Freunde des Waldes / der Natur
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Es ist mir eine Herzensangelegenheit uns Menschen wieder für die Natur zu begeistern! Das wir wieder mit der Natur leben und nicht gegen sie arbeiten! Denn; die Natur braucht den Menschen nicht, aber der Mensch braucht die Natur! A´ho
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Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht ✨🐺🌳🌟🦅🌲⭐️💫🌓🙏🏻🪶
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Alles rund um den Anbau von den verschiedenen Tomatensorten in 16 Minuten erklärt 🤗🙏🏻🪶
A´ho 🪶
🪶🌱die Tomate - eine Heilpflanze der Volksmedizin 🌱🪶
Solanum lycopersicum
Tomaten, Solanum lycopersicum
Wissenschaftlicher Name: Solanum lycopersicum L.
Pflanzenfamilie: Nachtschattengewächse (Solanaceae)
Verwendung: Innerlich und Äußerlich
Heilkraut Anwendung - Rezepte finden Sie hier:
Akne, Asthenie, Gicht, Handpflege, Rheumatismus, Schönheitsmasken, Verstopfung
Steckbrief / Beschreibung
Die in Südamerika (Mexiko bis Peru) wild vorkommenden Tomaten wurden von den Spaniern nach Europa gebracht und dort ab der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts als Zierpflanze angepflanzt. Man nannte die Früchte der Tomaten damals Liebesäpfel und hielt sie für giftig. Bis zum Ende des letzten Jahrhunderts wurden Tomaten lediglich in Südeuropa als Gemüse verwendet. Heute findet man die Tomaten praktisch in jedem Gemüsegarten. Die Tomate ist ein kalorienarmes Nahrungsmittel - die Früchte enthalten 93 Prozent Wasser, weniger als 4 Prozent Kohlenhydrate und nur 1 Prozent Protein. Wertvoll sind die Tomaten vor allem wegen ihrer organischen Säuren, der verschiedenen Karotinoiden (gelbe bis rote Pflanzenfarbstoffe) sowie der Vitamine A und C, deren Gehalt bei vollreifen Früchten am höchsten ist. In grünem und blassrötlichem Zustand enthalten die Tomaten das giftige Alkaloid Solanin, das auch in den Laubblättern und den grünen Trieben der Pflanze enthalten ist. Gekocht sind Tomaten nicht leicht verdaulich, sie wirken jedoch erfrischend und appetitanregend. Wegen ihrer alkalisierenden Eigenschaft sind Tomaten bei rheumatischen Erkrankungen besonders zu empfehlen.
Wirkung der Heilpflanze / Heilwirkung - Tomaten
abführend, adstringierend, appetitanregend, erfrischend, harntreibend
Anwendung mit der Heilkraft dieser Pflanze
Die Tomate wird in der Pflanzenheilkunde innerlich und äußerlich angewendet. Anwendungen mit den Tomaten in der Naturheilkunde finden Sie auf diesen Seiten: Akne, Asthenie, Gicht, Handpflege, Rheumatismus, Schönheitsmasken, Verstopfung.
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🪶🌱die Tomate - eine Heilpflanze der Volksmedizin 🌱🪶
Tomaten unterstützen die Gesundheit durch den Inhaltsstoff Lycopin, der als starkes Antioxidans Entzündungen hemmt, Zellen schützt und das Herz-Kreislauf-System stärkt. Bei kranken Tomatenpflanzen im Garten hilft eine gezielte Behandlung gegen Pilzkrankheiten wie die Braunfäule. 🪶
Sortentipps
Kaum ein anderes Gemüse weist eine derartige Sortenvielfalt auf wie Tomaten. Bei der Sortenwahl zählt vor allem der Geschmack, und dieser wird hauptsächlich durch den Gehalt an natürlichen Zuckerstoffen und Fruchtsäuren bestimmt. Neben der persönlichen Vorliebe spielt auch der Verwendungszweck eine wichtige Rolle. Fleischtomaten sind meist arm an Fruchtsäure und harmonieren in der Küche gut mit anderen Gemüsearten. Bei Kindern sind vor allem die kleinen und süßen Cocktailtomaten beliebt, die sich auch gut im Salat oder gedünstet auf Brot machen. Und auch bei einer Allergie gegen Tomaten kann ein Sortenwechsel ratsam sein. Für den Anbau im Freiland ab Mitte Mai kommen nur Sorten mit hoher Widerstandsfähigkeit gegen Braunfäule in Frage. Neben modernen Hybridzüchtungen und den von Natur aus resistenten Wildtomaten erfüllen diese Anforderung auch einige alte Sorten und neuere Bio-Züchtungen.
Stabtomate ‘Banana Legs’ (links) und Fleischtomate (rechts)
Die meisten Sorten gehören zu den Stabtomaten. ‘Hellfrucht’ und die frühe ‘Matina’ behaupten ihre Top-Position auf der Liste der beliebtesten Tomatensorten. Weitere empfehlenswerte Stabtomaten sind ‘Harzfeuer’, ‘Meran’, ‘Planet’, ‘Sonata’ (alles F1-Hybriden) und ‘Goldene Königin’ (gelbfruchtig). ‘Tica’ stammt aus biologischer Züchtung und liefert im Kleingewächshaus eine reiche Ernte. Die gelbe Birnentomate ‘Yellow Submarine’ erobert mit ihren nur 15 Gramm schweren birnenförmigen Früchtchen nicht nur die Herzen von Kindern. ‘Banana Legs’ kommt aus Nordamerika und trägt milde und süße, hellgelbe, saftarme Früchte.
Fleischtomaten haben fünf oder mehr Fruchtkammern. Die neuere Fleischtomate ‘Country Taste’ hat kleinere Früchte als üblich, dafür aber ein kernarmes Fruchtfleisch mit intensivem Tomatengeschmack. ‘Crimson Crush’ ist rot, hat ein Fruchtgewicht von bis zu 200 Gramm und ist widerstandsfähig gegen Braunfäule. Ochsenherz-Tomaten (‘Cuore di bue’, ‘Coeur de boeuf’) gibt es mit herzförmigen, glatten und stark gerippten Früchten. Die größten Exemplare können mehr als 500 Gramm wiegen. ‘Big Rainbow’ schmücken orange Streifen.
Süße und kleine Kirsch- und Cocktailtomaten: ‘Artisan Golden Bumble Bee’ ist gelb-orange gestreift, rund und fruchtig-süß. ‘Big Mama’ hat ein Fruchtgewicht bis 250 Gramm, ist kernarm, für Suppen, Pasta-Soßen und Tomatenpesto geeignet. ‘Chocolate Cherry’ ist eine Neuzüchtung mit schwarzroten, würzig-süßen Früchten und ideal für den Anbau im Freiland oder im Gewächshaus. Die Kirschtomate ‘Romello’ ist eine ertragreiche Snacktomate für Kästen und Pflanzkübel. ‘Golden Currant’, eine widerstandsfähige Wildtomate mit murmelgroßen Früchten, kann sowohl im Freiland als auch in großen Töpfen kultiviert werden. ‘Sakura’ trägt an jeder Traube bis zu 20 Früchte.
Buschtomaten wie ‘Dasher’ wachsen auch im Topf auf der Terrasse, Mini-Buschtomaten wie ‘Tumbling Tom Yellow’ passen sogar in Blumenampeln. ‘Rentita’ und ‘Balkonstar’ brauchen Sie nicht auszugeizen. ‘Evita Basket’ ist rot, klein und herzförmig und prädestiniert für Ampeln und Balkonkästen. ‘Early Sibirian’ ist eine sehr frühe Buschtomatensorte. Unverzichtbar in der italienischen Küche sind Flaschentomaten wie ‘San Marzano’. ‘Roma’ trägt feste, saftarme, eiförmige Früchte. Wenn Sie zum Beispiel gerne Tomaten grillen, ist diese Sorte gut geeignet. Neu in dieser Gruppe ist ‘Corianne’ mit ausgeprägt fruchtigem Geschmack.
Für getrocknete Tomaten eignet sich ‘De Berao’ besonders gut. Die Tomate ist mehlig, ertragreich und robust. Schwergewichte wie ‘Santa Lucia’ bringen bis zu 500 Gramm auf die Waage. Bio-Züchtungen wie ‘Primabella’ und ‘Primavera’ behaupten sich dagegen auf dem Feld wie im Beet.'
Tomaten vermehren
Tomaten werden durch Aussaat vermehrt. Genaueres finden Sie unter dem Punkt "Aussaat" weiter oben.
Krankheiten und Schädlinge
Die recht hohe Krankheitsanfälligkeit von Tomaten bekommt man am besten durch Auswahl robuster Sorten und durch einen guten Bodenzustand in den Griff. Generell steigt die Anfälligkeit mit zunehmender Fruchtgröße.
Um Pilzkrankheiten wie die Kraut- und Braunfäule zu verhindern, gilt es, die Tomatenpflanzen ausschließlich im Bodenbereich zu wässern und das Benetzen der Blätter zu vermeiden. Bringen Sie es mit der Gießkanne oder Brause direkt im Wurzelbereich aus. Da sich das Benetzen der unteren Blätter kaum vermeiden lässt, sollten Sie diese vorsorglich entfernen, sobald die Pflanzen kräftig genug sind. Auch ein regelmäßiger Schnitt der Tomaten verhindert, dass sich die Braunfäule ausbreitet.
Wenn Sie die Tomaten mit Stroh oder Grasschnitt bedecken, kühlen die Pflanzen nicht so schnell aus und der Boden bleibt locker. Bringen Sie den Mulch aber erst aus, wenn der Boden ausreichend erwärmt ist.
Tomaten brauchen viele Nährstoffe. Düngen Sie Ihre Tomaten ab Beginn der Blütenbildung alle 14 Tage mit einem kaliumreichen Tomatendünger (Fachhandel) oder geben Sie etwas selbst hergestellte Brennnessel- oder Beinwelljauche ins Gießwasser.
Neben dem Aufbinden hat sich vor allem das Ausgeizen der Tomaten, also das Entfernen der Triebe in den Blattachseln, bewährt. Mit dieser wichtigen Pflegemaßnahme während der Kulturdauer bringen die meisten Tomatensorten den höchsten Ertrag. Die aus den Blattachseln ständig neu herauswachsenden Geiztriebe müssen vom Jungpflanzenstadium bis zur Ernte laufend ausgebrochen werden, sobald man sie entdeckt. Lässt man sie wachsen, produzieren die Pflanzen viel Blattmasse, aber kaum Früchte. Sie sollten die Triebe nur bei trockenem Wetter und am besten am Morgen mit der Hand ausgeizen. Wie stark ausgegeizt werden soll, hängt von der Sorte ab: Cocktailtomaten können gut mehrtriebig gezogen werden, auch einige buschförmig wachsende Sorten brauchen nicht ausgegeizt werden. Und: Je enger die Pflanzen stehen, desto stärker muss ausgegeizt werden. Tipp: Achten Sie bei den Sortennamen genau auf Eigenschaften wie Wuchsform und -breite.
Im August kappt man die Triebspitze, damit keine neuen Blütenstände heranwachsen; deren Früchte würden ohnehin nicht mehr ausreifen. Alternativ kann man nur die neu wachsenden Blütenstände abschneiden, die Triebspitze jedoch schonen. Im Laufe der Kultur werden einzelne Blätter von unten beginnend gelb – das ist normal. Man schneidet sie ab, schont aber bis zum Schluss das gesunde Laub.
Tomaten zu überwintern lohnt sich in der Regel nicht. Bei gut gepflegten Buschtomaten, die im Topf auf dem Balkon gehalten werden und die zum Ende der Saison noch gesund sind, kann man einen Versuch wagen.
Tomaten ernten und verwerten
Viele fragen sich, ob grüne Tomaten essbar oder giftig sind. Tatsächlich enthalten sie das giftige Alkaloid Solanin, das sich mit zunehmender Reife zurückbildet. Geerntet werden Tomaten erst, wenn sie ihre sortentypische Farbe voll ausgebildet haben. Dann verfügen die Früchte neben Vitamin B und C auch über viele gesunde Mineralstoffe. Im Freiland sind die ersten Tomaten Ende Juli erntereif, im Gewächshaus einen Monat früher. Voll ausgereift sind sie am aromatischsten. Vor der ersten Frostnacht schneidet man die restlichen, noch grünen Früchte ab und lässt die Tomaten nachreifen, indem man sie im Haus aufbewahrt. Wenn Sie einen Apfel dazulegen, reifen die Tomaten schneller, weil Obst das reifebeschleunigende Ethylengas abgibt. Beim Lagern von Tomaten gilt: Auf keinen Fall im Kühlschrank!
Bei der Verwertung sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Tomaten schmecken sowohl roh in Salaten, zu Soße verarbeitet oder in Suppen. Für Soßen oder Chutneys zum Beispiel lassen sich Tomaten einfach häuten. Um Tomaten haltbar zu machen, können Sie Tomaten einkochen oder Ketchup selber machen. Auch passierte Tomaten lassen sich leicht selber herstellen. Wer Tomaten trocknet, kann sie ebenfalls noch lange nach der Ernte genießen und wenn Sie Tomaten fermentieren, erhalten Sie einen würzigen Snack, der sich auch noch positiv auf die Darmgesundheit auswirken kann. Superlecker und gesund ist aber auch selbst gemachter Tomatensaft – probieren Sie das feine Getränk doch einfach mal aus!
Tomaten pflanzen
Wer seine Tomaten nicht selbst vorgezogen hat, kann Setzlinge aller gängigen Sorten ab dem Frühjahr auch im Gartencenter kaufen oder bei Versand-Gärtnereien bestellen. Ausgefallenere Sorten werden in der Regel nur als Saatgut angeboten. Vorgezogene Jungpflanzen vieler Sorten sind inzwischen auch veredelt erhältlich. Der Vorteil: Die auf eine stark wachsende Wildtomate veredelten Pflanzen liefern bis zu 60 Prozent mehr Früchte und eignen sich vor allem für den Anbau auf Balkon, Terrasse oder im Gewächshaus. Einziger Nachteil: Die Früchte neigen zum Platzen, daher sind die Pflanzen auf eine gleichmäßige Wasser- und Nährstoffversorgung angewiesen.
Da Tomaten keinen Frost vertragen, sollten Sie mit dem Auspflanzen ins Freie sicherheitshalber warten, bis die Eisheiligen vorbei sind. Im unbeheizten Gewächshaus ist ein früherer Pflanztermin natürlich kein Problem. Wer ohne Gewächshaus früh ernten will, kann die Setzlinge in milden Lagen auch schon Ende April ins Freiland auspflanzen und bei Nachtfrostgefahr mit einer Folienhaube abdecken. Nehmen Sie die Abdeckung gleich morgens wieder ab und achten Sie darauf, dass die Folienhaube Abstandsringe und Luftlöcher besitzt. Vermeiden Sie unbedingt den Kontakt zwischen Blättern und Folie, denn das erhöht die Gefahr einer Pilzinfektion.
Pflanzen Sie die Tomaten-Setzlinge so tief, dass die Oberseite des Topfballens mit fünf Zentimeter Erde bedeckt ist. So
Tomaten sind Starkzehrer: Sie sollten das Beet vor der Pflanzung also mit kompostiertem Mist und Kompost düngen und diesen gut in den Boden einarbeiten. Ein weiter Pflanzabstand von mindestens 50 x 60 Zentimetern sichert die Durchlüftung. Gießen Sie die Tomaten gleich nach der Pflanzung kräftig an. In den folgenden Tagen sollten die jungen Pflänzchen kein Wasser erhalten, damit das Wurzelwachstum erneut angeregt wird. Damit die Tomaten-Pflänzchen einen besseren Stand haben, pflanzt man sie bis zum untersten Blattansatz ein, sodass der Wurzelansatz fünf bis zehn Zentimeter mit Erde bedeckt ist. Dadurch bilden die Pflanzen am unteren Stängelteil zusätzliche Feinwurzeln und können mehr Nährstoffe aufnehmen. Bei veredelten Tomaten sollte der Topfballen gerade noch sichtbar sein!
Mit Ausnahme von Buschtomaten brauchen alle Tomaten eine Rankhilfe. Praktisch und leicht zu reinigen sind Spiralstäbe aus Edelstahl oder Aluminium. Desinfizieren Sie die Stäbe im Frühjahr mit einem Gasbrenner oder mit hochprozentigem Alkohol (Brennspiritus), um schädliche Pilzsporen aus dem Vorjahr abzutöten. Man steckt die Stäbe am besten gleich bei der Pflanzung mit in die Erde und dreht die Haupttriebe laufend durch die Windungen, um sie zu fixieren.
Pflege
Wenn die Wurzeln gut angewachsen sind, können Sie die Tomatenpflanzen sparsamer wässern. Da die Pflanzen ein verzweigtes Wurzelsystem ausbilden, und sich auch gut mit Wasser versorgen können, sollten Sie dann gießen, wenn die Pflanzen morgens die Blätter hängen lassen. Kirschtomaten, deren Gießwasser mit Meerwasser versetzt wird, bleiben zwar kleiner, enthalten aber mehr Geschmacksstoffe und gesundheitlich wertvolle Antioxidantien. Dafür reichen etwa vier Gramm Meersalz auf einen Liter Regenwasser. Wichtig ist dabei, dass der Boden nicht versalzen darf. Sonst können Nährstoffe wie Kalzium nicht mehr aufgenommen werden. Beim Gießen von Tomaten gilt allgemein: Nie abwarten, bis der Boden völlig ausgetrocknet ist. Nicht nur die Früchte dünnschaliger Sorten wie ‘Yellow Pearshaped’ oder ‘Berner Rose’ platzen sonst leicht auf. Gießen Sie vor allem die überdachten Tomaten regelmäßig, in heißen Perioden täglich. Solange die Erde noch kühl ist, sollte man temperiertes Wasser verwenden.
Fruchtfolge und Mischkultur
Tomaten stehen als Starkzehrer in der Fruchtfolge an erster Stelle. Sie sollten jedes Jahr in ein neues Beet gesetzt werden. Stehen die Pflanzen stets an derselben Stelle, können sich außerdem Bodenschädlinge wie Wurzelälchen und die Erreger der Korkwurzelkrankheit stark vermehren. Entlang der Reihen können niedrige und wärmebedürftige Kräuter wie Basilikum gesetzt werden. Tomaten sind auch gute Nachbarn für andere Pflanzen: Man vermutet, dass der Geruch der Tomatenblätter Schädlinge vertreibt. Möhren, Radieschen, Spinat oder Kohl gedeihen prima in ihrer Nähe. Nicht als Nachbarn zu empfehlen sind dagegen Kartoffeln, Erbsen und Fenchel. Gerade Kartoffeln sollten unbedingt gemieden werden, da der Pilzerreger der gefürchteten Kartoffelkrankheit Braunfäule darin überwintert und im Frühjahr die Tomatenpflanzen infiziert.
Tomaten aussäen
Wer sich mit der Aussaat von Tomaten beschäftigt, dem werden schon häufiger die Bezeichnungen "Bio-Saatgut" oder "F1" auf den Samenpäckchen begegnet sein. Dahinter verbirgt sich die Art und Weise, wie die Samen erzeugt wurden – und das ist gerade für Selbstversorger ein ganz wichtiger Punkt. Bei Bio-Saatgut handelt es sich um sogenanntes samenfestes Saatgut. Die Elternpflanzen wurden traditionell über Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte durch Selektion ausgewählt. Hebt man das Saatgut aus den geernteten Früchten auf und sät es im kommenden Jahr erneut aus, erhält man wieder Tomaten mit denselben Eigenschaften, sofern die Pflanzen sich nicht mit anderen Sorten gekreuzt haben.
F1-Saatgut hingegen wird von Saatgutzüchtern durch eine recht aufwändige Hybridisierung gewonnen. Dabei lassen sich die gewünschten Eigenschaften der Mutterpflanzen durch Kreuzung in der sogenannten F1-Generation – den Nachkommen – gezielt neu kombinieren. Das von den gekreuzten Elternarten gewonnene Saatgut – die sogenannte F1-Generation – wird verkauft und ist besonders leistungsfähig. Die Pflanzen sind allerdings nicht erbfest: Wenn man ihr Saatgut sammelt und erneut aussät, weicht die F2-Generation in ihren Eigenschaften sehr stark von der F1-Generation ab.
Nicht nur Bio-Gärtner sehen die starke Verbreitung von F1-Saatgut kritisch, denn sie ist am Ende vor allem ein lukratives Geschäft für die Saatguthersteller, weil die Gärtner und Landwirte das Saatgut jedes Jahr neu kaufen müssen und nicht selbst vermehren können. Außerdem führt sie dazu, dass immer mehr alte, samenfeste Traditionssorten verloren gehen, was zum Beispiel in vielen Entwicklungsländern ein großes Problem ist. Es spricht zwar nichts dagegen, für den eigenen Bedarf F1-Saatgut zu verwenden, aber in vielen Fällen sind alte Tomatensorten genau so robust, schmackhaft und ertragreich. Außerdem bekommt man samenfeste Sorten inzwischen nicht mehr nur bei spezialisierten Anbietern – auch im klassischen Gartenfachhandel ist Bio-Tomatensaatgut, zum Beispiel der Sorte ‘Ochsenherz’, erhältlich.
Welches Saatgut Sie auch immer verwenden: Am besten gelingt die Aussaat und Vorkultur von Tomaten unter Glas. Dabei sollten Sie darauf achten, nicht zu früh auszusäen. Der Zeitraum von Ende März bis Anfang April ist am besten. Dann können Tomatensamen dünn in Einzeltöpfe oder Saatschalen ausgesät und sehr hell und feucht bei 18 bis 20 Grad Celsius gehalten werden. Dies gelingt auf einer hellen Fensterbank oder im beheizbaren Kleingewächshaus. Acht bis zehn Tage nach der Aussaat beginnen die Samen zu keimen.
Nach etwa drei Wochen, sobald die Sämlinge die ersten beiden Blattpaare entwickelt haben, pikiert man die Tomaten und setzt die Jungpflanzen einzeln in etwa zehn Zentimeter große Töpfe. Gießen Sie die Jungpflanzen beständig und legen Sie erst kurz vor dem Auspflanzen eine kurze Trockenphase ein, um damit einen Impuls für das Wurzelwachstum zu geben.
🪶🌱 die Tomate 🌱🪶
Solanum lycopersicum
Herkunft
Tomaten (Solanum lycopersicum) gehören zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Für die indigenen Ureinwohner Lateinamerikas war das Fruchtgemüse fester Bestandteil der Nahrung. Bereits im 16. Jahrhundert kamen die ersten Tomaten nach Europa, wo sie zunächst vor allem als Zierpflanzen kultiviert wurden. Ertragreichere Sorten wurden erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gezüchtet. Von da an setzten sich Tomaten auch in unseren Gefilden als Fruchtgemüse durch. Heute werden sie in nahezu allen Ländern der Welt kultiviert – und von Hobby- wie Profigärtnern gleichermaßen geliebt.
Aussehen und Wuchs
Tomaten sind einjährig und werden zwischen 20 Zentimeter (Buschtomaten) und zwei Meter (Stabtomaten) hoch. Ihre dunkelgrünen und fleischigen Blätter sind grob gefiedert und leicht behaart. Einzigartig ist der würzige Duft, den die Tomatenpflanzen verströmen. Ab Mai erscheinen in den Blattachseln bis zu 20 kleine, gelbe Blüten, die sich selbst bestäuben. Innerhalb von zwei Monaten entwickeln sich daraus zunächst grüne Beerenfrüchte, die sich dann je nach Sorte rot, gelb oder schwärzlich verfärben. Mittlerweile sind selbst grüne Tomatensorten im Handel erhältlich.
Allgemein unterscheidet man Tomaten gemäß ihrer Wuchs- und Fruchtform in:
Stabtomaten (langer Haupttrieb, der aufgebunden werden muss),
Busch- oder Balkontomaten (buschiger Wuchs und begrenztes Höhenwachstum),
Fleischtomaten (sehr große, gerippte Früchte mit fünf bis zehn Kammern) und
Kirsch- oder Cocktailtomaten (kleine, kirschen- oder birnenförmige Früchte).
Standort und Boden
Tomaten gedeihen auf gut gelockerten und humusreichen sowie nährstoffreichen Böden. Drei bis fünf Liter Kompost pro Quadratmeter – nach der Bodenvorbereitung ausgestreut – sichern die Grundversorgung mit Nährstoffen und verbessern den Humusgehalt des Bodens. Auf schwere Böden, in denen sich leicht Staunässe bilden kann, reagieren die Gewächse empfindlich. Als Standort bietet sich ein sonniger, warmer und windgeschützter Platz an.
Es gibt verschiedene Anbau-Varianten: Tomaten gedeihen in Kübeln und Töpfen, im Gewächshaus und im Freiland. Der Anbau in Töpfen gelingt mit kleinwüchsigen Balkonsorten wie beispielsweise ‘Miniboy’, die gerade einmal einen halben Meter hoch werden. Die Töpfe und Kübel sollten ein Fassungsvermögen von mindestens zehn Litern haben. Achten Sie darauf, dass das Wasser gut abfließen kann. Besonders empfohlen wird der Anbau unter einem zu den Seiten hin offenen Tomatenhaus, wo selbst im Hochsommer die Temperaturen nie über 35 Grad Celsius steigen. Dort können die Pflanzen an Schnüren oder Stäben hochgeleitet werden.
Tomatenhäuser sind in vielen Größen im Fachhandel erhältlich. Mit etwas Geschick können Sie das Haus aus Holzlatten und UV-beständiger Gewächshausfolie auch einfach selbst zimmern. Wichtig: Die offene Seite muss von der Wetterseite abgewandt sein, darf in unseren Breiten also nicht nach Westen zeigen. Rundum geschlossene Häuser oder spezielle Tomatenhauben fürs Freiland sind als dauerhafter Regenschutz nicht zu empfehlen: Bei wechselnden Temperaturen bildet sich unter der Folie Schwitzwasser und der Befall mit Pilzkrankheiten wird begünstigt. Aus diesem Grund sollten auch Tomaten im Gewächshaus täglich gelüftet werden.
🌱🪶 die Tomate 🪶🌱
Guten Morgen ☕️🪶
Wer kennt sie nicht; die Tomate 🧐🤗🪶
Ich weiß, was nun kommt 👇🏻👇🏻👇🏻 ist sehr umfangreich, aber das gehört zum Anbau und allgemein Wissen rund um die Tomate dazu 😉😁🪶
Die Tomate (Solanum lycopersicum) ist ein beliebtes Nachtschattengewächs, eine botanische Beere und gilt in der Küche als vielseitiges Gemüse. Ursprünglich stammt sie aus Süd- und Mittelamerika. 🪶
Ich wünsche Euch einen guten Tag für Euch 🌳🐺🌲🦅🙏🏻💫🪶
A´ho 🪶
👆👆👆👆👆👆👆
Pupo - Forse
Deutsche Übersetzung:
Und so gehst du
Vielleicht werde ich dich vermissen
Man kann nicht allein sein
Ich liebe dich, mehr nicht
Und es muss nicht mehr erfunden werden
Abende um Spaß zu haben
Die traurige Blue-Jeans-Entschuldigung
Um dann am Ende immer Liebe zu machen
Und der Mond beobachtet dich nicht mehr
Du hast gesagt, sie ist eine kleine Lügnerin
Der Wind, der deinen Geschmack trug
Der wahnsinnige Wunsch, neu anzufangen
Wirst du weinen?
Vielleicht ja vielleicht nein
Wenn du nicht weinst
Wirst du schreiben?
Vielleicht nicht, vielleicht ja
Wenn du mir schreibst
Wo wirst du hingehen?
Vielleicht hier, vielleicht dort
Ich finde dich wieder
Wirst du dort sein?
Vielleicht warte ich nur einen Moment auf dich
Und mehr kann ich dir morgen nicht sagen
Wiederhole tausendmal, dass du mich liebst
Du bist süß, dass du meine Hand nimmst
Du weißt, dass es niemanden wie dich gibt
Wie ein Kind
Er kann nicht sprechen
Halte zu mir
Lass mich nicht
Wirst du weinen?
Vielleicht ja vielleicht nein
Wenn du nicht weinst
Wirst du schreiben?
Vielleicht nicht, vielleicht ja
Wenn du mir schreibst
Wo wirst du hingehen?
Vielleicht hier, vielleicht dort
Ich finde dich wieder
Wirst du dort sein?
Vielleicht warte ich nur einen Moment auf dich
Und der Mond beobachtet dich nicht mehr
Du hast gesagt, sie ist eine kleine Lügnerin
Der Wind, der deinen Geschmack trug
Der wahnsinnige Wunsch, neu anzufangen
Und es muss nicht mehr erfunden werden
Abende um Spaß zu haben
Die traurige Blue-Jeans-Entschuldigung
Um dann am Ende immer Liebe zu machen
Pupo - Forse 🪶
Ich wünsche Euch einen schönen Abend und eine gute Nacht 🌟🌳🦅⭐️🌲🌲🐺✨🌓🙏🏻💫🪶
A´ho 🪶
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Der Name des Faulbaums (wissenschaftlich Frangula alnus) stammt von dem leichten Fäulnisgeruch ab, den die frisch abgeschälte Rinde oder angeritzte Zweige verströmen. Das Holz selbst ist jedoch nicht faul oder morsch, sondern gesund und widerstandsfähig.Der Name des Faulbaums (wissenschaftlich Frangula alnus) stammt von dem leichten Fäulnisgeruch ab, den die frisch abgeschälte Rinde oder angeritzte Zweige verströmen. Das Holz selbst ist jedoch nicht faul oder morsch, sondern gesund und widerstandsfähig. 🪶
🪶🌳Faulbaum: ein Baum zum „Loslassen“ 🌳🪶
Verstopfung ist ein Leiden, über das keiner gern spricht, das aber viele betrifft. Abführmittel können abhängig machen, sodass der Körper sie auf Dauer „braucht“. Es gibt aber auch weniger gefährliche, förderliche Heilpflanzen.
Naturapotheke, Faulbaum, Verstopfung, Hausmittel, Verdauung
Faulbaum - Rhamnus frangula
Hilft bei: Verstopfung, Stuhlerweichen bei Hämorrhoiden, bei Gicht, Rheuma und Hauterkrankungen sowie bei Übergewicht.
Wirkung: Abführmittel
Anwendung: Tee und Tinktur
Botanik: Der Faulbaum ist ein sommergrüner Strauch, der bis zu 7 Meter erreichen kann. Die Rinde ist graubraun mit hellbraunen Korkwarzen. Die Blätter sind wechselständig, eiförmig und schwach glänzend. Im Gegensatz zum verwandten Kreuzdorn sind die Zweige des Faulbaums dornenlos. Die Früchte sind erst grün, werden später rot und schließlich blauschwarz. Der Faulbaum wächst in lichten Laubmischwäldern, an Bachufern und auch in Mooren.
Faulbaum
Geschichte: Im Mittelalter wurde aus der Holzkohle des Faulbaums Schwarzpulver hergestellt. Das Holz des Faulbaums eignet sich gut dazu, weil die Kohle sehr aschearm wird. Nach jedem Schuss entwich dennoch eine kleine, verräterische Rauchwolke, und als später rauchloses Schießpulver erfunden wurde, brauchte man den Faulbaum nicht mehr.
Erstmals wird im 14. Jahrhundert die Faulbaumrinde als Abführmittel erwähnt, aber erst der italienische Arzt und Botaniker Matthiolus (1501–1577) lobte die Rinde des Faulbaums und setzte ihre Wirkung der Rhabarberwurzel, einem ziemlich starken Abführmittel, gleich. Danach wurde die Rinde in größerem Umfang genutzt und galt als wichtigste Heilpflanze gegen Verstopfung.
Inhaltsstoffe und Wirkung: Verwendet wird die Rinde, die in frischem Zustand faulig riecht, daher ihr Name. Für die medizinische Anwendung muss sie getrocknet und ein Jahr gelagert werden, da sie frisch eher als Brechmittel wirkt. Der enthaltene Wirkstoff Anthrachinon ist mit Vorsicht zu genießen. Denn Dauergebrauch von Abführmitteln, die viel davon enthalten, führt zu Darmträgheit. Dazu gehören Heilpflanzen wie Aloe, Rhabarberwurzel, Sennesblätter und Rizinus.
Die Faulbaumrinde dagegen gilt nicht als derart starkes Abführmittel und ist besser verträglich, weshalb man sie auch bei Kindern ab 12 Jahren verwenden kann. Empfehlenswert ist der Einsatz auch zum Stuhlerweichen bei Hämorrhoiden. Daher eignet sich Faulbaumrinde auch für stoffwechselanregende Teemischungen, die man bei Gicht, Rheuma und Hauterkrankungen sowie bei Übergewicht einsetzt.
Naturapotheke
Vier Wege, das Immunsystem zu stärken
Wie man durch Sauna, Kältekammer und Salzgrotte das Immunsystem unterstützt und den Körper stärkt.
Faulbaumrinden-Tee oder Tinktur
Tee:1 TL mit ¼ l kaltem Wasser übergießen, 12 Stunden lang unter wiederholtem Umrühren ausziehen lassen, abseihen und auf Trinktemperatur erwärmen. Wer es eilig hat, kann auch einen Aufguss machen (1 TL mit ¼ l heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen). Den Tee vor dem Schlafengehen trinken, die abführende Wirkung setzt morgens ein. 1 bis 2 Wochen lang einnehmen, aber maximal 4 Wochen. Faulbaumrinde als
Tinktur: 2-mal täglich 10 Tropfen im Bedarfsfall.
Nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden.
https://www.servus.com/a/n/faulbaum-gegen-verstopfung-tee 🪶
Verwendung
Der Faulbaum wird aufgrund seines festen Herzwurzelsystems gerne zur Befestigung von Uferböschungen verwendet. Doch auch als blickdichte sommergrüne Heckenpflanze liefert er einen wertvollen Beitrag als heimische Insekten- und Vogelfutterpflanze. Die Säulenform wird gerne als Formelement im Garten eingesetzt und eignet sich mit ihrem filigranen Laub besonders für Japangärten. Auch im Kübel ziert der Faulbaum die Terrasse. Das Holz des Faulbaums war früher bekannt dafür, eine gute, aschearme Holzkohle zu erzeugen, die auch der Herstellung von Schwarzpulver diente (daher der Name "Pulverholz"). Die stinkende Rinde des Faulbaums enthält pharmazeutisch wirksame Stoffe und wird in Form von Tee oder Tabletten zur Behandlung von Verstopfung angewendet.
Sorten
Die säulenförmige Sorte Frangula alnus ‘Fine Line’, zu deutsch "Farnblättriges Pulverholz", ist eine etwa zweieinhalb Meter hohe Variante mit farnblättrigem Laub. ‘Fine Line’ wächst straff aufrecht und sehr dicht und eignet sich daher gut für kleine Gärten. Die Sorte ist winterhart und zeigt eine gelbe Herbstfärbung.
Vermehrung
Der Faulbaum vermehrt sich aus den Samen, die entweder durch die herabgefallenen Früchte in unmittelbarer Nähe der Mutterpflanze keimen, oder durch Fremdausbreitung über Vögel. Hat man einen Faulbaum im Garten, kann man Jungpflanzen durch Absenker produzieren. Drücken Sie dazu einen jungen Seitenast auf den Boden, ritzen Sie die Kontaktstelle etwas an und befestigen Sie den Zweig mit einem Hering oder einem Stein am Boden. Wässern Sie die Kontaktstelle mit der Erde regelmäßig. Im Folgejahr ist der Zweig angewurzelt und kann von der Mutterpflanze getrennt werden. Auch die Vermehrung durch Steckhölzer gelingt beim Faulbaum gut.
Krankheiten und Schädlinge
Rostpilze machen sich gerne auf dem Faulbaum breit, ansonsten ist er eher unempfindlich für Krankheiten. Die Faulbaum-Gespinstmotte überzieht den Baum mit weißen Spinnenfäden. Hier muss gezielt mit Insektiziden behandelt werden. Zitronenfalterraupen fressen das Laub des Faulbaums. Da dieser für die Insekten aber neben anderen Kreuzdorngewächsen die einzige Nahrungsquelle ist, sollte bei einer Bekämpfung möglichst auf biologische Präperate gesetzt werden.
https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/faulbaum/faulbaum 🪶
🌳🪶 der Faulbaum 🪶🌳
Frangula alnus
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Wuchstyp
Kleinbaum, Großstrauch
Wuchshöhe
200 cm bis 700 cm
Wuchsbreite
300 cm bis 500 cm
Wuchseigenschaften
schmal, ausladend, aufrecht, überhängend, locker
Blütenfarbe
grün
Blütezeit (Monat)
Mai, Juni
Inhaltsverzeichnis
Faulbaum
Herkunft
Wuchs
Blätter
Herkunft
Der Gewöhnliche Faulbaum (Frangula alnus), auch unter dem Namen "Pulverholz" bekannt, gehört zur Gattung der Faulbäume (Frangula) in der Familie der Kreuzdorngewächse (Rhamnaceae). Der Faulbaum ist in Mitteleuropa bis ins westliche Sibirien und in Marokko beheimatet und als Neophyt nach Nordamerika eingewandert. Seinen unschönen Namen verdankt der Strauch dem leichten Fäulnisgeruch, den seine Rinde verströmt, wenn sie angeritzt wird. So schützt sich der Baum gegen Wildverbiss.
Wuchs
Der sommergrüne Faulbaum wächst mehrstämmig und verzweigt. Er ist ein bis zu vier, in Ausnahmefällen sechs Meter hoher Großstrauch, seltener entwickelt er sich tatsächlich als Baum. Dann kann er aber Höhen von bis zu sieben Metern erreichen. Eine Besonderheit sind seine roten Wurzeln. Alle Teile des Strauchs sind schwach giftig.
Blätter
Die wechselständig angeordneten, ganzrandigen Blätter stehen an kurzen Stielen. Die ovale Blattspreite wird bis zu sieben Zentimeter lang, fünf Zentimeter breit und läuft oben spitz zu. Das Laub des Faulbaums ist unbehaart und hellgrün. An der Blattunterseite stehen die bogigen Blattadern deutlich aus dem Blatt heraus. Für die grünen Raupen des Zitronenfalters stellen Faulbaumblätter die einzige Nahrungsquelle dar.
Blüten
Der Faulbaum trägt nektarreiche trugdoldige Blütenstände, die aus zwei bis zehn grünweißen Einzelblüten bestehen. Die unscheinbaren Blüten erscheinen zwischen Mai und Juni und locken zahlreiche Insekten an, für die der Baum eine wichtige Nahrungsquelle darstellt, denn der Faulbaum hat von allen heimischen Gehölzen die längste Blütezeit.
Früchte
Ab Mitte August reifen die sehr kleinen kugeligen Steinfrüchte. Sie sind zunächst rot und färben sich bei der Reifung in Schwarz um. Im Herbst fallen die Früchte vom Baum, sofern sie nicht vorher von Vögeln verzehrt werden.
Standort
Das natürliche Habitat des Faulbaums sind Birkenmoore, lichte Wälder, Böschungen und Auen. Der feuchtigkeitsliebende Strauch wird deshalb im Garten am besten in Ufernähe eines Teichs oder Bachlaufs gepflanzt. Der Faulbaum kann sowohl in voller Sonne als auch im lichten Schatten stehen.
Boden
Der Boden ist für den Faulbaum optimalerweise frisch bis nass, er gedeiht aber auch auf trockeneren Standorten. Ob Lehm, Sand oder Ton: An die Bodenart stellt der Strauch wenig Ansprüche. Der pH-Wert sollte im sauren Bereich liegen.
Pflanzung
Der Faulbaum wird in normale Gartenerde gepflanzt, die mit Kompost vermischt wurde. Wässern Sie den Baum vor dem Einpflanzen ausgiebig und schlämmen Sie nach der Pflanzung den Wurzelbereich gut ein. Eine Abdeckung der Wurzelscheibe mit Rindenmulch schützt vor Austrocknung.
Pflege
Der Faulbaum ist – einmal angewachsen – äußerst robust und bedarf außer einer Kompostgabe im Frühjahr keiner weiteren Pflege. Bei Trockenheit sollte der Faulbaum gewässert werden. Steht der Faulbaum im Kübel, sollte er alle drei Jahre umgetopft und mit frischem Substrat versorgt werden. Zur Überwinterung wird der Pflanzkübel mit Luftpolsterfolie oder Vlies umwickelt und auf Styropor oder Holz gestellt, damit der Wurzelballen nicht durchfriert.
Schnitt
Im zeitigen Frühjahr wird der Faulbaum ausgelichtet und einem Erhaltungsschnitt unterzogen. Dabei werden abgestorbene und störende Äste entfernt. Zur Verjüngung können außerdem alte, dunkle Äste ausgeschnitten werden. Die Schnittführung ist immer schräg und wird am Besten kurz über einem Auge angesetzt. Führen Sie Schnittmaßnahmen am Faulbaum an einem frostfreien, aber bedeckten Tag durch. Im Notfall kann der Faulbaum auch auf den Stock gesetzt werden.
🪶🌳 der Faulbaum 🌳🪶
Guten Morgen zusammen 🪶☕️
Heute kommen wir zum Faulbaum, einen Baum den ich zwar kenne aber gar nicht wusste wie der heißt 😁
Nur steht der bei mir im Garten und das schon sehr lange 😉😁
Wofür so ein eigener Kanal doch manchmal gut sein kann 😂🤗🪶
Wieder etwas gelernt 🙏🏻💫🪶
ich wünsche Euch einen schönen Tag 🌳🐺🌲🦅🙏🏻💫🪶
A´ho 🪶
Im Herzen der Lombardei (Italien 🇮🇹), im Schatten der majestätischen Alpen, liegt der Comer See – eines der romantischsten und spektakulärsten Naturwunder Europas. 🪶
Guten Morgen ☕️🪶
Einen guten Wochenbeginn wünsche ich Euch 🌲🦅🌳🐺🙏🏻💫🪶
A´ho 🪶
