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Deutsche Dichter und Denker

Deutsche Dichter und Denker

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Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD

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📈 Análisis del canal de Telegram Deutsche Dichter und Denker

El canal Deutsche Dichter und Denker (@deutschedd) en el segmento lingüístico de Alemán es un actor destacado. Actualmente la comunidad reúne a 13 945 suscriptores, ocupando la posición 6 364 en la categoría Religión y espiritualidad y el puesto 798 en la región Alemania.

📊 Métricas de audiencia y dinámica

Desde su creación el невідомо, el proyecto ha mostrado un crecimiento acelerado, reuniendo a 13 945 suscriptores.

Según los últimos datos del 22 junio, 2026, el canal mantiene una actividad estable. En los últimos 30 días la variación de miembros fue de -27, y en las últimas 24 horas de -1, conservando un alto alcance.

  • Estado de verificación: No verificado
  • Tasa de interacción (ER): El promedio de interacción de la audiencia es 29.12%. Durante las primeras 24 horas tras publicar, el contenido suele obtener 12.55% de reacciones respecto al total de suscriptores.
  • Alcance de las publicaciones: Cada publicación recibe en promedio 4 061 visualizaciones. En el primer día suele acumular 1 750 visualizaciones.
  • Reacciones e interacción: La audiencia responde de forma activa: el promedio de reacciones por publicación es 82.
  • Intereses temáticos: El contenido se centra en temas clave como herz, volk, erde, nacht, gedanke.

📝 Descripción y política de contenido

El autor describe el recurso como un espacio para expresar opiniones subjetivas:
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheD...

Gracias a la alta frecuencia de actualizaciones (últimos datos recibidos el 23 junio, 2026), el canal mantiene la vigencia y un amplio alcance. La analítica demuestra que la audiencia interactúa activamente con el contenido, lo que lo convierte en un punto de referencia dentro de la categoría Religión y espiritualidad.

13 945
Suscriptores
-124 horas
-137 días
-2730 días
Atraer Suscriptores
junio '26
junio '26
+124
en 26 canales
mayo '26
+118
en 28 canales
Get PRO
abril '26
+111
en 38 canales
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marzo '26
+118
en 36 canales
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febrero '26
+83
en 30 canales
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enero '26
+118
en 39 canales
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diciembre '25
+111
en 40 canales
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noviembre '25
+110
en 38 canales
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octubre '25
+97
en 31 canales
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septiembre '25
+160
en 45 canales
Get PRO
agosto '25
+123
en 40 canales
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julio '25
+237
en 39 canales
Get PRO
junio '25
+128
en 44 canales
Get PRO
mayo '25
+196
en 63 canales
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abril '25
+132
en 51 canales
Get PRO
marzo '25
+139
en 64 canales
Get PRO
febrero '25
+109
en 48 canales
Get PRO
enero '25
+156
en 42 canales
Get PRO
diciembre '24
+219
en 66 canales
Get PRO
noviembre '24
+226
en 44 canales
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octubre '24
+279
en 45 canales
Get PRO
septiembre '24
+159
en 38 canales
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agosto '24
+112
en 34 canales
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julio '24
+189
en 60 canales
Get PRO
junio '24
+129
en 46 canales
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mayo '24
+190
en 41 canales
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abril '24
+199
en 55 canales
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marzo '24
+171
en 51 canales
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febrero '24
+270
en 72 canales
Get PRO
enero '24
+245
en 67 canales
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diciembre '23
+268
en 72 canales
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noviembre '23
+268
en 68 canales
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octubre '23
+137
en 65 canales
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septiembre '23
+186
en 0 canales
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agosto '23
+163
en 0 canales
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julio '23
+248
en 0 canales
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junio '23
+271
en 0 canales
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mayo '23
+197
en 0 canales
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abril '23
+193
en 0 canales
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marzo '23
+226
en 0 canales
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febrero '23
+311
en 0 canales
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enero '23
+350
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diciembre '22
+399
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noviembre '22
+295
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octubre '22
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septiembre '22
+1 033
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agosto '22
+413
en 0 canales
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julio '22
+325
en 0 canales
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junio '22
+400
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mayo '22
+404
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abril '22
+494
en 0 canales
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marzo '22
+334
en 0 canales
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febrero '22
+373
en 0 canales
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enero '22
+676
en 0 canales
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diciembre '21
+558
en 0 canales
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noviembre '21
+561
en 0 canales
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octubre '21
+328
en 0 canales
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septiembre '21
+444
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agosto '21
+391
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julio '21
+400
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junio '21
+407
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mayo '21
+689
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abril '21
+499
en 0 canales
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marzo '21
+318
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febrero '21
+707
en 0 canales
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enero '21
+995
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diciembre '20
+5 731
en 0 canales
Fecha
Crecimiento de Suscriptores
Menciones
Canales
23 junio+2
22 junio+7
21 junio+9
20 junio+4
19 junio+8
18 junio+8
17 junio+7
16 junio+4
15 junio+3
14 junio+3
13 junio+3
12 junio+7
11 junio+5
10 junio+10
09 junio+8
08 junio+8
07 junio+4
06 junio+6
05 junio+5
04 junio0
03 junio+6
02 junio+7
01 junio0
Publicaciones del Canal
Natur und Liebe Fordre nicht, daß ich mit Worten sage, Was mich quält und peinigt jeden Tag! Müde bin ich, daß ich keine Wort
Natur und Liebe Fordre nicht, daß ich mit Worten sage, Was mich quält und peinigt jeden Tag! Müde bin ich, daß ich keine Worte Auch von deinen Lippen hören mag. Menschen haben mir so viel mit Weisheit Und mit leerem Troste zugesetzt, Daß vor ihrer wortbehenden Liebe Wahrlich sich mein scheues Ohr entsetzt. Laß du mich in deine weichen Hände Stumm vergraben Stirn und Wangen nur; Dann empfind ich schauernd deine Liebe Wie den leisen Odem der Natur. Hin zu dir zieht mich dieselbe Lockung Ewigen Friedens, der ich oft gelauscht, Die aus Quellen flüstert und aus Blumen Und von hohen, heiligen Bäumen rauscht! Otto Ernst Schmidt, geboren am 07.10.1862 in Ottensen – verstorben am 05.03.1862 in Groß Flottbek- @DeutscheDD

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Sommermorgen Ein graugrün Dämmern schlummert überm Land, Im Wiesengrunde wehen lichte Schleier, Das Gras reckt nachtfeucht se
Sommermorgen Ein graugrün Dämmern schlummert überm Land, Im Wiesengrunde wehen lichte Schleier, Das Gras reckt nachtfeucht seine Spitzen auf, Und freier atmet mählich alles Leben. Schlaftrunken zwitschern sich die Vöglein wach. Ein Rosenhauch erwärmt den fahlen Himmel, Zur Messe klingen fern die ersten Glocken Ihr lockend Jubellied dem jungen Morgen. Glutheller Odem weht die Nacht hinweg, Und klarer Glanz durchfließt den Dämmeräther. Ein jubelnd Lied umklingt die Weltensphäre, Die lichtdurchglüht der neuen Schöpfung harrt. Da sprüht im Ost ein sieghaft Flammenlicht, Den Nebeldunst durchleuchten glüh'nde Strahlen: er Tag! — Und lichtgebadet bebt das All In heil'ger Wonne neuer Auferstehung... -Alfred Hahn, geboren am 09.12.1861 in Wien – verstorben am 05.02.1951 in Berlin- (Bild: Caspar David Friedrich – Der Sommer) @DeutscheDD
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An der Stellung zum Leid scheiden sich vornehme und geringe Naturen. Die vornehme Seele hämmert den Schmerz zu Gold; der Schw
An der Stellung zum Leid scheiden sich vornehme und geringe Naturen. Die vornehme Seele hämmert den Schmerz zu Gold; der Schwächling nörgelt, schimpft oder verkümmert und kommt nicht darüber hinweg! -Friedrich Lienhard, geboren am 04.10.1865 in Rothbach im Elsass – verstorben am 30.04.1929 in Weimar- @DeutscheDD
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K o m m ' , F e u e r ! 🔥🌞🔥 Allmacht, wir rufen Dich, Lichtwelt, wir suchen Dich, Nachtgeister trüb übers Land noch sich b
K o m m ' , F e u e r ! 🔥🌞🔥 Allmacht, wir rufen Dich, Lichtwelt, wir suchen Dich, Nachtgeister trüb übers Land noch sich breiten, Wehren dem Lichte, die Wende bereiten, Komm' Feuer starkes du, Führ' uns der Sonne zu! Allmacht, wir rufen Dich, Lichtwelt, wir suchen Dich; Flamme des Geistes, uns gnädig geschenket, Weck' Flamm' der Liebe, die sonnwärts uns lenket, Glut, lebensspendende, Werde notwendende! Allmacht, wir rufen Dich, Lichtwelt, wir suchen Dich; Heulend umhallet uns Haß ohne Gleichen, Tragen wir trotzig das heilige Zeichen: Sonnenrad, führe uns, Heilsrune, ziere uns! -Hildulf Rudolf Flurschütz, 08.11.1878 in Hamburg – 22.03.1948 in Leipzig- @DeutscheDD
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Sonnenod Sonne, die Du bist im Himmel, leuchte hell uns, scheine klar! Glühtest schon seit Urbeginnen - Brennen sollst Du, im
Sonnenod Sonne, die Du bist im Himmel, leuchte hell uns, scheine klar! Glühtest schon seit Urbeginnen - Brennen sollst Du, immerdar! Lass' uns wachsen, wohl gedeih'n ob Deines Antlitz' Herrlichkeit! Heil'ge Stifterin des Lebens strahle in die Ewigkeit! -Gustav Eichenmann- @DeutscheDD
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Laßt die Gläser klingen zur Sonnenwend! Es wendet sich alles auf Erden. Was heute noch herrscht, ist morgen ein Nichts. Das L
Laßt die Gläser klingen zur Sonnenwend! Es wendet sich alles auf Erden. Was heute noch herrscht, ist morgen ein Nichts. Das Leben ist nur ein Werden. Wir sehen das Ziel, wo die Sonne sich hebt wo ihr Strahl eine neue Erde belebt! Wir wenden nach Osten unser Gesicht: Vorwärts zur Wahrheit! Vorwärts zum Licht! @DeutscheDD
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Wald und freie Bergluft haben mich zur Furchtlosigkeit erzogen, zu gläubiger Lebensfreude, zu dankbarem Staunen vor aller Sch
Wald und freie Bergluft haben mich zur Furchtlosigkeit erzogen, zu gläubiger Lebensfreude, zu dankbarem Staunen vor aller Schönheit, zur Wissenschaft von der ewigen Wiederkehr des Frühlings, zum Glauben, daß alle Torheit ein Umweg zur Klugheit ist, aller Schmerz ein Weg zur Freude! Ludwig Albert Ganghofer, geboren am 07.06.1855 in Kaufbeuren – verstorben am 07.07.1855 in Tegernsee- @DeutscheDD
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Der KAISER, sagt: Ich fordere den Tribut. Der EDELMANN, sagt: Ich habe ein freies Gut. Der PFARRER, sagt: Mir gehören die Stö
Der KAISER, sagt: Ich fordere den Tribut. Der EDELMANN, sagt: Ich habe ein freies Gut. Der PFARRER, sagt: Mir gehören die Stölgebühren. Der JUDE, sagt: Ich muß von dem Profite leben. Der SOLDAT, sagt: Ich bezahle nichts. Der BETTLER, sagt: Ich habe nichts. Der BAUER, sagt: Ich lasse den Allvater walten, ich muß ja euch alle sechs erhalten! -Volksweise- @DeutscheDD
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Soldatenabschied Laß mich gehn, Mutter, laß mich gehn! All das Weinen kann uns nichts mehr nützen, denn wir gehn das Vaterlan
Soldatenabschied Laß mich gehn, Mutter, laß mich gehn! All das Weinen kann uns nichts mehr nützen, denn wir gehn das Vaterland zu schützen! Laß mich gehn, Mutter, laß mich gehn. Deinen letzten Gruß will ich vom Mund dir küssen: Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen! Wir sind frei, Vater, wir sind frei! Tief im Herzen brennt das heiße Leben, frei waren wir nicht, könnten wirs nicht geben. Wir sind frei, Vater, wir sind frei! Selber riefst du einst in Kugelgüssen: Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen! Uns ruft Gott, mein Weib, uns ruft Gott! Der uns Heimat, Brot und Vaterland geschaffen, Recht und Mut und Liebe, das sind seine Waffen, uns ruft Gott, mein Weib, uns ruft Gott! Wenn wir unser Glück mit Trauern büßen: Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen! Tröste dich, Liebste, tröste dich! Jetzt will ich mich zu den andern reihen, du sollst keinen feigen Knechten freien! Tröste dich, Liebste, tröste dich! Wie zum ersten Male wollen wir uns küssen: Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen! Nun lebt wohl, Menschen, lebet wohl! Und wenn wir für euch und unsere Zukunft fallen, soll als letzter Gruß zu euch hinüberhallen: Nun lebt wohl, ihr Menschen, lebet wohl! Ein freier Deutscher kennt kein kaltes Müssen: Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen! 🪦 -Heinrich Lersch, geboren am 12.09.1889 in Mönchen-Gladbach – verstorben am 18.06.1936 in Remagen- @DeutscheDD
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Es wäre gut Bücher kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bü
Es wäre gut Bücher kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts! -Arthur Schopenhauer, geboren am 22.02.1788 in Danzig – verstorben am 21.09.1860 in Frankfurt am Main- @DeutscheDD
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Habt Ehrfurcht vor dem Baum. Er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den
Habt Ehrfurcht vor dem Baum. Er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen! -Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt, geboren am 14.09.1768 in Berlin – verstorben am 06.05.1858 ebenda- @DeutscheDD
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Preis dir, Hermann, Volkserretter der wie Gottes Donnerwetter in die Feinde Deutschlands schlug der die Knechtschaft und die
Preis dir, Hermann, Volkserretter der wie Gottes Donnerwetter in die Feinde Deutschlands schlug der die Knechtschaft und die Schande samt der Zwingherrn frecher Bande aus dem deutschen Lande jug Preis dir, starker Volkeskrieger Preis dir, frommer, edler Sieger unsres Volkes reinster Held Deutschlands Freiheit, Deutschlands Einheit alter Sitte Kraft und Reinheit riefen dich ins blutge Feld Was dir teurer als das Leben hast du freudig hingegeben für dein Volk und Vaterland Weib und Kindlein lag in Ketten doch das Vaterland zu retten gabst du auf dein liebstes Pfand Keiner hat wie du gestritten keiner hat wie du gelitten Hermann, unsres Volkes Zier Immer soll dein Geist uns leiten wie im Leiden, so im Streiten wachst du auf, wir folgen dir! -Karl Heinrich Hoffmann, geboren am 02.05.1802 in Bernburg – verstorben am 29.12.1883 in Stuttgart- @DeutscheDD
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Was geschaffen uns zum Heil ward gegründet von den Vätern. Aber das ist unser Teil es zu erhalten für die Spätern! @DeutscheD
Was geschaffen uns zum Heil ward gegründet von den Vätern. Aber das ist unser Teil es zu erhalten für die Spätern! @DeutscheDD
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Meine Religion. Meine Kirche — wo ich bete, Ist der schöne, grüne Wald, Der von hellen Jubelpsalmen Bunter Sänger wiederhallt
Meine Religion. Meine Kirche — wo ich bete, Ist der schöne, grüne Wald, Der von hellen Jubelpsalmen Bunter Sänger wiederhallt. Mein Gebet — das stets ich bete, Ohne Rast und ohne Ruh’: „Füge nie, was dir nicht recht ist, Einem andern Menschen zu!“ Und statt Muttergottesbilder Hängt am Bette wunderfein, Stets das Bild von meinem lieben, Herzensguten Mütterlein. Und mein Gott — der bin ich selber; Deshalb trag’ ich hoch mein Haupt Und bedaure jeden Menschen, Der an fremde Götter glaubt! -Verfasser unbekannt- @DeutscheDD
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Ins schöne Sachsenland Es blühn an allen Wegen viel schöne Blümelein. Ich muß hinaus jetzt wandern, geschieden muß es sein. M
Ins schöne Sachsenland Es blühn an allen Wegen viel schöne Blümelein. Ich muß hinaus jetzt wandern, geschieden muß es sein. Mein Weg führt über Heide, durch Wiese, Feld und Wald. O Wandern meine Freude: Ein frohes Lied erschallt. Viel Sternlein stehn am Himmel und halten treue Wacht. Ich muß hinaus jetzt wandern und wünsch dir gute Nacht. Es geht ins Sachsenland, ins schöne Heimatland, dich will ich lieben bis in den Tod! -Verfasser unbekannt- @DeutscheDD
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Höchstes Leid Hart ist's an dem Grab zu steh'n Derer, die du heiß geliebet, Hart auch, wie am Fels der Zeit Traum um Traum in
Höchstes Leid Hart ist's an dem Grab zu steh'n Derer, die du heiß geliebet, Hart auch, wie am Fels der Zeit Traum um Traum in Nichts zerstiebet. Bittrer als des Todes Raub, Und was kalt die Zeit entwendet, Ist's, wenn du dein best Gefühl An Unwürdige verschwendet. Wie ein Bettler stehst du da, Der sein Alles hingegeben, Dem nichts blieb von seinem Schatz, Als das nackte, arme Leben. Wie, von roher Hand gestürzt, Liegt ein Götterbild im Staube, Also ist ein Trümmerhauf' Deines Herzens schönster Glaube! Neue Rosen bringt die Zeit, Frisches Grün das Grab umkleidet, Aber öd' bleibt dieser Platz Und kein Thau drauf niedergleitet! -Luise Büchner, geboren am 12.06.1821 in Darmstadt – verstorben am 28.11.1877 ebenda- @DeutscheDD
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Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein! -Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in F
Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein! -Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar- @DeutscheDD
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So frei der Großstädter in geistiger Beziehung ist, so ein Sklave ist er an Charakter. Wer im höchsten Grade gesellig lebt, k
So frei der Großstädter in geistiger Beziehung ist, so ein Sklave ist er an Charakter. Wer im höchsten Grade gesellig lebt, kollektiv denkt und herdenweise fühlt, kann unmöglich individuell und unabhängig sein. Verlangen Sie jeden Mut, jedes Opfer von ihm, nur nicht, daß er eine Krawatte trage, die verpönt ist, daß er sich zu einer Ansicht bekenne, die für lächerlich gilt. Kein Despot tyrannisiert seine Untertanen widerstandsloser, als die Gebote der Gesellschaft den Großstädter! -Carl Friedrich Georg Spitteler, geboren am 24.04.1845 in Liestal – verstorben am 29.12.1924 in Luzern- @DeutscheDD
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Wir tragen ein Licht ☀️ Wir tragen ein Licht in das Dunkel der Zeit getreu nach dem Erbe der Väter. Das Leben der Pflicht und
Wir tragen ein Licht ☀️ Wir tragen ein Licht in das Dunkel der Zeit getreu nach dem Erbe der Väter. Das Leben der Pflicht und der Jugend geweiht, blicken wir vorwärts und kennen kein Später. Wir schließen den Ring, der alle verbindet vom Anbeginn bis auf den heutigen Tag. Der von Sippe zu Sippe sinnvoll sich windet zur Kette, die niemand zu brechen vermag. Wir tragen im Herzen den lodernden Brand, den Glauben an Ehre und Pflicht, zu dem Millionen sich vor uns bekannt. Vergesst das Gebot der Gefallenen nicht! Wir tragen das Leben nach göttlichem Wort voll Hoffnung und ohne zu klagen. Uns bindet nicht Zeit, uns hindert kein Ort, wir kennen kein weichliches Zagen. Wir dienen dem Volke, der Heimat, dem Herd; hoch fliegen der Freiheit Gedanken. Für sie ist der Einsatz des Lebens wert - Wir fordern die Zeit in die Schranken! -Karl Leipert, geboren am 30.12.1909 in Klantendorf/Nordmähren – verstorben am 31.10.1994 in Innsbruck- @DeutscheDD
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Die Lausejagd in Russ. Polen. Steh ich in finsterer Mitternacht, So einsam auf der Lausejagd, So denk ich an die Drogerie, Ob
Die Lausejagd in Russ. Polen. Steh ich in finsterer Mitternacht, So einsam auf der Lausejagd, So denk ich an die Drogerie, Ob sie nichts hat fürs Lausevieh. Und bin ich dann des Nachts erwacht, Sitzt alles bei der Lausejagd. Als ich zum Kriege fortgemusst, Hab ich nichts von dem Vieh gewusst, Bis ich nachher so manche Nacht, Durch dieses Vieh vom Schlaf erwacht. Es biss mich sehr in Brust und Bein, Dass ich vergass das Schlafen ein. Sie sind uns treu, doch mir nicht gut, Sie saugen gern Soldatenblut, Noch nie schlugs Herz uns warm bei Nacht, Wenn wir durchs Lausevieh erwacht Wir Stehen dann vom Schlafen auf, Und reiten dann Attacke drauf. Wie glücklich lebt ihr doch daheim, Die ihr nichts wisst von dieser Pein, Ihr schlafet ruhig jede Nacht, Wenn wir sind auf der Lausejagd, Doch für uns ist’s doch keine Schand, Denn wir sind ja im Lauseland. Ein wunder ist’s wohl sicher nicht, Dass wir erfunden solch Gedicht. Noch Ratten gibt es hier und Mäuse, Doch nicht so viel wie Nikoläuse, Die sieht man hier in jeden Haus, Vielleicht auch bei Nikolaus. -Verfasser unbekannt- @DeutscheDD
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