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Freunde des Waldes / der Natur

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Es ist mir eine Herzensangelegenheit uns Menschen wieder für die Natur zu begeistern! Das wir wieder mit der Natur leben und nicht gegen sie arbeiten! Denn; die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur! A´ho

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DMSO Archiv: 🐝🌹🌼🐝🌺🥀🐝🌻🌸🐝 Für alle #IMKER & Bienenfreunde, CDL (Chlordioxid Lösung) stärk die Langlebigkeit von #BIENEN und soll aus vertraulicher Quelle auch gegen die VARROA-MILBE helfen. 10ppm sollen da am besten sein, das ist aber alles auch aus der Tabelle im ANGEFÜGTEN PDF zu entnehmen. Es gibt bereits eine Studie aus dem Jahr 1972 die das "Journal of Economic Entomology" veröffentlichte, eine Erhöhung der Langlebigkeit der Bienen die Wasser mit 10 ppm bis 100 ppm CIO tranken. Liebe, Mut & Wahrhaftigkeit 💚🙏🏼 https://www.ars.usda.gov/ARSUserFiles/60500500/PDFFiles/1-100/019-Lackett--Oxodene%20%20%20(Chlorine%20Dioxide).pdf

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Guten Morgen ☕️🪶 Ich bin dieses Wochenende unterwegs, und deshalb ist bis Dienstag Kanal-Pause 🙏🏻💫🤗🪶 Ich wünsche Euch b
Guten Morgen ☕️🪶 Ich bin dieses Wochenende unterwegs, und deshalb ist bis Dienstag Kanal-Pause 🙏🏻💫🤗🪶 Ich wünsche Euch bis dahin eine gute Zeit 🌳🐺🌲🦅🙏🏻💫🪶 A´ho 🪶
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https://www.youtube.com/watch?v=bmjtngoS73k 🪶 Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht ✨🌳🐺🌟🌲🦅⭐️💫🌓🙏🏻🪶 A´ho 🪶
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🌳🪶 Keltisches Baumhoroskop Eiche 🪶🌳 20. März 2023 bzw. Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche Lat. Name: Quercus Lebensbaum Eiche Hinweis: Die Eiche ist das Baumhoroskop all jener, die zur Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche geboren wurden. Diese kann (je nach Jahr) auf den 19., 20. oder 21. März fallen. Ob Dein Baumhoroskop die Eiche, die Linde oder die Haselnuss ist, hängt also von Deinem Geburtsjahr ab und auf den Tag des Frühjahrs-Äquinoktiums in diesem Jahr. Das Baumzeichen Eiche im keltischen Baumhoroskop Die Eiche war für die Kelten das Symbol der Lebenskraft und Stärke. Für die Druiden spielt dieser Baum eine ganz besondere Bedeutung im Baumkreis. Selbst der Name Druide leitet sich vom keltischen Wort für Eiche (Duir) ab! Weil sie die Kraft und Energie der Bäume verstehen, gelten Druiden als “Eichenkundige”. Nur wer genau zum Frühjahrs-Äquinoktium geboren ist, hat die Eiche als Baumzeichen. Eichen-Geborene strotzen ihrem keltischen Baumhoroskop zufolge geradezu von Lebenskraft, sie sind unbeugsam und nicht zu zerbrechen. Ihre stärksten Charakterzüge sind Mut und Tapferkeit, aber auch Beständigkeit und Treue. So wie Eichen in der Natur häufig ein Schutzschild für kleinere Bäume darstellen, gelten Eichen-Menschen als Beschützer ihrer Umwelt. Mit Herz und Hirn meistern sie jede Herausforderung und vollbringen in ihrem Leben oft herausragende Leistungen. Das macht die Eiche zu einem ganz außergewöhnlichen Lebensbaum. Das Holz der Eiche: energetische Eigenschaften Die Energie der Eiche Das Holz der Eiche ist schwer und hart. Wir konnten damit in unseren Untersuchungen atemberaubende Erfahrungen sammeln. Für Rituale, die den Schutz von Orten und Menschen betreffen, ist es vielleicht das beste Holz überhaupt. Es lenkt seinen Träger zudem verlässlich auf allen Wegen und kann dabei herannahende Gefahren frühzeitig zu erkennen geben. Dabei scheint es eine starke Verbindung zum 3. Auge bzw. Stirn-Chakra zu geben. Außerdem haben wir beobachtet, dass Eichenstäbe eine extrem hohe “Speicherkapazität” haben. Gerade an den Tagen der Jahreskreis-Feste sind sie in der Lage, Unmengen von Energie aufzunehmen. 🪶 https://t.me/baumkanal/501 🪶 Wissen zur Eiche https://t.me/baumkanal/504 🪶 Wissen zur Eiche Noch mehr Beiträge findet ihr in diesem Kanal zur Eiche 🌳 Oben in der Suchleiste Eiche angeben, es sind so ein paar 🤗🪶
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🌳🪶 die Eiche 🪶🌳 🌳 20. März 2023 bzw. Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche 🌳 Ich weiß ich bin etwas spät dran 🙈😁 Nur habe ic
🌳🪶 die Eiche 🪶🌳 🌳 20. März 2023 bzw. Frühjahrs-Tag-und-Nachtgleiche 🌳 Ich weiß ich bin etwas spät dran 🙈😁 Nur habe ich den Mittwoch für mich als Keltischen Baumhoroskop Tag festgelegt und es ist ja "nur" ein Tag 😊🪶
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Im Jahre 719 beauftragte Papst Gregor Bonifatius, der später als der „Apostel der Deutschen“ bekannt wurde, mit der Christianisierung der heidnischen Germanenstämme. 723 ließ dieser das wahrscheinlich bedeutendste Baumheiligtum, die Donareiche beim hessischen Geismar, fällen. In den folgenden Jahren wurden im ganzen Land zahlreiche weitere Baumheiligtümer zerstört. Vom weiteren Schicksal des Bonifatius gibt es verschiedene Versionen. Am wahrscheinlichsten ist, dass er im Jahre 764 bei dem Versuch auch die Friesen zu bekehren erschlagen wurde (5). Trotz des neuen Glaubens brachte die Landbevölkerung den Bäumen noch weiterhin Ehrfurcht entgegen. Ein Regensburger Mönch schrieb noch im 11. Jahrhundert: „Es gibt Bauern, die es für einen Frevel halten, in einem Wald Bäume zu fällen, unter denen einst die Heidenpriester geweissagt haben.“ (5). Nach der Christianisierung diente die Eiche der katholischen Kirche als Allegorie (rational fassbare Darstellung eines abstrakten Begriffes) für Jesus Christus und die Jungfrau Maria (4). Im Laufe der Zeit haben sich regional unterschiedliche Bräuche rund um die Eiche entwickelt. So wurde zum Beispiel in Westfalen zur Wintersonnenwende, bzw. nach der Christianisierung zu Weihnachten, ein Eichenklotz verbrannt um das Haus vor Feuer zu bewahren und für die Fruchtbarkeit der Felder. In Schleswig hing man ein Stück Rinde einer vom Blitz getroffenen Eiche auf, um Bienenvölker daran zu hindern abzuwandern, denn der Honig war in früherer Zeit ein wichtiges Wirtschaftsgut. Aus Mittelfranken ist der Brauch überliefert, drei Eichenpfähle in den Garten zu schlagen. Soweit der Schall zu hören war, so glaubte man, seien Hühner und Gänse vor dem Fuchs sicher (4). Den Malern des Barock (1600 - 1730) war die Eiche ein Symbol des Lebens (4). Im 18. Jahrhundert wurde sie zum typisch deutschen Wappenbaum gemacht und gilt seither als Symbol für deutsche Freiheitsliebe, Stolz, Kraft und Stärke. Nicht unwesentlichen Anteil daran hatte der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock (1724 - 1803) (5). Er war es, der in seinen Gedichten diese Eigenschaften auf die Deutschen übertrug. Auch hat er seine Gedichte noch im nachhinein mit Eichesymbolik angereichert. Wo vorher von Lorbeerschatten und ganz normalen Hainen die Rede ist, finden sich später Eichenschatten und Eichenhaine (11 und 13). Für die Romantiker (Epoche um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert) war die Eiche ein Symbol der Hoffnung. Ein bedeutender Dichter dieser Zeit, Joseph Victor von Scheffel (1826 - 1886) titulierte die Eiche als: „Der Deutschen urheiligster Baum“ (4). Noch heute zieren Eichenblätter die deutschen Centmünzen. Als Sinnbild für Siegesmut und Heldentum tritt die Eiche zum erstenmal 1813 im Eisernen Kreuz auf (13). Die militärische Verwendung der Eichensymbolik hat sich gehalten. Vom Major an aufwärts tragen Offiziere der Bundeswehr noch heute Eichenlaub im Dienstgradabzeichen. Die sich im Laufe der Zeit entwickelte Symbolik griffen in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts die Nationalsozialisten auf, da sie gut zu ihrer eigenen Ideologie passte. So trug der Adler im Parteiemblem der NSDAP einen Eichenkranz in seinen Fängen. Dies wurde später sogar zum Hoheitszeichen des Dritten Reiches (13). Den Vergleich des Deutschen mit der Eiche und die Übertragung positiver Attribute auf ihn findet sich auch in dem, aus der gleichen Zeit stammenden Niedersachsenlied von Hermann Grote. Hier heißt es in der ersten und der letzten Strophe: “Fest wie unsere Eichen halten alle Zeit wir stand, wenn Stürme brausen übers Deutsche Vaterland.“ Und im Refrain werden die Niedersachsen als „sturmfest und erdverwachsen“ bezeichnet. https://www.uni-goettingen.de/de/mythologie+und+brauchtum/16703.html 🪶
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🪶🌳 Eiche Mystik Eiche allgemein 🌳🪶
🪶🌳 Eiche Mystik Eiche allgemein 🌳🪶
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Aus waldbaulicher Sicht zählen die lichtbedürftigen Eichen, mit einer (heutigen) Umtriebszeit von 160 bis 200 Jahren, bezüglich Bewirtschaftung zu den schwierigeren Baumarten. Da sie frostempfindlich und in der Jugend durch Schneedruck und Wildverbiss gefährdet sind, benötigen sie eine sehr intensive Pflege. Zudem bilden sie schnell Wasserreiser und Klebäste. Die Redeweise "Es braucht Glück, dass eine kleine Eiche gross wird", sagt alles! Stattliche Eichenwälder sind eine Augenweide, nicht nur für Forstleute. Im Spessart, wo angeblich bereits Karl der Grosse gejagt haben soll, gedeiht wohl einer der prächtigsten Traubeneichen-Wälder Europas. Ein weiterer, geschichtsträchtiger Eichenwald ist der Colbert-Eichenwald bei Tronçais. Zur Sicherung der Marine soll Jean-Babtiste Colbert auf Geheiss von Ludwig XIV. diesen Wald gepflanzt haben. Weil später aber die Schiffe aus Stahl gebaut wurden, erübrigte sich das dafür vorgesehene Eichenholz. Eichenhain Bei uns sind die auf dem Seerücken des Bodensees wachsenden Güttinger-Eichen wegen ihrer hervorragenden Holzqualität bekannt. Kurios mutet die Geschichte des bei Murten gelegenen Galmwald-Eichenwaldes an. Dieser ursprünglich im Besitz von Bern und Freiburg bestehende Wald fiel 1811 an den Kanton Freiburg. Die damals an diese Waldungen anstossenden fünf Gemeinden verzichteten auf die Beanspruchung ihrer Waldteile. In der Folge wurde dieser rund 255 ha umfassende Forst zum Staatswald und bildet deshalb heute eine eigene Gemeinde – die einzige der Schweiz, die nur aus Wald besteht und keine Einwohner hat! Vertreter dieser geographischen, nicht politischen Gemeinde ist der Forstkreisingenieur. Um das wertvolle Erbgut des vor allem mit Traubeneichen bestockten Galmwaldes zu erhalten, wurde 1993 ein 26,3 ha umfassendes Gen-Reservat eingerichtet. Die ökologische Bedeutung der Eiche, ob lebend oder als Totholz, ist beeindruckend; denn auf keiner andern einheimischen Baumart leben mehr Insektenarten (Abb. 9). Gemäss wissenschaftlichen Untersuchungen profitieren etwa 400 Schmetterlingsarten, Dutzende Zweiflügler und Hautflügler, über 100 Bock-, Borken- sowie Prachtkäferarten, viele weitere Insekten, Vogelarten und Säugetiere von dieser Baumart. Zudem bieten alte Eichen verschiedenen Flechtenarten ideale Lebensbedingungen, speziell der vom Aussterben bedrohten Eichen-Stabflechte. https://www.waldwissen.net/de/lebensraum-wald/baeume-und-waldpflanzen/laubbaeume/traubeneiche-und-stieleiche-im-portrait 🪶
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Bei der Traubeneiche ist es gerade umgekehrt: Die zwei bis sechs etwas kleineren Eicheln sind traubenartig angeordnet und stiellos mit dem Zweig verbunden. Die 8 bis 12 cm langen und 5 bis 7 cm breiten Blätter der Traubeneiche sind wechselständig angeordnet und haben einen 1 bis 3 cm langen Blattstiel (Abb. 4). Oft verbleiben die Blätter über den Winter an den Ästen und werden erst gegen den Frühling abgeworfen; deshalb auch der Name "Wintereiche". Blätter der Traubeneiche Nutzung Das ringporige, hell- bis dunkelbraune Kernholz der Traubeneiche ist zur Furnierholzherstellung sehr begehrt und wird bis zu CHF 10 000.–/m³ gehandelt (Abb. 5). Eichenholz ist hart, zäh und äusserst dauerhaft. Deshalb findet es Verwendung als Bauholz innen sowie auch im Freien und im Wasserbau, als Schwellen oder als Pfähle. Für den Schiffsbau war die Eiche, "The father of ships", so begehrt, dass sie gebietsweise fast ausgerottet wurde. Nicht verwunderlich, wurden doch für eine Fregatte (dreimastiges Kriegsschiff) etwa 2000 Eichenstämme benötigt! Zur Lagerung und Geschmacksverbesserung von Wein, Cognac, Sherry und Whisky ist das gut zu bearbeitende Holz seit etwa 1000 v. Chr. beliebt. Weinfässer auf Briefmarke Während Jahrhunderten war der Nutzen der Eichenwälder wegen der Früchte und der Rinde wichtiger als die Holznutzung. Mittels Lohhecken wurde die Traubeneiche als Niederwald bewirtschaftet, wobei im 20-Jahre-Rhythmus die Stämme geringelt, die Rinde abgeschält und getrocknet wurde. Die daraus gewonnenen Gerbstoffe, mit einem Anteil von 8 bis 20% Gerbsäure dienten zum Gerben und Färben von Tierfellen. Waldbaumfrüchte, speziell Eicheln, waren als wichtigstes Schweinefutter sehr geschätzt, denn sie erzeugten kerniges Fleisch und Speck mit gutem Geschmack. "Auf den Eichen wachsen die besten Schinken", hiess es in einem Roman aus dem 17. Jahrhundert. Orte, wo Schweine auf Weiden und Wäldern gemästet wurden, dem Acherum, unterlagen strengen Gesetzen und der Wert der Eichenwälder wurde nach der Anzahl der dort zu weidenden Schweine berechnet. Forschungsergebnisse zeigen, dass bereits Steinzeitmenschen, um über den Winter versorgt zu sein, im grossen Stil Eicheln gesammelt und gelagert haben. Trotz erschwerter Verdauung wegen der Gerbstoffe und des Tannins dienten in Hungersnöten und während Kriegsjahren die 38% Stärke sowie Öl, Zucker und Eiweiss beinhaltenden Eicheln den Menschen als Nahrungsmittel, indem Getreidemehl mit Eichelmehl "gestreckt" wurde. Noch im letzten Jahrhundert dienten Eicheln als Kaffee-Ersatz. Mit den um ca. 1740 durch die Spanier von Südamerika nach Europa gebrachten Kartoffeln verlor die Eichelmast an Bedeutung. Die Schweine wurden vermehrt mit Kartoffelabfällen gefüttert. Name Im deutschsprachigen/germanischen Raum ist die Herkunft zur Namensgebung der Eiche ähnlich: "eih", "eik" (althochdeutsch), "ac" (angelsächsisch), "ek" (altfriesisch), "Eke" und "Eike" (Niederdeutsch) sowie "Ache", "Aich" und "Oache" (Schweiz und Bayern). Viele Orts- und Flurnamen erinnern an die Existenz dieser eindrücklichen Baumart: Eich , Eichwald, Eichtal, Eichberg, Eichholz, Eichenmühle, Eichenlohe, Eien, Eybach, Schöneich, Chêne, Chêney; aber auch "Hard ", was "offener Eichenwald " bedeutet. Zudem leiten sich verschiedene Familiennamen von der Eiche ab: Eicher, Eichler, Eichinger, Eichenberger, Eichenroth, Eichmann und natürlich der allseits bekannte Lyriker und Schriftsteller Freiherr von Eichendorff. Auch Tiere profitieren von der Eiche, wie ihre Namen zeigen: Eichhörnchen (Eicker), Eichenbock, Eichenwickler, Eichenprachtkäfer, Eichengallwespe, Eichenprozessspinner, Eichelwurm sowie der jeden Herbst für seinen Wintervorrat bis zu 11 Kilo Eicheln sammelnde Eichelhäher. Eichen-Rotkappe und Eichhase sind Pilze. Zahlreiche Ortsnamen gehen auf Eichen zurück. Waldbauliche und ökologische Bedeutung
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🪶🌳 die Traubeneiche und Stieleiche im Portrait 🌳🪶 Eichen haben sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch eine grosse Bedeutung. Auch im Brauchtum haben sie deutliche Spuren hinterlassen. Inhalt: Vorkommen Aussehen Blüten, Blätter, Früchte Nutzung Name Waldbauliche und ökologische Bedeutung Mythologie, Symbolik und Heilkunde Vorkommen Eichen gehören zur Familie der Buchengewächse. Weltweit sind gegen 600 Eichenarten bekannt, in Europa deren 27. In der Schweiz kommen folgende vier Arten natürlich vor: Stieleiche (Quercus robur) Traubeneiche (Quercus petraea) Flaumeiche (Quercus pubescens) Zerreiche (Quercus cerris), nur im Tessin Die Roteiche (Quercus rubra) wurde aus Amerika eingeführt und mancherorts als Waldbaum gepflanzt. Die aus dem Mittelmeerraum stammende Steineiche (Quercus ilex) findet Verwendung als Gartenbaum und ist gelegentlich verwildert. Waldbaulich von Bedeutung sind hauptsächlich Stiel- und Traubeneiche. Die Stieleiche macht gemäss dem Schweizerischen Landesforstinventar LFI3 0.9% des Holzvorrats in der Schweiz aus; die Traubeneiche hat einen Vorratsanteil von 1.2%. alleinstehende Eiche Sowohl die Trauben- als auch die Stieleiche kommen mit Ausnahme des nördlichen Skandinavien und des südlichen Mittelmeerraums im Grossteil von Europa vor. Im Gegensatz zur Traubeneiche stösst die Stieleiche im Osten bis weit nach Russland vor. Verbreitungskarte der Traubeneiche in Europa Verbreitungskarte der Stieleiche in Europa Verbreitungsakrte der Traubeneiche in der Schweiz Verbreitungskarte der Stieleiche in der Schweiz In wärmeren Lagen auf trockenen bis frischen, tiefgründigen Standorten bis etwa 1500 m ü. M. fühlt sich die Traubeneiche wohl. Die Stieleiche bevorzugt wechselfeuchte, staunasse Standorte wie beispielsweise Auen. Aussehen Die Wuchsform der Eichen ist je nach Standort sehr unterschiedlich. In geschlossenen Beständen von Wirtschaftswäldern wölbt sich nach einem langen, meist geraden und oft astfreien, mit einer graubraun und gleichmässig tief längsrissigen Rinde versehenen Stamm (Abb. 2) eine hohe, gewölbte Krone. Solche Eichen können bis 40 m hoch werden, wobei die Traubeneiche in Sachen Höhe meist die Nase vorn hat. In Parkanlagen werden Eichen nicht ganz so hoch und haben eine breitere Krone. Eindrücklich präsentieren sich Eichenbäume in Waldlichtungen oder freistehend im Gelände (Abb. 1). Mit einer Höhe von 20 bis 30 m und einem bis 3 m dicken Stamm und mit einer breiten, mit weit ausladenden, knorrigen Ästen versehenen Krone, prägen sie das Landschaftsbild. Eichen können ein Alter von 600 bis 1000 Jahren erreichen, wobei die Stieleiche etwas älter werden kann als die Traubeneiche. Mit geschätzten 1500 Jahren halten die "Femeiche" in Erle bei Raesfeld (D) sowie eine Stieleiche im schwedischen Norra Kwill den Altersrekord. Letztere hat einen Stammumfang von 14,80 Metern. Die schweizweit Älteste ist mit über 600 Jahren eine Traubeneiche. Sie steht in Felsberg GR und hat einen Stammumfang von 7,20 Metern. Eichenstamm mit typischer Borke Eichen sind einhäusig, das heisst, die männlichen und die weiblichen Blüten sind zwar getrennt voneinander, aber auf dem gleichen Baum. Sie blühen jeweils ab Mitte April, wobei die Traubeneiche rund zwei Wochen später blüht; deshalb ist sie weniger durch Spätfrost gefährdet als die Stieleiche. Beide Eichenarten blühen allerdings erst ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren. Als sicherstes Merkmal lassen sich die beiden Eichenarten anhand ihrer Früchte, der im September bis Oktober reifenden Eicheln, unterscheiden. Die nur kurze Zeit keimfähigen Eicheln wiegen etwa drei Gramm. Bei der Stieleiche sind ein bis drei walzenförmige Eicheln an einem langen Stiel, die Blätter sind jedoch kurzgestielt mit dem Zweig verbunden.
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🪶🌳 die Eiche 🌳🪶 Guten Tag ☕️🪶 Da wir ein paar Feiertage vor uns haben, deren Ursprung bei unseren Ahnen liegt 🧐 Möchte
🪶🌳 die Eiche 🌳🪶 Guten Tag ☕️🪶 Da wir ein paar Feiertage vor uns haben, deren Ursprung bei unseren Ahnen liegt 🧐 Möchte ich das als Anlass nutzen um uns die nächsten Tage einzelne Baumarten näher bringen 🧐 Unsere Ahnen widmeten ihre Feste der Natur und der Fruchtbarkeit in erster Linie🪶 Mit der Eiche beginne ich ich, da die auch mit Standfestigkeit, Anker, tiefe Verwurzelung in Verbindung gebracht wird 🌳🪶💫🙏🏻 Ich wünsche Euch einen guten Wochenstart 🌲🐺🌳🦅🙏🏻💫🪶 A´ho 🪶
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https://www.youtube.com/watch?v=JiRppGSF-tI 🪶 Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht ✨🌳🐺🌟🌲🦅⭐️💫🌓🙏🏻🪶 A´ho 🪶
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🌿 Erkennst Du diese Unterschiede? Auf den ersten Blick ein und das selbe: Der Breitwegerich und der Mittlere Wegerich. 👉 Be
🌿 Erkennst Du diese Unterschiede? Auf den ersten Blick ein und das selbe: Der Breitwegerich und der Mittlere Wegerich. 👉 Beide wachsen direkt an Wegen, Wiesen und in verdichteten Böden. 👉 Beide bilden eine bodennahe Blattrosette. 👉 Und beide sind extrem robust und häufig. Aber: Es gibt klare Merkmale, die dir die sichere Unterscheidung ermöglichen. 🌱 Breitwegerich (Plantago major) * deutlich breite, ovale Blätter * sehr festes Blatt * gestieltes Blatt * Blütenstand eher weißlich 🌿 Mittlerer Wegerich (Plantago media) * Blätter liegen auf Boden auf * (nahezu) ungestieltes Blatt * Blütenstand mehr rosa als weiß * wirkt insgesamt „weicher“ im Erscheinungsbild Beide sind übrigens essbar und eine Soforthilfe bei Mückenstichen, Schwellungen, Juckreiz usw., wobei der Spitzwegerich die "größte Heilkraft" hat. 👉 Hast du schon beide Arten bewusst in der Natur wahrgenommen oder bisher immer für dieselbe Pflanze gehalten? Schreib es mir in die Kommentare 🌿
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🪶🌱 die Wegerich-Arten - Heilpflanzen der Volksmedizin 🌱🪶 Plantago lanceolata, Plantago media, Plantago major Spitzwegerich (Plantago lanceolata) Wegerich als Heilpflanzen Wissenschaftlicher Name: Mittlerer Wegerich (Plantago media L.), Spitzwegerich (Plantago lanceolata L.), Breitwegerich (Plantago major L.) Pflanzennamen im Volksmund: Breitwegerich: Große Wegerich, Breitblättriger Wegerich, Großer Wegerich, Wegebreit, Wegeblatt, Wegtritt, Wegetrene, Rippenblatt, Saurüssel, Mausöhrle, Arnoglosse, Ackerkraut Spitzwegerich: Spießkraut, Lungenblattl, Schlangenzunge Pflanzenfamilie: Wegerichgewächse (Plantaginaceae) Wuchshöhe: 10 bis 60 cm Verwendung: Innerlich und Äußerlich Die pharmazeutische Industrie, die kosmetische Industrie und die Tiermedizin verwendet Inhaltsstoffe dieser Pflanze Steckbrief / Beschreibung Der Gattungsname Wegerich ist besonders für den Breitwegerich zutreffend. Dieser bevorzugt als Standort Wege mit verdichtetem Untergrund und sauerstoffarmen Böden. Die drei hier beschriebenen Wegericharten sind die am weitest verbreiteten der Gattung und in ihre medizinische Heilwirkung ist recht ähnlich. Seit langer Zeit wird der Wegerich als Heilpflanze geschätzt. In der Homöopathie verwendet man die aus frischen Blättern bereitete Essenz äußerlich bei Hautentzündungen, innerlich bei Kopf-, Zahn- und Ohrenschmerzen. Den Spitzwegerich verwendet man äußerlich zur Wundbehandlung und innerlich bei Erkrankungen der oberen Luftwege, Bronchitis und Asthma. Weit bekannt ist die wohltuende Wirkung eines aus Wegerichblättern hergestellten Augenwassers auf ermüdete Augen. Die frischen Blätter eines Wegerichs kann man Salaten und Suppen beimischen. Die reifen Fruchtähren des Breitwegerichs sind ein beliebtes Vogelfutter. Je nach Standort und Art wird der ausdauernde Wegerich 10 bis 60 cm hoch. Die Blätter dieser Heilpflanzen sind in einer grundständigen Rosette angeordnet. Die Blütezeit der Wegeriche liegt zwischen Mai und Oktober. Die Blüten bilden sich in dichten walzenförmigen Ähren auf einem unverzweigtem Schaft. Mittlerer Wegerich Die Blätter des Mittleren Wegerichs sind breit-elliptisch, sitzend oder kurz gestielt. Die Ähren sind ziemlich kurz, die Blüten duftenden weißlich bis lila. Spitzwegerich Die Blätter des Spitzwegerichs sind lanzettlich geformt, die Ähre sind kurz, die Blüten sind weißlich. Breitwegerich Die lang gestielten, kahlen bis leicht behaarten Blätter des Breitwegerichs sind breit-eiförmig und lang gestielt. Die Ähren dieser Wegerichart sind lang, die Blüten sind meist rötlich gefärbt. Standort / Hier findet man Wegerich Der Wegerich wächst im gesamten europäischen Raum. Die Pflanze findet man bevorzugt auf Wiesen, Weiden und an Wegrändern. Der Wegerich wächst bis in Höhenlagen von etwa 2000 m. Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Wegerich adstringierend, auswurffördernd, blutreinigend, erweichend, harntreibend Verwendete Pflanzenteile In der Naturheilkunde benutzt man von dem Wegerich die gesamte Pflanze, den frischen Saft, die Wurzeln, die reifen Früchte oder nur die Blätter. Gesammelte Pflanzen sollten rasch und schonend im Schatten getrocknet werden. Inhaltsstoffe des Wegerichs Wichtige Inhaltsstoffe dieser Heilpflanze sind: Schleimstoffe, Kohlenhydrate, Gerbstoffe, Mineralsalze, Schwefel Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze Der Wegerich wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit dem Wegerich in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Atemnot, Asthma, Atemprobleme, Augen, Augenbindehautentzündung, Bronchitis, Durchfall, Insektenstich, Lunge, Nasenbluten, Schürfwunden, Venenentzündung, Verletzung, Verstopfung, Wunde https://www.pflanzenfreunde.com/heilpflanzen/wegerich.htm 🪶
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Heilpflanzen-Steckbrief: Droge: Plantaginis mediae folium / herba Inhaltsstoffe: Iridoidglykoside (v. a. Aucubin), Schleimstoffe, Gerbstoffe Monographie-Status: Keine offizielle positive Monographie der Kommission E oder des HMPC (diese existieren exklusiv für den verwandten Spitzwegerich). Da der Mittlere Wegerich botanisch und phytochemisch eng mit dem Spitzwegerich verwandt ist, geht man davon aus, dass er ein nahezu identisches Wirkspektrum aufweist. In der evidenzbasierten Medizin wird zwar ausschließlich der Spitzwegerich verwendet, doch in der traditionellen Volksheilkunde wird der Mittlere Wegerich völlig analog eingesetzt. Die reizmildernden Schleimstoffe und zusammenziehenden Gerbstoffe machen ihn zu einem klassischen Hustenkraut (z. B. als Teeaufguss oder Sirup). Durch das Iridoidglykosid Aucubin, das wie ein sanftes natürliches Antibiotikum wirkt, leistet er zudem als „Wiesenpflaster“ exzellente Erste Hilfe: Zerriebene Blätter lindern den Juckreiz und die Schwellung bei Insektenstichen oder Brennnessel-Kontakt in Sekundenschnelle. Wichtiger Hinweis zur Heilwirkung: Die Nutzung von Wild- und Wiesenkräutern ist ein zentraler Bestandteil der Phytotherapie und findet auch in der Homöopathie Anwendung. Auf diesen Seiten erhältst du einen fundierten Überblick über die botanischen Eigenschaften und die traditionelle Verwendung dieser Pflanzen. Die bereitgestellten Informationen dienen jedoch ausschließlich der neutralen Information und Weiterbildung. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen keinesfalls den fachlichen Rat eines Arztes oder Apothekers. Bei gesundheitlichen Beschwerden ist stets ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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🌱🪶die Wegerich Arten in der Heilung 🪶🌱
🌱🪶die Wegerich Arten in der Heilung 🪶🌱
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🌱🪶 Die drei großen Wegericharten einfach erklärt 🪶🌱 Hier findest du den Breitwegerich, den mittleren Wegerich und den Spitzwegerich im direkten Vergleich! Wegeriche begegnen uns auf Schritt und Tritt – zwischen Pflastersteinen, an Feldwegen oder mitten auf der Wiese. Viele kennen sie als „trittfeste Pflanzen“, die scheinbar unverwüstlich sind. Doch hinter dem vertrauten Namen verbergen sich gleich mehrere Arten, die auf den ersten Blick ähnlich aussehen, bei genauerem Hinsehen aber spannende Unterschiede zeigen. Links: Spitzwegerich Die Laubblätter des Spizwegerichs stehen in einer Rosette, sie sind ungestielt und die Blattnernen verlaufen fast parallel zueinander. Die Form eines einzelnen Blattest ist länglich, spitz. Der lanzenartige Umriss ist dabei sogar namensgebend. Dieser Wegerichart wird die stärkste Heilwirkung zugeschrieben. Die noch schwarze Blütenknospe schmeckt nach Pilzen. Aus den Blättern wird Hustensaft, Tee, Spitzwegerichtinktur, Spitzwegerichöl, Spitzwegerichbalsam und Suppe gemacht. Mitte: Mittlerer Wegerich Die Blätter des mittleren Wegerichs wachsenim Gegensatz zum Breitwegerich ohne Stiel aus der, am Boden liegenden Blattrossette. Die Laubblätter sind fein behaart und eiförmig. Die auffälligen weißen bis lila Blüten des mittleren Wegerichs sind walzenförmig und ähneln jenen des Breitwegerichs. Die Eigenschaften dieser Pflanze liegen zwischen denen des Spitz- und Breitwegerich. Besonders gut gefällt mir die imposante Blüte! Rechts: Breitwegerich Die einzel Blätter des Breitwegerichs weisen einen deutlichen Stiel auf. Wie bei allen genannten Wegericharten verlaufen die Blattadern fast parallel zueinander und stehen in einer Rosette. Die walzenförmige Blüte ist eher unauffällig. Breitwegerich kennt fast jede:r –Doch wusstest du, dass es in Wahrheit mehrere Arten gibt, die unter dem Namen „Breitwegerich“ zusammengefasst werden? Alle gehören zur Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae), unterscheiden sich aber bei genauerem Hinsehen. Der Gewöhnliche Breitwegerich (Plantago major) ist der bekannteste Vertreter. Typisch sind seine fünf bis neun Blattadern, die sich wie ein Fächer über das breite Blatt ziehen. Weniger bekannt ist der Salzwiesen-Breitwegerich (Plantago maritima ssp. juncoides). Er wächst gerne auf salzhaltigen Böden – etwa an Straßenrändern, auf gestreuten Wegen oder in Küstennähe – und besitzt nur drei Blattadern. Eine weitere Variante ist der Vielsamige Breitwegerich (Plantago major ssp. intermedia). Wie der Name schon verrät, bildet er besonders viele Samen. Seine Blätter haben meist drei bis fünf Blattadern. In der traditionellen Heilkunde wurden diese Unterschiede allerdings nicht gemacht. Schon Hildegard von Bingen empfahl Wegerich zur Wundheilung, und bis heute wird ein Brei aus frischen Blättern bei Insektenstichen genutzt. Verantwortlich für die lindernde Wirkung sind vor allem Schleimstoffe, Gerbstoffe und Flavonoide, die entzündungshemmend und reizlindernd wirken. Wenn du die Wegeriche selbst in der Küche oder für deine Hausapotheke nutzen möchtest, findest du in meinem Wegerich-Rezepte-PDF viele praktische Anleitungen – ergänzt durch ein Video, das dir Schritt für Schritt zeigt, wie du Spitz-, Breit- und Mittleren Wegerich optimal verarbeitest. Tipp: Wanderer rollen die Blätter der Wegeriche zwischen ihren Händen bis der Pflanzensaft austritt und legen die feuchten Blätter anschließend auf ihre Blasen in den Schuhe. Zerkaut oder mit Wasser gemörsert wirkt der Blattbrei bei Insektenstichen gegen den Juckreiz. Die reifen Samen werden, neben denen anderer Wegericharten, als Flohsamen bezeichnet. https://rabenkräuter.at/wegericharten/ 🪶
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🌱🪶 die drei großen Wegericharten einfach erklärt 🪶🌱 Ausführlich findest Du auch den Breit und Spitzwegerich hier im Kanal
🌱🪶 die drei großen Wegericharten einfach erklärt 🪶🌱 Ausführlich findest Du auch den Breit und Spitzwegerich hier im Kanal erklärt, mit der Suchfunktion 🧐🤗🪶
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Essbarkeit & Verwendung in der Küche Kulinarisches Profil: Eine große Überraschung für Wildkräuter-Sammler ist das erstaunliche Pilz-Aroma des Mittleren Wegerichs, das besonders bei den Knospen stark an frische Champignons erinnert. Als Gemüse ist die Pflanze äußerst vielseitig nutzbar. Blätter (April bis Juni): Ernte bevorzugt die jungen, innersten Blätter der Bodenrosette. Ein essenzieller Verarbeitungstipp für die Küche: Schneide die Blätter am besten quer zu den Längsfasern (Blattadern) in sehr feine Streifen. Sonst lassen sie sich kaum zerkauen. So vorbereitet sind sie perfekt für Salate, herzhafte Wildspinat-Gerichte oder als Basis für Grüne Smoothies. Blütenknospen & Blüten (Mai bis Juni): Die noch grünen, festen Knospen-Ähren sind eine echte Delikatesse. Sie können roh als Snack genascht oder leicht in Butter angebraten werden. Ihr champignonartiges Aroma entfaltet sich hierbei wunderbar. Samen (August bis Oktober): Die winzigen schwarzen Samen können mühsam abgestreift werden. Sie lassen sich in Brotteige mischen oder über Gemüsegerichte streuen. Sie haben ein leicht nussiges Aroma, die Ernte ist jedoch sehr zeitaufwendig. Wurzeln (Oktober bis April): Das feine Wurzelgeflecht kann ebenfalls gehackt verzehrt werden. Allerdings ist das Reinigen von der Erde sehr mühsam und die Wurzelmasse eher gering. Wichtiger Hinweis zum Sammeln & Verzehr: Die hier aufgeführten Anwendungen stellen lediglich einen Auszug aus der vielfältigen Nutzungshistorie dieser Pflanzen dar. Mein Ziel ist es, dir fundierte und leicht verständliche botanische Grundlagen zu vermitteln. Sammle und verzehre jedoch ausnahmslos nur Wildkräuter, die du zu 100 % sicher bestimmen kannst! Eine Verwechslung mit giftigen Doppelgängern kann lebensgefährlich sein. Die Nutzung erfolgt stets auf eigene Gefahr. Geschichtliches zu dieser Wildpflanze Zweigleisige Fortpflanzung: Optik und Windkraft Die Wegerich-Arten haben unterschiedliche Bestäubungsstrategien entwickelt. Während der Breitwegerich fast ausschließlich auf pure Windbestäubung setzt, fährt der Mittlere Wegerich zweigleisig. Er investiert spürbar mehr Energie in visuelle und olfaktorische Reize: Seine langen, lilafarbenen Staubfäden mit den strahlend weißen Spitzen locken Insekten optisch an, unterstützt durch einen dezenten, süßlichen Blütenduft. Schwebfliegen, Bienen und Käfer nutzen das reiche Pollenangebot und bestäuben die Pflanze. Sollten witterungsbedingt keine Insekten fliegen, ist die Pflanze durch ihre exponierten Staubbeutel aber auch in der Lage, ihre Pollen mit dem Wind zu verbreiten. Regionale Unterarten Europas Der Mittlere Wegerich ist eine sehr anpassungsfähige Pflanze, die sich in verschiedenen Regionen Europas durch leichte genetische Anpassungen differenziert hat. Botaniker unterscheiden neben der Nominatform (Plantago media subsp. media) noch weitere regionale Unterarten. So wächst in Süditalien die subsp. brutia, auf dem Balkan bis nach Griechenland die subsp. pindica und in Tschechien wurde die subsp. longifolia beschrieben. Ungeachtet dieser kleinen genetischen Variationen teilen alle Unterarten die gleiche Vorliebe für kalkreiche, mäßig trockene und ungedüngte Böden, was sie zu wichtigen Zeigerpflanzen für Magerwiesen und ökologisch wertvolle Trockenrasen macht. https://www.pflanzen-vielfalt.net/wildpflanzen-kraeuter-a-z/uebersicht-pflanzen-s-z/wegerich-mittlerer/ 🪶
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🪶🌱 Mittlerer Wegerich 🌱🪶 Bestimmen/Erkennen, sammeln und verwenden Steckbrief, Bilder & Beschreibung der Pflanze sowie ihrer essbaren Teile und deren Nutzen für Ernährung und Gesundheit Der Mittlere Wegerich ist eine zarte, heimische Wiesenpflanze aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Mit seinen am Boden liegenden Blattrosetten und den auffälligen, lila-weiß leuchtenden Blütenähren ist er eine charakteristische Leitart für sonnige, kalkreiche Magerwiesen. Wie alle heimischen Wegerich-Arten ist er ein hervorragendes und vielseitiges Wildgemüse sowie ein traditionelles Erste-Hilfe-Kraut der Volksheilkunde, das zu Unrecht oft im Schatten des bekannteren Spitzwegerichs steht. Wildpflanzen-Steckbrief „Mittlere Wegerich“ Botanischer Name: Plantago media Deutscher Name: Mittlerer Wegerich Familie: Wegerichgewächse (Plantaginaceae) Gattung: Wegeriche (Plantago) Andere Namen: Keine weitreichend bekannten eigenen Volksnamen (wird oft regional einfach nur „Wegerich“ genannt) Lebensdauer: Mehrjährig (ausdauernd) Wuchsform: Krautige Pflanze (Hemikryptophyt) Wuchshöhe: 15 bis 50 cm Wurzelwerk: Kurzes, ausdauerndes Rhizom mit feinfaserigen Wurzeln Blütezeit: Mai bis September Blütenstand: Walzenförmige, dichte Ähre auf blattlosem Stiel Fruchtreife: August bis Oktober Boden/Standort: Trockene, kalkhaltige Böden; Magerwiesen, Halbtrockenrasen, Wegränder (bis 1800 m Höhe) Hauptinhaltsstoffe: Iridoidglykoside (Aucubin, Catalpol), Schleimstoffe, Gerbstoffe, Kieselsäure, Saponine Giftigkeit: Für den Menschen ungiftig. Wildpflanzen-Wissen, das mit nach draußen darf. Bestimmung/Beschreibung der Wildpflanze Der Mittlere Wegerich ist durch seine flach am Boden anliegende Rosette mit breit-ovalen, leicht behaarten Blättern und seine zart duftenden, auffällig gefärbten Blütenstände sehr gut zu erkennen. Vegetative Merkmale (Wurzel, Stängel, Blätter) Blätter: Die Blätter sind in einer meist dicht am Boden liegenden Grundrosette angeordnet. Die Spreite ist elliptisch bis breit-eiförmig, etwa 9 bis 17 cm lang und verschmälert sich am Grund in einen recht kurzen (1 bis 4 cm), sehr breiten Blattstiel. Die Blattspitze ist leicht abgerundet. Oberfläche & Rand: Die Blätter sind fühlbar weich und kurz weißlich behaart. Der Blattrand ist ganzrandig oder leicht unregelmäßig buchtig gezähnt. Stängel: Der Stängel, der den Blütenstand trägt, wächst aufrecht aus der Rosette und ist stets völlig blattlos. Generative Merkmale (Blüte & Frucht) Blüte: Die Blüten stehen dicht an dicht in einer 2 bis 6 cm langen, walzenförmigen Ähre (die sich bis zur Fruchtreife oft verdoppelt). Die unscheinbare Blütenkrone selbst ist nur ca. 4 mm lang und weißlich. Das optisch markanteste Merkmal sind die extrem langen, lilafarbenen Staubfäden (4- bis 5-mal so lang wie die Krone), an deren Enden weiße bis blasslila Staubbeutel sitzen. Frucht: Aus den Blüten entwickeln sich 3 bis 4 mm große Deckelkapseln, die jeweils 2 bis 4 winzige, schwarze und schwach runzelige Samen enthalten. Verwechslungsgefahren: Breitwegerich (Plantago major): Seine Blätter sind unbehaart (kahl), haben meist einen deutlich längeren Blattstiel und die Blütenähren sind sehr schmal, unscheinbar gelb-bräunlich gefärbt, ohne die langen lila Staubfäden. Spitzwegerich (Plantago lanceolata): Hat sehr schmale, spitz zulaufende, lanzenförmige Blätter. Die Blütenähren sind wesentlich kürzer und oft fast kugelig. Mein Bestimmung Buch-Tipp: Dieses Buch garantiert schnelles und sicheres Bestimmen durch die bewährte Einteilung nach Blütenfarbe und Blütenform und mehr als 2.000 naturgetreuen Zeichnungen.
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