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18,4 Millionen Euro außerhalb des Haushaltsverfahrens – NaturSchutzFonds greift weiter auf dem Bodenmarkt zu
Der NaturSchutzFonds Brandenburg hat im vergangenen Jahr 18,4 Millionen Euro an sogenannten Ersatzzahlungen erhalten – mehr als doppelt so viel wie 2024. Bis Ende Juli 2026 kamen bereits weitere 9,77 Millionen Euro hinzu. Seit 2002 summieren sich die Zahlungen auf rund 164,5 Millionen Euro. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des AfD-Abgeordneten Fabian Jank hervor.
Wer beispielsweise durch ein Bauvorhaben erheblich in Natur und Landschaft eingreift und die Beeinträchtigung nicht ausreichend ausgleichen kann, muss eine Ersatzzahlung leisten. Dieses Geld wird als zweckgebundene Abgabe zunächst an das Land Brandenburg gezahlt. Das Land verfügt jedoch nicht selbst darüber, sondern leitet es an den NaturSchutzFonds weiter.
Damit entscheidet der Landtag nicht im normalen Haushaltsverfahren über die Verwendung dieser öffentlichen Einnahmen.
Gleichzeitig wird der NaturSchutzFonds selbst zum großen Flächeneigentümer. Allein 2025 kaufte die Stiftung rund 220 Hektar Land für knapp 2,4 Millionen Euro. Ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft, die Flächenagentur Brandenburg GmbH, erwarb weitere rund 110 Hektar für 2,14 Millionen Euro. Zusammen sind das innerhalb eines Jahres mehr als 330 Hektar für rund 4,5 Millionen Euro.
Dabei geht es auch um Flächen aus landwirtschaftlicher Hand. Im Jahr 2025 kaufte der NaturSchutzFonds in sieben Fällen insgesamt 34,2 Hektar direkt von aktiven Landwirten, Landwirtschaftsbetrieben oder Agrargenossenschaften. Sowohl die Zahl der Erwerbsfälle als auch die Fläche erreichten damit den höchsten Wert der von der Landesregierung vorgelegten Statistik seit 2015. Insgesamt wechselten seitdem rund 76 Hektar unmittelbar aus diesem Verkäuferkreis zum NaturSchutzFonds.
Dazu erklärt Fabian Jank, landwirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg:
„Besonders kritisch ist, dass inzwischen auch immer mehr Boden unmittelbar aus landwirtschaftlicher Hand beim NaturSchutzFonds landet. 2025 waren es 34 Hektar – so viel wie in keinem anderen Jahr der vorgelegten Statistik. Boden ist für unsere Landwirte keine beliebige Ware, sondern ihre Existenzgrundlage.
Das Bundesnaturschutzgesetz verlangt deshalb ausdrücklich Rücksicht auf die Landwirtschaft und will verhindern, dass unnötig Agrarflächen verloren gehen. Umso genauer müssen wir hinschauen, wenn eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit Millionenbeträgen ihren eigenen Flächenbestand auf Kosten unserer bäuerlichen Kulturlandschaft ausweitet.
Bei inzwischen rund 164 Millionen Euro an Ersatzzahlungen seit 2002 reicht es nicht, wenn die Landesregierung erklärt, das System habe sich bewährt. Wir verlangen vollständige Transparenz darüber, wohin das Geld fließt, welche Grundstücke damit erworben werden und welche Folgen diese Flächenpolitik für unsere Landwirtschaft hat.
Die Landesregierung hält unterdessen an der bisherigen Konstruktion fest. Auf die Frage, ob sie im Zuge des Doppelhaushalts 2027/2028 eine gesetzliche Neuregelung des Systems plant, antwortet sie lediglich mit 'Nein'."
| 2 | Täter nach Anschlag auf Werderaner Bürgerbüro gefasst
Vor anderthalb Wochen hatte es einen Farbanschlag auf das Bürgerbüro unseres Abgeordneten Marlon Deter in Werder (Havel) sowie der Europa-Abgeordneten Mary Kahn gegeben. Schon wieder, muss man leider konstatieren. Dieses Mal wurden die Täter allerdings gefasst. Für den Schaden müssen nun die Eltern aufkommen. Trotzdem wäre es falsch, die Sache zu sehr zu dramatisieren. Am Ende haben sich die Schmierfinken mit ihrer Aktion schließlich selbst ins Knie geschossen, erklärte Marlon Deter gestern Abend beim Bürgerdialog in der Blütenstadt. | 422 |
| 3 | Wir sind bei Euch - Bürgerdialog in Werder (Havel)
Jetzt, wo die Tage allmählich wieder kürzer und die Abende länger werden, beginnt für unsere Abgeordneten die Zeit der Bürgerdialoge. Fast im Wochentakt sind wir zu Euch unterwegs, um über aktuelle Themen zu diskutieren, über unsere Arbeit im Brandenburger Landtag zu berichten und natürlich, um Eure Wünsche und Vorschläge aufzunehmen. Gestern waren unsere Volksvertreter Marlon Deter und Dr. Dominik Kaufner im Schützenhaus auf der Insel in Werder (Havel). Gut 50 Interessierte sind vorbeigekommen. Einige zum ersten Mal, aber keiner zum letzten!
Heute Abend geht es weiter in Südbrandenburg, in der Gemeinde Röderland-Stolzenhain in der Röderschänke (Am Sportplatz 1) mit unseren Abgeordneten Volker Nothing und Peter Drenske. Um 19 Uhr geht's los, anmelden muss man sich dazu nicht. Alle weiteren Termine findet Ihr auf unserer Homepage www.afd-fraktion-brandenburg.de/termineedited | 401 |
| 4 | „Alle Illegalen sind abzuschieben“
Alle vollziehbar ausreisepflichtige Ausländer müssen Deutschland verlassen, „und nicht nur eine kleine, handverlesene Minderheit“. Unsere AfD-Abgeordnete Lena Kotrè, Sprecherin für Remigration, begründete so ihren parlamentarischen Antrag, der auch die Inhaftierung illegaler Einwanderer in einer eigens zu schaffenden Haftanstalt vorsieht. „Alle Illegalen sind abzuschieben, jede einzelne Person.“ Es liege an der deutschen Bundesregierung, Abschiebehindernisse abzubauen. Lena Kotrè wandte sich namentlich an alle CDU-Abgeordneten im Landtags-Plenarsaal und konfrontierte sie mit ihren eigenen Aussagen zum Thema. Die stehen in einem schreienden Widerspruch zur realen Praxis in Brandenburg. Extrem fallen auch bei SPD-Sozialminister Renè Wilke Wort und Tat auseinander. „Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land wieder verlassen“, äußerte er einerseits. Andererseits baute er in Frankfurt (Oder) ein „Chancenzentrum“, um illegalen eingewanderten Ausländern doch noch ein Bleiberecht zu sichern. | 439 |
| 5 | “Wir wollen keine Opfer an den Schulen“
„Sie sind doch alle in eine sichere Schule gegangen. Gönnen Sie das auch unseren Kindern heute“. Der bildungspolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Dennis Hohloch warnte in der Parlamentsdebatte eindrücklich die regierenden Altparteien davor, „dieses Land weiter in eine desaströse Zukunft zu führen“. Statt Gewaltopfer an den Schulen, „in den Fokus zu nehmen“ und unsägliche Debatten über Sozialarbeiter zu führen, muss die von ausländischen Schülern ausgehende Gewalt an den Schulen Brandenburgs wirksam beendet werden. „Wir wollen, dass es keine Opfer gibt“, rief Dennis Hohloch. Er verwies auf Kinder, die sich nicht mehr zur Schule wagen. Schon jetzt ist absehbar, dass die Gewaltzahlen auch im vergangenen Jahr weiter nach oben gegangen sind. „Dazu muss man kein Prophet sein.“ | 443 |
| 6 | Volles Haus beim Bürgerdialog in Werder an der Havel! 🗣️🤝
Die Abgeordneten Dr. Dominik Kaufner und Marlon Deter haben zum Bürgerdialog eingeladen. Viele Menschen sind gekommen, um Fragen zu stellen, ihre Anliegen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein Abend mit regem Austausch und vielen Perspektiven aus der Region. | 440 |
| 7 | Schulen im Strom der Platitüden 📚
„Mutig oder couragiert ist niemand, der mit dem Strom schwimmt.“ Der wissenschaftspolitische Sprecher unserer AfD-Landtagsfraktion Dr. Dominik Kaufner nahm sich in der Landtagssitzung des Altparteien-Projekt „Schule gegen Rassismus“ zur Brust. Was enthält denn die einschlägige Internet-Seite anderes als diese sinnentleerten, aneinandergereihten Hass-und-Hetze-Platitüden? „Kommen Sie doch nicht immer mit Blabla, sondern mit konkreten Argumenten.“ Ausgeblendet bleibt bei diesem linken Vorfeldprojekt dagegen die ständig steigende Migrantengewalt an den Schulen und Linksextremismus. Dass sich die CDU in ihrem Auftreten bei diesem Thema überhaupt nicht mehr von der Linkspartei unterscheidet, ist für Dr. Kaufner das eigentlich Bemerkenswerte. „Ihre einstige Zuständigkeit für die innere Sicherheit haben Sie über Bord geworfen.“ | 542 |
| 8 | 📢 Morgen nicht verpassen: Bürgerdialog in Röderland-Stolzenhain!
Wir laden euch herzlich zu unserem nächsten Bürgerdialog ein. Von 19:00 bis 21:00 Uhr stehen Volker Nothing und Peter Drenske für eure Fragen, Anliegen und einen offenen Austausch zur Verfügung.
Was bewegt euch vor Ort? Welche Themen beschäftigen euch? Wo gibt es Probleme, die angesprochen werden sollten?
Kommt vorbei, bringt eure Fragen und Anliegen mit und nutzt die Gelegenheit für einen persönlichen Austausch.
Wir freuen uns auf viele Besucher, spannende Gespräche und einen offenen Dialog mit euch! 🤝
📅 Morgen, 24.09.2026
🕖 19:00–21:00 Uhr
📍 Röderland-Stolzenhain | 414 |
| 9 | Kleist-Briefe gehören nach Frankfurt (Oder)
So lange die Kleist-Briefe nicht ins Forschungszentrum Frankfurt (Oder) zurückgekehrt sind, „werden wir das Thema auf die Tagesordnung setzen“. Der Frankfurter Abgeordnete und innenpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Wilko Möller ist nicht bereit, der Landesregierung ihre Untätigkeit bei diesem Thema nachzusehen. In der Parlamentsdebatte erinnerte er daran, dass es gelungen war, die weltweit einzigartigen Fenster der Marienkirche, die nach dem Krieg als Beutegut nach Russland abtransportiert worden waren, wieder nach Frankfurt (Oder) zurückzuholen. „Was zwischen einstigen Feindstaaten möglich war, das sollte doch auch zwischen zwei Bundesländern möglich sein.“ | 394 |
| 10 | Die CDU macht weiter wie bisher
Es waren drei gewaltige Schüsse vor den Bug, die die Wähler in den vergangenen drei Landtagswahlen der CDU verpasst haben. Und doch lässt diese Partei kein einziges Zeichen des Veränderungswillens erkennen. Nicht genug, dass Kanzler Friedrich Merz an seinem Stuhl klebt, nein, auch in Brandenburg will man stramm weiter marschieren. Dem eigenen Untergang entgegen. Anders lassen sich die Äußerungen der Brandenburger Minister im Hinblick auf Wirtschafts-, Bildungs- und Innenpolitik nicht deuten, findet AfD-Fraktionschef Dr. Christoph Berndt. | 635 |
| 11 | Smartphone raus aus dem Unterricht 🤩
Das Smartphone darf in der Schule keinen Platz haben, und Brandenburg muss sich in dieser Frage den Regelungen in Deutschlands Nachbarländern anschließen. „Wenn sich Kinder in der Schule langweilen oder die Luft dort schlecht ist, dann ist die Bildungspolitik daran schuld“, zerpflückte der bildungspolitische Sprecher unserer AfD-Landtagsfraktion Dennis Hohloch die Argumente der Altparteien. In vielen europäischen Ländern gibt es „mit gutem Grund“ das Smartphoneverbot an den Schulen. „Das sind Drogen“, erklärte unser Abgeordneter. Tiktok und Co. lenken von der Realität ab, vermindern die Lesefähigkeit, reduzieren das Arbeitsgedächtnis und fördern psychische Erkrankungen. An die Altparteien SPD und CDU gewandt forderte Dennis Hohloch: „Beschließen Sie ein generelles Smartphoneverbot im Unterricht“. | 413 |
| 12 | Ostbahn kein Projekt für Sonntagsreden 🚂
Wer die moderne, leistungsfähige Ostbahn Richtung Polen will, der soll zu diesem Thema keine Sonntagsreden halten, sondern die Voraussetzungen dafür schaffen. Der verkehrspolitische Sprecher unserer AfD-Landtagsfraktion Daniel Münschke wies in der Parlamentssitzung der Landesregierung Geschwätzigkeit, aber Untätigkeit in der Sache nach. Die AfD-Fraktion dagegen hat in ihrem Antrag die Grundlagen für das Projekt im Blick: „Zahlen, Daten, Fakten, darum geht es in unserem Antrag.“ Daniel Münschke forderte, all dies vorzulegen und darüber hinaus belastbare Aussagen des Verkehrsministers zur Frage einer möglichen Finanzierung. „Was kosten der zweigleisige Ausbau, was kostet die Elektrifizierung der Strecke.“ | 427 |
| 13 | "Auch in Brandenburg wird die CDU irgendwann verschwinden" 🙋♂️ Die Pressekonferenz aus dem Landtag
In Berlin hat die Linke nach einem bewusst ethnisch gehaltenen Wahlkampf den Sieg davongetragen. Erstmals haben sich die massenhafte Einwanderung und Einbürgerung politisch stark ausgewirkt. AfD-Fraktionschef Dr. Hans-Christoph Berndt verwies in der heutigen PK darauf, dass die Linke auf Arabisch für ihre Wahl geworben und sich dadurch auch zu einem „neuen Staatsvolk“ bekannt habe. Angesichts der antisemitischen Potenz dieser Mehrheitsverhältnisse habe „die jüdische Gemeinde Grund zur allerhöchsten Besorgnis“. Der Vorgang erweise einmal mehr, wo der wirkliche Extremismus in Deutschland zuhause sei. SPD und CDU vermittelten angesichts solcher Prozesse den Eindruck, ein „Weiter so“ in der Innenpolitik zu verfolgen, was die Verhältnisse in Deutschland weiter kaputt machen werde.
In Brandenburg reagiere die CDU laut Dr. Hans-Christoph Berndt ratlos auf die für ihre Partei verheerenden Wahlausgänge bei den jüngsten Landtagswahlen. Die Unions-Landesminister Klement, Hoffmann und Redmann schienen nicht im geringsten an einer Politikänderung interessiert. Auf diese Weise betreibe die märkische CDU ihre Selbstabschaffung. Alles deute darauf hin, dass sie im kommenden Wahlkampf zwischen Woidkes SPD und der AfD zerrieben werde und das Schicksal ihrer Parteifreunde in Mecklenburg-Vorpommern teilen werde. „Das ist ein durchaus realistisches Szenarium. Die CDU wird untergehen.“
Die Tatsache, dass viele Jugendliche in Berlin die Linke gewählt haben, deutet Dr. Berndt als Ausdruck einer Modeerscheinung. Viele junge Wähler hätten sich deshalb von den eher bürgerlichen Grünen weg zu den Linken bewegt, da diese „flotter und hipper“ erschienen. Die brandenburgische AfD sei allerdings bei der vergangenen Wahl von sehr vielen jungen Wählern gewählt worden, nicht zuletzt, weil die Partei über Politiker verfüge, die auf Jugendliche sehr anziehend wirkten. Dabei nannte Fraktionschef Berndt den bildungspolitischen Sprecher der Fraktion, Dennis Hohloch. | 600 |
| 14 | Das neue Staatsvolk wählt die Linke
Der Plan ist nicht ganz aufgegangen: In den letzten zehn Jahren haben CDU, SPD, FDP und Grüne Millionen von Migranten ins Land geholt und eingebürgert – wohl auch in der Hoffnung, dass die sich dann an der Wahlurne dafür erkenntlich zeigen. Aber weit gefehlt: Berlins "Neubürger" haben größtenteils die Linke gewählt. Eine Partei, die allein schon aufgrund ihres Antisemitismus und ihrer staatsfeindlichen Aussagen mit Besorgnis betrachtet werden muss. Unser Fraktionschef analysierte die Wahl in der Hauptstadt heute in unserer wöchentlichen Pressekonferenz. 🎥 Dr. Christoph Berndt | 694 |
| 15 | 🇩🇪💙 Morgen nicht verpassen: Bürgerdialog in Werder an der Havel!
Am 23.09.2026 laden wir euch herzlich zu unserem Bürgerdialog ein. Von 19:00 bis 21:00 Uhr stehen Dr. Dominik Kaufner und Marlon Deter für eure Fragen, Anliegen und den direkten Austausch zur Verfügung.
Was bewegt euch vor Ort? Welche Themen beschäftigen euch? Wo gibt es Probleme, die angesprochen werden müssen?
Kommt vorbei, bringt eure Fragen und Anliegen mit und nutzt die Gelegenheit für einen persönlichen Austausch.
Wir freuen uns auf euch, spannende Gespräche und einen offenen Dialog!
📅 Morgen, 23.09.2026
🕖 19:00–21:00 Uhr
📍 Werder an der Havel | 534 |
| 16 | Pressekonferenz: Berlin, Brandenburg und die Jungwähler
Dr. Hans-Christoph Berndt sieht in Berlin erstmals deutliche politische Auswirkungen von Masseneinwanderung und Einbürgerung. Zugleich kritisiert er CDU und SPD für ein „Weiter so“ und sieht die märkische CDU auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit. Die Linken-Erfolge bei jungen Wählern deutet Berndt als Modeerscheinung. Die AfD habe in Brandenburg dagegen viele junge Wähler erreicht. | 636 |
| 17 | Einladung zu den Potsdamer Gesprächen im Landtag 🎤
Und wieder stellt sich die AfD-Fraktion einem wichtigen Thema der Gegenwart. Zur Oktober-Ausgabe unserer Reihe „Potsdamer Gespräche“ sind erneut hochkarätige Gäste eingeladen. Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Bettina Gruber geht in ihrem Buch „Halbmondsüchtig“ der Frage nach, wie es eigentlich kommt, dass in Europa und zuvörderst in Deutschland ein so kritikloses Bild von den und dem Fremden vorherrschen kann. Warum wird das fatale illegale Eindringen von Millionen Migranten nicht nur widerstandslos hingenommen, sondern sogar freudig begrüßt?
Auf Einladung unserer Fraktion stellt sie dieses Buch vor, das unter anderem auch das Bedingungsgefüge untersucht, unter dem eine verbreitete Ablehnung, ja sogar Hass gegenüber dem eigenen Volk und der eigenen Kultur aufgekommen ist. Selbst schlimmste Erlebnisse, Gegenbeispiele und Widerlegungen, auch die vor der eigenen Haustür, erschüttern eine solche Weltvorstellung bei vielen Zeitgenossen nicht.
Bettina Gruber verwendet neben ihrem bürgerlichen Namen das Autorenpseudonym Sophie Liebnitz. Warum sie das tat, wird sie selbst sagen können und auch, auf welche Reaktionen ihr hochinteressantes, detailreiches und flüssig geschriebenes Werk bislang gestoßen ist.
Sophie Liebnitz: Halbmondsüchtig. Xenomanie in Europa. Verlag Antaios, 208 S.
Potsdamer Gespräche
Wann: 8. Oktober 2026, Beginn: 19 Uhr
Wo: Potsdamer Landtag, Am Alten Markt 1, 14467 Potsdam
Gäste: Dr. Bettina Gruber, Wissenschaftlerin und Autorin, Dr. Götz Frömming, MdB, Dr. Hans-Christoph Berndt, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag Brandenburg
Moderation: Dr. Erik Lehnert
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich
🔗 afd-fraktion-brandenburg.de/event/potsdamer-gespraeche-wie-halbmondsuechtig-sind-die-deutschen/ | 483 |
| 18 | Cottbusser Unimedizin: bestenfalls teilweise Lösung der Versorgungsprobleme 🏥
So begrüßenswert der Aufbau der Universitätsmedizin in Cottbus auch ist – so wie das Projekt geplant ist, löst es allenfalls einen kleinen Teil der sich abzeichnenden Versorgungsprobleme im brandenburgischen Gesundheitswesen. Wie unser AfD-Abgeordneter Dr. Dominik Kaufner, wissenschaftspolitischer Sprecher, in der Parlamentsdebatte hinzufügte, tut es dies auch noch absehbar sehr spät. Erst 2035 sollen 165 oder vielleicht auch 200 Studenten dort ausgebildet werden. „Reicht dieses Tempo, um den Ärztemangel wirklich zu beheben?“, stellten Dr. Kaufner in den Raum. Zumal erfahrungsgemäß auch nur ein Teil der Absolventen in Brandenburg bleiben werden. Schon heute sind in Brandenburg 300 Hausarztplätze unbesetzt. Der Abgeordnete kündigte an, das Projekt weiter kritisch zu begleiten. | 622 |
| 19 | Richtig, wenn auch unredlich und absurd 🤨
Was doch manche Journalisten ihren Lesern zumuten. Der Brand- und Katastrophenpolitische Sprecher der AfD-Fraktion Daniel Freiherr von Lützow hatte im Landtag gefordert, Löschdrohnen anzuschaffen, um auch auf solchen Flächen Brände bekämpfen zu können, wo die Feuerwehr wegen Munitionsbelastung nicht hinfahren darf. Und wie äußert sich ein Journalist mit Namen Johannes Leichsenring dazu?
„Die AfD-Forderung, dass Brandenburg Löschdrohnen beschaffen soll, ist richtig. Gerade in einem Land, das ein europäischer Hotspot von Waldbränden ist, deren Löschung häufig durch munitionsbelastetes Gelände erschwert wird, kann der Einsatz von Drohnen-Schwärmen sinnvoll sein.“ So weit, so vernünftig. Doch schuldet Herr Leichsenring seinem Mainstreamblatt natürlich die Zurückweisung des AfD-Gedankens, das ist in seinen Kreisen Ehrensache. Auch müssen die Regierenden gegen die Opposition in Schutz genommen werden. Und so endet für Leichsenring an dieser Stelle „jedoch die Sinnhaftigkeit des AfD-Antrages“. Die Idee, Löschdrohnen anzuschaffen, „ist gut, der Antrag unredlich“, schließt er messerscharf. Allein der vorgeschlagene Zeitraum für die Umsetzung sei für ihn „absurd“. Er gesteht der Opposition zwar zu, die Arbeit der Regierung kritisch zu begleiten und Alternativen aufzuzeigen. Und von der Anschaffung der Drohnen zur Brandbekämpfung ist nun einmal bei der Regierung nichts zu hören. Das ist dem Redakteur aber egal: „Die mitschwingende Kritik, das Land würde zu wenig im Bereich Waldbrand leisten, ist unredlich, da der eingeschlagene Weg lediglich konsequent fortgeführt werden muss.“ Vielleicht könnte Herr Leichsenring einmal darüber nachdenken, mit welcher Redlichkeit er die Rolle des kritischen Begleiters der regierenden Politik ausübt. | 455 |
| 20 | Sollen wir Fremde im eigenen Land werden?
Eberswalde nach der Festnahme eines Islamisten
Ein mutmaßlicher IS-Terrorist aus dem Irak wird in Eberswalde festgenommen. Er kam 2021 über ein „humanitäres“ Aufnahmeprogramm als „besonders Schutzbedürftiger“ nach Brandenburg, wie das Sozialministerium bestätigt. An der Auswahl der Begünstigten war u.a. das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR beteiligt. Die Grundlage dieses Umsiedlungsprogramms war ein Antrag von SPD, CDU und Grünen im Landtag Brandenburg, den die AfD seinerzeit ablehnte.
Bürgermeister Herrmann warnt anlässlich der Festnahme ausdrücklich vor einem Generalverdacht gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen und betont Bemühungen für den Wandel des Brandenburgischen Viertels, in dem der Islamist eine Basis aufbaute. Es wird von einem "Einzelfall" gesprochen.
Dazu Roman Kuffert, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der AfD Barnim:
„Mit Befremden nehme ich die Reaktion der Stadt Eberswalde und des Bürgermeisters zur Festnahme eines mutmaßlichen IS-Terroristen zur Kenntnis.Das wichtigste Anliegen des Bürgermeisters ist lediglich, bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht unter Generalverdacht zu stellen. Damit wird versucht, eine gescheiterte ideologiegetriebene Migrationspolitik zu verschleiern und kritische Debatten in diesem Zusammenhang zu unterbinden. Dem widerspreche ich vehement!
Dass der Islamist als „besonders Schutzbedürftiger“ zu uns geholt wurde, zeigt die Verblendung der Altparteien überdeutlich und es macht außerdem klar, wohin die fanatische linke Solidarität mit „Flüchtlingen“ führt. Eine falsche, gefährliche Toleranz wird über die Sicherheit der Bürger gestellt. Hier werden Tatsachen verdreht - denn ein Terrorverdacht darf kein Anlass für Beschwichtigungsreden sein.Die Reaktion der Altparteien ist die übliche: Wir Deutsche sollen uns zurücknehmen, das Ganze wird von ihnen "entemotionalisiert", alles wird schnell unter den Teppich gekehrt. Natürlich allein aus dem Grund, dass der Terrorist kein Rechter, sondern ein Islamist ist.
Die AfD spricht hier als einzige Partei eine klare Sprache und nennt die Dinge beim Namen: Islamistischer Terror ist kein Einzelfall mehr in Deutschland! Die Menschen fühlen sich im eigenen Land immer fremder und nicht mehr sicher. Dem treten wir mit einer klaren Haltung entgegen. Wir fordern sichere Grenzen, Schutz unserer Werte und Kultur sowie konsequente Abschiebung straffällig gewordener Migranten!“ | 443 |
