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Hier gibt es Neuigkeiten, Leseproben und Schmankerl aus dem Prosveta Verlag Deutschland. Unsere Bücher und Informationen über Omraam Mikhael Aivanhov findet ihr hier: www.prosveta.de Impressum: www.prosveta.de/impressum

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 11. Juni 2026 Gewöhnt euch daran, euch jeden Tag einige Augenblicke mit der göttlichen Welt zu verbinden, anstatt eure Zeit mit Lesen zu verbringen oder da und dorthin zu laufen, um wieder etwas Neues zu erfahren. Was ihr auf diese Weise gewinnen werdet, könnt ihr überall mit euch nehmen, sogar in die andere Welt, es kann euch durch nichts genommen werden. Alles, was ihr in den Büchern findet, alles Wissen, das ihr erwerben könnt, wird euch niemals wirklich gehören. Wenn ihr die Erde verlasst, müsst ihr sie zurücklassen, und wenn ihr wiederkommt, seid ihr gezwungen, von Neuem zu lernen. Wer auf die Erde kommt, bringt nur das mit, was er sich selbst wirklich erarbeitet hat, alles andere wurde ihm genommen, weil es ihm nicht gehörte. Er hatte es von anderen genommen. Natürlich wird er dank dieser »Leihgaben« für sein kurzes Erdendasein von den Vorteilen der Erde profitieren, von Komplimenten, Ovationen, Applaus von Leuten, die nicht besonders aufgeklärt sind. Zum Zeitpunkt des Todes wird er sich jedoch arm und nackt wiederfinden und wieder arm und nackt auf die Erde zurückkommen.* ------------- * Vgl. Band 18 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/11-juni-2026/

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 10. Juni 2026 Die Haut, die Ohren, die Augen, die Nase usw. sind Organe, die uns gestatten, mit der physischen Welt in Kontakt zu treten. Wenn eines dieser Organe beschädigt ist, können wir unsere Arbeit nicht korrekt ausführen.* Und was für die physische Ebene gilt, gilt auch für die spirituelle Ebene. Wenn wir die Organe, die dafür bestimmt sind, uns mit der spirituellen Ebene in Kontakt zu bringen, nicht entwickelt haben, haben wir keinerlei Mittel, diese kennenzulernen. Und das trifft für die meisten Menschen zu. Sie haben diese Organe noch nicht entwickelt und geben sich deswegen mit der Aussage zufrieden: »Solange ich es nicht fühle, existiert es nicht.« Dennoch haben uns wissenschaftliche Apparate seit langem gezeigt, dass sich unzählige Ton- und Lichtschwingungen jenseits oder außerhalb unserer Wahrnehmung befinden. Der Mensch ist also begrenzt in seinen Wahrnehmungen, aber in seinem Urteilsvermögen ist er noch begrenzter. Er sollte nun wenigstens seine Grenzen anerkennen, denn die Existenz dessen zu leugnen, was er mit seinen physischen Augen nicht sieht oder mit seinen physischen Ohren nicht hört, kann nur seine Entwicklung verzögern. ------------- * Vgl. Band 240 »Söhne und Töchter Gottes«, Kapitel 12. https://prosveta.de/tagesgedanken/10-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 9. Juni 2026 Ein Mensch liegt da, ausgestreckt auf dem Boden. Ihr seht ihn, ihr könnt ihn sogar berühren. Aber er ist tot, etwas Unsichtbares hat ihn verlassen, dieses »Etwas«, was ihn laufen, lieben, sprechen und denken ließ. Ihr könnt sämtliche Nahrung und alle Schätze der Welt neben ihn stellen und ihm sagen: »All das ist für dich, mein Guter, freue dich!« Nichts zu machen, er rührt sich nicht. Nun, wie kann man dann die Existenz einer unsichtbaren Welt in Frage stellen? Die sichtbare Welt – hier der Körper – ist nichts, wenn sie nicht von der unsichtbaren Welt belebt und gestützt wird. Hinter dem Sichtbaren muss man immer das Unsichtbare suchen. Wenn die Welt für uns existiert, wenn wir den Himmel und die Sonne sehen können, so dank dieses unsichtbaren Prinzips in uns, das uns ermöglicht, sie durch diese sichtbaren Instrumente – unsere Augen – zu entdecken. Wenn dieses unsichtbare Prinzip nicht da wäre, würden unsere Augen, obwohl sie vorhanden sind, uns nichts nützen, wir würden nichts sehen. Die sichtbare Welt ist nur die Hülle für die unsichtbare Welt, ohne die wir nichts von all dem erkennen würden, was um uns herum existiert.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 1. https://prosveta.de/tagesgedanken/9-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 8. Juni 2026 Die unterschiedlichen Praktiken, die in den Religionen der ganzen Welt vorgeschrieben sind (Fasten, Waschungen, Gebete…), haben die Aufgabe, die Menschen vorzubereiten, damit sie die Strömungen und Botschaften des Himmels richtig empfangen können. In Wirklichkeit ist das Wesentliche dabei natürlich nicht der Akt des Fastens oder des Sich-Zurückziehens selbst. Das Wesentliche ist, eine innere Arbeit der Ablösung und Reinigung vorzunehmen, seine Gedanken und Gefühle und Handlungen zu verbessern. Wer nicht entschlossen ist, diese Arbeit zu tun, täte besser daran, sich nicht um Spiritualität zu kümmern, sonst wird er eine Gefahr für sich selbst und die anderen. Solange man sich nicht seiner Vorurteile, seiner niederen Neigungen entledigt, gibt es nichts Schlimmeres, als sich für einen Boten, ein Instrument des Himmels zu halten. So musste man mit ansehen, wie manche Leute letztlich zu Peinigern ihrer Familie oder selbst ihres Volkes geworden sind. Nur derjenige, der wirklich rein und uneigennützig ist, kann behaupten, ein Bote des Himmels zu sein.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 7. https://prosveta.de/tagesgedanken/8-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 7. Juni 2026 Dank seiner feinstofflichen Körper ist der Mensch mit dem ganzen Kosmos in Verbindung. Er lebt und schwingt mit der Universalseele, mit allen Generationen der fernen Vergangenheit, er ist in Kontakt mit der Welt der Ideen, der Archetypen, der Gesetze, Kräfte und Wahrheiten. Diese Welt kann sich in ihm in Form von Bildern und Symbolen spiegeln. Wenn ihr über bestimmte sehr hohe Wahrheiten meditiert, die der Kausalebene angehören, entsteht eine Bewegung in den Tiefen eures Unterbewusstseins. In dem Moment erscheint eine Form, die Form eines Wesens, eines Objekts oder einer geometrischen Figur. Auf diese Weise erklären sich Wahrträume und prophetische Visionen. Wenn ihr selbst die genaue Entsprechung finden müsstet, würde euch das nie gelingen, weil es Tausende symbolischer Formen gibt. Nur die Natur kennt die Entsprechung zwischen den Dingen und zeigt eurem Geist ein Bild, das genau dem Thema entspricht, auf das ihr euch konzentriert.* ------------- * Vgl. Band 202 »Der Mensch erobert sein Schicksal«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/7-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 6. Juni 2026 In allen Ländern ist es Sitte, den Menschen, die man besucht, Geschenke mitzubringen. Das ist eine sehr alte Tradition, die auf dem Gesetz beruht, niemals jemandem mit leeren Händen gegenüberzutreten. Man muss den anderen immer mit dem Wunsch begegnen, ihnen etwas zu bringen. Deswegen ist es auch sehr wichtig, niemanden mit einem leeren Gefäß zu begrüßen, denn ihr bringt ihm Leere für den ganzen Tag. Wenn ihr einen Freund treffen wollt, haltet niemals einen leeren Korb, einen leeren Eimer oder eine leere Flasche in der Hand. Wenn ihr unbedingt ein Gefäß halten müsst, so füllt es. Es muss kein sehr kostbarer Inhalt sein, es kann Wasser sein, das ist in den Augen des Schöpfers immer noch das Kostbarste. Geht zu eurem Freund mit dem Gedanken, dass ihr ihm Gesundheit, Freude, Fülle und allen Segen bringt.* ------------- * Vgl. Band 207 »Was ist ein geistiger Meister?«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/6-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 5. Juni 2026 Eure Kinder sind Träume, Gedanken, Gefühle, die ihr in der Vergangenheit hattet und denen ihr jetzt eine Form, ein Kleid gegeben habt. Ihr wisst nicht, wer ihr in der Vergangenheit wart? Nun, schaut euch eure Kinder an, und sie werden euch sagen, dass ihr sie beobachten sollt, um zu erfahren, wer ihr wirklich gewesen seid. Wenn man die Wahrheit über die Menschen wissen will, muss man ihre Kinder anschauen. Ihr wendet ein, dass ihr nicht verheiratet seid und keine Kinder habt. Da täuscht ihr euch. Auch eure Taten können eure Kinder sein. So setzt ihr täglich Kinder in die Welt. Jesus hat gesagt, dass man einen Baum an seinen Früchten erkennt. Wenn eure Früchte scharf, bitter und sauer sind, beweist dies, dass in eurem Innern die Mutter (das Herz) und der Vater (der Intellekt) fehlerhaft sind. Die Handlung ist ein Kind, das nur dann göttlich sein kann, wenn der Vater und die Mutter es auf göttliche Weise gezeugt haben.* ------------- * Vgl. Band 4 »Das Senfkorn – Symbole im Neuen Testament«, Kapitel 12. https://prosveta.de/tagesgedanken/5-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 4. Juni 2026 Bildet euch nicht ein, es genüge, in einer spirituellen Lehre zu sein, damit all eure Probleme gelöst werden. Nein, das genügt nicht. Um seine Probleme zu lösen, muss man sich eine genaue innere Arbeit vornehmen, ein Programm, das man realisieren will. Wenn ihr euch die Erfüllung einer Aufgabe zum Ziel setzt, gibt es, auch wenn ihr dieses Ziel nicht vollständig erreicht, doch irgendwo eine eingravierte Spur, und die Kräfte des Unterbewussten werden gezwungen, durch diese Kanäle, die ihr gegraben habt, zu fließen. Hat man keine Vorbereitungen getroffen, geht das ganze Leben vorbei, ohne dass es einem gelingt, auch nur das Geringste zu verwirklichen. Wenn der Regen fällt, folgt das Wasser genau den Gräben, die ihr gezogen habt. Ihr müsst also den Boden vorbereiten und Rillen graben, damit das neue Leben in euch fließen kann.* ------------- * Vgl. Band 17 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 9. https://prosveta.de/tagesgedanken/4-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 3. Juni 2026 Der Mensch muss sich immer mehr bewusst werden, dass er weit überlegenere Instrumente als seinen Intellekt zur Verfügung hat. Der Intellekt ist nur ein gutes Arbeitsinstrument für das Studium und die Erforschung der Materie, aber selbst im täglichen Leben kann uns der Intellekt nicht so gut führen, denn er hat nicht nur eine unvollständige Wahrnehmung der Wirklichkeit, sondern hat außerdem bei allem, was er unternimmt, immer einen versteckten Beweggrund, ein Interesse, eine egoistische Berechnung, die letzten Endes immer Schwierigkeiten verursachen. Kaum hat der Mensch, der sich von seinem Intellekt leiten lässt, ein Opfer gebracht, eine großzügige Geste gemacht, schon bereut er es. Er findet, dass er schön dumm war, die Ratschläge seines Herzens oder seiner Seele zu befolgen. Und wie soll sich die Brüderlichkeit zwischen allen Menschen realisieren, die Erde nur noch eine einzige Familie bilden, die ganze Welt in Frieden und Harmonie leben? Auch das kann der Intellekt nicht erfassen. Er kann sich nicht hoch genug hinaufschwingen, um die wahren Heilmittel, die echten Lösungen zu entdecken. Was er sich vorstellt, was er vorschlägt aus seiner unvollkommenen und egozentrischen Sicht der Dinge heraus, ist immer fehlerhaft und kann nur Missverständnisse provozieren.* ------------- * Vgl. Band 222 »Die Psyche des Menschen«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/3-juni-2026/
526
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 2. Juni 2026 Die meisten Menschen sind äußerlich ganz und gar angepasst, sie haben niemals ein menschliches Gesetz übertreten, weil sie vor einer Festnahme und Verurteilung Angst haben. Sie fürchten sich jedoch keineswegs davor, die göttlichen Gesetze zu übertreten. Dabei sind diese Gesetze in Wahrheit viel grausamer. Mit Intelligenz oder auch Glück kann man den menschlichen Gesetzen immer entkommen. Aber dem göttlichen Gesetz konnte bis jetzt noch niemand entkommen, nicht einmal die Intelligentesten und Schlauesten. Über dem Menschen mit seiner kleinen Intelligenz existiert eine andere Intelligenz, die überwacht und registriert, und deshalb werden die Übeltäter immer entdeckt und bestraft; denn ohne es zu wissen, hinterlassen sie überall Spuren. Sogar Gedanken und Gefühle hinterlassen Spuren. Ihr seid irgendwo hingegangen. Äußerlich habt ihr vielleicht nichts getan, aber ihr hattet kriminelle Gedanken, und diese Gedanken haben sich in der feinstofflichen Welt eingeprägt. Deshalb wird euch das Gesetz, das göttliche Gesetz, belangen. Auf die eine oder andere Weise werden diese kriminellen Gedanken einige Zeit später bedauernswerte Folgen für euch haben.* ------------- * Vgl. Band 211 »Die Freiheit, Sieg des Geistes«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/2-juni-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 1. Juni 2026 In den Evangelien heißt es: »Geht voran, solange ihr Licht habt, damit die Dunkelheit euch nicht überrascht. Wer in der Dunkelheit geht, weiß nicht, wohin er geht.« Das Licht erlaubt uns, uns zu orientieren und das zu finden, wonach wir suchen. Viele Menschen suchen aufrichtig nach Gott, das kann man nicht leugnen, aber sie tun es in der Nacht. Sie wollen, symbolisch gesprochen, die Sonne sehen, aber nach dem Sonnenuntergang. Wie sollen sie sie da finden? Nach einigen Untersuchungen kommen sie zu dem Schluss, dass es keine Sonne gibt. Sie sagen, diese Folgerung habe sich in 40 oder 50 Jahren konsequenter Beobachtung bestätigt und erklären im Moment des Sterbens: »Die Sonne existiert nicht. Ich habe sie nicht gefunden.« In ihrem Kern ist die gegenwärtige Kultur eine Suche in der Dunkelheit. Wenn die Menschen die Sonne, d.h. den Sinn des Lebens, nicht finden, so deshalb, weil sie ein Nachtleben führen und sich im Moment des Sonnenaufgangs schlafen legen… um sie nicht zu sehen.* ------------- * Vgl. Band 1 »Das geistige Erwachen«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/1-juni-2026/
568
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 31. Mai 2026 Wenn man das Böse dem Bösen, den Hass dem Hass, die Gewalt der Gewalt gegenüberstellt, setzt man eine sehr alte Philosophie in Gang, die keine guten Ergebnisse hervorbringen kann. Nur durch Güte leistet man dem Bösen Widerstand, durch Liebe vertreibt man den Hass, durch den Frieden bekämpft man die Gewalt. Man muss dieses Gesetz ein für alle Mal verstehen: Allein das Gute kann gegen das Böse kämpfen, denn das Gute besteht aus einer unsterblichen Materie, das Böse hingegen ist aus brüchiger Materie gemacht. Jedes Wort, jede Tat aus Hass kann mit einem in die Luft geworfenen Stein verglichen werden: Je mehr Zeit vergeht, desto weniger Kraft hat er zum Aufsteigen. Ein gutes Wort hingegen, eine Tat aus Güte, kann mit einem Stein verglichen werden, den man von einem Turm herabwirft: Mit der Zeit erhöht sich seine Geschwindigkeit und Kraft. Und darin liegt das Geheimnis des Guten: Am Anfang ist es schwach, aber am Ende allmächtig. Das Böse dagegen ist am Anfang allmächtig, wird aber immer schwächer.* ------------- * Vgl. Band 227 »Goldene Regeln für den Alltag«, Kapitel 67. https://prosveta.de/tagesgedanken/31-mai-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 30. Mai 2026 Manche halten sich nach dem Lesen einiger esoterischer Schmöker, die sie mehr oder weniger gut verstanden haben, für fähig, eine Schule aufzumachen und Schüler zu haben!… Können sie diese aber wirklich aufklären, ihnen helfen, sich zu verwandeln? Oh nein, denn um die Menschen ändern zu können, muss man zunächst einmal sich selbst geändert haben. Nehmen wir ein junges Mädchen, das sich in einen jungen Alkoholiker verliebt und ihn aus der Überzeugung, dass sie ihn von seiner Sucht abbringen wird, heiratet. Es ist wunderbar, einen Menschen retten zu wollen, aber womit wird sie ihn retten? Hat sie genug Wissen? Oft rettet sie ihn nicht, sondern lässt sich selbst zum Trinken verführen! Wie viele Leute glauben, so wie sie sind, die Menschheit verwandeln zu können. Sie fragen sich nicht: »Habe ich das Wissen, habe ich die Liebe, das Licht, die Reinheit, die Willenskraft dazu?« Ihrer Meinung nach sind sie fähig. Es wird schon genügen, dass sie existieren und lebendig sind. Unglücklicherweise genügt das nicht, und man sieht sie immer wieder scheitern.* ------------- * Vgl. Band 31 »Leben und Arbeit in einer Einweihungsschule«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/30-mai-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 29. Mai 2026 Die meisten Menschen tun so, als wären sie die einzig wirklich entwickelten Geschöpfe. Unterhalb von sich ordnen sie die Tiere, die Pflanzen und die Steine ein und oberhalb von sich, irgendwo sehr weit weg, den Herrn – wenigstens dann, wenn sie an Ihn glauben! Sie wissen nichts von der Existenz all der Wesen, die die Verbindung zwischen ihnen und dem Herrn herstellen. Und selbst wenn sie von ihnen wissen, weil sie doch immerhin von den Engelshierarchien haben sprechen hören, so denken sie doch selten an sie und versuchen nicht, eine Verbindung zu ihnen zu knüpfen. Die katholischen und die orthodoxen Christen wenden sich an die Heiligen, das ist gut, aber selbst die größten Heiligen sind doch nur Menschen, und die Verehrung, die ihnen entgegengebracht wird, erinnert oftmals an heidnische Kulte. Nehmt daher die Existenz dieser Engelshierarchien in euer Bewusstsein auf, verbindet euch mit ihnen, denn sie allein werden euch zu Gott führen* ------------- * Vgl. Band 236 »Weisheit aus der Kabbala«, Kapitel 1. https://prosveta.de/tagesgedanken/29-mai-2026/
438
15
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 28. Mai 2026 Wenn ihr miteinander sprecht, vermeidet Kritik, wenn ihr euch der Tatsachen, die ihr berichten wollt, nicht ganz sicher seid, denn Worte bleiben niemals ohne Folgen. Wenn ihr jemanden verleumdet, erweckt ihr das Böse, sei es in ihm, in euch oder in demjenigen, der euch zuhört. Und wenn es vorkommt, dass ihr gezwungen seid, von einer Person, die falsch gehandelt hat, negativ zu sprechen, so vergesst nicht, aus pädagogischen Gründen eure Konversation mit der Erwähnung von wenigstens einer ihrer Qualitäten zu beenden… (es sollte doch wenigstens eine bei ihr zu finden sein). Die Fehler von jemandem in einer Konversation zu unterstreichen, haben noch nie dazu beigetragen, ihn zu ändern. Wenn ihr euch daher damit zufrieden gebt, die Leute zu kritisieren, ohne darauf hinzuweisen, dass sie doch auch gewisse Qualitäten besitzen, fügt ihr dem Übel noch Übles hinzu, und das ist kein konstruktives Verhalten. Wenn ihr gezwungen wart, etwas Negatives zur Sprache zu bringen, und ihr als ein bewusstes Wesen handeln wollt, dann bemüht euch, mit etwas Positivem zu enden – und wäre es auch nur die Erwähnung einer zweiten Person, die die Qualitäten besitzt, die der ersten fehlen.* ------------- * Vgl. Band 227 »Goldene Regeln für den Alltag«, Kapitel 45 https://prosveta.de/tagesgedanken/28-mai-2026/
594
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 27. Mai 2026 Es ist ein großer Fehler, zu meinen, dass nur der erwachsene Mensch wahre Intelligenz besitzt. Sicher, er besitzt sie in besonders augenscheinlicher Weise, aber in Wirklichkeit existiert Intelligenz bereits bei den Neugeborenen und auf eine für die heutige Wissenschaft noch mysteriöse Weise sogar bei den Tieren. Unter sehr verschiedenen Formen existiert die Intelligenz überall im Universum. Die Erde ist intelligent, die Sonne ist intelligent, ja, sie ist sogar das intelligenteste Wesen… Denn sie ist am lebendigsten. Ihr fragt: »Lebendiger als wir?« Ja. Sagt das den Menschen, und sie werden sich über euch lustig machen. Doch hier der Beweis: Da sie die Menschen belebt, ist sie auch lebendiger als diese. Wenn die Sonne nicht da wäre, um ihre Wärme und ihr Licht zu verbreiten, gäbe es kein Leben auf der Erde, also auch keine Intelligenz und keine Liebe.* ------------- * Vgl. Band 6 »Die Harmonie«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/27-mai-2026/
427
17
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 26. Mai 2026 Viel Arbeit und viel Zeit sind erforderlich, bevor man im spirituellen Leben Ergebnisse erzielt. Seht nur, wie viele Millionen von Jahren die Steine brauchen, um Pflanzen zu werden… wie viele Millionen von Jahren die Pflanzen brauchen, um Tiere zu werden… und wie viele Millionen von Jahren die Tiere brauchen, um Menschen zu werden… Offensichtlich verringert sich die Zeit von einem Naturreich zum anderen. Die Steine brauchen enorm viel Zeit, die Pflanzen weniger, die Tiere noch weniger… und am wenigsten Zeit brauchen die Menschen, um Übermenschen oder Engel zu werden. Denn mit jedem Reich nehmen die Möglichkeiten zu. Aber selbst wenn die Zeit sich verringert, braucht es noch Hunderttausende von Jahren, bevor die Menschen so weit kommen, den Engeln gleich zu werden.* ------------- * Vgl. Band 221 »Alchimistische Arbeit und Vollkommenheit«, Kapitel 9. https://prosveta.de/tagesgedanken/26-mai-2026/
429
18
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 25. Mai 2026 Die grundlegende Aufgabe einer Einweihungslehre besteht darin, dem Schüler beizubringen, wie er lernen kann, jede Handlung des täglichen Lebens bestmöglich auszuführen, auf eine Weise, dass er nur die reinsten Elemente in sich aufnimmt. Wenn ein Mensch seinen physischen Organismus und seine psychischen Körper, den Astral- und Mentalkörper, reinigt, kann der Geist beginnen, sich durch sein Gehirn zu manifestieren und wird stärker, aktiver und sieht klarer. Bemüht euch also von nun an, Reinheit in eure Handlungen, eure Gefühle und eure Gedanken zu bringen, um aus eurem gesamten Wesen ein Instrument des Geistes zu machen. Auf diese Weise wird der Augenblick kommen, wo ihr sogar während des Schlafes mit eurem Geist weiterhin Kenntnisse sammeln, aktiv sein und den Menschen helfen werdet. Genau das tut ein Eingeweihter des Nachts: Sein physischer Körper liegt ausgestreckt, bewegungslos, schlafend im Bett, aber sein Geist wandert überallhin, um den Geschöpfen zu helfen und sie aufzuklären. Sein Geist schläft nicht, er bleibt aktiv.* ------------- * Vgl. Band 31 »Leben und Arbeit in einer Einweihungsschule«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/25-mai-2026/
696
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 24. Mai 2026 Wenn man Gegenstände einem Feuer nähert, erwärmen sie sich, und manchmal werden sie flüssig oder verdampfen sogar. In gleicher Weise erwärmt sich ein Mensch, der sich den Strahlen der spirituellen Sonne aussetzt, und diese Wärme, diese Liebe teilt sich all seinen Zellen mit. Er spürt dann eine wahrhafte Ausdehnung, als ob die Materie seines Wesens leichter, feinstofflicher, geistiger würde. Nach und nach beginnt er, mit dem Geist in Einklang zu schwingen. Und wenn der Geist ein Wesen sieht, das mit ihm singt, mit ihm in Harmonie schwingt, ihn versteht, fühlt er sich angezogen. Und darum hat man ihn auch als Bräutigam dargestellt, als Ehegatten, der zu seiner Geliebten eilt. Das ist ein in den verschiedensten Religionen oft vorkommendes Bild. Es ist das Ideal der menschlichen Seele – gleich ob Mann oder Frau –, die Braut des Geistes zu werden, das heißt, sich in einen Zustand innerer Empfänglichkeit gegenüber dem göttlichen Prinzip zu versetzen.* ------------- * Vgl. Band 32 »Die Früchte des Lebensbaums«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/24-mai-2026/
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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 23. Mai 2026 Solange man zu weit unten in der Ebene bleibt, können Staub und Nebel uns am Sehen hindern. Wenn man sich aber sehr hoch hinauf begibt, über diese Regionen hinaus, sehen wir alles klar vor uns. Diese Phänomene der physischen Ebene haben ihre Entsprechung im spirituellen Bereich. Symbolisch gesehen entspricht der Staub den Machenschaften des gewöhnlichen Intellekts, der sich mit Berechnungen, Geschäften und zweideutigen Angelegenheiten befasst. Was den Nebel angeht, so entspricht er unruhigen Gefühlen und schlecht beherrschter Sensibilität. Die niedere Mentalebene produziert also den Staub, und die niedere Astralebene produziert mit ihren Aufwallungen Wolken und Nebel. In beiden Fällen kann man keine klaren Vorstellungen haben. Darum muss der Schüler durch Meditation, Gebet und Kontemplation versuchen, sich aus diesen mit Staub und Nebel erfüllten Schichten zu lösen, um endlich in die Klarheit einzudringen.* ------------- * Vgl. Band 18 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/23-mai-2026/
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