Deutsche Dichter und Denker
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD
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تُعد قناة Deutsche Dichter und Denker (@deutschedd) في القطاع اللغوي الألمانية لاعباً نشطاً. يضم المجتمع حالياً 13 962 مشتركاً، محتلاً المرتبة 6 367 في فئة الدين والقيم الروحية والمرتبة 802 في منطقة ألمانيا.
📊 مؤشرات الجمهور والحراك
منذ تأسيسه في невідомо، حقق المشروع نمواً سريعاً وجمع 13 962 مشتركاً.
بحسب آخر البيانات بتاريخ 19 يونيو, 2026، تحافظ القناة على نشاط مستقر. خلال آخر 30 يوماً تغيّر عدد الأعضاء بمقدار -22، وفي آخر 24 ساعة بمقدار 4، مع بقاء الوصول العام مرتفعاً.
- حالة التحقق: غير موثّقة
- معدل التفاعل (ER): يبلغ متوسط تفاعل الجمهور 26.52%. وخلال أول 24 ساعة من النشر يحصد المحتوى عادةً 12.26% من ردود الفعل نسبةً إلى إجمالي المشتركين.
- وصول المنشورات: يحصل كل منشور على متوسط 3 703 مشاهدة. وخلال اليوم الأول يجمع عادةً 1 712 مشاهدة.
- التفاعلات والاستجابة: يتفاعل الجمهور بانتظام؛ متوسط التفاعلات لكل منشور يبلغ 75.
- الاهتمامات الموضوعية: يركز المحتوى على مواضيع رئيسية مثل herz, volk, erde, nacht, gedanke.
📝 الوصف وسياسة المحتوى
يصف المؤلف القناة بأنها مساحة للتعبير عن الآراء الذاتية:
“Der Denker sagt das Sein,
der Dichter das Heilige!
Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung.
Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen!
Passende (!!!) Gedichte unter:
https://t.me/DeutscheD...”
بفضل وتيرة التحديث المرتفعة (أحدث البيانات بتاريخ 20 يونيو, 2026) تحافظ القناة على حداثتها ومستوى وصول مرتفع. وتُظهر التحليلات تفاعلاً نشطاً من الجمهور، ما يجعلها نقطة تأثير مهمة ضمن فئة الدين والقيم الروحية.
جاري تحميل البيانات...
| التاريخ | نمو المشتركين | الإشارات | القنوات | |
| 20 يونيو | +4 | |||
| 19 يونيو | +8 | |||
| 18 يونيو | +8 | |||
| 17 يونيو | +7 | |||
| 16 يونيو | +4 | |||
| 15 يونيو | +3 | |||
| 14 يونيو | +3 | |||
| 13 يونيو | +3 | |||
| 12 يونيو | +7 | |||
| 11 يونيو | +5 | |||
| 10 يونيو | +10 | |||
| 09 يونيو | +8 | |||
| 08 يونيو | +8 | |||
| 07 يونيو | +4 | |||
| 06 يونيو | +6 | |||
| 05 يونيو | +5 | |||
| 04 يونيو | 0 | |||
| 03 يونيو | +6 | |||
| 02 يونيو | +7 | |||
| 01 يونيو | 0 |
| 2 | Laßt die Gläser klingen zur Sonnenwend!
Es wendet sich alles auf Erden.
Was heute noch herrscht, ist morgen ein Nichts.
Das Leben ist nur ein Werden.
Wir sehen das Ziel, wo die Sonne sich hebt
wo ihr Strahl eine neue Erde belebt!
Wir wenden nach Osten unser Gesicht:
Vorwärts zur Wahrheit! Vorwärts zum Licht!
@DeutscheDD | 1 433 |
| 3 | Wald und freie Bergluft haben mich zur Furchtlosigkeit erzogen, zu gläubiger Lebensfreude, zu dankbarem Staunen vor aller Schönheit, zur Wissenschaft von der ewigen Wiederkehr des Frühlings, zum Glauben, daß alle Torheit ein Umweg zur Klugheit ist, aller Schmerz ein Weg zur Freude!
Ludwig Albert Ganghofer, geboren am 07.06.1855 in Kaufbeuren – verstorben am 07.07.1855 in Tegernsee-
@DeutscheDD | 1 444 |
| 4 | Der KAISER, sagt: Ich fordere den Tribut.
Der EDELMANN, sagt: Ich habe ein freies Gut.
Der PFARRER, sagt: Mir gehören die Stölgebühren.
Der JUDE, sagt: Ich muß von dem Profite leben.
Der SOLDAT, sagt: Ich bezahle nichts.
Der BETTLER, sagt: Ich habe nichts.
Der BAUER, sagt: Ich lasse den Allvater walten, ich muß ja euch alle sechs erhalten!
-Volksweise-
@DeutscheDD | 1 923 |
| 5 | Soldatenabschied
Laß mich gehn, Mutter, laß mich gehn!
All das Weinen kann uns nichts mehr nützen,
denn wir gehn das Vaterland zu schützen!
Laß mich gehn, Mutter, laß mich gehn.
Deinen letzten Gruß will ich vom Mund dir küssen:
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
Wir sind frei, Vater, wir sind frei!
Tief im Herzen brennt das heiße Leben,
frei waren wir nicht, könnten wirs nicht geben.
Wir sind frei, Vater, wir sind frei!
Selber riefst du einst in Kugelgüssen:
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
Uns ruft Gott, mein Weib, uns ruft Gott!
Der uns Heimat, Brot und Vaterland geschaffen,
Recht und Mut und Liebe, das sind seine Waffen,
uns ruft Gott, mein Weib, uns ruft Gott!
Wenn wir unser Glück mit Trauern büßen:
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
Tröste dich, Liebste, tröste dich!
Jetzt will ich mich zu den andern reihen,
du sollst keinen feigen Knechten freien!
Tröste dich, Liebste, tröste dich!
Wie zum ersten Male wollen wir uns küssen:
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
Nun lebt wohl, Menschen, lebet wohl!
Und wenn wir für euch und unsere Zukunft fallen,
soll als letzter Gruß zu euch hinüberhallen:
Nun lebt wohl, ihr Menschen, lebet wohl!
Ein freier Deutscher kennt kein kaltes Müssen:
Deutschland muß leben, und wenn wir sterben müssen!
🪦 -Heinrich Lersch, geboren am 12.09.1889 in Mönchen-Gladbach – verstorben am 18.06.1936 in Remagen-
@DeutscheDD | 2 895 |
| 6 | Es wäre gut Bücher kaufen,
wenn man die Zeit, sie zu lesen,
mitkaufen könnte,
aber man verwechselt meistens
den Ankauf der Bücher
mit dem Aneignen ihres Inhalts!
-Arthur Schopenhauer, geboren am 22.02.1788 in Danzig – verstorben am 21.09.1860 in Frankfurt am Main-
@DeutscheDD | 2 277 |
| 7 | Habt Ehrfurcht vor dem Baum.
Er ist ein einziges großes Wunder,
und euren Vorfahren war er heilig.
Die Feindschaft gegen den Baum ist ein
Zeichen der Minderwertigkeit eines Volkes
und von niederer Gesinnung des einzelnen!
-Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt, geboren am 14.09.1768 in Berlin – verstorben am 06.05.1858 ebenda-
@DeutscheDD | 3 456 |
| 8 | Preis dir, Hermann, Volkserretter
der wie Gottes Donnerwetter
in die Feinde Deutschlands schlug
der die Knechtschaft und die Schande
samt der Zwingherrn frecher Bande
aus dem deutschen Lande jug
Preis dir, starker Volkeskrieger
Preis dir, frommer, edler Sieger
unsres Volkes reinster Held
Deutschlands Freiheit, Deutschlands Einheit
alter Sitte Kraft und Reinheit
riefen dich ins blutge Feld
Was dir teurer als das Leben
hast du freudig hingegeben
für dein Volk und Vaterland
Weib und Kindlein lag in Ketten
doch das Vaterland zu retten
gabst du auf dein liebstes Pfand
Keiner hat wie du gestritten
keiner hat wie du gelitten
Hermann, unsres Volkes Zier
Immer soll dein Geist uns leiten
wie im Leiden, so im Streiten
wachst du auf, wir folgen dir!
-Karl Heinrich Hoffmann, geboren am 02.05.1802 in Bernburg – verstorben am 29.12.1883 in Stuttgart-
@DeutscheDD | 3 380 |
| 9 | Was geschaffen uns zum Heil
ward gegründet von den Vätern.
Aber das ist unser Teil
es zu erhalten für die Spätern!
@DeutscheDD | 7 987 |
| 10 | Meine Religion.
Meine Kirche — wo ich bete,
Ist der schöne, grüne Wald,
Der von hellen Jubelpsalmen
Bunter Sänger wiederhallt.
Mein Gebet — das stets ich bete,
Ohne Rast und ohne Ruh’:
„Füge nie, was dir nicht recht ist,
Einem andern Menschen zu!“
Und statt Muttergottesbilder
Hängt am Bette wunderfein,
Stets das Bild von meinem lieben,
Herzensguten Mütterlein.
Und mein Gott — der bin ich selber;
Deshalb trag’ ich hoch mein Haupt
Und bedaure jeden Menschen,
Der an fremde Götter glaubt!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 3 537 |
| 11 | Ins schöne Sachsenland
Es blühn an allen Wegen viel schöne Blümelein.
Ich muß hinaus jetzt wandern, geschieden muß es sein.
Mein Weg führt über Heide, durch Wiese, Feld und Wald.
O Wandern meine Freude: Ein frohes Lied erschallt.
Viel Sternlein stehn am Himmel und halten treue Wacht.
Ich muß hinaus jetzt wandern und wünsch dir gute Nacht.
Es geht ins Sachsenland, ins schöne Heimatland,
dich will ich lieben bis in den Tod!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 3 031 |
| 12 | Höchstes Leid
Hart ist's an dem Grab zu steh'n
Derer, die du heiß geliebet,
Hart auch, wie am Fels der Zeit
Traum um Traum in Nichts zerstiebet.
Bittrer als des Todes Raub,
Und was kalt die Zeit entwendet,
Ist's, wenn du dein best Gefühl
An Unwürdige verschwendet.
Wie ein Bettler stehst du da,
Der sein Alles hingegeben,
Dem nichts blieb von seinem Schatz,
Als das nackte, arme Leben.
Wie, von roher Hand gestürzt,
Liegt ein Götterbild im Staube,
Also ist ein Trümmerhauf'
Deines Herzens schönster Glaube!
Neue Rosen bringt die Zeit,
Frisches Grün das Grab umkleidet,
Aber öd' bleibt dieser Platz
Und kein Thau drauf niedergleitet!
-Luise Büchner, geboren am 12.06.1821 in Darmstadt – verstorben am 28.11.1877 ebenda-
@DeutscheDD | 2 851 |
| 13 | Niemand ist mehr Sklave,
als der sich für frei hält,
ohne es zu sein!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD | 3 660 |
| 14 | So frei der Großstädter in geistiger Beziehung ist, so ein Sklave ist er an Charakter.
Wer im höchsten Grade gesellig lebt, kollektiv denkt und herdenweise fühlt, kann unmöglich individuell und unabhängig sein.
Verlangen Sie jeden Mut, jedes Opfer von ihm, nur nicht, daß er eine Krawatte trage, die verpönt ist, daß er sich zu einer Ansicht bekenne, die für lächerlich gilt.
Kein Despot tyrannisiert seine Untertanen widerstandsloser, als die Gebote der Gesellschaft den Großstädter!
-Carl Friedrich Georg Spitteler, geboren am 24.04.1845 in Liestal – verstorben am 29.12.1924 in Luzern-
@DeutscheDD | 3 557 |
| 15 | Wir tragen ein Licht ☀️
Wir tragen ein Licht in das Dunkel der Zeit
getreu nach dem Erbe der Väter.
Das Leben der Pflicht und der Jugend geweiht,
blicken wir vorwärts und kennen kein Später.
Wir schließen den Ring, der alle verbindet
vom Anbeginn bis auf den heutigen Tag.
Der von Sippe zu Sippe sinnvoll sich windet
zur Kette, die niemand zu brechen vermag.
Wir tragen im Herzen den lodernden Brand,
den Glauben an Ehre und Pflicht,
zu dem Millionen sich vor uns bekannt.
Vergesst das Gebot der Gefallenen nicht!
Wir tragen das Leben nach göttlichem Wort
voll Hoffnung und ohne zu klagen.
Uns bindet nicht Zeit, uns hindert kein Ort,
wir kennen kein weichliches Zagen.
Wir dienen dem Volke, der Heimat, dem Herd;
hoch fliegen der Freiheit Gedanken.
Für sie ist der Einsatz des Lebens wert -
Wir fordern die Zeit in die Schranken!
-Karl Leipert, geboren am 30.12.1909 in Klantendorf/Nordmähren – verstorben am 31.10.1994 in Innsbruck-
@DeutscheDD | 6 271 |
| 16 | Die Lausejagd in Russ. Polen.
Steh ich in finsterer Mitternacht,
So einsam auf der Lausejagd,
So denk ich an die Drogerie,
Ob sie nichts hat fürs Lausevieh.
Und bin ich dann des Nachts erwacht,
Sitzt alles bei der Lausejagd.
Als ich zum Kriege fortgemusst,
Hab ich nichts von dem Vieh gewusst,
Bis ich nachher so manche Nacht,
Durch dieses Vieh vom Schlaf erwacht.
Es biss mich sehr in Brust und Bein,
Dass ich vergass das Schlafen ein.
Sie sind uns treu, doch mir nicht gut,
Sie saugen gern Soldatenblut,
Noch nie schlugs Herz uns warm bei Nacht,
Wenn wir durchs Lausevieh erwacht
Wir Stehen dann vom Schlafen auf,
Und reiten dann Attacke drauf.
Wie glücklich lebt ihr doch daheim,
Die ihr nichts wisst von dieser Pein,
Ihr schlafet ruhig jede Nacht,
Wenn wir sind auf der Lausejagd,
Doch für uns ist’s doch keine Schand,
Denn wir sind ja im Lauseland.
Ein wunder ist’s wohl sicher nicht,
Dass wir erfunden solch Gedicht.
Noch Ratten gibt es hier und Mäuse,
Doch nicht so viel wie Nikoläuse,
Die sieht man hier in jeden Haus,
Vielleicht auch bei Nikolaus.
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 3 177 |
| 17 | Edel sei der Mensch,
Hilfreich und gut!
*
Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!
-Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar-
@DeutscheDD | 3 698 |
| 18 | Die Eichbäume 🌳
Aus den Gärten komm ich zu euch, ihr Söhne des Berges!
Aus den Gärten, da lebt die Natur geduldig und häuslich,
Pflegend und wieder gepflegt mit dem fleißigen Menschen zusammen.
Aber ihr, ihr Herrlichen! steht, wie ein Volk von Titanen
In der zahmeren Welt und gehört nur euch und dem Himmel,
Der euch nährt' und erzog, und der Erde, die euch geboren.
Keiner von euch ist noch in die Schule der Menschen gegangen,
Und ihr drängt euch fröhlich und frei, aus der kräftigen Wurzel,
Untereinander herauf und ergreift, wie der Adler die Beute,
Mit gewaltigem Arme den Raum, und gegen die Wolken
Ist euch heiter und groß die sonnige Krone gerichtet.
Eine Welt ist jeder von euch, wie die Sterne des Himmels
Lebt ihr, jeder ein Gott, in freiem Bunde zusammen.
Könnt ich die Knechtschaft nur erdulden, ich neidete nimmer
Diesen Wald und schmiegte mich gern ans gesellige Leben.
Fesselte nur nicht mehr ans gesellige Leben das Herz mich,
Das von Liebe nicht läßt, wie gern würd ich unter euch wohnen!
🪦 -Johann Christian Friedrich Hölderlin, geboren am 20.03.1770 in Lauffen am Neckar – verstorben am 07.06.1843 in Tübingen-
@DeutscheDD | 3 748 |
| 19 | Mein Testament.
Wer weiß, wo ich mein Leben einst beende,
Und wie? — ich frage nicht, es ist mir gleich;
Nur eines: faltet ja nicht meine Hände,
Wenn mich gefällt des Sensenmannes Streich.
Zu Fäusten sollt Ihr meine Hände ballen,
Und statt ein Kreuz, steckt mir auf’s Grab ein Schwert;
Ein trotzig Lied soll über meinen Hügel schallen.
Ich weiß nicht — wie man Kämpfer besser ehrt!
-Verfasser unbekannt-
@DeutscheDD | 4 771 |
| 20 | Vertonung durch den Meister selbst | 3 556 |
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