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Prosveta Verlag

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Hier gibt es Neuigkeiten, Leseproben und Schmankerl aus dem Prosveta Verlag Deutschland. Unsere Bücher und Informationen über Omraam Mikhael Aivanhov findet ihr hier: www.prosveta.de Impressum: www.prosveta.de/impressum

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 27. Oktober 2026 Das Herz sucht weder Wissen noch Macht, das Herz sucht Glück in Form von Ausdehnung. Und diese Ausdehnung kann es nur in der Wärme finden, d.h. in der Liebe. Dort in der Liebe beseelt und belebt sich das Herz. Deshalb sucht es diese Wärme überall, bei allen Wesen, die Kälte dagegen tötet es. Ihr könnt dem Herzen alle Besitz- und Reichtümer und selbst alle Geheimnisse des Universums anbieten, es wird euch antworten: »Nein, das brauche ich nicht, gebt mir Liebe.« Und nur mit der Liebe wird der Mensch das erhalten, was er sich wünscht, denn diese Liebe wird in seinem Herzen alle göttlichen Keime wecken und nähren.* ------------- * Vgl. Band 230 »Die Himmlische Stadt«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/27-oktober-2026/

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 26. Oktober 2026 Der Schüler muss Vorsichtsmaßnahmen treffen, damit seine niedere Natur nicht die Oberhand über seine göttliche Natur gewinnt. Wenn er, wie auch immer, erfolgreich ist, soll er sich sagen: »Es ist nicht mein Verdienst, sondern Deiner, Herr.« Sonst riskiert er, in die Fallen des Hochmuts zu fallen. Wenn ihr Lob oder Glückwünsche erntet, seid vorsichtig, seid nicht zu voreilig, eine so gute Meinung von euch zu haben, sondern wiederholt diese Formel: »Nicht mir, Herr, sondern Deinem Namen gebührt der Ruhm.« Ohne es zu wollen, stellen die anderen euch oft Fallen, und ihr nehmt ihre Komplimente derart ernst, dass ihr hochmütig und eingebildet werdet, und das ist gefährlich für eure Entwicklung. Man muss zum Ruhme Gottes arbeiten, und wenn man euch lobt, gebt dieses Lob weiter an Ihn, so wird sich die unpersönliche, selbstlose Seite eures Wesens entwickeln können. Der Himmel misst euch an dieser Einstellung, um zu wissen, in wessen Namen ihr arbeitet. Für den wahren Ruhm des Schülers gibt es nichts Wichtigeres, als den Herrn zu preisen.* ------------- * Vgl. Band 24 »Die neue Religion – Eine universelle Sonnenreligion«, Kapitel 1. https://prosveta.de/tagesgedanken/26-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 25. Oktober 2026 Womit beschäftigen sich die meisten Menschen? Mit essen, sich kleiden, wohnen, Geld verdienen, heiraten, ein paar Kinder haben… Alles dreht sich um ihre Befriedigung und ihr persönliches Wohlergehen. Sicher tun sie von Zeit zu Zeit etwas für die Gesellschaft, aber im Allgemeinen nur für sich selbst. Nun, ob sie es wollen oder nicht, sie leben in einer Gemeinschaft, und wenn in dieser Gemeinschaft eine Revolution, ein Aufstand oder ein Krieg ausbricht, kann ihr persönliches Gut nicht sicher sein. Also, selbst wenn sie ihre eigenen Angelegenheiten regeln, sind diese in Wirklichkeit nie geregelt, denn es gibt immer unliebsame Dinge, die von der Gemeinschaft kommen und alles zerstören können. Übrigens hat die Geschichte das gezeigt. Es gab Leute, die waren derart mächtig und reich, dass es schien, nichts könne ihnen etwas anhaben, doch dann entstanden Wirren in der Gesellschaft, und sie haben schließlich alles verloren, selbst ihr Leben. Jeder muss also daran denken, das kollektive Leben zu verbessern. Nur unter dieser Voraussetzung wird auch der Einzelne sicher sein. Denn nur ein kollektives Leben, das alles umfasst, kann dem Einzelnen Sicherheit und Fülle geben.* ------------- * Vgl. Band 11 »Der Schlüssel zur Lösung der Lebensprobleme«, Kapitel 22. https://prosveta.de/tagesgedanken/25-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 24. Oktober 2026 Weil sie keine der spirituellen Fähigkeiten entwickelt haben, die es ermöglichen, die unsichtbare Welt zu erkunden, haben die meisten Menschen eine Philosophie entwickelt, die nur auf den Wahrnehmungen der fünf Sinne basiert, was zu falschen Schlüssen führt. So lassen sie z.B. nicht gelten, dass psychische Störungen auf der Anwesenheit schädlicher Wesenheiten im Menschen beruhen. Sie haben diese mit all ihren Apparaten nicht sehen können, also existieren sie nicht. Wenn aber Viren und Bazillen Kreaturen sind, die dem bloßen Auge verborgen bleiben, unter dem Mikroskop aber sichtbar sind, warum kann man dann nicht die Existenz anderer Wesen annehmen, für deren Sichtbarmachung die Mikroskope einfach noch nicht geeignet genug sind? Auf jeden Fall sind die Verwüstungen, die sie hervorrufen, ebenso sichtbar wie die Schäden eines Virus, das kann man nicht leugnen. Eines Tages wird es der Wissenschaft sicher gelingen, Apparate zu entwickeln, die in der Lage sind, die Anwesenheit solcher schädlicher Wesenheiten aufzuspüren, aber in der Zwischenzeit ist es besser, ihre Existenz vorauszusetzen, vor allem aber zu lernen, sich vor ihnen zu schützen, indem man ein Leben führt, das von Weisheit, Liebe und Reinheit inspiriert ist.* ------------- * Vgl. Band 215 »Die wahre Lehre Christi«, Kapitel 9. https://prosveta.de/tagesgedanken/24-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 23. Oktober 2026 Männer und Frauen tragen in ihrem Herzen und in ihrer Seele ein Idealbild des Wesens, das sie lieben wollen, das sie einfach lieben müssen. Sie stellen es sich mehr oder weniger undeutlich vor, und wenn sie im Laufe des Lebens eine Person treffen, mit der sie eine Beziehung eingehen, versuchen sie, diese unbewusst mit dem Bild zu vergleichen, das verborgen in ihnen liegt. Dieses Idealbild, das im Kopf jedes Mannes und jeder Frau existiert, ist das Bild der Schwesterseele. Gelingt es euch, bewusst genug zu werden, werdet ihr feststellen, dass in allen Lebensumständen die Zuneigung und die Abneigung, die ihr den Menschen gegenüber empfindet, auf ein Modell zurückzuführen ist, das ihr versteckt in den Tiefen eurer Seele tragt.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 17. https://prosveta.de/tagesgedanken/23-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 22. Oktober 2026 Wer Spaß daran hat, Glasscherben auf die Straßen zu werfen und sich dabei sagt: »Was macht das schon? Andere – nicht ich – werden sich verletzen«, der täuscht sich, denn der Weg, dem der Mensch folgt, ist keine gerade Linie. Ja, das ist es, was man nicht weiß. Die Lebensbahn des Menschen ist kreisförmig. Er wird also eines Tages dort vorbeigehen müssen, wo er Gefahren gesät hat, und dann muss er auch die Folgen über sich ergehen lassen. Wenn ihr entlang einer Straße Löcher grabt oder Fallen stellt, wird euch das Gesetz so führen, dass ihr genau am selben Ort wieder vorbeikommt und in diese Löcher oder Fallen tretet. Ihr werdet dann Zeit haben, um über euer Missgeschick nachzudenken, euch zu beschweren, dass es gemeine und dumme Menschen gibt und versuchen herauszufinden, wer sie sind. Sicher habt ihr dann vergessen, dass ihr es selbst seid. Jemand, der im Leben ständig sagt: »Nach mir die Sintflut!«, erschafft all die Schwierigkeiten, von denen sein Leben eines Tages überschüttet wird.* ------------- * Vgl. Band 9 »Im Anfang war das Wort«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/22-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 21. Oktober 2026 Für jene, die stark sind und fähig, sich zu beherrschen, ist alles gut; man könnte fast sagen, dass ihnen alles erlaubt ist. Den Schwachen aber sollte man eigentlich sogar das Himmlische vorenthalten. Denn das Himmlische macht sie verrückt. Ja, oft ist das, was die Leute verrückt werden lässt, gerade das Himmlische, d.h. die Reinheit, die Schönheit, das Licht. Im Höllischen dagegen, unter all den Teufeln, fühlen sie sich sehr wohl und am rechten Platz. Ja, bei den Schwachen muss man immer Vorkehrungen treffen, weil für sie alles gefährlich werden kann: sogar Liebe, Weisheit und Freude… man weiß einfach nicht, wie sie es ertragen oder was sie daraus machen werden. Ja, selbst zu leben, kann für manche schon gefährlich werden. Was bleibt dann also noch Gutes für sie übrig? Wie viele moralische Vorschriften wurden allein aufgrund der menschlichen Schwächen aufgestellt! Aber an dem Tag, an dem der Mensch wahrhaft stark und Herr seiner selbst ist, ist ihm nichts mehr verboten.* ------------- * Vgl. Band 31 »Leben und Arbeit in einer Einweihungsschule«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/21-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 20. Oktober 2026 Das Leben ist sehr reich an allem, was für den Menschen nötig ist, um daraus zu lernen. Die Weisen denken über alles nach, lernen von allem und benutzen alles für das Gute. Die anderen dagegen können aus nichts einen Gewinn ziehen. Selbst wenn ihnen Gutes widerfährt, so sehen und nutzen sie es nicht einmal und finden obendrein noch Mittel und Wege, dass es sich gegen sie richtet. Seid ihr bewusst und wachsam, können selbst eure Misserfolge und euer Unglück zu eurer Entwicklung beitragen, denn ihr werdet sie zu nutzen wissen. Ihr sagt euch: »Oh, wunderbar, noch eine herrliche Gelegenheit, um stärker, weiser und spiritueller zu werden.« Je mehr Gelegenheiten ihr habt, desto stärker werdet ihr. Wenn ihr sie nicht habt, entwickelt ihr euch nicht. In einem anderen Bereich entspricht das genau der Aufgabe von Prüfungen oder Wettbewerben, die die Leute dazu zwingen, sich zu üben und sich zu entwickeln.* ------------- * Vgl. Band 210 »Die Antwort auf das Böse«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/20-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 19. Oktober 2026 Bevor ihr euch in alle möglichen psychischen Erfahrungen stürzt, die für euch gefährlich werden können, übt euch zuerst darin, Herr über euch selbst zu werden und eure Wünsche und Sehnsüchte zu überwachen. Dann könnt ihr sicher sein, dass ihr wisst, wie ihr euch verteidigen sollt. Denn die Gefahren, denen ihr in der psychischen Welt ausgesetzt seid, sind ebenso zahlreich und furchterregend wie die der physischen Welt, wenn nicht noch mehr. Wenn ihr euch nicht geübt habt, seid ihr verletzbar und könnt nur noch schreien und überall hingehen, um über das zu jammern, was euch passiert. Wie viele sogenannte Spiritualisten werden schließlich zu Opfern von Wesenheiten und Kräften, die sie unvorsichtigerweise hervorgerufen haben! Sie fühlen sich von Ungeheuern verfolgt und leben in der Hölle. Offensichtlich verstehen sie nicht, wie ihnen das zustoßen konnte. Dabei ist es doch ganz einfach: Indem sie aus zweifelhaften Gründen wie Neugier und Lüsternheit in die Astralwelt einzudringen versuchten, haben sie Wesenheiten angezogen, die sie wirklich die Hölle durchleben lassen. Denn dort in der niederen Astralwelt ist die Hölle.* ------------- * Vgl. Band 27 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 11. https://prosveta.de/tagesgedanken/19-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 18. Oktober 2026 Um ein Kind zu erziehen, genügt es nicht, es in die Schule zu schicken, und sei es die beste. Wenn die Eltern den Kindern zu Hause das Schauspiel ihrer eigenen Streitereien, ihrer Lügen und ihrer Unehrlichkeit liefern, wie können sie sich da einbilden, sie würden die Kinder erziehen? Man hat beobachtet, dass ein Baby durch die Streitereien seiner Eltern krank werden und nervöse Störungen bekommen kann, selbst wenn es gar nicht dabei ist. Der Grund dafür ist, dass diese Streitereien um es herum eine disharmonische Atmosphäre schaffen, die das Kind spürt, weil es noch sehr mit seinen Eltern verbunden ist. Das Baby erlebt dies nicht bewusst, aber sein Ätherkörper erhält die Schocks. Man erlebt bei manchen Eltern ein so unglaubliches Verhalten, dass man nicht umhin kann, sich zu fragen, ob sie ihre Kinder wirklich lieben. Sie selbst werden natürlich sagen, dass sie sie lieben. Nein, würden sie sie wirklich lieben, würden sie ihr eigenes Verhalten ändern, sie würden zumindest versuchen, einige ihrer eigenen Schwächen zu korrigieren, die sich sehr negativ auf ihre Kinder auswirken. Solange sie diese Anstrengungen nicht machen, lieben sie sie nicht wirklich.* ------------- * Vgl. Band 203 »Die Erziehung beginnt vor der Geburt«, Kapitel 1. https://prosveta.de/tagesgedanken/18-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 17. Oktober 2026 Anstatt immer in die Erinnerung an die Fehler und Leiden der Vergangenheit vertieft zu sein, versucht, euch in die Zukunft zu versetzen. Denkt, dass ihr Söhne und Töchter Gottes seid, dazu bestimmt, eurem Himmlischen Vater immer näher zu kommen, um Seine Eigenschaften zu manifestieren. Stellt euch diesen wunderbaren Zustand der Entfaltung, der Freude und der Fülle vor, und schon kostet ihr ihn, ihr lebt ihn, er wird für euch Wirklichkeit. Wenn euch ein schwieriges Ereignis wie eine Prüfung, eine Operation oder eine Vorladung vor Gericht bevorsteht, seid ihr schon Tage zuvor beunruhigt und fragt euch, wie es wohl verlaufen wird. Und wenn ihr daran denkt, dass ihr denjenigen oder diejenige, die ihr liebt, treffen werdet, verspürt ihr bereits Freude. Wenn euch der Gedanke also in die nahe Zukunft versetzen kann, warum nicht auch in eine ferne Zukunft? Die Macht der Vorstellungskraft ist eine Realität, und der Schüler muss lernen, sie zu benutzen, um seine Entwicklung zu beschleunigen. ------------- * Vgl. Band 28 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/17-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 16. Oktober 2026 Wie viele Leute beklagen sich, dass die menschliche Natur sündhaft sei und sie in sich die Keime des Bösen trage. Man sollte sich aber nicht beklagen, sondern einfach nur arbeiten. Ob es sich nun um Eitelkeit, Hochmut, Zorn, Eifersucht oder Sinnlichkeit handelt – alle Fehler müssen zur Arbeit eingespannt werden. Das ist die einzig richtige Sichtweise, die einzig gute Lösung. Nur die Arbeit zählt, kümmert euch nicht um den Rest. Eure Qualitäten und Fehler sind zweitrangig. Habt ihr einmal herausgefunden, was die beste Arbeit ist, und habt ihr euch entschlossen, euch ihr ernsthaft zu widmen, werden die einen wie die anderen eure besten Diener. Nehmen wir ein sehr einfaches Beispiel. Ihr wollt ein Gewicht anheben. Alle Energien, die als Kraft in eurem physischen Körper stecken, sind da, um euch zur Hand zu gehen: Haben die aber nicht den Wunsch, irgendetwas zu tun, sind all eure Organe kraftlos. Die Arbeit setzt alle eure Potentiale frei. So kann ein Krimineller durch Arbeit letztendlich die tugendhaftesten Menschen an Großzügigkeit, Geduld und Güte übertreffen. Dagegen tun jene, die für die Besten gehalten werden, nichts Großartiges, denn sie denken nicht an die Arbeit.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/16-oktober-2026/
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13
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 15. Oktober 2026 Die Menschen haben es sich zur Gewohnheit gemacht, ihren Intellekt derart zu beschäftigen – und oft so ungeordnet zu beschäftigen –, dass es ihnen nicht mehr gelingt, ihre Gedanken zu beherrschen. Gerade diese ungeordneten, disharmonischen Gedanken hindern sie daran, sich über die Astral- und Mentalebene hinaus zu erheben und den Himmel zu spüren. Wer die Wirklichkeit der geistigen Welt kosten will, muss lernen, seine Gedanken anzuhalten. Die Weisen Indiens haben gesagt, der Intellekt sei der Mörder der Wirklichkeit. Und das ist wahr. Mit dem Intellekt kann man viel über die Oberfläche der Dinge erfahren, man wird jedoch nie die Wirklichkeit, die Quintessenz kennen lernen. Dem Herzen ist die Fähigkeit gegeben, die Wirklichkeit zu durchdringen. Doch für die Eingeweihten ist das Herz weder das physische Herz noch das Gefühl. Sprechen sie von der Intelligenz des Herzens, so meinen sie in Wirklichkeit die Seele, die allein die Fähigkeit besitzt, die tiefe Wirklichkeit der Dinge zu spüren.* ------------- * Vgl. Band 18 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/15-oktober-2026/
793
14
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 14. Oktober 2026 Jedes menschliche Wesen besitzt physisch die beiden Prinzipien Männlich und Weiblich. Diese beiden Prinzipien finden sich im Mund. Die Zunge ist das männliche Prinzip, die beiden Lippen das weibliche Prinzip, und ihr Kind ist das Wort. Deshalb liegt die einzig wirkliche Macht des Menschen im Wort. Schaut, allein durch sein Wort kann er ebenso viele Ergebnisse erzielen wie durch jedes andere materielle Mittel. Er kann aufbauen und zerstören, er kann vereinigen und trennen, er kann Frieden herstellen oder einen Krieg auslösen, er kann heilen oder krank machen. Als der ursprüngliche Androgyn sich zweigeteilt hat, hat – symbolisch ausgedrückt – die Frau die Lippen behalten, das weibliche Prinzip, und der Mann die Zunge, das männliche Prinzip. Um nun ihre ursprüngliche Macht wiederfinden zu können, versuchen sie, sich zu vereinigen. Ja, dort liegt der ferne Ursprung dieses Antriebs, der bewirkt, dass Männer und Frauen sich suchen. Selbst wenn man sieht, wie diese Suche oft die Form von Vergnügung oder Zerstreuung annimmt, so ist doch ihr tiefer Sinn, die Einheit des göttlichen WORTES wiederzufinden, die Einheit des Schöpferprinzips, welches Männlich und Weiblich ist.* ------------- * Vgl. Band 8 »Sprache der Symbole, Sprache der Natur«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/14-oktober-2026/
542
15
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 13. Oktober 2026 Um zu verstehen, was Liebe wirklich ist, muss man zuerst anerkennen, dass sie – im Gegensatz zu dem, was die meisten Menschen glauben – kein Gefühl ist, sondern ein Bewusstseinszustand, unabhängig von Wesen und Umständen. Das Gefühl ist zwangsläufig Schwankungen unterworfen, abhängig davon, an welche Person es gerichtet ist. Lieben heißt also nicht, ein Gefühl für jemanden zu empfinden, sondern alles mit Liebe zu tun: mit Liebe sprechen, gehen, essen, atmen, lernen… Es bedeutet, all seine Organe, all seine Zellen und all seine Fähigkeiten aufeinander abgestimmt zu haben, damit sie in Licht und Frieden im Einklang schwingen. Dann sind alle Äußerungen unseres Wesens von göttlichen Schwingungen und Fluida durchdrungen. Die Liebe ist ein dauerhafter Bewusstseinszustand: Tag und Nacht lebt der Mensch in diesem Zustand der Entzückung, der Herzensfreude, wo alles, was er tut, eine Melodie ist.* ------------- * Vgl. Band 205 »Die Sexualkraft oder der geflügelte Drache«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/13-oktober-2026/
566
16
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 12. Oktober 2026 Was wir Leben nennen, ist nichts anderes als das Ergebnis des Austausches, den wir mit der Natur vollziehen. Das Leben besteht nur aus Austausch. Die offensichtlichsten Äußerungen von Austausch sind die Ernährung und die Atmung. Und wenn sie gestört sind, folgt daraus Schwächung, Krankheit und Tod. Aber der Austausch, den man zum Leben braucht, beschränkt sich nicht auf Ernährung und Atmung, oder besser gesagt, er besteht aus Ernährung und Atmung, jedoch nicht nur auf der körperlichen Ebene. Ernährung und Atmung sind ein Symbol des Austausches, den wir auch mit den verschiedenen Regionen des Universums vollziehen müssen, um unsere feinstofflichen Körper zu ernähren: Äther-, Astral-, Mental-, Kausal-, Buddhi- und Atmankörper. Wenn ihr einmal versteht, wie man im Universum die entsprechende Nahrung für die verschiedenen Körper finden kann, empfindet ihr euer Leben als eine grenzenlose Symphonie. Man muss jedoch damit beginnen, die Verbindungen wiederherzustellen, damit die Energieströme zwischen euch und dem Universum fließen können. Und dieses Wiederherstellen der Verbindungen kann nur durch Gedankenarbeit geschehen.* ------------- * Vgl. Band 16 »Alchimie und Magie der Ernährung – Hrani-Yoga«, Kapitel 14, Teil 2 https://prosveta.de/tagesgedanken/12-oktober-2026/
742
17
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 11. Oktober 2026 Viele Menschen haben eine außergewöhnliche Freude daran, nur die negativsten und geschmacklosesten Einzelheiten ihres Daseins zu erzählen und sind danach erstaunt, dass ihre Freunde sie meiden oder verlassen. Was für ein dummes Verhalten. Es wäre besser, all diese Einzelheiten zu verschweigen. Sagt euch immer, dass die anderen euch nicht besonders helfen können, eure Probleme zu lösen. Sie haben bereits ihre eigenen, die sie selbst nur unter Schwierigkeiten zu lösen vermögen. Warum solltet ihr also die eurigen vor ihnen ausbreiten? Ihr verliert nicht nur eure Zeit, indem ihr unnötigerweise eure Angelegenheiten erzählt, sondern sinkt auch im Ansehen eurer Freunde. Sie schätzen euch nicht mehr. Sie merken, dass ihr weder Weisheit noch Selbstbeherrschung besitzt und lassen euch fallen. Wollt ihr eure Freunde nicht verlieren, verschweigt ihnen euren Kummer, sagt ihnen nichts, beklagt euch nicht. Lernt nur, euch mit allen himmlischen Mächten zu verbinden, mit allen lichtvollen Wesen, die darauf warten, euch zu helfen, und die euch auch wirklich helfen werden.* ------------- * Vgl. Band 28 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/11-oktober-2026/
718
18
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 10. Oktober 2026 Das Schlechte und das Gute sind derart miteinander verwoben, dass man gründlich darüber nachdenken muss, bevor man sie trennen will. Jede vorzeitige Trennung ist ein Losreißen, ein Zerreißen. Die Kunst der Trennung ist das Schwierigste. Die Eingeweihten haben sich das Wissen um diese Kunst in der Natur angeeignet. Man kann eine Nuss nicht von ihrer Schale trennen, doch die Natur weiß, wie man das macht. Sie lässt die Frucht reifen, dann löst sich die Schale von selbst und fällt herunter. Diese Trennung ist das Zeichen der Reife. Das Kind ist im Bauch seiner Mutter festgemacht, man kann es nicht frühzeitig losreißen, sonst bedeutet das für beide den Tod. Man wartet, bis »die Frucht fällt«, und dann kann man die Verbindung zwischen Mutter und Kind durchtrennen. Die Eingeweihten, die die Natur beobachtet haben, sagen: »Eure Seele ist gefangen. Um sie zu befreien, muss man sie von der dichten Materie, die sie umgibt, trennen. Aber dazu müsst ihr warten, bis sie reif ist.« Der Herbst ist die beste Zeit, um über die wahre Befreiung nachzudenken.* ------------- * Vgl. Band 32 »Die Früchte des Lebensbaums«, Kapitel 17. https://prosveta.de/tagesgedanken/10-oktober-2026/
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19
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 9. Oktober 2026 Binah ist die erste Sephira auf der linken Säule des Lebensbaumes, der Säule der Strenge, die das weibliche Prinzip in der Schöpfung darstellt. Gott offenbart sich hier unter dem Namen Jehova. Er ist der schreckliche Gott, der sich Moses offenbart hat. Im ganzen Alten Testament ertönen seine Wutausbrüche, seine Drohungen und seine Verwünschungen, die die Menschen bis in die vierte Generation treffen sollten. Ihr fragt euch: »Aber wie kann dieser Gott eine weibliche Kraft sein?« Weil diese weibliche Kraft in Wirklichkeit die Natur repräsentiert. Ihr werdet diese Idee besser verstehen, wenn ihr darüber nachdenkt, was die Natur wirklich ist, nämlich eine unerbittliche Mutter. Die Natur hat Gesetze geschaffen. Wenn ihr sie überschreitet, werdet ihr auf die eine oder andere Art bestraft. Als Folge davon wird diese Bestrafung selbst eure Kinder und Enkel treffen. Nehmen wir eines der bekanntesten Beispiele, den Alkoholismus. Wer im Übermaß Alkohol trinkt, zieht nicht nur seine physische und psychische Gesundheit in Mitleidenschaft, sondern übergibt seiner Nachkommenschaft ein belastetes Erbe. Mit anderen Exzessen und Übertretungen ist es dasselbe. Seht, wie klar das ist.* ------------- * Vgl. Band 236 »Weisheit aus der Kabbala«, Kapitel 15. https://prosveta.de/tagesgedanken/9-oktober-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 8. Oktober 2026 Warum flüchten so viele Menschen in Schwäche, Sentimentalität und Gefühlsduselei? Anstatt zu reagieren, indem sie nachdenken, überlegen und nach Lösungen suchen, nehmen sie eine passive Haltung ein. Sie beklagen sich und tun alles, damit man sie bedauert: »Ah, ich verstehe, du bist ja so unglücklich!« Und dann weinen sie doppelt so viel. Sie sind wie Kinder. Ein Kind fällt hin, fängt an zu weinen, und wenn ihr zu ihm sagt: »Oh mein Schatz, du hast dir wehgetan, das ist schlimm«, dann wird sich sein Weinen verdoppeln. Sagt ihr ihm aber: »Sieh, das ist nicht schlimm, du hast nichts, du wirst weiterspielen«, so ist es vorbei, es wischt sich die Tränen ab und vergisst sein Wehwehchen sofort. Und wie viele Erwachsene sind wie diese Kinder! Wegen jeder Kleinigkeit fangen sie an zu weinen, und die anderen, unwissend wie sie sind und im Glauben, ihnen Gutes zu tun, fangen an, sie zu trösten. Was soll all das nun heißen? Man muss intelligent sein, wenn man den Menschen helfen will, sonst treibt man sie weiter in ihre Schwächen hinein.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 4 https://prosveta.de/tagesgedanken/8-oktober-2026/
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