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Hauptursachen: Zu geringe Zufuhr (v.a. bei veganer ErnÀhrung), Resorptionsstörungen (z.B. perniziöse AnÀmie, Morbus Crohn) sowie erhöhter Bedarf (z.B. Schwangerschaft) .
Mangelnde Zufuhr: Streng vegetarische/vegane ErnÀhrung, Fehl- und MangelernÀhrung im Alter, Alkoholabusus, Anorexie .
Resorptionsstörungen: IntrinsicâFaktorâMangel bei AutoimmunâGastritis (perniziöse AnĂ€mie), PPIâLangzeittherapie, Pankreasinsuffizienz, Magenâ oder Ileumresektion, chronische Enteritiden (z.B. Morbus Crohn, Zöliakie), MetforminâTherapie .
Genetische Defekte: Angeborener IntrinsicâFaktorâMangel, TranscobalaminâIIâDefizienz, ImerslundâGrĂ€sbeckâSyndrom .
Sonstige Ursachen: Lachgasabusus (Oxidation von Methylcobalamin), erhöhter Zellumsatz bei Schwangerschaft, HÀmodialyse, LeukÀmie oder HIV
Auf einen Blick
Vitamin B12 wird proteingebunden mit der Nahrung aufgenommen und im Magen durch HCl und Pepsin freigesetzt, bevor es an Haptocorrin gebunden wird .
Im Duodenum löst Trypsin den Haptocorrin-Komplex; das Vitamin bindet anschlieĂend an den Intrinsic-Faktor (von Parietalzellen produziert) .
Die aktive Resorption erfolgt im terminalen Ileum ĂŒber den Cubilin-Rezeptor durch rezeptorvermittelte Endozytose des CobalaminâIntrinsic-Faktor-Komplexes .
In den Enterozyten bindet Vitamin B12 an Transcobalamin II und wird im Blut als Holotranscobalamin transportiert; Hauptspeicher ist die Leber .
Störungen sind möglich bei Intrinsic-Faktor-Mangel (perniziöse AnÀmie), Pankreasinsuffizienz, Ileumerkrankungen oder nach Magenresektion
Mechanismus der Entstehung
Helicobacter pylori kolonisiert bevorzugt das Antrum der Magenschleimhaut .
Das Bakterium produziert Urease, die Harnstoff zu Ammoniak und Kohlendioxid spaltet, wodurch es die lokale SĂ€ure neutralisiert und das Ăberleben im Magensaft ermöglicht.
Durch bakterielle Zytotoxine und AdhĂ€sionsmolekĂŒle wird die Schleimhaut geschĂ€digt und eine EntzĂŒndungsreaktion induziert.
Die verminderte Mucinproduktion und eine gesteigerte HCl-Sekretion fĂŒhren zu Epithelverletzungen und SchleimhautschĂ€digungen .
Chronische Verlaufsformen
Zu Beginn besteht eine antrumbetonte Gastritis, die sich mit der Zeit zu einer Pangastritis ausdehnen kann .
Im Verlauf treten Atrophie der MagendrĂŒsen, Hypochlorhydrie und intestinale Metaplasie auf .
Die stĂ€ndige Schleimhautreizung kann DNA-SchĂ€den und Karzinomentstehung begĂŒnstigen .
Komplikationen
Ein Tourniquet wird nur bei lebensbedrohlichen, nicht kontrollierbaren ExtremitÀtenblutungen eingesetzt (z. B. arterielle Blutung).
proximal der Blutungsquelle (5â7 cm oberhalb der Wunde, nicht direkt auf der Wunde)
nicht ĂŒber einem Gelenk (nicht ĂŒber Knie oder Ellenbogen)
so hoch wie nötig, aber so distal wie möglich (âhigh and tightâ nur im Notfall, z. B. im taktischen Setting)
straff genug angezogen, dass die Blutung gestoppt wird
gut sichtbar belassen (nicht unter Kleidung verstecken)
Anlegezeit dokumentieren+++++++
Die Wirksamkeit wird klinisch ĂŒberprĂŒft durch:
1. Blutstillung
keine sichtbare Blutung mehr aus der Wunde (entscheidendes Kriterium)
2. Pulskontrolle distal
kein tastbarer Puls distal des Tourniquets (z. B. A. dorsalis pedis oder A. radialis je nach ExtremitÀt)
3. Reperfusionszeichen
kein erneutes âNachblutenâ bei Bewegung oder Druck
4. Haut- und Perfusionszeichen
distal: BlÀsse, kalte Haut, fehlende Rekapillarisierung
Unter welchen Voraussetzungen ist ein Tourniquet korrekt angelegt?
Auf welche Weise wird seine Wirksamkeit ĂŒberprĂŒft?
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