Zeit-fuer-einen-Mutausbruch
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Ich bin auf dem Jakobsweg 840 Km von Irun nach Santiago gelaufen, an die Algarve ausgewandert und biete Klangschalen Massagen und Retreats bei mir an
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Hier kommt dein Ohrwurm des Tages 😁☀️🎶
Und ganz ehrlich: So ein Moskitonetz hat irgendwie einen überraschend romantischen Touch 😍✨
Ein Eintrag aus meinem Reisetagebuch, geschrieben unterwegs auf der Fahrt von Deutschland an die Algarve.
Freiheit riecht nicht immer gut – aber fühlt sich richtig an
Von Marbella nach Vale da Telha: Zwischen Chaos, Vorfreude und Freiheit
Es ist 6:43 Uhr, ich liege verschwitzt in meinem Van mitten in Marbella und kann nicht mehr schlafen. Mein Kopf juckt, meine Haare kleben, ich habe definitiv schon mal besser gerochen – aber ich fühle mich lebendig. Sehr lebendig. Und plötzlich wird mir klar: In vier Tagen ziehe ich in meine neue Wohnung am Meer, in Vale da Telha.
Wie krass ist das bitte?
Gefühlt habe ich doch gerade erst geschrieben, dass es „nur noch ein paar Wochen“ bis zu meiner Auswanderung sind. Dann kamen die Wochen des Auflösens, des Packens, des Abschiednehmens. Stück für Stück habe ich meine Wohnung in Landau leergeräumt – und jetzt? Jetzt lebe ich in meinem Van, reise ohne Dusche, ohne Toilette, mit Strom aus dem Zigarettenanzünder und einem Haufen Chaos auf vier Rädern. Aber es fühlt sich richtig an.
Heute fahre ich die "südliche Spitze" entlang bis nach Tarifa. Von dort sind es noch etwa 550 Kilometer bis nach Vale da Telha. Morgen geht es weiter nach Cádiz und wenn alles gut läuft, erreiche ich am Montag die südliche Algarve. Von dort aus ist es dann nicht mehr weit bis zur Südwestküste – meinem neuen Zuhause.
Ich merke, wie dieser Weg – auch wenn er nicht der bequemste ist – mich verändert. Es ist ein bisschen wie ein moderner Jakobsweg. Keine Pilgerherberge, kein Stock, aber tägliche Herausforderungen. Und vor allem: viel Raum für mich. Ich bin mit mir selbst unterwegs. Manchmal ist das laut im Kopf, manchmal still. Und oft einfach nur intensiv.
Natürlich freue ich mich auf die Wohnung, auf eine Dusche, auf ein Bett, auf ein bisschen Ordnung. Aber gleichzeitig weiß ich jetzt schon, dass ich auch das Reisen mit Sir Toby – meinem Van – vermissen werde. Dieses Gefühl von Freiheit, von Unabhängigkeit, von Spontanität.
Gerade bin ich irgendwo zwischen Marbella und meiner Zukunft. Und auch wenn ich heute früh verschwitzt und unausgeschlafen aufgewacht bin – ich wache gerade auch in einem neuen Lebensabschnitt auf. Und das fühlt sich ziemlich gut an.
Ab Oktober sind wieder Auszeit Wochen bei mir an der Algarve in Vale da Telha möglich
7 Übernachtungen im eigenen Doppelzimmer, bei Mitnutzung der Wohnung
7 Frühstück
1 Abendessen
2 Klangschalen Massagen
1 Klangreise oder Yin Yoga mit Kristallschalenmeditation
1 Sunset coastal walk mit Gong
Für 1 oder 2 Personen möglich.
Für beide Seiten gibt es vorab einen Video call bei Erstbuchung.
Preis:
690€
Außerdem steht die Wohnung im März 2027 komplett zur Untermiete für 1-2 Personen zur Verfügung (also Selbstversorger und kein Retreat Programm)
Preis
90€/Nacht
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Übrigens war Sir Toby bis letzten Sommer meine mobile Herrenboutique „Andys Stilmobil“, mit der ich auf Festivals, Märkten und direkt bei meinen Kundinnen und Kunden zu Hause unterwegs war. Wenn ich heute darauf zurückblicke, muss ich manchmal selbst schmunzeln – mein Leben hat in den letzten Jahren wirklich einige überraschende Wendungen genommen, und offenbar bin ich ziemlich gut darin, mich immer wieder neu zu erfinden. 😊☀️🌊🌴♥️
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Sir Toby kann auch ordentlich und ein richtiges Wohlfühlnest sein. Ich bin immer wieder erstaunt wie gut ich darin schlafe. Es hat auf alle Fälle seine ganz eigene Energie,
Blogbeitrag (von meinem Roadtrip von Arles an die Algarve)
Warum ich Menschen nicht in Schubladen stecken sollte
Manchmal musst du den Sand unter deinen Füßen spüren, um zu merken, wie fest deine Vorurteile waren.
Kontrastprogramm mit Tiefgang
Heute vor acht Monaten lag ich im warmen Sand, irgendwo zwischen Nerja und Nirgendwo. Vor mir das Meer, hinter mir ein paar Zelte, bunte Tücher im Wind, nackte Menschen, die barfuß Gitarre spielten oder einfach still auf die Wellen schauten. Ein wildes Hippie-Camp: frei, friedlich, roh und echt.
Wenn ich an diesen Tag zurückdenke, ist es kaum zu glauben, wo ich noch am Morgen gelandet war: in einer waschechten Biker-Rock-Bar. Lederwesten, Harleys und AC/DC.
Ein Ort voller harter Außenhüllen. Und genau dort gab es den besten Kaffee des Tages. Dazu ein Gespräch mit einem großherzigen Biker, der mir mit ehrlichem Stolz seinen ausgebauten Camper zeigte und mir spontan ein paar Geheimtipps für die Küste verriet.
Am Abend dann Marbella. Ein Ort, über den viele genauso schnell urteilen wie über Biker oder Hippies. Auch ich hatte Bilder im Kopf wie: Luxus, Oberflächlichkeit und eine Welt, die nicht meine ist. Doch je länger ich durch die Straßen schlendere, desto mehr verblassen diese Vorstellungen. Übrig bleiben Menschen. Menschen, die lachen, erzählen, träumen und ihren eigenen Weg gehen. Genau wie überall sonst.
Drei Welten an einem einzigen Tag.
Und mittendrin: ich und Sir Toby, mein treuer T4, der sich tapfer über so manche steile Küstenstraße gekämpft hat. Noch 750 Kilometer bis zur Algarve.
Denn genau das treibt mich an: diese unerwarteten Begegnungen. Diese Momente, in denen mir bewusst wird, wie sinnlos Schubladen sind. Ob Biker, Hippie oder Jetsetter – am Ende sind es nur Etiketten. Nimmt man sie weg, bleibt das Wesentliche: der Mensch. Mit seinen Geschichten, Ecken und Kanten, Sehnsüchten und Eigenheiten. Und manchmal sogar mit einem ausgezeichneten Kaffeegeschmack.
Fazit
Begegnungen verändern sich, sobald du deine Vorstellungen zu Hause lässt.
Schau hin, hör zu und lass dich überraschen. Von anderen Menschen und vielleicht auch von dir selbst.
Hätte mir jemand dieses Tagesprogramm vorher erzählt, hätte ich wahrscheinlich herzlich gelacht. Vielleicht steckt in mir selbst ein bisschen Biker, ein bisschen Hippie und sogar eine Prise Schickimicki.
PS: Wer weiß, wo ich morgen lande. Vielleicht wieder irgendwo zwischen nackten Hippies, Lederwesten und Kristallgläsern. Hauptsache, ich bleibe offen für das, was hinter den Etiketten steckt.
Es grünt so grün 😁
Unterwegs in Sector B, Vale da Telha (I call it home)
Repost from Ich 𝑳𝒊𝒆𝒃𝒆 Dich💛 by Priska Maria
Manchmal wünschte ich, du könntest dich mit meinen Augen sehen
Manchmal schaue ich dich an
und mein Herz wird ganz still.
Weil ich dann sehe, wer du wirklich bist.
Nicht die Geschichten, die du über dich erzählst.
Nicht die Zweifel, die sich wie Schatten über dich legen.
Nicht die Schwere, die du manchmal mit dir trägst.
Ich sehe das Licht in dir,
das du selbst so oft übersiehst.
Ich sehe die Sanftheit hinter deiner Stärke,
die Verletzlichkeit hinter deinen Mauern,
das Heilige hinter deinen Augen.
Und dann denke ich:
Wenn du dich nur für einen Moment
mit meinen Augen sehen könntest.
Du würdest begreifen,
dass jeder deiner Atemzüge eine Berührung ist.
Dass jede deiner Schwächen Liebe ruft
und jede deiner Wunden Weisheit trägt.
Dass nichts, was du fühlst, falsch ist.
Dass nichts, was du bist, zu viel oder zu wenig ist.
Wenn ich dich ansehe,
spüre ich, wie meine Seele sich erinnert:
dass wir beide Teil derselben Wahrheit sind.
Dass dein Schmerz mein eigener ist,
deine Freude mein eigenes Leuchten,
deine Tiefe mir vertraut wie mein eigener Atem.
Vielleicht ist es deshalb,
dass es mich so bewegt,
wenn du hart zu dir bist.
Wenn du denkst, du müsstest stärker, klarer,
perfekter oder weiter sein.
Ich wünschte, du könntest sehen,
wie wunderschön du bist,
gerade in den Momenten,
in denen du dich verloren fühlst.
Ich wünschte, du könntest fühlen,
wie sehr du geliebt bist –
ohne etwas leisten zu müssen.
Einfach, weil du bist.
Denn wenn ich dir begegne,
berühre ich in Wahrheit auch mich selbst.
Wenn ich dich halte,
hält das Leben uns beide.
Und manchmal,
für einen heiligen Augenblick,
fällt die Illusion von Trennung einfach ab.
Dann erkenne ich:
Du bist nicht neben mir.
Du bist in mir.
Wir sind zwei Herzschläge
aus derselben Quelle.
Und ich wünsche dir so sehr,
dass du eines Tages fühlst,
was ich sehe, wenn ich dich ansehe:
Dass du ein Wunder bist.
Ein lebendiger Funke von Liebe.
Ein göttlicher Ausdruck in menschlicher Form.
Bis dahin
liebe ich dich mit den Augen,
mit denen du dich selbst noch sehen lernst.
Und vielleicht…
vielleicht reicht das schon,
um dich ein Stück zu erinnern.
Ich liebe dich. 💗
Heute vor sechs Wochen hat sich mein Körper deutlich zu Wort gemeldet und mir klare Zeichen gesendet. Zwischenzeitlich war meine komplette rechte Körperhälfte taub. Ich konnte oder wollte nicht mehr fühlen.
Seit zwei bis drei Tagen spüre ich, wie die Entzündung aus meinem Körper weicht. Auch meine rechte Hand, die vollständig taub war, kann inzwischen wieder kaltes und warmes Wasser wahrnehmen.
Vergangenen Sonntag durfte ich für meine endgültige Heilung in ein so geborgenes Nest in Form eines Studios ziehen.
Die vergangenen sechs Wochen waren zeitweise bedrohlich und beängstigend. Gleichzeitig kann ich heute erkennen, was mir diese Erfahrung gezeigt hat, und bereits Dankbarkeit dafür empfinden.
Letzten Mittwoch lag ich kreidebleich vor der Toilette auf dem Boden, habe mich mehrfach übergeben und dabei ein Gefühl völliger Kontrolllosigkeit erlebt. Anschließend schlief ich fünf Stunden wie im Koma.
Ja, ich hatte keine Kontrolle mehr. Und die Wahrheit ist: Ich hatte sie nie.
Die Lektion war hart und unangenehm, aber sie hat mir geholfen.
Heute empfinde ich tiefe Dankbarkeit und freue mich darüber, dass mein Körper nach seiner Auszeit langsam wieder zurückkehrt. Ich darf lernen, noch besser auf ihn zu hören.
Danke, dass du mich durch mein Leben trägst.
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