fa
Feedback
Deutsche Dichter und Denker

Deutsche Dichter und Denker

رفتن به کانال در Telegram

Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheDuD

نمایش بیشتر

📈 تحلیل کانال تلگرام Deutsche Dichter und Denker

کانال Deutsche Dichter und Denker (@deutschedd) در بخش زبانی آلمانی بازیگری فعال است. در حال حاضر جامعه شامل 13 832 مشترک است و جایگاه 6 196 را در دسته دین و مذهبی و رتبه 782 را در منطقه ألمانيا دارد.

📊 شاخص‌های مخاطب و پویایی

از زمان ایجاد در невідомо، پروژه رشد سریعی داشته و 13 832 مشترک جذب کرده است.

بر اساس آخرین داده‌ها در تاریخ 23 سپتامبر, 2026، کانال فعالیت پایداری دارد. در ۳۰ روز گذشته تغییر اعضا برابر -40 و در ۲۴ ساعت گذشته برابر 2 بوده و همچنان دسترسی گسترده‌ای حفظ شده است.

  • وضعیت تأیید: تأیید نشده
  • نرخ تعامل (ER): میانگین تعامل مخاطب 29.65% است و در ۲۴ ساعت نخست پس از انتشار، محتوا معمولاً 12.22% واکنش نسبت به کل مشترکان کسب می‌کند.
  • دسترسی پست‌ها: هر پست به طور میانگین 4 102 بازدید دریافت می‌کند. در اولین روز معمولاً 1 691 بازدید جمع‌آوری می‌شود.
  • واکنش‌ها و تعامل: مخاطبان به‌طور فعال حمایت می‌کنند؛ میانگین واکنش به هر پست 83 است.
  • علایق موضوعی: محتوا بر موضوعات کلیدی مانند herz, volk, erde, nacht, gedanke تمرکز دارد.

📝 توضیح و سیاست محتوایی

نویسنده این فضا را محل بیان دیدگاه‌های شخصی توصیف می‌کند:
Der Denker sagt das Sein, der Dichter das Heilige! Bilder, Gedichte und Sprüche in diesem Kanal verstehen sich als Nachahmung ohne Beurteilung. Sie sind mit nötigem Ernst oder Spott zu genießen! Passende (!!!) Gedichte unter: https://t.me/DeutscheD...

به لطف به‌روزرسانی‌های پرتکرار (آخرین داده در تاریخ 24 سپتامبر, 2026)، کانال همواره به‌روز و دارای دسترسی بالاست. تحلیل‌ها نشان می‌دهد مخاطبان به‌طور فعال با محتوا تعامل دارند و آن را به نقطه اثرگذاری مهم در دسته دین و مذهبی تبدیل کرده‌اند.

13 832
مشترکین
+224 ساعت
-107 روز
-4030 روز
آرشیو پست ها
Seine Berge über alles rühmt der Schwabe allenthalb drum ertöne lauten Schalles dieses Lied auch unsrer Alb Preis den schönen
Seine Berge über alles rühmt der Schwabe allenthalb drum ertöne lauten Schalles dieses Lied auch unsrer Alb Preis den schönen stolzen Bergen ihre Gipfel burggekrönt kühne Felsen , licht und helle und von Sonnengold verschönt Preis dem Wald, so maienträchtig unsrer Berge Schmuckgewand tönet doch sein Rauschen mächtig oft wie Mahnruf in das Land Wahrt die Freiheit, haltet Frieden kräftig durch der Eintracht Band Felsenfest wie eure Berge steht zum deutschen Vaterland Wasser springen aus den Klüften stürzen über Felsen kühn fließen durch die saftgen Triften stiller Täler sanft dahin Höhlen in der Berge Tiefen welche zauberische Welt die gar viel des Wunderbaren aller Zeit verborgen hält Und auf all den luftgen Höhen unserm liebsten Aufenthalt spüren wir ein heilig Wehen freien Geistes Allgewalt unter blauem Himmelsbogen tönet stets in vollrem Klang wie von Gottes Hauch getragen Deutsches Wort und deutscher Sang Darum loben wir und feiern unsere Berge allzumal ob sie Wolken auch umschleiern ob sie glühn im Sonnenstrahl immer wo wir sie nur schauen hebt ihr Anblick unsre Brust sie sind unsrer Heimat Zierde unser Stolz und unsere Lust -Ludwig Egler, geboren am 24.08.1828 in Hechingen – verstorben am 02.08.1898 ebenda- @DeutscheDD

Sehet euch um! Sind wir nicht wieder verraten? Wieder durch Diplomaten? Feinde ringsum! Sehet euch um! Ringsum feige Philiste
Sehet euch um! Sind wir nicht wieder verraten? Wieder durch Diplomaten? Feinde ringsum! Sehet euch um! Ringsum feige Philister Reaktionäre Minister Feinde ringsum! Sehet euch um! Ringsuim Konstabler, Soldaten Ringsum Kosaken,Kroaten Feinde ringsum! Sehet euch um! Schergen und Freiheitswürger wider die friedlichen Bürger Feinde ringsum! Brüder, Glückauf! Lieber für Freiheit sterben als in der Knechtschaft verderben! Feinde ringsum! -August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, geboren am 02.04.1798 in Fallersleben – verstorben am 19.01.1874 in Corvey- @DeutscheDD

Richte dich auf Germania, Richte dich auf Nicht mehr beweinen sollst du der deinen Zwietracht und Neid Jammer und Leid Hörst
Richte dich auf Germania, Richte dich auf Nicht mehr beweinen sollst du der deinen Zwietracht und Neid Jammer und Leid Hörst du das Jauchzen im Süden und Norden trauliches Grüßen von Herz zu Herz Richte dich auf aus Kummer und Schmerz einig sind all deine Kinder geworden Richte dich auf Richte dich auf Germania Siehe der Morgen der Freiheit ist nah Richte dich auf Germania, Richte dich auf Nicht mehr mit Klagen sollst du ertragen bübischen Spott Knechtschaft und Not Richte dich auf in gebietender Schöne weithin strecke dein flammendes Schwert um dich geschart, der Freiheit wert mächtig gerüstet sind all deine Söhne Richte dich auf Richte dich auf Germania Siehe der Morgen der Freiheit ist nah Richte dich auf Germania, Richte dich auf Finstre Gewalten wollen dich halten scheuche sie fort sprich nur ein Wort Stolz kannst du, nicht mehr in Flören, entfalten weithin strahlend das heil’ge Panier siehe Alldeutschland steht zu dir einig und frei und nicht mehr zu spalten Richte dich auf Richte dich auf Germania Siehe der Morgen der Freiheit ist nah -Verfasser unbekannt- @DeutscheDD

Noch sind uns Herz und Hände nicht kraftlos und müd geworden Frisch ruft zu Taten und zu Pflicht der junge deutsche Orden Was
Noch sind uns Herz und Hände nicht kraftlos und müd geworden Frisch ruft zu Taten und zu Pflicht der junge deutsche Orden Was Not und Bruderhaß zerbrach wir bauen es aufs neue wir glauben an den künft´gen Tag und an die deutsche Treue Wir wollen furchtlos Hand in Hand die deutsche Zukunft zimmern Neu soll das alte Vaterland erstehen aus den Trümmern Dann soll´n ihr altes Eisenlied die deutschen Schwerter singen und welsche Speere stumpf und müd an unserm Schild zerspringen Drum frisch, ihr Brüder, schließt die Reih´n in allen deutschen Gauen Der alte Gott wird mit uns sein ihm wollen wir vertrauen -Rudolf Roddewig- @DeutscheDD

Am Kreuzweg wähl mit klarem Blick Den rechten Weg zum wahrem Glück! @DeutscheDD
Am Kreuzweg wähl mit klarem Blick Den rechten Weg zum wahrem Glück! @DeutscheDD

Welch eine Sprach' ist schön, welch eine Sprach' ist reich? Verschieden an Getön, im Sinn sind alle gleich. Nicht dies' und j
Welch eine Sprach' ist schön, welch eine Sprach' ist reich? Verschieden an Getön, im Sinn sind alle gleich. Nicht dies' und jene Sprach' entzückt, erfreuet mich; Was mich erfreut, entzückt, das ist die Sprach' an sich: Daß eine Sprach' es gibt, die, was du fühlst und denkest, Dir deutlich macht, je mehr du dich in sie versenkest; Daß eine Sprach' es gibt, Kraft deren du verkündest Der Welt geheimen Sinn, so weit du sie ergründest: Drum ist die schönste Sprach' und beste, die du nennst, Die Muttersprache, weil du sie am besten kennst! -Friedrich Rückert, geboren am 16.05.1788 in Schweinfurt – verstorben am 31.01.1866 in Neuses- @DeutscheDD

Guter Rat Heut, da die Ohnmacht sich brüstet und Meinungen jeder zu Markt trägt, Die er vom Baume gerupft, eh die Vernunft si
Guter Rat Heut, da die Ohnmacht sich brüstet und Meinungen jeder zu Markt trägt, Die er vom Baume gerupft, eh die Vernunft sie gereift, Sei dir ein Weggenoß im tollen Gedränge der Zweifel; Aber im Frieden für dich pflanze der Zukunft die Tat! -Otto Ernst Schmidt, geboren am 07.10.1862 in Ottensen – verstorben am 05.03.1862 in Groß Flottbek- @DeutscheDD

Siebenbürgen, Land des Segens Land der Fülle und der Kraft mit dem Gürtel der Karpathen um das grüne Kleid der Saaten Land vo
Siebenbürgen, Land des Segens Land der Fülle und der Kraft mit dem Gürtel der Karpathen um das grüne Kleid der Saaten Land voll Gold und Rebensaft Siebenbürgen, Meeresboden einer längst verflossnen Flut Nun ein Meer von Ährenwogen dessen Ufer waldumzogen an der Brust des Himmels ruht Siebenbürgen, Land der Trümmer einer Vorzeit stark und groß Deren tausendjähr´ge Spuren ruhen noch in deiner Fluren ungeschwächtem Ackerschoß Siebenbürgen, grüne Wiege einer bunten Völkerschar Mit dem Klima aller Zonen mit dem Kranze von Nationen um des Vaterlands Altar Siebenbürgen, grüner Tempel mit der Berge hohem Chor Wo der Andacht Huldigungen steigen in so vielen Zungen zu dem einen Gott empor Siebenbürgen, Land der Duldung jedes Glaubens sichrer Hort Mögst du bis zu fernen Tagen als ein Hort der Freiheit ragen und als Wehr dem treuen Wort Siebenbürgen, süße Heimat unser teures Vaterland sei gegrüßt in deiner Schöne und um alle deine Söhne schlinge sich der Eintracht Band! 💐 -Maximilian Leopold Moltke, geboren am 18.09.1819 in Küstrin – verstorben am 19.01.1894 in Leipzig- (1846) @DeutscheDD

Ich bin ein deutscher Jüngling Mein Haar ist kraus, breit meine Brust Mein Vater war ein edler Mann ich bin es auch Wenn mein
Ich bin ein deutscher Jüngling Mein Haar ist kraus, breit meine Brust Mein Vater war ein edler Mann ich bin es auch Wenn mein Aug Unrecht siehet sträubt sich mein krauses Haar empor Und meine Hand schwellt auf und zuckt und greift ans Schwert´ Ich bin ein deutscher Jüngling beim süßen Namen „Vaterland“ Schlägt mir das Herz und mein Gesicht wird feuerrot ich weiß ein deutsches Mädchen Ihr Aug ist blau, und sanft ihr Blick und gut ihr Herz und blau, o Hertha, blau ihr Aug Wer nicht stammt von Thuiskon Der blicke nach dem Mädchen nicht Er blicke nicht Wenn er nicht von Thuiskon stammt Denn ihres blauen Auges soll sich ein edler Jüngling freun Sie soll geliebt, soll eines edlen Jünglings sein Ich bin ein deutscher Jüngling und schaue kalt und kühn umher ob einer sei der nach dem Mädchen blicken will -Matthias Claudius, geboren am 15.08.1740 in Reinfeld (Holstein) – verstorben am 21.01.1815 in Hamburg- @DeutscheDD

Der Unentschlossene Ein Mensch ist ernstlich zu beklagen, Der nie die Kraft hat, nein zu sagen. Obwohl er’s weiß, bei sich ga
Der Unentschlossene Ein Mensch ist ernstlich zu beklagen, Der nie die Kraft hat, nein zu sagen. Obwohl er’s weiß, bei sich ganz still: Er will nicht, was man von ihm will! Nur, dass er Aufschub noch erreicht, Sagt er, er wolle sehn, vielleicht ... Gemahnt, nach zweifelsbitteren Wochen, Dass er’s doch halb und halb versprochen. Verspricht er’s, statt es abzuschütteln, Aus lauter Feigheit zu zwei Dritteln, Um endlich, ausweglos gestellt, Als ein zur Unzeit tapferer Held In Wut und Grobheit sich zu steigern Und das Versprochne zu verweigern. Der Mensch gilt bald bei jedermann Als hinterlistiger Grobian – Und ist im Grund doch nur zu weich, Um nein zu sagen – aber gleich! -Eugen Roth, geboren am 24.01.1895 in München – verstorben am 28.04.1976 ebenda- @DeutscheDD

Heldenheimat, die wir schauen von der Alpen steilem Rand, blaue Berge, grüne Auen und der Ströme helles Band, bis an jenes we
Heldenheimat, die wir schauen von der Alpen steilem Rand, blaue Berge, grüne Auen und der Ströme helles Band, bis an jenes weit entleg´ne Dünenfeld am Nordseestrand! Treue Frauen, starke Recken trug von je dein tiefer Grund. Tausend blanke Schilde decken deiner Bruderstämme Bund. Zitternd sank sie, die verweg’ne ländergier’ge Feindeshand! Hohes Erbteil edler Ahnen: reine Sitte, strenges Recht, leite auf des Friedens Bahnen unbeirrt ein frei Geschlecht. Ob dir Glück, ob Leid begegne jedem Schicksal hältst du stand! -Ambrosius Mayer- @DeutscheDD

Freiheitskämpfer Es sei mein Herz und Blut geweiht dich Vaterland zu retten. Wohlan, es gilt, du seist befreit wir sprengen d
Freiheitskämpfer Es sei mein Herz und Blut geweiht dich Vaterland zu retten. Wohlan, es gilt, du seist befreit wir sprengen deine Ketten! Nicht fürder soll die arge Tat des Fremdlings Übermut, Verrat in deinen Schoss sich betten! Wer hält, wem frei das Herz noch schlägt nicht fest an deinem Bilde? Wie kraftvoll die Natur sich regt durch deine Waldgefilde, so blüht der Fleiss, dem Neid zur Qual in deinen Städten sonder Zahl, und jeder Kunst Gebilde. Der deutsche Stamm ist alt und stark voll Hochgefühl und Glauben. Die Treue ist der Ehre Mark´ wankt nicht, wenn Stürme schnauben. Es schafft ein ernster, tiefer Sinn dem Herzen solchen Hochgewinn, den uns kein Feind mag rauben. So spotte jeder der Gefahr die Freiheit ruft uns allen. So wills das Recht und es bleibt wahr wie auch die Lose fallen. Ja, sinken wir der Übermacht so woll’n wir doch zur ew’gen Nacht glorreich hinüberwallen! -Karl Wilhelm Friedrich von Schlegel, geboren am 10.03.1773 in Hannover – verstorben am 12.01.1829 in Dresden- (1809) @DeutscheDD

Wir müssen durch! Sorgen wir nur dafür, daß wir mit jedem Tage reifer und besser werden! Wir sind kein Spiel des blinden Zufa
Wir müssen durch! Sorgen wir nur dafür, daß wir mit jedem Tage reifer und besser werden! Wir sind kein Spiel des blinden Zufalls, sondern wir stehen in Gottes Hand, und die Vorsehung leitet uns! -Luise Auguste Wilhelmine Amalie zu Mecklenburg – Strelitz, geboren am 10.03.1776 in Hannover – verstorben an 19.07.1810 auf Schloss Hohenzieritz- @DeutscheDD

Wir sind nicht Puristen von der törichten Art, die alle Fremdwörter unserer Sprache vertreiben möchten, um ungewohnte, wenige
Wir sind nicht Puristen von der törichten Art, die alle Fremdwörter unserer Sprache vertreiben möchten, um ungewohnte, weniger verständliche deutsche, von eigener schlechter Mache, an ihre Stelle zu setzen; wo aber gute deutsche Ausdrücke vorhanden sind, diesen die Fremdwörter vorzuziehen, finden wir geschmacklos und verwerflich! -Ernst Kuno Berthold Fischer, geboren am 23.07.1824 in Sandewalde (Schlesien) – verstorben a, 05.07.1907 in Heidelberg- @DeutscheDD

Abendlied Gute Nacht! Allen Müden sei's gebracht! Neigt der Tag sich still zu Ende, ruhen alle fleiß'gen Hände, bis der Morge
Abendlied Gute Nacht! Allen Müden sei's gebracht! Neigt der Tag sich still zu Ende, ruhen alle fleiß'gen Hände, bis der Morgen neu erwacht: Gute Nacht! : Geht zur Ruh! Schließt die müden Augen zu Stiller wird es auf den Straßen, und den Wächter hört man blasen, und die Nacht ruft allen zu: Geht zur Ruh ! Schlummert süß! Träumt euch euer Paradies! Wem die Liebe raubt den Frieden, sei ein sanfter Traum beschieden, als ob Liebchen ihn begrüß': Schlummert süß! Gute Nacht! Schlummert, bis der Tag erwacht! Schlummert, bis der neue Morgen kommt mit seinen neuen Sorgen, ohne Furcht, der Vater wacht; Gute Nacht! -Theodor Körner, geboren am 23.09.1791 in Dresden – gefallen am 26.08.1813 im Forst Rosenow bei Lützow- (Nach einer Volksweise) @DeutscheDD

Herz, aufglühe dein Blut Brüder, nun laßt uns schwören daß wir dem Vaterland gehören in dessen sicheren Händen unser Geschick
Herz, aufglühe dein Blut Brüder, nun laßt uns schwören daß wir dem Vaterland gehören in dessen sicheren Händen unser Geschick, das Schicksal der Deutschen ruht Was unser Spruch auch schwört Wir schwören dem eigenen Leben Daß wir nur wiedergeben Was unsern Vätern, den Helden Die es erstritten, was allen Deutschen gehört Deutschland, dem wir geweiht Die Arbeit unserer Hände An deines Schicksals Wende Stehn wir erhobener Seele Und weihen uns dir voll Dankbarkeit Treue, glüh unverzehrt Treue, die mit uns geboren Treue, von der nichts verloren Wenn auch unsere ewige Seele Zur ewigen Heimat kehrt 💐 -Heinrich Lersch, geboren am 12.09.1889 in Mönchen-Gladbach – verstorben am 18.06.1936 in Remagen- @DeutscheDD

Es ruht versenkt an stillem Ort Tief unter Urwalds Eichen Ein teurer, bergentrückter Hort Ein Wunschhort ohnegleichen Da lieg
Es ruht versenkt an stillem Ort Tief unter Urwalds Eichen Ein teurer, bergentrückter Hort Ein Wunschhort ohnegleichen Da liegt Herrn Wotans Runenspeer Dabei Frau Friggas Spule Dort blinkt der Becher, goldesschwer Des Königs Ring von Thule Der Amalungen weißer Schild Das Schwert Herrn Karls, das scharfe Leis tönet, wie verträumt, so mild Des Vogelweiders Harfe Der Schöppenspruch auf Pergament Der Schapel holder Maide Manch Lied, des Sänger niemand kennt Und steinbespängt Geschmeide Des Rotbart flatternd Kreuzpanier Des Rathausdaches Giebel Der Hansa stolze Flaggenzier Und Doktor Luthers Bibel Darüberhin ein Hauch, ein Duft Kernfirnen Rheinweins brütet O dringet kühn in diese Gruft Die quellend Leben hütet Allauf, Genossen, unverwandt Laßt nach dem Schatz uns schürfen Nur reines Herz und reine Hand Wird ihn erheben dürfen Er ist nicht tot: er wächst, er blüht Er steigt uns selbst entgegen Er will in Geist und in Gemüt Uns seinen Segen legen Den Segen deutscher Herrlichkeit Die Heldenschaft der Ahnen Laßt uns ihn heben allezeit Den Volkshort der Germanen -Ludwig Sophus Felix Dahn, geboren am 09.02.1834 in Hamburg – verstorben am 03.01.1912 in Breslau- @DeutscheDD

Es liegt in sonn´gen reichen Landen in ferner Sagen stillem Glanz die Stadt um die sich innig wanden der Schönheit und des Ru
Es liegt in sonn´gen reichen Landen in ferner Sagen stillem Glanz die Stadt um die sich innig wanden der Schönheit und des Ruhmes Glanz Es streben ihre alten Dome zum Himmel an in hehrer Macht und spiegeln sich im hellen Strome in Herrlichkeit und Zauberpracht Ich kam als deutscher Bursch gezogen zu ihrer Burgen stolzem Bau frischfröhlich wie der Moldau Wogen im weiten grünen Böhmergau und drinnen perlte warmes Leben in deutscher Lust bei Becherklang das war ein gutes freies Streben Gott grüß dich froher Burschensang Wenn Kampfesruf begeisternd hallte da flammte heiß das deutsche Herz hoch schwarz-rot-gold uns mahnend wallte Alldeutschtum dein in Glück und Schmerz Die Hochwacht, die wir einst erkoren zu Prag, der deutschgeweihten Stadt wir geben nimmer sie verloren wenn auch die Brust oft kampfesmatt Ob slawisch du dich auch gekleidet und slawisch nun der Gasse Laut ob ängstlich man die Deutschheit meidet du bist aus deutschem Geist erbaut Dich haben Deutsche einst geschaffen mit deutschem Fleiß zur goldnen Stadt es war allzeit auch deutsch Gewaffen das trutzig dich geschirmet hat Streitkühnes Prag, so fest gebauet hast du dich mir ins Herz hinein wenn auch das Auge nicht mehr schauet wohl deiner Schönheit lichten Schein Dahin sind der Begeisterung Stunden die reich dem Wandrer du geschenkt doch ist dein Bild ihm nicht entschwunden wie weit er auch den Schritt gelenkt -Otto von Pfister– @DeutscheDD

Glück ist niemals ortsgebunden, Glück kennt keine Jahreszeit. Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut! 💐
Glück ist niemals ortsgebunden, Glück kennt keine Jahreszeit. Glück hat immer der gefunden, der sich seines Lebens freut! 💐 -Clemens Wenzeslaus Brentano, geboren am 09.09.1778 in Ehrenbreitstein (heute Koblenz) – verstorben am 28.07.1842 in Aschaffenburg- @DeutscheDD

Die schöne Buche Ganz verborgen im Wald kenn' ich ein Plätzchen, da stehet Eine Buche, man sieht schöner im Bilde sie nicht.
Die schöne Buche Ganz verborgen im Wald kenn' ich ein Plätzchen, da stehet Eine Buche, man sieht schöner im Bilde sie nicht. Rein und glatt, in gediegenem Wuchs erhebt sie sich einzeln, Keiner der Nachbarn rührt ihr an den seidenen Schmuck. Rings, so weit sein Gezweig der stattliche Baum ausbreitet, Grünet der Rasen, das Aug' still zu erquicken, umher; Gleich nach allen Seiten umzirkt er den Stamm in der Mitte; Kunstlos schuf die Natur selber dies liebliche Rund. Zartes Gebüsch umkränzet es erst; hochstämmige Bäume, Folgend in dichtem Gedräng', wehren dem himmlischen Blau. Neben der dunkleren Fülle des Eichbaums wieget die Birke Ihr jungfräuliches Haupt schüchtern im goldenen Licht. Nur wo, verdeckt vom Felsen, der Fußsteig jäh sich hinabschlingt, Lässet die Hellung mich ahnen das offene Feld. – Als ich unlängst einsam, von neuen Gestalten des Sommers Ab dem Pfade gelockt, dort im Gebüsch mich verlor, Führt' ein freundlicher Geist, des Hains auflauschende Gottheit, Hier mich zum erstenmal, plötzlich, den Staunenden, ein. Welch Entzücken! Es war um die hohe Stunde des Mittags, Lautlos alles, es schwieg selber der Vogel im Laub. Und ich zauderte noch, auf den zierlichen Teppich zu treten; Festlich empfing er den Fuß, leise beschritt ich ihn nur. Jetzo, gelehnt an den Stamm (er trägt sein breites Gewölbe Nicht zu hoch), ließ ich rundum die Augen ergehn, Wo den beschatteten Kreis die feurig strahlende Sonne, Fast gleich messend umher, säumte mit blendendem Rand. Aber ich stand und rührte mich nicht; dämonischer Stille, Unergründlicher Ruh' lauschte mein innerer Sinn. Eingeschlossen mit dir in diesem sonnigen Zauber- Gürtel, o Einsamkeit, fühlt ich und dachte nur dich! 💐 -Eduard Friedrich Mörike, geboren am 08.09.1804 in Ludwigsburg – verstorben am 04.06.1875 in Stuttgart- @DeutscheDD