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Hier gibt es Neuigkeiten, Leseproben und Schmankerl aus dem Prosveta Verlag Deutschland. Unsere Bücher und Informationen über Omraam Mikhael Aivanhov findet ihr hier: www.prosveta.de Impressum: www.prosveta.de/impressum

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 6. Oktober 2026 Die wahre Reinheit soll euch nur dazu dienen, eine Wohnstätte für den Heiligen Geist vorzubereiten, damit er sich in euch niederlässt. Denn er verschafft euch die Bedingungen, um für die Ankunft des Reiches Gottes auf Erden zu arbeiten. Zu viele der sogenannten Spiritualisten glauben noch, dass rein sein bedeute, sich vor jedem Kontakt zu schützen, eingeschlossen unter einer Glasglocke. Nein, diese Reinheit, die untätig ist, ist beinahe nutzlos, sie ist sogar schädlich. Die wahre Reinheit ist die göttliche Liebe, denn die göttliche Liebe ist das Leben, sie ist das Wasser, das aus der Quelle sprudelt, und dieses Sprudeln vertreibt alles Schmutzige, Trübe und Finstere. Selbst wenn ihr rein wie Schnee seid, ist Reinheit ohne Liebe nicht wirklich Reinheit. Wie viele Leute haben geglaubt, Reinheit bestünde darin, sich der Liebe fernzuhalten. Ja, es gibt Wesen, die sind rein wie Schnee, aber auch kalt wie Schnee. Sie haben keine Liebe und ihre Reinheit ist steril. Man sollte sich nicht vor der Liebe hüten, sondern vor egoistischen Gedanken und Gefühlen. Sobald solche Gefühle in euch aufsteigen, seid ihr nicht mehr rein. Die wahre Reinheit ist die des kristallklaren Wassers, das sprudelt und fließt und Felder und Gärten bewässert.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 18. https://prosveta.de/tagesgedanken/6-oktober-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 5. Oktober 2026 Wer sich mit einer Einweihungslehre befasst in der Absicht, Wissen zu erhalten, das ihm zu Macht, Geld und Ruhm verhilft, setzt sich großen Gefahren aus. Er weiß nicht, dass er dabei ist, mit den Kräften der Seele und des Geistes Zauberlehrling zu spielen und dass er so bis in seinen Körper hinein unglaubliche Kräfte auslösen wird, die er bald nicht mehr kontrollieren kann. Man hat in der Geschichte die Fälle von Personen erlebt, die sich den okkulten Wissenschaften widmeten und ein sehr schlechtes Ende nahmen, und jeder war erstaunt. Über Jahre hinweg waren diese Menschen ein Bild der Weisheit und Spiritualität. Man sah sie ausschließlich mit Studium, Nachdenken und Meditation beschäftigt. Dann gaben sie sich eines Tages, als hätte sich eine unkontrollierbare Kraft ihrer bemächtigt, sinnlosen, ausschweifenden und gewalttätigen Handlungen hin. Die wenigen Erfolge, die sie errungen hatten, waren ihnen zu Kopf gestiegen. Sie hätten dagegen wissen müssen, dass man sich umso anspruchsvoller sich selbst gegenüber zeigen und noch selbstloser und demütiger werden muss, je weiter man sich erheben möchte.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 18. https://prosveta.de/tagesgedanken/5-oktober-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 4. Oktober 2026 Männer und Frauen haben die Angewohnheit, sich gegenseitig ihre Liebe zu gestehen und wissen nicht, dass sich ein auf den eigenen Vorteil bedachtes, ein egoistisches Element einschleicht, wenn sie so handeln. Sie wollen die Person, an die sie sich richten, anziehen, für sich gewinnen und einfangen. Sie schreiben ihr oder sprechen mit ihr so poetisch wie möglich, indem sie die Gesten, Worte und den richtigen Tonfall wählen, und die Person, die bezaubert, berührt und entzückt ist, lässt sich schließlich überzeugen. Liebe, die man ausdrückt, hat zum Ziel, die geliebte Person zu gewinnen und auch zu verhindern, dass ein anderer von ihr Besitz nimmt. Also sind es Egoismus und mangelnder Glaube an die Kraft der Liebe, welche die Menschen leiten. Da sie die wahre Liebe, welche Wunder vollbringt, nicht haben, beeilen sie sich, sie durch gewöhnliche Mittel wie Worte, Briefe und Gesten auszudrücken, um den Menschen, den sie lieben, gefangen zu nehmen. Wenn sie vorgeben, die Kraft des Gefühls treibe sie dazu, so zu handeln, dann unterstreichen sie noch ihre Schwäche, ihre Leidenschaft, ihre Sinnlichkeit. Ein wahrer Meister äußert seine Liebe nicht; das ist nicht nötig, denn man spürt seine Liebe, sie strahlt hervor.* ------------- * Vgl. Band 24 »Die neue Religion – Eine universelle Sonnenreligion«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/4-oktober-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 3. Oktober 2026 Jeder Mensch besitzt Eigenschaften und Tugenden, die darauf warten, sich zu manifestieren. Anstatt sich mit den Fehlern seiner Schüler zu beschäftigen, versucht ein Meister deshalb eher, all ihre göttlichen Fähigkeiten zum Vorschein zu bringen. Auf diese Weise arbeite ich an euch, und auf diese Weise solltet auch ihr arbeiten, indem ihr füreinander heilige Gedanken nährt. Wenn ihr heilige Gedanken nährt, hört ihr auf, euch an Kleinigkeiten aufzuhalten, die nicht besonders rühmenswert sind, und konzentriert euch auf das göttliche Prinzip in den Menschen. Ihr macht also eine gute Arbeit an euch selbst und helft auch den anderen. Beschäftigt ihr euch dagegen mit ihren Fehlern, schadet ihr zuerst einmal euch selbst, denn das ist, als ob ihr euch von Schmutz ernährt. Außerdem hindert ihr auch die anderen daran, sich weiterzuentwickeln. Viele glauben, sie würden den anderen helfen, sich zu bessern, indem sie ihre Mängel hervorheben. Nein, im Gegenteil, man kann ihnen nur helfen, wenn man seine Aufmerksamkeit auf ihre göttliche Natur richtet.* ------------- * Vgl. Band 213 »Die menschliche und göttliche Natur in uns«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/3-oktober-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 2. Oktober 2026 Das Wissen befindet sich im Kopf und das Können in den Armen und Beinen, denn mit ihnen handelt man und bewegt sich fort. Zwischen dem Kopf und den Gliedern liegt das Herz. Wenn es das Herz nicht gäbe, könnten Kopf und Glieder gar nichts tun, denn das Herz erhält sie aktiv: Ohne Unterlass zieht es sich zusammen und erweitert sich, damit das Leben fließt. Wenn es aufhört zu schlagen, endet damit auch der ganze Rest. Die Menschen aber haben, symbolisch gesprochen, das Herz aufgegeben. Sie verlangen nach Macht, und weil Geld Macht verleiht, suchen sie diese Macht über das Geld. Sie verlangen auch nach Wissen, aber weil sie dieses schlecht nutzen, führt es sie in die Irre. Deshalb sind sie unglücklich – sie sind einflussreicher und gelehrter, aber sie sind nicht glücklich. Um glücklich zu sein, müssen sie zu den Eigenschaften des Herzens zurückfinden: zu Güte, Sanftheit, Sympathie, Großzügigkeit und Verzeihen.* ------------- * Vgl. Band 29 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/2-oktober-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 1. Oktober 2026 Wenn Wissenschaftler ein Mineral, eine Pflanze, ein Tier oder einen Menschen beschreiben, kann man ihnen nichts vorwerfen. Was sie sagen, ist wahr, aber es ist eine Teilwahrheit. Damit sie vollständig wäre, müssten sie ihr Studienobjekt wieder ins kosmische Leben, dem es angehört, einordnen. Stein, Pflanze, Tier und Mensch sind des Wesentlichen beraubt, wenn sie von diesem Leben abgetrennt sind. Solange die Forscher deshalb auf diesem Wege weitergehen, wird die sogenannte wissenschaftliche Wahrheit immer eine unvollkommene, verstümmelte Wahrheit sein. Versteht mich richtig, es geht nicht darum, den Wert und die Absicht der Wissenschaft in Zweifel zu ziehen. Das wirkliche Problem liegt woanders, in den Köpfen der Forscher, in ihrer Einstellung zum Leben und ihrer Unfähigkeit, die einzelnen Objekte ihrer Forschung mit der Gesamtheit des Lebens zu verbinden. Lebewesen und Dinge existieren nicht getrennt, sondern als Teil eines Ganzen, und diese Teile sind untereinander verbunden. Um eine Frucht, ein Blatt oder einen Zweig zu studieren, schneidet man sie ab, man isoliert sie. Nein, am Baum muss man die Frucht studieren, um zu verstehen, auf welche Weise sie der Sammelpunkt aller Kräfte ist, die im Universum kreisen.* ------------- * Vgl. Band 234 »Die Wahrheit, Frucht der Weisheit und der Liebe«, Kapitel 14. https://prosveta.de/tagesgedanken/1-oktober-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 30. September 2026 Ihr findet in manchen Büchern verschiedene Methoden, um hellsichtig zu werden: in eine Kristallkugel oder einen magischen Spiegel zu blicken, gewisse Pflanzen zu benutzen, euch hypnotisieren zu lassen usw. All diese Methoden sind sicherlich wirksam, aber – und auf diesen Punkt habe ich immer Nachdruck gelegt – sie sind gefährlich für euch, wenn ihr nicht zuvor an der Reinheit gearbeitet habt. Jesus sagte: »Selig, die reinen Herzens sind, denn sie werden das Himmelreich schauen.« Man kann Hellseher werden, ohne an der Reinheit gearbeitet zu haben, aber man wird nicht die göttliche Welt sehen. Man wird alles sehen, was man lieber nicht sehen sollte: die Katastrophen, die sich vorbereiten, die Verbrechen, die im Geheimen begangen werden, das Unglück, die dunklen und schädlichen Wesenheiten, die rund um die Menschen kreisen. Anders gesagt, kann man nur das sehen, was man selbst erreicht hat oder nur wenig mehr. Deshalb ist die beste Methode, um die wahre Hellsichtigkeit, die Vision der göttlichen Welt zu erlangen, in sich die geistige Liebe und die Reinheit zu entwickeln.* ------------- * Vgl. Band 7 »Die Reinheit, Grundlage geistiger Kraft«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/30-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 29. September 2026 Jedes Jahr tritt die Sonne am 22. September in das Zeichen der Waage ein. Es ist Herbst, die Zeit der reifen Früchte. Der Erzengel Michael, der über die Herbst-Tagundnachtgleiche herrscht, wird immer mit einer Waage in der Hand, mit der er die Seelen wiegt, dargestellt. So wie die Frucht sich vom Baum oder der Kern sich von der Frucht löst, so löst sich die Seele vom Körper. Der Herbst ist die Stunde der Trennung, von der Hermes Trismegistus sagte: »Du wirst das Feine vom Dichten trennen mit großer Sorgfalt.« Du wirst das Feine vom Dichten trennen, heißt auch, das Spirituelle vom Materiellen. Im Herbst vollzieht sich in der ganzen Natur ein Trennungsprozess, eine Auswahl, um das neue Leben vorzubereiten. Und so, wie der Erzengel Michael die Seele vom Körper trennt, indem er den Körper sterben lässt, lassen auch die Eingeweihten in sich eine Materie sterben, um das wahre Leben zu befreien.* ------------- * Vgl. Band 32 »Die Früchte des Lebensbaums«, Kapitel 17. https://prosveta.de/tagesgedanken/29-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 28. September 2026 Es ist dem Menschen vorherbestimmt, in ferner Zukunft wie Gott Selbst zu werden, sich jeden Tag immer mehr Seiner Weisheit, Seiner Liebe und Seiner Macht zu nähern und sie in seinem Leben zu äußern. Aber auf dem Weg zu dieser großen Vorherbestimmung muss der Mensch mit kleinen Vorherbestimmungen arbeiten. So ist es z.B. die Vorherbestimmung der Füße, den physischen Körper zu tragen und in die Richtung zu gehen, in die der Kopf sie leitet. Manchmal geben die Füße jemandem einen Fußtritt; dies war aber nicht ihre Vorherbestimmung! Die Vorherbestimmung der Hände ist es, zu verwirklichen, zu erschaffen und zu segnen. Sie können aber auch verwunden und zerstören; dies ist aber nicht ihre Vorherbestimmung. Die Vorherbestimmung der Augen ist es, zu schauen, Bilder und das Licht aufzunehmen, aber wenn sie Blicke wie Blitze werfen, so war dies nicht ihre Vorherbestimmung, und so weiter für alle Organe… Und was ist nun der Mensch selbst? Der Mensch ist eine Synthese all dieser Vorherbestimmungen, und seine Aufgabe ist es, sie zu lenken und zu organisieren, denn sie sind wie Mittel, wie Werkzeuge, die ihm dabei dienlich sind, sein fernes, vorherbestimmtes Ziel zu erreichen, nämlich wie sein Himmlischer Vater zu werden.* ------------- * Vgl. Band 231 »Saaten des Glücks«, Kapitel 21. https://prosveta.de/tagesgedanken/28-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 27. September 2026 Die Quelle der universellen Liebe ist die Sonne. Die Sonne verteilt ihre Teilchen des Lebens überall in der Natur, und genau diese Partikel nehmen wir dann durch die Steine, die Pflanzen, die Tiere und sogar durch die Menschen auf. Ja, auch die Männer und Frauen besitzen einige Teilchen der Sonne, aber ungenügend und sehr wenige. Deshalb sind sie auch nicht in der Lage, sich gegenseitig die Fülle zu geben. Die wahre Liebe befindet sich im Überfluss in der Sonne, und genau dort solltet ihr sie suchen. Solange ihr nicht an der Quelle trinkt, werdet ihr nur irgendwo auf einigen Blättern, auf einigen Blumen kleine Tautropfen finden, und das ist sehr wenig. Sicher gibt es gewisse Bereiche im Körper des Mannes oder der Frau, wo sich die Liebe ein bisschen niedergelassen hat, aber wenn ihr sie nur dort sucht, werdet ihr immer hungrig und durstig sein. Und genau dies passiert allen, die sich lieben: Sie fühlen sich nicht erfüllt; es fehlt ihnen etwas. Sie sollten an die Quelle gehen und diese unermessliche Liebe, die die ganze Schöpfung erfüllt, dort suchen. Danach mögen sie eine Frau oder einen Mann lieben, wenn sie wollen, aber um die Fülle zu finden, müssen sie zuvor an der Quelle trinken.* ------------- * Vgl. Band 12 »Die Gesetze der kosmischen Moral«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/27-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 26. September 2026 Es liegt an euch zu entscheiden, ob ihr hinabsteigen und euch den Tieren, den Pflanzen und den Steinen nähern wollt oder ob ihr den aufsteigenden Weg gehen wollt, der euch zu den Engelshierarchien und weiter bis zum Schöpfer führt. Um euch zu erheben, müsst ihr Tätigkeiten finden, die es euch ermöglichen, die groben und glanzlosen Teilchen eures physischen Körpers, Astral- und Mentalkörpers durch immer lichtvollere und reinere Teilchen zu ersetzen. Wenn ihr euch gehen lasst, wenn ihr den Weg der Faulheit, der Stagnation und der Leichtigkeit wählt*, so nähert ihr euch dem instinktiven, vegetativen und mineralischen Leben; ihr versteinert. Wenn ihr hingegen eine größere geistige Intensität in eure Gedanken, in eure Gefühle und in eure Handlungen legt, so wechselt ihr die Region, ihr dringt in andere Dimensionen des Raumes ein, wo ihr eine Form des Lebens entdecken werdet, die euch bis dahin unbekannt war, und ihr fühlt euch in ununterbrochenem Kontakt mit der Liebe und dem Licht. ------------- * Vgl. Band 31 »Leben und Arbeit in einer Einweihungsschule«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/26-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 25. September 2026 Die Seraphin, die Cherubin und die Throne gehören der göttlichen Dreiheit Kether, Chokmah und Binah an. Sie stehen also in direktem Kontakt mit Gott; und durch sie hindurch empfangen die Herrschaften, die Mächte und die Himmelskräfte die göttlichen Ausströmungen, die sie den Menschen und noch weiter unten den Tieren, den Pflanzen und den Mineralien übermitteln. Die Seraphin sind die Geister der göttlichen Liebe. Die Cherubin sind die Geister der göttlichen Weisheit. Die Throne sind die Geister der göttlichen Kraft. Die Herrschaften, die Mächte und die Himmelskräfte sind eine erste Spiegelung dieser Liebe, dieser Weisheit und dieser Kraft. Die Fürstentümer, die Erzengel und die Engel sind eine zweite Spiegelung. Und es liegt nun an uns, Anstrengungen zu machen, um die dritte Spiegelung dieser göttlichen Vollkommenheit zu werden, indem wir lernen, mit der ganzen Liebe unseres Herzens, mit dem ganzen Licht unseres Verstandes und mit der ganzen Kraft unseres Willens zu arbeiten.* ------------- * Vgl. Band 236 »Weisheit aus der Kabbala«, Kapitel 3. https://prosveta.de/tagesgedanken/25-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 24. September 2026 Der Mensch besitzt im Kopf Zentren, dank denen er in Kontakt mit der unsichtbaren Welt treten kann. Diese Zentren, die je nach der Überlieferung verschiedene Namen haben, sind wie Antennen, die ihn mit dem Himmel verbinden. Als Jesus sagte: »Wenn dein Auge rein ist, so wird dein ganzer Körper im Lichte sein«, machte er eine Anspielung auf eines dieser Zentren. Vom physiologischen Gesichtspunkt aus betrachtet, ist es eine Absurdität, den Zustand des Körpers vom Zustand der Augen abhängig zu machen. (Übrigens sprach Jesus nicht von den Augen, sondern von einem Auge.) Dieses Auge, von dem der Zustand des Körpers abhängt, ist das Zentrum, durch das der Himmel die Erde in uns berührt. Dieses Auge kann nicht nur sehen, sondern auch verstehen, fühlen und sogar handeln, denn es enthält die Möglichkeiten aller anderen Organe in Fülle.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/24-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 23. September 2026 Der Unterschied zwischen den Menschen rührt nicht daher, dass ihr Geist so verschieden ist. Jeder Geist ist eine Flamme, alle Geister sind Funken, die aus dem Schoß des Ewigen hervorsprühen. Sie sind von der gleichen Quintessenz wie Er. Genau wie Wassertropfen, die aus dem Ozean emporspritzen, die gleichen Qualitäten, die gleichen Eigenschaften haben wie dieser, weil sie gleichen Ursprungs sind. Die Geister sind demnach identisch; aber da sie den Schoß des Höchsten verlassen hatten, und jeder seine Mission erfüllen musste, waren sie gezwungen, verschiedene Wege einzuschlagen und verschiedene Gegenden zu durchqueren. Sie alle haben verschiedene Abenteuer erlebt und verschiedene Eindrücke und Erkenntnisse in sich aufgenommen; also sind ihre Erfahrungen verschieden, aber in ihrer Essenz, in ihrer Quintessenz, in ihrer höheren Natur sind sie identisch.* ------------- * Vgl. Band 211 »Die Freiheit, Sieg des Geistes«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/23-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 22. September 2026 Die Wissenschaftler täuschen sich nicht beim Studium der Phänomene, sondern in den Schlussfolgerungen, die sie daraus ziehen. Von einem bestimmten Punkt an äußern sie sich zu oft über alle Erscheinungsformen des Lebens. Doch wenn ihre Schlussfolgerungen auch in einigen Fällen richtig sind, sind sie es nicht unbedingt immer. Wie viele zum Beispiel behaupten noch, es gäbe auf den anderen Planeten oder in anderen Bereichen des Alls kein Leben, unter dem Vorwand, dass es dort kein Wasser gibt oder andere Elemente, die das Leben auf der Erde möglich machen? Als ob man alle Möglichkeiten der Natur kennen würde, wie sie Leben hervorbringt! Aber die Natur ist intelligenter als alle Gelehrten, Chemiker, Biologen oder Astrophysiker. Und vor allem besitzt sie sehr viel mehr Vorstellungskraft als jene. Sie hat Leben an Orten und unter Bedingungen geschaffen, wo die Gelehrten es niemals für möglich halten würden. Übrigens, wer kann sagen, was das Leben wirklich ist?* Man kennt die Materie, die Elemente, aus denen es besteht, aber was das Leben ist, wird noch für lange Zeit ein Mysterium bleiben. ------------- * Vgl. Band 238 »Der Glaube versetzt Berge«, Kapitel 11. https://prosveta.de/tagesgedanken/22-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 21. September 2026 In der Zukunft wird man einen Künstler nicht mehr allein nach seinen Werken beurteilen; man möchte ihn selbst kennenlernen, um die Poesie, die Musik, das Licht und die Formen zu bewundern, die von ihm ausströmen. In der Zukunft werden die Künstler verstehen, dass die wahre Kunst darin besteht, aus ihrem Leben und aus ihrem ganzen Wesen ein wundervolles Kunstwerk zu machen, an dem alles Poesie, Musik, Tanz, harmonische Form und Farbe sein wird. So findet der Mensch sein ursprüngliches Antlitz wieder – das Antlitz der Gottheit. Viel Zeit, Anstrengung und Arbeit sind nötig, um bis dahin zu kommen. Aber man darf sich nicht von der Zeit aufhalten lassen, denn auch wenn die Kunstwerke, die der Mensch äußerlich schafft, nicht ihm gehören – denn er muss sie nach dem Tode hierlassen –, die Arbeit, die er an sich selbst leistet, bleibt ihm für alle Ewigkeit.* ------------- * Vgl. Band 18 »Erkenne Dich selbst – Jnani-Yoga«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/21-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 20. September 2026 Zahlreiche Leute tragen so viele negative und lähmende Elemente mit sich herum, dass sie es trotz aller Bemühungen nicht fertigbringen, ein offenes und warmherziges Gesicht zu machen! Alles bleibt starr, sie schaffen es nicht, die Gesichtsmuskeln zu bewegen oder ihre Gesichtszüge zu beleben, und wenn sie ein Lächeln versuchen, wird daraus nur eine Grimasse. Das ist der Beweis dafür, dass sie ihr ganzes Leben lang in den unteren Regionen des Willens, des Herzens und des Intellekts stecken geblieben sind, ohne je von einem Element der Seele oder des Geistes besucht worden zu sein. Es heißt in den Evangelien, dass nur die Kinder ins Reich Gottes kommen. Warum? Weil die Kinder lächeln, sie sind lebendig. Passt deshalb auf euer Gesicht auf. Wenn ihr euch mit verschlossenem Gesichtsausdruck an der Himmelspforte vorstellt, wird man euch sagen: »Nein, nein, mit dieser Miene kommen Sie hier nicht herein. Wir nehmen nur Kindergesichter.« Aber ja, vor den Pforten dort oben stehen bestimmte Wesen, die euren Gesichtsausdruck prüfen, und wenn ihr einen mürrischen Eindruck macht, sagen sie: »Hopp, raus, kehren Sie zurück, wir wollen Sie hier nicht!« Ihr glaubt mir nicht? Geht selbst und seht.* ------------- * Vgl. Band 223 »Geistiges und künstlerisches Schaffen«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/20-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 19. September 2026 Nichts, was den Menschen in ihre Wiege gelegt wurde, haben sie zu Unrecht erhalten, ob es sich nun um Reichtum, Intelligenz, Talente oder Tugenden handelt. Wenn sie es heute besitzen, dann haben sie in der Vergangenheit dafür gearbeitet, und die kosmische Intelligenz hat sie entsprechend ihrer Anstrengungen mit materiellem, intellektuellem oder spirituellem Reichtum ausgestattet. Jeder Reichtum ist die Folge eines strebsamen Lebens, doch er wird uns nicht endgültig überlassen. Um ihn für die kommenden Inkarnationen zu bewahren, muss ihn jeder selbst vernünftig nutzen und vor allem auch andere von ihm profitieren lassen. Alle Gaben, die wir bei der Geburt erhalten haben, müssen von uns fruchtbar gemacht werden, und der beste Weg dazu ist, sie nicht nur für uns zu nutzen, sondern auch, um anderen zu helfen, indem wir ihre Entwicklung erleichtern.* ------------- * Vgl. Band 9 »Im Anfang war das Wort«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/19-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 18. September 2026 Wir sollten lernen, von den Reichtümern, die uns Gott zur Verfügung gestellt hat, den besten Gebrauch zu machen: vom Feuer, vom Wasser, von der Erde, von der Nahrung usw. Wenn wir sie benutzen, sind wir ihnen auch etwas schuldig, und diese Schuld wird aufgezeichnet. Was machen wir mit all dem, was wir getrunken, gegessen und eingeatmet haben? Wir haben die Luft eingeatmet; aber habt ihr euch gefragt, mit welchen Elementen sie durchdrungen ist, wenn wir sie ausatmen? Sicher, die Luft war verschmutzt, aber sie wird nicht mehr so sehr verschmutzt sein, wenn wir gut, freigebig und voller Liebe sind. Die Luft, die aus den Lungen eines Bösewichts herauskommt, verseucht alles, wo immer sie auch hinkommt. Ob es sich nun um die Luft, das Wasser oder die Nahrung handelt, wir sind verantwortlich für die Art und Weise, wie wir die Materie prägen, die durch unseren Körper hindurchgeht und die wir anschließend wieder ausscheiden. Wir geben sie der Natur zurück, die sie umwandelt und erneut für ihre Arbeit nützt. Der Schüler, der bewusst an der Arbeit der Natur teilnehmen möchte, kümmert sich darum, ihr eine Materie zurückzugeben, die nicht mit giftigen Ausdünstungen seines psychischen Lebens verschmutzt ist.* ------------- * Vgl. Band 32 »Die Früchte des Lebensbaums«, Kapitel 7, Teil 1. https://prosveta.de/tagesgedanken/18-september-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 17. September 2026 Für die Anatomen hat der Mensch zwei Augen, zwei Ohren und einen Mund. Aber vom Gesichtspunkt der Einweihungswissenschaft her hat er drei Augen, drei Ohren und drei Münder. Das dritte Auge, das mystische Auge, liegt in der Mitte der Stirn. Das dritte Ohr liegt im Bereich des Kehlkopfes. Der zweite Mund befindet sich am höchsten Punkt des Kopfes: Es ist das Sahasrara-Chakra, der tausendblättrige Lotus. Mit diesem zweiten Mund kann er in den geistigen Bereichen sprechen und essen. Das Gebet und die Kommunion sind nichts anderes, als eine Art, in der göttlichen Welt zu sprechen und sich zu ernähren. Über den dritten Mund werde ich euch momentan noch nichts sagen. Auch unser Planet besitzt Organe, die den unseren sehr ähnlich sind. Sein höherer Mund sind die hohen Berge, denn durch diese höchsten Gipfel steht die Erde in Verbindung mit dem Himmel.* ------------- * Vgl. Band 1 »Das geistige Erwachen«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/17-september-2026/