Freunde des Waldes / der Natur
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Es ist mir eine Herzensangelegenheit uns Menschen wieder für die Natur zu begeistern! Das wir wieder mit der Natur leben und nicht gegen sie arbeiten! Denn; die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur! A´ho
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Die Bestimmung vieler Wildbienenarten im Freiland ist schwierig, denn es gibt hunderte von Arten, die sich teilweise stark ähneln. Bei der Vierbindigen Furchenbiene ziehen sich über den Hinterleib vier breite, weiße Querbinden, die sich zur Mitte hin verschmälern und dort oft sogar unterbrochen sind.Doch Vorsicht – die Art hat mehrere Doppelgänger: Dazu gehört beispielsweise die Sechsbindige Furchenbiene (Halictus sexcinctus), deren Hinterleibsbinden sich in der Mitte nicht verengen. Ihr Name rührt daher, dass bei den langgestreckten Männchen sogar sechs Binden erkennbar sind. Bei der Gelbbindigen Furchenbiene (Halictus scabiosae), die eine soziale Lebensweise zeigt, wirkt der Hinterleib noch bunter: Jedes Segment trägt am Vorderrand eine graue und am Hinterrand eine bräunlichgelbe Binde, dazwischen sind die Segmente dunkelbraun. Allerdings sind diese Farbkontraste nur bei relativ frischen Exemplaren klar erkennbar. Wenn die Haare verblasst oder abgerieben sind, wird die Bestimmung der drei Arten sehr viel schwieriger. Allen Furchenbienen gemeinsam ist die namensgebende Längsfurche auf der Oberseite des Hinterleibsendes.
Ein Beitrag von Dr. Hannes Petrischak
Der Autor ist Zoologe und leitet den Geschäftsbereich Naturschutz der Heinz Sielmann Stiftung (www.sielmann-stiftung.de). Kürzlich erschien von ihm der Kosmos-Naturführer „Welche Wildbiene ist das?“ mit 100 Arten-Portraits.
Furchenbienen kann man gut in Sand- und Lehmgruben oder an Weg- und Ackerrändern beobachten. Bevorzugte Lebensräume sind auch magere Wiesen oder Brachen.
Rote-Liste-Bewertung
Weitere Informationen und Rote-Liste-Angaben zur Vierbindigen Furchenbiene (Halictus quadricinctus) – inklusive Bestandssituation, kurz- und langfristiger Bestandstrend – enthält der Steckbrief der Rote-Liste-Artensuchmaschine.
Die bundesweiten Roten Listen dokumentieren auf wissenschaftlicher Grundlage und in verdichteter Form die Gefährdung der einheimischen Arten. Damit sind sie ein stets verfügbares Fachgutachten, ein Frühwarnsystem für die Entwicklung der biologischen Vielfalt und eine Argumentationshilfe für umweltrelevante Planungen. Rote Listen zeigen den vordringlichen Handlungsbedarf im Artenschutz auf. Die Roten Listen Deutschlands werden von Artexperten und Artexpertinnen weitestgehend ehrenamtlich erstellt. Das Rote-Liste-Zentrum ist vom Bundesamt für Naturschutz mit der Gesamtkoordination der Roten Listen und der fachlichen Begleitung betraut.
https://www.rote-liste-zentrum.de/themenwelt/artenportraits/ziemlich-beste-freundinnen-muetter-und-toechter-der-vierbindigen-furchenbiene/ 🪶
🐝🪶 die Vierbindige Furchenbiene 🪶🐝
Ziemlich beste Freundinnen: Mütter und Töchter der Vierbindigen Furchenbiene
Die Weibchen der Vierbindigen Furchenbiene werden bis zu 16 Millimeter lang. Damit sind sie sogar größer als die Arbeiterinnen der Honigbiene. Während die Weibchen der meisten einheimischen Wildbienen sterben, bevor ihre Nachkommen erwachsen sind, sind Furchenbienen recht langlebig und man kann sie während des gesamten Sommerhalbjahres beobachten. Da die jungen Töchter zudem noch über Wochen immer wieder ins mütterliche Nest zurückkehren können, gibt es bei dieser Art nicht selten regelrechte „Mutter-Töchter-WGs“. Die Vierbindige Furchenbiene gilt laut Rote Liste als gefährdet.
Der Lebensraum: Mageres, blütenreiches Offenland
Die jungen Weibchen der Vierbindigen Furchenbiene (Halictus quadricinctus) überwintern und verlassen ab Anfang April ihre Erdnester. Beim Blütenbesuch zeigen sie eine Vorliebe für Löwenzahn, Greiskräuter, Habichtskräuter, Ferkelkraut, Disteln und Flockenblumen. Sie sind aber keineswegs auf Korbblütengewächse spezialisiert, sondern gelten als polylektisch: Zu den weiteren gern genutzten Pollenquellen aus rund zehn Pflanzenfamilien zählen zum Beispiel Natternkopf, Acker-Witwenblume und Klatschmohn. Den Pollen tragen die Weibchen in den Haarbürsten der Hinterbeine in ihre Nester, Nektar wird im Kropf transportiert.
Vierbindige Furchenbiene beim Blütenbesuch: Die Längsfurche an der Hinterleibsspitze ist typisch für alle Vertreter dieser Gattung.
Bevorzugte Lebensräume sind magere Wiesen, Sand- und Lehmgruben, Weg- und Ackerränder sowie Brachen. Da solche Strukturen in intensiv genutzten Landschaften seltener werden, ist auch die Vierbindige Furchenbiene in ihrem Bestand bedroht. In der Roten Liste der Bienen Deutschlands wird die Art in der Kategorie „Gefährdet“ geführt. In manchen Regionen findet sie aber noch günstige Lebensbedingungen, in Teilen Brandenburgs etwa scheint sie aktuell sogar häufiger zu werden, was auch mit der Klimaerwärmung zusammenhängen dürfte.
Das Nest: Ein Waben-Kunstwerk im lehmigen Boden
Jedes Furchenbienen-Weibchen baut seinen eigenen Nistgang rund zehn Zentimeter tief in den Boden, und zwar an Böschungen, Lösswänden, Abbruchkanten von Wegen, aber auch auf festgetretenen Wegen oder sogar auf lückig bewachsenen, lehmig-sandigen Äckern. Manchmal liegen die Nester zahlreicher Weibchen dicht nebeneinander. Jeder Nistgang führt zu einer aus Lehm oder Sand geformten Wabe aus bis zu 20 Brutzellen. Diese Wabe ist von einem Hohlraum umgeben und nur mit wenigen Stützpfeilern verankert. Die Brutzellen werden mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar gefüllt und jeweils mit einem Ei belegt. Die Bienenlarven wachsen hier schnell heran.
Ungeduldiger Lover: Das junge Furchenbienen-Männchen wartet am Nesteingang auf ein frisch geschlüpftes Weibchen. Entdeckt in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide. © Foto: Dr. Hannes Petrischak
Etwa Mitte Juli schlüpft die nächste Bienengeneration, wobei die jungen Männchen meist mit leichtem Vorsprung erscheinen. Sie schwärmen nun dicht über den Nistplätzen und erwarten die jungen Weibchen, um sich sofort mit ihnen zu paaren. Männchen sind gut an den langen, gebogenen, unterseits bewimperten Fühlern und dem schlankeren Körper zu erkennen. Noch einige Wochen lang können die Jungbienen mit ihren Müttern gemeinsam im Nest leben. Doch nur die Weibchen der neuen Generation überstehen Herbst und Winter und graben im nächsten Jahr eigene Nester.
Nicht immer entwickeln sich in den Brutkammern Furchenbienen. Regelmäßig dringen Buckel-Blutbienen (Sphecodes gibbus) in die Nester ein und platzieren ihr Ei – wohl nach Beseitigung des Furchenbienen-Eis – innerhalb einer verproviantierten Zelle. Ihre rot-schwarze Färbung ist sehr auffällig, es gibt allerdings mehrere extrem ähnliche Arten von Blutbienen, die auf verschiedene Wirtsbienen spezialisiert sind.
Bestimmungsmerkmal: Mittig unterbrochene Binden
Bei dieser grabenden Vierbindigen Furchenbiene sind die in der Mitte unterbrochenen weißen Binden auf dem Hinterleib gut zu erkennen.
🐝🪶 die Vierbindige Furchenbiene 🪶🐝
Bei dem gesuchten Insekt handelt es sich um die Vierbindige Furchenbiene (Halictus quadricinctus), da der Begriff „Vierbindige Honigbiene“ im biologischen Sprachgebrauch nicht existiert. Sie ist eine unserer größten heimischen Wildbienen und ist für ihr faszinierendes Zusammenleben von Müttern und Töchtern bekannt. 🪶
Furchenbienen sind eine sehr artenreiche Gruppe meist kleiner bis mittelgroßer Wildbienen mit einer charakteristischen Längsfurche am Hinterleib der Weibchen. 🪶
Guten Morgen ☕️🪶
ich wünsche Euch einen tollen Tag 🌳🐺🌲🦅🙏🏻💫🪶
A´ho 🪶
Repost from Licht - Musik
👆👆👆👆👆👆👆
Des'ree - Life
Deutsche Übersetzung:
[Refrain:]
Leben, oh Leben, oh Leben, oh Leben
Duu, duut, duut, duuu
Leben, oh Leben, oh Leben, oh Leben
Duu, duut, duut, duuu
Ich habe Angst vor der Dunkelheit
Besonders wenn ich in einem Park bin
Und niemand sonst dort ist
Ooh, dann kommt mir das Frösteln
Ich will keinen Geist sehen
Vor diesem Anblick habe ich am meisten Angst
Da ess ich lieber ein Stück Toast
Und sehe mir die Abendnachrichten an
[Refrain]
Ich bin ein abergläubisches Mädchen,
Das schlimmste der Welt;
Gehe nie unter Leitern durch
Ich habe eine Hasenpfote* bei mir
Ich mach mit dir eine Mutprobe
Jederzeit, überall
Sag mir den Ort, ich werde da sein
Bungeespringen - mir egal!
[Refrain]
Nachdem nun alles gesagt und getan ist
Weiß ich, dass ich nicht die einzige bin
Das Leben kann tatsächlich Spaß machen
wenn du es wirklich willst
Manchmal ist die Verwirklichung seiner Träume
Nicht so einfach, wie es scheint
Man möchte um die Welt fliegen
Mit einem schönen Heißluftballon
[Refrain]
Des'ree - Life 🪶
Ich wünsche Euch einen erholsamen Abend und eine gute Nacht ✨🌳🐺🌟🌲🦅⭐️💫🙏🏻🌓🪶
A´ho 🪶
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🪶🌳 die Bergulme 🌳🪶
(Ulmus glabra)
Die Bergulme ist fast über ganz Europa verbreitet, von Mittelspanien, Italien und Südosteuropa, bis Südskandinavien, von den Britischen Inseln bis zum Ural. Sie ist vom Tiefland bis in eine Höhe von 1400 m anzutreffen. Sie wird bis 40 m hoch, erreicht Durchmesser bis zu 3 m und kann bis zu 300 Jahre alt werden.
In der Jugend entwickelt die Bergulme ein Pfahlwurzelsystem, im Alter ein Senkerwurzelsystem mit einer Tendenz zur Herzwurzel. Selbst auf temporären Nassböden bildet sie ein tiefes Wurzelgeflecht aus und ist daher außerordentlich stabil.
ulmus-glabra-forst
Die Bergulme zählt zu den Edellaubhölzern. Edellaubhölzer sind Baumarten, die sehr hohe Ansprüche an die Nährstoff-, Licht- und Wasserversorgung sowie an die Bodenbeschaffenheit stellen. Saure, trockene und dunkle Standorte werden daher gemieden. Die Ulme ist häufig am Rande von Auwäldern, in Schluchtwäldern der Mittelgebirge und in Vergesellschaftung mit Linde und Bergahorn anzutreffen.
Seit 1920 werden die Ulmenbestände sehr stark durch das Ulmensterben dezimiert. Der Ulmensplintkäfer überträgt eine aus Ostasien eingeschleppte Pilzerkrankung. Betroffen ist vor allem das Flachland bis in die Gebirgslagen, oberhalb von 700 m nur phasenweise.
Das ringporige Holz der Bergulme ist sehr wertvoll. Es ist zäh, mäßig hart, besonders stoß- und druckfest und gut bearbeitbar. Es wird zu Furnieren, Möbeln, Gewehrschäften, Parkett und Täfelungen verarbeitet. Früher wurden auch Felgen, Räder, Speichen und Wagengestelle aus Ulme gefertigt.
Beschreibung – Standortansprüche – Anfälligkeiten
Die Bergulme ...
... wird auch Berg-, Weißrüster, Weiß- oder Haselulme genannt. Sie ist ein sommergrüner Baum, der bis zu 40 m hoch und 400 Jahre alt wird. Sie erreicht einen Durchmesser von max. 3 m .
... bildet in der Jugend ein Pfahlwurzelsystem und im Alter ein Senkerwurzelsystem mit einer Tendenz zur Herzwurzel. Selbst auf temporären Nassböden bildet sie ein tiefes Wurzelgeflecht aus und ist daher außerordentlich stabil.
... zählt zu den Edellaubhölzern. Edellaubhölzer sind Baumarten, die sehr hohe Ansprüche an die Nährstoff-, Licht- und Wasserversorgung sowie an die Bodenbeschaffenheit stellen. Saure, trockene und dunkle Standorte werden daher gemieden. Die Ulme ist häufig am Rande von Auwäldern, in Schluchtwäldern der Mittelgebirge und in Vergesellschaftung mit Linde und Bergahorn anzutreffen.
... besitzt ein in der Möbelindustrie sehr geschätztes Holz. Es besitzt hohe Festigkeit und Härte sowie beste Eigenschaften bei und nach der Verarbeitung. Es verzieht sich kaum und sieht sehr ansprechend aus. Ulmenholz wird in der Holzfachsprache als Rüster bezeichnet.
... wird in weiten Teilen von Europa durch den Pilz Ceratocystis ulmi stark gefährdet. Dieser verursacht das Ulmensterben. So findet man heute überwiegend nur noch jüngere Pflanzen. Ältere Bäume ab einem Stammdurchmesser von ca. 15 cm werden bevorzugt befallen. Betroffen ist vor allem das Flachland, die Gebirgslagen oberhalb von 700 m nur teilweise.
https://www.die-forstpflanze.de/bergulme-ulmus-glabra/
Bergulme (Ulmus glabra Hudson)
Natürliche Verbreitungsgebiet
Die Bergulme ist fast überall in Europa verbreitet, von Mittelspanien, Italien und Südosteuropa, bis Südskandinavien, von den Britischen Inseln bis zum Ural. Sie ist vom Tiefland bis zu Höhenlagen von max. 1400 m anzutreffen.
Artenmerkmale
Höhe: 40 m
Durchmesser: bis zu 300 cm
Alter: ca. 400 Jahre
Blätter
Die Blätter der Bergulme sind 10-15 cm lang, 5-9 cm breit, oberseits dunkelgrün und sehr rau, unterseits heller und weiß behaart. Sie sitzen wechselständig am Zweig, sind vom Umriss breit verkehrt-eiförmig oder rundlich mit gezähntem Blattrand. Sie sind oft dreispitzig und werden daher oft mit dem Hasel verwechselt. Alle drei Ulmenarten sind unschwer an ihren Blättern zu erkennen, deren eine Hälfte immer größer und ungleich am Grunde des Blattstieles angesetzt ist.
Berglume,
Blüte
🪶🌳 die Bergulme 🌳🪶
Guten Tag ☕️🪶
Die Bergulme ist eine der drei bei uns heimischen Ulmenwarten 🪶
Sie ist in ganz Europa beheimatet, und es ist nicht so wie ihr Name vermuten lässt, das man die Bergulme erst ab einer gewissen Höhe antrifft!
Die Bergulme trifft man im Flachland sowie auch bis 1400 m über den Meeresspiegel an. 🪶
A´ho🪶
🌳🪶 die Blätter zum Abgleich der drei verschiedenen Ulmenarten bei uns 🧐😉🪶🌳
Die Flatterulme verdient es nicht länger, wie bisher allzu häufig mit Feld- und Bergulme als "die Ulme" in einen Topf geworfen zu werden. Es handelt sich um drei sich sowohl morphologisch als auch ökologisch voneinander unterscheidende Arten. Auch angesichts der vielfach beklagten "Armut an Baumarten" in Mitteleuropa sollten wir ihre Unterschiede kennen und auch schätzen lernen. Die Flatterulme ist eine Baumart, die sich nach der letzten Eiszeit von selbst ihren Weg aus dem Baltikum zu uns bahnte. Sie hat sich hier seitdem unter unterschiedlichsten Klimabedingungen "bewährt".
Der Erhalt dieser seltenen Baumart leistet einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Manche Arten wie der Ulmenblattfloh (Psylla ulmi), ein geschätzter Honigtau-Produzent, kommen nur an dieser Ulmenart vor (Schmutterer 1951). Auch für alle anderen monophagen Ulmenbesiedler wie den Ulmenzipfelfalter (Satyrium w-album) ist sie eine "Rettungsinsel" dort, wo die anderen beiden Ulmenarten dem Ulmensterben zum Opfer fielen (Möller 1993).
Die Flatterulme ist eine Leitbaumart natürlicher, heute vielfach selten gewordener Standorte und Waldgesellschaften. Diese Lebensräume sind daher auch nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie als "prioritärer Lebensraum" zu schützen. Die Flatterulme eignet sich hervorragend als "Zielbaumart" für die Revitalisierung der Bach- und Flußauen.
https://www.lwf.bayern.de/waldbau-bergwald/waldbau/109895/index.php 🪶
Besonderes Augenmerk ist auf den Schutz gegen Verbiss, auch durch Hasen, zu richten. Bei einem nur geringen Anteil der seltenen Baumart sind Wuchshüllen empfehlenswert.
Ist die Flatterulme in einer Naturverjüngung (Bäume, die sich von alleine angesamt haben) vorhanden, sollten diese schon frühzeitig begünstigt werden. Gepflanzte Trupps oder Gruppen sollten bei der Kulturpflege von Anfang an besondere Aufmerksamkeit erhalten, um möglichst alle Störungen im Wachstum zu vermeiden. Hierzu gehören Maßnahmen wie rechtzeitiges Entfernen der Konkurrenzflora (Gras, Brombeere etc., im Auwald auch Schlinggewächsen), Aushauen von bedrängenden anderen Baumarten und eventuell der Rückschnitt auf einen Haupttrieb, wenn zwei (Zwiesel) oder mehrere Haupttriebe vorhanden sind.
Die Flatter-Ulme hat ein schnelles Wachstum in der Jugend – berichtet werden Höhenzuwächse von bis zu 2 m im Jahr während der ersten Jahre. Vor allem im Jugendalter kann sie so mit anderen Baumarten wie Bergahorn und Eschen konkurrieren. Sie ist gut verträglich mit anderen Baumarten, da sie als so genannte Halbschatt-Baumart in jeder Altersphase zufrieden ist, wenn sie nicht in den vollen Sonnenlicht-Genuss kommt. es bedeutet jedoch keinesfalls, dass sie mit so wenig Licht überdauern kann wie es Tanne oder Buche können.
Nicht nur als Ergänzung zur Eiche oder zu Edellaubholz, ganz besonders ist sie als Baumart für Wald-Umbaumaßnahmen auf grundwassernahen Standorten (bach-oder flussbegleitende Wälder) oder zu Renaturierung von Auwäldern geeignet.
Waldschutz
Ökologisch unterscheiden die geringere Anfälligkeit für das Ulmensterben und die hohe Überflutungstoleranz diese Baumart deutlich von den anderen Ulmen. Großer und Kleiner Ulmensplintkäfer (Scolytus scolytus und S. multistriatus) als Hauptvektoren des "Ulmensterbens" fliegen die Flatterulme wegen ihrer anderen Rindeninhaltsstoffe und -struktur deutlich weniger an als Berg- und Feldulme. Dies ist der Hauptgrund, warum Flatterulmen relativ häufig Epidemien des Ulmensterbens überleben, auch wenn in der weiten Umgebung alle Berg- und Feldulmen abgestorben sind. Sie verfügt ferner über echte, wenn auch nicht vollkommene Resistenzmechanismen gegen diesen Schlauchpilz (Ophiostoma novo-ulmi, O. ulmi), wenn sie doch infiziert wird.
Überflutungstoleranz
Ihre Überflutungstoleranz ist hoch und übersteigt deutlich 100 Tage pro Jahr, je nachdem, zu welcher Jahreszeit das Hochwasserereignis eintritt und wie sauerstoffreich das Wasser ist. Diese Eigenschaft prädestiniert sie für Pflanzungen oder Verjüngungsmaßnahmen in Auwäldern, die revitalisiert werden sollen. Betrachtet man ihr heutiges Verbreitungsbild, so fällt auf, dass sie Überflutungen nicht nur erträgt, sondern regelmäßig überflutete Standorte deutlich bevorzugt. Dies könnte mit Konkurrenzphänomenen, aber auch mit günstigen Bedingungen für ihre Samen zusammenhängen, die zum Keimen offenen Boden und hohe (Luft-)Feuchtigkeit benötigen.
Holz
Verglichen mit dem Holz der Feld- und Bergulme besitzt jenes der Flatterulme für die meisten Zwecke etwas ungünstigere Eigenschaften. Für manche Verwendungen wird aber gerade seine Zähigkeit geschätzt, in Osteuropa früher sogar im Maschinenbau. Meist werden allerdings alle drei europäischen Arten gemeinsam in einem Los gehandelt. Wie bei allen seltenen Baum- und Holzarten ist jedoch die "artgerechte", artspezifische Behandlung des Holzes bei Trocknung und Verarbeitung entscheidend (Müller-Kroehling 2005). In einem Los mit den anderen Ulmen (Rüster) ist der Flatterrüster hingegen aus den genannten Gründen weniger attraktiv.
"Die Ulme" ist tot - es leben Flatter-, Berg- und Feldulme!
Der Irrtum, die Flatterulme kreuze sich mit Feld- oder Bergulme, ist relativ weit verbreitet. Gleiches gilt für die Annahme, sie ließe sich von jenen schwer unterscheiden. Tatsächlich ist sie von Berg- und Feldulme sehr deutlich und sicher zu trennen. Sie ist in ihren Merkmalen sehr stabil, da sie in Mitteleuropa keine Rassen ausbildet und sich mit anderen Ulmenarten nicht kreuzt.
Verbreitung
Ausserhalb der höheren Lagen der Mittelgebirge und der Alpen ist die Flatterulme in Bayern relativ weit verbreitet (siehe Karte). Regelrecht häufig kommt sie jedoch nur in wenigen Regionen vor. Besonders in den Donauauen sowie in den Bach- und Sumpfwäldern Frankens (Mittelfränkisches Becken, Steigerwaldvorland, Main zwischen Kitzingen und Schweinfurt, Schweinfurter Becken) tritt sie sehr regelmäßig auf.
Die Raster-Verbreitungskarte im Bayerischen Atlas der Gefäßpflanzen (Schönfelder und Bresintzky 1990; Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten 1986) gibt die Verbreitung in der Tendenz richtig, jedoch insgesamt nur unvollständig wieder. So ist sie an den Voralpenflüssen häufiger anzutreffen als dies die sporadischen Verbreitungspunkte andeuten. An Iller, Lech, Isar und Inn finden sich immer wieder Flatterulmen in ursprünglichen, sehr naturnahen Beständen. Es besteht kein Grund, anzunehmen, dass sie hier nicht autochthon sei. Obwohl sie frosthart ist, wie ihre Vorkommen in Südfinnland beweisen, steigt sie in Bayern kaum höher als 600 m, in Ostbayern sogar nur bis ca. 360 m (Walter 1931). Sie ist daher als Baumart der planaren bis collinen Stufe zu charakterisieren. Neuere Funde aus dem Fichtelgebirge und dem Bayerischen Wald belegen ebenso wie ein Blick auf ihre nördliche Verbreitungsgrenze, dass die Flatterulme durchaus keine extrem wärmebedürftige Art ist.
Ansprüche
Die Flatterulme wächst auf unterschiedlichen Standorten. An erster Stelle ist sie eine Baumart der Grundwasserböden (Gleyzeigerin) und als solche eine Charakterbaumart des Winkelseggen-Eschen-Waldes sowie des Traubenkirschen-Eschenwaldes. Ferner ist sie eine Auwaldbaumart, die z.B. auf Kalkpaternien unterschiedlicher Mächtigkeit vorkommt.
Von den heimischen Ulmen stellt sie die geringsten Ansprüche an die Nährstoffversorgung und kann auch noch auf feuchten Sandböden und anmoorigen Standorten gedeihen.
Waldbauliche Behandlung
Generell gibt es nur sehr wenig Literatur über die waldbauliche Behandlung der Flatter-Ulme, weil sie lange Zeit eine Nebenrolle spielte. Die Flatter-Ulme ist keine Baumart, die man in Reinbeständen findet. Meist ist sie einzeln eingestreut in Auwäldern zu finden. Als seltene Baumart wird ihre Einbringung in Bayern besonders gefördert. (Link zu Waldbesitzerportal Finanzielle Förderung für Waldbesitzer:
Förderung im Waldbesitzerportal Bayern Externer Link
Wenn alte Flatterulmen vorhanden sind, so sollten diese am besten markiert werden, damit man sie später schneller erkennt und man sie gezielt fördern kann. Dies geschieht durch vorsichtiges, individuelles Freistellen. Nimmt man alle benachbarten Bäume um sie herum heraus, kommt sie mit der veränderten Lichtsituation nicht gut zurecht. Je weniger Platz der Baum zunächst hat, umso vorsichtiger muss man vorgehen.
Sollen Flatterulmen gepflanzt werden, gibt es wenige Grundregeln: Ulmen generell, auch nicht die Flatterulme, sollen nicht alleeartig entlang von Waldrändern oder Wegen gepflanzt werden. Solche linienförmigen Pflanzungen kommen der Ausbreitung der Ulmen-Splintkäferarten sehr entgegen. Am sinnvollsten ist eine punktuelle Einbringung als Ergänzungsbaumart zu Edellaubholz oder zu Eiche in Truppgröße. Die Pflanzung sollte in auf wenigstens 15 x 15 m (Truppgröße), besser etwas größer, angelegt werden. Der Pflanzverband entspricht bei 1,50 x 2 m dann 3300 Stück/ha.
🌳🪶 Die Flatterulme (Ulmus laevis Pall.) 🪶🌳
Baum des Jahres 2019 🪶
Mann mit Uniform steht neben einem alten Baum in einem Laubwald.
Bis über 35m hoch werdender Baum der Flußauen und feuchter Standorte im Hügelland, der besonders auf Auenböden, Gleyen und auch auf Bruchstandorten vorkommt. Sie ist eine namensgebende Charakterart des FFH-Lebensraumtyps 91F0, denn sie erträgt lang andauernde Überflutungen und Einstau.
Hinsichtlich der Standortsansprüche ist sie weniger anspruchsvoll als die beiden anderen heimischen Ulmen-Arten (Feld- und Bergulme). Vor allem aber ist sie viel weniger anfällig gegenüber dem Ulmensterben, jener Krankheit, die in Europa Millionen von Ulmen den Garaus gemacht hat. Zwar ist ihr Holz weniger geschätzt als das von von jenen Arten, es ist aber besonders zäh und daher für spezielle Anwendungen geeignet. Als "Rettungsfloß" ist diese Ulme zum Schutz der an Ulmen gebundenen Arten besonders wichtig (Möller 1993). Einige Arten kommen sogar nur auf der Flatterulme vor, wie etwa der Ulmen-Blattfloh (Psylla ulmi) (Schmutterer 1951).
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Baumartenporträts der wichtigsten Waldbäume in Bayern
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Die Schwarzerle (Alnus glutinosa L.)
Kurzporträt Flatterulme
Klimahülle
Alter Baum steht in einem Laubwald.
Rosafarbene Blüten an einem Zweig
Markant und doch oft übersehen
Stattlicher alter Baum vor rotgestrichenem Bahnhofsbegäude.Zoombild vorhanden
Flatterulme vor dem Bahnhof in Pfarrkirchen (Foto: S. Müller-Kroehling, LWF)
Die Flatterulme ist von den drei in Mitteleuropa heimischen Ulmenarten die unbekannteste. In mancherlei Hinsicht ist sie regelrecht eine "verkannte Baumart", denn sie wird oft übersehen, mit anderen Ulmen verwechselt und selten gezielt angebaut oder gefördert (Timbal 1981, Müller-Kroehling 2003b).
Obwohl sie sich ökologisch deutlich von Berg- und Feldulme unterscheidet, wird sie waldbaulich häufig unsinnigerweise mit jenen unter "Ulme" subsummiert. Dabei hat die Bergulme ökologisch mehr mit dem Bergahorn, die Feldulme in mancher Hinsicht mehr mit verschiedenen trocken-warmen Gehölzen gemeinsam.
🌳🪶 die Flatterulme 🪶🌳
Ich muss gestehen, das ich von der Flatterulme so noch nie etwas gehört habe, bis ich sie bei : @HueterderIrminsul 🪶 mit den Post 👆🏻👆🏻👆🏻12 Uhr 12 hier im Kanal entdeckt habe 🪶🧐🤗
Ich habe mich nach weiteren Informationen zur Flatterulme auf die suche gemacht und das ist eines der Ergebnisse die ich gefunden habe 👇🏻👇🏻👇🏻
A´ho 🪶
Repost from "Engels♥️Herz ♥️Kanal"
✨ Manchmal musst du nicht wissen, wohin der Weg führt.
💫 Du musst nur den Mut haben, den nächsten Schritt zu gehen.
✨ Vielleicht führt dich das Leben gerade durch eine Zeit, in der vieles im Inneren still geworden ist.
Altes darf sich lösen.
Was nicht mehr zu dir gehört, darf gehen.
💫 Und irgendwo tief in dir beginnt etwas Neues zu leuchten.
✨Du musst dieses Licht nicht suchen.
Du musst niemand anderes werden, um es zu finden.
💫Vielleicht war es die ganze Zeit schon da.
In dir. ♥️
✨ Vertrau darauf, dass nicht jeder Umweg ein Fehler ist.
Manche Wege führen dich genau dorthin, wo deine Seele längst hinmöchte.
💫 Und manchmal reicht für heute einfach dieser eine Gedanke:
✨ Ich gehe weiter.
In meinem Tempo.
Mit offenem Herzen.
Und im Vertrauen darauf, dass sich der nächste Schritt zeigen wird. ✨
🪶♾️🪶
✍ꨄFreya
💫@Herzengel_Kanal
Santiano - Frei wie der Wind 🪶
"Freiheit beginnt in Deinem Herzen" 🤗💫🙏🏻🪶
Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht 🌳🐺🌟🌲🦅✨🌓💫⭐️🪶🙏🏻
A´ho 🪶
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🍒 Giftpflanze als Schönheitstrend 👀
Klingt verrückt? Damals tropften sich die Frauen den Saft der tödlich giftigen Tollkirsche (Atropa belladonna) in die Augen, um die Pupillen zu erweitern. Italienisch: bella donna -> „schöne Frau“.
Die tiefschwarzen, glänzenden Beeren sehen fast aus wie harmlose Kirschen – und genau das macht die Pflanze so gefährlich. 3-4 Beeren für Kinder und 10-12 für Erwachsene gelten als letale Dosis.
🌿 Atropa belladonna enthält unter anderem die Tropanalkaloide Atropin und Scopolamin. Besonders die Beeren sind hochgiftig.
Schon kleine Mengen können zu schweren Vergiftungserscheinungen führen, unter anderem:
👀 stark erweiterte Pupillen
💓 Herzrasen
🧠 Verwirrtheit und Halluzinationen
😵 Bewusstseinsstörungen
⚠️ in schweren Fällen kann eine Vergiftung lebensgefährlich sein
Die Pflanze gehört zu den giftigsten heimischen Wildpflanzen und sollte keinesfalls für Selbstexperimente verwendet werden.
https://www.youtube.com/watch?v=XGDQle3HuAM 🪶
Die Tollkirsche mit allem drum herum sehr ausführlich beschrieben, in gute 27 Minuten 🧐🤗🪶
A´ho 🪶
🪶🌱 die Tollkirsche Heilwirkung 🌱🪶
Die Tollkirsche ist die klassische Gift- und Hexenpflanze Mitteleuropas.
Ihre verführerischen, schwarz glänzenden Beeren verlocken Kinder und Erwachsene zum Naschen, aber schon wenige Früchte können einen Menschen töten.
Das Gift der Tollkirsche wurde früher zu rituellen Zwecken als Rauschmittel eingesetzt, denn es erzeugt Halluzinationen, hat allerdings auch erhebliche Nebenwirkungen, wie Herzrasen und Mundtrockenheit.
Aufgrund der starken Giftwirkung kann man die Tollkirsche nicht als Heilkraut verwenden. Nur in homöopathischer Verdünnung ist sie für die Naturheilkunde nutzbar.
Giftigkeit:
Achtung! Stark giftig. Nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden. Homöopathisch ab D4!,
Heilwirkung:
krampflösend,
Anwendungsbereiche:
Asthma
Darmkrämpfe
Fieber
Krampfhusten
Magenkrämpfe
Neuralgien
wissenschaftlicher Name:
Atropa belladonna
Pflanzenfamilie:
Nachtschattengewächse = Solanaceae
englischer Name:
Belladonna
Verwendete Pflanzenteile:
Blätter,Früchte,Wurzel
Inhaltsstoffe:
Atropin, Hyoscyamin, Scopolamin (alles Alkaloide)
Anwendung
Achtung! Stark giftig.
Tollkirsche nur in verschriebenen Fertigpräparaten oder homöopathisch anwenden.
In homöopathischer Verdünnung ab D3 kann Belladonna bei Fieber helfen, vor allem wenn das Gesicht glüht und man rote Backen hat.
Sie erleichtert die Atmung bei Asthma und krampfartigem Husten.
Auch bei anderen Krämpfen und Neuralgien kann Belladonna helfen.
Das reine Atropin Atropin, das in der Tollkirsche enthalten ist, wird in der Notfallmedizin gegen Chemiewaffen eingesetzt, doch das ist kein Einsatzgebiet für den Hausgebrauch.
Die Vergiftungserscheinungen durch den Genuss von Tollkirschen-Früchten, Blüten oder Blättern sind zuerst Mundtrockenheit und Herzrasen, bedingt durch die Lähmung des Parasympathikus, der entspannende Teil des vegetativen Nervensystems. Hinzu kommt Unruhe, Schlaflosigkeit und Schluckbeschwerden. Später kommt es zu Halluzinationen, die der Vergiftete für real hält. Anschliessend kann es zu tiefem Schlaf kommen, der in Bewusstlosigkeit und möglicherweise Tod münden kann.
Pflanzenbeschreibung
Die Tollkirsche ist eine mehrjährige Pflanze, die in Mitteleuropa heimisch ist.
Sie treibt mit einem kräftigen Stengel aus, der sich immer weiter sparrig verzweigt. Die Blätter sind eiförmig. Je ein kleines Blatt steht einem grösseren Blatt gegenüber.
Im Sommer erscheinen die bräunlichen Blüten, die unter den Blättern hängen.
Die Blüten entwickeln sich zu schwarzen, glänzenden Früchten, die viele Samen enthalten. Die Früchte schmecken süss und bitter und enthalten, wie auch alle anderen Pflanzenteile, viele giftige Alkaloide.
https://heilkraeuter.de/lexikon/tollkirsche.htm 🪶
🪶🌱 die Tollkirsche Verwendung als Heilpflanze 🌱🪶
Die Tollkirsche enthält sehr giftige Alkaloide wie das L-Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin. Diese Alkaloide wirken allgemein auf das parasympathische Nervensystem des Menschen. In medizinischen Dosen finden die Inhaltstoffe von Atropa belladonna vor allem Verwendung bei krampfartigen Schmerzen des Magen- und Darmtraktes sowie bei Bronchialasthma und auch in der Augenheilkunde. Als Arzneidroge werden hauptsächlich die getrockneten Blätter der Pflanze genutzt. Die Tollkirsche wurde vor allem im Mittelalter auch als Zauberpflanze verwendet. Sie war Zutat für Hexensalben und konnte Erregungszustände auslösen wie bei einer Tollwut. Bei den Frauen der höheren Gesellschaft war es beliebt, den Saft der Tollkirschen zu Schönheitszwecken in die Augen zu träufeln, um die Pupillen zu weiten und die Augen so größer erscheinen zu lassen. 🪶
