Das Haus Hohenzollern Könige von Preußen und Deutsche Kaiser
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Friedrich Wilhelm von Steuben wurde am 17. September 1730 in Magdeburg geboren. Einen Teil seiner Kindheit verbrachte er in Russland, wo sein Vater als Militäringenieur tätig war. Schon als junger Mann entschied sich Steuben ebenfalls für eine militärische Laufbahn und trat in die preußische Armee ein.
Während des Siebenjährigen Krieges sammelte Steuben umfangreiche militärische Erfahrung. Er nahm an mehreren Feldzügen teil, wurde unter anderem verwundet und diente später als Stabsoffizier. Gegen Ende des Krieges gehörte er zeitweise zum Umfeld Friedrichs des Großen und erhielt eine weiterführende militärische Ausbildung. 1763 schied er aus der preußischen Armee aus.
Seine größte historische Bedeutung sollte Steuben jedoch nicht in Preußen, sondern auf der anderen Seite des Atlantiks erlangen. Im Jahr 1777 reiste er nach Nordamerika, um die aufständischen Kolonien im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen Großbritannien zu unterstützen. Im Februar 1778 erreichte er das Winterlager der Kontinentalarmee von George Washington in Valley Forge.
Dort traf Steuben auf eine Armee, deren Regimenter teilweise nach unterschiedlichen Methoden ausgebildet wurden. Er begann mit einer systematischen Ausbildung der Soldaten, vereinheitlichte Befehle und Bewegungsabläufe und kümmerte sich auch um Organisation und Lagerhygiene. Dabei übernahm er nicht einfach das preußische System, sondern passte seine Erfahrungen an die amerikanischen Verhältnisse an.
Steubens Arbeit trug wesentlich zur Professionalisierung der Kontinentalarmee bei. Seine Ausbildung begann zunächst mit einer ausgewählten Gruppe von Soldaten, die das Gelernte anschließend an weitere Einheiten weitergaben. Auf diese Weise verbreiteten sich seine Methoden innerhalb der Armee.
1779 erschien sein berühmtes militärisches Handbuch, die „Regulations for the Order and Discipline of the Troops of the United States“. Wegen seines Einbands wurde es als „Blue Book“ bekannt. Es wurde zum offiziellen militärischen Handbuch der amerikanischen Streitkräfte und blieb bis 1814 in Gebrauch.
Steuben blieb bis zum Ende des Unabhängigkeitskrieges in amerikanischen Diensten. Im Jahr 1781 nahm er an der entscheidenden Belagerung von Yorktown teil, bei der die britische Armee unter General Cornwallis schließlich kapitulierte. Der Sieg bei Yorktown war einer der entscheidenden Schritte auf dem Weg zur amerikanischen Unabhängigkeit.
Nach dem Krieg zog sich Steuben aus dem aktiven Militärdienst zurück und blieb in den Vereinigten Staaten. Seinen Lebensabend verbrachte er im Bundesstaat New York.
Friedrich Wilhelm von Steuben starb am 28. November 1794 im Alter von 64 Jahren. In den Vereinigten Staaten wird er bis heute besonders als „Drillmaster of the American Revolution“ in Erinnerung gehalten. Sein Einfluss auf Ausbildung, Organisation und Disziplin der Kontinentalarmee machte den ehemaligen preußischen Offizier zu einer bedeutenden Persönlichkeit der amerikanischen Militärgeschichte.
Auch mehr als zwei Jahrhunderte später lebt sein Name in den Vereinigten Staaten weiter. Ein besonders sichtbares Beispiel ist die German-American Steuben Parade in New York, die seit 1957 veranstaltet wird und heute über die Fifth Avenue in Manhattan führt. Sie erinnert an das deutsch-amerikanische Erbe und trägt Steubens Namen bis heute.
Im Laufe ihrer Geschichte wurde die Parade von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten als Grand Marshal angeführt. Eine davon war Donald Trump, der dieses Amt bei der Steuben Parade 1999 übernahm – damals vor allem als New Yorker Immobilienunternehmer bekannt und lange vor seiner späteren Präsidentschaft. Die offizielle Liste der Steuben Parade führt ihn als Grand Marshal dieses Jahres.
So reicht die Erinnerung an Friedrich Wilhelm von Steuben vom Preußen Friedrichs des Großen über George Washington und den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg bis in die Gegenwart. Aus einem preußischen Offizier wurde eine der bekanntesten deutschstämmigen Persönlichkeiten der frühen Geschichte der Vereinigten Staaten – und bis heute ein Symbol der historischen deutsch-amerikanischen Verbindung.
Friedrich Wilhelm von Steuben starb am 28. November 1794 im Alter von 64 Jahren. In den Vereinigten Staaten wird er bis heute besonders als „Drillmaster of the American Revolution“ und als einer der Männer gewürdigt, die entscheidend zur Professionalisierung der amerikanischen Armee beitrugen.
Wie lebendig die Erinnerung an Steuben in den USA geblieben ist, zeigt die German-American Steuben Parade in New York. Seit 1957 wird diese deutsch-amerikanische Tradition gefeiert; heute zieht die Parade alljährlich über die berühmte Fifth Avenue in Manhattan und erinnert zugleich an das deutsche und deutsch-amerikanische Erbe in den Vereinigten Staaten.
Auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten haben die Parade im Laufe ihrer Geschichte angeführt. 1999 war Donald Trump Grand Marshal der Steuben Parade. Damals war er vor allem als New Yorker Immobilienunternehmer bekannt und noch viele Jahre von seiner späteren Präsidentschaft entfernt. Seine Familie hat deutsche Wurzeln: Sein Großvater Friedrich Trump stammte aus Kallstadt in der Pfalz. Die offizielle Steuben-Parade führt Donald Trump bis heute in ihrer Liste der Grand Marshals des Jahres 1999.
Damit wirkt das Vermächtnis Friedrich Wilhelm von Steubens mehr als zwei Jahrhunderte nach seinem Tod weiter: als Erinnerung an einen preußischen Offizier, der während des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges half, die Kontinentalarmee zu professionalisieren, und dessen Name bis heute ein Symbol der deutsch-amerikanischen Geschichte und Verbundenheit geblieben ist.
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Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien wurde am 15. September 1760 in Potsdam geboren. Er war der Sohn des preußischen Generals Friedrich Bogislav von Tauentzien und schlug schon früh selbst die militärische Laufbahn ein. Als Jugendlicher besuchte er die Militärakademie in Berlin und trat anschließend in die Preußische Armee ein.
Eine wichtige Rolle in seiner frühen Karriere spielte Prinz Heinrich von Preußen, der jüngere Bruder Friedrichs des Großen. Tauentzien wurde dessen Adjutant und begleitete ihn unter anderem während des Bayerischen Erbfolgekrieges. Prinz Heinrich wurde zu einem wichtigen militärischen Förderer des jungen Offiziers.
Tauentzien machte jedoch nicht nur als Soldat Karriere. In den 1790er-Jahren übernahm er mehrere diplomatische Aufgaben für Preußen. Unter anderem wurde er als außerordentlicher Gesandter nach Sankt Petersburg geschickt. Gleichzeitig stieg er innerhalb der Armee weiter auf und wurde schließlich General.
Während der schweren Niederlage Preußens gegen Napoleon im Jahr 1806 gehörte Tauentzien zu den Generälen, die trotz des Zusammenbruchs der preußischen Armee weiterhin im Dienst des Königs blieben. In den folgenden Jahren war er am Wiederaufbau der preußischen Streitkräfte beteiligt.
Seine bedeutendste Zeit begann während der Befreiungskriege von 1813 und 1814. Tauentzien führte preußische Truppen gegen Napoleons Armeen und nahm unter anderem an den Kämpfen bei Großbeeren und Dennewitz sowie am Feldzug von 1813 teil.
Besondere Bedeutung erlangte die Eroberung der Festung Wittenberg in der Nacht vom 13. auf den 14. Januar 1814. Die von französischen Truppen gehaltene Festung wurde von Tauentziens Truppen erstürmt. Für diesen Erfolg erhielt er später den Ehrennamen „von Wittenberg“, unter dem er als Bogislav Friedrich Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg bekannt wurde.
Für seine Leistungen während der Befreiungskriege erhielt Tauentzien zahlreiche hohe Auszeichnungen. Er erreichte den Rang eines Generals der Infanterie und gehörte damit zu den ranghöchsten Offizieren der preußischen Armee.
Bogislav Friedrich Emanuel Graf Tauentzien von Wittenberg starb am 20. Februar 1824 in Berlin im Alter von 63 Jahren. Sein Name blieb vor allem mit den Befreiungskriegen gegen Napoleon und der Einnahme Wittenbergs verbunden. Noch heute erinnert unter anderem die Tauentzienstraße in Berlin an den preußischen General.
Karl Wilhelm Friedrich August Leopold Graf von Werder
Geboren am 12. September 1808
August von Werder wurde am 12. September 1808 bei Norkitten in Ostpreußen geboren. Sein Vater war Offizier der preußischen Armee, und auch Werder entschied sich früh für eine militärische Laufbahn. 1825 trat er in den preußischen Heeresdienst ein und wurde bereits im folgenden Jahr zum Leutnant befördert.
In den folgenden Jahrzehnten durchlief Werder zahlreiche militärische Verwendungen. Eine besondere Erfahrung sammelte er im Kaukasus, wo er zeitweise an der Seite russischer Truppen an Kämpfen teilnahm. In Preußen stieg er anschließend immer weiter in der militärischen Hierarchie auf.
Seine größte Bekanntheit erlangte Werder während des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71. Im August 1870 erhielt er den Oberbefehl über die deutschen Truppen bei der Belagerung von Straßburg. Nach mehreren Wochen kapitulierte die französische Festung am 27. September 1870. Mehr als 20.000 französische Soldaten gerieten dabei in Gefangenschaft.
Anschließend übernahm Werder das neu gebildete XIV. Armeekorps und führte seine Truppen in Süddeutschland und im Osten Frankreichs. Besonders bekannt wurde sein Einsatz bei Belfort. Im Januar 1871 gelang es seinen Truppen, den Vormarsch der zahlenmäßig überlegenen französischen Ostarmee unter General Bourbaki aufzuhalten. Dadurch wurde verhindert, dass die französischen Truppen die eingeschlossene Festung Belfort entsetzen konnten.
Nach dem Krieg wurde Werder in Deutschland, insbesondere in Baden, als erfolgreicher Heerführer gefeiert. Er blieb weiterhin im preußischen Militärdienst und führte das XIV. Armeekorps mit Sitz in Karlsruhe. 1879 wurde er auf eigenen Wunsch verabschiedet und gleichzeitig in den Grafenstand erhoben. Zu seinen zahlreichen Auszeichnungen gehörte auch der Schwarze Adlerorden, der höchste Orden des Königreichs Preußen.
Seinen Lebensabend verbrachte August Graf von Werder auf seinem Gut Grüssow in Pommern.
Am 12. September 1887, ausgerechnet an seinem 79. Geburtstag, starb August von Werder. Sein Name blieb besonders mit den Kämpfen um Straßburg und Belfort im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 verbunden.
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👍 Deutscher Kaiser und König von Preußen - Deutschlands Zukunft.
,,haus_hohenzollern: Anfang der Woche empfing Prinz Georg Friedrich den baden-württembergischen Finanzminister Dr. Danyal Bayaz, der gemeinsam mit Landrat Günther-Martin Pauli und dem Landtagsabgeordneten Manuel Hailfinger auf die Burg Hohenzollern kam.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand eine Aufgabe, die beide Seiten gut kennen: der Erhalt historischen Kulturerbes. Das Land Baden-Württemberg trägt über das Finanzministerium Verantwortung für zahlreiche bedeutende historische Liegenschaften. Allein die Staatlichen Schlösser und Gärten betreuen 62 landeseigene Monumente.
Entsprechend spannend war der Austausch darüber, was es in der heitigen Zeit bedeutet, Schlösser und Burgen zu erhalten, zu sanieren, zu betreiben und dabei möglichst vielen Menschen zugänglich zu halten."
Quelle: Haus Hohenzollern, den 11. September 2026.
@Deutscher_Kaiser_1918
Erich Georg Anton Sebastian von Falkenhayn
Geboren am 11. September 1861
Erich von Falkenhayn wurde am 11. September 1861 auf Burg Belchau bei Thorn in Westpreußen geboren. Nach seiner Ausbildung im preußischen Kadettenkorps trat er 1880 als Leutnant in die Preußische Armee ein. Später besuchte er die Kriegsakademie und wurde in den Großen Generalstab aufgenommen.
Eine ungewöhnliche Station seiner Laufbahn führte ihn Ende des 19. Jahrhunderts nach China. Dort war Falkenhayn mehrere Jahre als Militärberater tätig und sammelte während des Boxeraufstands Erfahrungen im Fernen Osten. Nach seiner Rückkehr setzte er seine Karriere in der preußischen Armee fort und wurde 1913 zum preußischen Kriegsminister ernannt.
Kurz nach Beginn des Ersten Weltkriegs übernahm Falkenhayn im September 1914 die Führung des Großen Generalstabs und wurde damit einer der wichtigsten deutschen Heerführer des Krieges. Seine Amtszeit war geprägt vom schwierigen Mehrfrontenkrieg gegen Frankreich, Großbritannien und Russland.
Besonders eng ist sein Name mit der Schlacht von Verdun 1916 verbunden. Falkenhayn setzte dort auf eine Offensive gegen die stark befestigte französische Stellung. Die Schlacht entwickelte sich jedoch zu einem monatelangen Abnutzungskampf mit enormen Verlusten auf beiden Seiten und wurde zu einem der bekanntesten und verlustreichsten Kämpfe des Ersten Weltkriegs.
Nach dem Scheitern der Strategie von Verdun und dem Kriegseintritt Rumäniens wurde Falkenhayn im August 1916 als Chef der Obersten Heeresleitung abgelöst. Anschließend führte er die deutsche 9. Armee im erfolgreichen Feldzug gegen Rumänien und übernahm später weitere Kommandos im Osmanischen Reich.
Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs zog sich Falkenhayn aus dem Militärdienst zurück und veröffentlichte Schriften über seine Entscheidungen während des Krieges.
Erich von Falkenhayn starb am 8. April 1922 auf Schloss Lindstedt bei Potsdam im Alter von 60 Jahren. Bis heute zählt er zu den bekanntesten, aber aufgrund seiner Strategie bei Verdun auch umstrittensten deutschen Heerführern des Ersten Weltkriegs.
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Die Ursprache
Die deutsche Sprache
ist nicht bloß
rauh, wild und stark,
sie ist auch
lieblich und sanft;
sie zeichnet sich
im Kraft- wie im Feingefühle
gleich vorteilhaft aus […]
Sie verkündet überall
die tiefste Kenntniß
des menschlichen Herzens,
und kein Gegenstand in den
weiten Kreise der Schöpfung
vermag sie zu fesseln;
sie ist ganz
das Gepräge des Volks,
das sie spricht,
und
der unvertilgbare Beweis
dessen Urheit.
Peter Franz Joseph Müller
aus
Die Ursprache
aus dem Jahr 1815, Seite 107
#lustaufdeutsch #sprachschätze #peterfranzjosephmüller
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Oskar Emil von Hutier wurde am 27. August 1857 in Erfurt geboren. Er entstammte einer traditionsreichen Offiziersfamilie und trat 1875 in die Preußische Armee ein. Nach dem Besuch der Preußischen Kriegsakademie wurde er in den Großen Generalstab aufgenommen und stieg in den folgenden Jahrzehnten bis in die höchsten militärischen Ränge auf.
Während des Ersten Weltkriegs machte sich von Hutier vor allem als General der Infanterie und Armeeführer einen Namen. Zunächst kämpfte er an der Westfront, später übernahm er wichtige Kommandos an der Ostfront. 1917 wurde er Oberbefehlshaber der 8. Armee und führte die deutschen Truppen bei der erfolgreichen Einnahme von Riga.
Besonders bekannt wurde Hutier durch den wirkungsvollen Einsatz neuer Infiltrations- und Sturmtrupptaktiken. Statt gegnerische Stellungen ausschließlich durch lange Artillerievorbereitung und geschlossene Massenangriffe zu überwinden, sollten bewegliche Stoßtrupps Schwachstellen durchbrechen, starke Widerstandsnester umgehen und tief in die gegnerischen Linien eindringen. Hutier war nicht der alleinige Erfinder dieser Taktik, setzte und entwickelte sie jedoch bei seinen Operationen besonders erfolgreich weiter.
Ende 1917 übernahm er die 18. Armee an der Westfront und führte sie während der deutschen Frühjahrsoffensive 1918. Für seine militärischen Leistungen erhielt er unter anderem den Pour le Mérite, eine der höchsten preußischen Tapferkeitsauszeichnungen. Nach dem Krieg schied er 1919 aus dem aktiven Militärdienst aus und war anschließend bis zu seinem Tod Präsident des Deutschen Offizierbundes.
Oskar von Hutier starb am 5. Dezember 1934 in Berlin im Alter von 77 Jahren. Sein Name ist bis heute besonders mit der Entwicklung und Anwendung moderner Sturm- und Infiltrationstaktiken im Ersten Weltkrieg verbunden.
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Habsburg gegen Hohenzollern - Die Schlacht bei König…
22.8.26
20:15 Uhr
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