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Freunde des Waldes / der Natur

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Es ist mir eine Herzensangelegenheit uns Menschen wieder für die Natur zu begeistern! Das wir wieder mit der Natur leben und nicht gegen sie arbeiten! Denn; die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur! A´ho

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Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine erholsame Nacht 🌳🐺🌲🦅⭐️🌟✨💫🌓🙏🏻🪶 A´ho 🪶

🦅🪶 das Krafttier - Möwe 🪶🦅 "Gezeiten der Gefühle" Der Rücken der Lachmöwe ist grau, die Flügel sind vorne weiß, hinten schwarz, Beine und Schnabel sind rot. Die Möwe sucht seit einigen Jahrzehnten außerhalb der Brutzeit Siedlungen auf. Im Brutkleid hat die Möwe eine schokoladenfarbene Maske. Möwen fressen vor allem Regenwürmer, aber auch Schnecken, Insekten, Larven und tote Fische.     In den Städten ernähren sie sich auch von Abfall und Brot. Sie nisten immer an Gewässern. In der Nähe der menschlichen Behausungen finden sie meist genügend Nahrung und müssen keine Winterquartiere im Süden aufsuchen. Dadurch hat sich an manchen Orten ihr Bestand stark vermehrt. Beide Elternteile sind am Nestbau, an der Brutpflege und am Füttern der Jungen beteiligt.   Krafttier Botschaft Möwe Die Möwe erzählt uns von den Gezeiten der Meere, von Ebbe und Flut. Wie die unendlichen Wasser der Ozeane sich nach dem Rhythmus des Mondes bewegen, so bewegt sich auch das Wasser in uns. Auch in unseren menschlichen Körpern schwingt das Wasser mit den Meeren und mit dem Wasser unser Gefühlskörper. Ja, unsere Gefühle sind eng mit dem Wasser verbunden. Sie erleben denselben Kreislauf der Erneuerung und unterliegen denselben Gesetzen des Fließens und sich Vereinens wie beim Wasserkreislauf. Sie strömen dem tieferen Ganzen zu und sind absolut den Gesetzen von Ebbe und Flut unterworfen. Menschen, die an großen Gewässern, vor allem aber am Meer leben, geben sich diesem Pulsieren der Wasser ganz von allein hin. Das Meer gibt und nimmt. Es kommt und geht, ohne je wirklich entgegenzukommen oder wegzugehen. Die Wasser in uns pulsieren, sie fließen, sie schlagen Welle um Welle in unser Bewusstsein, dehnen sich da wie die Flut aus und ziehen sich genauso rhythmisch wieder zurück. Doch sie kommen immer wieder. Wie wir als Menschen die Wellen der Gefühle erleben, wird maßgeblich dadurch beeinflusst, was wir dem Fluss der Gefühle mitgeben. Gebe ich dem Gefühlsfluss nur Schutt, Schmutz, Abfall und Unrat mit, werden die Gezeiten der Meere mir irgendwann, viel, viel später, Schmutz an Land tragen. Welle um Welle wird mir herangetragen, was ich achtlos ins Wasser warf. Die Möwe begegnet Ihnen nicht, um Sie auf Ihr Verhalten aufmerksam zu machen. Nein, sie ist da, um daran zu erinnern, dass das Leben dem Pulsschlag der Meere folgt. So wie sie selber mit diesem Rhythmus lebt, so muss jedes Wesen dieser Erde diesen Puls in sich finden und ihn befolgen. Vielleicht geht es in Ihrem Leben emotional zurzeit drunter und drüber. Vielleicht haben Sie sich nach einer Antwort auf die Frage „Was ist nur los mit mir?“ gesehnt. Dann ist die Möwe Ihre einfache und untrügliche Antwort. Die Gesetze der Gezeiten tragen Ihnen Ihre verdrängten, unverarbeiteten Gefühle an Land. Dabei handelt es sich nicht um die Geschichte, die zu den Gefühlen geführt hat, nein, nur um die Emotionen, die aus Ihnen entstanden sind und aus irgendeinem Grund aus dem Bewusstsein, dem Fluss der inneren Wasser, des Unterbewussten, übergeben wurden. Diese Gefühle sind wieder da. Ob das nun Trauer, Freude, Lust, Angst, Wut, Liebe ist, heben Sie es auf und nehmen Sie es an. Die Möwe bedeutet für uns aber gleichzeitig: „Achte darauf, welche Gefühle du unbedacht im Unterbewusstsein verschwinden lässt.“ Jeden Tag im Wachzustand nehmen wir Impulse auf, welche die Flut unserer Gefühle nach sich zieht, und diese sind die Basis für unser Empfinden für diesen Tag. aus dem Buch: tierisch Gut von Regula Meyer 🪶

🦅🪶 die Mantelmöwe Flugbild 🪶🦅 🦅🪶 das Krafttier Möwe 🪶🦅
🦅🪶 die Mantelmöwe Flugbild 🪶🦅 🦅🪶 das Krafttier Möwe 🪶🦅

🪶🦅 die Steppenmöwe 🦅🪶 Larus cachinnans Die Steppenmöwe sieht der Silbermöwe, mit der sie entfernt verwandt ist, sehr ähnlich. Nur ihre langen Beine, der lange Hals und die schlankere Gestalt verraten auf den ersten Blick, dass man es doch mit einer anderen Art zu tun hat. Sie kommt überwiegend nur außerhalb der Brutzeit bei uns vor. Seit einigen Jahren verschiebt sich ihr Bruthabitat jedoch, so wurden auch schon brütende Steppenmöwen in Ostdeutschland und sogar in Berlin nachgewiesen. Vorkommen in Deutschland Gefährdungsgrad Extrem selten Bestandszahl 1 100–1 600 Brutpaare Bestandstrend + 232 % (zunehmend) Steckbrief 55-60 cm groß, Flügelspannweite 138-147 cm Wintergast, teilweise Jahresvogel überwiegend von August bis März zu beobachten an Küsten und Binnengewässern aller Art anzutreffen Helfen Sie den Meeresvögeln Direkt vor unserer Haustür, in Nord- und Ostsee, haben zahlreiche Arten ihr Zuhause. Sorgen Sie gemeinsam mit uns dafür, dass Tiere und Lebensräume in Nord- und Ostsee eine Zukunft haben. Werden Sie jetzt Meeres-Pate!    Aussehen Die Steppenmöwe ist überwiegend weiß mit grauen Flügeln und grauem Rücken. An den Flügelspitzen ist schwarz zu sehen, der Flügelrand ist weiß. Der lange Schnabel ist grüngelb mit rotem Fleck. Die langen Beine variieren zwischen gräulich, gelb und rosa. Im Winter ist der Kopf leicht gestrichelt, der Schnabelfleck ist dunkler. Verhalten Als Koloniebrüter kann man Steppenmöwen überwiegend an unzugänglichen Stellen wie kleinen Inseln oder versteckt hinter Schilfgürteln antreffen. Neuerdings wurden auch brütende Steppenmöwen auf Hausdächern beobachtet. Außerhalb der Brutzeit halten sie sich gerne an Küsten auf, wo sie sich zu anderen Möwenarten gesellen. Lebensraum Sie brüten an Küsten, Gewässern der Steppe, kleinen Inseln und flachen Ufern, unter anderem auch an Tagebau-Seen. Außerhalb der Brutzeit halten sie sich an allerlei Gewässertypen auf wie Seen, Küsten, Häfen, aber auch an Mülldeponien. Gefährdung Steppenmöwen sind trotz deutlicher Bestandszunahme in den letzten Jahren bei uns nur noch selten. Zugverhalten Überwiegend im Winterhalbjahr sind Steppenmöwen bei uns zu Gast oder als Durchzügler und rastend – dann meist in Küstennähe – zu beobachten. In Deutschland brütende Vögel bleiben ganzjährig oder ziehen im Winter in Küstenregionen der Nord- und Ostsee oder des Mittelmeers. Nahrung Fisch, Krebse, Würmer und Abfall stehen auf dem Speiseplan. Stimme Sie lässt lange lachende „haaa-haaaaa-haaa-ha-ha-ha-ha-ha-ha-ha“-Rufe von sich hören, die in der Geschwindigkeit und Lautstärke variieren. https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/portraets/steppenmoewe/ 🪶

🦅🪶 die Steppenmöwe 🪶🦅 Der wichtigste Unterschied zwischen der Steppenmöwe und der Silbermöwe liegt in der Bein- und Schna
🦅🪶 die Steppenmöwe 🪶🦅 Der wichtigste Unterschied zwischen der Steppenmöwe und der Silbermöwe liegt in der Bein- und Schnabelfarbe sowie der Körpergestalt. 🪶

🦅🪶 die Schwarzkopfmöwe (Nest mit eier und Küken der Schwarzkopfmöwe) 🪶🦅
🦅🪶 die Schwarzkopfmöwe (Nest mit eier und Küken der Schwarzkopfmöwe) 🪶🦅

Schwarzkopfmöwe-Steckbrief Wissenschaftlicher Name: Ichthyaetus melanocephalus Familie: Möwen (Laridae) Englischer Name: Mediterranean Gull Spanischer Name: Gaviota cabecinegra Französischer Name: Mouette melanocephala Italienischer Name: Gabbiano corallino Verbreitung: Europa, Asien, Afrika Lebensraum: Feuchtgebiete, Küsten, Wattenmeer, Seen, Teiche, Deichvorland, Dünenlandschaften, Binnenland (z.B. Industriegebiete in Hamburg) Größe: 38 cm Gewicht: 350g Flügelspannweite: 104 cm Brut: 1 Jahresbrut Paarungszeit: Mai bis Juni Brutplatz: Boden Brutzeit: Mai bis Juni Anzahl der Eier: 1-3 Brutdauer: 24 Tage Nestlingsdauer: Nestflüchter Nahrung: Fische, Würmer, Abfälle, Krebstiere, Insekten Alter: Lebenserwartung 15 Jahre Zugvogel: Ja Liste der Feinde: Klimawandel, Fuchs, Marderhund, Weihen, Wanderfalke, Möwen, Krähen, Mensch Weitere Infos und Steckbriefe zum Thema Möwen findet Ihr unter, Möwenarten und Möwensteckbriefe.Schwarzkopfmöwe-Steckbrief Wissenschaftlicher Name: Ichthyaetus melanocephalus Familie: Möwen (Laridae) Englischer Name: Mediterranean Gull Spanischer Name: Gaviota cabecinegra Französischer Name: Mouette melanocephala Italienischer Name: Gabbiano corallino Verbreitung: Europa, Asien, Afrika Lebensraum: Feuchtgebiete, Küsten, Wattenmeer, Seen, Teiche, Deichvorland, Dünenlandschaften, Binnenland (z.B. Industriegebiete in Hamburg) Größe: 38 cm Gewicht: 350g Flügelspannweite: 104 cm Brut: 1 Jahresbrut Paarungszeit: Mai bis Juni Brutplatz: Boden Brutzeit: Mai bis Juni Anzahl der Eier: 1-3 Brutdauer: 24 Tage Nestlingsdauer: Nestflüchter Nahrung: Fische, Würmer, Abfälle, Krebstiere, Insekten Alter: Lebenserwartung 15 Jahre Zugvogel: Ja Liste der Feinde: Klimawandel, Fuchs, Marderhund, Weihen, Wanderfalke, Möwen, Krähen, Mensch Weitere Infos und Steckbriefe zum Thema Möwen findet Ihr unter, Möwenarten und Möwensteckbriefe. https://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/schwarzkopfmoewe.html 🪶

🦅🪶 die Schwarzkopfmöwe 🪶🦅 Die Schwarzkopfmöwe (Ichthyaetus melanocephalus) gehört zur Familie der Möwen. Vorkommen und Verbreitung: Die Schwarzkopfmöwe ist in Mitteleuropa zuhause. Sie gehört zu den Zugvögeln (Teilzieher) und überwintert im Mittelmeerraum. Sie breitet sich immer mehr in Deutschland aus. Wo brüten Schwarzkopfmöwen? Ihre Brutgebiete liegen an den Küsten, an Flüßmündungen, in Dünenlandschaften und im Landesinneren wie bei uns in Hamburg. Aussehen von Schwarzkopfmöwen In Hamburg brütet die Schwarzkopfmöwe im Industriegebiet Hohe Schaar und auf Dächern im Hamburger Hafen. Die Schwarzkopfmöwe ist mit ihren ca. 38 cm, genauso groß wie die Lachmöwe. Sucht Ihr nur wo und wann sie brüten, was sie fressen, die Größe, das Alter, das Gewicht, die Paarungszeit, die Nahrung, die Flügelspannweite, den Lebensraum, die Anzahl der Eier, die Brutzeit oder den Brutplatz, dann schaut am Ende der Seite im kleinen Steckbrief nach. Wie sieht eine Schwarzkopfmöwe im Prachtkleid aus? Weibchen und Männchen sehen gleich aus. Weibchen sind meistens etwas größer und schwerer. Die Schwarzkopfmöwen werden häufig mit der Lachmöwe verwechselt. Zum Aussehen, zur Bestimmung und zur Beschreibung der Schwarzkopfmöwe zeige ich Euch auch ein paar Bilder. Sie hat einen weißen Körper mit grauen Flügeln, die Flügelspitzen und Schwanzfedern sind weiß, der Kopf ist bis in den Nacken schwarz, die Augen sind dunkel mit weißen Augenliedern, der Schnabel ist leuchtend rot und die Beine sind dunkelrot mit Schwimmhäuten. Im Winter im Schlichtkleid oder Ruhekleid hat sie keinen schwarzen Kopf. Nun zur Lebensweise. Wann brütet die Schwarzkopfmöwe? Die Schwarzkopfmöwen haben eine Jahresbrut im der Zeit von Mai bis Juni. Bei uns in Hamburg brüten kleine Kolonien von Schwarzkopfmöwen mit Sturmmöwen und Lachmöwen zusammen. Und sogar Silbermöwen brüten ganz in der Nähe. Seitdem sich der Fuchs und der Marderhund immer mehr ausgebreitet haben, brüten viele Möwen jetzt in Hamburg auf Dächern. Die Balz der Schwarzkopfmöwe verläuft wie bei den Lachmöwen und den Sturmmöwen. Ihr Ruf ist unverkennbar, es ist ein mehrfaches gääh. Das Nest der Schwarzkopfmöwen ist eine Mulde in der Vegetation am Boden. Ihr Nest legen sie mit altem Pflanzenmaterial aus. Sie legen meistens drei weiß bis cremefarbene Eier mit dunklen Punkten. Die Brutdauer beträgt ca. 24 Tage. Die jungen Küken gehören zu den Nestflüchtern. Sie halten sich aber weiterhin im näheren Umfeld auf. Sie werden von beiden Eltern mit Nahrung versorgt. Die Nahrung besteht aus kleinen Fischen, Würmern, Krebstieren, Schnecken, Aas, Insekten und Larven. Die jungen Küken haben nach dem schlüpfen ein helles Gefieder mit dunklen Flecken (schwarz weiß gemustert). Nach vier bis fünf Wochen sind die Jungen flügge. Feinde: Schwarzkopfmöwen haben auch Feinde. Wie z.B. der Fuchs, die Rohrweihe, das Wiesel, der Marderhund, Falken, Großmöwen und Rabenvögel. Bei uns in Hamburg hat sich der Fuchs in die Brutkolonie eingeschlichen und viele Gelege zerstört. Seit dem brüten viele Möwenarten in Hamburg auf Dächern. Somit passen sich Möwen und andere Vögel ihren Feinden an.

🦅🪶 die Schwarzkopfmöwe 🪶🦅 Die Schwarzkopfmöwe (Ichthyaetus melanocephalus) ist eine etwas größere, auffällige Verwandte d
🦅🪶 die Schwarzkopfmöwe 🪶🦅 Die Schwarzkopfmöwe (Ichthyaetus melanocephalus) ist eine etwas größere, auffällige Verwandte der häufigeren Lachmöwe. 🪶

Guten Morgen ☕️🪶 Ich wünsche Euch einen schönen Freitag 🌳🐺🌲🦅🙏🏻💫🪶 A´ho 🪶

https://www.youtube.com/watch?v=tM9AvEWgwfI 🪶 "Deutsch" was ist denn Deutsch und wo stehen wir heute 🧐 Zu wissen und sich zu erinnern woher man kommt 🪶 "Vergiss niemals wer Du bist" Zitat aus : König der Löwen 🪶 Sich seines Deutsch Seins wieder bewusst zu werden und sich dazu auch zu bekennen 🧐🤗🪶 Genau hinhören was sie sagt und auf sich wirken lassen 🧐🤗🪶 Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht 🌲🌳🌓🌟✨⭐️💫🪶🦅🐺 A´ho 🪶 Dauer: 10 Minuten 🪶

https://www.youtube.com/watch?v=tM9AvEWgwfI 🪶 "Deutsch" was ist denn Deutsch und wo stehen wir heute 🧐 Zu wissen und sich zu erinnern woher man kommt 🪶 "Vergiss niemals wer Du bist" Zitat aus : König der Löwen 🪶 Sich seines Deutsch Seins wieder bewusst zu werden und sich dazu auch zu bekennen 🧐🤗🪶 Genau hinhören was sie sagt und auf sich wirken lassen 🧐🤗🪶 Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht 🌲🌳🌓🌟✨⭐️💫🪶🦅🐺 A´ho 🪶 Dauer: 10 Minuten 🪶

weil es gerade passt 🧐🤗🙏🏻🪶 Das werde ich auch wieder heute in meinem Kanal posten, da man so vieles wiederholt, das aus meiner Sicht gar nicht so wichtig oder wertvoll ist, aber solche Themen, wie auch andere, die kann man gar nicht oft genug wiederholen, da es sich durch wiederholen festigt, wie man bei der C-Lüge so schön beobachten konnte 🧐🤷🏼‍♀️

🐝🪶 die Gelbbindige Furchenbiene 🪶🐝 Halictus scabiosae - Männchen (im Bild) 🪶
🐝🪶 die Gelbbindige Furchenbiene 🪶🐝 Halictus scabiosae - Männchen (im Bild) 🪶

Lebensraum In erster Linie Ruderalstellen trockenwarmer Standorte, besonders in Sand- und Lehmgruben, Abraumhalden eines ehemaligen Kalibergwerks und im Umfeld extensiv genutzter Weinberge, auf Hochwasserdämmen sowie an Ruderalstellen im Siedlungsbereich (Güterbahnhöfe) und in Gärten. Aber auch in Streuobstwiesen, auf Magerrasen, vereinzelt auch an warmen Waldrändern. Nester bevorzugt auf völlig vegetationsfreien oder zumindest nur schütter bewachsenen horizontalen Flächen, in Böschungen und Steilwänden. Bevorzugt als Nistsubstrate Sand oder Lößlehm. Eine Kiesgrube im Neckartal als Lebensraum von Halictus scabiosae. Die Nester befanden sich sowohl auf den nackten horizontalen Flächen als auch in der Steilwand. Die Blüten der Ruderalgesellschaften wurden intensiv als Pollenquellen genutzt. [Für Großansicht auf Bild klicken] Wo der Boden durch Motorsport wie hier in einem Trainingsgelände im Neckartal frei von Vegetation und stark verdichtet ist, wird er auch gerne von Halictus scabiosae als Nistplatz genutzt. Nistweise Nistet in selbstgegrabenen Hohlräumen in der Erde, unter günstigen Bedingungen in größeren Kolonien. Die Nester bestehen aus einem oder mehreren kurzen Gängen, in die die geschlossenen Brutzellen unmittelbar münden. Frühlingsnester liegen 13–20 cm, Sommernester 20–33 cm tief. Begattete Weibchen überwintern gemeinschaftlich in ihrem Geburtsnest und formen polygyne Gemeinschaften im folgenden Frühling (nicht vor Ende April). Eins der Weibchen übernimmt die Rolle der Eierlegerin, während die anderen Weibchen zu Hilfsweibchen werden. Der Nesteingang wird vom Hauptweibchen bewacht. Wenn sich solche Frühlings-Gemeinschaften, ausgelöst durch die starke Nestbewachung dieses Hauptweibchens, auflösen, gründen die Hilfsweibchen eigene Nester. Sie graben entweder eigene Gänge oder sie benützen die Nester anderer Arten. Dieser fakultative Parasitismus wurde z. B. gegenüber Lasioglossum nigripes beobachtet und reichte von reiner Nestbesetzung bis zur Tötung der Nesteigentümerin und zur Eiablage in die bereits verproviantierten Zellen. (Batra 1966, Fabre 1879–1880, Fahringer 1914, Grandi 1954, 1961, Knerer 1968, 1980, Knerer & Plateaux-Quénu 1967, Petrischak 2015, Poursin & Plateaux-Quénu 1982, Weigand 2005, Westrich 2019). https://www.wildbienen.info/steckbriefe/halictus_scabiosae.php 🪶

🐝🪶 die Gelbbindige Furchenbiene 🪶🐝 Halictus scabiosae (Rossi 1790) Kennzeichen Größe: 12–14 mm. In frischem Zustand sind beide Geschlechter von verwandten Arten (z. B. H. sexcinctus) durch ockergelbe Tergitbinden und eine auffällige filzige Behaarung an der Basis der Tergite zu unterscheiden. Im abgeflogenen Zustand sind die Weibchen nicht sicher zu bestimmen, während die Männchen an ihren überwiegend dunkelbraunen Fühlern (bei H. sexcinctus teilweise rostrot) zu erkennen sind. [Großansichten: auf Bild klicken] Halictus scabiosae, Männchen in Frontalansicht. Beachte den gelben Clypeus-Vorderrand und die dunklen Fühler.   Trivialname Gelbbindige Furchenbiene Verbreitung In Deutschland bis 1990 nur aus den südlichen Bundesländern bekannt, wobei sich die Vorkommen auf die wärmeren Gebiete beschränkten. In der Zeit danach mehrten sich die Hinweise auf eine deutliche Ausbreitung, die 2005 von Frommer & Flügel analysiert, beschrieben und mit Karten der Fundorte (vor 1990, 1990–2004) illustriert wurde. Das Areal reicht mittlerweile bis in das Norddeutsche Tiefland und die östlichen Mittelgebirgsregion, wo sich die Art an vielen Lokalitäten etabliert hat (Bischoff 1997, Burger & Frommer 2010, Burger & Reum 2004, Jacobi 2006), Kuttig & Theunert 2004, Theunert 2016). Frommer & Flügel (2005) beschreiben die Ausbreitungsgeschichte der Art: Bis 1990 beschränkten sich die Vorkommen »auf die wärmsten Gebiete im Oberrheingraben, der Pfalz, nördlich bis zum Unteren Saartal nahe der Mosel und zum Nahetal sowie östlich im Maintal bis Würzburg«. In den folgenden Ausbreitungswellen dehnte sie ihr Areal über das Bodenseegebiet, praktisch ganz Hessen, das Mittelrheintal und die Kölner Bucht, das Wesertal bis Hameln, das Werratal, das Thüringer Becken und Mittelfranken bis Fürth aus. Die Autoren sehen die Gelbbindige Furchenbiene, die einen westmediterranen Verbreitungsschwerpunkt aufweist, als klaren Klimawandel-Gewinner, der wie eine Reihe anderer aculeater Hymenopteren von der aktuellen Erwärmung profitiert. Für die Ausbreitung in Thüringen und Sachsen geben Burger & Frommer (2010) eine Geschwindigkeit von 8,5–20 km/Jahr an. Die Art ist inzwischen auch in höhere Lagen vorgedrungen (bis 1000 m). Die Ausbreitung scheint mit der Zunahme der Jahresmitteltemperatur zu korrelieren. Schanowski (2013) führt Halictus scabiosae unter den Indikatorarten für Veränderungen in der Insektenfauna Baden-Württembergs durch die Klimaerwärmung. – Österreich, Schweiz.

🐝🪶 die Gelbbindige Furchenbiene 🪶🐝 Halictus scabiosae - Weibchen (im Bild) 🪶 In Deutschland gibt es insgesamt rund 89 be
🐝🪶 die Gelbbindige Furchenbiene 🪶🐝 Halictus scabiosae - Weibchen (im Bild) 🪶 In Deutschland gibt es insgesamt rund 89 bekannte Arten von Furchenbienen (im weiteren Sinne inklusive der Schmalbienen), wobei die eigentliche Gattung Halictus in Deutschland mit rund 17 Arten vertreten ist. 🪶

Die Bestimmung vieler Wildbienenarten im Freiland ist schwierig, denn es gibt hunderte von Arten, die sich teilweise stark ähneln. Bei der Vierbindigen Furchenbiene ziehen sich über den Hinterleib vier breite, weiße Querbinden, die sich zur Mitte hin verschmälern und dort oft sogar unterbrochen sind.Doch Vorsicht – die Art hat mehrere Doppelgänger: Dazu gehört beispielsweise die Sechsbindige Furchenbiene (Halictus sexcinctus), deren Hinterleibsbinden sich in der Mitte nicht verengen. Ihr Name rührt daher, dass bei den langgestreckten Männchen sogar sechs Binden erkennbar sind. Bei der Gelbbindigen Furchenbiene (Halictus scabiosae), die eine soziale Lebensweise zeigt, wirkt der Hinterleib noch bunter: Jedes Segment trägt am Vorderrand eine graue und am Hinterrand eine bräunlichgelbe Binde, dazwischen sind die Segmente dunkelbraun. Allerdings sind diese Farbkontraste nur bei relativ frischen Exemplaren klar erkennbar. Wenn die Haare verblasst oder abgerieben sind, wird die Bestimmung der drei Arten sehr viel schwieriger. Allen Furchenbienen gemeinsam ist die namensgebende Längsfurche auf der Oberseite des Hinterleibsendes. Ein Beitrag von Dr. Hannes Petrischak Der Autor ist Zoologe und leitet den Geschäftsbereich Naturschutz der Heinz Sielmann Stiftung (www.sielmann-stiftung.de). Kürzlich erschien von ihm der Kosmos-Naturführer „Welche Wildbiene ist das?“ mit 100 Arten-Portraits. Furchenbienen kann man gut in Sand- und Lehmgruben oder an Weg- und Ackerrändern beobachten. Bevorzugte Lebensräume sind auch magere Wiesen oder Brachen. Rote-Liste-Bewertung Weitere Informationen und Rote-Liste-Angaben zur Vierbindigen Furchenbiene (Halictus quadricinctus) – inklusive Bestandssituation, kurz- und langfristiger Bestandstrend – enthält der Steckbrief der Rote-Liste-Artensuchmaschine.   Die bundesweiten Roten Listen dokumentieren auf wissenschaftlicher Grundlage und in verdichteter Form die Gefährdung der einheimischen Arten. Damit sind sie ein stets verfügbares Fachgutachten, ein Frühwarnsystem für die Entwicklung der biologischen Vielfalt und eine Argumentationshilfe für umweltrelevante Planungen. Rote Listen zeigen den vordringlichen Handlungsbedarf im Artenschutz auf. Die Roten Listen Deutschlands werden von Artexperten und Artexpertinnen weitestgehend ehrenamtlich erstellt. Das Rote-Liste-Zentrum ist vom Bundesamt für Naturschutz mit der Gesamtkoordination der Roten Listen und der fachlichen Begleitung betraut. https://www.rote-liste-zentrum.de/themenwelt/artenportraits/ziemlich-beste-freundinnen-muetter-und-toechter-der-vierbindigen-furchenbiene/ 🪶

🐝🪶 die Vierbindige Furchenbiene 🪶🐝 Ziemlich beste Freundinnen: Mütter und Töchter der Vierbindigen Furchenbiene Die Weibchen der Vierbindigen Furchenbiene werden bis zu 16 Millimeter lang. Damit sind sie sogar größer als die Arbeiterinnen der Honigbiene. Während die Weibchen der meisten einheimischen Wildbienen sterben, bevor ihre Nachkommen erwachsen sind, sind Furchenbienen recht langlebig und man kann sie während des gesamten Sommerhalbjahres beobachten. Da die jungen Töchter zudem noch über Wochen immer wieder ins mütterliche Nest zurückkehren können, gibt es bei dieser Art nicht selten regelrechte „Mutter-Töchter-WGs“. Die Vierbindige Furchenbiene gilt laut Rote Liste als gefährdet. Der Lebensraum: Mageres, blütenreiches Offenland Die jungen Weibchen der Vierbindigen Furchenbiene (Halictus quadricinctus) überwintern und verlassen ab Anfang April ihre Erdnester. Beim Blütenbesuch zeigen sie eine Vorliebe für Löwenzahn, Greiskräuter, Habichtskräuter, Ferkelkraut, Disteln und Flockenblumen. Sie sind aber keineswegs auf Korbblütengewächse spezialisiert, sondern gelten als polylektisch: Zu den weiteren gern genutzten Pollenquellen aus rund zehn Pflanzenfamilien zählen zum Beispiel Natternkopf, Acker-Witwenblume und Klatschmohn. Den Pollen tragen die Weibchen in den Haarbürsten der Hinterbeine in ihre Nester, Nektar wird im Kropf transportiert. Vierbindige Furchenbiene beim Blütenbesuch: Die Längsfurche an der Hinterleibsspitze ist typisch für alle Vertreter dieser Gattung. Bevorzugte Lebensräume sind magere Wiesen, Sand- und Lehmgruben, Weg- und Ackerränder sowie Brachen. Da solche Strukturen in intensiv genutzten Landschaften seltener werden, ist auch die Vierbindige Furchenbiene in ihrem Bestand bedroht. In der Roten Liste der Bienen Deutschlands wird die Art in der Kategorie „Gefährdet“ geführt. In manchen Regionen findet sie aber noch günstige Lebensbedingungen, in Teilen Brandenburgs etwa scheint sie aktuell sogar häufiger zu werden, was auch mit der Klimaerwärmung zusammenhängen dürfte. Das Nest: Ein Waben-Kunstwerk im lehmigen Boden Jedes Furchenbienen-Weibchen baut seinen eigenen Nistgang rund zehn Zentimeter tief in den Boden, und zwar an Böschungen, Lösswänden, Abbruchkanten von Wegen, aber auch auf festgetretenen Wegen oder sogar auf lückig bewachsenen, lehmig-sandigen Äckern. Manchmal liegen die Nester zahlreicher Weibchen dicht nebeneinander. Jeder Nistgang führt zu einer aus Lehm oder Sand geformten Wabe aus bis zu 20 Brutzellen. Diese Wabe ist von einem Hohlraum umgeben und nur mit wenigen Stützpfeilern verankert. Die Brutzellen werden mit einem Gemisch aus Pollen und Nektar gefüllt und jeweils mit einem Ei belegt. Die Bienenlarven wachsen hier schnell heran. Ungeduldiger Lover: Das junge Furchenbienen-Männchen wartet am Nesteingang auf ein frisch geschlüpftes Weibchen. Entdeckt in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide. © Foto: Dr. Hannes Petrischak Etwa Mitte Juli schlüpft die nächste Bienengeneration, wobei die jungen Männchen meist mit leichtem Vorsprung erscheinen. Sie schwärmen nun dicht über den Nistplätzen und erwarten die jungen Weibchen, um sich sofort mit ihnen zu paaren. Männchen sind gut an den langen, gebogenen, unterseits bewimperten Fühlern und dem schlankeren Körper zu erkennen. Noch einige Wochen lang können die Jungbienen mit ihren Müttern gemeinsam im Nest leben. Doch nur die Weibchen der neuen Generation überstehen Herbst und Winter und graben im nächsten Jahr eigene Nester. Nicht immer entwickeln sich in den Brutkammern Furchenbienen. Regelmäßig dringen Buckel-Blutbienen (Sphecodes gibbus) in die Nester ein und platzieren ihr Ei – wohl nach Beseitigung des Furchenbienen-Eis – innerhalb einer verproviantierten Zelle. Ihre rot-schwarze Färbung ist sehr auffällig, es gibt allerdings mehrere extrem ähnliche Arten von Blutbienen, die auf verschiedene Wirtsbienen spezialisiert sind. Bestimmungsmerkmal: Mittig unterbrochene Binden Bei dieser grabenden Vierbindigen Furchenbiene sind die in der Mitte unterbrochenen weißen Binden auf dem Hinterleib gut zu erkennen.

🐝🪶 die Vierbindige Furchenbiene 🪶🐝 Bei dem gesuchten Insekt handelt es sich um die Vierbindige Furchenbiene (Halictus qua
🐝🪶 die Vierbindige Furchenbiene 🪶🐝 Bei dem gesuchten Insekt handelt es sich um die Vierbindige Furchenbiene (Halictus quadricinctus), da der Begriff „Vierbindige Honigbiene“ im biologischen Sprachgebrauch nicht existiert. Sie ist eine unserer größten heimischen Wildbienen und ist für ihr faszinierendes Zusammenleben von Müttern und Töchtern bekannt. 🪶 Furchenbienen sind eine sehr artenreiche Gruppe meist kleiner bis mittelgroßer Wildbienen mit einer charakteristischen Längsfurche am Hinterleib der Weibchen. 🪶