Deutsche Dichter und Denker
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD
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تُعد قناة Deutsche Dichter und Denker (@deutschedd) في القطاع اللغوي الألمانية لاعباً نشطاً. يضم المجتمع حالياً 13 931 مشتركاً، محتلاً المرتبة 6 327 في فئة الدين والقيم الروحية والمرتبة 802 في منطقة ألمانيا.
📊 مؤشرات الجمهور والحراك
منذ تأسيسه في невідомо، حقق المشروع نمواً سريعاً وجمع 13 931 مشتركاً.
بحسب آخر البيانات بتاريخ 11 يوليو, 2026، تحافظ القناة على نشاط مستقر. خلال آخر 30 يوماً تغيّر عدد الأعضاء بمقدار -38، وفي آخر 24 ساعة بمقدار 5، مع بقاء الوصول العام مرتفعاً.
- حالة التحقق: غير موثّقة
- معدل التفاعل (ER): يبلغ متوسط تفاعل الجمهور 30.58%. وخلال أول 24 ساعة من النشر يحصد المحتوى عادةً 11.03% من ردود الفعل نسبةً إلى إجمالي المشتركين.
- وصول المنشورات: يحصل كل منشور على متوسط 4 261 مشاهدة. وخلال اليوم الأول يجمع عادةً 1 537 مشاهدة.
- التفاعلات والاستجابة: يتفاعل الجمهور بانتظام؛ متوسط التفاعلات لكل منشور يبلغ 71.
- الاهتمامات الموضوعية: يركز المحتوى على مواضيع رئيسية مثل herz, volk, erde, nacht, gedanke.
📝 الوصف وسياسة المحتوى
يصف المؤلف القناة بأنها مساحة للتعبير عن الآراء الذاتية:
“Der Denker sagt das Sein,
der Dichter das Heilige!
Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung.
Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen!
Passende (!!!) Gedichte unter:
https://t.me/DeutscheD...”
بفضل وتيرة التحديث المرتفعة (أحدث البيانات بتاريخ 12 يوليو, 2026) تحافظ القناة على حداثتها ومستوى وصول مرتفع. وتُظهر التحليلات تفاعلاً نشطاً من الجمهور، ما يجعلها نقطة تأثير مهمة ضمن فئة الدين والقيم الروحية.
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| التاريخ | نمو المشتركين | الإشارات | القنوات | |
| 12 يوليو | +3 | |||
| 11 يوليو | +7 | |||
| 10 يوليو | +3 | |||
| 09 يوليو | +8 | |||
| 08 يوليو | +6 | |||
| 07 يوليو | +7 | |||
| 06 يوليو | +4 | |||
| 05 يوليو | +3 | |||
| 04 يوليو | +3 | |||
| 03 يوليو | +4 | |||
| 02 يوليو | +3 | |||
| 01 يوليو | +6 |
| 2 | D e E i k b o m
Ick weit einen Eikbom, de steiht an de See,
de Nurdstorm de drust in sin Knäst;
stolz reckt hei de mächtige Kron in de Höh,
so ist dat all dusend Johr wäst.
Kein Minschenhand
de hett em plant't;
hei reckt sick von Pommern bet Nedderland.
Ick weit einen Eikbom vull Knorrn un vull Knast,
up den'n föllt kein Bil nich un Axt.
Sin Bork is so rug un sin Holt is so fast,
as wie hei mal bannt un behext.
Nicks hett't em dan,
hei ward noch stahn,
wenn weder mal dusend von Johren vergahn.
Un de König un sine Fru Königin
un sin Dochter, de gahn an den Strand:
,,Wat deit dat för'n mächtigen Eikbom sin,
de sin Telgen reckt aewer dat Land?
Wer hett em plägt,
wer hätt em hägt,
dat hei sine Bläder so lustig rögt?"
Un as nu de König so Antwurt begehrt,
trett vör em en junge Gesell:
,,Herr König, si hefft such jo süß nich drüm schert,
jug' Fru nich un juge Mamsell!
Kein vörnähm Lüd,
dei hadden Tit,
tau seihn, ob den Bom ok sin Recht geschüht.
Un doch gräunt so lustig de Eikbom upstunns.
Wi Arbeitslüd hebben em wohrd;
de Eikbom, Herr König, de Eikbom is uns'
uns plattdütsche Sprak ist un Ort.
Kein vörnähm Kunst
hett s' uns verhunzt,
fri wüssen s' tau höchten ahn Königsgunst."
Rasch gifft em den König sin Dochter de Hand:
,,Gott säg'n di, Gesell, för din Räd!
Wenn de Stormwind einst brust dörch dat dütsche Land,
denn weit ick ne säckere Städ!
Wer eigen Ort
fri wünn un wohrt,
bi den is in Not ein taum besten verwohrt!
🪦 -Fritz Reuter (Heinrich Ludwig Christian Friedrich Reuter ), geboren am 07.11.1810 in Stavenhagen - verstorben am 12.07.1874 in Eisenach-
(Aus ,,Hanne Nüte un de lütte Pudel")
🌳
D e r E i c h b a u m
Ich weiß einen Eichbaum, der steht an der See,
der Nordsturm braust in sein Geäst;
stolz reckt er die mächtige Krone in die Höhe,
so wie das schon tausend Jahre war.
Keine Menschenhand
hat ihn gepflanzt;
er reckt sich von Pommern bis Niederland.
Ich weiß einen Eichbaum voller Knorrn und (Ast)stümphen,
den fällt kein Beil und nicht die Axt.
Seine Rinde ist so rauh und sein Holz ist so fest,
als wäre er gebannt und behext. (.. als stünde er unter einem mächtigen Zauber)
Nichts kann ihm etwas anhaben,
er wird noch stehen,
wenn noch einmal tausend Jahre vergehen.
Und der König und seine Frau Königin
und seine Tochter, die gingen an den Strand:
,,Was soll das für ein mächtiger Eichbaum sein,
der seine Äste über das Land reckt?
Wer hat ihn gepflanzt,
wer hat ihn gehegt,
daß er seine Blätter so lustig regt?"
Und als nun der König so Antwort begehrt,
tritt vor ihn ein junger Geselle:
,,Herr König, ihr habt euch ja sonst nicht darum geschert,
jung' Frau nicht und junge Mamsell!
Keine vornehmen Leute,
die Zeit gehabt hätten,
zu sehn, ob dem Baum auch sein Recht geschieht. (... es ihm gutgeht)
Und doch grünt so lustig der Eichbaum jetzt.
Wir Arbeitsleute haben ihn bewahrt;
der Eichbaum, Herr König, der Eichbaum ist unser
unsere plattdeutsche Sprache ist unsere Art.
Keine vornehmen Kunst
hat sie uns verhunzt,
frei wuchs sie empor, ohne Königsgunst."
Rasch gibt ihm des Königs Tochter die Hand:
,,Gott segne dich, Geselle, für deinen Rat!
Wenn der Sturmwind einst braust durch das deutsche Land,
dann weiß ich eine sichere Stätte!
Wer die eigene Art
frei gewann und bewahrt,
bei dem ist man in der Not am besten bewahrt (aufgehoben)!
@DeutscheDD | 1 199 |
| 3 | Wo man singt,
da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder!
-Johann Gottfried Seume, geboren am 29.01.1763 in Poserna – verstorben am 13.06.1810 in Teplitz-
@DeutscheDD | 3 535 |
| 4 | „Wenn Menschen schweigen,
werden die Steine schreien!“
-Otto Ernst Schmidt, geboren am 07.10.1862 in Ottensen – verstorben am 05.03.1862 in Groß Flottbek-
@DeutscheDD | 1 937 |
| 5 | Die Biographie eines Menschen und sein Wert als Künstler
sind zwei ganz verschiedene Sachen.
-Nikolaus Harnoncourt, geboren am 06.12.1929 in Berlin - verstorben am 05.03.2016 in St. Georgen im Attergau-
@DeutscheDD | 1 872 |
| 6 | Jetzt naht uns...
Jetzt naht uns eine große Zeit,
Sie bringt uns Wirren und Gefahren,
Doch bald ist Deutschland schon befreit,
Zum Kampfe sind wir längst bereit
Und tapfer, wie die Väter waren!
Der Dunkelheit folgt helles Licht,
Und Freiheitsfahnen weh'n im Wind,
Das Alte widersteht uns nicht,
weil nur die Wahrheit aus uns spricht
Und treu wir uns'rem Eide sind!
-Thomas Brehl, geboren am 01.01.1957 in Fulda – gestorben im Dezember 2010 in Langen-
@DeutscheDD | 1 530 |
| 7 | Kein Schurke ist so dumm, daß er nicht einen Grund für seine Niedertracht fände!
-Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow-
@DeutscheDD | 2 778 |
| 8 | 🪦70.🪦
-Gottfried Benn, geboren am 02.05.1886 in Mansfeld bei Putlitz - verstorben am 07.07.1956 in Berlin-
@DeutscheDD | 2 978 |
| 9 | Freundschaft ist so schnell gesagt
Und es hört so schlicht sich an,
Doch das Herz wird nicht gefragt,
Ob es Freundschaft halten kann!
-Friedrich Fischer-Friesenhausen, geboren am 16.11.1886 in Detmold – verstorben am 31.03.1960 in Soltau-
@DeutscheDD | 2 873 |
| 10 | Die Dämmerung
Ein dicker Junge spielt mit einem Teich.
Der Wind hat sich in einem Baum gefangen.
Der Himmel sieht verbummelt aus und bleich,
als wäre ihm die Schminke ausgegangen.
Auf lange Krücken schief herabgebückt
und schwatzend kriechen auf dem Feld zwei Lahme.
Ein blonder Dichter wird vielleicht verrückt.
Ein Pferdchen stolpert über eine Dame.
An einem Fenster klebt ein fetter Mann.
Ein Jüngling will ein weiches Weib besuchen.
Ein grauer Clown zieht sich die Stiefel an.
Ein Kinderwagen schreit und Hunde fluchen!
-Alfred Lichtenstein, geboren am 23.08.1889 in Berlin – gefallen am 25.09.1914 bei Vermandovillers, Somme in Frankreich-
@DeutscheDD | 967 |
| 11 | Erst reihe dich dem Ganzen ein,
Dann magst du ein Besond`res sein!
-Wilhelm Schirp, geboren am 10.12.1874 in Wuppertal – gestorben am 04.10.1952 in Waith/Obb-
@DeutscheDD | 2 750 |
| 12 | Sieh, das ist die Scholle
Sieh, das ist die Scholle,
darauf sie lebten, die Väter,
ein hartes Leben.
Es ist oft karger Boden,
ihre Hände wurden schwielig,
und früh zeichnete die Arbeit
ihnen tiefe Furchen ins Antlitz.
Aber sie ließen sich’s nicht verdrießen,
waren stark im Glauben an Gott,
der sie in ihrer Arbeit segnete,
und waren lebensstarke und freudige Menschen.
Sie überwanden die Zeit und den Tod,
denn das Geschlecht lebte durch die Jahrhunderte
und der Hof kam vom Vater auf den Sohn
in der langen Reihe der Generationen. –
Waren Volk und Vaterland in Gefahr,
so kamen sie still, ihre Pflicht zu tun,
kämpften und opferten
und kehrten schweigend zurück,
wie sie ausgezogen.
Sieh, das ist die Scholle,
darauf sie lebten, die Väter,
und Dir ein heiliges Vermächtnis ließen:
zu leben in Arbeit und Pflicht wie sie,
getreu der Vergangenheit
und treu in die Zukunft
als Deutsche auf deutscher Erde.
Sieh, das ist die heilige Scholle!
-Dr. Kurt Ernst August Maßmann, 22.08.1910 in Hannover - gefallen im April 1945 in Berlin-
@DeutscheDD | 2 595 |
| 13 | @DeutscheDD | 2 231 |
| 14 | Das Video wurde von DESIRES OF THE DEMONDIM (17.08.2020) erstellt.
@DeutscheDD | 2 671 |
| 15 | @DeutscheDD | 2 526 |
| 16 | Nach klarem Lichte greift ein Schatten
Streckt sich hin zum goldnen Schein
Was vom Chaos ausgespien
Will Herrscher über allem sein
Erloschen ist so manches Licht
Hat einst geleuchtet und gestrahlt
Doch edel war's im Innern nicht
Hat nur den Schein als Trug bewahrt
Unaufhaltsam scheint der Tod
Dunkelheit verschluckt das Land
Wann wendet sich nur diese Not
Erwacht des Lichtes Widerstand
Ein Schattenpfahl das Herz durchbohrt
Doch eilt herbei die neunte Nacht
Tote Glieder neu beseelt
Und klar der trübe Geist erwacht
Von alter Weisheit wach geküßt
Gedanken schlagen hell empor
Und mit der Kraft von tausend Sonnen
Bricht ein neuer Gott hervor
Volkhaft steht der Göttersproß
In einem Dom aus Sonnenlicht
Schwertzeit, Blut und tausend Wunden
Beugten ihn am Ende nicht
Die Allmacht hat ihn auserwählt
Der seinem Schicksal folgen mußt
Ein jeder von uns trägt den Funken
Auch in seiner eignen Brust!
-Hagaldom, Gott in uns-
(Die Textauszüge stammen unter anderem aus den Werken von Siegfried Adolf Kummer und Dipl. Ing. Emil Rüdiger)
@DeutscheDD | 2 462 |
| 17 | Der Gorilla, der den kompliziertesten Computer erfindet und bedient, ist mir durchaus geläufig. Aber der Gorilla, der die g-moll-Sinfonie von Mozart schreibt oder nur ein Gedicht von Goethe oder von wem immer – den gibt es nicht!
-Nikolaus Harnoncourt, geboren am 06.12.1929 in Berlin - verstorben am 05.03.2016 in St. Georgen im Attergau-
@DeutscheDD | 3 152 |
| 18 | Nordseewacht 🌊
Fest und stark sind unsre Deiche,
Und sie halten treue Wacht,
Daß das deutsche Land nicht weiche
Vor der Flut in Wetternacht.
Kommt es brausend dann geflogen,
Blitzumfunkelt, wolkenschwer,
Tönt ein Halt den wilden Wogen:
„Durch kommt ihr hier nimmermehr!“
Sind auch fest des Deiches Wälle,
Fester ist des Schiffes Bord,
Das gepanzert, flügelschnelle
Zieht zum Schutz der Heimat fort.
Deutsche Flotte, unsre stolze,
Wohlgefügte Meeresburg,
Wachst gestählt mit Eisenmarke
Und laßt keinem Feind hindurch.
Fester noch als Deich und Flotte
Ist das treue deutsche Herz,
Das dem alten Schicksalsgotte
Tief vertraut; mit starrem Erz
Hat es trotzig sich umgeben.
Wenn der Tag des Zorns erscheint,
Ruft es ohne Furcht und Beben:
„Durch kommt nimmermehr der Feind!“
Nordseewacht, vor unsern Toren
Hab auf alle Feinde acht!
Uns zu Schutz und Schirm erkoren,
Friedenswacht und Schlachtenmacht,
Sicher ruht in deinen Händen,
Helgoland, die stolze Burg,
Stets bereit, den Gruß zu senden:
„Halt, kein Brite kommt hier durch!“
-Georg Ritter-
@DeutscheDD | 9 602 |
| 19 | Hundetreue!
Wenn dir ein Mensch ein Unrecht tut,
Und wird es dir zu bunt,
Beschimpfst du ihn in deiner Wut,
Und nennst ihn einen „Hund!“
Bedenkst nicht, daß dein Tier
Nie so sein könnt wie der —
Der Name „Hund“ ist, glaube mir,
Ein Schimpfwort nimmermehr.
Ein treues Herz, ein treuer Blick,
Das gibt’s noch auf der Welt,
Denn auch im Schmerz, nicht nur im Glück,
Ein Wesen zu dir hält.
Doch suchst bei Menschen du die Treu’,
Vergeblich suchst du sie auf’s neu,
In Freud und Leid, zu jeder Stund’,
Hält einer treu zu dir: „Dein Hund!“
Er dankt für jedes kleinste Stück,
Und blickt dich an beseelt.
Er spricht zu dir mit seinem Blick,
Weil ihm die Sprache fehlt.
Erkenn’ den Wert, bevor’s zu spät,
Sei gut zu deinem Tier;
Denn wenn dein Hund zugrunde geht,
Hält niemand mehr zu dir!
-unbekannt-
@DeutscheDD | 5 103 |
| 20 | Ein steter Kampf ist unser Leben,
Sein Wert Gefühl;
Wir ahnen, wünschen, hoffen, streben,
Und sind am Ziel!
Oft keimt aus allen unsern Tränen
Kein Glück uns auf,
Oft schließt mit ungestilltem Sehnen
Sich unser Lauf.
Des Lebens Strom rauscht wild und trübe
Durch Wüstenei'n,
Wir träumen Freundschaft, schwärmen Liebe,
Und steh'n allein!
Wir lieben, ach! Und sollten hassen
Zu unserm Glück.
Was wir mit Innigkeit umfassen,
Stößt uns zurück.
Verkannt, verachtet und betrogen
Um Trost und Ruh',
Schließt sich das Herz, zu hart belogen
Auf ewig zu.
Das Traumbild seliger Gefühle
Schwebt himmelwärts;
Nichts bleibt uns treu, sind wir am Ziele,
Als unser Schmerz!
-Karl Friedrich Müchler, 02.09.1763 in Stargard - 12.01.1857 in Berlin-
@DeutscheDD
Gemälde: Caspar David Friedrich "Winterlandschaft mit Ruine des Klosters Eldena" | 3 283 |
