Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Noch mal bezugnehmend auf mein GesprÀch heute Morgen mit Heidemarie.
Besuch aus der Astralwelt â Eine Erfahrung zwischen den Welten
Das Auswandern hat nicht nur mein Ă€uĂeres Leben verĂ€ndert, sondern auch meinen Blick auf die Dinge, die sich nicht immer mit Logik erklĂ€ren lassen. Fernab von alten Routinen und vertrauten Strukturen habe ich begonnen, bewusster wahrzunehmen, nicht nur die Welt um mich herum, sondern auch die Welt in mir.
Heute möchte ich eine Erfahrung teilen, die mich bis heute beschÀftigt.
Wenn die Nacht plötzlich lebendig wird
Mehrmals in meinem Leben bin ich vermeintlich wach geworden, weil ich deutlich gespĂŒrt habe, dass etwas oder jemand auf meinem RĂŒcken sitzt. In diesen Momenten war ich vollkommen bewegungsunfĂ€hig. Ich wollte mich bewegen, wollte schreien, doch nichts geschah. Kein Laut verlieĂ meinen Mund.
Das Erschreckende daran war nicht die Bewegungslosigkeit selbst, sondern die intensive Wahrnehmung einer PrĂ€senz. Es fĂŒhlte sich an, als wĂ€re tatsĂ€chlich jemand bei mir. Diese Erfahrung habe ich mittlerweile drei- bis viermal gemacht, und angenehm war sie nie.
Jedes Mal blieb ein GefĂŒhl zurĂŒck, das sich nur schwer in Worte fassen lĂ€sst â die Frage, was genau ich in diesen Momenten erlebt habe.
Die Reise auĂerhalb meines Körpers
Eine andere Erfahrung war von völlig anderer Natur.
Wieder wurde ich vermeintlich wach. Diesmal begann alles mit einem GefĂŒhl in meinem Magen. Es erinnerte mich an den Moment auf einer Achterbahn, wenn der Wagen den höchsten Punkt erreicht hat und der Absturz unmittelbar bevorsteht.
Der erste Augenblick war von Angst geprĂ€gt. FĂŒr einen kurzen Moment hatte ich das GefĂŒhl, als wĂŒrde etwas mit meinem Herzen geschehen. Fast so, als stĂŒnde ich an der Schwelle zwischen Leben und Tod.
Doch dann Ànderte sich alles.
Die Angst verschwand und machte einer tiefen Freude Platz. Eine Leichtigkeit breitete sich in mir aus, begleitet von hellem Licht und einem GefĂŒhl von Frieden. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, meinen Körper zu verlassen und ihn von auĂen wahrnehmen zu können.
Interessanterweise empfand ich dabei keine Panik. Stattdessen stellte sich mir eine ganz sachliche Frage:
Bin ich gerade gestorben oder lebe ich noch?
Es war keine Frage aus Angst, sondern aus ehrlicher Neugier.
Um Gewissheit zu bekommen, tastete ich meine Beine ab und stellte fest, dass mein physischer Körper weiterhin da war. Ich war wach und wohnte dieser Situation bewusst bei, wĂ€hrend ich mich selbst beobachtete. Das Erlebnis dauerte gefĂŒhlt zwischen fĂŒnfzehn und dreiĂig Sekunden.
Das Licht
Kurz bevor die Erfahrung endete, geschah etwas, das sich tief in mein GedÀchtnis eingebrannt hat.
Plötzlich erhellte ein Blitz das gesamte Zimmer.
FĂŒr einen Moment schienen die innere und die Ă€uĂere Wahrnehmung miteinander zu verschmelzen. Das Licht war da â kraftvoll, klar und unĂŒbersehbar.
Dann war alles vorbei.
Mehr Fragen als Antworten
Bis heute weiĂ ich nicht, wie ich diese Erlebnisse einordnen soll. Waren es auĂergewöhnliche BewusstseinszustĂ€nde? Begegnungen mit einer anderen Ebene? Oder etwas, das sich unserem VerstĂ€ndnis grundsĂ€tzlich entzieht?
Ich habe keine endgĂŒltige Antwort.
Doch vielleicht mĂŒssen nicht alle Erfahrungen erklĂ€rt werden. Manche dĂŒrfen einfach existieren â als Erinnerung daran, dass das Leben manchmal gröĂer und geheimnisvoller erscheint, als wir es im Alltag wahrnehmen.
Mich wĂŒrde interessieren: Habt ihr selbst schon einmal Ă€hnliche Erfahrungen gemacht?
Schreibt es gerne in die Kommentare.
Blogbeitrag
Geschrieben vor 8 Monaten auf der Fahrt von Deutschland nach Hause an die Algarve.
Als wĂŒrde die Welt stillstehen â Gedanken eines einfachen Morgens in der Ferne
Mit dem Wind, dem Zirpen der Zikaden und dem sanften Rauschen der Wellen aufzuwachen, ist jedes Mal aufs Neue ein Erlebnis. Kein Wecker, kein StraĂenlĂ€rm â nur Natur, Licht und der Duft eines neuen Tages. Wenn der Tag mit Wellenrauschen beginnt, fĂŒhlt es sich an, als wĂŒrde die Welt fĂŒr einen Moment stillstehen.
In solchen Augenblicken wird mir wieder bewusst, warum ich diesen Schritt gewagt habe. Warum ich gegangen bin. Es sind die kleinen Dinge meines bewusst gewĂ€hlten neuen Lebens, die mich hier so tief berĂŒhren. Dinge, die ich frĂŒher im Alltag kaum wahrgenommen habe, bekommen plötzlich wieder Bedeutung.
Ich frĂŒhstĂŒcke an einem kleinen Tisch am StraĂenrand â in einem einfachen CafĂ©, das wunderbar nach Kaffee, frischem Orangensaft und getoastetem Baguette mit Butter und Schinken duftet. Ich sitze da, beobachte das Leben um mich herum, und wĂ€hrend ich den Moment genieĂe, wird mir klar: Ich bin genau dort, wo ich gerade sein soll.
GestĂ€rkt fahre ich weiter Richtung CĂĄdiz. Die Sonne steht noch tief, ich durchquere weite KiefernwĂ€lder und beginne zu singen: *The Sound of Silence*. Plötzlich bin ich ganz bei mir. In mir breitet sich ein tiefer Friede aus. Ich beginne zu weinen â nicht vor Traurigkeit, sondern vor Dankbarkeit. Ich bin angekommen. Bei mir.
Ein Moment, der alles verÀnderte
Als ich 26 Jahre alt war, betrat eines Morgens ein Arzt mein Krankenzimmer und sagte den Satz, den man nie hören möchte:
âWir vermuten, dass Sie einen Hirntumor haben.â
In diesem Moment blieb alles stehen. Es war, als wĂŒrde mein Leben in zwei Teile geschnitten â das âDavorâ und das âDanachâ.
Am Ende stellte sich heraus, dass es kein Tumor, sondern eine EntzĂŒndung des RĂŒckenmarks sowie eine Zyste im Kopf war. Doch dieser eine Satz war genug, um mich wachzurĂŒtteln.
Seitdem frage ich mich, ob körperliche Symptome manchmal auch Hinweise darauf sein können, dass wir aus dem Gleichgewicht geraten sind. Dass wir uns zu weit von uns selbst entfernt haben oder einen Weg eingeschlagen haben, der nicht wirklich der unsere ist. FĂŒr mich war diese Erfahrung der Weckruf, den ich gebraucht habe.
ZurĂŒck zu uns â raus aus der Matrix
Viele Menschen haben sich meiner Meinung nach in einer virtuellen Welt verloren â in einer Art Matrix, die vorgibt, was wichtig ist. Doch auf meinen Reisen merke ich immer wieder, dass diese Welt oft wenig mit dem echten Leben zu tun hat.
Wahre Verbindung, echte Begegnungen und ein GefĂŒhl von Freiheit finde ich dort, wo ich wirklich prĂ€sent bin â mit mir selbst, mit der Natur und mit dem Leben.
Ein Schiff ist im Hafen sicher, aber dafĂŒr wurde es nicht gebaut.
Wir wurden nicht geschaffen, um unser Leben im sicheren Hafen zu verbringen. Wir wurden gemacht, um hinauszufahren, die Wellen zu spĂŒren und neue Horizonte zu entdecken. Auch wenn es Mut kostet.
Wir dĂŒrfen wieder fliegen
Es ist Zeit, dass wir uns wieder daran erinnern, wer wir wirklich sind: Wesen mit Bewusstsein, KreativitĂ€t und einem Potenzial, das oft weit ĂŒber das hinausgeht, was wir uns selbst zutrauen.
Es liegt in unserer Hand, die KĂ€figtĂŒr zu öffnen, unsere FlĂŒgel auszubreiten und wieder fliegen zu lernen.
Ich glaube, dass Auswandern nicht nur ein geografischer, sondern vor allem ein innerer Schritt ist. Ein Schritt zurĂŒck zu sich selbst. Und genau dieser Weg lohnt sich â jeden einzelnen Tag.
Vielleicht stehst du gerade selbst an einem Wendepunkt. Vielleicht spĂŒrst du, dass sich etwas verĂ€ndern darf, weiĂt aber noch nicht genau, wohin die Reise geht.
Dann kann ich dir nur eines sagen:
Vertrau deinem inneren Kompass â er kennt den Weg.
Was fĂŒr wundervolle und bereichernde GesprĂ€che.
Von Zeit zu Zeit treffe ich mich mit Heidemarie, einer Ă€lteren deutschen Dame, auf einen Kaffee in der Bakery. Doch unsere Begegnungen sind alles andere als alltĂ€gliche GesprĂ€che. Wir tauschen uns ĂŒber die Astralwelt, Portale, Spiegel, Frequenzen und viele weitere Themen aus, fĂŒr die im Alltag oft kaum Raum ist.
Diese GesprĂ€che empfinde ich als ein besonderes Geschenk. Ich schĂ€tze es sehr, mich auf dieser Ebene austauschen zu können, neue Gedanken zu entdecken und gemeinsam Perspektiven zu erkunden, die weit ĂŒber das Gewohnte hinausgehen. Jedes Treffen hinterlĂ€sst bei mir das GefĂŒhl von Inspiration, Verbundenheit und innerer Bereicherung.
https://youtu.be/B2p6132ix_A?is=RcgrGzAkDCWGRaNx
Tu doch einfach mal nichts đ
âïžđđŽ
Sir Toby und ich unterhalten uns tatsĂ€chlich auch wĂ€hrend der Fahrt đ
Hier kommt dein Ohrwurm des Tages đâïžđ¶
Und ganz ehrlich: So ein Moskitonetz hat irgendwie einen ĂŒberraschend romantischen Touch đâš
Ein Eintrag aus meinem Reisetagebuch, geschrieben unterwegs auf der Fahrt von Deutschland an die Algarve.
Freiheit riecht nicht immer gut â aber fĂŒhlt sich richtig an
Von Marbella nach Vale da Telha: Zwischen Chaos, Vorfreude und Freiheit
Es ist 6:43 Uhr, ich liege verschwitzt in meinem Van mitten in Marbella und kann nicht mehr schlafen. Mein Kopf juckt, meine Haare kleben, ich habe definitiv schon mal besser gerochen â aber ich fĂŒhle mich lebendig. Sehr lebendig. Und plötzlich wird mir klar: In vier Tagen ziehe ich in meine neue Wohnung am Meer, in Vale da Telha.
Wie krass ist das bitte?
GefĂŒhlt habe ich doch gerade erst geschrieben, dass es ânur noch ein paar Wochenâ bis zu meiner Auswanderung sind. Dann kamen die Wochen des Auflösens, des Packens, des Abschiednehmens. StĂŒck fĂŒr StĂŒck habe ich meine Wohnung in Landau leergerĂ€umt â und jetzt? Jetzt lebe ich in meinem Van, reise ohne Dusche, ohne Toilette, mit Strom aus dem ZigarettenanzĂŒnder und einem Haufen Chaos auf vier RĂ€dern. Aber es fĂŒhlt sich richtig an.
Heute fahre ich die "sĂŒdliche Spitze" entlang bis nach Tarifa. Von dort sind es noch etwa 550 Kilometer bis nach Vale da Telha. Morgen geht es weiter nach CĂĄdiz und wenn alles gut lĂ€uft, erreiche ich am Montag die sĂŒdliche Algarve. Von dort aus ist es dann nicht mehr weit bis zur SĂŒdwestkĂŒste â meinem neuen Zuhause.
Ich merke, wie dieser Weg â auch wenn er nicht der bequemste ist â mich verĂ€ndert. Es ist ein bisschen wie ein moderner Jakobsweg. Keine Pilgerherberge, kein Stock, aber tĂ€gliche Herausforderungen. Und vor allem: viel Raum fĂŒr mich. Ich bin mit mir selbst unterwegs. Manchmal ist das laut im Kopf, manchmal still. Und oft einfach nur intensiv.
NatĂŒrlich freue ich mich auf die Wohnung, auf eine Dusche, auf ein Bett, auf ein bisschen Ordnung. Aber gleichzeitig weiĂ ich jetzt schon, dass ich auch das Reisen mit Sir Toby â meinem Van â vermissen werde. Dieses GefĂŒhl von Freiheit, von UnabhĂ€ngigkeit, von SpontanitĂ€t.
Gerade bin ich irgendwo zwischen Marbella und meiner Zukunft. Und auch wenn ich heute frĂŒh verschwitzt und unausgeschlafen aufgewacht bin â ich wache gerade auch in einem neuen Lebensabschnitt auf. Und das fĂŒhlt sich ziemlich gut an.
Ab Oktober sind wieder Auszeit Wochen bei mir an der Algarve in Vale da Telha möglich
7 Ăbernachtungen im eigenen Doppelzimmer, bei Mitnutzung der Wohnung
7 FrĂŒhstĂŒck
1 Abendessen
2 Klangschalen Massagen
1 Klangreise oder Yin Yoga mit Kristallschalenmeditation
1 Sunset coastal walk mit Gong
FĂŒr 1 oder 2 Personen möglich.
FĂŒr beide Seiten gibt es vorab einen Video call bei Erstbuchung.
Preis:
690âŹ
AuĂerdem steht die Wohnung im MĂ€rz 2027 komplett zur Untermiete fĂŒr 1-2 Personen zur VerfĂŒgung (also Selbstversorger und kein Retreat Programm)
Preis
90âŹ/Nacht
+3
Ăbrigens war Sir Toby bis letzten Sommer meine mobile Herrenboutique âAndys Stilmobilâ, mit der ich auf Festivals, MĂ€rkten und direkt bei meinen Kundinnen und Kunden zu Hause unterwegs war. Wenn ich heute darauf zurĂŒckblicke, muss ich manchmal selbst schmunzeln â mein Leben hat in den letzten Jahren wirklich einige ĂŒberraschende Wendungen genommen, und offenbar bin ich ziemlich gut darin, mich immer wieder neu zu erfinden. đâïžđđŽâ„ïž
+1
Sir Toby kann auch ordentlich und ein richtiges WohlfĂŒhlnest sein. Ich bin immer wieder erstaunt wie gut ich darin schlafe. Es hat auf alle FĂ€lle seine ganz eigene Energie,
