fa
Feedback
JugendInfo

JugendInfo

رفتن به کانال در Telegram

📢 Tagesaktuelle Nachrichten Erinnerung an Gestern Nachrichten von Heute Für die Welt von Morgen 🔗 linktr.ee/jugendinfos kontakt@jugendinfo.blog @JugendInfoKontakt PGP-Fingerprint: E67F 3F0B 14E0 F5DD 1BBD 1335 D6A5 8758 9C7F 3357

نمایش بیشتر

📈 تحلیل کانال تلگرام JugendInfo

کانال JugendInfo (@jugendinfo) در بخش زبانی آلمانی بازیگری فعال است. در حال حاضر جامعه شامل 10 659 مشترک است و جایگاه 17 659 را در دسته اخبار و رسانه‌ها و رتبه 1 052 را در منطقه ألمانيا دارد.

📊 شاخص‌های مخاطب و پویایی

از زمان ایجاد در невідомо، پروژه رشد سریعی داشته و 10 659 مشترک جذب کرده است.

بر اساس آخرین داده‌ها در تاریخ 03 سپتامبر, 2026، کانال فعالیت پایداری دارد. در ۳۰ روز گذشته تغییر اعضا برابر 160 و در ۲۴ ساعت گذشته برابر 6 بوده و همچنان دسترسی گسترده‌ای حفظ شده است.

  • وضعیت تأیید: تأیید نشده
  • نرخ تعامل (ER): میانگین تعامل مخاطب 36.33% است و در ۲۴ ساعت نخست پس از انتشار، محتوا معمولاً 21.47% واکنش نسبت به کل مشترکان کسب می‌کند.
  • دسترسی پست‌ها: هر پست به طور میانگین 3 872 بازدید دریافت می‌کند. در اولین روز معمولاً 2 288 بازدید جمع‌آوری می‌شود.
  • واکنش‌ها و تعامل: مخاطبان به‌طور فعال حمایت می‌کنند؛ میانگین واکنش به هر پست 76 است.
  • علایق موضوعی: محتوا بر موضوعات کلیدی مانند frau, angriff, iran, regierung, gesetz تمرکز دارد.

📝 توضیح و سیاست محتوایی

نویسنده این فضا را محل بیان دیدگاه‌های شخصی توصیف می‌کند:
📢 Tagesaktuelle Nachrichten Erinnerung an Gestern Nachrichten von Heute Für die Welt von Morgen 🔗 linktr.ee/jugendinfos kontakt@jugendinfo.blog @JugendInfoKontakt PGP-Fingerprint: E67F 3F0B 14E0 F5DD 1BBD 1335 D6A5 8758 9C7F 3357

به لطف به‌روزرسانی‌های پرتکرار (آخرین داده در تاریخ 04 سپتامبر, 2026)، کانال همواره به‌روز و دارای دسترسی بالاست. تحلیل‌ها نشان می‌دهد مخاطبان به‌طور فعال با محتوا تعامل دارند و آن را به نقطه اثرگذاری مهم در دسته اخبار و رسانه‌ها تبدیل کرده‌اند.

10 659
مشترکین
+624 ساعت
+217 روز
+16030 روز

در حال بارگیری داده...

جذب مشترکین
سپتامبر '26
سپتامبر '26
+15
در 2 کانال‌ها
اوت '26
+251
در 8 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '26
+280
در 11 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '26
+231
در 12 کانال‌ها
Get PRO
مه '26
+210
در 10 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '26
+244
در 10 کانال‌ها
Get PRO
مارس '26
+264
در 18 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '26
+239
در 8 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '26
+669
در 19 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '25
+197
در 16 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '25
+301
در 15 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '25
+303
در 23 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '25
+239
در 15 کانال‌ها
Get PRO
اوت '25
+239
در 22 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '25
+218
در 20 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '25
+309
در 12 کانال‌ها
Get PRO
مه '25
+244
در 15 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '25
+200
در 15 کانال‌ها
Get PRO
مارس '25
+250
در 31 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '25
+267
در 15 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '25
+441
در 22 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '24
+412
در 23 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '24
+304
در 20 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '24
+305
در 17 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '24
+338
در 22 کانال‌ها
Get PRO
اوت '24
+280
در 24 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '24
+348
در 22 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '24
+562
در 30 کانال‌ها
Get PRO
مه '24
+298
در 24 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '24
+457
در 26 کانال‌ها
Get PRO
مارس '24
+286
در 33 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '24
+224
در 38 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '24
+242
در 17 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '23
+229
در 23 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '23
+238
در 24 کانال‌ها
Get PRO
اکتبر '23
+421
در 24 کانال‌ها
Get PRO
سپتامبر '23
+189
در 0 کانال‌ها
Get PRO
اوت '23
+124
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئیه '23
+186
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژوئن '23
+805
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مه '23
+346
در 0 کانال‌ها
Get PRO
آوریل '23
+149
در 0 کانال‌ها
Get PRO
مارس '23
+69
در 0 کانال‌ها
Get PRO
فوریه '23
+52
در 0 کانال‌ها
Get PRO
ژانویه '23
+109
در 0 کانال‌ها
Get PRO
دسامبر '22
+330
در 0 کانال‌ها
Get PRO
نوامبر '22
+426
در 0 کانال‌ها
تاریخ
رشد مشترکین
اشارات
کانال‌ها
04 سپتامبر0
03 سپتامبر+8
02 سپتامبر+4
01 سپتامبر+3
پست‌های کانال
Mehrere Anschläge bei Rüstungskonzernen In der Nacht zu Donnerstag sollen in München aus einem Auto Brandsätze auf eine Baust
Mehrere Anschläge bei Rüstungskonzernen In der Nacht zu Donnerstag sollen in München aus einem Auto Brandsätze auf eine Baustelle geworfen worden sein. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den in der Rüstungsbranche tätigen Konzernen Helsing und Rohde & Schwarz. Während die Polizei von einem politischen Motiv ausgeht, wird Medial über russische Einflussnahme spekuliert. Weniger im Fokus stehen dagegen Sachbeschädigungen bei Rüstungskonzernen, zu denen linke Bekennerschreiben veröffentlicht worden sind. Neun Farb- und Brandanschläge zählt JugendInfo im letzten Monat. Zuletzt wurden in der Mittwochnacht im hessischen Rosbach fünf Betonmischer des Konzern Heidelberg Materials angezündet. In einem Bekennerschreiben wird der Angriff mit Beziehungen zu Israel begründet. Auch in Nachbarländern kam es jüngst zu ähnlichen Anschlägen. So wurden am Montag bei dem belgischen Munitionshersteller BATS mehrere Brandherde gemeldet, wozu sich eine Gruppe „Black Firebekannte. BATS gehört Israel Aerospace Industries.

2
Warnstreiks an deutschen Häfen Die Gewerkschaft ver.di hat heute und morgen zu einem erneuten Warnstreik in den Häfen aufgeru
Warnstreiks an deutschen Häfen Die Gewerkschaft ver.di hat heute und morgen zu einem erneuten Warnstreik in den Häfen aufgerufen. Daraufhin haben Beschäftigte in Bremen, Bremerhaven, Hamburg, Wilhelmshaven, Brake und Emden ihre Arbeit niedergelegt. Laut der Gewerkschaft sind etwa 11.000 Hafenarbeiter:innen von den Verhandlungen betroffen. Hintergrund für die erneuten Warnstreiks ist der laufende Tarifkonflikt in den deutschen Häfen. Die Beschäftigten fordern ein Plus von 8,2% bei einer Laufzeit von einem Jahr, mindestens aber 2,50 Euro pro Stunde mehr. Die Hafenunternehmerseite hatte lediglich eine Lohnerhöhung um 5,1% angeboten, bei einer Laufzeit von 18 Monaten. In der letzten Rückkopplungsrunde wurde das Angebot abgelehnt. Am 18. August hatten bereits Hafenarbeiter:innen in mehreren Städten für 24 Stunden ihre Arbeit niedergelegt. Durch den Streik musste der Warenumschlag teils komplett gestoppt werden. Zu dem Warnstreik aufgerufen wurden Beschäftigte unter anderem von Tollerort, Burchardkai und der Gesamthafenbetriebs-Gesellschaft.
1 569
3
Abschiebung gegen richterliche Anweisung durchgesetzt In Schleswig-Holstein setzte die Ausländerbehörde eine widerrechtliche
Abschiebung gegen richterliche Anweisung durchgesetzt In Schleswig-Holstein setzte die Ausländerbehörde eine widerrechtliche Abschiebung durch, obwohl das Gericht dies ausdrücklich untersagte. Das berichtete die Welt. Der Betroffene war 2023 nach Deutschland eingereist. Im Jahr 2025 stellte die Ausländerbehörde einen Ausreisebescheid aus, gegen den der Mann Klage eingereicht hatte. Trotz Eheschließung blieb die Ausreiseaufforderung aber bestehen. Bei einem Termin beim Ausländeramt am 29. Juli leitete dieses die Abschiebung für den gleichen Tag ein. Infolge eines Eilantrags rief das zuständige Amtsgericht knapp zwei Stunden später bei der Behörde an und untersagte die Deportation per Gerichtsbeschluss. Die Abschiebung wurde trotzdem durchgeführt. In Reaktion auf heftige Kritik am Vorgehen durch das Gericht äußerte die Behörde, es „könnte nicht sein“, dass sich der Betroffene durch eine „Scheinehe“ der Ausreise entziehen würde. Die Richter kritisierten, das Hinwegsehen über richterliche Entscheidungen verstoße „eklatant gegen das Verwaltungsprozessrecht“.
2 132
4
Meisten Menschen können sich Miete nicht mehr leisten Fast 13 Millionen Menschen in Deutschland haben Sorge, zukünftig ihre M
Meisten Menschen können sich Miete nicht mehr leisten Fast 13 Millionen Menschen in Deutschland haben Sorge, zukünftig ihre Miete nicht mehr bezahlen zu können. Das geht aus dem am Dienstag veröffentlichten „Mietenreport 2026“ des Deutschen Mieterbundes (DMB) hervor. Bei 58 Prozent der für den Bericht befragten Mieter:innen haben sich im Vorjahr die Wohnkosten erhöht. Jede zehnte Person gab an, nicht länger als einen Monat Rücklagen für Mietzahlungen zu besitzen. Der Bericht schließt an den Trend der Vorjahre an. Im Frühjahr hatte die Bundesregierung eine Kürzung des Wohngelds um zwei Milliarden Euro angekündigt. Gleichzeitig liegt die Zahl günstiger Sozialwohnungen auf Rekordtief. Jährlich fallen doppelt so viele Wohnungen aus der entsprechenden Preisbindung, wie neue entstehen. Für die Mietsteigerungen dürften maßgeblich Konzerne wie Vonovia ausschlaggebend sein. Europas größtes Wohnungsunternehmen konnte für 2025 einen Gewinnzuwachs von 5 % verzeichnen, abzüglich Steuern etwa 1,5 Milliarden Euro. Knapp 5 % hat Vonovia im Schnitt die Mieten erhöht.
2 399
5
USA bombardieren Hochzeit im Iran Die USA haben ihre Angriffe gegen den Iran am Dienstagabend wieder aufgenommen. Laut Militä+3
USA bombardieren Hochzeit im Iran Die USA haben ihre Angriffe gegen den Iran am Dienstagabend wieder aufgenommen. Laut Militärangaben seien 100 Ziele getroffen werden worden. Zuvor sollen iranische Raketen Handelsschiffe getroffen haben. Laut iranischen Behörden wurden dabei 18 Menschen getötet. Darunter ein Kind bei einer Hochzeitsfeier in einem öffentlichen Gebäude. Über Nacht wurden iranische Raketenschläge in Kuwait, Bahrain unddem Nordirak gemeldet. Iranischen Angaben zufolge wurden dabei vier US-Soldaten getötet. Außerdem sei eine US-Basis in Jordanien getroffen worden. Entsprechend einer nicht offiziell bestätigten „Schiff für Schiff“-Strategie soll der Iran Öltanker in der Straße von Hormus beschossen haben, wobei zwei philippinische Matrosen getötet wurden. Die iranische Regierung macht Seeminen verantwortlich. Saudi-Arabien verurteilte den iranische Gegenangriff. Erst am Vortag hatten unter anderem China, Russland, Indien und Pakistan die wieder aufgenommenen US-Angriffe in der Bishkek-Deklaration verurteilt.
2 385
6
„Kriegstreiber“ – Merz bei Wahlkampfauftritt ausgepfiffen Bei seinem ersten Wahlkampfauftritt für die anstehenden Landtagswah
„Kriegstreiber“ – Merz bei Wahlkampfauftritt ausgepfiffen Bei seinem ersten Wahlkampfauftritt für die anstehenden Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag in Kühlungsborn ausgepfiffen worden. Demonstrierende riefen unter anderem „Kriegstreiber“ und „Pinocchio“. Ein zuvor angekündigtes Pressestatement wurde kurzfristig abgesagt, Gründe dafür wurden nicht genannt. Bei einem weiteren Wahlkampftermin in Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, trat Merz ausschließlich hinter verschlossenen Türen auf. Die Auftritte finden wenige Wochen vor den Landtagswahlen in beiden Bundesländern statt, bei denen der CDU deutliche Verluste drohen. Die Bundesregierung steht wegen geplanter Sozialkürzungen und zeitgleicher Militarisierung in der Kritik. Auch Merz selbst erreicht schlechte Zustimmungswerte. 78 Prozent der Wähler:innen gaben kürzlich an, unzufrieden mit ihm zu sein. Zuletzt soll der Kanzler eine Kinderärztin ausgelacht haben, die die Kürzungen im Gesundheitswesen scharf kritisiert hatte.
2 472
7
Bundesregierung macht Russland für Drohnenvorfall verantwortlich Die Bundesregierung macht offiziell Russland für den Drohnen
Bundesregierung macht Russland für Drohnenvorfall verantwortlich Die Bundesregierung macht offiziell Russland für den Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen vor gut einem Monat verantwortlich. Dies teilten Innenminister Dobrindt und Außenminister Wadephul am Nachmittag mit. Beweise oder ein schlüssiges Motiv, das für eine Beteiligung Russlands spricht, blieben weiterhin aus. Nachfragen von Journalist:innen waren nicht zugelassen. Als Konsequenz sollen das russische Generalkonsulat in Bonn und das Russische Haus in Berlin geschlossen, Einreisekontrollen gegen russische Staatsbürger verstärkt und weitere Personen auf die Sanktionsliste aufgenommen werden. Auch werde der „Druck auf Russlands Schattenflotte“ erhöht. Auf der Pressekonferenz bezeichnete Dobrindt Russland als „Gegner“, Wadephul sprach von „offener Feindseligkeit“. Zudem solle weitere Unterstützung für die Ukraine erfolgen. Beim heutigen Treffen der EU-Außenminister stand die Zusammenarbeit mit der ukrainischen Rüstungsindustrie auf dem Programm.
2 703
8
Femizide in Billigheim-Ingenheim und Erkner In Billigheim-Ingenheim hat am vergangenen Freitag ein 60-jähriger Mann mutmaßlic
Femizide in Billigheim-Ingenheim und Erkner In Billigheim-Ingenheim hat am vergangenen Freitag ein 60-jähriger Mann mutmaßlich eine Frau erstochen. Bei der 56-Jährigen handelte es sich um die Ex-Partnerin des Mannes. Der Mann wurde vor Ort festgenommen und befindet sich in U-Haft. Am Montag darauf soll ein 29-jähriger Mann eine Frau in Erkner auf der Straße erstochen haben. Die 24-Jährige starb trotz unmittelbaren Reanimationsversuchen. Der mutmaßliche Täter und die getötete Frau sollen sich laut rbb gekannt haben. Der Täter flüchtete zunächst, konnte aber später festgenommen werden. Femizide, also die Tötung von Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts, liegt meist patriarchales Besitzdenken zugrunde. In den meisten Fällen werden sie durch (Ex-)Partner, Familienangehörige oder andere den Opfern nahestehende Personen verübt. Bislang zählt JugendInfo 2026 75 solcher Taten in Deutschland.
2 619
9
Weltfriedenstag Heute jährt sich zum 87. Mal der Angriff Nazi-Deutschlands auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkri
Weltfriedenstag Heute jährt sich zum 87. Mal der Angriff Nazi-Deutschlands auf Polen und damit der Beginn des Zweiten Weltkriegs in Europa. Dieser dauerte sechs Jahre und kostete über 65 Millionen Menschen das Leben. Nach dem Kriegsende wurde 1946 in der sowjetischen Besatzungszone der „Weltfriedenstag der Jugend“ begangen. Später folgten Gedenktage in Westdeutschland. Dort rief 1957 neben den Gewerkschaften auch die „Antimilitaristische Aktion 1957“ erstmals bundesweit zum „Antikriegstag“ auf, um gegen die Wiederbewaffnung der BRD und die seit dem Vorjahr geltende Wehrpflicht zu protestieren. Derzeit gibt es so viele zwischenstaatliche Konflikte wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Seit vergangenem Jahr gehen wieder regelmäßig zehntausende Jugendliche gegen die Wiedereinführung der Wehrpflicht auf die Straße. Für die kommenden Tage wird die Teilnahme Hunderter Antimilitarist:innen in Köln zum Rheinmetall-Entwaffnen-Camp erwartet. Auch der DBG ruft heute in einer Erklärung zu „Friedensfähig statt kriegstüchtig!“ auf.
2 776
10
Beschäftigte erkämpfen Sozialtarifvertrag bei Kelvion Nach vier Wochen Erzwingungsstreik hat der Kühlsysteme-Hersteller Kelvi
Beschäftigte erkämpfen Sozialtarifvertrag bei Kelvion Nach vier Wochen Erzwingungsstreik hat der Kühlsysteme-Hersteller Kelvion im ostthüringischen Wilchwitz einem Sozialtarifvertrag zugestimmt. 80% der Belegschaft haben am Samstag einem von der IG Metall ausgehandelten Angebot zugestimmt, das u.a. Abfindungen für die Beschäftigten sowie Schutz vor kurzfristigen „betriebsbedingten“ Kündigungen enthält. Trotz voller Auftragsbücher sollte das Werk mit 250 Mitarbeitenden schließen, um die Produktion nach Westdeutschland zu verlagern. Den Angestellten zufolge hatte die Werksleitung zunächst kein annehmbares Angebot unterbreitet, weswegen mit 100% ein Streik beschlossen wurde. Letztes Jahr war Kelvion vom US-Finanzinvestor Apollo – zuletzt wegen Verstrickungen mit Wirtschaftsminister Reiche aufgefallen – übernommen worden. Am Montag ist nun der Weiterverkauf an SLB (ehe. Schlumberger), einen führenden Konzern der Ölindustrie aus den Niederlanden, bekannt geworden. SLB will in das Geschäft mit KI-Rechenzentren einsteigen.
2 660
11
Beschäftige erkämpfen Sozialtarifvertrag bei Kelvion Nach vier Wochen Erzwingungsstreik der Kühlsysteme-Hersteller Kelvion im
Beschäftige erkämpfen Sozialtarifvertrag bei Kelvion Nach vier Wochen Erzwingungsstreik der Kühlsysteme-Hersteller Kelvion im ostthüringischen Wilchwitz einem Sozialtarifvertrag zugestimmt. 80% der Belegschaft haben am Samstag einem von der IG Metall ausgehandelten Angebot zugestimmt, das u.a. Abfindungen für die Beschäftigen sowie Schutz vor kurzfristigen „betriebsbedingten“ Kündigungen enthält. Trotz voller Auftragsbücher sollte das Werk mit 250 Mitarbeitenden schließen, um die Produktion nach Westdeutschland zu verlagern. Den Angestellten zufolge hatte die Werksleitung zunächst kein annehmbares Angebot unterbreitet, weswegen mit 100% ein Streik beschlossen wurde. Letztes Jahr war Kelvion vom US-Finanzinvestor Apollo – zuletzt wegen Verstrickungen mit Wirtschaftsminister Reiche aufgefallen – übernommen worden. Am Montag ist nun der Weiterverkauf an SLB (ehe. Schlumberger), einem führenden Konzerne der Ölindustrie aus den Niederlanden, bekannt geworden. SLB will in das Geschäft um KI-Rechenzentren einsteigen.
152
12
Pogromartige Proteste in Ceuta In den vergangenen Tagen haben in der spanischen Exklave Ceuta pogromartige Proteste stattgefu+1
Pogromartige Proteste in Ceuta In den vergangenen Tagen haben in der spanischen Exklave Ceuta pogromartige Proteste stattgefunden. Spaniens Rechte hatten zur Jagd auf Migrant:innen aufgerufen. Am Donnerstag drangen Dutzende Angreifer in ein migrantisches Zeltlager ein und setzten dort Zelte sowie persönliche Gegenstände in Brand. Kurz zuvor holte die Polizei die Migrant:innen aus dem Lager, um direkte Auseinandersetzungen zu verhindern. Zudem blockierten die Protestierenden die Versorgung des Roten Kreuzes für die Menschen, die seit Wochen auf der Straße leben. Irene Montero, von Podemos, kritisierte auf X die Untätigkeit der Regierung: "Rechtsextreme aus ganz Spanien sind auf dem Weg nach Ceuta, bewaffnet mit Stöcken, um Migranten zu ›jagen‹, und die Polizei lässt dies zu." Nach Angaben von spanischen Behörden harren derzeit etwa 5.000 Migrant:innen in Ceuta aus. Viele von ihnen sind weitgehend ohne Versorgung. Vor etwa einem Monat hatten zehntausende Migrant:innen von Marokko aus versucht, die Exklave zu erreichen.
2 873
13
Beamten fesselten Barry zu Tode Ein neues Gutachten von Forensic Architecture zeigt, dass die Fesselung von Ibrahima Barry du
Beamten fesselten Barry zu Tode Ein neues Gutachten von Forensic Architecture zeigt, dass die Fesselung von Ibrahima Barry durch Polizeibeamt:innen direkt zu seinem Tod führte.  Die Polizist:innen, die wegen gemeinschaftlich begangener gefährlicher Körperverletzung im Amt angeklagt sind, hatten den damals 23-jährigen Guineer in Mülheim an der Ruhr in sogenannter "Hogtie-Position", zu deutsch auch "Schweinefessel" genannt, fixiert. Bei der ursprünglich aus der Viehhaltung stammenden Praxis werden Hände und Füße in Bauchlage gefesselt und zusammengebunden. Barry befand sich währenddessen in einem psychischen Ausnahmezustand.  Forensisch ausgewertete Bodycam-Videos belegen, dass Barry knapp 15 Minuten mit Handschellen gefesselt und mindestens zwölf Minuten und 27 Sekunden in Bauchlage fixiert wurde, während die Beamten auf ihm knieten. Zudem wurde Barry eine Spuckhaube aufgezwungen, welche seine Atemprobleme verstärkten. Die Todesursache wird als "lagebedingter Erstickungs-tod" und Herz-infarkt beschrieben.
2 847
14
Möglicher Putschversuch in Niger vereitelt Am vergangenen Freitag haben Soldaten der nigrischen Armee einen Aufstand begonnen
Möglicher Putschversuch in Niger vereitelt Am vergangenen Freitag haben Soldaten der nigrischen Armee einen Aufstand begonnen, der inzwischen niedergeschlagen wurde. Er richtete sich gegen die Militärregierung unter General Tchiani, der seit dem Putsch 2023 regiert. Ob es sich dabei um einen Staatsstreich gehandelt hat, der eine neue Regierung einsetzen wollte, ist unklar. Begonnen hatte der Aufstand auf der strategisch wichtigen Luftwaffenbasis „Base 101“, wo Söldner des russischen Afrika-Korps und italienische Soldaten stationiert sind. Von hier breitete er sich bis zum Präsidentenpalast und zum Staatsfernsehen aus. Auf der Basis sind außerdem große Mengen Uran gelagert, um das vom mehrheitlich französischen Konzern "Orano" und dem Staat Niger gestritten wird. Die Militärregierung von Niger hatte Orano die Förderlizenz entzogen und die Kontrolle über die dortigen Uranvorkommen übernommen. Nun gibt es Mutmaßungen, der Aufstand sei ein französisches Manöver, um sich des Urans auf „Base 101“ zu bemächtigen, bevor es verkauft wird. Beweise dafür gibt es nicht. Auch Unzufriedenheit innerhalb des Militärs über den Umgang von Tchiani mit bewaffneten Milizen im Süden und Westen des Landes könnten Gründe sein. Immer wieder werden Soldaten dort Opfer von Angriffen dschihadistischer Milizen.
2 872
15
Heute vor 84 Jahren: Generalstreik in Luxemburg Heute vor 84 Jahren begann ein mehrtägiger Generalstreik gegen die deutsche B
Heute vor 84 Jahren: Generalstreik in Luxemburg Heute vor 84 Jahren begann ein mehrtägiger Generalstreik gegen die deutsche Besatzung in Luxemburg. Zwei Jahre zuvor marschierte die Wehrmacht ein und begann unter Gauleiter Gustav Simon die Annexion und “Germanisierung” einzuleiten. Am 30. August wurde die Wehrpflicht mit sofortiger Einberufung der Jahrgänge 1920-24 verkündigt. Als Reaktion legten Arbeiter der Lederfabrik “Ideal” am nächsten Tag ihre Arbeit nieder. Streikkomitees wurden gebildet und mit Flugblättern zur Arbeitsverweigerung aufgerufen. Wie ein Lauffeuer breitete sich der Streik im ganzen Land aus: Produktion wurde eingestellt, Verwaltung und Bildung lahmgelegt. Die Betroffenen der Zwangsrekrutierung versteckte man in einem Bergwerk. Die Gestapo reagierte mit Härte und verhängte am nächsten Tag den Ausnahmezustand: Mithilfe eines "Sondergerichts" wurden 21 Streikende zum Tod verurteilt und hingerichtet. Über 800 wurden in Konzentrationslager deportiert, viele weitere Tausend umgesiedelt.
2 959
16
Finanzamt erlässt Großerben 3,7 Milliarden Euro Steuern Im letzten Jahr haben deutsche Finanzämter Großerben knapp 3,7 Millia
Finanzamt erlässt Großerben 3,7 Milliarden Euro Steuern Im letzten Jahr haben deutsche Finanzämter Großerben knapp 3,7 Milliarden Euro Steuern erlassen. Dies geht aus Zahlen des Netzwerks Steuergerechtigkeit hervor. Profitiert haben davon insgesamt 34 Personen, die im letzten Jahr insgesamt 12 Milliarden Euro, also im Schnitt über 350 Millionen Euro, geerbt haben. Insgesamt zahlten sie damit auf das Erbe effektiv eine Steuer von gerade einmal zwei Prozent. Möglich ist dies durch die sogenannte „Verschonungsbedarfsprüfung“, die es Großerben von Unternehmenserben ermöglicht, bis zu 100 % der Erbschaftssteuern erlassen zu bekommen. Meist passiert dies, indem Großerben, bevor die Steuer fällig wird, ihr liquides Vermögen auf Angehörige oder eine Familienstiftung übertragen und sich damit als „bedürftig“ ausgeben. In der Vergangenheit hatte das Bundesverfassungsgericht Steuerausnahmen für Superreiche wiederholt als verfassungswidrig eingestuft. Eine Entscheidung über die aktuellen Regeln wird 2027 erwartet.
3 225
17
Island stimmt gegen EU-Beitrittsverhandlungen In Island haben 52,8 Prozent gegen eine Wiederaufnahme der Verhandlungen für ei
Island stimmt gegen EU-Beitrittsverhandlungen In Island haben 52,8 Prozent gegen eine Wiederaufnahme der Verhandlungen für einen EU-Beitritt gestimmt. Das Referendum war von der sozialdemokratischen Regierung zuvor als endgültig dargestellt worden. Infolge der Weltwirtschaftskrise hatte Island erstmals 2009 die EU-Mitgliedschaft beantragt. Die Gespräche wurden mit einem Regierungswechsel 2013 beendet. Ausschlaggebend waren Befürchtungen um die nationale Souveränität, insbesondere in Hinblick auf Islands weitere Kontrolle über den Fischfang. Anfang des Jahres hatte Islands Nationalbank den Leitzins auf 8 Prozent angesetzt. Die Isländische Krone (ISK) ist stark vom Euro sowie dem US-Dollar abhängig. Mit den globalen Preissteigerungen während des Iran-Kriegs stieg auch der Wechselkurs, wodurch die Kaufkraft effektiv sank. Neben wirtschaftlichen Vorteilen hatten sich die Befürworter:innen eines EU‑Beitritts Sicherheitsgarantien gegen die USA erhofft, die wiederholt mit der Annexion Grönlands gedroht hatten.
3 382
18
„Zeitenwende 2.0“: Bundesregierung will Kurs gegen Russland verschärfen In der kommenden Woche könnte die Bundesregierung ein
„Zeitenwende 2.0“: Bundesregierung will Kurs gegen Russland verschärfen In der kommenden Woche könnte die Bundesregierung ein direktes Maßnahmenpaket gegen Russland verabschieden. Medienberichten zufolge soll die „Zeitenwende 2.0“ im Rahmen des Außenministertreffens in Irland zusammen mit neuen EU-Sanktionen durchgesetzt werden. Die „nationalen Maßnahmen gegen Russland“, die Bundeskanzler Merz (CDU) verkünden will, begründet die Regierung mit den vermeintlichen Drohnenfunden am Flughafen Leipzig/Halle. Mit Verweis auf Informationen von US-Geheimdiensten hätten sich „die Dinge“ so sehr „verdichtet“, dass eine direkte Beschuldigung Russlands „unabweislich“ sei. Währenddessen wurde bekannt, dass es sich bei der Kollision eines Frachtflugzeugs mit einer Drohne Anfang August wohl doch um einen Vogel handelte. Zu der Drohne, die von einem Busfahrer neben einem ukrainischen Flugzeug entdeckt worden sein soll sowie einem weiteren Drohnenfund auf einem Feld zwei Wochen danach sind weiterhin kaum Details bekannt. Die Ankündigungen der Bundesregierung folgen wenige Tage auf eine Reise des CIA-Direktors nach Moskau.
3 614
19
Vor 25 Jahren: NSU-Mord an Habil Kılıç Habil Kılıç ist 1990 aus der Türkei nach München gezogen und hat dort einen Gemüselade
Vor 25 Jahren: NSU-Mord an Habil Kılıç Habil Kılıç ist 1990 aus der Türkei nach München gezogen und hat dort einen Gemüseladen eröffnet. Am 29.08.2001 wurde Kılıç dort von Mitgliedern des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ermordet. Die Täter kamen gegen 10:35 Uhr morgens in seinen Laden und schossen zweimal auf seinen Kopf. Der 38-jährige Familienvater starb noch am Tatort. Vier Jahre später ermordete der NSU ebenfalls in München Theodoros Boulgarides. Die Witwe des ermordeten Kılıç kritisiert, dass sie von den Behörden wie eine Verdächtige behandelt worden ist. Wegen Kılıçs Migrationshintergrund hatte die Polizei zuerst nur in Richtung Drogenhandel und organisierte Kriminalität ermittelt. Gleichzeitig wurden rechtsextreme Tatmotive ausgeschlossen. Ermittlungen zum NSU waren insgesamt mehrfach von Behörden, wie dem Verfassungsschutz, direkt sabotiert worden. Finanzielle Mittel für eine nationale Gedenkstätte für die Opfer des NSU wurden im aktuellen Haushaltsentwurf für 2027 gestrichen.
3 228
20
Vor 25 Jahren: NSU-Mord an Habil Kılıç Habil Kılıç ist 1990 aus der Türkei nach München gezogen und hat dort einen Gemüselade
Vor 25 Jahren: NSU-Mord an Habil Kılıç Habil Kılıç ist 1990 aus der Türkei nach München gezogen und hat dort einen Gemüseladen eröffnet. Am 29.08.2001 wurde Kılıç dort von Mitgliedern des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ermordet. Die Täter kamen gegen 10:35 Uhr morgens in seinen Laden und schossen zweimal auf seinen Kopf. Der 38-jährige Familienvater starb noch am Tatort. Vier Jahre später ermordete der NSU ebenfalls in München Theodoros Boulgarides. Die Witwe des ermordeten Kılıç kritisiert, dass sie von den Behörden wie eine Verdächtige behandelt worden ist. Wegen Kılıçs Migrationshintergrund hatte die Polizei zuerst nur in Richtung Drogenhandel und organisierte Kriminalität ermittelt. Gleichzeitig wurden rechtsextreme Tatmotive ausgeschlossen. Ermittlungen zum NSU waren insgesamt mehrfach von Behörden, wie dem Verfassungsschutz, direkt sabotiert worden. Finanzielle Mittel für eine nationale Gedenkstätte für die Opfer des NSU wurden im aktuellen Haushaltsentwurf für 2027 gestrichen.
1