uz
Feedback
Prosveta Verlag

Prosveta Verlag

Kanalga Telegram’da o‘tish

Hier gibt es Neuigkeiten, Leseproben und Schmankerl aus dem Prosveta Verlag Deutschland. Unsere Bücher und Informationen über Omraam Mikhael Aivanhov findet ihr hier: www.prosveta.de Impressum: www.prosveta.de/impressum

Ko'proq ko'rsatish
528
Obunachilar
Ma'lumot yo'q24 soatlar
-17 kunlar
-130 kunlar
Postlar arxiv
Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 29. Juli 2026 Eine der Aufgaben der Aura ist es, für den Austausch zwischen den Sternen am Himmel und den Sternen in uns zu sorgen. Wenn unsere Aura dunkel, neblig ist, kann sie die guten Strömungen nicht anziehen und nimmt sogar die schlechten auf. Die Astrologen sagen, dass es günstige Planeten gibt und solche wie Saturn, Uranus, Pluto, die eher unglückbringend sind. Aber man kann sich fragen, warum derselbe Planet günstig auf die einen und ungünstig auf die anderen wirkt. Das ist einfach. Wer nur die schlechten Einflüsse aufnimmt, hat sich auf die guten nicht vorbereitet. In Wirklichkeit bringt kein Planet nur Unglück. Selbst wenn einige einen strengen oder ungestümen Charakter haben, hängt ihre Wirkung auf den Menschen von dessen Aura ab. Wenn sich in der Aura Elemente befinden, die es den segensreichen Kräften eines Planeten unmöglich machen, in sie einzudringen, dann verändern und brechen sich seine Kraftströme und bringen schädliche Wirkungen hervor. Ist die Aura dagegen rein und stark, wirken sich alle Einflüsse, selbst die schlechten, gut für ihn aus.* ------------- * Vgl. Band 219 »Geheimnis Mensch«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/29-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 28. Juli 2026 Leidenschaften haben eine besondere Wärme, welche die tierische Natur im Menschen weckt. In den tropischen Regenwäldern, wo es sehr heiß ist, gibt es deshalb die meisten wilden Tiere und Raubtiere. Wer darum oft am Äquator, d.h. in Magen und Sexualität lebt, nährt die Leidenschaften: die Raubtiere, die sich dann in ihm vermehren. Und wenn man in jemandem das Feuer der Leidenschaften anfacht, weckt man in ihm alle Raubtiere. Man muss die Wärme, welche die Leidenschaften hervorbringt, vermeiden. Deswegen versucht ein geistiger Meister, seine Schüler nicht den ganzen Tag in der Wärme zu lassen, sondern sie ein bisschen in die Kälte, das heißt in die Weisheit zu bringen. Wenn ihr sehr reich und erfolgreich seid, also in der Wärme lebt, wo es alles im Überfluss gibt, dann erwachen die Raubtiere in euch. Wenn ihr sie nicht beherrschen könnt, lasst ihr euch gehen, um im Vergnügen zu leben und euren Ehrgeiz auf Kosten anderer zu befriedigen, und steigt so allmählich zur Hölle hinab. Deshalb ist es für alle, die schwach sind, vorteilhafter, nicht zu viele materielle Möglichkeiten zu haben. Sie haben dann weniger Schwierigkeiten, ihre inneren Raubtiere zu beherrschen.* ------------- * Vgl. Band 221 »Alchimistische Arbeit und Vollkommenheit«, Kapitel 12. https://prosveta.de/tagesgedanken/28-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 27. Juli 2026 Ein Gelehrter machte einmal einen Ausflug auf dem Meer. Er fragt den Fährmann: »Kennst du die Astronomie?« Der Fährmann antwortete: »Nein.« Da sagte der Gelehrte: »Dann bist du sehr arm dran, du hast ein Viertel deines Lebens verloren, kennst du dich ein wenig in der Physik aus?« – »Nein«, antwortete der Fährmann, »die kenne ich nicht.« – »Oh, dann hast du zwei Viertel deines Lebens verloren; aber vielleicht kennst du die Chemie?« – »Nein, absolut nicht, ich habe noch nichts davon gehört.« – »Was für eine Unwissenheit! Du hast drei Viertel deines Lebens verloren.« Unterdessen fuhr das Schiff immer weiter aufs offene Meer hinaus. Plötzlich kam ein Gewitter auf, das Meer wurde zunehmend unruhiger, und der Sturm tobte. Der Fährmann fragte: »Können Sie schwimmen, Herr Gelehrter?«. – »Nein, das kann ich nicht.« – »Oh je, dann werden Sie vier Viertel Ihres Lebens verlieren!« Das Leben ist ein Ozean, und um sich auf diesem Ozean zurechtzufinden, gibt es gewisse Kenntnisse, die nützlicher als andere und sogar unerlässlich sind: Das sind solche, die uns helfen zu »schwimmen«, Gewitter und Stürme des Lebens zu durchqueren und dabei gesund und heil zu bleiben.* ------------- * Vgl. Band 1 »Das geistige Erwachen«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/27-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 26. Juli 2026 Sehr wenige Menschen sind sich bewusst, wie wichtig es ist, wie sie essen. Sie verbringen ihre Mahlzeiten mit Geschwätz, Gestikulieren und Streit, und sie bilden sich ein, dass das nicht schlimm ist und dass ihr Organismus, unter welchen Bedingungen auch immer, alle notwendigen Elemente für sein Wohlbefinden aufnehmen und auswählen kann. Aber dem ist nicht so. Alle möglichen Probleme mit der Leber, dem Magen und dem Darm entstehen durch die Bedingungen, unter denen die Menschen essen. Man wird erwidern: »Aber ich habe immer eine ausgezeichnete Verdauung.« Gut, aber wird das immer so bleiben? Und dann muss man noch wissen, dass die Nahrung feinstoffliche Kräfte und Elemente enthält, die aus dem Kosmos kommen und nur bei einer bewussten Nahrungsaufnahme assimiliert werden können. Diese Elemente gehören der Äther-, der Astral- und der Mentalebene an. Sie können uns helfen, unsere Gedanken, unsere Gefühle und unser Verhalten zu verbessern. Ja, aber nur, wenn man lernt, bewusst zu essen.* ------------- * Vgl. Band 30 »Leben und Arbeit in einer Einweihungsschule«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/26-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 25. Juli 2026 Der Sonnenaufgang ist ein Symbol, und dieses Symbol kann man überall im Leben finden. Alles, was fortschreitet, sich erhebt, hervorsprießt oder sich erweitert, ist mit dem Sonnenaufgang verbunden. Aber alles hängt von euch ab, von dem Glauben und der Überzeugung, mit denen ihr euch auf die Sonne konzentriert. Je nach eurer Haltung wird sie für euch eine wahre, lebendige, mächtige Gegenwart, oder sie bleibt nur ein physisches Objekt, das euch Licht gibt und euch wärmt, aber kaum mehr als eine Glühbirne oder ein Ofen. Je mehr sich der Schüler dieser Wahrheit nähert, die von der Sonne repräsentiert wird, desto mehr spricht die Sonne zu ihm, desto mehr wird sie sein wahrhaftiger Freund, ein Freund, auf den er zählen und sich verlassen kann, denn die Sonne besitzt die wahre Kraft.* ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 15. https://prosveta.de/tagesgedanken/25-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 24. Juli 2026 Die Musik ist das meistverbreitete künstlerische Ausdrucksmittel geworden. Überall hört man mehr und mehr Musik, und immer mehr junge Leute wollen Musik machen und singen. Aber da sie keine Kriterien haben, merken sie nicht, dass bestimmte Arten von Musik einen wirklich verheerenden Einfluss auf sie haben. Sobald etwas neu ist und originell, ist das ein ausreichendes Kriterium. Und wie kommen sie dazu, etwas Musik zu nennen, was in Wirklichkeit nur eine Folge von Dissonanzen ist, begleitet von Geschrei und wilden Gebärden? Sie sind sich nicht bewusst, dass diese Missklänge Schwingungen hervorbringen, die ihr Nervensystem zerrütten und in ihrer Seele monströse Gebilde wachrufen. Ja, das ist sehr ernst und man muss darüber nachdenken, welchen Einfluss bestimmte Musik auf das psychische Gleichgewicht der Jugend und sogar auf das der Erwachsenen haben kann.* ------------- * Vgl. Band 223 »Geistiges und künstlerisches Schaffen«, Kapitel 7. https://prosveta.de/tagesgedanken/24-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 23. Juli 2026 Manche fragen sich, was sie vom Nudismus und der Tatsache halten sollen, dass die Menschen im Sommer an den Stränden immer mehr entkleidet sind. Die Nudisten haben vielleicht instinktiv die Wahrheit gefunden, dass ein natürliches Leben sehr wohltuend ist. Aber da sie kein Einweihungswissen besitzen, sind diese Wohltaten nicht sehr groß. Ihr meint, dass man kein Einweihungswissen braucht, um in der Sonne und an der frischen Luft zu sein. Sicher, aber wenn man nicht die Natur der Einflüsse kennt, denen man sich aussetzt, bringt das nicht viel. Die Nudisten sollten wenigstens einige Methoden kennen, damit sie wissen, in welchem geistigen Zustand es günstig ist, nackt zu sein. Denn was man dabei empfängt, hängt von den Gedanken und Gefühlen ab, die man in sich nährt. Die Haut an sich ist neutral, sie kann alles durchlassen, das Gute wie das Schlechte. Das, was die Arbeit der Haut orientiert und bestimmt, ist das Bewusstsein, der Gedanke. Je nachdem, was ihr in eurem Kopf habt, kann die Haut den Eintritt bestimmter Elemente begünstigen oder verhindern. Wenn eure Gedanken rein, lichtvoll und mit Gott verbunden sind, ist es so, als ob eure Haut einen höheren Befehl bekäme, alles Gift auszuscheiden und nur belebende Teilchen und Energien anzuziehen. Unter guten Bedingungen kann diese Kommunion mit den Kräften der Natur euch erneuern und regenerieren.* * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/23-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 22. Juli 2026 Wie viele Menschen gehen nach Indien, Ägypten, Griechenland, Israel usw. auf den Spuren der Eingeweihten, die dort vor Jahrhunderten und Jahrtausenden gelebt haben! Sie suchen etwas von dem Geist, der dort wohnte. Aber der Geist ist nicht mehr dort, er ist woanders hingegangen… Das soll nicht heißen, dass es nicht ratsam ist, die Orte zu besuchen, wo Heilige oder Eingeweihte gelebt haben, nein, tut es nur! Aber denkt immer daran, dass diese Orte euch vor allem als Wegweiser dienen zu dem einzig wahren, heiligen Ort, der in euch selbst ist. Wenn ihr diesen Ort nicht in euch selbst findet, könnt ihr alle heiligen Orte der Erde aufsuchen und doch nichts fühlen, nichts finden, und ihr bleibt immer gleich arm, leer und unzufrieden. Schafft also in euch bestimmte Bedingungen und ihr fühlt, wo immer ihr seid, die Verbindung mit allen großen Geistern, die sich auf der Erde inkarniert haben, und nährt euch von ihrer Weisheit und ihrer Liebe.* ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 13. https://prosveta.de/tagesgedanken/22-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 21. Juli 2026 Viele Spiele, die in unseren Tagen gespielt werden, sind vor Jahrhunderten von Eingeweihten erfunden worden. Mit der Zeit haben sich die meisten von ihnen verändert. Heute sieht man vor allem nur noch den äußeren Aspekt. Ihr tiefer Sinn ging verloren. Für die Eingeweihten waren die Spiele ein Abbild des Lebens, sie waren die Übertragung von Problemen, die wir alle lösen müssen. Denn es ist ein absolutes Gesetz, dass man die gleichen Phänomene auf die eine oder andere Weise auf den verschiedenen Ebenen wiederfindet, sei es physisch, psychisch oder geistig. Da die Spiele ein Abbild unserer Probleme sind, denen wir im Leben begegnen, warum dann nicht unsere Probleme als Spiel nehmen? Anstatt sich bei der kleinsten Schwierigkeit irritiert zu fühlen, sagt euch: »Das ist wieder eine Gelegenheit, mich zu üben, mal sehen, wie ich das löse.« Studiert gut die Art der Prüfung, die ihr anzugehen habt, und fordert euch selbst heraus. Zum Beispiel: »Ich höre nicht auf, bevor ich mein Ziel erreicht habe. Ich werde diesen Widerstand überwinden.« Ja, solchen Herausforderungen müsst ihr euch von Zeit zu Zeit selbst stellen, so wie es die Sportler tun. Ihr werdet merken, dass euch dann die Prüfungen viel leichter fallen und ihr findet euer Glück, indem ihr siegreich aus diesen Prüfungen hervorgeht.* ------------- * Vgl. Band 28 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/21-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 20. Juli 2026 Es ist kein Verdienst, wenn man die Fehler anderer auffindet, das ist zu einfach, und außerdem tut es jeder. Die Menschen sollten von nun an aufhören, sich mit jeder nichtigen Kleinigkeit zu beschäftigen, und den Schwerpunkt auf das göttliche Prinzip legen, das in jedem Menschen lebt. Ja, warum soll man nicht heilige Gefühle dafür hegen, was göttlich, unsterblich und ewig im Menschen ist? So macht ihr eine gute Arbeit an euch selbst und helft auch noch den anderen. Wenn ihr euch dagegen mit ihren Fehlern befasst, fügt ihr euch selbst Schlechtes zu, denn ihr ernährt euch von Schmutz und hindert auch die anderen an ihrer Entwicklung. Als Folge davon fühlt ihr euch nachher einsam, denn wenn ihr die anderen kritisiert, indem ihr ihre Fehler unterstreicht, grabt ihr zwischen ihnen und euch einen Graben. Wenn ihr dagegen wisst, wie ihr mit eurer Seele und eurem Geist mit der Seele und dem Geist aller anderen auf der Erde in Verbindung treten könnt und das Beste in euch mit dem Besten der anderen zusammentrifft, glaubt mir, dann fühlt ihr euch nicht mehr einsam.* ------------- * Vgl. Band 244 »Dem Licht entgegen«, Kapitel 12. https://prosveta.de/tagesgedanken/20-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 19. Juli 2026 Die Botschaften, die uns die unsichtbare Welt schickt, sind wie Einprägungen auf der Weltseele und können von Vögeln, Tieren oder sogar Menschen ohne ihr Wissen übermittelt oder reflektiert werden. Aber man muss eine regelrechte Lehre machen, um sie entziffern zu können. Anstatt Karten oder Kristallkugeln zu befragen, müssen wir das Ja oder Nein dieser Botschaften mit wacher Aufmerksamkeit überall in der Natur suchen, vor allem in uns selbst. Auf diese Weise gelingt es uns, nach und nach klar zu sehen. Aber bis dahin müssen wir an unserer inneren Vervollkommnung arbeiten. Um unseren Weg im Labyrinth des Lebens zu finden, müssen wir einige Regeln kennen, die uns die großen Meister geben, und sie anwenden. Solange wir die leichtesten Wege suchen, diejenigen, die unseren Wünschen am meisten entsprechen, gehen wir in die Irre. Denn wenn wir uns gehen lassen und Gesetze übertreten, trägt alles in der Natur dazu bei, uns in die Irre zu führen. Aber wenn wir in Harmonie mit den göttlichen Gesetzen sind, wenn wir nach dem höchsten Prinzip handeln und leben, hilft, führt, unterstützt und erleuchtet uns alles in der Natur.* * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 14. https://prosveta.de/tagesgedanken/19-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 18. Juli 2026 Es ist sicher lobenswert, wenn man sich wünscht, anderen zu helfen, aber wünschen allein nützt nichts. Man muss zuerst begreifen, dass man nur im Rahmen seiner Fähigkeiten und Kenntnisse helfen kann und sich auf nichts einlassen soll, was die eigenen Kräfte übersteigt. Eines Tages sagte eine Eichel zu einer alten Eiche: »Ich bin voll Liebe, ich will in die weite Welt gehen, um allen Geschöpfen zu helfen.« Die alte Eiche schüttelte den Kopf und antwortete: »Hab es nicht so eilig, gehe ein bisschen in die Erde, um dich zu entwickeln. Wenn du ein schöner Baum geworden bist, wirst du die Vögel beherbergen und die Tiere des Waldes ernähren. Du wirst den Menschen Schatten spenden und die Maler inspirieren.« »Du bist alt und müde«, sagte die Eichel, »du hast keine Ahnung von der Begeisterung der Jugend, leb wohl, ich gehe.« Sie verharrte ganz stolz am Rand des Wegs, um zu überlegen, welche Richtung sie einschlagen sollte, als ein Schwein, das dort vorbeikam, sie bemerkte und auffraß. Das geschieht mit allen jungen Besserwissern, die sich einbilden, man könnte die Welt ändern, ohne gelernt oder sich geübt zu haben. Sie werden vom erstbesten Schwein gefressen, das vorbeikommt.* ------------- * Vgl. Band 243 »Das Lächeln des Weisen«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/18-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 17. Juli 2026 Das psychische Leben ist allen möglichen Schwankungen unterworfen, und es gibt da vieles zu ergründen und zu analysieren. Nachdem ihr Augenblicke großer geistiger Intensität erlebt habt: Seid ihr fähig, anschließend wieder das gleiche Niveau des Bewusstseins zu erlangen? Darüber müsst ihr euch klar werden! Wenn ihr zum Beispiel Musik hört, habt ihr alle schon feststellen können, dass es Tage gibt, an denen euch ein bestimmtes Stück bewegt und erhebt, als ob bisher unbekannte Saiten in euch anklingen, und andere Tage, an denen ihr nichts fühlt. Es geht darum, diese Bewusstheit auf allen Gebieten des psychischen Lebens zu haben und zu lernen, die Qualität und Intensität eurer Empfindungen und Emotionen zu erkennen. Ja, diese Eigenschaft gilt es noch zu entwickeln: das Unterscheidungsvermögen! Und sich dann jeden Tag, jeden Monat, jedes Jahr Rechenschaft zu geben, ob man Fortschritte gemacht hat, und wenn nicht, die Ursache dafür zu suchen.* ------------- * Vgl. Band 212 »Das Licht, lebendiger Geist«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/17-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 16. Juli 2026 Die Menschen müssen lernen, brüderlich miteinander zu leben, denn im kollektiven, brüderlichen Leben sind uns die besten Bedingungen gegeben, um uns höher zu entwickeln. Aber das soll bestimmt nicht heißen, dass man immer mit anderen zusammen und niemals allein sein soll. Nein, das wäre übertrieben. Man muss allein sein können, um wieder zu sich selbst zu finden und Energien zu sammeln, zu lesen, Musik zu hören, zu meditieren und zu beten. Aber dann, wenn man sich aufgeladen hat und die innere Fülle und Stärke spürt, die man im Alleinsein und in der Stille empfangen hat, ist es gut, andere zu treffen, um das Empfangene mit ihnen zu teilen. Ausgeglichen zu sein bedeutet, in sich beide Seiten zu entwickeln: die eine, welche die Einsamkeit braucht, wie auch die andere, die sich nur im Austausch mit den anderen Menschen entfalten kann.* ------------- * Vgl. Band 206 »Eine universelle Philosophie«, Kapitel 10. https://prosveta.de/tagesgedanken/16-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 15. Juli 2026 Wir können nicht außerhalb des Herrn existieren. Er hat uns erschaffen, Er ernährt uns, und Er hält uns am Leben. Es gibt kein vom Herrn wirklich unabhängiges Geschöpf. Das Gefühl der Unabhängigkeit kann nur im Bewusstsein existieren, denn es ist dem Menschen tatsächlich möglich, das Band, das ihn mit dem Schöpfer verbindet, willentlich zu ignorieren oder abzuschneiden. Aber dann geht er langsam auf den geistigen Tod zu. Einige werden sagen: »Aber Gott ist im Himmel, und wir sind auf der Erde, wir sind so weit weg von Ihm!« Eben nicht, das ist kein Argument, denn die Wirklichkeit der Verbindung mit Gott hängt von unserem Bewusstseinszustand ab. Gott ist im Himmel, aber warum können wir, mit beiden Füßen im Leben stehend, nicht gleichzeitig auch mit Ihm zusammen im Himmel sein? Das ist eine Frage des Bewusstseins.* ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 17. https://prosveta.de/tagesgedanken/15-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 14. Juli 2026 Dem Menschen stellt sich die Frage, was er mit all den Elementen tun soll, die ihm für den Aufbau seiner eigenen Existenz zur Verfügung stehen. Der Mensch ist Teil des kosmischen Bauwerkes, aber er ist in dieses nicht so eingefügt, als wäre er nur ein Stein, eine Pflanze oder ein Tier. Als bewusstes und denkendes Wesen muss der Mensch eine andere Rolle spielen. Er muss alle Materialien kennen und lernen, wie er sie benutzen kann, um sein eigenes Leben so aufzubauen, dass es am Aufbau des kollektiven Lebens teilhat. Ja, früher oder später muss jeder diese Arbeit tun: teilnehmen an der Errichtung dieses Bauwerkes, des kollektiven Lebens, des universellen Lebens. All unser Tun muss auf das universelle Leben ausgerichtet sein. Solange man dagegen ein individualistisches, egoistisches, vom Ganzen getrenntes Leben führt, ist das so, als ob man sich damit begnügte, Material anzuhäufen, ohne irgendetwas damit anfangen zu können. Das ist leider bei der Mehrzahl der Menschen der Fall. Sie geben sich damit zufrieden, Material anzuhäufen, und brechen unter der Last zusammen. Sie müssen sich endlich entschließen, etwas damit zu tun!* ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/14-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 13. Juli 2026 Wenn ihr fühlt, dass ihr entmutigt seid, ist das Erste, was ihr euch sagen müsst: »Das geht vorbei.« Zieht euch einen Augenblick in euch selbst zurück, als ob ihr einen Winterschlaf halten wolltet, und verharrt dort, bis ihr von neuem den Atem des Lebens findet. Die Mutlosigkeit ist wie der Winter. Aber nach dem Winter kommt der Frühling wieder. Den Jahren entsprechend kommt er früher oder später, manchmal kommt er sehr spät, aber schließlich kommt er immer. Deshalb darf man niemals die Hoffnung völlig aufgeben. Irgendwann kommen Schwung und Energie zurück. Wie viele haben – kurz bevor die Kräfte des Frühlings zurückgekommen wären – aufgegeben! Das ist schade. Sie hätten gerettet werden können, aber sie hatten nichts von der Erneuerung geahnt und waren verloren. Also, was auch immer eure Kümmernisse sind, lasst niemals euren inneren Himmel sich ganz verdunkeln und sagt euch: »Vielleicht ist noch nicht alles verloren, warten wir noch etwas«. Allmählich wird die Dunkelheit weichen und die Kälte euch verlassen!* ------------- * Vgl. Band 224 »Die Kraft der Gedanken«, Kapitel 13. https://prosveta.de/tagesgedanken/13-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 12. Juli 2026 Geld ist zum Leben notwendig, das ist keine Frage. Aber derjenige, der einen geistigen Weg geht, muss wachsam sein in seiner Beziehung zum Geld. Denn das Geld ist eine gefährliche Versuchung, und wer sich dieser Gefahr nicht bewusst ist, der wird sich durch den Gedanken an Geld, den Wunsch nach Geld, seinen inneren Himmel verdunkeln lassen. Das ist dann wie eine Leinwand, wie ein Vorhang, der das himmlische Licht daran hindert, in ihn einzudringen. Geld müsst ihr in eure Tasche stecken, in eine Schublade legen, in einen Safe, egal wohin, nur nicht in euren Kopf, sonst wird es zu eurem Herrn und ihr zu seinem Sklaven. Wenn ihr sein Herr seid und es euch gehorcht, könnt ihr viel Gutes tun. Aber wenn das Geld euer Herr ist, treibt es euch dazu an, die anderen zu beherrschen, ihnen zu schaden, sie zu vernichten, und zwingt euch so, viele Gesetze zu übertreten. Nur ein wahrer Meister kann alles Gold der Welt besitzen, ohne jemals Schlechtes zu tun. Denn er ist Herr seiner selbst und des Goldes. Also muss derjenige, der auf dem Weg der Geistigkeit vorankommen will, über seine Beziehung zum Geld gut nachdenken, andernfalls ist es unnütz, auch nur von Geistigkeit zu reden.* ------------- * Vgl. Band 231 »Saaten des Glücks«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/12-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 11. Juli 2026 Viele Christen fragen sich: »Seit zweitausend Jahren schon arbeiten die Christen für das Reich Gottes, und wie kommt es, dass es noch so weit weg ist?« Es gibt so viele Kriege, Hungersnöte, Elend und Unglück! Das stimmt, die Menschen wissen eben nicht, auf welche Weise sie für das Reich Gottes arbeiten müssen. Sie verbringen ihre Zeit mit Sprechen und Schreiben, um diesen Fehler und jenen Mangel, die schlechte Organisation, die Unfähigkeit der Verantwortlichen, das schlecht verwendete Geld usw. hervorzuheben. Sie zählen nur auf materielle Lösungen, und um diese anzuwenden, sind sie in ständige Konfrontationen verwickelt. Wie kann das Reich Gottes sich unter solchen Umständen verwirklichen? Man muss lernen, von jetzt an anders zu denken und zu handeln. Derjenige, der wirklich für die Ankunft des Reiches Gottes auf Erden arbeiten möchte, muss wissen, dass man es nicht mit menschlichen, mit materiellen Methoden erreichen kann, sondern mit göttlichen, mit den Methoden des Geistes. Diese Methoden bestehen darin, nur die besten Wünsche und Gedanken in sich zu nähren, nur positive Worte auszusprechen, denn solche Gefühle, Wünsche und Worte lösen in der unsichtbaren Welt lichtvolle Kräfte aus, die den Menschen bei ihrer Arbeit helfen.* ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 17. https://prosveta.de/tagesgedanken/11-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 10. Juli 2026 Selbst wenn ihr an andere Dinge denkt, während ihr dem Sonnenaufgang beiwohnt, empfangt ihr von ihren Strahlen immer etwas Gutes für euren Körper, wie auch die Reinheit und Frische der Morgenluft, aber nicht mehr. Ihr bekommt keine feinstofflichen Elemente, die euch in eurer geistigen Entwicklung weiterhelfen. Wenn ihr euch dagegen bewusst seid, dass die Sonne euch mit ihren Strahlen auch ihr Leben, ihre Liebe, ihre Weisheit überbringt, dann seid ihr bereit, sie zu empfangen. Ihr öffnet in euch tausend Türen, durch welche diese Strahlen zu euch hereinkommen und ihre Schätze hinterlassen, und so erfüllt die Sonne euer ganzes Wesen mit ihren Wohltaten. Deswegen ist es so wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, was die Sonne bedeutet. Dank dieses Bewusstseins könnt ihr Elemente empfangen, die euch helfen, in die Gesetze und Geheimnisse der Natur vorzudringen und Frieden und Glück zu kosten.* ------------- * Vgl. Band 221 »Alchimistische Arbeit und Vollkommenheit«, Kapitel 7. https://prosveta.de/tagesgedanken/10-juli-2026/