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Prosveta Verlag

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Hier gibt es Neuigkeiten, Leseproben und Schmankerl aus dem Prosveta Verlag Deutschland. Unsere Bücher und Informationen über Omraam Mikhael Aivanhov findet ihr hier: www.prosveta.de Impressum: www.prosveta.de/impressum

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 13. Oktober 2026 Um zu verstehen, was Liebe wirklich ist, muss man zuerst anerkennen, dass sie – im Gegensatz zu dem, was die meisten Menschen glauben – kein Gefühl ist, sondern ein Bewusstseinszustand, unabhängig von Wesen und Umständen. Das Gefühl ist zwangsläufig Schwankungen unterworfen, abhängig davon, an welche Person es gerichtet ist. Lieben heißt also nicht, ein Gefühl für jemanden zu empfinden, sondern alles mit Liebe zu tun: mit Liebe sprechen, gehen, essen, atmen, lernen… Es bedeutet, all seine Organe, all seine Zellen und all seine Fähigkeiten aufeinander abgestimmt zu haben, damit sie in Licht und Frieden im Einklang schwingen. Dann sind alle Äußerungen unseres Wesens von göttlichen Schwingungen und Fluida durchdrungen. Die Liebe ist ein dauerhafter Bewusstseinszustand: Tag und Nacht lebt der Mensch in diesem Zustand der Entzückung, der Herzensfreude, wo alles, was er tut, eine Melodie ist.* ------------- * Vgl. Band 205 »Die Sexualkraft oder der geflügelte Drache«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/13-oktober-2026/

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 12. Oktober 2026 Was wir Leben nennen, ist nichts anderes als das Ergebnis des Austausches, den wir mit der Natur vollziehen. Das Leben besteht nur aus Austausch. Die offensichtlichsten Äußerungen von Austausch sind die Ernährung und die Atmung. Und wenn sie gestört sind, folgt daraus Schwächung, Krankheit und Tod. Aber der Austausch, den man zum Leben braucht, beschränkt sich nicht auf Ernährung und Atmung, oder besser gesagt, er besteht aus Ernährung und Atmung, jedoch nicht nur auf der körperlichen Ebene. Ernährung und Atmung sind ein Symbol des Austausches, den wir auch mit den verschiedenen Regionen des Universums vollziehen müssen, um unsere feinstofflichen Körper zu ernähren: Äther-, Astral-, Mental-, Kausal-, Buddhi- und Atmankörper. Wenn ihr einmal versteht, wie man im Universum die entsprechende Nahrung für die verschiedenen Körper finden kann, empfindet ihr euer Leben als eine grenzenlose Symphonie. Man muss jedoch damit beginnen, die Verbindungen wiederherzustellen, damit die Energieströme zwischen euch und dem Universum fließen können. Und dieses Wiederherstellen der Verbindungen kann nur durch Gedankenarbeit geschehen.* ------------- * Vgl. Band 16 »Alchimie und Magie der Ernährung – Hrani-Yoga«, Kapitel 14, Teil 2 https://prosveta.de/tagesgedanken/12-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 11. Oktober 2026 Viele Menschen haben eine außergewöhnliche Freude daran, nur die negativsten und geschmacklosesten Einzelheiten ihres Daseins zu erzählen und sind danach erstaunt, dass ihre Freunde sie meiden oder verlassen. Was für ein dummes Verhalten. Es wäre besser, all diese Einzelheiten zu verschweigen. Sagt euch immer, dass die anderen euch nicht besonders helfen können, eure Probleme zu lösen. Sie haben bereits ihre eigenen, die sie selbst nur unter Schwierigkeiten zu lösen vermögen. Warum solltet ihr also die eurigen vor ihnen ausbreiten? Ihr verliert nicht nur eure Zeit, indem ihr unnötigerweise eure Angelegenheiten erzählt, sondern sinkt auch im Ansehen eurer Freunde. Sie schätzen euch nicht mehr. Sie merken, dass ihr weder Weisheit noch Selbstbeherrschung besitzt und lassen euch fallen. Wollt ihr eure Freunde nicht verlieren, verschweigt ihnen euren Kummer, sagt ihnen nichts, beklagt euch nicht. Lernt nur, euch mit allen himmlischen Mächten zu verbinden, mit allen lichtvollen Wesen, die darauf warten, euch zu helfen, und die euch auch wirklich helfen werden.* ------------- * Vgl. Band 28 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/11-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 10. Oktober 2026 Das Schlechte und das Gute sind derart miteinander verwoben, dass man gründlich darüber nachdenken muss, bevor man sie trennen will. Jede vorzeitige Trennung ist ein Losreißen, ein Zerreißen. Die Kunst der Trennung ist das Schwierigste. Die Eingeweihten haben sich das Wissen um diese Kunst in der Natur angeeignet. Man kann eine Nuss nicht von ihrer Schale trennen, doch die Natur weiß, wie man das macht. Sie lässt die Frucht reifen, dann löst sich die Schale von selbst und fällt herunter. Diese Trennung ist das Zeichen der Reife. Das Kind ist im Bauch seiner Mutter festgemacht, man kann es nicht frühzeitig losreißen, sonst bedeutet das für beide den Tod. Man wartet, bis »die Frucht fällt«, und dann kann man die Verbindung zwischen Mutter und Kind durchtrennen. Die Eingeweihten, die die Natur beobachtet haben, sagen: »Eure Seele ist gefangen. Um sie zu befreien, muss man sie von der dichten Materie, die sie umgibt, trennen. Aber dazu müsst ihr warten, bis sie reif ist.« Der Herbst ist die beste Zeit, um über die wahre Befreiung nachzudenken.* ------------- * Vgl. Band 32 »Die Früchte des Lebensbaums«, Kapitel 17. https://prosveta.de/tagesgedanken/10-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 9. Oktober 2026 Binah ist die erste Sephira auf der linken Säule des Lebensbaumes, der Säule der Strenge, die das weibliche Prinzip in der Schöpfung darstellt. Gott offenbart sich hier unter dem Namen Jehova. Er ist der schreckliche Gott, der sich Moses offenbart hat. Im ganzen Alten Testament ertönen seine Wutausbrüche, seine Drohungen und seine Verwünschungen, die die Menschen bis in die vierte Generation treffen sollten. Ihr fragt euch: »Aber wie kann dieser Gott eine weibliche Kraft sein?« Weil diese weibliche Kraft in Wirklichkeit die Natur repräsentiert. Ihr werdet diese Idee besser verstehen, wenn ihr darüber nachdenkt, was die Natur wirklich ist, nämlich eine unerbittliche Mutter. Die Natur hat Gesetze geschaffen. Wenn ihr sie überschreitet, werdet ihr auf die eine oder andere Art bestraft. Als Folge davon wird diese Bestrafung selbst eure Kinder und Enkel treffen. Nehmen wir eines der bekanntesten Beispiele, den Alkoholismus. Wer im Übermaß Alkohol trinkt, zieht nicht nur seine physische und psychische Gesundheit in Mitleidenschaft, sondern übergibt seiner Nachkommenschaft ein belastetes Erbe. Mit anderen Exzessen und Übertretungen ist es dasselbe. Seht, wie klar das ist.* ------------- * Vgl. Band 236 »Weisheit aus der Kabbala«, Kapitel 15. https://prosveta.de/tagesgedanken/9-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 8. Oktober 2026 Warum flüchten so viele Menschen in Schwäche, Sentimentalität und Gefühlsduselei? Anstatt zu reagieren, indem sie nachdenken, überlegen und nach Lösungen suchen, nehmen sie eine passive Haltung ein. Sie beklagen sich und tun alles, damit man sie bedauert: »Ah, ich verstehe, du bist ja so unglücklich!« Und dann weinen sie doppelt so viel. Sie sind wie Kinder. Ein Kind fällt hin, fängt an zu weinen, und wenn ihr zu ihm sagt: »Oh mein Schatz, du hast dir wehgetan, das ist schlimm«, dann wird sich sein Weinen verdoppeln. Sagt ihr ihm aber: »Sieh, das ist nicht schlimm, du hast nichts, du wirst weiterspielen«, so ist es vorbei, es wischt sich die Tränen ab und vergisst sein Wehwehchen sofort. Und wie viele Erwachsene sind wie diese Kinder! Wegen jeder Kleinigkeit fangen sie an zu weinen, und die anderen, unwissend wie sie sind und im Glauben, ihnen Gutes zu tun, fangen an, sie zu trösten. Was soll all das nun heißen? Man muss intelligent sein, wenn man den Menschen helfen will, sonst treibt man sie weiter in ihre Schwächen hinein.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 4 https://prosveta.de/tagesgedanken/8-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 7. Oktober 2026 Jede Tätigkeit des Menschen auf der Erde ist nichts anderes als eine Umwandlung der Materie. Wenn er isst, atmet, arbeitet, spricht, schaut, denkt…, macht er nichts anders, als die Materie umzuwandeln – die Materie außerhalb von ihm, aber auch jene seines Körpers. Das ist der Grund, weshalb sich diese Materie nach seinem Tod auflöst und zurückgeht zu den vier Elementen: der Erde, dem Wasser, der Luft, dem Feuer. Je nach dem Leben, das er geführt hat, wird diese Materie anderen Formen, anderen Schöpfungen von höherer Qualität dienen oder sie kann eben nur für grobe Schöpfungen verwendet werden. Schaut, wie weitreichend die Verantwortung des Menschen ist: Er ist sogar verantwortlich für das, was er nach seinem Tod hinterlässt, für alle Anteile seines Körpers. Hat er diese imprägniert mit Licht, Liebe, Güte, Reinheit oder im Gegenteil mit kriminellen Schwingungen? Ja, der Mensch hört nicht auf, verantwortlich zu sein nach seinem Tod.* ------------- * Vgl. Band 2 »Die spirituelle Alchimie«, Kapitel 9. https://prosveta.de/tagesgedanken/7-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 6. Oktober 2026 Die wahre Reinheit soll euch nur dazu dienen, eine Wohnstätte für den Heiligen Geist vorzubereiten, damit er sich in euch niederlässt. Denn er verschafft euch die Bedingungen, um für die Ankunft des Reiches Gottes auf Erden zu arbeiten. Zu viele der sogenannten Spiritualisten glauben noch, dass rein sein bedeute, sich vor jedem Kontakt zu schützen, eingeschlossen unter einer Glasglocke. Nein, diese Reinheit, die untätig ist, ist beinahe nutzlos, sie ist sogar schädlich. Die wahre Reinheit ist die göttliche Liebe, denn die göttliche Liebe ist das Leben, sie ist das Wasser, das aus der Quelle sprudelt, und dieses Sprudeln vertreibt alles Schmutzige, Trübe und Finstere. Selbst wenn ihr rein wie Schnee seid, ist Reinheit ohne Liebe nicht wirklich Reinheit. Wie viele Leute haben geglaubt, Reinheit bestünde darin, sich der Liebe fernzuhalten. Ja, es gibt Wesen, die sind rein wie Schnee, aber auch kalt wie Schnee. Sie haben keine Liebe und ihre Reinheit ist steril. Man sollte sich nicht vor der Liebe hüten, sondern vor egoistischen Gedanken und Gefühlen. Sobald solche Gefühle in euch aufsteigen, seid ihr nicht mehr rein. Die wahre Reinheit ist die des kristallklaren Wassers, das sprudelt und fließt und Felder und Gärten bewässert.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 18. https://prosveta.de/tagesgedanken/6-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 5. Oktober 2026 Wer sich mit einer Einweihungslehre befasst in der Absicht, Wissen zu erhalten, das ihm zu Macht, Geld und Ruhm verhilft, setzt sich großen Gefahren aus. Er weiß nicht, dass er dabei ist, mit den Kräften der Seele und des Geistes Zauberlehrling zu spielen und dass er so bis in seinen Körper hinein unglaubliche Kräfte auslösen wird, die er bald nicht mehr kontrollieren kann. Man hat in der Geschichte die Fälle von Personen erlebt, die sich den okkulten Wissenschaften widmeten und ein sehr schlechtes Ende nahmen, und jeder war erstaunt. Über Jahre hinweg waren diese Menschen ein Bild der Weisheit und Spiritualität. Man sah sie ausschließlich mit Studium, Nachdenken und Meditation beschäftigt. Dann gaben sie sich eines Tages, als hätte sich eine unkontrollierbare Kraft ihrer bemächtigt, sinnlosen, ausschweifenden und gewalttätigen Handlungen hin. Die wenigen Erfolge, die sie errungen hatten, waren ihnen zu Kopf gestiegen. Sie hätten dagegen wissen müssen, dass man sich umso anspruchsvoller sich selbst gegenüber zeigen und noch selbstloser und demütiger werden muss, je weiter man sich erheben möchte.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 18. https://prosveta.de/tagesgedanken/5-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 4. Oktober 2026 Männer und Frauen haben die Angewohnheit, sich gegenseitig ihre Liebe zu gestehen und wissen nicht, dass sich ein auf den eigenen Vorteil bedachtes, ein egoistisches Element einschleicht, wenn sie so handeln. Sie wollen die Person, an die sie sich richten, anziehen, für sich gewinnen und einfangen. Sie schreiben ihr oder sprechen mit ihr so poetisch wie möglich, indem sie die Gesten, Worte und den richtigen Tonfall wählen, und die Person, die bezaubert, berührt und entzückt ist, lässt sich schließlich überzeugen. Liebe, die man ausdrückt, hat zum Ziel, die geliebte Person zu gewinnen und auch zu verhindern, dass ein anderer von ihr Besitz nimmt. Also sind es Egoismus und mangelnder Glaube an die Kraft der Liebe, welche die Menschen leiten. Da sie die wahre Liebe, welche Wunder vollbringt, nicht haben, beeilen sie sich, sie durch gewöhnliche Mittel wie Worte, Briefe und Gesten auszudrücken, um den Menschen, den sie lieben, gefangen zu nehmen. Wenn sie vorgeben, die Kraft des Gefühls treibe sie dazu, so zu handeln, dann unterstreichen sie noch ihre Schwäche, ihre Leidenschaft, ihre Sinnlichkeit. Ein wahrer Meister äußert seine Liebe nicht; das ist nicht nötig, denn man spürt seine Liebe, sie strahlt hervor.* ------------- * Vgl. Band 24 »Die neue Religion – Eine universelle Sonnenreligion«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/4-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 3. Oktober 2026 Jeder Mensch besitzt Eigenschaften und Tugenden, die darauf warten, sich zu manifestieren. Anstatt sich mit den Fehlern seiner Schüler zu beschäftigen, versucht ein Meister deshalb eher, all ihre göttlichen Fähigkeiten zum Vorschein zu bringen. Auf diese Weise arbeite ich an euch, und auf diese Weise solltet auch ihr arbeiten, indem ihr füreinander heilige Gedanken nährt. Wenn ihr heilige Gedanken nährt, hört ihr auf, euch an Kleinigkeiten aufzuhalten, die nicht besonders rühmenswert sind, und konzentriert euch auf das göttliche Prinzip in den Menschen. Ihr macht also eine gute Arbeit an euch selbst und helft auch den anderen. Beschäftigt ihr euch dagegen mit ihren Fehlern, schadet ihr zuerst einmal euch selbst, denn das ist, als ob ihr euch von Schmutz ernährt. Außerdem hindert ihr auch die anderen daran, sich weiterzuentwickeln. Viele glauben, sie würden den anderen helfen, sich zu bessern, indem sie ihre Mängel hervorheben. Nein, im Gegenteil, man kann ihnen nur helfen, wenn man seine Aufmerksamkeit auf ihre göttliche Natur richtet.* ------------- * Vgl. Band 213 »Die menschliche und göttliche Natur in uns«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/3-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 2. Oktober 2026 Das Wissen befindet sich im Kopf und das Können in den Armen und Beinen, denn mit ihnen handelt man und bewegt sich fort. Zwischen dem Kopf und den Gliedern liegt das Herz. Wenn es das Herz nicht gäbe, könnten Kopf und Glieder gar nichts tun, denn das Herz erhält sie aktiv: Ohne Unterlass zieht es sich zusammen und erweitert sich, damit das Leben fließt. Wenn es aufhört zu schlagen, endet damit auch der ganze Rest. Die Menschen aber haben, symbolisch gesprochen, das Herz aufgegeben. Sie verlangen nach Macht, und weil Geld Macht verleiht, suchen sie diese Macht über das Geld. Sie verlangen auch nach Wissen, aber weil sie dieses schlecht nutzen, führt es sie in die Irre. Deshalb sind sie unglücklich – sie sind einflussreicher und gelehrter, aber sie sind nicht glücklich. Um glücklich zu sein, müssen sie zu den Eigenschaften des Herzens zurückfinden: zu Güte, Sanftheit, Sympathie, Großzügigkeit und Verzeihen.* ------------- * Vgl. Band 29 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/2-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 1. Oktober 2026 Wenn Wissenschaftler ein Mineral, eine Pflanze, ein Tier oder einen Menschen beschreiben, kann man ihnen nichts vorwerfen. Was sie sagen, ist wahr, aber es ist eine Teilwahrheit. Damit sie vollständig wäre, müssten sie ihr Studienobjekt wieder ins kosmische Leben, dem es angehört, einordnen. Stein, Pflanze, Tier und Mensch sind des Wesentlichen beraubt, wenn sie von diesem Leben abgetrennt sind. Solange die Forscher deshalb auf diesem Wege weitergehen, wird die sogenannte wissenschaftliche Wahrheit immer eine unvollkommene, verstümmelte Wahrheit sein. Versteht mich richtig, es geht nicht darum, den Wert und die Absicht der Wissenschaft in Zweifel zu ziehen. Das wirkliche Problem liegt woanders, in den Köpfen der Forscher, in ihrer Einstellung zum Leben und ihrer Unfähigkeit, die einzelnen Objekte ihrer Forschung mit der Gesamtheit des Lebens zu verbinden. Lebewesen und Dinge existieren nicht getrennt, sondern als Teil eines Ganzen, und diese Teile sind untereinander verbunden. Um eine Frucht, ein Blatt oder einen Zweig zu studieren, schneidet man sie ab, man isoliert sie. Nein, am Baum muss man die Frucht studieren, um zu verstehen, auf welche Weise sie der Sammelpunkt aller Kräfte ist, die im Universum kreisen.* ------------- * Vgl. Band 234 »Die Wahrheit, Frucht der Weisheit und der Liebe«, Kapitel 14. https://prosveta.de/tagesgedanken/1-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 30. September 2026 Ihr findet in manchen Büchern verschiedene Methoden, um hellsichtig zu werden: in eine Kristallkugel oder einen magischen Spiegel zu blicken, gewisse Pflanzen zu benutzen, euch hypnotisieren zu lassen usw. All diese Methoden sind sicherlich wirksam, aber – und auf diesen Punkt habe ich immer Nachdruck gelegt – sie sind gefährlich für euch, wenn ihr nicht zuvor an der Reinheit gearbeitet habt. Jesus sagte: »Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden das Himmelreich schauen.« Man kann Hellseher werden, ohne an der Reinheit gearbeitet zu haben, aber man wird nicht die göttliche Welt sehen. Man wird alles sehen, was man lieber nicht sehen sollte: die Katastrophen, die sich vorbereiten, die Verbrechen, die im Geheimen begangen werden, das Unglück, die dunklen und schädlichen Wesenheiten, die rund um die Menschen kreisen. Anders gesagt, kann man nur das sehen, was man selbst erreicht hat oder nur wenig mehr. Deshalb ist die beste Methode, um die wahre Hellsichtigkeit, die Vision der göttlichen Welt zu erlangen, in sich die geistige Liebe und die Reinheit zu entwickeln.* ------------- * Vgl. Band 7 »Die Reinheit, Grundlage geistiger Kraft«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/30-september-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 29. September 2026 Jedes Jahr tritt die Sonne am 22. September in das Zeichen der Waage ein. Es ist Herbst, die Zeit der reifen Früchte. Der Erzengel Michael, der über die Herbst-Tagundnachtgleiche herrscht, wird immer mit einer Waage in der Hand, mit der er die Seelen wiegt, dargestellt. So wie die Frucht sich vom Baum oder der Kern sich von der Frucht löst, so löst sich die Seele vom Körper. Der Herbst ist die Stunde der Trennung, von der Hermes Trismegistus sagte: »Du wirst das Feine vom Dichten trennen mit großer Sorgfalt.« Du wirst das Feine vom Dichten trennen, heißt auch, das Spirituelle vom Materiellen. Im Herbst vollzieht sich in der ganzen Natur ein Trennungsprozess, eine Auswahl, um das neue Leben vorzubereiten. Und so, wie der Erzengel Michael die Seele vom Körper trennt, indem er den Körper sterben lässt, lassen auch die Eingeweihten in sich eine Materie sterben, um das wahre Leben zu befreien.* ------------- * Vgl. Band 32 »Die Früchte des Lebensbaums«, Kapitel 17. https://prosveta.de/tagesgedanken/29-september-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 28. September 2026 Es ist dem Menschen vorherbestimmt, in ferner Zukunft wie Gott Selbst zu werden, sich jeden Tag immer mehr Seiner Weisheit, Seiner Liebe und Seiner Macht zu nähern und sie in seinem Leben zu äußern. Aber auf dem Weg zu dieser großen Vorherbestimmung muss der Mensch mit kleinen Vorherbestimmungen arbeiten. So ist es z.B. die Vorherbestimmung der Füße, den physischen Körper zu tragen und in die Richtung zu gehen, in die der Kopf sie leitet. Manchmal geben die Füße jemandem einen Fußtritt; dies war aber nicht ihre Vorherbestimmung! Die Vorherbestimmung der Hände ist es, zu verwirklichen, zu erschaffen und zu segnen. Sie können aber auch verwunden und zerstören; dies ist aber nicht ihre Vorherbestimmung. Die Vorherbestimmung der Augen ist es, zu schauen, Bilder und das Licht aufzunehmen, aber wenn sie Blicke wie Blitze werfen, so war dies nicht ihre Vorherbestimmung, und so weiter für alle Organe… Und was ist nun der Mensch selbst? Der Mensch ist eine Synthese all dieser Vorherbestimmungen, und seine Aufgabe ist es, sie zu lenken und zu organisieren, denn sie sind wie Mittel, wie Werkzeuge, die ihm dabei dienlich sind, sein fernes, vorherbestimmtes Ziel zu erreichen, nämlich wie sein Himmlischer Vater zu werden.* ------------- * Vgl. Band 231 »Saaten des Glücks«, Kapitel 21. https://prosveta.de/tagesgedanken/28-september-2026/
504
17
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 27. September 2026 Die Quelle der universellen Liebe ist die Sonne. Die Sonne verteilt ihre Teilchen des Lebens überall in der Natur, und genau diese Partikel nehmen wir dann durch die Steine, die Pflanzen, die Tiere und sogar durch die Menschen auf. Ja, auch die Männer und Frauen besitzen einige Teilchen der Sonne, aber ungenügend und sehr wenige. Deshalb sind sie auch nicht in der Lage, sich gegenseitig die Fülle zu geben. Die wahre Liebe befindet sich im Überfluss in der Sonne, und genau dort solltet ihr sie suchen. Solange ihr nicht an der Quelle trinkt, werdet ihr nur irgendwo auf einigen Blättern, auf einigen Blumen kleine Tautropfen finden, und das ist sehr wenig. Sicher gibt es gewisse Bereiche im Körper des Mannes oder der Frau, wo sich die Liebe ein bisschen niedergelassen hat, aber wenn ihr sie nur dort sucht, werdet ihr immer hungrig und durstig sein. Und genau dies passiert allen, die sich lieben: Sie fühlen sich nicht erfüllt; es fehlt ihnen etwas. Sie sollten an die Quelle gehen und diese unermessliche Liebe, die die ganze Schöpfung erfüllt, dort suchen. Danach mögen sie eine Frau oder einen Mann lieben, wenn sie wollen, aber um die Fülle zu finden, müssen sie zuvor an der Quelle trinken.* ------------- * Vgl. Band 12 »Die Gesetze der kosmischen Moral«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/27-september-2026/
544
18
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 26. September 2026 Es liegt an euch zu entscheiden, ob ihr hinabsteigen und euch den Tieren, den Pflanzen und den Steinen nähern wollt oder ob ihr den aufsteigenden Weg gehen wollt, der euch zu den Engelshierarchien und weiter bis zum Schöpfer führt. Um euch zu erheben, müsst ihr Tätigkeiten finden, die es euch ermöglichen, die groben und glanzlosen Teilchen eures physischen Körpers, Astral- und Mentalkörpers durch immer lichtvollere und reinere Teilchen zu ersetzen. Wenn ihr euch gehen lasst, wenn ihr den Weg der Faulheit, der Stagnation und der Leichtigkeit wählt*, so nähert ihr euch dem instinktiven, vegetativen und mineralischen Leben; ihr versteinert. Wenn ihr hingegen eine größere geistige Intensität in eure Gedanken, in eure Gefühle und in eure Handlungen legt, so wechselt ihr die Region, ihr dringt in andere Dimensionen des Raumes ein, wo ihr eine Form des Lebens entdecken werdet, die euch bis dahin unbekannt war, und ihr fühlt euch in ununterbrochenem Kontakt mit der Liebe und dem Licht. ------------- * Vgl. Band 31 »Leben und Arbeit in einer Einweihungsschule«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/26-september-2026/
516
19
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 25. September 2026 Die Seraphin, die Cherubin und die Throne gehören der göttlichen Dreiheit Kether, Chokmah und Binah an. Sie stehen also in direktem Kontakt mit Gott; und durch sie hindurch empfangen die Herrschaften, die Mächte und die Himmelskräfte die göttlichen Ausströmungen, die sie den Menschen und noch weiter unten den Tieren, den Pflanzen und den Mineralien übermitteln. Die Seraphin sind die Geister der göttlichen Liebe. Die Cherubin sind die Geister der göttlichen Weisheit. Die Throne sind die Geister der göttlichen Kraft. Die Herrschaften, die Mächte und die Himmelskräfte sind eine erste Spiegelung dieser Liebe, dieser Weisheit und dieser Kraft. Die Fürstentümer, die Erzengel und die Engel sind eine zweite Spiegelung. Und es liegt nun an uns, Anstrengungen zu machen, um die dritte Spiegelung dieser göttlichen Vollkommenheit zu werden, indem wir lernen, mit der ganzen Liebe unseres Herzens, mit dem ganzen Licht unseres Verstandes und mit der ganzen Kraft unseres Willens zu arbeiten.* ------------- * Vgl. Band 236 »Weisheit aus der Kabbala«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/25-september-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 24. September 2026 Der Mensch besitzt im Kopf Zentren, dank denen er in Kontakt mit der unsichtbaren Welt treten kann. Diese Zentren, die je nach der Überlieferung verschiedene Namen haben, sind wie Antennen, die ihn mit dem Himmel verbinden. Als Jesus sagte: »Wenn dein Auge rein ist, so wird dein ganzer Körper im Lichte sein«, machte er eine Anspielung auf eines dieser Zentren. Vom physiologischen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist es eine Absurdität, den Zustand des Körpers vom Zustand der Augen abhängig zu machen. (Übrigens sprach Jesus nicht von den Augen, sondern von einem Auge.) Dieses Auge, von dem der Zustand des Körpers abhängt, ist das Zentrum, durch das der Himmel die Erde in uns berührt. Dieses Auge kann nicht nur sehen, sondern auch verstehen, fühlen und sogar handeln, denn es enthält die Möglichkeiten aller anderen Organe in Fülle.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/24-september-2026/
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