KP Simulation 📖🗂🩺
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Hey,
wir machen morgen weiter mit dem Protokoll von Münster am 20.01.2026, da an dem Tag viele Protokollen mitgeteilt worden, teilen wir es einfach sonst wäre es sehr lang! Morgen wieder um 20.00 Uhr! Wir machen morgen nur 3.Teil : Pharma, Notfall, Strahlen, Rechtsmedizin
Fragen:
TEIL 3: PHARMAKOLOGIE, STRAHLENSCHUTZ, RECHTSMEDIZIN &
NOTFALLMEDIZIN
1. 1. Pharmakologie & Immunologie
DMARDs & Rheumatologische Therapeutika:
Methotrexat (MTX): Zellulärer Wirkmechanismus (Dihydrofolatreduktase-Hemmung), Folsäure- Substitution, Überwachungsparameter (Leber-, Nieren-, Blutbildwerte), Kontraindikationen.
Hydroxychloroquin (HCQ): Nebenwirkungen (besonders Retinopathia pigmentosa / ophthalmologische
Kontrollen).
Biologika & moderne Immunmodulatoren: Anti-TNF-alpha-Antikörper (z. B. Adalimumab, Infliximab)
und neuere Immunmodulatoren (JAK-Inhibitoren).
Antiemetika:
Wirkstoffklassen: 5-HT3-Antagonisten (Setrone), NK1-Rezeptorantagonisten (Aprepitant), Dopamin-
Antagonisten (Metoclopramid, Domperidon), Pyridoxin (Vitamin B6) sowie Antiemetika-Konzepte in der Onkologie/Chemotherapie.
1. Notfallmedizin & Traumatologie
Beckenfrakturen: Notfallmanagement bei hämodynamisch instabiler Beckenfraktur, Indikation und exakte
Technik zur Anlage eines Beckengurtes (Pelvic Binder).
Wirbelsäulen-Immobilisation: Stiffneck, Spineboard/Vakuummatratze gemäß aktuellen Trauma-Leitlinien (S3-
Leitlinie Polytrauma).
KM-CT bei Hyperthyreose: Vorgehen bei Indikation für ein kontrastmittelgestütztes CT bei reduziertem/
supprimiertem TSH-Wert (Gabe von Perchlorat / Thiamazol zur Prophylaxe einer thyreotoxischen Krise).
Alkoholdelir (Delirium tremens):
Formen: Hypodynamer vs. Hyperdynamer Typ (Welcher hat die schlechtere Prognose/Verlauf?).
Therapie & Prävention: Nicht-medikamentöse Maßnahmen (Tag-Nacht-Rhythmus, Reorientierung) vs. Medikamentöse Therapie (Clomethiazol, Benzodiazepine, Haloperidol).
1. Strahlenschutz
Strahlenschutzbereiche: Definition, Grenzwerte und Kennzeichnungen (Überwachungsbereich vs.
Kontrollbereich vs. Sperrbereich). Wo befinden sich die Strahlenwarnzeichen?
Physikalische Grundlagen: Unterschied zwischen Röntgenstrahlung (Brems-/Charakteristische Strahlung in
der Hülle) und Gammastrahlung (Kernzerfall/radioaktive Quelle). Grundlagen von Elektronen- und
Protonenstrahlung.
1. Rechtsmedizin & Ärztliches Recht
Todesfeststellung & Leichenschau:
Sichere Todeszeichen (Totenflecke/Livores, Totenstarre/Rigor mortis, Fäulnis, mit dem Leben nicht
vereinbare Verletzungen).
Bestimmung des Todeszeitpunkts: Abfolge der Totenstarre (Nysten-Regel), Totenflecke sowie präzise
Methode mittels Rektaltemperatur / Kerntemperatur (Henssge-Nomogramm).
Unterschied zwischen Todesart (natürlich, nicht-natürlich, ungeklärt) und Todesursache (grundlegende/
unmittelbare Erkrankung/Verletzung).
Patientenaufklärung & Recht:
Wer ist für die Aufklärung verantwortlich? (Grundsätzlich der behandelnde Arzt; Delegationsgrenzen; Sonderfall Privatpatient/Chefarztvertrag).
Vorgehen bei nicht einwilligungsfähigen / bewusstlosen / dementen Patienten (Mutmaßlicher Wille,
Notfallindikation, Betreuer/Vorsorgevollmacht).
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Für die Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (IHA/Hirntod) in Deutschland sind 2 Ärztinnen/Ärzte erforderlich.
Beide müssen die Untersuchung unabhängig voneinander durchführen und dokumentieren. Sie müssen entsprechend qualifiziert sein; mindestens eine Person muss Fachärztin/Facharzt für Neurologie oder Neurochirurgie sein. Auch bei Minderjährigen sind in Deutschland grundsätzlich 2 Ärztinnen/Ärzte für die Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls (IHA) erforderlich.
Bei Kindern bis zum vollendeten 14. Lebensjahr gilt zusätzlich: Mindestens eine der beiden Personen muss Fachärztin/Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin sein. Für Neugeborene und Säuglinge bestehen darüber hinaus besondere Vorgaben hinsichtlich Untersuchungsablauf und Wartezeiten.
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🔵 Hypokalzämie → eher Durchfall
↓ Ca²⁺ → erhöhte neuromuskuläre Erregbarkeit → Darmmotilität ↑ → Durchfall / Bauchkrämpfe
Calcium stabilisiert normalerweise die Erregbarkeit von Nerven- und Muskelzellen. Bei zu wenig Calcium werden sie leichter erregbar. Das kann auch den Gastrointestinaltrakt betreffen.
🔴 Hyperkalzämie → Obstipation
↑ Ca²⁺ → neuromuskuläre Erregbarkeit ↓ → Darmmotilität ↓ → Obstipation
Bei Hyperkalzämie wird die glatte Darmmuskulatur träger → der Darminhalt wird langsamer transportiert → mehr Wasser wird resorbiert → Verstopfung.
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Heute machen wir um 13.30 mit Divertikulose/-itis, appendizitis und Pyelonephritis weiter
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Wie gestern ich mitgeteilt habe, möchte ich hier so viele Prüfungsprotokolle wie möglich von Münster machen.
Allerdings war jemand, der die Prüfung am 25.08 bestanden hat, so nett und hat zugesagt, uns am Samstag von seiner Prüfung zu erzählen.
Es geht dabei nicht um den allgemeinen Ablauf der Prüfung, den kennen wir ja alle bereits, sondern genau darum, welche Antworten die Prüfer erwarten und was ihnen ausreicht.
In den Protokollen stehen meistens nur die Fragen, aber nie, was genau erwartet wird. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf zu hören, wie der dritte Teil abgelaufen ist. Ihr seid alle willkommen
Die genaue Uhrzeit gebe ich euch noch bescheid, es wird aber wahrscheinlich gegen Mittag 12 Uhr sein.
Samstag 29.08
VG
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Hallo:
Simulation um 23:30 Uhr
Die Simulation findet über Google Meet statt. Der Link wird kurz vor Beginn zugeschickt.
Thema: Unterschiedliche Frakturen, einschließlich Diagnostik und Behandlung.
