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Deutsche Dichter und Denker

Deutsche Dichter und Denker

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Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD

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📈 Analytical overview of Telegram channel Deutsche Dichter und Denker

Channel Deutsche Dichter und Denker (@deutschedd) in the German language segment is an active participant. Currently, the community unites 13 856 subscribers, ranking 6 233 in the Religion & Spirituality category and 787 in the Germany region.

📊 Audience metrics and dynamics

Since its creation on невідомо, the project has demonstrated rapid growth, gathering an audience of 13 856 subscribers.

According to the latest data from 04 September, 2026, the channel demonstrates stable activity. Although there has been a change in the number of participants by -42 over the last 30 days and by -3 over the last 24 hours, overall reach remains high.

  • Verification status: Not verified
  • Engagement rate (ER): The average audience engagement rate is 30.61%. Within the first 24 hours after publication, content typically collects 12.15% reactions from the total number of subscribers.
  • Post reach: On average, each post receives 4 241 views. Within the first day, a publication typically gains 1 684 views.
  • Reactions and interaction: The audience actively supports content: the average number of reactions per post is 82.
  • Thematic interests: Content is focused on key topics such as herz, volk, erde, nacht, gedanke.

📝 Description and content policy

The author describes the resource as a platform for expressing subjective opinions:
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheD...

Thanks to the high frequency of updates (latest data received on 05 September, 2026), the channel maintains relevance and a high level of publication reach. Analytics show that the audience actively interacts with content, making it an important point of influence in the Religion & Spirituality category.

13 856
Subscribers
-324 hours
-177 days
-4230 days
Attracting Subscribers
September '26
September '26
+21
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August '26
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July '26
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October '25
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September '25
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August '25
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July '25
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May '25
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April '25
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March '25
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February '25
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January '25
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November '24
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October '24
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September '24
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May '24
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April '24
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March '24
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February '24
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November '23
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October '23
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August '23
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04 September+4
03 September+6
02 September+3
01 September+3
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Kameradschaft Es gibt einen Titel, der ewig der höchste ist, Ob du Kumpel, ob Dichter, ob Student, ob Minister bist; Der stra
Kameradschaft Es gibt einen Titel, der ewig der höchste ist, Ob du Kumpel, ob Dichter, ob Student, ob Minister bist; Der strahlt wie ein Stern noch über dem einsamsten -Pfad – Und ist doch ein Wörtlein nur – nur das Wort: Kamerad. Da verbleichen die Orden an manchem geschmückten Kleid; Da bricht noch ein Leuchten aus lang verborgenem Leid – Was Willkür einst krummgebogen, ward wieder grad Durch ein Wörtlein nur, nur das Wort: Kamerad! Das bricht durch die Mauern, die schwer und verschwiegen sind. Das ist wie der große, der ewige Frühlingswind. Und wer sich ihm opfert, ist niemals dafür zu schad`, Denn er starb, um das Beste zu sein, was es gibt: Kamerad. Weh jedem, der frevelnd dies stumme Opfer vergißt! Doch jedem, der es aus großem Herzen ermißt, Strahlt einmal in dunkelster Stunde die Sonnengnad`, Zu wissen, du bist nicht allein – denn du warst Kamerad! -Heinrich Anacker, geboren am 29. 01.1901 in Buchs, Kanton Aargau, Schweiz - verstorben am 14. 01.1971 in Wasserburg am Bodensee- @DeutscheDD

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Es kommt nicht darauf an, was wir äußerlich in der Welt leisten, sondern was wir menschlich geben in allen Lagen! 🪦 -Ludwig
Es kommt nicht darauf an, was wir äußerlich in der Welt leisten, sondern was wir menschlich geben in allen Lagen! 🪦 -Ludwig Philipp Albert Schweitzer, geboren am 14.01.1875 in Kaysersberg bei Colmar – verstorben am 04.09.1965 in Lambarene- @DeutscheDD
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Einem römischen Kardinal Deutschen Nation Ihr nennt voll Haß uns Heiden Und denkt uns so zu schmäh`n, Weil wir das Finst`re m
Einem römischen Kardinal Deutschen Nation Ihr nennt voll Haß uns Heiden Und denkt uns so zu schmäh`n, Weil wir das Finst`re meiden Und stolz zum Lichte gehen. Wir wollen`s euch nicht wehren, Doch nehmen wir das Recht, Das Göttliche zu ehren In Freiheit deutsch und echt. In dumpfen Kirchenmauern Bei Weihrauch, Kerzenschein, Da mögt ihr zagend kauern Bei Kreuz und Leichenschrein. Wir wollen es nicht glauben, Was Judas Gott gelehrt, Und lassen uns nicht rauben Der Ahnen Ehr und Schwert. Wir knien nicht im Staube Wie Knechte wimmernd hin. Zu hell ist deutscher Glaube, Zu gottdurchseelt der Sinn! -Ernst Ruhfus- @DeutscheDD
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Gruß an das Vaterland. Gegrüßt du Land der Treue, du deutsches Vaterland! Froh leist' ich dir auf's neue den Eid mit Mund und
Gruß an das Vaterland. Gegrüßt du Land der Treue, du deutsches Vaterland! Froh leist' ich dir auf's neue den Eid mit Mund und Hand. Gegrüßt du Land der Treue, so reich an Korn und Wein! O Wonne sonder Neue, dein eigen stets zu sein! Gegrüßt du Land der Treue, mit Eichen frisch und grün! O gib, daß ich mich freue noch lang an deinem Blüh'n! Gegrüßt du Land der Treue, so stark in Zeit der Noth! Begehrst du mein, so scheue ich Qualen nicht und Tod. Gegrüßt du Land der Treue, das mir das Leben gab! Von deinen Eichen streue ein Blatt mir auf das Grab! -Hans Georg Nägeli, geboren am 26.05.1773 in Wetzikon – verstorben am 26.12.1836 in Zürich- @DeutscheDD
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Leben ist Brückenschlagen über Ströme, die vergehn... -Gottfried Benn, geboren am 02.05.1886 in Mansfeld bei Putlitz - versto
Leben ist Brückenschlagen über Ströme, die vergehn... -Gottfried Benn, geboren am 02.05.1886 in Mansfeld bei Putlitz - verstorben am 07.07.1956 in Berlin- @DeutscheDD
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Frei und unerschütterlich wachsen unsre Eichen, mit dem Schmuck der grünen Blätter steh'n sie fest in Sturm und Wetter, wanke
Frei und unerschütterlich wachsen unsre Eichen, mit dem Schmuck der grünen Blätter steh'n sie fest in Sturm und Wetter, wanken nicht noch weichen. Wie die Eichen himmelan trotz den Stürmen streben, wollen wir auch ihnen gleichen, frei und fest wie deutsche Eichen unser Haupt erheben. Darum sei der Eichenkranz unser Bundeszeichen, daß in Thaten und Gedanken wir nicht schwanken oder wanken, niemals muthlos weichen! -August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, 02.04.1798 in Fallersleben,- 19.01.1874 in Corvey- (1842) @DeutscheDD
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Willst du sprechen über mich und die Meinen, so gehe nach Hause und betrachte die Deinen. Und findest Du an ihnen kein Gebrec
Willst du sprechen über mich und die Meinen, so gehe nach Hause und betrachte die Deinen. Und findest Du an ihnen kein Gebrechen, so kannst Du über mich und die Meinen sprechen! @DeutscheDD
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In seiner Muttersprache ehrt sich jedes Volk. Klar wie des Deutschen Himmel, ist sie wie sein Sand, ursprünglich wie seine Al
In seiner Muttersprache ehrt sich jedes Volk. Klar wie des Deutschen Himmel, ist sie wie sein Sand, ursprünglich wie seine Alpen und stark wie seine Ströme, bleibe seine Sprache! -Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, geboren am 11.08.1778 in Lanz – verstorben am 15.10.1852 in Freyburg a. d. Unstrut- (Aus Friedrich Ludwig Jahn: Deutsches Volkstum) @DeutscheDD
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Ein gekrönter Dichter Gen Augsburg zog der ritterliche Sänger Ulrich von Hutten, aus dem fernen Süd; Italien mag dulden den n
Ein gekrönter Dichter Gen Augsburg zog der ritterliche Sänger Ulrich von Hutten, aus dem fernen Süd; Italien mag dulden den nicht länger, Der für die Wahrheit und die Freiheit glüht. Der Meuchler Dolche sind für ihn gedungen, Im goldnen Becher schäumt ein tödlich Gift, Ein Anathem’ von strengen Priesterzungen Wirft in den Bann des Neurers Lied und Schrift. So kehrt er zu dem deutschen Vaterlande Sein treuster Sohn, und vor ihm zieht sein Ruf, Der Name, den Begeistrung preisend nannte, Den ihm sein Lied, sein Heldentum erschuf. Und Augsburgs hochgelahrter Bürgermeister, Peutinger, öffnet gastlich ihm sein Haus, Hochehrend grüßen ihn verwandte Geister, In alle Lande schallt sein Ruhm hinaus. Ein langer Festzug wogt durch Augsburgs Gassen Bei stolzer Rythmen jubelndem Geleit, Ein Jauchzen von der Reichsstadt Volkesmassen Preist laut des deutschen Kaisers Herrlichkeit. Zum Reichstag war der Kaiser Max gekommen, Der, noch ein Feuergeist im Silberhaar, Von allen Fürsten, Habsburg Stamm entglommen Der edelste, der Held’ und Dichter war. Den Helden und den Dichter will er grüßen, Ulrich von Hutten, dessen kühner Sang Und Heldenthaten Anrecht wohl verhießen Auf einen Dank des Helden Theuerdank. Trompetenstoß und drauf des Herolds Kunde: Zum Ritter schlug des Kaisers eigne Hand Vor aller Fürsten feierlicher Runde, Den Hutten, der begeistert vor ihm stand. Er beugt sein Knie zu einem süßern Lohne: Peutingers Tochter naht, die schönste Maid, Und drückt aufs Haupt ihm eine Lorberkrone, Dem Dichter feierlich zum Ruhm geweiht. Da loht Begeist’rung hell in seinen Blicken, Er küßt das Schwert, das ihn zum Ritter schlug, Er küßt die weiße Hand im Hochentzücken, Die ihm den Lorberkranz entgegentrug. Wie reich an Wonne diese eine Stunde! Sein deutscher Kaiser, selbst ein Dichterheld, Sein deutsches Volk jauchzt ihm mit einem Munde, Sein Name klingt hinaus in alle Welt. Und vor ihm sie, die minnigliche Schöne, Die liebdurchglüht ihm reicht den Lorberkranz Er weiht das deutsche Mädchen zur Kamöne, Wie strahlt sein Aug’ von sel’gem Himmelsglanz! Wo ist ein Held wie er so hochbeglücket? Sein Bildnis mit dem Lorberkranz und Schwert Im deutschen Land Palast und Hütte schmücket, Von Fürst und Volk wird er zugleich geehrt. Und doch! – die sel’ge Stunde zog vorüber, Nicht Ruhm, noch Glück, noch Liebe hält ihn auf, Bald wird sein Auge wieder trüb’ und trüber Und immer dorniger sein Heldenlauf. Was ist ein Held, der nicht in Thaten zeiget, Daß er ein Ritter, dem das Schwert zur Hand? Was ist ein Dichter, der erschrocken schweiget Wenn man sein Lied zu kühn und trotzig fand? Kein Hutten ist’s! ein Hutten kann entbehren Der Fürsten Huld – ein Hutten überragt Mit seinem Geistesfluge Glück und Ehren, Der Wahrheit treu ruft er: „Ich hab’s gewagt!“ Ich hab’s gewagt für meines Volkes Sache, Ich habs gewagt für Wahrheit und für Recht! Der deutschen Freiheit stellt er sich zur Wache, Wird keines Kaisers, keines Fürsten Knecht. Und sollt er auch der Minne Glück verlieren, Und sollt er flüchten auch vervehmt, verklagt – Im Unglück noch bleibt ihm sein Triumphieren, Das stolze Dichterwort: „Ich hab’s gewagt!“ -Louise Otto-Peters, geboren am 26.03.1819 in Meißen – verstorben am 13.03.1895 in Leipzig- (🪦 Ulrich von Hutten, 21.04.1488 auf Burg Steckelberg bei Schlüchtern – 29.08.1523 auf der Insel Ufenau im Zürichsee) @DeutscheDD
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In Waffen nach Südtirol Schweigsame Gipfel grüßen den Burschen, der da mit pochendem Herzen über die Wasserscheide nach Süden
In Waffen nach Südtirol Schweigsame Gipfel grüßen den Burschen, der da mit pochendem Herzen über die Wasserscheide nach Süden geht. In des Bergmittags sengender Sonne, geduckt in den Latschensaum, spart er die Kräfte, die das Gebirge des Nachts dem eilenden Wolfe raubt. Treu und stumm sind die Brüder. In aller Antlitz steht das Bewußtsein des heiligen Handelns. Ihres Gottesdiensts wuchtiges Haus – ist Tirol, letzter Felsen und gletschergekrönter Tempel Deutschlands. Ihnen allen voran – ein Führer. Pfotenleicht auf tatzenstummem Nagelschuh der Amplatz – oder der Klotz. Schmalhüftig und kühn. Denkmäler sind sie aus Jugend und Tapferkeit, letzte Realität des verschollenen Traumes vom Reiche. 💐Im Gedenken an Luis Amplatz 100. Geburtstag 💐 -Gerd Honsik 10.10.1941 in Wien - 07.04.2018 in Ödenburg- @DeutscheDD
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Ich wandle auf weiter, bunter Flur Ursprünglicher Natur; Ein holder Born, in dem ich bade, Ist Überlieferung, ist Gnade! 💐 -
Ich wandle auf weiter, bunter Flur Ursprünglicher Natur; Ein holder Born, in dem ich bade, Ist Überlieferung, ist Gnade! 💐 -Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar- @DeutscheDD
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Traute Heimat meiner Lieben Sinn ich still an dich zurück Wird mir wohl: Und dennoch trüben Sehnsuchtstränen meinen Blick Sti
Traute Heimat meiner Lieben Sinn ich still an dich zurück Wird mir wohl: Und dennoch trüben Sehnsuchtstränen meinen Blick Stiller Weiler, kleine Hütte immer seufz ich nach euch hin deine alte fromme Sitte bleibt stets in meinem Sinn Deine Fenster, die mit Reben einst mein Vater selbst umzog und der Birnbaum, der daneben über unser Dach sich bog Nachts in meinen schönsten Träumen schiff ich oft auf deinem See Schüttle Äpfel von den Bäumen wäss´re deiner Wiesen Klee Pflück im Walde Heidelbeeren wo ich sonst im Schatten lag lösch aus deines Brunnen Röhren meinen Durst am schwülen Tag Wie wir uns als Kinder freuten alles kommt mir leibhaft vor Unser Feierabendläuten tönet wieder an mein Ohr Wann erblick ich jene Linde auf den Kirchenplatz gepflanzt Wo gekühlt vom Abendwinde unsre muntre Jugend tanzt Wann des Kirchturms Giebelspitze Halb im Fruchtbaumwald versteckt Wo der Storch auf hohem Sitze Friedlich seine Jungen heckt? Wann die Stauden, wo ich Meisen im Holunderkasten fing Wann des stillen Weihers Schleusen wo ich sonntags fischen ging Wann den Zaun am Blumenraine wo ich mit Mariechen stand als wir uns im Mondenscheine Treue schwuren, Hand in Hand Gutes Mädchen, denk ich deiner wird mein Herz so eng und schwer Ach vielleicht vergaßt du meiner wähnst, wir fänden uns nicht mehr Nein, vor meinem Blick erweitert sich die Aussicht hell und weit welch ein Strahl der Ahndung heitert meines Trübsinns Dunkelheit Wenn die Bäume wieder blühen kehr ich Wanderer froh nach Haus und von allen meinen Mühen ruh in deinem Arm ich aus Bei den Gräbern meiner Väter an der Gottesackertür wird dann früher oder später auch ein Ruheplätzchen mir! -Freiherr Johann Gaudenz Gubert von Salis-Seewis, geboren am 26.12.1762 in Malans – verstorben am 29.01.1834 ebenda- (1788) @DeutscheDD
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ABSCHIED VON WIEN 1813 Leb' wohl! leb' wohl! – Mit dumpfen Herzensschlägen Begrüß' ich dich und folge meiner Pflicht. Im Auge
ABSCHIED VON WIEN 1813 Leb' wohl! leb' wohl! – Mit dumpfen Herzensschlägen Begrüß' ich dich und folge meiner Pflicht. Im Auge will sich eine Thräne regen. Was sträub' ich mich? Die Thräne schmäht mich nicht. Ach! wo ich wandle, sei's auf Friedenswegen, Sei's wo der Tod die blut'gen Kränze bricht: Da werden deine teuern Huldgestalten In Lieb' und Sehnsucht meine Seele spalten. Verkennt mich nicht, ihr Genien meines Lebens, Verkennt nicht meiner Seele ernsten Drang! Begreift die treue Richtung meines Strebens, So in dem Liede wie im Schwerterklang! Es schwärmten meine Träume nicht vergebens; Was ich so oft gefeiert mit Gesang, Für Volk und Freiheit ein begeistert Sterben: Laßt mich nun selbst um diese Krone werben! Wohl leichter mögen sich die Kränze flechten, Errungen mit des Liedes heit'rem Mut; Ein rechtes Herz schlägt freudig nach dem Rechten. Die ich gepflegt mit jugendlicher Glut, Laßt mich der Kunst ein Vaterland erfechten, Und gält' es auch das eigne wärmste Blut. Noch diesen Kuß! und wenn's der letzte bliebe! Es gibt ja keinen Tod für unsre Liebe. 🪦 -Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow- @DeutscheDD
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Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen! 💐 -Johann Got
Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen! 💐 -Johann Gottfried von Herder, geboren am 25.08.1744 in Mohrungen in Ostpreußen – verstorben am 18.12.1803 in Weimar- @DeutscheDD
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Auf Arkonas Berge ist ein Adlerhorst wo vom Schlag der Woge seine Spitze borst Spitze deutschen Landes willst sein Bild du se
Auf Arkonas Berge ist ein Adlerhorst wo vom Schlag der Woge seine Spitze borst Spitze deutschen Landes willst sein Bild du sein Riff und Spalten splittern deinen festen Stein Adler, setz dich oben auf den Felsenthron deutschen Landes Hüter freier Wolkensohn Schau hinaus nach Morgen schau nach Mitternacht schaue gegen Abend von der hohen Wacht Ließ der deutsche Kaiser fliegen dich zugleich, als er brach in Stücke ach das deutsche Reich Hüte, deutscher Adler deutsches Volk und Land deutsche Sitt und Zunge deutsche Stirn und Hand! Johann Ludwig Wilhelm Müller, geboren am 07.10.1794 in Dessau – verstorben am 01.10.1827 ebenda- (1825) @DeutscheDD
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Geh hin und wäge dein erstes Wort, Das du erst seit Wochen besitzt, Und gib es nur dem zu Schutz und Hort, Der dir dein Eigen
Geh hin und wäge dein erstes Wort, Das du erst seit Wochen besitzt, Und gib es nur dem zu Schutz und Hort, Der dir dein Eigenstes schützt. Geh hin und bringe ein Opfer dar Dem Lande, das zwiefach bedroht Und lege dein Frauenwort an den Altar Für dein Heim in der Stunde der Not. Geh hin und überwinde die Scheu, dein Wort es sei Gebet: Mein Land, mein Heim und mein Kind bleibe frei Solange die Erde besteht! -Robert Neumann, Berlin 1919- @DeutscheDD
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Der Deutschen einziges Band Was habt ihr denn noch großes Allgemeines, Welch Band, das euch als Volk zusammenschließet? Seit
Der Deutschen einziges Band Was habt ihr denn noch großes Allgemeines, Welch Band, das euch als Volk zusammenschließet? Seit ihr den Kaiserzepter brechen ließet, Und euer Reich zerspalten, habt ihr keines! Nur noch ein einz`ges Band ist euch geblieben, Das ist die Sprache; die ihr sonst verachtet, Jetzt müßt ihr sie als euer Einz`ges lieben. -Friedrich Johann Michael Rückert, geboren am 16.05.1788 in Schweinfurt - gestorben am 31.01.1866 in Coburg- @DeutscheDD
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Wir werden es niemals glauben … Wir werden es niemals glauben, dass Gott in den Schwachen wohnt! Man will uns den Mut nur rau
Wir werden es niemals glauben … Wir werden es niemals glauben, dass Gott in den Schwachen wohnt! Man will uns den Mut nur rauben, indem man die Büßer belohnt! Sie sagen, wir könnten nicht beten, weil unser Knie sich nicht beugt! Wenn wir vor die Fahne hintreten, uns Gott seinen Willen bezeugt! Und mag man uns auch verdammen, weil eifernder Hass nicht versteht: Wir steh’n um die Fahne zusammen, und unser Appell ist Gebet! 💐 -Dr. Kurt Ernst August Maßmann, geboren am 22.08.1910 in Hannover - gefallen im April 1945 in Berlin- @DeutscheDD
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Zuversicht Einsam Wachender, sei voller Zuversicht, wenn über den weißen, leeren Blättern tief in der Nacht dir die Lampe erl
Zuversicht Einsam Wachender, sei voller Zuversicht, wenn über den weißen, leeren Blättern tief in der Nacht dir die Lampe erlischt, bang’ nicht um die ungeschriebenen Lettern… 🪦 -Theodor Heinz Köhler, geboren am 09.04.1918 in Chemnitz – gefallen am 21.08.1944 in Frankreich- @DeutscheDD
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Auf der Riesenberge Kamme reichen wir euch treu die Hand Brüder, ihr vom gleichen Stamme Freunde aus dem fremden Land Froh sc
Auf der Riesenberge Kamme reichen wir euch treu die Hand Brüder, ihr vom gleichen Stamme Freunde aus dem fremden Land Froh schweift unser Blick nach beiden Seiten weit ins Tal hinein gleiche Sprache – gleiche Leiden deutsch das Herz und deutsch das Sein Brüderlich der Druck der Hände und der Schlag der Herzen gleich Einst hat Deutschlands Not ein Ende und ihr findet heim ins Reich! Max Peschmann, geboren 1852 in Walmbrich – gestorben 1911 ebenda- @DeutscheDD
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