JugendInfo
📢 Tagesaktuelle Nachrichten Erinnerung an Gestern Nachrichten von Heute Für die Welt von Morgen 🔗 linktr.ee/jugendinfos kontakt@jugendinfo.blog @JugendInfoKontakt
نمایش بیشتر📈 تحلیل کانال تلگرام JugendInfo
کانال JugendInfo (@jugendinfo) در بخش زبانی آلمانی بازیگری فعال است. در حال حاضر جامعه شامل 10 282 مشترک است و جایگاه 18 390 را در دسته اخبار و رسانهها و رتبه 1 128 را در منطقه ألمانيا دارد.
📊 شاخصهای مخاطب و پویایی
از زمان ایجاد در невідомо، پروژه رشد سریعی داشته و 10 282 مشترک جذب کرده است.
بر اساس آخرین دادهها در تاریخ 20 ژوئن, 2026، کانال فعالیت پایداری دارد. در ۳۰ روز گذشته تغییر اعضا برابر 67 و در ۲۴ ساعت گذشته برابر 1 بوده و همچنان دسترسی گستردهای حفظ شده است.
- وضعیت تأیید: تأیید نشده
- نرخ تعامل (ER): میانگین تعامل مخاطب 30.01% است و در ۲۴ ساعت نخست پس از انتشار، محتوا معمولاً 21.68% واکنش نسبت به کل مشترکان کسب میکند.
- دسترسی پستها: هر پست به طور میانگین 3 081 بازدید دریافت میکند. در اولین روز معمولاً 2 225 بازدید جمعآوری میشود.
- واکنشها و تعامل: مخاطبان بهطور فعال حمایت میکنند؛ میانگین واکنش به هر پست 64 است.
- علایق موضوعی: محتوا بر موضوعات کلیدی مانند angriff, stadt, syrien, frau, regierung تمرکز دارد.
📝 توضیح و سیاست محتوایی
نویسنده این فضا را محل بیان دیدگاههای شخصی توصیف میکند:
“📢 Tagesaktuelle Nachrichten
Erinnerung an Gestern
Nachrichten von Heute
Für die Welt von Morgen
🔗 linktr.ee/jugendinfos
kontakt@jugendinfo.blog
@JugendInfoKontakt”
به لطف بهروزرسانیهای پرتکرار (آخرین داده در تاریخ 21 ژوئن, 2026)، کانال همواره بهروز و دارای دسترسی بالاست. تحلیلها نشان میدهد مخاطبان بهطور فعال با محتوا تعامل دارند و آن را به نقطه اثرگذاری مهم در دسته اخبار و رسانهها تبدیل کردهاند.
در حال بارگیری داده...
| تاریخ | رشد مشترکین | اشارات | کانالها | |
| 21 ژوئن | +19 | |||
| 20 ژوئن | +5 | |||
| 19 ژوئن | +2 | |||
| 18 ژوئن | +6 | |||
| 17 ژوئن | +7 | |||
| 16 ژوئن | +5 | |||
| 15 ژوئن | +4 | |||
| 14 ژوئن | +1 | |||
| 13 ژوئن | +4 | |||
| 12 ژوئن | +9 | |||
| 11 ژوئن | +5 | |||
| 10 ژوئن | +8 | |||
| 09 ژوئن | +6 | |||
| 08 ژوئن | +9 | |||
| 07 ژوئن | +10 | |||
| 06 ژوئن | +6 | |||
| 05 ژوئن | +9 | |||
| 04 ژوئن | +3 | |||
| 03 ژوئن | +10 | |||
| 02 ژوئن | +3 | |||
| 01 ژوئن | +7 |
| 2 | Staatliche Medienanstalten wollen Algorithmen beeinflussen
Die Landesmedienanstalten planen einem Papier zufolge, private Internetdienste zu verpflichten, Inhalte staatlich ausgewählter Medien bevorzugt anzuzeigen. Der Plan sieht vor, sogenannte „Public-Value-Anbieter“ zu definieren. Diese Inhalte sollen den Nutzer:innen anhand einer gesetzlich festgelegten Quote angezeigt werden.
Um als „Public-Value-Anbieter“ eingestuft zu werden, soll "Unparteilichkeit und journalistische Unabhängigkeit" aufgewiesen werden. Allerdings sind beide Begriffe weitgehend unklar definiert. So reklamieren öffentlich-rechtliche Angebote sowohl Unparteilichkeit als auch journalistische Unabhängigkeit für sich. Gleichzeitig fielen sie immer wieder durch tendenziöse Berichterstattung auf. In den letzten Jahren beispielsweise bezüglich Gaza.
Kritiker:innen befürchten daher, dass mit dem Plan vor allem staatsnahen Inhalten mehr Reichweite verschafft werden soll. Ob und in welcher Form der Plan umgesetzt wird, ist bislang noch unklar. | 2 024 |
| 3 | Soziale Ungleichheit wächst in der Schullaufbahn
Kompetenzunterschiede zwischen Kindern mit Eltern eines hohen und niedrigen Bildungsniveaus verschärfen sich. Dies zeigt der diesjährige Bildungsbericht, den die Bildungsministerin Karin Prien am Montag in Berlin vorgestellt hat.
Der Bericht zeigt, dass sich mit der voranschreitenden Schullaufbahn die Unterschiede immer weiter verschärfen.
39% der Kinder aus „sozioökonomisch benachteiligten“ Familien sollen bis zu ihrem 15. Lebensjahr Einschränkungen bei ihrem Lesevermögen aufweisen. Im Bereich der Mathematik sind es 47%.
Auch zeichnet sich die Ungleichheit bei dem beruflichen Werdegang weiter ab. 39% der Kinder von Eltern mit niedrigem Einkommen beginnen eine Ausbildung und 58% ein Studium. Bei Familien mit höherem Einkommen beginnen 19% eine Ausbildung und 79% ein Studium.
Prien forderte zudem, dass Daten zu den Kindern auch ohne Zustimmung der Eltern zwischen Bildungsinstitutionen weitergegeben werden dürfen. Dies könnte die Ungleichheit verschärfen. | 2 039 |
| 4 | Kuba beschließt Wirtschaftsreformen
Kubas Nationalversammlung hat unter dem Druck der verschärften US-Blockade weitreichende Wirtschaftsreformen beschlossen. Bei einer außerordentlichen Sitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei wurden die Öffnung für ausländisches Kapital und die Privatisierung staatlicher Betriebe beschlossen.
Das Paket umfasst 176 Punkte zur Umgestaltung der Wirtschaft. Konkret geht es um Subventionsreform, die Zulassung von privaten Immobilienprojekten, die Zulassung von privaten Banken zum Finanzsektor und das Erwerben von Aktien von Staatsbetrieben. Welche Betriebe privatisiert werden, ist noch nicht bekannt.
Der kubanische Präsident Díaz-Canel betonte am Donnerstag nach der Abstimmung, dass die Reformen nicht die Aufgabe des sozialistischen Projektes bedeuten.
Die Öffnung der Wirtschaft ist die Folge der neuen „Donroe-Doktrin“ der US-Regierung, die die seit Jahrzehnten anhaltende Blockade durch eine totale Blockade von Treibstoff und Erdöl verschärft hat. | 2 324 |
| 5 | Kuba beschließt Wirtschaftsreformen
Kubas Nationalversammlung hat unter dem Druck der verschärften US-Blockade weitreichende Wirtschaftsreformen beschlossen. Bei einer außerordentlichen Sitzung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei wurden die Öffnung für ausländisches Kapital und die Privatisierung staatlicher Betriebe beschlossen.
Das Paket umfasst 176 Punkte zur Umgestaltung der Wirtschaft. Konkret geht es um Subventionsreform, die Zulassung von privaten Immobilienprojekten, die Zulassung von privaten Banken zum Finanzsektor und das Erwerben von Aktien von Staatsbetrieben. Welche Betriebe privatisiert werden, ist noch nicht bekannt.
Der kubanische Präsident Díaz-Canel betonte am Donnerstag nach der Abstimmung, dass die Reformen nicht die Aufgabe des sozialistischen Projektes bedeuten.
Die Öffnung der Wirtschaft ist die Folge der neuen „Donroe-Doktrin“ der US-Regierung, die die seit Jahrzehnten anhaltende Blockade durch eine totale Blockade von Treibstoff und Erdöl verschärft hat. | 1 |
| 6 | CDU Mitglied will “Muslime Vergasen”
Ein Mitglied der CDU in Krefeld und der Jungen Union soll in einem Video gesagt haben, dass er Muslime „vergasen“ wolle. Gegen den 23-Jährigen ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft in Krefeld wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Die CDU Krefeld ist durch einen Post des Influencers Ali Demirelli auf die Aussagen aufmerksam geworden. Darin zu sehen ist ein Video, in dem der Christdemokrat mutmaßlich sagt: „Wenn ich weit oben bin, schiebe ich sie alle ab. Wobei, eigentlich würde ich die lieber umbringen lassen. So vergasen oder so.“
Der Staatsschutz, die CDU Krefeld und die Universität Duisburg-Essen, an der der Mann studiert, haben Strafanzeige erstattet. Die CDU distanzierte sich von den Aussagen. Der Kreisvorsitzende in Krefeld nannte die Äußerungen „menschenverachtend”.
Wie der WDR aus Parteikreisen erfahren hat, soll der Mann bereits zuvor auffällig geworden sein, erst nach dem Video sei jedoch ein Parteiausschlussverfahren eingeleitet worden. | 2 300 |
| 7 | Boliviens Regierung verhängt Ausnahmezustand
Am Samstag hat der bolivianische Präsident Paz den Ausnahmezustand ausgerufen. Dadurch ist er befähigt, die Armee gegen Demonstrierende einzusetzen und Bürgerrechte einzuschränken. Als Grund werden die seit über 50 Tagen anhaltenden landesweiten Blockaden und Proteste genannt.
Die Demonstrationen richten sich gegen die aktuelle Regierung und deren neoliberale Politik. Auslöser war die Streichung langjähriger Treibstoffsubventionen, aber auch die Privatisierung staatlicher Betriebe und eine Steuer- und Arbeitsrechtsreform auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung. Die Entscheidungen wurden auf Druck des IWF hin getroffen.
Am Freitag kam es zu einer Einigung mit dem Gewerkschaftsdachverband COB. Bei den Verhandlungen waren die Protestierenden auf dem Land allerdings nicht involviert. Bei weiteren Blockaden wurde angekündigt, dass die Protestierenden es mit „der vollen Härte des Gesetzes“ zu tun bekommen würden. | 2 366 |
| 8 | Israel setzt Besatzung des Libanon fort
Israel setzt seine Besatzung des Libanon weiter fort. Kriegsminister Katz erklärte dazu gestern, dass die IDF in den besetzten Gebieten im Süden bleiben werde. Man habe dort ganze Dörfer zerstört. Die rund 200.000 Vertriebenen würden nie wieder zurückkehren. Der Minister für nationale Sicherheit, Ben Gvir, forderte zudem gestern, der ganze Libanon müsse brennen.
Am Nachmittag hatten Medien erneut von einer Waffenruhe zwischen Israel und der Hisbollah berichtet. Bestätigt wurden diese Meldungen nicht. Die israelischen Angriffe setzten schon wenige Minuten nach dem vermeintlichen Inkrafttreten wieder ein.
Die Angriffe stehen auch im Zusammenhang mit den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Beobachter:innen vermuten, dass Israel diese mit den Angriffen torpedieren will. Der Iran hatte zuletzt die Straße von Hormus wegen der Angriffe wieder geschlossen. Ob eine iranische Delegation zu den Verhandlungen in die Schweiz reist, ist ebenso unklar. | 2 503 |
| 9 | Hamburg: Senat streicht medizinische Hilfe für Unversicherte
Der Hamburger Senat stellt dieses Jahr keine weiteren finanziellen Mittel mehr für die medizinische Behandlung von Wohnungslosen und Geflüchteten ohne Versicherung zur Verfügung. Betroffenen haben seit bereits einem Monat keinen Zugang mehr zu medizinischer Versorgung.
Schon seit einigen Jahren werden Mittel für die sogenannte “Clearing Stelle” nur unzureichend vergeben. Immer wieder mussten Anträge auf Nachbewilligungen gestellt werden.
Nun wurde laut Medinetz ein Antrag auf weitere 500.000€ nicht bewilligt. Auf Anfrage verwies die zuständige Sozialbehörde auf angebliche „aktuelle haushaltswirtschaftliche Rahmenbedingungen”.
Die fehlende Versorgung könne laut Medinetz dazu führen, dass erkrankte Menschen notwendige Hilfe nicht erhalten, oder erst eine Notaufnahme aufsuchen, wenn sie bereits schwerstkrank sind. Dies könne potenziell tödliche Folgen haben.
Hamburg wird seit 2015 von einer Koalition aus SPD und Grünen regiert. | 2 495 |
| 10 | "Schwachkopf" und "Lügenfritz": Debatte über Strafen für Politikerbeleidigung
Nach der Debatte über den Paragrafen 188 StGB wollen auch die Justizminister den Straftatbestand der Politikerbeleidigung überprüfen. Dies teilten sie nach ihrer Frühjahrskonferenz mit.
Der Paragraf war in den letzten Jahren immer wieder kritisiert worden, da er die Beleidigung von Politiker:innen und Amtsträger:innen unter Umständen schärfer bestraft als die anderer Bürger. Bekannte Fälle waren u. a. eine Hausdurchsuchung bei einem Rentner, weil er den Grünenpolitiker Habeck als „Schwachkopf“ bezeichnete. Oder zuletzt ein Strafbefehl, weil Friedrich Merz als „Lügenfritz“ bezeichnet wurde. Auch Maßnahmen gegen Teilnehmende der Schulstreiks gegen Wehrpflicht wegen der Parole "Merz leck Eier" gehen mutmaßlich auf den Paragrafen zurück.
Ob und wie der Paragraf tatsächlich geändert wird, ist derzeit weiter unklar. Bundesjustizministerin Hubig will an dem Grundgedanken des Paragrafen gerade in Bezug auf Lokalpolitiker festhalten. | 2 377 |
| 11 | 🔴 +++EIL+++ 🔴
Eva Maria Michelmann wieder in Deutschland
Die seit Januar in Syrien festgehaltene Journalistin Eva Maria Michelmann ist nach über 150 Tagen Haft wieder in Deutschland. Das berichtet der WDR. Die Journalistin aus Köln sei am Freitag in Berlin gelandet.
Am Mittwoch noch hatte ihr Bruder dem WDR berichtet, dass er das erste Mal mit ihr telefonieren konnte und dass ihr körperlicher und seelischer Zustand sehr schlecht sei. In dem Telefonat habe sie von Folterungen, unter anderem mit Elektroschocks, berichtet.
Über ihren derzeitigen Zustand ist bislang nichts weiter bekannt. Die Familie von Michelmann hatte der Bundesregirung immer wieder Untätigkeit vorgeworfen. Ihr Bruder vermutet auch den öffentlichen Druck als Grund hinter der Freilassung.
Michelmann war im Januar bei dem Angriff der syrischen Regierungstruppen auf die Stadt Raqqa mit einem kurdischen Kollegen Ahmed Polad in Zentralsyrien verschleppt worden. Über sein Schicksal ist weiter nichts bekannt. | 2 767 |
| 12 | Todesfälle in ICE-Gefängnissen mehr als verdoppelt
Laut einer Reuters-Analyse haben sich die Todesfälle in ICE‑Gefängnissen seit dem Amtsantritt der Trump-Administration verdoppelt. Seit Januar 2025 sind mindestens 50 Todesfälle registriert worden. Bei derzeit ca. 57.000 Inhaftierten entspricht das mehr als einer Verdopplung der Sterblichkeitsrate in ICE-Abschiebehaftzentren.
Mögliche Ursachen seien dafür unter anderem eine schlechte medizinische und psychologische Versorgung sowie verspätete Alarmierung bei Notfällen. Häufig fehlen auch wichtige Details in den Akten der Todesfälle, welche eine Analyse der Umstände stark erschwert.
Nicht nur ist unter Trump die Gesamtanzahl von Gefangenen stark gestiegen, es wurden auch neue Anweisungen erteilt, die vorher mildernde Faktoren für die Festnahme durch ICE-Agenten außer Kraft setzen. Alter, gesundheitliche Einschränkungen oder die Rolle als Hauptversorger:in einer Familie werden bei Festnahmeentscheidungen nicht mehr in Betracht gezogen. | 2 354 |
| 13 | Ukrainischer Luftangriff auf Moskau
Gestern hat die Ukraine den schwersten Luftangriff seit über zwei Jahren auf Moskau geflogen. Nach russischen Angaben sollen insgesamt über 555 Drohnen in den russischen und über 200 in den Luftraum von Moskau gedrungen sein.
Bei den Angriffen wurde eine Raffinerie im Stadtteil Kapotkinor mehrmals getroffen, wodurch Brände ausgelöst wurden. Diese beliefert zum Großteil Moskau und die Flughäfen mit Dieselkraftstoff.
Laut einem Bericht der Internationalen Energieagentur (IEA) ist die Fördermenge von Rohöl in Russland dieses Jahr um 200.000 Barrel zurückgegangen. Auf dem kürzlichen Gipfel der G7-Staaten wurde sich erneut auf Sanktionen gegen den russischen Energiesektor geeinigt.
Währenddessen hat Russland nach eigenen Angaben die Doppelstadt Pokrowsk/Mirnograd im Donbass unter seine Kontrolle genommen und stößt derzeit weiter Richtung Norden vor. Zudem greift Russland immer wieder die ukrainische Hauptstadt Kiew mit Raketen an. | 2 354 |
| 14 | Senat bestätigt Verfassungsänderung nach blutiger Repression in der D.R. Kongo
Der kongolesische Senat hat die Gesetzesänderung bestätigt, die es Amtsinhaber Tshisekedi ermöglichen könnte, per Referendum eine dritte Amtszeit zu sichern.
Bei Protesten gegen die Abstimmung war letzten Freitag mindestens eine Person getötet worden. Anhänger des Präsidenten hatten einen Sitzstreik angegriffen, woraufhin die Polizei das Feuer mit scharfer Munition, Tränengas und Gummigeschossen eröffnete. Nach Angaben der Koalition 64, welche den Protest organisierte, wurden 552 Personen verletzt, davon 322 schwer. 27 Demonstranten sind verschwunden, während bei 29 die Festnahme bestätigt wurde. Außerdem kam es zu Angriffen auf die Einrichtungen von Parteien der Koalition mit enormen Sachbeschädigungen.
Internationale Menschenrechtsorganisationen und die UN verurteilten die gewaltsame Unterdrückung. Augenzeugen zeigten sich wegen der enormen Gewalt entsetzt, mit der der friedliche Protest angegriffen wurde. | 2 455 |
| 15 | Spahn nahm an Thiels Geheimtreffen teil
Der ehemalige Gesundheitsminister und aktuelle Unionsfraktionschef Jens Spahn hat mehrfach an den Treffen des „Dialog-Netzwerks“ des US-Milliardärs und Demokratiegegners Peter Thiel teilgenommen. Dies bestätigte sein Büro auf Medienanfragen. Zuvor hatte die Schweizer Hack-Aktivistin Maria Arson Crimew eine Liste von 113 Personen veröffentlicht, die Teil des Netzwerks sein sollen.
Insgesamt soll Spahn seit 2018 fünf Mal a den Treffen teilgenommen haben. Nach Angaben seines Sprechers soll er dabei Thiel selbst "nie begegnet" sein.
Spahn war bereits zuvor immer wieder mit Kontakten in die Sphäre der rechten Tech-Elite in den USA aufgefallen. So etwa zum Investor Christian Angermayer, der ebenfalls enge Kontakte zu Peter Thiel, der Familie von Trump, aber auch die BMW-Eignerfamilie Quandt unterhält.
Ob weitere deutsche Politiker an den Treffen beteiligt sind, ist bislang unbekannt, aber auch die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas wird auf der Liste von Crimew erwähnt. | 2 619 |
| 16 | Heute vor 52 Jahren: Todestag von Günter Routhier
Heute vor 52 Jahren starb der 45-jährige Frührentner und Arbeiter Günter Routhier an den Folgen eines Polizeieinsatzes nach einem Arbeitsgerichtprozess in Duisburg.
Am 5. Juni 1974 bestätigte das Arbeitsgericht Duisburg die Entlassung eines Mannesmann-Arbeiters, der zum Streik für 22 entlassene Kollegen aufgerufen hatte und daraufhin ebenso fristlos entlassen wurde. Im Saal anwesende Kollegen signalisierten nach der Urteilsverkündung ihren Unmut, woraufhin anwesende Polizisten die Unterstützer:innen brutal festnahmen. Zwei Beamte führten Routhier ab, stießen ihn eine Treppe hinab und verbrachten ihn bewusstlos in einen Transporter. Übereinstimmenden Berichten zufolge wiesen mehrere Anwesende die Polizisten auf seine Blutgerinnungsstörung hin, was jedoch ignoriert wurde. 13 Tage später starb Günter Routhier im Krankenhaus.
Bis in die 80er-Jahre führte die Justiz über 1.000 Strafverfahren gegen Personen, die den Tod von Routhier als Mord bezeichneten. | 2 715 |
| 17 | Zahl der Sozialwohnungen erneut gesunken
In Deutschland ist die Zahl der Sozialwohnungen erneut gesunken. Im Jahr 2025 sind nach Zahlen der Bundesregierung 27.283 Sozialwohnungen gebaut worden, während zeitgleich 57.621 Wohnungen aus der Sozialbindung herausfielen. Insgesamt gab es 2025 also knapp 20.000 Sozialwohnungen weniger als im Vorjahr.
Insgesamt gibt es damit in Deutschland noch knapp 1,05 Millionen Sozialwohnungen, vor 20 Jahren waren es noch mehr als 2 Millionen.
Sozialwohnungen sollen gerade für Haushalte mit kleinen oder mittleren Einkommen bezahlbaren Wohnraum bereitstellen. In der Regel, sind die niedrigeren Mieten aber auf 30 Jahre befristet.
Trotz der rückgehenden Zahl an Sozialwohnungen will die Bundesregierung an massiven Kürzungen des Wohngeldes festhalten. Derzeit sollen etwa eine Milliarde Euro gekürzt werden. Kritiker:innen warnen, dass dies vor allem Rentner:innen und Alleinerziehende treffen würde. | 2 668 |
| 18 | Bundeswehr und Schulen unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
In Berlin und Brandenburg soll zukünftig eine engere Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und Schulen ermöglicht werden. Die beiden Länder beschlossen eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.
Damit gibt es nun zwölf Bundesländer, die ein solches Abkommen unterzeichnet haben. Konkret geht es dabei mitunter um den vermehrten Besuch von Jungoffizieren an Schulen, die nach der Vereinbarung „Partner der Schulen im Rahmen der Bildung“ werden.
Zudem soll die Bundeswehr die Möglichkeit bekommen, das „Bildungsangebot“ der Jungoffiziere im Newsletter der Senatsverwaltung unterzubringen und dieses regelmäßig in einem „Forum auf Leitungsebene“ zu präsentieren. Ein Bericht der Aktivitäten soll einmal im Jahr dem Senat vorgelegt werden.
In der Vereinbarung heißt es weiter, die Bundeswehr würde keine „Nachwuchswerbung“ betreiben. Das zweifeln Gewerkschaften und Friedensinitiativen aufgrund des erklärten Ziels der Bundeswehr der Personalaufstockung an. | 2 880 |
| 19 | Leak enthüllt Peter Thiels geheime Elitentreffen
Das Magazin WIRED hat interne Informationen aus Peter Thiels „Dialog“-Netzwerk veröffentlicht. Auf Einladung bringt „Dialog“ jährlich zahlreiche Mitglieder der globalen Elite zusammen, um gemeinsame Interessen zu besprechen.
Die Teilnahmegebühr betrug 2022 16.000 US-Dollar. WIRED bekam zudem Einblick in die Teilnehmerliste für das diesjährige Treffen in Dublin. Zu den 222 erwarteten Teilnehmern zählen der Oberbefehlshaber der NATO Europa, aktive Beamte der Trump-Regierung, zwei US-Senatoren, sechs PayPal-Mitarbeiter, ein ehemaliger Geheimdienstchef für den Nahen Osten sowie die Gründer und CEOs vieler der größten Überwachungs-, Datenvermittlungs- und Werbedatenunternehmen der USA.
Auf der Tagesordnung für das Treffen Mitte August stehen Themen wie „Eine Sekte aufbauen“, „Atomkraft wieder einführen“, „Den Dritten Weltkrieg meistern“ und „Wie läuft dein Sexleben?“. Von Thiel ist auch bekannt, dass er eine enge Freundschaft mit Jeffrey Epstein unterhielt. | 2 821 |
| 20 | Mexiko: Indigene Proteste stoppen Bau von deutscher Chemiefabrik
Infolge von Protesten indigener Gemeinden musste der Bau einer Chemiefabrik des deutsch-schweizerischen Unternehmens Proman AG im mexikanischen Sinaloa gestoppt werden. Nach Angaben der Gemeinde sollen die Blockaden der Zufahrtswege sowie der Protest vor der deutschen Botschaft so lange anhalten, bis das Umweltministerium alle Genehmigungen und Schäden prüft.
Das Projekt wird von der deutschen KfW-Bank finanziert und soll mitten im Naturschutzgebiet auf 27 Hektar fertiggestellt werden. Bei einer Produktion von 2.200 Tonnen Ammoniakgas pro Tag reicht ein kleiner Unfall, um das Ökosystem zu zerstören und 400.000 Menschen lebensbedrohlich zu gefährden.
Während die Bewohner:innen, von denen viele vom Fischfang leben, in ihrer Lebensgrundlage gefährdet sind, wirbt die Regierung mit Arbeitsplätze, finanzierten Arztbesuchen und wirtschaftlicher Unabhängigkeit. Die Düngemittel sollen aber vor allem in die USA exportiert werden. | 2 991 |
اکنون در دسترس! پژوهش تلگرام ۲۰۲۵ — مهمترین بینشهای سال 
