Freunde des Waldes / der Natur
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Es ist mir eine Herzensangelegenheit uns Menschen wieder für die Natur zu begeistern! Das wir wieder mit der Natur leben und nicht gegen sie arbeiten! Denn; die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur! A´ho
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Etwa im 1. Jahrtausend v. Chr. begann der Mensch die Jagdfähigkeiten der Iltisse für seine Bedürfnisse zu nutzen. Es wurden Wildtiere gezähmt und für die Jagd auf Kaninchen, Ratten und Mäuse eingesetzt. Über die Jahrhunderte entstand so die domestizierte Form des Iltisses, das Frettchen (Mustela putorius furo), obgleich unklar ist, ob der Europäische Iltis oder der Steppeniltis dessen Urform ist. In Deutschland darf der Europäische Iltis wegen seines Pelzes auf Farmen gehalten werden.[2]
Gefährdung und Schutz
Iltis als Verkehrsopfer
Zu den Bedrohungen der Europäischen Iltisse zählen der Verlust ihres Lebensraumes durch die Bautätigkeit und Intensivierung der Landnutzung, ferner durch den Straßenverkehr und die Jagd. Trotzdem sind sie weit verbreitet und zählen nicht zu den bedrohten Arten.
Die Weltnaturschutzunion IUCN beurteilt diese Marderart in der Roten Liste gefährdeter Arten mit nicht gefährdet (Least Concern). Die Bundesrepublik Deutschland stellt sie in die Kategorie V und damit auf eine Vorwarnliste; zwölf Länder Deutschlands werten von Kategorie V über vorwiegend Kategorie 3 (gefährdet) bis zu Kategorie 2 (stark gefährdet). Österreich und die Schweiz listen den Europäischen Iltis in den nationalen Roten Listen mit Kategorie 3 (gefährdet). In der Schweiz steht der Iltis seit 1978 unter Schutz und darf nach dem Bundesgesetz (JSG) nicht bejagt werden.
Die Berner Konvention des Europarats schützt den Europäischen Iltis in Appendix III des Abkommens und erklärt ihn als schutzbedürftiges Wildtier, das in Ausnahmefällen genutzt werden darf.
https://www.biologie-seite.de/Biologie/Europ%c3%a4ischer_Iltis 🪶
🪶🐺 der Europäischer Iltis 🐺🪶
Europäische Iltisse (Mustela putorius)
Systematik
Überfamilie: Hundeartige (Canoidea)
Familie: Marder (Mustelidae)
Unterfamilie: Mustelinae
Gattung: Mustela
Untergattung: Iltisse (Putorius)
Art: Europäischer Iltis
Wissenschaftlicher Name
Mustela putorius
Linnaeus, 1758
Der Europäische Iltis oder Waldiltis (Mustela putorius), auch Ratz oder Stänker genannt, ist eine Raubtierart aus der Familie der Marder (Mustelidae).
Beschreibung
Europäische Iltisse haben einen schlanken, langgestreckten Körper mit kurzen Gliedmaßen. Das Fell ist dunkelbraun oder schwarz gefärbt, das gelbliche Unterfell schimmert durch die Deckhaare hindurch. Die Schnauze ist weißlich, ebenso der Bereich hinter den Augen und die Spitzen der Ohren. Schwarze Flecken um und vor den Augen sorgen für eine maskenähnliche Gesichtszeichnung. Das Fell ist im Sommer und Winter gleich gefärbt, das Sommerfell ist allerdings deutlich dünner.
Hinsichtlich Größe und Gewicht zeigen diese Tiere einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus. Während Männchen eine Kopfrumpflänge von 30 bis 46 Zentimeter erreichen und 0,4 bis 1,7 Kilogramm wiegen, sind die Weibchen mit 20 bis 38 Zentimetern Kopfrumpflänge und 0,2 bis 0,9 Kilogramm deutlich kürzer und leichter. Die Schwanzlänge beträgt 7 bis 19 Zentimeter.
Verbreitung und Lebensraum
Verbreitungsgebiet
Europäische Iltisse sind in nahezu ganz Europa verbreitet und zählen zu den häufigsten einheimischen Mardern. Sie fehlen lediglich in Irland und dem größten Teil Skandinaviens, im Osten erstreckt sich ihr Verbreitungsgebiet bis zum Uralgebirge. In Neuseeland wurde die Art eingeführt.
Ezoic
Trotz der Bezeichnung Waldiltis ist der Iltis kein ausgeprägter Waldbewohner, sein Lebensraum sind eher die offenen Waldränder, aber auch Felder und Wiesen. Oft ist er in der Nähe von Gewässern und Feuchtgebieten zu finden. Manchmal siedelt er bis in die Nähe von Dörfern und auf Höfen, wo auch Ställe und Scheunen zu seinem Jagdrevier gehören.
Lebensweise
Europäische Iltisse sind nachtaktiv und beginnen die Nahrungssuche bei der Dämmerung. Tagsüber ziehen sie sich in selbstgegrabene Baue, Felsspalten, hohle Baumstämme, verlassene Baue anderer Tiere (zum Beispiel denen von Kaninchen), aber auch in Gebäude und Mauernischen zurück. Sie leben außerhalb der Paarungszeit einzelgängerisch und markieren ihr Revier mit dem Sekret ihrer Analdrüse. Dieses übelriechende Sekret wird auch zur Verteidigung eingesetzt. Die Tiere halten sich vorwiegend am Boden auf. Sie klettern fast nicht, können aber gut schwimmen und tauchen und begeben sich auch in Gewässern auf Nahrungssuche.
Nahrung
Europäische Iltisse sind vorwiegend Fleischfresser, die sich bevorzugt von Amphibien wie Fröschen und Kröten ernähren. Sie sind geschickte und aggressive Jäger, die ein Beutetier überwältigen können, das doppelt so groß ist wie sie. Neben Amphibien stehen auch Vögel, Eier, Fische und Nagetiere auf ihrem Speiseplan. Manchmal erlegen sie auch Schlangen, sind aber, anders als manchmal behauptet, nicht gegen Schlangengift immun. Seltener wird pflanzliche Nahrung in Form von Früchten konsumiert.
Beutetiere werden durch einen gezielten Nackenbiss getötet. Manchmal legen sie sich auch einen Nahrungsvorrat in ihren Bauen an.
Fortpflanzung
Iltispaar
Die Paarung findet von März bis Juni statt. In dieser Zeit kann es zu Kämpfen zwischen den Männchen um das Paarungsvorrecht kommen, während der Begattung selbst stellt das Männchen das Weibchen mit Hilfe eines Nackenbisses ruhig. Nach rund 42-tägiger Tragzeit bringt das Weibchen zwei bis zwölf (durchschnittlich drei bis sieben) Jungtiere zur Welt. Diese sind bei der Geburt blind und relativ klein bei einem Gewicht von etwa 10 Gramm. Nach einem Monat öffnen sich ihre Augen, im gleichen Zeitraum werden sie entwöhnt. Mit rund drei Monaten sind sie ausgewachsen und werden selbständig. In freier Natur können die Tiere ein Alter von rund sechs Jahren erreichen, in menschlicher Obhut bis zu 14 Jahre.
Europäische Iltisse und Menschen
Wir haben die Chance, neue Seiten aufzuschlagen
Wir können schreiben, was wir schreiben wollen
Wir müssen das Ende erleben, bevor wir älter werden
Wir alle sind jemandes Tochter
Wir alle sind jemandes Sohn
Wie lang werden wir uns noch sehen
Wenn wir in den Lauf einer Waffe blicken?
Ihr seid die Stimme, versucht's doch zu versteh'n
Macht Lärm und macht es klar
Wir werden hier nicht still sitzen
Wir werden nicht in Angst leben
Diesmal wissen wir, dass wir alle zusammenhalten können
Mit der Kraft, Mächtig zu sein
Überzeugt, dass wir es besser machen können
Ooh, wir alle sind jemandes Tochter
Wir alle sind jemandes Sohn
Zeigt ihnen, wie es ist
Wenn man in den Lauf einer Waffe blickt!
Ihr seid die Stimme, versucht's doch zu versteh'n
Macht Lärm und macht es klar
Wir werden hier nicht still sitzen
Wir werden nicht in Angst leben
Ooh, wir alle sind jemandes Tochter
Wir alle sind jemandes Sohn
Wie lang werden wir uns noch sehen
Wenn wir in den Lauf einer Waffe blicken?
Ihr seid die Stimme, versucht's doch zu versteh'n
Macht Lärm und macht es klar
Wir werden hier nicht still sitzen
Wir werden nicht in Angst leben
Ihr seid die Stimme, versucht's.......... 🪶
https://www.youtube.com/watch?v=X-TPRdzHZDU 🪶
Ich wünsche Euch einen guten Start ins Wochenende ✨🌳🐺🌟🌲🦅⭐️💫🌓🙏🏻🪶
A´ho 🪶
🦅🪶 der Steinrötel (Weibchen) 🪶🦅
Weibchen: Sie sind deutlich unauffälliger getarnt. Ihr Gefieder ist bräunlich und beige geschuppt oder gebändert. Der Schwanz ist ebenfalls rostrot, aber der markante weiße Rückenfleck und der graue Kopf des Männchens fehlen ihnen. 🪶
🦅🪶 der Steinrötel 🪶🦅
Monticola saxatilis
Der sehr scheue auffällig gefärbte Steinrötel ist ein Bewohner der bayerischen Alpen. Er ist grundsätzlich ein heimlicher Bewohner und versteckt sich in schwer zugänglichen Gebieten. Zudem reagiert er sehr empfindlich auf Störungen. Die genaue Anzahl an Brutpaaren ist aus diesen Gründen schwer zu ermitteln. Der hübsche, drosselähnliche Vogel galt zwischenzeitlich bei uns als ausgestorben, seit 1990 konnten aber hin und wieder Brutpaare nachgewiesen werden.
Steinrötelmännchen - Foto: Patrick Donini
Vorkommen in Deutschland
Gefährdungsgrad
Stark gefährdet
Bestandszahl
1–3 Brutpaare
Steckbrief
Auch auf seinem Zug in den Süden ist der Steinrötel lieber heimlich unterwegs und fliegt bevorzugt nachts.
17-20 cm groß
Langstreckenzieher, überwintert südlich der Sahara
von März bis September bei uns heimlich unterwegs
der weiße Rücken des Männchens ist das auffälligste Merkmal des Steinrötels
Eine sichere Reise für unsere Zugvögel
Helfen Sie unseren Zugvögeln, in ihren Brutgebieten und auf ihrer gefährlichen Reise zu überleben. Als Pate bleiben Sie stets informiert und bekommen einen regelmäßigen Einblick in unsere Projekte.
Aussehen
Das Männchen ist am Bauch auffällig rostrot gefärbt, die Flügel braun, der Kopf blaugrau gefiedert. Beim Auffliegen ist deutlich der weiße Rückenfleck zu sehen. Das Weibchen ist unauffälliger braun und beige gebändert. Der Schwanz ist aber wie beim Männchen rostrot gefärbt.
Verhalten
Die Männchen umwerben die Weibchen mit ihrem Fluggesang und Tanz. Das Weibchen sucht sich bei Gefallen einen geeigneten Standort für ihr Nest aus. Diese bauen sie in Felsspalten, Nischen und Höhlen, aber auch am Boden zwischen Felsen und Büschen versteckt. Die störungsempfindlichen Vögel lassen sich schnell durch Landwirte oder Wanderer erschrecken.
Lebensraum
Die scheuen Vögel halten sich in höher gelegenen Bergregionen der Alpen auf. Sie mögen sonnige Orte mit Schattenplätzen und kurzer Vegetation. Weiter unten angesiedelt, bevorzugen sie Steinbrüche, alte Weinhänge oder Ruinen.
Gefährdung
Der Bestand gilt als stark gefährdet, in Bayern ist er vom Aussterben bedroht.
Zugverhalten
Im Herbst fliegen die Steinrötel in wärmere Gefilde südlich der Sahara und kehren im Frühling zurück, oft auch in ihre alten Brutgebiete.
Nahrung
Steinrötel ernähren sich von Insekten und Beeren.
Stimme
Der Ruf ist hell und kurz, etwa "wiht" oder ein hartes "tschack". Den weichen, melodischen Gesang trägt das Männchen zumeist im Singflug vor. Die Männchen halten zur Brutzeit regelrechte Gesangswettstreits ab.
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/steinroetel/ 🪶
🦅🪶 der Steinrötel (Männchen) 🪶🦅
Männchen: Sie sind im Prachtkleid auffällig gefärbt. Sie haben einen leuchtend blau-grauen Kopf, einen weißen Fleck im unteren Rückenbereich und eine leuchtend kastanienbraune (rostrote) Unterseite sowie einen rostroten Schwanz. 🪶
🦅🪶 die Seggenrohrsänger 🪶🦅
Acrocephalus paludicola
Der kleine gestreifte Rohrsänger konnte zuletzt nur in einem einzigen Areal an der Oder in Brandenburg nachgewiesen werden. Die Population scheint erloschen. Die Art könnte damit zukünftig als ausgestorben für Deutschland gelten. Sein natürlicher Lebensraum sind Seggenmoore und nasse Seggenwiese, die zunehmend aus unserem Landschaftsbild verschwinden. Auf den ersten Blick dem Schilfrohrsänger ähnelnd, unterscheidet er sich durch seine kontrastreichere Zeichnung und einen hellen Streifen auf dem Scheitel von ihm.
Aussehen
Der Seggenrohrsänger ist gelblich gefärbt mit dunkelbraun bis schwarzen Streifen. Auf dem Rücken trägt er ein dunkelbraunes zum Schwanz hin auslaufendes Dreieck, gerahmt von zwei gelblichen Mantelstreifen. Der Kopf ist markant gestreift mit hellem Überaugenstreif, schwarzen Seitenstreifen und hellem Scheitelstreif. Der Bauch ist fein gestrichelt.
Verhalten
Seggenrohrsänger sitzen zum Singen gerne in erhöhter Position. Mit ihren kräftigen Krallen können sie gut zwischen den Halmen hin- und herklettern und nehmen dabei akrobatische Haltungen ein. Zur besseren Übersicht und zu Beginn ihrer Strophen strecken sie ihren Hals weit vor. Die kleinen Vögel sind sehr gesellig und besitzen keine eigenen Reviere.
Lebensraum
In Seggenwiesen und Seggenmooren, also offenen, nassen Flächen mit fußhoher Vegetation, ist der Seggenrohrsänger für sein Brutgeschäft zu Hause. Im Herbst bricht er auf in sein Winterquartier nach Westafrika.
Gefährdung
Sie sind sehr stark gefährdet. Durch den Rückgang ihres Lebensraumes gibt es heute kaum noch Brutpaare in Mitteleuropa.
Nahrung
Die Nahrung besteht aus Insekten, Larven, Schnecken, Käfern und Spinnen.
Stimme
Er ruft ein schnalzendes „Tschack“ oder „Tack“, warnt kurz und heiser mit einem „tscht“. Sein Gesang beginnt mit einem knarrenden „trrrr“ und geht dann in pfeifendes „jüjüjüjü“ oder „didididi“ über. Das Knarren und Pfeifen wechselt sich dann wiederkehrend ab.
Zugverhalten
Der Seggenrohrsänger bricht im Herbst auf in sein Winterquartier nach Westafrika, überfliegt dabei Mittel-und Westeuropa. Rückkehr ist im späten Frühling.
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/seggenrohrsaenger/ 🪶
🦅🪶 die Seggenrohrsänger 🪶🦅
Seggenrohrsänger (Acrocephalus paludicola): Gilt in Deutschland mittlerweile als ausgestorbener Brutvogel. Nach der Roten Liste der Brutvögel verschwand die international vom Aussterben bedrohte Art in den letzten Jahren komplett als Brutvogel aus den Mooren im Land Brandenburg und dem Nationalpark Unteres Odertal. Gelegentlich sind durchziehende Exemplare zu beobachten. 🪶
Guten Morgen ☕️🪶
Ich wünsche Euch einen guten Tag 🌳🐺🌲🦅🙏🏻💫🪶
A´ho 🪶
Repost from ✨ Zurück zum Ursprung ✨
Die Nacht legt sich über unsere Seelen, verzaubert mit geheimnisvoller Schönheit. Lass dich entführen von ihren Träumen und schlafe wohl in ihren Armen.
Euch allen eine wundervolle Reise durch die Nacht magisch schöne Träume ✨💫
✨ @Ahnen_Ursprung
🪶🦋 die Gelbband-Langhornmotte 🦋🪶
(Nemophora degeerella)
Hallo! Ich bin die Gelbband-Langhornmotte (Nemophora degeerella) – auch bekannt als kleine Prachtmotte.
Ihr Menschen kennt mich vielleicht als winziges Wesen mit einem auffälligen Look und beneidenswerten langen "Antennen". Diese Dinger an meinem Kopf sind eigentlich meine Fühler, aber klar, ihr könnt sie gern "Hörner" nennen – klingt ja schon ziemlich majestätisch, oder? Die Männchen wie ich haben Fühler, die dreimal so lang sind wie unser Körper! Damit kann ich sicher einiges angeben, während die Weibchen kürzere Antennen haben, um sich beim Fliegen nicht ständig zu verheddern (die haben es praktisch einfacher, aber wo bleibt der Spaß dabei?).
Lebensstil: Nicht nur ein hübsches Gesicht
Ich bin eine kleine Motte, aber ich gehöre zur Familie der Adelidae – klingt schick, oder? Mein gelbes Band auf den Flügeln ist mein Markenzeichen, das mir den Namen "Gelbband-Langhornmotte" verpasst hat. Ich trage mein Muster so stolz, als wäre ich die Fashion-Ikone des Waldes!
Wie verbringe ich meinen Tag? Morgens mag ich es, wenn das Sonnenlicht durch das Geäst fällt und meine schimmernden Flügel zur Geltung kommen. Mein bevorzugtes Zuhause sind lichte Wälder und Hecken, und ich mag es gern nah am Boden. Ihr müsst wissen, ich bin ein "Tänzer"! Um Weibchen zu beeindrucken, tanze ich in Gruppen mit meinen Kumpels in der Luft herum – wir nennen das "Schwirrbalz"! Da bleibt kein Flügel ungeschwungen.
Meine Ernährung – Gourmets unter den Schmetterlingen
Als Raupe bin ich ziemlich bescheiden und nicht wählerisch – Blätter und verwelkte Pflanzenreste schmecken mir super. Sobald ich ein ausgewachsenes Prachtexemplar bin, nasche ich am liebsten Nektar. Meistens findet ihr mich bei Skabiosen oder Knoblauchrauke, aber ich bin für jede Blume zu haben, die mir was Süßes bietet.
Gefahren im Leben einer Gelbband-Langhornmotte
Das Leben ist nicht nur ein Schmetterlings-Ball! Auch wenn ich klein und schillernd bin, muss ich auf der Hut sein. Vögel und andere Räuber haben ein Auge auf mich geworfen, und manchmal sind es auch Menschen, die meinen, sie müssten uns für wissenschaftliche Sammlungen fangen. Aber hey, ich gebe mein Bestes, mit meiner geschickten Flugweise und den langen Fühlern zu entkommen!
Fortpflanzung und Nachwuchs – Langhorn-Nachwuchs auf die Welt bringen
Als stolzer Tänzer weiß ich, wie man das Herz einer Motten-Dame erobert. Unsere Flugschau beeindruckt die Weibchen, und wenn es dann klappt, legen sie die Eier auf Pflanzen ab, die unser Nachwuchs später futtern kann. Die kleinen Raupen schlüpfen und bereiten sich dann auf ihr eigenes Leben als Glanzstück des Waldes vor – bis auch sie in voller Pracht tanzen können.
Lustiges zum Schluss – Motte mit Stil
Manche von euch Menschen meinen ja, dass ich mit meinen Fühlern ein wenig komisch aussehe, so als hätte ich zwei Angelruten auf dem Kopf! Andere nennen mich liebevoll den "Waldhippie" wegen meines eleganten Schwebens und des Glanzes auf meinen Flügeln. Na ja, das Leben ist kurz, vor allem für uns kleine Motten – also lasst uns tanzen, schimmern und glitzern, solange die Sonne scheint!
Also, das war’s von mir, eurer Gelbband-Langhornmotte! Vielleicht sehen wir uns ja mal im Wald – aber bitte, keine schnellen Bewegungen, ja?
https://www.artenschutz-steigerwald.de/de/Tiere/23576/ 🪶
Letzte Woche hatte ich hier im Kanal gefragt, ob einer von Euch das Tierchen auf dem von mir gemachten Foto kennt 🧐😉
Zwei haben sich darauf gemeldet und und mir ihre Vermutung erzählt und gemeinsam haben wir dann heraus gefunden, das es sich hierbei um eine sogenannte: Gelbband-Langhornmotte handelt 🧐🤗🪶
Langhorn deshalb; da ihre Fühler auch Hörner genannt werden und ein vielfaches ihrer Körperlänge überragen( wenn man genau hinschaut, kann man in etwas sehen wie lang die Fühler sind)🧐🤗
Die Fühler waren es auch die mich so richtig neugierig gemacht haben, als sich das Insekt beim Landeanflug auf dem Weidenblatt befand, da selbst in der Luft die einem sofort auffallen und einen in den Bann ziehen 🤗💫🪶
Die Familie der Langhornmotten (Adelidae) umfasst weltweit etwa 200 Arten, wobei etwa 25 davon in Mitteleuropa vorkommen. Bekannte Arten sind zum Beispiel die Grüne Langhornmotte (Adela reaumurella), die Skabiosen-Langhornmotte (Nemophora metallica) und die Gebänderte Langhornmotte (Nemophora degeerella). 🪶
🦋🪶 die Grüne Langhornmotte 🪶🦋
Kleiner Falter mit langen Fühlern: Die Grüne Langhornmotte
Die Grüne Langhornmotte (Adela reaumurella) ist ein kleiner Schmetterling aus der Familie der Langhornmotten (Adelidae). Warum diese Falter-Familie so heißt, ist nicht schwer zu sehen: Gerade Männchen haben auffällig lange Fühler, in Fall der Grünen Langhornmotte etwa drei Mal länger als der Körper. Sie helfen ihnen bei der Partnersuche und bei der Orientierung.
Diese Langhornmotte erreicht eine Flügelspannweite von 12 bis 15 Millimetern. Im Licht schimmert sie metallisch grün. Die Falter fliegen meist von April bis Mai an Waldrändern, auf Wiesen oder in lichten Wäldern. Die Männchen schwirren im Schwarm umher auf der Suche nach Weibchen. So entsteht manchmal der Eindruck, es handele sich nicht um Schmetterlinge, sondern um Mücken.
Die Raupen entwickeln sich am Boden in der Laubstreu. Sie ernähren sich von abgestorbenem Pflanzenmaterial. Die Art ist in großen Teilen Europas verbreitet und gilt als relativ häufig. Sie ist allerdings leicht zu übersehen. Also: Näher herantreten, wenn irgendwas in der Luft grün schimmert. Es lohnt sich.
Der Grüngürtel lebt! Wir stellen die großen und kleinen Bewohner des Grüngürtels vor. Denn der Grüngürtel ist nicht nur eine Grünfläche am Stadtrand, er ist Heimat für unzählige Tiere.
https://www.facebook.com/BUNDKoeln/photos/kleiner-falter-mit-langen-f%C3%BChlern-die-gr%C3%BCne-langhornmottedergr%C3%BCng%C3%BCrtellebtdie-gr/1407880161374677/ 🪶
🦋🪶 die Grüne Langhornmotte🪶🦋
Die Grüne Langhornmotte (Adela reaumurella), auch als Grüner Langfühler bekannt, ist ein tagaktiver Kleinschmetterling aus der Familie der Langhornmotten. Sie ist vor allem für die extrem langen Fühler der Männchen und ihre metallisch-grün glänzenden Flügel bekannt. 🪶
Santiano - Lieder der Freiheit 🪶
Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht ✨🌲🦅🌟🌳🐺⭐️💫🌓🙏🏻🪶
A´ho 🪶
👉 Mehr im Musik-Kanal 👈 🪶
"Ich stellte unsere weiße Bank
unter den blühenden Birnbaum, welcher dicht am Gartenhaus seine beweglichen Schatten so zart an dessen helle Wände warf...
und ließ im sichersten Bewußtsein meiner Einsamkeit,
nur im Gefühl, daß ihr mir nahe seid,
den Frühling durch alle Poren in mich rinnen".
~Eduard Mörike~
Aus einem Brief (1848)
🍐
Dass die alten Griechen den Birnbaum kannten, beweißt der Gesang des Arkaders Kyllenios:
🍐
"Einstmals wuchs ich im Wald, ein wilder Birnbaum, bei Tieren, einsam und öde und trug Früchte missratener Art.
Nun aber blühe ich zahm, veredelt durch andere Reiser,
Früchte hab ich am Zweig, die nicht mehr die meinen sind.
Dank für die Mühe, O Gärtner!
Dein Werk ist's, das man mich wilde Birne zu Bäumen edelster Güte nun zählt."
🍐
So! Ich hoffe ich habe nicht vorlaut vorgegriffen?
Vielen Dank schon mal für Berichte und Mühe alles zusammenzustellen.
🍐🍐🍐🍐🍐🍐🍐
Gastbeitrag von : Christa die Hüterin der alten Gedichte und Verse 🪶
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