 |
| 12 | Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
*
Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD | 3 117 |
| 13 | Die Eichbäume 🌳
Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges!
Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich,
Pflegend und wieder gepflegt mit dem fleißigen Menschen zusammen.
Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen
In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel,
Der euch nährt' und erzog, und der Erde, die euch geboren.
Keiner von euch ist noch in die Schule der Menschen gegangen,
Und ihr drängt euch fröhlich und frei, aus der kräftigen Wurzel,
Untereinander herauf und ergreift, wie der Adler die Beute,
Mit gewaltigem Arme den Raum, und gegen die Wolken
Ist euch heiter und groß die sonnige Krone gerichtet.
Eine Welt ist jeder von euch, wie die Sterne des Himmels
Lebt ihr, jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen.
Könnt ich die Knechtschaft nur erdulden, ich neidete nimmer
Diesen Wald und schmiegte mich gern ans gesellige Leben.
Fesselte nur nicht mehr ans gesellige Leben das Herz mich,
Das von Liebe nicht läßt, wie gern würd ich unter euch wohnen!
🪦 -Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren am 20.03.1770 in Lauffen am Neckar – verstorben am 07.06.1843 in Tübingen-
@DeutscheDD | 3 456 |
| 14 | Mein Testament.
Wer weiß, wo ich mein Leben einst beende,
Und wie? — ich frage nicht, es ist mir gleich;
Nur eines: faltet ja nicht meine Hände,
Wenn mich gefällt des Sensenmannes Streich.
Zu Fäusten sollt Ihr meine Hände ballen,
Und statt ein Kreuz, steckt mir auf’s Grab ein Schwert;
Ein trotzig Lied soll über meinen Hügel schallen.
Ich weiß nicht — wie man Kämpfer besser ehrt!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 4 571 |
| 15 | Vertonung durch den Meister selbst | 3 433 |
| 16 | TORERO
Gestern war ich so wie ihr,
jemand der angesehen war.
Heut braucht ihr ein Teufelstier
und treibt mich zur Arena.
Ihr schraubt mir Hörner in den Kopf,
so werde ich zum Vieh.
Von euren geilen Fressen tropft
der Schaum der Hysterie.
Alle gegen einen,
einer gegen alle,
alle auf den Beinen
und einer in der Falle.
Alle gegen mich,
schlachte mich Torero
mit'm Degenstich.
Schon zeigst du mir das magische Tuch,
schon muß ich dir entgegen.
Du drehst dich und wie immer sucht
nach meinem Herz dein Degen.
Wie dreckig muß es ihnen gehen,
dass sie so wie eben
ab und zu einen sterben sehen wollen
um zu überleben.
Alle gegen einen,
einer gegen alle,
alle auf den Beinen
und einer in der Falle.
Alle gegen mich,
schlachte mich Torero
mit'm Degenstich.
Gestern warst du so wie sie,
heut singst du mir
das Lied vom Tod
und morgen früh bist du
vielleicht der Stier.
-Gerhard Gundermann, 21.02.1955 in Weimar - 21.06.1998 in Spreetal-
@DeutscheDD | 3 644 |
| 17 | Die Verheißung
Der Mensch, der seinen Krieg bejaht,
Wird Heiliger von dieser Welt,
Und wenn ihn seine rasche Tat
Im Sturmlauf vor dem Ziele fällt.
Der Mensch, der seine Wege geht,
Wird stärker als die Vielen sein.
Wenn auch der Wind sein Grab verweht:
Er geht doch zu den Sternen ein.
Ein Volk, das sein Gesetz erkennt,
Erwirbt sich die Unsterblichkeit.
Sein helles Freiheitsfeuer brennt
Zum Trotze aller Dunkelheit!
-Kurt Adolf Ludwig Eggers, geboren am 10.11.1905 in Schöneberg – gefallen am 12.08.1943 in Klenowoje bei Belgorod-
@DeutscheDD | 4 082 |
| 18 | Die Zeit ist zu kostbar,
um sie mit falschen Dingen zu verschwenden!
-Heinrich „Heinz“ Wilhelm Rühmann, geboren am 07.03.1902 in Essen – verstorben am 03.10.1994 in Berg-
@DeutscheDD | 3 628 |
| 19 | Seine Gedanken nicht klar auszudrücken ist entweder Leichtfertigkeit, Feigheit oder bewußtes Verbrechen.
Dieses letztere ist häufiger als man ahnt.
Nicht nur Politiker und Pfaffen, auch Literaten pflegen es zu begehen!
-Arthur Schnitzler, geboren am 15.05.1862 in Wien - verstorben am 21.10.1931 ebenda-
@DeutscheDD | 1 334 |
| 20 | Große Schurken stehen fest.
Auf ihrem Schild ist „Ehrenmänner“ aufgemalt.
Ganze Völker stürmen vergebens gegen sie.
Ruhig verzehren sie ihren Raub.
Erst die Geschichte zermalmt sie!
-August Pauly, geboren am 13.03.1850 in München – verstorben am 09.02.1914 ebenda-
@DeutscheDD | 4 494 |
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