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Deutsche Dichter und Denker

Deutsche Dichter und Denker

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Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD

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📈 نظرة تحليلية على قناة تيليجرام Deutsche Dichter und Denker

تُعد قناة Deutsche Dichter und Denker (@deutschedd) في القطاع اللغوي الألمانية لاعباً نشطاً. يضم المجتمع حالياً 13 870 مشتركاً، محتلاً المرتبة 6 187 في فئة الدين والقيم الروحية والمرتبة 780 في منطقة ألمانيا.

📊 مؤشرات الجمهور والحراك

منذ تأسيسه في невідомо، حقق المشروع نمواً سريعاً وجمع 13 870 مشتركاً.

بحسب آخر البيانات بتاريخ 29 أغسطس, 2026، تحافظ القناة على نشاط مستقر. خلال آخر 30 يوماً تغيّر عدد الأعضاء بمقدار -32، وفي آخر 24 ساعة بمقدار -1، مع بقاء الوصول العام مرتفعاً.

  • حالة التحقق: غير موثّقة
  • معدل التفاعل (ER): يبلغ متوسط تفاعل الجمهور 30.66‎%. وخلال أول 24 ساعة من النشر يحصد المحتوى عادةً 13.29‎% من ردود الفعل نسبةً إلى إجمالي المشتركين.
  • وصول المنشورات: يحصل كل منشور على متوسط 4 253 مشاهدة. وخلال اليوم الأول يجمع عادةً 1 844 مشاهدة.
  • التفاعلات والاستجابة: يتفاعل الجمهور بانتظام؛ متوسط التفاعلات لكل منشور يبلغ 80.
  • الاهتمامات الموضوعية: يركز المحتوى على مواضيع رئيسية مثل herz, volk, erde, nacht, gedanke.

📝 الوصف وسياسة المحتوى

يصف المؤلف القناة بأنها مساحة للتعبير عن الآراء الذاتية:
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheD...

بفضل وتيرة التحديث المرتفعة (أحدث البيانات بتاريخ 30 أغسطس, 2026) تحافظ القناة على حداثتها ومستوى وصول مرتفع. وتُظهر التحليلات تفاعلاً نشطاً من الجمهور، ما يجعلها نقطة تأثير مهمة ضمن فئة الدين والقيم الروحية.

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أرشيف المشاركات
In seiner Muttersprache ehrt sich jedes Volk. Klar wie des Deutschen Himmel, ist sie wie sein Sand, ursprünglich wie seine Al
In seiner Muttersprache ehrt sich jedes Volk. Klar wie des Deutschen Himmel, ist sie wie sein Sand, ursprünglich wie seine Alpen und stark wie seine Ströme, bleibe seine Sprache! -Johann Friedrich Ludwig Christoph Jahn, geboren am 11.08.1778 in Lanz – verstorben am 15.10.1852 in Freyburg a. d. Unstrut- (Aus Friedrich Ludwig Jahn: Deutsches Volkstum) @DeutscheDD

Ein gekrönter Dichter Gen Augsburg zog der ritterliche Sänger Ulrich von Hutten, aus dem fernen Süd; Italien mag dulden den n
Ein gekrönter Dichter Gen Augsburg zog der ritterliche Sänger Ulrich von Hutten, aus dem fernen Süd; Italien mag dulden den nicht länger, Der für die Wahrheit und die Freiheit glüht. Der Meuchler Dolche sind für ihn gedungen, Im goldnen Becher schäumt ein tödlich Gift, Ein Anathem’ von strengen Priesterzungen Wirft in den Bann des Neurers Lied und Schrift. So kehrt er zu dem deutschen Vaterlande Sein treuster Sohn, und vor ihm zieht sein Ruf, Der Name, den Begeistrung preisend nannte, Den ihm sein Lied, sein Heldentum erschuf. Und Augsburgs hochgelahrter Bürgermeister, Peutinger, öffnet gastlich ihm sein Haus, Hochehrend grüßen ihn verwandte Geister, In alle Lande schallt sein Ruhm hinaus. Ein langer Festzug wogt durch Augsburgs Gassen Bei stolzer Rythmen jubelndem Geleit, Ein Jauchzen von der Reichsstadt Volkesmassen Preist laut des deutschen Kaisers Herrlichkeit. Zum Reichstag war der Kaiser Max gekommen, Der, noch ein Feuergeist im Silberhaar, Von allen Fürsten, Habsburg Stamm entglommen Der edelste, der Held’ und Dichter war. Den Helden und den Dichter will er grüßen, Ulrich von Hutten, dessen kühner Sang Und Heldenthaten Anrecht wohl verhießen Auf einen Dank des Helden Theuerdank. Trompetenstoß und drauf des Herolds Kunde: Zum Ritter schlug des Kaisers eigne Hand Vor aller Fürsten feierlicher Runde, Den Hutten, der begeistert vor ihm stand. Er beugt sein Knie zu einem süßern Lohne: Peutingers Tochter naht, die schönste Maid, Und drückt aufs Haupt ihm eine Lorberkrone, Dem Dichter feierlich zum Ruhm geweiht. Da loht Begeist’rung hell in seinen Blicken, Er küßt das Schwert, das ihn zum Ritter schlug, Er küßt die weiße Hand im Hochentzücken, Die ihm den Lorberkranz entgegentrug. Wie reich an Wonne diese eine Stunde! Sein deutscher Kaiser, selbst ein Dichterheld, Sein deutsches Volk jauchzt ihm mit einem Munde, Sein Name klingt hinaus in alle Welt. Und vor ihm sie, die minnigliche Schöne, Die liebdurchglüht ihm reicht den Lorberkranz Er weiht das deutsche Mädchen zur Kamöne, Wie strahlt sein Aug’ von sel’gem Himmelsglanz! Wo ist ein Held wie er so hochbeglücket? Sein Bildnis mit dem Lorberkranz und Schwert Im deutschen Land Palast und Hütte schmücket, Von Fürst und Volk wird er zugleich geehrt. Und doch! – die sel’ge Stunde zog vorüber, Nicht Ruhm, noch Glück, noch Liebe hält ihn auf, Bald wird sein Auge wieder trüb’ und trüber Und immer dorniger sein Heldenlauf. Was ist ein Held, der nicht in Thaten zeiget, Daß er ein Ritter, dem das Schwert zur Hand? Was ist ein Dichter, der erschrocken schweiget Wenn man sein Lied zu kühn und trotzig fand? Kein Hutten ist’s! ein Hutten kann entbehren Der Fürsten Huld – ein Hutten überragt Mit seinem Geistesfluge Glück und Ehren, Der Wahrheit treu ruft er: „Ich hab’s gewagt!“ Ich hab’s gewagt für meines Volkes Sache, Ich habs gewagt für Wahrheit und für Recht! Der deutschen Freiheit stellt er sich zur Wache, Wird keines Kaisers, keines Fürsten Knecht. Und sollt er auch der Minne Glück verlieren, Und sollt er flüchten auch vervehmt, verklagt – Im Unglück noch bleibt ihm sein Triumphieren, Das stolze Dichterwort: „Ich hab’s gewagt!“ -Louise Otto-Peters, geboren am 26.03.1819 in Meißen – verstorben am 13.03.1895 in Leipzig- (🪦 Ulrich von Hutten, 21.04.1488 auf Burg Steckelberg bei Schlüchtern – 29.08.1523 auf der Insel Ufenau im Zürichsee) @DeutscheDD

In Waffen nach Südtirol Schweigsame Gipfel grüßen den Burschen, der da mit pochendem Herzen über die Wasserscheide nach Süden
In Waffen nach Südtirol Schweigsame Gipfel grüßen den Burschen, der da mit pochendem Herzen über die Wasserscheide nach Süden geht. In des Bergmittags sengender Sonne, geduckt in den Latschensaum, spart er die Kräfte, die das Gebirge des Nachts dem eilenden Wolfe raubt. Treu und stumm sind die Brüder. In aller Antlitz steht das Bewußtsein des heiligen Handelns. Ihres Gottesdiensts wuchtiges Haus – ist Tirol, letzter Felsen und gletschergekrönter Tempel Deutschlands. Ihnen allen voran – ein Führer. Pfotenleicht auf tatzenstummem Nagelschuh der Amplatz – oder der Klotz. Schmalhüftig und kühn. Denkmäler sind sie aus Jugend und Tapferkeit, letzte Realität des verschollenen Traumes vom Reiche. 💐Im Gedenken an Luis Amplatz 100. Geburtstag 💐 -Gerd Honsik 10.10.1941 in Wien - 07.04.2018 in Ödenburg- @DeutscheDD

Ich wandle auf weiter, bunter Flur Ursprünglicher Natur; Ein holder Born, in dem ich bade, Ist Überlieferung, ist Gnade! 💐 -
Ich wandle auf weiter, bunter Flur Ursprünglicher Natur; Ein holder Born, in dem ich bade, Ist Überlieferung, ist Gnade! 💐 -Johann Wolfgang von Goethe, geboren am 28.08.1749 in Frankfurt am Main – verstorben am 22.03.1832 in Weimar- @DeutscheDD

Traute Heimat meiner Lieben Sinn ich still an dich zurück Wird mir wohl: Und dennoch trüben Sehnsuchtstränen meinen Blick Sti
Traute Heimat meiner Lieben Sinn ich still an dich zurück Wird mir wohl: Und dennoch trüben Sehnsuchtstränen meinen Blick Stiller Weiler, kleine Hütte immer seufz ich nach euch hin deine alte fromme Sitte bleibt stets in meinem Sinn Deine Fenster, die mit Reben einst mein Vater selbst umzog und der Birnbaum, der daneben über unser Dach sich bog Nachts in meinen schönsten Träumen schiff ich oft auf deinem See Schüttle Äpfel von den Bäumen wäss´re deiner Wiesen Klee Pflück im Walde Heidelbeeren wo ich sonst im Schatten lag lösch aus deines Brunnen Röhren meinen Durst am schwülen Tag Wie wir uns als Kinder freuten alles kommt mir leibhaft vor Unser Feierabendläuten tönet wieder an mein Ohr Wann erblick ich jene Linde auf den Kirchenplatz gepflanzt Wo gekühlt vom Abendwinde unsre muntre Jugend tanzt Wann des Kirchturms Giebelspitze Halb im Fruchtbaumwald versteckt Wo der Storch auf hohem Sitze Friedlich seine Jungen heckt? Wann die Stauden, wo ich Meisen im Holunderkasten fing Wann des stillen Weihers Schleusen wo ich sonntags fischen ging Wann den Zaun am Blumenraine wo ich mit Mariechen stand als wir uns im Mondenscheine Treue schwuren, Hand in Hand Gutes Mädchen, denk ich deiner wird mein Herz so eng und schwer Ach vielleicht vergaßt du meiner wähnst, wir fänden uns nicht mehr Nein, vor meinem Blick erweitert sich die Aussicht hell und weit welch ein Strahl der Ahndung heitert meines Trübsinns Dunkelheit Wenn die Bäume wieder blühen kehr ich Wanderer froh nach Haus und von allen meinen Mühen ruh in deinem Arm ich aus Bei den Gräbern meiner Väter an der Gottesackertür wird dann früher oder später auch ein Ruheplätzchen mir! -Freiherr Johann Gaudenz Gubert von Salis-Seewis, geboren am 26.12.1762 in Malans – verstorben am 29.01.1834 ebenda- (1788) @DeutscheDD

ABSCHIED VON WIEN 1813 Leb' wohl! leb' wohl! – Mit dumpfen Herzensschlägen Begrüß' ich dich und folge meiner Pflicht. Im Auge
ABSCHIED VON WIEN 1813 Leb' wohl! leb' wohl! – Mit dumpfen Herzensschlägen Begrüß' ich dich und folge meiner Pflicht. Im Auge will sich eine Thräne regen. Was sträub' ich mich? Die Thräne schmäht mich nicht. Ach! wo ich wandle, sei's auf Friedenswegen, Sei's wo der Tod die blut'gen Kränze bricht: Da werden deine teuern Huldgestalten In Lieb' und Sehnsucht meine Seele spalten. Verkennt mich nicht, ihr Genien meines Lebens, Verkennt nicht meiner Seele ernsten Drang! Begreift die treue Richtung meines Strebens, So in dem Liede wie im Schwerterklang! Es schwärmten meine Träume nicht vergebens; Was ich so oft gefeiert mit Gesang, Für Volk und Freiheit ein begeistert Sterben: Laßt mich nun selbst um diese Krone werben! Wohl leichter mögen sich die Kränze flechten, Errungen mit des Liedes heit'rem Mut; Ein rechtes Herz schlägt freudig nach dem Rechten. Die ich gepflegt mit jugendlicher Glut, Laßt mich der Kunst ein Vaterland erfechten, Und gält' es auch das eigne wärmste Blut. Noch diesen Kuß! und wenn's der letzte bliebe! Es gibt ja keinen Tod für unsre Liebe. 🪦 -Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow- @DeutscheDD

Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen! 💐 -Johann Got
Was der Frühling nicht säte, kann der Sommer nicht reifen, der Herbst nicht ernten, der Winter nicht genießen! 💐 -Johann Gottfried von Herder, geboren am 25.08.1744 in Mohrungen in Ostpreußen – verstorben am 18.12.1803 in Weimar- @DeutscheDD

Auf Arkonas Berge ist ein Adlerhorst wo vom Schlag der Woge seine Spitze borst Spitze deutschen Landes willst sein Bild du se
Auf Arkonas Berge ist ein Adlerhorst wo vom Schlag der Woge seine Spitze borst Spitze deutschen Landes willst sein Bild du sein Riff und Spalten splittern deinen festen Stein Adler, setz dich oben auf den Felsenthron deutschen Landes Hüter freier Wolkensohn Schau hinaus nach Morgen schau nach Mitternacht schaue gegen Abend von der hohen Wacht Ließ der deutsche Kaiser fliegen dich zugleich, als er brach in Stücke ach das deutsche Reich Hüte, deutscher Adler deutsches Volk und Land deutsche Sitt und Zunge deutsche Stirn und Hand! Johann Ludwig Wilhelm Müller, geboren am 07.10.1794 in Dessau – verstorben am 01.10.1827 ebenda- (1825) @DeutscheDD

Geh hin und wäge dein erstes Wort, Das du erst seit Wochen besitzt, Und gib es nur dem zu Schutz und Hort, Der dir dein Eigen
Geh hin und wäge dein erstes Wort, Das du erst seit Wochen besitzt, Und gib es nur dem zu Schutz und Hort, Der dir dein Eigenstes schützt. Geh hin und bringe ein Opfer dar Dem Lande, das zwiefach bedroht Und lege dein Frauenwort an den Altar Für dein Heim in der Stunde der Not. Geh hin und überwinde die Scheu, dein Wort es sei Gebet: Mein Land, mein Heim und mein Kind bleibe frei Solange die Erde besteht! -Robert Neumann, Berlin 1919- @DeutscheDD

Der Deutschen einziges Band Was habt ihr denn noch großes Allgemeines, Welch Band, das euch als Volk zusammenschließet? Seit
Der Deutschen einziges Band Was habt ihr denn noch großes Allgemeines, Welch Band, das euch als Volk zusammenschließet? Seit ihr den Kaiserzepter brechen ließet, Und euer Reich zerspalten, habt ihr keines! Nur noch ein einz`ges Band ist euch geblieben, Das ist die Sprache; die ihr sonst verachtet, Jetzt müßt ihr sie als euer Einz`ges lieben. -Friedrich Johann Michael Rückert, geboren am 16.05.1788 in Schweinfurt - gestorben am 31.01.1866 in Coburg- @DeutscheDD

Wir werden es niemals glauben … Wir werden es niemals glauben, dass Gott in den Schwachen wohnt! Man will uns den Mut nur rau
Wir werden es niemals glauben … Wir werden es niemals glauben, dass Gott in den Schwachen wohnt! Man will uns den Mut nur rauben, indem man die Büßer belohnt! Sie sagen, wir könnten nicht beten, weil unser Knie sich nicht beugt! Wenn wir vor die Fahne hintreten, uns Gott seinen Willen bezeugt! Und mag man uns auch verdammen, weil eifernder Hass nicht versteht: Wir steh’n um die Fahne zusammen, und unser Appell ist Gebet! 💐 -Dr. Kurt Ernst August Maßmann, geboren am 22.08.1910 in Hannover - gefallen im April 1945 in Berlin- @DeutscheDD

Zuversicht Einsam Wachender, sei voller Zuversicht, wenn über den weißen, leeren Blättern tief in der Nacht dir die Lampe erl
Zuversicht Einsam Wachender, sei voller Zuversicht, wenn über den weißen, leeren Blättern tief in der Nacht dir die Lampe erlischt, bang’ nicht um die ungeschriebenen Lettern… 🪦 -Theodor Heinz Köhler, geboren am 09.04.1918 in Chemnitz – gefallen am 21.08.1944 in Frankreich- @DeutscheDD

Auf der Riesenberge Kamme reichen wir euch treu die Hand Brüder, ihr vom gleichen Stamme Freunde aus dem fremden Land Froh sc
Auf der Riesenberge Kamme reichen wir euch treu die Hand Brüder, ihr vom gleichen Stamme Freunde aus dem fremden Land Froh schweift unser Blick nach beiden Seiten weit ins Tal hinein gleiche Sprache – gleiche Leiden deutsch das Herz und deutsch das Sein Brüderlich der Druck der Hände und der Schlag der Herzen gleich Einst hat Deutschlands Not ein Ende und ihr findet heim ins Reich! Max Peschmann, geboren 1852 in Walmbrich – gestorben 1911 ebenda- @DeutscheDD

Wir sind erwacht Wir sind erwacht aus dunkler Nacht, schreiten durch Sturm und Regen der Freiheits-Sonn` entgegen. Aus schwer
Wir sind erwacht Wir sind erwacht aus dunkler Nacht, schreiten durch Sturm und Regen der Freiheits-Sonn` entgegen. Aus schwerer Not ins Morgenrot. Wir sind erwacht aus dunkler Nacht. Wir sind erwacht aus tiefer Nacht. Auf allen unsern Wegen Allvater gibt uns seinen Segen. Auch seinen Rat zu jeder Tat. Wir sind erwacht aus tiefer Nacht. Wir sind erwacht aus langer Nacht. Wir Deutsche aller Stände, Wir reichen uns die Hände. Es ist vollbracht! Wir sind erwacht! Aus langer Nacht sind wir erwacht! -Verfasser unbekannt- @DeutscheDD

Einer Farbe, einem Glauben einer Sitte zugetan, häng´ ich wie die frommen Tauben meiner lieben Heimat an. Wo ich lebe, will i
Einer Farbe, einem Glauben einer Sitte zugetan, häng´ ich wie die frommen Tauben meiner lieben Heimat an. Wo ich lebe, will ich sterben wo ich sterbe, ruht sich´s gut; und die Kinder, die mich erben erben auch mein Herz, mein Blut Süße Heimat, schöne Erde gutes Land, das mich erhält, o du teure, liebe, werte o du kleine heitre Welt! Immer will ich dir gehören immer mit und bei dir sein! Fremdlinge und Söldner schwören dir genügt mein Wort allein Meinem Glauben, meiner Sitte meinem Könige getreu, kenn‘ ich weder Wunsch noch Bitte frage nicht, wo´s besser sei. Mögen andre wünschen, suchen wir sind über Gut und Geld meine Eichen, meine Buchen und mein Bayern meine Welt! -Verfasser unbekannt, vor 1828 aus Regensburg– @DeutscheDD

Die Vernunft zeigt mir so erstaunliche Verhältnisse in der Natur und zeigt mir so auffallende und einleuchtende Endursachen,
Die Vernunft zeigt mir so erstaunliche Verhältnisse in der Natur und zeigt mir so auffallende und einleuchtende Endursachen, daß sie mich zwingt, zuzugestehen, daß ein denkendes Wesen über dem All waltet… Ich denke mir dieses denkende Wesen als Lebens- und Bewegungsprinzip... Das System einer Schöpfung aus dem Nichts ist widersprechend und folglich ungereimt… Da nun der Mensch Materie ist und sich bewegt, so sehe ich nicht ein, warum nicht ein ähnliches denkendes und handelndes Urwesen mit der allgemeinen Materie sollte vereinigt sein können. Ich nenne es nicht Geist, weil ich gar keinen Begriff von einem Wesen habe, welches keinen Raum einnimmt und folglich nirgends existiert. Da aber unser Denken eine Folge der Organisation unseres Körpers ist, warum sollte nicht das unendlich mehr als der Mensch organisierte Weltall eine Denkkraft besitzen, die derjenigen eines so schwachen Geschöpfes unendlich überlegen ist! 🪦 -Friedrich II. „der Große“, 24.01.1712 in Berlin - 17.08.1786 in Potsdam- @DeutscheDD

Es gibt ein schönes Wort auf Erden: Du mußt bedeutend ruhiger werden! -Friedrich Fischer-Friesenhausen, geboren am 16.11.1886
Es gibt ein schönes Wort auf Erden: Du mußt bedeutend ruhiger werden! -Friedrich Fischer-Friesenhausen, geboren am 16.11.1886 in Detmold – verstorben am 31.03.1960 in Soltau- @DeutscheDD

Die Deutschen im Auslande Ihr Deutschen unter fremden Sternen, In meergeschiedenen weiten Fernen, Ihr sollt die Sprache nie v
Die Deutschen im Auslande Ihr Deutschen unter fremden Sternen, In meergeschiedenen weiten Fernen, Ihr sollt die Sprache nie verlernen. Die wohllautreiche, starke, milde, Die schönheitvollen Klanggebilde, Die in des alten Lands Gefilde Dereinst zu euch die Mutter sprach; In euren Herzen tönt sie nach: – Wer sie vergißt – dem Weh und Schmach! – Die Sprache Shakespeares trägt der Britte – Ich lob' ihn drum! – wie seine Sitte Getreu in fremder Lande Mitte: Und Schiller soll vergessen sein? – Ihr deutschen Männer rufet: »Nein!« Ihr deutschen Frauen, stimmet ein, Und eure Mädchen soll'n und Knaben Als köstlichste von allen Gaben Das Kleinod deutscher Sprache haben! -Ludwig Sophus Felix Dahn, geboren am 09.02.1834 in Hamburg – verstorben am 03.01.1912 in Breslau- @DeutscheDD

Steht auf, ihr Männer und Frauen im Land! Es geht nicht um Gold, um vergänglichen Tand, Es geht um das eigne Bestehen! All un
Steht auf, ihr Männer und Frauen im Land! Es geht nicht um Gold, um vergänglichen Tand, Es geht um das eigne Bestehen! All unsre Glut sei zum Kämpfen entfacht, Es hilft uns der Heimat urewige Macht, Wir wollen nicht untergehen! 🪦 -Maria Kahle, geboren am 03.08.1891 in Wesel – verstorben am 15.08.1975 in Olsberg/Sauerland- @DeutscheDD

Ernte und Saat Gekommen ist die Erntezeit, Schon wird das reife Korn gehauen, Und garbenbindend steht bereit Die Schar der Sc
Ernte und Saat Gekommen ist die Erntezeit, Schon wird das reife Korn gehauen, Und garbenbindend steht bereit Die Schar der Schnitter und der Frauen. Sie haben alle ihren Teil Am liederfrohen Erntefeste Und rufen jubelnd: „Dank und Heil! Der Himmel gab dazu das Beste.“ „Der Himmel segnete das Mühn’, Das ackernd, säend uns verbunden Im Wettersturm, im Sonnenglühn – Nun haben wir den Lohn gefunden!“ Schön war das frische Saatengrün, Schön war das Feld im Aehrenwallen, Die Wiese schön im Blumenblühn – Doch nun sind Blüt und Halm gefallen. – Der Baum, nur spärlich noch belaubt, Wirft statt der Blüten Früchte nieder Und schüttelt lächelnd noch das Haupt, Singt man für ihn auch Erntelieder. So ist es wohl ein Hochgefühl Zu ernten selbst gesäte Saaten. Der Arbeit Lohn, ein Kranz am Ziel, Wenn, was man pflegte, wohlgeraten. Auch manchen, die nicht selbst gesät, Ist Erntesegen doch gekommen; Sie haben dafür früh und spät Ein heilig Erbteil übernommen. Sie mögen nun mit voller Hand Den Samen streun, den sie empfangen: Des alten Werkes Segenspfand Soll er zu neuer Frucht gelangen. Und bleiben jetzt am Stoppelfeld Wehmütig unsre Blicke hangen – Bald wieder wird es neu bestellt Im Grün der Wintersaaten prangen. Scheint einmal alles still und tot, Wächst selbst noch unterm Schnee verborgen Die junge Saat zum neuen Brot Kommt doch für sie ein Ostermorgen. Drum frisch an’s Werk und nicht verzagt! Beim Ernten denkt an’s Samenstreuen! Denn wer da müßig steht und klagt Kann keiner Ernte sich erfreuen! -Louise Otto-Peters, geboren am 26.03.1819 in Meißen – verstorben am 13.03.1895 in Leipzig- @DeutscheDD