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Prosveta Verlag

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Hier gibt es Neuigkeiten, Leseproben und Schmankerl aus dem Prosveta Verlag Deutschland. Unsere Bücher und Informationen über Omraam Mikhael Aivanhov findet ihr hier: www.prosveta.de Impressum: www.prosveta.de/impressum

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 17. Juni 2026 Der Mensch empfindet die größte Freude, wenn er etwas erschafft, weil er sich in diesem Moment der Essenz Gottes nähert. Gott erschafft und der Mensch, der nach Seinem Bild gemacht ist, ist auch ein Schöpfer. Es gibt natürlich kein gemeinsames Maß zwischen den Schöpfungen des Menschen und denjenigen Gottes, aber das ist nicht wichtig, im Prinzip gibt es keinen Unterschied: Der Mensch ist ein Schöpfer wie Gott. Und da das größte Glück im schöpferischen Tun liegt, ist es den Künstlern gegeben, die größten Glücksgefühle zu empfinden. »Und was ist mit den Mystikern und Gelehrten?« werdet ihr sagen. In dem Maße, in welchem die Gelehrten und Mystiker Schöpfer sind, können sie natürlich genauso glücklich wie die Künstler sein. Ihr wendet ein, dass ihr viele unglückliche Künstler gekannt habt. Ja, aber man muss verstehen: Wenn man vom Glück des Künstlers spricht, bedeutet dies, dass der Künstler in dem Moment, in dem er erschafft, während der schöpferischen Handlung, wirklich glücklich ist – und als Künstler kann man außerdem auch jeden beliebigen Menschen bezeichnen, der dabei ist, etwas zu erschaffen.* ------------- * Vgl. Band 18 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/17-juni-2026/

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 16. Juni 2026 Jesus sagte: »Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.« (Joh. 17, 3) Um den Herrn zu erkennen, muss man mit Ihm verschmelzen. Aber eine Verschmelzung kann nicht zwischen Dingen verschiedenartiger Materie oder Dichte stattfinden. Nehmt beispielsweise ein bisschen Quecksilber, verteilt davon ein paar feine Tröpfchen und bringt sie dann wieder zusammen. Sie bilden wieder einen einzigen Tropfen. Ihr habt sicherlich alle dieses Experiment gemacht. Nehmt jetzt aber einmal an, ihr lasst Staub auf diese Tröpfchen kommen. Was immer ihr dann auch tut, sie bleiben getrennt. Das geschieht auch mit uns. Der Herr ist von einer solchen Herrlichkeit, einer solchen Reinheit, von einer solchen Unermesslichkeit… wie könnten wir mit Ihm verschmelzen, wenn wir unrein, lasterhaft und böse bleiben? Deswegen müssen wir immer daran denken, uns zu reinigen, um alle schmutzigen Schichten zu entfernen, die die Verschmelzung verhindern. Sich reinigen bedeutet, Opfer bringen, verzichten, es bedeutet, dass man lernt, sich zu bemeistern, sich zu kontrollieren. In dem Moment können wir tatsächlich mit den göttlichen Schwingungen in Verbindung kommen. Aufgrund dieses reinen und intensiven Lebens gelingt es uns, sie aufzufangen.* ------------- * Vgl. Band 222 »Die Psyche des Menschen«, Kapitel 13. https://prosveta.de/tagesgedanken/16-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 15. Juni 2026 Ihr trefft Vorbereitungen für eine Reise, eine Geschäftsverbindung, einen Wohnungswechsel. Selbst wenn euch diese Vorbereitungen günstig erscheinen, gibt es in Wirklichkeit immer etwas, das euch entgeht, und zwar die weitreichenden Folgen eurer Unternehmung. Oder nehmen wir an, ihr wollt jemandem schaden, den ihr als Konkurrenten, Rivalen oder Gegner betrachtet, und es gelingt euch. In Wahrheit könnt ihr nicht wissen, ob ihr ihm wirklich etwas Schlechtes angetan habt. Wie viele, denen jemand schaden wollte, hatten im Gegenteil durch eine ganze Kette von Umständen letztendlich Glück und Erfolg! Man muss mit dem Urteil, ob etwas gut oder schlecht ist, warten. Die Zeit wird uns sagen, ob es wirklich gut oder schlecht war. Man kann diese Frage nur verstehen, wenn man Beispiele aus seinem eigenen Leben und aus der Geschichte der Menschheit studiert.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 7. https://prosveta.de/tagesgedanken/15-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 14. Juni 2026 Eure Freiheit ist davon abhängig, auf welcher Stufe der Evolutionsleiter ihr euch befindet. Befindet ihr euch auf der unteren Stufe der Leiter, habt ihr überhaupt keine Freiheit. Sind die Tiere frei? Und die Pflanzen? Die Steine?… Selbst unter den Menschen sind viele nicht frei. Sie werden von anderen getrieben, beeinflusst, von Menschen oder von Wesen der unsichtbaren Welt. Sie entscheiden nicht selbst. Um frei zu sein, muss man bis zu Gott aufsteigen. Nur auf dem Gipfel ist man frei, sonst nicht. Allein der Herr ist frei. Alle anderen Geschöpfe sind nicht frei, nicht einmal die Erzengel. Sie sind in die Seele Gottes eingetaucht und stehen unter Seinem Einfluss. Sie sind frei in der Freiheit des Herrn, aber nicht frei in Bezug auf Ihn. Nur Gott ist frei, und in dem Maße, in dem sie sich Gott nähern, sind die Geschöpfe frei in Seiner Freiheit, jedoch nicht anders.* ------------- * Vgl. Band 17 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/14-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 13. Juni 2026 Wie viele Philosophen, Dichter und Mystiker haben gesagt, das Leben sei ein Traum. Aber nur weil das Leben ein Traum ist, gibt es keinen Grund, sich gehen zu lassen und vor sich hin zu dösen, wie es viele Leute tun. Sie verlangen dies und wünschen das… aber diese zusammenhanglosen Träume ohne Hand und Fuß, einzig von Sinnlichkeit, Launen oder Faulheit inspiriert, sind nicht ratsam. Man kann natürlich träumen und soll sogar Träume haben, aber unter der Bedingung, dass es bewusste, göttliche Träume sind, immer im Sinn des Guten und des Lichts, Träume vom Reich Gottes auf Erden, von der Vorstellung, dass endlich alle Menschen frei in Liebe und Frieden leben. Wenn viele Männer und Frauen diese Träume oft hegen könnten, trügen sie schneller zu deren Verwirklichung bei. Von jedem Einzelnen von uns hängt es ab, herrliche Bilder zu erschaffen, die zur Umwandlung des Menschengeschlechts beitragen.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 13. https://prosveta.de/tagesgedanken/13-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 12. Juni 2026 Die Wahrheit ist, dass der Mensch sich als geistiges Wesen noch nicht wirklich in seinem Körper niedergelassen hat. Der Körper schleppt den Geist mit sich, dieser ist in ihm begraben, erdrückt, manchmal gar erstickt, aber er wohnt nicht wirklich in ihm. Der Geist kann sich nur in einer ihm würdigen Wohnstätte niederlassen. Bis sie so weit ist, geht der Geist (oder vielmehr, was man für den Geist hält) mit dem Körper spazieren, genau wie ein Mann und eine Frau Arm in Arm herumschwanken… Was für ein Schauspiel! Aber das ist genau die Situation des Menschen, der noch nicht begriffen hat, dass er eine Arbeit an sich selbst machen muss. Und was ist das für eine Arbeit? Das göttliche Prinzip in sich befreien, damit es sich so hoch wie möglich aufschwingen kann und bei seiner Rückkehr, wenn es wieder herabkommt, seine Wohnstätte reinigt und erhellt. Diese Wohnstätte ist der physische Körper, aber auch der Astral- und der Mentalkörper, durch die unser Geist sich eines Tages manifestieren soll.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 14. https://prosveta.de/tagesgedanken/12-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 11. Juni 2026 Gewöhnt euch daran, euch jeden Tag einige Augenblicke mit der göttlichen Welt zu verbinden, anstatt eure Zeit mit Lesen zu verbringen oder da und dorthin zu laufen, um wieder etwas Neues zu erfahren. Was ihr auf diese Weise gewinnen werdet, könnt ihr überall mit euch nehmen, sogar in die andere Welt, es kann euch durch nichts genommen werden. Alles, was ihr in den Büchern findet, alles Wissen, das ihr erwerben könnt, wird euch niemals wirklich gehören. Wenn ihr die Erde verlasst, müsst ihr sie zurücklassen, und wenn ihr wiederkommt, seid ihr gezwungen, von Neuem zu lernen. Wer auf die Erde kommt, bringt nur das mit, was er sich selbst wirklich erarbeitet hat, alles andere wurde ihm genommen, weil es ihm nicht gehörte. Er hatte es von anderen genommen. Natürlich wird er dank dieser »Leihgaben« für sein kurzes Erdendasein von den Vorteilen der Erde profitieren, von Komplimenten, Ovationen, Applaus von Leuten, die nicht besonders aufgeklärt sind. Zum Zeitpunkt des Todes wird er sich jedoch arm und nackt wiederfinden und wieder arm und nackt auf die Erde zurückkommen.* ------------- * Vgl. Band 18 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/11-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 10. Juni 2026 Die Haut, die Ohren, die Augen, die Nase usw. sind Organe, die uns gestatten, mit der physischen Welt in Kontakt zu treten. Wenn eines dieser Organe beschädigt ist, können wir unsere Arbeit nicht korrekt ausführen.* Und was für die physische Ebene gilt, gilt auch für die spirituelle Ebene. Wenn wir die Organe, die dafür bestimmt sind, uns mit der spirituellen Ebene in Kontakt zu bringen, nicht entwickelt haben, haben wir keinerlei Mittel, diese kennenzulernen. Und das trifft für die meisten Menschen zu. Sie haben diese Organe noch nicht entwickelt und geben sich deswegen mit der Aussage zufrieden: »Solange ich es nicht fühle, existiert es nicht.« Dennoch haben uns wissenschaftliche Apparate seit langem gezeigt, dass sich unzählige Ton- und Lichtschwingungen jenseits oder außerhalb unserer Wahrnehmung befinden. Der Mensch ist also begrenzt in seinen Wahrnehmungen, aber in seinem Urteilsvermögen ist er noch begrenzter. Er sollte nun wenigstens seine Grenzen anerkennen, denn die Existenz dessen zu leugnen, was er mit seinen physischen Augen nicht sieht oder mit seinen physischen Ohren nicht hört, kann nur seine Entwicklung verzögern. ------------- * Vgl. Band 240 »Söhne und Töchter Gottes«, Kapitel 12. https://prosveta.de/tagesgedanken/10-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 9. Juni 2026 Ein Mensch liegt da, ausgestreckt auf dem Boden. Ihr seht ihn, ihr könnt ihn sogar berühren. Aber er ist tot, etwas Unsichtbares hat ihn verlassen, dieses »Etwas«, was ihn laufen, lieben, sprechen und denken ließ. Ihr könnt sämtliche Nahrung und alle Schätze der Welt neben ihn stellen und ihm sagen: »All das ist für dich, mein Guter, freue dich!« Nichts zu machen, er rührt sich nicht. Nun, wie kann man dann die Existenz einer unsichtbaren Welt in Frage stellen? Die sichtbare Welt – hier der Körper – ist nichts, wenn sie nicht von der unsichtbaren Welt belebt und gestützt wird. Hinter dem Sichtbaren muss man immer das Unsichtbare suchen. Wenn die Welt für uns existiert, wenn wir den Himmel und die Sonne sehen können, so dank dieses unsichtbaren Prinzips in uns, das uns ermöglicht, sie durch diese sichtbaren Instrumente – unsere Augen – zu entdecken. Wenn dieses unsichtbare Prinzip nicht da wäre, würden unsere Augen, obwohl sie vorhanden sind, uns nichts nützen, wir würden nichts sehen. Die sichtbare Welt ist nur die Hülle für die unsichtbare Welt, ohne die wir nichts von all dem erkennen würden, was um uns herum existiert.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 1. https://prosveta.de/tagesgedanken/9-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 8. Juni 2026 Die unterschiedlichen Praktiken, die in den Religionen der ganzen Welt vorgeschrieben sind (Fasten, Waschungen, Gebete…), haben die Aufgabe, die Menschen vorzubereiten, damit sie die Strömungen und Botschaften des Himmels richtig empfangen können. In Wirklichkeit ist das Wesentliche dabei natürlich nicht der Akt des Fastens oder des Sich-Zurückziehens selbst. Das Wesentliche ist, eine innere Arbeit der Ablösung und Reinigung vorzunehmen, seine Gedanken und Gefühle und Handlungen zu verbessern. Wer nicht entschlossen ist, diese Arbeit zu tun, täte besser daran, sich nicht um Spiritualität zu kümmern, sonst wird er eine Gefahr für sich selbst und die anderen. Solange man sich nicht seiner Vorurteile, seiner niederen Neigungen entledigt, gibt es nichts Schlimmeres, als sich für einen Boten, ein Instrument des Himmels zu halten. So musste man mit ansehen, wie manche Leute letztlich zu Peinigern ihrer Familie oder selbst ihres Volkes geworden sind. Nur derjenige, der wirklich rein und uneigennützig ist, kann behaupten, ein Bote des Himmels zu sein.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 7. https://prosveta.de/tagesgedanken/8-juni-2026/
508
11
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 7. Juni 2026 Dank seiner feinstofflichen Körper ist der Mensch mit dem ganzen Kosmos in Verbindung. Er lebt und schwingt mit der Universalseele, mit allen Generationen der fernen Vergangenheit, er ist in Kontakt mit der Welt der Ideen, der Archetypen, der Gesetze, Kräfte und Wahrheiten. Diese Welt kann sich in ihm in Form von Bildern und Symbolen spiegeln. Wenn ihr über bestimmte sehr hohe Wahrheiten meditiert, die der Kausalebene angehören, entsteht eine Bewegung in den Tiefen eures Unterbewusstseins. In dem Moment erscheint eine Form, die Form eines Wesens, eines Objekts oder einer geometrischen Figur. Auf diese Weise erklären sich Wahrträume und prophetische Visionen. Wenn ihr selbst die genaue Entsprechung finden müsstet, würde euch das nie gelingen, weil es Tausende symbolischer Formen gibt. Nur die Natur kennt die Entsprechung zwischen den Dingen und zeigt eurem Geist ein Bild, das genau dem Thema entspricht, auf das ihr euch konzentriert.* ------------- * Vgl. Band 202 »Der Mensch erobert sein Schicksal«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/7-juni-2026/
522
12
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 6. Juni 2026 In allen Ländern ist es Sitte, den Menschen, die man besucht, Geschenke mitzubringen. Das ist eine sehr alte Tradition, die auf dem Gesetz beruht, niemals jemandem mit leeren Händen gegenüberzutreten. Man muss den anderen immer mit dem Wunsch begegnen, ihnen etwas zu bringen. Deswegen ist es auch sehr wichtig, niemanden mit einem leeren Gefäß zu begrüßen, denn ihr bringt ihm Leere für den ganzen Tag. Wenn ihr einen Freund treffen wollt, haltet niemals einen leeren Korb, einen leeren Eimer oder eine leere Flasche in der Hand. Wenn ihr unbedingt ein Gefäß halten müsst, so füllt es. Es muss kein sehr kostbarer Inhalt sein, es kann Wasser sein, das ist in den Augen des Schöpfers immer noch das Kostbarste. Geht zu eurem Freund mit dem Gedanken, dass ihr ihm Gesundheit, Freude, Fülle und allen Segen bringt.* ------------- * Vgl. Band 207 »Was ist ein geistiger Meister?«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/6-juni-2026/
648
13
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 5. Juni 2026 Eure Kinder sind Träume, Gedanken, Gefühle, die ihr in der Vergangenheit hattet und denen ihr jetzt eine Form, ein Kleid gegeben habt. Ihr wisst nicht, wer ihr in der Vergangenheit wart? Nun, schaut euch eure Kinder an, und sie werden euch sagen, dass ihr sie beobachten sollt, um zu erfahren, wer ihr wirklich gewesen seid. Wenn man die Wahrheit über die Menschen wissen will, muss man ihre Kinder anschauen. Ihr wendet ein, dass ihr nicht verheiratet seid und keine Kinder habt. Da täuscht ihr euch. Auch eure Taten können eure Kinder sein. So setzt ihr täglich Kinder in die Welt. Jesus hat gesagt, dass man einen Baum an seinen Früchten erkennt. Wenn eure Früchte scharf, bitter und sauer sind, beweist dies, dass in eurem Innern die Mutter (das Herz) und der Vater (der Intellekt) fehlerhaft sind. Die Handlung ist ein Kind, das nur dann göttlich sein kann, wenn der Vater und die Mutter es auf göttliche Weise gezeugt haben.* ------------- * Vgl. Band 4 »Das Senfkorn – Symbole im Neuen Testament«, Kapitel 12. https://prosveta.de/tagesgedanken/5-juni-2026/
477
14
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 4. Juni 2026 Bildet euch nicht ein, es genüge, in einer spirituellen Lehre zu sein, damit all eure Probleme gelöst werden. Nein, das genügt nicht. Um seine Probleme zu lösen, muss man sich eine genaue innere Arbeit vornehmen, ein Programm, das man realisieren will. Wenn ihr euch die Erfüllung einer Aufgabe zum Ziel setzt, gibt es, auch wenn ihr dieses Ziel nicht vollständig erreicht, doch irgendwo eine eingravierte Spur, und die Kräfte des Unterbewussten werden gezwungen, durch diese Kanäle, die ihr gegraben habt, zu fließen. Hat man keine Vorbereitungen getroffen, geht das ganze Leben vorbei, ohne dass es einem gelingt, auch nur das Geringste zu verwirklichen. Wenn der Regen fällt, folgt das Wasser genau den Gräben, die ihr gezogen habt. Ihr müsst also den Boden vorbereiten und Rillen graben, damit das neue Leben in euch fließen kann.* ------------- * Vgl. Band 17 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 9. https://prosveta.de/tagesgedanken/4-juni-2026/
616
15
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 3. Juni 2026 Der Mensch muss sich immer mehr bewusst werden, dass er weit überlegenere Instrumente als seinen Intellekt zur Verfügung hat. Der Intellekt ist nur ein gutes Arbeitsinstrument für das Studium und die Erforschung der Materie, aber selbst im täglichen Leben kann uns der Intellekt nicht so gut führen, denn er hat nicht nur eine unvollständige Wahrnehmung der Wirklichkeit, sondern hat außerdem bei allem, was er unternimmt, immer einen versteckten Beweggrund, ein Interesse, eine egoistische Berechnung, die letzten Endes immer Schwierigkeiten verursachen. Kaum hat der Mensch, der sich von seinem Intellekt leiten lässt, ein Opfer gebracht, eine großzügige Geste gemacht, schon bereut er es. Er findet, dass er schön dumm war, die Ratschläge seines Herzens oder seiner Seele zu befolgen. Und wie soll sich die Brüderlichkeit zwischen allen Menschen realisieren, die Erde nur noch eine einzige Familie bilden, die ganze Welt in Frieden und Harmonie leben? Auch das kann der Intellekt nicht erfassen. Er kann sich nicht hoch genug hinaufschwingen, um die wahren Heilmittel, die echten Lösungen zu entdecken. Was er sich vorstellt, was er vorschlägt aus seiner unvollkommenen und egozentrischen Sicht der Dinge heraus, ist immer fehlerhaft und kann nur Missverständnisse provozieren.* ------------- * Vgl. Band 222 »Die Psyche des Menschen«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/3-juni-2026/
704
16
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 2. Juni 2026 Die meisten Menschen sind äußerlich ganz und gar angepasst, sie haben niemals ein menschliches Gesetz übertreten, weil sie vor einer Festnahme und Verurteilung Angst haben. Sie fürchten sich jedoch keineswegs davor, die göttlichen Gesetze zu übertreten. Dabei sind diese Gesetze in Wahrheit viel grausamer. Mit Intelligenz oder auch Glück kann man den menschlichen Gesetzen immer entkommen. Aber dem göttlichen Gesetz konnte bis jetzt noch niemand entkommen, nicht einmal die Intelligentesten und Schlauesten. Über dem Menschen mit seiner kleinen Intelligenz existiert eine andere Intelligenz, die überwacht und registriert, und deshalb werden die Übeltäter immer entdeckt und bestraft; denn ohne es zu wissen, hinterlassen sie überall Spuren. Sogar Gedanken und Gefühle hinterlassen Spuren. Ihr seid irgendwo hingegangen. Äußerlich habt ihr vielleicht nichts getan, aber ihr hattet kriminelle Gedanken, und diese Gedanken haben sich in der feinstofflichen Welt eingeprägt. Deshalb wird euch das Gesetz, das göttliche Gesetz, belangen. Auf die eine oder andere Weise werden diese kriminellen Gedanken einige Zeit später bedauernswerte Folgen für euch haben.* ------------- * Vgl. Band 211 »Die Freiheit, Sieg des Geistes«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/2-juni-2026/
417
17
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 1. Juni 2026 In den Evangelien heißt es: »Geht voran, solange ihr Licht habt, damit die Dunkelheit euch nicht überrascht. Wer in der Dunkelheit geht, weiß nicht, wohin er geht.« Das Licht erlaubt uns, uns zu orientieren und das zu finden, wonach wir suchen. Viele Menschen suchen aufrichtig nach Gott, das kann man nicht leugnen, aber sie tun es in der Nacht. Sie wollen, symbolisch gesprochen, die Sonne sehen, aber nach dem Sonnenuntergang. Wie sollen sie sie da finden? Nach einigen Untersuchungen kommen sie zu dem Schluss, dass es keine Sonne gibt. Sie sagen, diese Folgerung habe sich in 40 oder 50 Jahren konsequenter Beobachtung bestätigt und erklären im Moment des Sterbens: »Die Sonne existiert nicht. Ich habe sie nicht gefunden.« In ihrem Kern ist die gegenwärtige Kultur eine Suche in der Dunkelheit. Wenn die Menschen die Sonne, d.h. den Sinn des Lebens, nicht finden, so deshalb, weil sie ein Nachtleben führen und sich im Moment des Sonnenaufgangs schlafen legen… um sie nicht zu sehen.* ------------- * Vgl. Band 1 »Das geistige Erwachen«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/1-juni-2026/
634
18
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 31. Mai 2026 Wenn man das Böse dem Bösen, den Hass dem Hass, die Gewalt der Gewalt gegenüberstellt, setzt man eine sehr alte Philosophie in Gang, die keine guten Ergebnisse hervorbringen kann. Nur durch Güte leistet man dem Bösen Widerstand, durch Liebe vertreibt man den Hass, durch den Frieden bekämpft man die Gewalt. Man muss dieses Gesetz ein für alle Mal verstehen: Allein das Gute kann gegen das Böse kämpfen, denn das Gute besteht aus einer unsterblichen Materie, das Böse hingegen ist aus brüchiger Materie gemacht. Jedes Wort, jede Tat aus Hass kann mit einem in die Luft geworfenen Stein verglichen werden: Je mehr Zeit vergeht, desto weniger Kraft hat er zum Aufsteigen. Ein gutes Wort hingegen, eine Tat aus Güte, kann mit einem Stein verglichen werden, den man von einem Turm herabwirft: Mit der Zeit erhöht sich seine Geschwindigkeit und Kraft. Und darin liegt das Geheimnis des Guten: Am Anfang ist es schwach, aber am Ende allmächtig. Das Böse dagegen ist am Anfang allmächtig, wird aber immer schwächer.* ------------- * Vgl. Band 227 »Goldene Regeln für den Alltag«, Kapitel 67. https://prosveta.de/tagesgedanken/31-mai-2026/
551
19
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 30. Mai 2026 Manche halten sich nach dem Lesen einiger esoterischer Schmöker, die sie mehr oder weniger gut verstanden haben, für fähig, eine Schule aufzumachen und Schüler zu haben!… Können sie diese aber wirklich aufklären, ihnen helfen, sich zu verwandeln? Oh nein, denn um die Menschen ändern zu können, muss man zunächst einmal sich selbst geändert haben. Nehmen wir ein junges Mädchen, das sich in einen jungen Alkoholiker verliebt und ihn aus der Überzeugung, dass sie ihn von seiner Sucht abbringen wird, heiratet. Es ist wunderbar, einen Menschen retten zu wollen, aber womit wird sie ihn retten? Hat sie genug Wissen? Oft rettet sie ihn nicht, sondern lässt sich selbst zum Trinken verführen! Wie viele Leute glauben, so wie sie sind, die Menschheit verwandeln zu können. Sie fragen sich nicht: »Habe ich das Wissen, habe ich die Liebe, das Licht, die Reinheit, die Willenskraft dazu?« Ihrer Meinung nach sind sie fähig. Es wird schon genügen, dass sie existieren und lebendig sind. Unglücklicherweise genügt das nicht, und man sieht sie immer wieder scheitern.* ------------- * Vgl. Band 31 »Leben und Arbeit in einer Einweihungsschule«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/30-mai-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 29. Mai 2026 Die meisten Menschen tun so, als wären sie die einzig wirklich entwickelten Geschöpfe. Unterhalb von sich ordnen sie die Tiere, die Pflanzen und die Steine ein und oberhalb von sich, irgendwo sehr weit weg, den Herrn – wenigstens dann, wenn sie an Ihn glauben! Sie wissen nichts von der Existenz all der Wesen, die die Verbindung zwischen ihnen und dem Herrn herstellen. Und selbst wenn sie von ihnen wissen, weil sie doch immerhin von den Engelshierarchien haben sprechen hören, so denken sie doch selten an sie und versuchen nicht, eine Verbindung zu ihnen zu knüpfen. Die katholischen und die orthodoxen Christen wenden sich an die Heiligen, das ist gut, aber selbst die größten Heiligen sind doch nur Menschen, und die Verehrung, die ihnen entgegengebracht wird, erinnert oftmals an heidnische Kulte. Nehmt daher die Existenz dieser Engelshierarchien in euer Bewusstsein auf, verbindet euch mit ihnen, denn sie allein werden euch zu Gott führen* ------------- * Vgl. Band 236 »Weisheit aus der Kabbala«, Kapitel 1. https://prosveta.de/tagesgedanken/29-mai-2026/
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