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Hier gibt es Neuigkeiten, Leseproben und Schmankerl aus dem Prosveta Verlag Deutschland. Unsere Bücher und Informationen über Omraam Mikhael Aivanhov findet ihr hier: www.prosveta.de Impressum: www.prosveta.de/impressum

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Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 7. Juli 2026 Die wahren Eingeweihten, die wahren geistigen Meister, sind Dirigenten. Ihr sagt: »Aber sie sind ganz allein, sie haben keine Musiker, die sie dirigieren könnten!« Täuscht euch nicht, sie haben ein Orchester in sich und dirigieren dieses Orchester Tag und Nacht. Aber ja, all ihre Organe, all ihre Zellen bilden ein Orchester, und sie singen und spielen Partituren, die man ihnen vorlegt. Das Gehirn, der Magen, das Herz, die Hände, die Füße, die Ohren, die Augen, der Mund usw. Jeder Teil des Körpers hat seine Aktivität, dank derer er zur Harmonie des Organismus beiträgt. Ja, aber es genügt nicht, wenn das nur die physische Ebene betrifft. Deshalb befragt ein Eingeweihter jeden Tag seine Organe. Er fragt seine Beine: »Wohin führt ihr mich?«, seine Arme: »Welche Handlung bereitet ihr vor?«, seinen Mund: »Welche Worte sprichst du aus?«, seine Augen: »Und ihr, was betrachtet ihr?«, sein Gehirn: »Auf welche Gedanken konzentrierst du dich?« Und er bemüht sich, zwischen ihnen Harmonie herzustellen und zu erhalten. Wenn ihr euch als intelligente und bewusste Schüler zeigen wollt, müsst auch ihr gute Dirigenten werden. Achtet jeden Tag nicht nur darauf, dass die Organe eures physischen Körpers harmonisch arbeiten, um die Gesundheit zu bewahren, sondern denkt auch daran, deren Tun auf ein höheres Ziel auszurichten, damit keine Dissonanzen im kosmischen Organismus entstehen.* ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/7-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 6. Juli 2026 Wer sich entschließt, die Erfahrungen der Vorfahren außer Acht zu lassen, beweist eine falsch verstandene Unabhängigkeit. Übrigens, ob man es weiß oder nicht, man kann sich diesen Tatsachen nicht entziehen. Was macht ein Schriftsteller, ein Dichter, ein Philosoph, ein Musiker oder ein Maler? Er lebt sein Leben, während er gleichzeitig ein Werk erschafft, das die Widerspiegelung seiner Erfahrungen sein kann. Er hinterlässt dann dieses Werk den Menschen, die sich davon nähren. Jahrhundert auf Jahrhundert hat sich nach und nach eine Erbschaft an Gedanken und Empfindungen angesammelt, die uns sozusagen in die Wiege gelegt wird. Wir sind also in Wirklichkeit überflutet vom Leben der anderen, ihren Gedanken, ihren Gefühlen, ihren Entdeckungen und ihrem Entzücken, aber auch ihren Irrtümern und ihren Ängsten. Also, von welcher Freiheit sprechen wir? Man kann sich Einflüssen nicht entziehen, aber man muss lernen, nur die besten aufzunehmen.* ------------- * Vgl. Band 234 »Die Wahrheit, Frucht der Weisheit und der Liebe«, Kapitel 18. https://prosveta.de/tagesgedanken/6-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 5. Juli 2026 Die Arbeit eines Meisters ist es, seine Schüler zu lehren, das Leben überall im Universum zu erfühlen und sich mit seinen reinsten und intensivsten Aspekten zu verbinden. Deswegen führe ich euch zur Sonne. Wenn ihr wisst, wie ihr die Sonne betrachten sollt, wie ihr an sie denken, sie lieben sollt, könnt ihr die höheren Grade des Lebens erreichen. Auf diese Weise erschafft ihr einen neuen Strom in allen Zellen eurer Organe, die dann beginnen, harmonischer zu arbeiten. Indem ihr selbst lebendiger, ausdrucksvoller werdet, zieht ihr nach und nach die Achtung und Liebe der anderen an. Denn das Einzige, was die Menschen suchen, ist eben das Leben. Ja, das ist sogar eine schreckliche Wahrheit. Seht, eine Frau, die ihren Mann vergötterte, er war alles für sie, sie bewunderte sein Gesicht, seine Kraft, seine Intelligenz. Aber eines Tages stirbt er, und was tut sie? Bleibt sie noch mit ihm zusammen? Nein, sie sagt: »Beerdigt ihn.« Sobald das Leben gegangen ist, trennt sie sich von ihm, denn man kann nichts bei sich haben, was kein Leben mehr hat. Denkt also über diese Frage nach und bemüht euch, ständig das Leben in euch zu reinigen und zu harmonisieren.* ------------- * Vgl. Band 14 »Liebe und Sexualität«, Kapitel 22, Teil 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/5-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 4. Juli 2026 Manche beklagen sich: »Ich wollte heiraten, Kinder haben, eine Familie gründen. Ich habe alles versucht, aber es ist mir nicht gelungen!« Und natürlich sind sie unglücklich, verärgert und aufgebracht. Würden sie sich fragen, warum dies so ist, bekämen sie sicher eine Antwort. Anstatt sich zu quälen und die anderen zu belästigen, würden sie verstehen, dass es ihnen deshalb nicht gelang, weil sie für das Leben, das sie sich ersehnen, nicht gemacht sind. Also, die Vorsehung hat ihnen nicht nur Prüfungen erspart, sondern gab ihnen einen Freiraum für andere, umfassende Aktivitäten. Seht, das ist die richtige Einstellung: sich bemühen, die guten Seiten an dem zu sehen, was die Vorsehung für uns bestimmt hat. Aber die Menschen stellen sich keine Fragen. Sie wissen, was sie wissen: Nach ihrem Ermessen wäre es anders besser. Und nur ihre Dickköpfigkeit zählt, ihre Blindheit. Darum sind sie immer unglücklich, ob sie verheiratet sind und Kinder haben oder nicht. Das Glück hängt nämlich nicht von dieser oder jener Situation im Leben ab, das Glück hängt vom rechten Verständnis der Dinge ab. Das wahre Glück steht über den Umständen.* ------------- * Vgl. Band 231 »Saaten des Glücks«, Kapitel 9. https://prosveta.de/tagesgedanken/4-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 3. Juli 2026 Wenn ihr morgens aus dem Haus geht, dann nutzt den Augenblick, in dem euch niemand sieht, um die ganze Natur zu grüßen, alle sichtbaren und unsichtbaren Geschöpfe. Hebt die Hand und sprecht zu ihnen: »Ich liebe euch, ich liebe euch, ich liebe euch, ich möchte in Harmonie mit euch sein.« Im selben Augenblick öffnet sich als Antwort auf euren Gruß die ganze Natur für euch und schickt euch Kraft für den ganzen Tag. Die Menschen denken nicht daran, mit ihren Gedanken und mit ihrer Liebe zu arbeiten, damit sich ihnen die Natur öffnet. Berührt nur liebevoll einen Stein, und er ist nicht mehr der gleiche. Er nimmt euch an, er schwingt in Einklang mit euch und liebt euch ebenso. Oh ja! Alles auf der Welt ist lebendig, und es liegt an euch, zu lernen, so zu arbeiten, dass dieses Leben bis zu euch gelangt.* ------------- * Vgl. Band 28 »Die Pädagogik in der Einweihungslehre«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/3-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 2. Juli 2026 Der Mensch kann mit einem mehrstöckigen Gebäude verglichen werden, in dem ein ganzes Heer von Mietern untergebracht ist. Oft ist der Besitzer des Hauses irgendwo in einer kleinen Zelle eingeschlossen. Niemand gehorcht ihm, niemand beachtet ihn. Es sind die anderen, die Mieter, die ihm ihren Willen aufzwingen. Sie haben revoltiert, ihn in ein Versteck gebracht, wohin sie ihm gerade noch ein paar Brotkrumen und etwas Wasser bringen, damit er nicht verhungert. Wenn er wenigstens wüsste, wie er sich wieder kräftigen und sich mit den himmlischen Regionen verbinden könnte, um Botschaften nach oben zu schicken, dann würde man ihn befreien. Aber der Arme ist derart benebelt, dass er nicht einmal weiß, wie er es anfangen soll. Also befehlen die anderen weiter. Alles, was in der Welt an politischen Ereignissen geschieht, wie Revolutionen, Regierungswechsel usw., ist nichts anderes als die Wiederholung dessen, was im Menschen geschieht. Wenn ihr also die Ereignisse, die in der Welt geschehen, interpretieren könnt, gelingt es euch, die Ereignisse zu verstehen, die in jedem Menschen stattfinden, denn da findet man genau dieselben Gesetze.* ------------- * Vgl. Band 224 »Die Kraft der Gedanken«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/2-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 1. Juli 2026 Seid euch stets bewusst, dass nicht die ganze Welt eure Anstrengungen und eure Arbeit anerkennt, nur weil ihr ein edles Ideal habt. Äußerlich müsst ihr ständig gegen unangenehme Situationen angehen, aber innerlich lebt ihr in der Freude. Über lange Zeit werdet ihr einen großen Unterschied zwischen der inneren und der äußeren Welt fühlen. Denn es wird nicht nur Leute geben, die euch bekämpfen, sondern auch solche, die sich beeilen, skrupellos zu profitieren, wenn sie sehen, dass bei euch etwas zu holen ist. Sie werden versuchen, euch alles zu nehmen, dessen sie habhaft werden können, und dann ohne ein Zeichen des Dankes verschwinden. Aber das macht nichts. Bemüht euch ständig, die Segnungen zu bewahren, die euch euer hohes Ideal gibt.* ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 16. https://prosveta.de/tagesgedanken/1-juli-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 30. Juni 2026 Wenn wir beten, wenn wir meditieren, wird unsere Seele vom universellen Geist und unser Geist von der Universalseele angezogen. Und wenn sie sich begegnen, ergießt sich die Fülle in uns. Diese Begegnung gibt unserem Gebet und unserer Meditation einen Sinn. Aus welchem Grund sollte man sonst beten? Beten ist etwas anderes, als an den Herrn die Forderungen zu stellen: »Ich brauche dies! Ich will das!« Das Gebet gibt uns die Möglichkeiten, die wahren Dimensionen unseres Wesens zu finden. Der Sinn des Gebets und aller spirituellen Übungen ist genau dieses Aufeinandertreffen von etwas in uns mit etwas von der gleichen Natur im Universum. Es gibt da eine Begegnung: das Aufeinandertreffen zweier entgegengesetzter Wesen. Diese Begegnung ist das größte Geheimnis der Religion, es ist die menschliche Seele, die den göttlichen Geist sucht, und der menschliche Geist, der die Universalseele sucht. Unsere Seele wird vom kosmischen Geist befruchtet, und unser Geist befruchtet die Universalseele. Auf diese Weise werden wir echte Schöpfer.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 18. https://prosveta.de/tagesgedanken/30-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 29. Juni 2026 Wenn man jemandem sagt, er sei »ausgeglichen«, so gesteht man ihm eine der kostbarsten und am schwierigsten zu erreichenden Eigenschaften zu, denn sie ist das Ergebnis zweier entgegengesetzter Bewegungsrichtungen. Es gibt Menschen, die sprechen, gehen, sich beschäftigen… als hätten sie keine Mühe, damit zu leben und sich gut zu fühlen. Man könnte sagen, dass sie ausgeglichen sind. Aber nein, in Wirklichkeit stagnieren sie. Tag für Tag findet man sie, immer sich selbst gleichend, als wäre innerlich eine Feder ausgeleiert. Sie haben das gleiche ausdruckslose Gesicht, sie tun das Gleiche wie am Vortag, sagen das Gleiche wie tags zuvor usw. Auf diese Weise können sie sich nicht entwickeln. Ein gewisses Ungleichgewicht ist für unser Weiterkommen nötig, aber unter der Bedingung, dass wir wissen, wie wir uns beobachten und analysieren sollen, und um auch helfend einzugreifen, wenn die Waagschalen ein zu großes Ungleichgewicht aufweisen. Zu wissen, wie man Kräfte ausgleicht, gibt einem eine magische Macht über sich selbst und über die Natur, aber gleichzeitig muss man darüber wachen, eine bestimmte Pendelbewegung aufrechtzuerhalten. Denn an dem Tag, an dem die zwei Schalen vollkommen ausgeglichen sind, geht nichts mehr weiter, der Tod stellt sich ein. Der Tod ist das perfekte Gleichgewicht! Man muss also in seinem Inneren immer wieder ausgleichen, und das wirkliche Gleichgewicht ist der am schwierigsten zu erreichende Zustand.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 2. https://prosveta.de/tagesgedanken/29-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 28. Juni 2026 Das männliche Prinzip wird als aktiv definiert und das weibliche als passiv, aber die Passivität hat eine ebenso wichtige Rolle wie die Aktivität. Denn wenn das männliche Prinzip den Inhalt beisteuert, so bringt das weibliche Prinzip das Gefäß, die Form. Und die Form ist mit einer wunderbaren Anziehungskraft ausgestattet. Das weibliche Prinzip wird nur als passiv definiert, um es dem aktiven männlichen Prinzip gegenüberzustellen. In Wirklichkeit ist das weibliche Prinzip nicht inaktiv, es wird tätig, und dieses Tätigwerden, das den Aspekt der Passivität annimmt, ist äußerst wirksam. Anstatt sich wie das männliche Prinzip nach vorne zu projizieren, zieht das weibliche Prinzip an. Das ist seine Aktivität. Und wer keine echte Widerstandskraft hat, sich ihm zu widersetzen, wird absorbiert. Die männliche Aktivität ist sichtbarer, aber nicht stärker. Man kann sagen, aktiv sein bedeutet, vom Zentrum an die Peripherie zu gehen, und passiv sein bedeutet, die Elemente der Peripherie ins Zentrum anzuziehen. Selbst wenn diese Anziehung nicht wirklich sichtbar ist, ist sie doch reell, sie wirkt.* ------------- * Vgl. Band 237 »Das kosmische Gleichgewicht – Die Zahl 2«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/28-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 27. Juni 2026 Die Menschen haben nicht die Gewohnheit, sich in die Situation der anderen hineinzuversetzen, daher rühren so viele Fehlurteile, so viele Grausamkeiten und Ungerechtigkeiten. Man weiß nicht, in welchen Bedingungen sich eine Person befindet. Bevor man sie beschuldigt, soll man daher die Mühe nicht scheuen, sich wenigstens fünf Minuten lang an ihre Stelle zu versetzen. Dann würde man sich vielleicht darüber klar werden, dass man sich zehnmal schlechter als sie verhalten würde, wenn man in ihrer Situation wäre. Jeden Tag nur einige Minuten dieser Übung, und man wird Qualitäten wie Edelmut, Geduld, Nachsicht und Sanftmut erwerben. Ja, bemüht euch von nun an, euch für einige Minuten in die Situation aller euch unangenehmen Leute, die ihr schwer ertragen könnt, zu versetzen, und ihr werdet sehen, ihr werdet nicht umhin können, sie zu verstehen und sie zu lieben!* ------------- * Vgl. Band 13 »Die neue Erde«, Kapitel 7. https://prosveta.de/tagesgedanken/27-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 26. Juni 2026 Die Menschen haben die Tendenz, sich für das Zentrum des Universums zu halten. Und wenn ein Meister, der nur an ihre Zukunft, ihre Entwicklung denkt, der seine ganze Zeit, all seine Kräfte, sein ganzes Leben hingibt, um ihnen nützlich zu sein, sie auf ihren Platz verweist, sind sie bekümmert, gekränkt und aufsässig, statt zu begreifen, dass er zu ihrem Wohl so handelt. Das ist nicht die richtige Einstellung. Wenn ihr immer auf eure niedere Natur hört, die möchte, dass die ganze Welt sich um sie dreht, so wisst, dass sie euch nur schlecht beraten kann. Warum dieses Verhalten beibehalten? Wenn euer Meister sich bemüht, es zu unterbinden, so helft ihm dabei, anstatt Protestschreie loszulassen! Indem ihr sie schützt, zerstört ihr die Arbeit eures Meisters, der euch zu helfen sucht. Arbeitet also mit eurem Meister. Wenn er eure Personalität ein bisschen schüttelt, so seid damit einverstanden: Wenn sie sieht, dass ihr niemand beisteht, wird sie schließlich klein beigeben.* ------------- * Vgl. Band 207 »Was ist ein geistiger Meister?«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/26-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 25. Juni 2026 Magie ist nichts anderes als die Anwendung physikalischer Gesetze in der spirituellen Welt. Eines dieser Gesetze offenbart uns die Kraft der Konzentration der Sonnenstrahlen auf einen Punkt: Sie entfachen Feuer. Nun, auf die gleiche Weise lehrt uns die spirituelle Physik, dass der Mensch durch sein Denken ebenso wie die Sonnenstrahlen wirken kann. Wer gelernt hat, seine Gedanken auf einen bestimmten Punkt zu konzentrieren, kann in der Welt günstige Wirkungen erzeugen. Vielleicht sieht man auf der physischen Ebene nichts, aber in den Äther-, Astral- und Mentalbereichen verbrennt sein Gedanke viele Unreinheiten.* ------------- * Vgl. Band 26 »Der Wassermann und das Goldene Zeitalter«, Kapitel 5. https://prosveta.de/tagesgedanken/25-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 24. Juni 2026 Jesus hat gesagt: »Ich bin das Licht der Welt.« Das Licht der Welt ist die Sonne. Aber Christus ist mehr als die Sonne. Über dem sichtbaren Licht der physischen Sonne gibt es ein anderes Licht, das das wahre Licht der Sonne ist, der Geist der Sonne. Von diesem Licht sprach Jesus, mit ihm hat er sich identifiziert. Und so wie das materielle Licht uns erlaubt, die Dinge der physischen Ebene mit unseren physischen Augen zu sehen, gibt uns das innere Licht, das Licht Christi, einen Zugang zur Sicht auf die göttliche Welt. Wir müssen lernen, welches dieses Licht ist, wie wir mit ihm und in ihm leben können, jeden Tag daran arbeiten, um daraus winzig kleine Partikel zu ziehen und sie in uns zu verdichten – bis zu dem Moment, in dem wir fähig sind, sie wie Lichtstrahlen auf die Dinge und die Wesen der unsichtbaren Welt zu projizieren, die uns dann in ihrer erhabenen Realität erscheinen.* ------------- * Vgl. Band 228 »Einblick in die unsichtbare Welt«, Kapitel 8. https://prosveta.de/tagesgedanken/24-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 23. Juni 2026 Die Leute verachten und verleumden sich und wissen natürlich, dass sie sich damit nicht den Vorschriften des Evangeliums gemäß verhalten. Aber was kann das schon ausmachen? Sie wissen jedoch nicht, dass es ein Gesetz gibt, demzufolge derjenige, der es nicht lassen kann, über die anderen schlecht zu reden, ihnen seine eigenen Kräfte zukommen lässt, ihnen Waffen liefert und damit selbst seine Feinde stärkt. Wollt ihr, dass euer Feind schwächer wird? Dann sprecht Gutes über ihn, findet in ihm zumindest eine gute Eigenschaft und sprecht mit den anderen über diese Eigenschaft! Dann treten die Geister vor ihn hin und fragen ihn: »Wie viel hast du in deiner Kasse?… Gut, ein Teil ist für den da hinten, weil er Gutes über dich gesagt hat.« Redet ihr aber schlecht über ihn, stellen die Geister sich vor euch hin und dann müsst ihr ihm von euren Energien geben. Ihr selbst stärkt euren Feind.* ------------- * Vgl. Band 227 »Goldene Regeln für den Alltag«, Kapitel 45. https://prosveta.de/tagesgedanken/23-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 22. Juni 2026 Haben diejenigen, die keusch und enthaltsam leben wollen, wirklich recht? Alles hängt von ihrem Ziel ab, das sie im Leben haben. Die Enthaltsamkeit kann sehr gute Resultate bringen, aber auch sehr schlechte. Sie kann die einen hysterisch, neurotisch, krank machen und andere stark, ausgeglichen und gesund. Haben diejenigen, die ihren sexuellen Instinkten freien Lauf lassen, recht? Sicher, wenn es nichts Wichtigeres für sie im Leben gibt als dieses Vergnügen, und wenn sie unfähig sind, darauf zu verzichten, haben sie recht. Aber für den, der spirituelle Sehnsüchte hat, ist es etwas anderes. Wenn er sich nicht beherrschen lernt, wird er niemals diese Sehnsüchte realisieren können und wird sich immer unbefriedigt fühlen. Nichts ist also an sich gut oder schlecht, wird aber gut oder schlecht, je nach dem Ziel, das man sich gesetzt hat.* ------------- * Vgl. Band 205 »Die Sexualkraft oder der geflügelte Drache«, Kapitel 9. https://prosveta.de/tagesgedanken/22-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 21. Juni 2026 In den volkstümlichen Überlieferungen aller Länder findet man Legenden, die erzählen, wie von Anfang an das Licht und die Finsternis nicht aufhören, sich zu bekämpfen, und von Fall zu Fall der eine oder der andere den vorübergehenden Sieg davonträgt. Aber jedes Jahr am 21. Juni, dem Tag der Sommersonnenwende, treten wir in die Periode ein, in der das Licht siegreich ist.* Die besten Einflüsse fließen uns in diesen Tagen zu, wo das Licht die Macht erobert hat und deshalb die Nacht, die Dunkelheit und die Finsternis zurückgehen. In diesem Zeitabschnitt sind den himmlischen Mächten, den schöpferischen Kräften die größten Möglichkeiten gegeben, um sich zu manifestieren und uns zu helfen, unsere Schwierigkeiten zu überwinden. Das ist dann der günstige Augenblick für den Schüler, um gegen die innere Finsternis anzukämpfen und den Sieg davonzutragen. ------------- * Vgl. Band 32 »Die Früchte des Lebensbaums«, Kapitel 17.. https://prosveta.de/tagesgedanken/21-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 20. Juni 2026 Jedes Individuum ist unabhängig, autonom. Einverstanden! Es ist aber auch verbunden mit der menschlichen Gemeinschaft und sogar darüber hinaus mit allen Reichen der Natur, mit der kosmischen Gemeinschaft. Wir leben also gleichzeitig zwei Leben, ein persönliches und ein kollektives. Für die meisten Leute geschieht dies ohne ihr Wissen. Es wäre jedoch gut, sich das bewusst zu machen. Wen es dazu drängt, mit dem kollektiven, universalen Leben zu verschmelzen, der darf nicht das Bewusstsein von seinem Ich verlieren, damit er immer fähig bleibt, als verantwortungsvolles Wesen zu denken und zu handeln. Und wer sich als Individuum fühlt, das von den anderen deutlich verschieden ist, muss sich bewusst werden, dass er, das Gefühl seiner Individualität beibehaltend, doch zu einem Ganzen gehört, dass er eine Zelle des sozialen Organismus und noch darüber hinaus eine Zelle des kosmischen Organismus* ist. ------------- * Vgl. Band 235 »Im Geist und in der Wahrheit«, Kapitel 6. https://prosveta.de/tagesgedanken/20-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 19. Juni 2026 Wenn die äußeren Bedingungen gut sind, haben die Menschen die Tendenz, sich gehen zu lassen. Sie brauchen Schwierigkeiten, Missgeschicke, damit sie sich in die Hand nehmen und sich anstrengen, um die Situation wieder in Ordnung zu bringen. Und wenn sie das erreicht haben, ist wieder Schluss. Sie lassen sich erneut gehen und fallen wieder in die Trägheit zurück. Das ist aber nicht die richtige Einstellung. Wie auch immer die äußeren Bedingungen sein mögen, man muss stets weiterarbeiten in dem Bewusstsein, dass die Arbeit immer an erster Stelle stehen muss. Man kann sich nicht gehen lassen, nur weil man gute materielle Bedingungen hat. Im Gegenteil, man muss lernen, diese Bedingungen zu nutzen, um der Gedankenarbeit, dem Aufbau seines inneren Wesens, mehr Zeit einzuräumen.* ------------- * Vgl. Band 244 »Dem Licht entgegen«, Kapitel 14. https://prosveta.de/tagesgedanken/19-juni-2026/

Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 18. Juni 2026 Die Menschen haben die Neigung, in welchen Bereichen auch immer, sich fast ausschließlich auf äußerliche Errungenschaften zu konzentrieren. Sie sehen nicht, wie unnütz es ist, Dinge besitzen zu wollen, die ihnen, da sie sich außerhalb von ihnen befinden, doch niemals wirklich gehören werden. Solange man Geld, Maschinen und Waffen hat, geht es einem gut, man fühlt sich stark. Aber an dem Tag, an dem man auf sie verzichten muss, ist man vollkommen verloren. Dies hat ein Schüler der Einweihungsschule begriffen. Deswegen arbeitet er daran, innerlich stark, innerlich reich zu werden, damit ihm seine Waffen und seine Reichtümer auf ewig gehören. Die Eingeweihten sind nicht gegen neue Entdeckungen der Technik. Nein, auch sie benutzen diese Entdeckungen und sind damit sehr zufrieden. Aber sie gehen nicht in die Falle. Sie arbeiten in einem anderen Bereich, der ihnen selbst gehört und über den sie jederzeit verfügen können. Darin liegt die wirkliche Unabhängigkeit.* ------------- * Vgl. Band 217 »Ein neues Licht auf das Evangelium«, Kapitel 4. https://prosveta.de/tagesgedanken/18-juni-2026/