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Der neue Škoda Feuer-Enyaq
Das neue Elektroauto für die klimaneutrale Zukunft...
Wenn ihr im Winter nach dem Kohleausstieg, dem Zuschütten der Kohlebergwerke und der Stilllegung der Atomkraftwerke friert, werdet ihr froh sein, dass ihr euch vorsorglich ein Elektroauto gekauft und damit den Planeten gerettet habt.
An der Batterie kann sich dann wenigstens die ganze Ortschaft ein paar Tage lang wärmen.😎
| 2 | Bonmot des Tages
Hört ihr auch diesen Balsam für die Seele?
Das sind die Medien, die darüber berichten, dass Merz’ CDU aus dem Landtag von Mecklenburg-Vorpommern rausgeflogen ist.😎 | 636 |
| 3 | Guten Morgen zusammen
Was passiert aber, wenn sich dieser Trend fortsetzt? Das ist meiner Meinung nach eine viel interessantere Frage als der Sieg der AfD in zwei Bundesländern an sich.
Stellen wir uns vor, ähnliche Wahlergebnisse würden sich wiederholen – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich, Italien und weiteren EU-Ländern. Wähler stärken immer häufiger Parteien, die noch vor wenigen Jahren als randständig, gefährlich oder politisch illegitim galten.
Dann könnte eine Lawine entstehen.
Nicht, weil plötzlich alle Menschen radikalisiert würden, sondern weil sich die politische Mitte selbst verändern könnte. Was gestern noch inakzeptabel war, kann morgen diskutierbar und übermorgen normal sein.
So verändern sich die Wertvorstellungen einer Gesellschaft.
Dafür braucht es keine Revolution. Es reicht eine ausreichende Zahl von Menschen, die sagen: Nein, so geht es nicht mehr!
Und nun kommt die wirklich interessante Frage: Wie wird das Establishment reagieren?
Je stärker das bestehende System mit Institutionen, Medien, Verwaltung und europäischen Institutionen verflochten ist, desto schwieriger wird seine Veränderung.
Erste Möglichkeit – noch stärkere moralische Mobilisierung.
Das Establishment könnte argumentieren, die Demokratie müsse noch entschlossener vor Extremismus geschützt werden. Die Rhetorik könnte schärfer werden, Parteien stärker isoliert und die sogenannte „Brandmauer“ verstärkt werden.
Doch dieser Mechanismus hat ein grundlegendes Problem: Solange eine „inakzeptable“ Partei fünf Prozent hat, lässt sie sich relativ leicht isolieren. Bei zwanzig Prozent wird es schwierig. Bei dreißig Prozent sehr schwierig. Und wenn sie fast die Hälfte der Wähler hinter sich hat?
Dann kehrt sich die Frage um: Wer isoliert eigentlich wen?
Zweite Möglichkeit – die Übernahme einiger Themen.
Der Mainstream könnte erkennen, dass bestimmte Forderungen der Wähler nicht endlos ignoriert werden können und deshalb seine Politik neu bewerten.
Doch dadurch übernehmen Parteien Ideen, die sie noch vor kurzem als inakzeptabel bezeichnet haben. Die politische Mitte verschiebt sich.
Dritte Möglichkeit – ein Wandel des Establishments selbst.
Vielleicht erkennen die Parteien, dass das Problem nicht nur in der Kommunikation liegt. Vielleicht müssen politische Maßnahmen tatsächlich geändert werden.
Dann wird aus einer einst extremistisch erscheinenden Forderung ein Diskussionsthema. Die Eliten räumen ein, dass manche Befürchtungen berechtigt sind – und erklären schließlich, sie hätten das eigentlich schon immer gesagt.
In diesem Moment verschiebt sich die politische Mitte.
Und dann gibt es eine vierte Möglichkeit – und die ist wesentlich problematischer.
Das Establishment könnte sich dem Wandel verweigern und die Wähler selbst zum Problem erklären.
Dann könnte eine Gesellschaft entstehen, die politisch und moralisch gespalten ist: hier die „anständigen, demokratisch gesinnten Menschen“, dort „Extremisten, Populisten, Desinformanten, pro-russische Kräfte, Nazis“.
Denn eine Demokratie kann auf Dauer nicht nach dem Prinzip funktionieren, dass sich so viele Bürger irren, dass man sie lieber nicht mehr als legitime politische Partner betrachtet.
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit.
Vielleicht verändert sich das politische Angebot: Neue Parteien entstehen, alte wandeln sich oder verschwinden. Die Gesellschaft entwickelt einen neuen Konsens.
Denn Wertvorstellungen sind kein Naturgesetz. Was wir heute für selbstverständlich halten, war vor zwanzig Jahren noch umstritten. Und was wir heute für inakzeptabel halten, kann in zehn Jahren ein normaler Bestandteil der politischen Debatte sein.
Genau deshalb sollten wir mit der Vorstellung der „Verteidigung der Demokratie“ vorsichtig sein.
Demokratie soll nicht dadurch verteidigt werden, dass man Bürger daran hindert, den politischen Kurs zu ändern. Sie soll dadurch verteidigt werden, dass die Möglichkeit erhalten bleibt, diesen Kurs friedlich zu ändern.
Wenn Menschen eine andere Migrations- oder Energiepolitik, ein anderes Verhältnis zur EU oder mehr nationale Souveränität wollen, sollen sie dies bei Wahlen durchsetzen können.
Und wenn wir damit nicht einverstanden ist, hat das gleiche Recht, sie zu überzeugen.
Aber man darf ihre Ansichten nicht automatisch außerhalb der demokratischen Debatte stellen.
Vielleicht erleben wir tatsächlich den Beginn eines Wandels. Der Sieg der AfD könnte ein Signal dafür sein, dass das bisherige politische System einen großen Teil der Gesellschaft nicht mehr überzeugt. Wiederholen sich solche Signale, könnte daraus ein europäischer Trend werden.
Dann geht es nicht mehr um die AfD.
Es geht um eine viel grundlegendere Frage:
Wie lange kann das politische Establishment seine Vorstellungen von einer „richtigen“ Gesellschaft als selbstverständlich aufrechterhalten, wenn ein immer größerer Teil der Gesellschaft sie nicht mehr teilt?
Darauf gibt es nur eine demokratische Antwort: Die Gesellschaft muss darüber entscheiden können.
Nicht durch Revolution. Nicht durch Gewalt. Nicht durch Krieg.
Sondern durch Wahlen.
Vielleicht sollten wir uns deshalb weniger davor fürchten, dass sich der politische Rahmen verändert – und mehr vor dem Moment, in dem jemand behauptet, dass sich nichts ändern darf.
Es geht um die Verteidigung des Rechts der Gesellschaft selbst, ihre Meinung zu ändern. | 969 |
| 4 | Der musste sein 😁 | 2 132 |
| 5 | Da in der heutigen Sendung einige Namen möglicher Nachfolger Gerassimows gefallen sind, unter anderem aus Analysen amerikanischer Denkfabriken, habe ich die wichtigsten kurz zusammengetragen.
Zunächst eine Korrektur meinerseits: Ich hatte die Meldung über Gerassimows Ruhestand falsch eingeordnet. Bereits im September 2025 wurde berichtet, dass seine Dienstzeit um weitere fünf Jahre verlängert worden sei. Ein unmittelbar bevorstehender Ruhestand ist damit keineswegs ausgemacht.
Alexander Tschaiko: Erfahrener General mit Einsätzen in Syrien. Besonders brisant ist der berichtete Angriff auf seine Familie, bei dem sein Schwiegersohn ums Leben gekommen sein soll. Tschaiko könnte damit auch persönlich eine Rechnung offen haben. Ob das seine militärischen Entscheidungen beeinflussen würde? Unbedingt!
Andrej Mordwitschew: Seit Mai 2025 Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte. Er war an den Operationen um Mariupol und Awdijiwka maßgeblich beteiligt und steht für die bisherige russische Kriegsführung.
Sergej Kusowlew: Befehlshaber des Moskauer Militärbezirks. Er führte Truppen in Syrien und der Ukraine. Besonders interessant ist seine Erfahrung mit großen Verbänden und möglicherweise auch mit der teilstreitkräfteübergreifenden Kriegsführung.
Andrej Iwanajew: Ebenfalls in Syrien und der Ukraine eingesetzt. Er wird eher als möglicher Nachfolger Mordwitschews an der Spitze der Landstreitkräfte gehandelt.
Nicht vergessen sollte man Sergej Surowikin, „General Armageddon“. Er verfügt über umfangreiche Einsatzerfahrung, verlor nach dem Wagner-Aufstand allerdings erheblich an politischem Rückhalt.
Meine Einschätzung: Russland wird seine bisherige Kriegsführung grundlegend verändern müssen. Je länger der Krieg dauert, desto stärker hat Europa seine Unterstützung der Ukraine ausgebaut. Insbesondere die zunehmenden ukrainischen Langstreckenangriffe auf russisches Territorium verändern die strategischen Rahmenbedingungen. Den bisherigen Abnutzungskrieg einfach unverändert fortzusetzen, halte ich deshalb nicht für tragfähig. | 2 237 |
| 6 | Ein Dank an alle die dabei waren ❤️ Zufrieden? 😁 | 2 260 |
| 7 | Bild eines Houthi-Kämpfers. Bei uns wird man für Schnupfen eine Woche Krank geschrieben 😅
Bis gleich meine Lieben, ich freue mich ❤️ | 2 618 |
| 8 | 🇩🇪 Merz bezeichnet das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern als Katastrophe. Warum? Es sind doch 5% und der olympische Gedanke lautet: dabeisein ist alles 🤣🤣🤣 | 2 630 |
| 9 | 🇷🇺🔪🏳️🌈🏳️⚧️🔴Hallo, meine Lieben! Heute um 19:30 Uhr gibt es die nächste Live-Sendung! Russland unter Beschuss, die Jubel-Michels haben den Sekt bereits kaltgestellt und der Slawa-Chor probt die nächste Siegeshymne. 🍾
Ob die Feierlichkeiten etwas verfrüht sind? Das klären wir heute Abend. Dazu gibt es einen Blick auf die Front und nach Deutschland, wo die Kriegstrommeln weiterhin fleißig gerührt werden. Also, lasst den Slawa-Chor noch ein bisschen trällern. Wir sehen uns um 19:30 Uhr und schauen, was hinter dem Feuerwerk steckt.
https://youtube.com/live/zWb8u2EhvFk?feature=share
Ab 19:30 Uhr geht es heute los. Ich würde mich über jeden 👍Daumen nach oben bei 📹YouTube vorab freuen. ⚡️️️️ Auch HYPEN soll was bringen. Also freue ich mich auch über jeden Hype.
Ansonsten möchte ich mich bei allen bedanken, die meine Arbeit unterstützen und wer es tun möchte, kann dies bspw. mit einer symbolischen Kanalmitgliedschaft oder PayPal tun.❤️
Ich freue mich auf euch – das wird wieder spannend! 💪 | 2 889 |
| 10 | Guten Morgen zusammen
Nach all den großen und kleinen Themen der vergangenen Woche ist es heute, wie jeden Sonntag, wieder Zeit für ein wenig Musik.
Heute möchte ich euch einen wunderschönen Walzer aus „Maskerade“ von Aram Chatschaturjan vorstellen, gespielt vom Symphonieorchester der Staatlichen Akademischen Kapelle St. Petersburg unter der Leitung von Alexander Tschernuschenko.
Am 22. Juli 2011 trat das Orchester mit rund 120 Musikern unter freiem Himmel auf dem historischen Neumarkt vor der Dresdner Frauenkirche auf.
Einen schönen Sonntag euch allen und viel Freude beim Zuhören❤️ | 2 860 |
| 11 | 🇺🇸🇩🇪 DEMOKRATIE 2026: Bitte nur mit genehmigter Meinung!
Trump will CNN, MS NOW und Politico aus dem Weißen Haus verbannen. Reporter werden abgewiesen, Presseausweise deaktiviert. Wer nicht ins politische Wohnzimmer passt, bleibt eben vor der Tür.
Und in Deutschland? Da entdeckt Friedrich „Niedrig Merz“ seine Fürsorgepflicht: Die Menschen müssen vor Desinformation geschützt werden.
Wie rührend! 🥹
Gemeint sind natürlich auch unabhängige Formate, die Dinge anders einordnen als die Haus,- und Hofsender der Regierung. Der Bürger könnte schließlich auf die völlig verrückte Idee kommen, sich mehrere Sichtweisen anzuhören und anschließend selbst zu denken.
🍊 Trump macht die Tür zu.
🇩🇪 Merz erklärt, warum man besser gar nicht erst hineinschauen sollte.
Beide verkaufen Kontrolle als Schutz. Dabei drängt sich eine ganz andere Frage auf:
Wer muss hier eigentlich geschützt werden? Der mündige Bürger vor einer abweichenden Meinung? Oder die politische Führung vor einem Bürger, der anfängt, unangenehme Fragen zu stellen?
Vielleicht ist das Problem gar nicht die Desinformation.
Vielleicht ist das Problem, dass sich Informationen nicht mehr so bequem kontrollieren lassen.
Und dafür gibt es offenbar zwei Lösungen: In Washington wird der Presseausweis deaktiviert. In Berlin möchte man am liebsten gleich den gesunden Menschenverstand mit einer Zugangssperre versehen. | 2 906 |
| 12 | Mitteleuropa, BRICS und der Globale Süden
Prof. Drulák muss ich euch vermutlich nicht vorstellen. Er ist nicht nur einer der bekanntesten Vertreter der tschechischen Debatte über eine neue europäische und internationale Ordnung, sondern auch Mitbegründer des Vereins Svatopluk.
Der Verein verfolgt ein politisch durchaus ungewöhnliches Konzept: Er versucht, Kräfte von der politischen Linken und Rechten zusammenzubringen – vereinfacht gesagt „konservativen Sozialismus“ und „Nationalkonservatismus“ – und daraus eine politische Gegenkraft zum sogenannten „liberalen Zentrum“ zu entwickeln.
Heute veranstaltet Svatopluk in Prag seine erste internationale Konferenz, die sich mit den Perspektiven einer künftigen Zusammenarbeit zwischen Mitteleuropa, den BRICS-Staaten und dem Globalen Süden beschäftigt.
Und schon die Teilnehmerliste ist bemerkenswert.
Vertreten sind Politiker, Wissenschaftler, Unternehmer und Journalisten aus Tschechien, der Slowakei, Österreich, Ungarn, Serbien, Russland, China, Indien, Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Nigeria, Sudan und Kirgisistan.
Unter den russischen Teilnehmern befindet sich auch Alexey Gromyko, Direktor des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften und Enkel des ehemaligen sowjetischen Außenministers Andrej Gromyko.
Das Programm umfasst vier große Themenbereiche.
Panel I – Die Neuordnung der internationalen Beziehungen: Souveränität in einer multipolaren Welt
Hier sprechen unter anderem Kateřina Konečná, Katayun Pracher-Hilander aus Österreich, der serbische Politikwissenschaftler Dušan Proroković, Manish Sahijwani aus Indien, die ungarische Ökonomin Ágnes Bernek, der iranische Politikwissenschaftler Sasan Karimi sowie Alexey Gromyko.
Panel II – Politische Perspektiven und strategische Möglichkeiten
Auf diesem Podium sitzen unter anderem Miloš Zeman, ehemaliger Präsident der Tschechischen Republik, Ján Čarnogurský, ehemaliger slowakischer Ministerpräsident, Marina Raguš aus Serbien, Balázs Orbán aus Ungarn, Jan Zahradil, der Nigerianer Khalil Suleiman Halilu sowie der chinesische Wissenschaftler Wang Wen.
Panel III – Zusammenarbeit in der Praxis
Hier geht es um das, was letztlich entscheidend ist: Handel, Investitionen und Infrastruktur.
Vertreten sind Unternehmer aus Tschechien, der Slowakei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Sudan, Kirgisistan und Russland. Unter ihnen Eduard Šebo, Afzal Khan Mahadik, Zdeněk Jandejsek, Mubarak Saeid, Pavel Juříček, Leoš Tomíček, ehemaliger Mitarbeiter von Rosatom, und Askar Sydykov aus Kirgisistan.
Panel IV – Öffentlichkeit, Medien und Dialog
Unter den Teilnehmern finden sich unter anderem Jindřich Rajchl, Hu Liyan von der Shanghaier Akademie der Sozialwissenschaften, der slowakische Journalist Peter Števkov, der serbische Politikwissenschaftler Aleksandar Mitić, Petr Markvart sowie Fjodor Lukjanov, Chefredakteur der Zeitschrift Russia in Global Affairs.
Was diese Konferenz interessant macht, ist weniger die Anwesenheit einzelner bekannter Namen. Interessanter ist die Zusammensetzung des gesamten Forums.
Hier sitzen Vertreter aus Mitteleuropa mit Gesprächspartnern aus China, Indien, Russland, Iran, Afrika, dem Nahen Osten und Zentralasien an einem Tisch.
Ob daraus tatsächlich eine dauerhafte politische oder wirtschaftliche Zusammenarbeit entsteht, ist natürlich eine völlig andere Frage.
Aber allein die Tatsache, dass ein solches Treffen in Prag stattfindet und Vertreter so unterschiedlicher politischer, wirtschaftlicher und geografischer Räume zusammenbringt, ist bemerkenswert.
Denn die entscheidende Frage lautet inzwischen nicht mehr nur:
Wie kann die bisherige internationale Ordnung erhalten werden?
Sondern zunehmend auch:
Wie könnte eine internationale Ordnung aussehen, in der die Welt nicht mehr von einem einzigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum geprägt wird?
Genau darüber wird heute in Prag diskutiert.😎 | 2 713 |
| 13 | Zivilisation, Nation, Land…
Es findet sich immer jemand, der behauptet, ihr hättet euch etwas zuschulden kommen lassen – schon allein deshalb, weil es euch z. B. besser geht als ihm. In Wirklichkeit aber geht es um etwas ganz anderes: um die Frage, ob ihr bereit seid, eure eigene Zivilisation zu verteidigen.
Jedes europäische Land ist eine kleine Zivilisation. Mit Ausnahme des Baltikums und der Ukraine – das sind zu Staaten erhobene schwerwiegende Diagnosen, keine kleinen Zivilisationen.
Wer glaubt, dass den Briten und Franzosen das, was ihnen heute widerfährt, deshalb geschieht, weil es eine Art „Karma“ für ihre früheren Taten sei – Kolonialismus, Kriege und dergleichen – der irrt gewaltig.
Es widerfährt ihnen nicht wegen irgendeiner historischen „Gerechtigkeit“. Es widerfährt ihnen, weil sie bequem, schwach, gleichgültig, unbewusst und zunehmend unfähig geworden sind. Kurz gesagt: Sie haben einen großen Teil ihres Selbsterhaltungstriebs verloren.
Letztlich dreht sich alles – oder sollte sich zumindest alles – um den Überlebenswillen, um den Selbsterhaltungstrieb.
Weder „historische Gerechtigkeit“ noch „Karma“ spielen dabei eine Rolle. Beides schützt niemanden und hilft niemandem. Was wir nicht bereit sind, uns zu erhalten und notfalls hart zu verteidigen, werden wir verlieren.
Unser Land. Unsere Freiheit. Unsere Lebensweise. Und am Ende unsere eigene Zivilisation.
Das war mein letzter Beitrag für heute – wir machen einen Ausflug in die Natur. Ich werde jetzt Bäume umarmen und versuchen, mich mit ihnen über die Zukunft unserer Zivilisation zu verständigen.😎 | 2 731 |
| 14 | Axios schreibt -
Trump sagt Axios, er nähere sich einer wichtigen Weggabelung im Iran-Krieg.
„Es ist eine große Entscheidung. Bei mir könnte alles passieren.“
Kommentar eines Lesers:
Er wird den Iran umbenennen😎 | 2 673 |
| 15 | Nur Kapitulation und Liebe sind in der Regel unbedingt
Anlässlich der Aussage von Friedrich Merz, eine „unbedingte transatlantische Freundschaft“ sei für längere Zeit vorbei, lohnt sich zunächst ein Blick auf die Begriffe selbst.
Freundschaft ist kein Gefühl, sondern eine Beziehung. Daher ist sie weder „bedingt“ noch „unbedingt“. Sie ist aufrichtig und gegenseitig – sonst ist es keine Freundschaft. Aber einem wuchernden Wichtigtuer kann man das Prinzip der Freundschaft nicht erklären; da erklärt man einem Affen noch eher die Quantenphysik.
Beziehungen zwischen Staaten sind ihrem Wesen nach keine Freundschaften und sollten auch nicht mit zwischenmenschlicher Freundschaft verwechselt werden. Manchmal mag eine solche Beziehung einer Freundschaft ähneln, aber letztlich handelt es sich um eine Partnerschaft. Und das ist auch gut so.
Denn eine Partnerschaft ist etwas Befreiendes: Man kann auch mit jemandem, der kein Freund ist, ja sogar mit einem Feind, eine Partnerschaft eingehen – solange beide Seiten die wesentlichen Vereinbarungen einhalten. Früher nannte man das Diplomatie.
Bis eine Bande von Lobotomierten daraus eine pathetische Form verbaler Selbstbefriedigung gestörter Machtimpotenter gemacht hat.
Aber das passt ja zur allgemeinen absurden Verzerrung der Begrifflichkeiten.
Wie können beispielsweise ein Mann und eine Frau, die sich gegenseitig ihre Liebe gestehen, von sich als „Partner“ sprechen? Wie kann eine Liebesbeziehung „partnerschaftlich“ sein? Eigentlich gar nicht. Es sei denn, es geht lediglich um Sex und man nimmt die Sache sportlich – wie Partner beim Tennis oder so. Aber dann ist es eben keine Liebesbeziehung.
Genauso wenig ist die Beziehung zwischen echten Freunden eine Partnerschaft.
Und umgekehrt kann das Verhältnis zwischen einem mächtigen Herrn und einem machtlosen, bedingungslos gehorsamen Vasallen keine Partnerschaft sein – geschweige denn Freundschaft.
Das sind weder Partner noch Freunde. Es ist ein Abhängigkeitsverhältnis. | 2 780 |
| 16 | Trump unterzeichnet Gesetz über „Höllensanktionen“ gegen Russland
Obwohl sie sich natürlich in erster Linie gegen China und Indien richten dürften, die wichtigsten Handelspartner Russlands. Nach der Unterzeichnung des Gesetzes sind in den kommenden Wochen demonstrative Sanktionen gegen Schiffe, Vermittler und Finanzkanäle zu erwarten. Gleichzeitig dürfte den größten Abnehmern russischer Rohstoffe angeboten werden, über Ausnahmeregelungen zu verhandeln. Für Trump bietet sich damit die Möglichkeit, Härte zu demonstrieren und zugleich die Größenordnung des wirtschaftlichen Schadens unter Kontrolle zu halten.
Für Russland wäre der erste zu erwartende wirtschaftliche Effekt eine weitere Verschlechterung der Handelsbedingungen, noch bevor es zu einem möglichen Rückgang der Exportmengen kommt. Banken werden bei Zahlungen vorsichtiger, Transportunternehmen werden das Risiko in ihre Tarife einpreisen, und Käufer werden zusätzliche Preisnachlässe verlangen. Selbst bei gleichbleibenden Exportmengen könnte Russland also weniger Einnahmen erzielen. Das Ausmaß der Verluste wird davon abhängen, welche konkreten Sanktionen verhängt werden, wie bereit die USA sind, auch gegen Vermittler vorzugehen, in welchem Umfang und in welcher Form China und Indien dem Sanktionsdruck widerstehen – und natürlich auch von der Lage im Nahen Osten. Von einem vollständigen Stopp der Käufe russischer Rohstoffe ist überhaupt nicht die Rede. Die Frage ist vielmehr, wie stark die tatsächlichen Gewinne Russlands zurückgehen werden.
Der ursprüngliche Sinn des Gesetzentwurfs lag ohnehin ganz woanders – und schon gar nicht darin, die Ukraine zu unterstützen. Russisches Öl und Gas sollten vom Weltmarkt verdrängt werden, um amerikanischen Öl- und Gaskonzernen sowie den verbündeten Staaten im Nahen Osten überhöhte Gewinne zu ermöglichen. Und sollte Russland auf den Weltmarkt zurückkehren wollen, müsste es dies über amerikanische Vermittler tun. Wie einer der Autoren des Gesetzentwurfs, der – im Gegensatz zum Terroristen Graham – noch lebende Senator Blumenthal, vor wenigen Tagen mit Blick auf Indien und China erklärte: „Ihr solltet euer Öl und Gas besser irgendwo anders kaufen.“
Nun gibt es allerdings auch Probleme im Nahen Osten und mit den dortigen Verbündeten.
Und wenn man den „Geist von Anchorage“ bemüht, kommen noch größere Zweifel daran auf, dass direkte Vereinbarungen mit Trump den weiteren Druck der USA tatsächlich begrenzen können. Der Kommunikationskanal bleibt zwar bestehen, doch seinen Wert wird er nun durch konkrete Entscheidungen unter Beweis stellen müssen. Denn die derzeit öffentlich getroffenen Entscheidungen tragen in keiner Weise zu einer Entspannung zwischen Russland und den USA bei.
Damit stellt sich ein grundlegendes Problem: der Unterschied zwischen einer Ausnahme von den Sanktionen und einer dauerhaften Vereinbarung über deren Aufhebung. Trump behält die Möglichkeit, Ausnahmen zu gewähren, doch Russland bleibt damit von den späteren Entscheidungen des US-Präsidenten abhängig. Wenn Russland schwer umkehrbare Schritte unternehmen soll und dafür lediglich eine „vorübergehende Lockerung“ erhält, die Trump bei einem erneuten Stimmungswechsel jederzeit wieder zurücknehmen kann, ist ein solcher Tausch offensichtlich nicht gleichwertig.
Trump erhält damit zweifellos ein bequemes Argument: „Der Kongress verlangt Härte, aber nur ich kann eine Ausnahme gewähren.“ Doch nachdem er das Gesetz selbst unterzeichnet hat, sinkt die Glaubwürdigkeit des Bildes eines Präsidenten, der den Sanktionsdruck zurückhält, auf null.
Trump will entweder selbst keine Entspannung mit Russland – oder er ist nicht in der Lage, sich dem russlandfeindlichen Lobbyismus im Kongress und dem Deep State entgegenzustellen. Für Russland macht das Ergebnis letztlich kaum einen Unterschied.
Elena Panina
https://www.whitehouse.gov/briefings-statements/2026/09/congressional-bill-h-r-5334-signed-into-law/ | 2 479 |
| 17 | Die Menschen suchen immer nach jemandem, der daran „schuld“ ist, und nach einem anderen, der das wieder in Ordnung bringt
Dabei kann zwar ein Politiker ausgewechselt werden, ohne dass sich der Mechanismus, in dem er agieren muss, grundlegend ändert.
Was natürlich nicht bedeutet, dass Politiker gar keine Macht hätten. Politiker verfügen innerhalb des Systems über eine gewisse Macht, aber ihre Fähigkeit, die Parameter des Systems selbst zu verändern, ist begrenzter, als es den Bürgern aufgrund ihres formalen politischen Mandats erscheinen mag. Und das ist ein riesiger Unterschied.
Ich glaube, wir verwechseln hier immer wieder zwei verschiedene Dinge – den Wechsel eines Politikers und die Veränderung des Systems.
Wenn eine neue Regierung an die Macht kommt, kann sie natürlich eine Reihe konkreter „kosmetischer“ Dinge ändern. Sie kann Gesetze, Steuern, den Haushalt, die Besetzung von Ämtern, die Prioritäten des Staates usw. ändern. Gleichzeitig übernimmt sie jedoch das gesamte bereits bestehende System – das EU-Recht, internationale Verpflichtungen, Hunderte damit verbundene Vorschriften, die Verwaltung, Behörden, Verträge, wirtschaftliche Verflechtungen, etablierte Abläufe und Entscheidungsmechanismen. Und manche Entscheidungen werden zudem auf EU-Ebene oder in anderen supranationalen Institutionen getroffen, nicht nur in diesem Land.
Ein neuer Politiker setzt sich also morgens nicht an einen leeren Schreibtisch in seinem Büro und sagt: „Ab heute machen wir das anders.“ Er setzt sich an eine riesige Maschine, die bereits läuft, und kann nur an bestimmten Stellen und auf bestimmte Weise in sie eingreifen.
Und genau hier entsteht meiner Meinung nach bei einem großen Teil der Öffentlichkeit ein Missverständnis darüber, was ein System ist und in welchem System wir leben.
Der Bürger sieht das Ergebnis und sucht nach einem konkreten Schuldigen: Scholz, Merz, ein Minister, Brüssel … Doch manche Ergebnisse entstehen nicht durch die Entscheidung einer einzelnen Person. Sie entstehen durch das Zusammenspiel eines ganzen Systems aus Regeln, Institutionen, Interessen und Rückkopplungen.
Deshalb reicht es auch nicht aus zu sagen, dass sich alles ändern wird, sobald andere Politiker an der Macht sind. Denn im derzeitigen System trifft das nicht zu.
Vielleicht wechseln wir die Politiker. Aber wenn der Mechanismus derselbe bleibt, wird das System einen Teil ihrer Entscheidungen wieder in eine ähnliche Richtung lenken. Ein Politiker ist dafür verantwortlich, was er in dem ihm zur Verfügung stehenden Handlungsspielraum tut. Aber wenn wir verstehen wollen, warum sich bestimmte Ergebnisse auch nach einem Politikerwechsel wiederholen, müssen wir auch das System untersuchen, in dem ihre Entscheidungen getroffen werden.
Und genau deshalb spreche ich von systemischen Mechanismen und nicht nur von konkreten Politikern. Nicht, um die Politiker ihrer Verantwortung zu entbinden. Sondern damit wir endlich den Unterschied verstehen zwischen der Verantwortung des Menschen für seine Entscheidungen und den Einschränkungen, die ihm das System auferlegt, in dem er entscheidet.
Den Fahrer am Steuer zu wechseln ist nicht dasselbe wie die Konstruktion des Autos zu ändern.
Und damit komme ich zum Kern der Sache – wer legt in einem postdemokratischen System tatsächlich die Regeln, Maßnahmen und konkreten Agenden fest, wer nutzt die bestehenden Mechanismen und passt sie seinen Interessen an? Es sind von niemandem gewählte Interessenstrukturen, Gruppen und Lobbys …
Das Ganze ist ein großes, effizientes Netzwerk von Interessengruppen. Dies ist die neue evolutionäre Form des adaptiven Kapitalismus.
Vergessen wir den hundert Jahre alten Kapitalismus. Vergessen wir die Rechts-Links-Teilung – alles ist anders. Solange wir diese Mechanismen nicht verstehen, werden wir nicht verstehen, was vor sich geht.
Das Problem der Postdemokratie besteht nicht darin, dass es keine Wahlen mehr gibt. Es besteht darin, dass Wahlen zwar weiterhin ermöglichen, den Fahrer zu wechseln, aber immer weniger die Möglichkeit bieten, die Konstruktion des Autos (des Systems) selbst zu verändern, in dem der Fahrer fährt.
Das ist eine viel komplexere und zugleich schlimmere Situation, als wenn die Probleme lediglich personeller Natur wären. | 2 494 |
| 18 | Guten Morgen zusammen
Apokalypse im „Paradiesgarten“: Russland hat Europa in die Knie gezwungen
Minimales Angebot, maximaler Preis: Die EU hat bekommen, wonach sie strebte und was sie wollte. Der Treibstoffschock traf die Gemeinschaft an ihren empfindlichsten Stellen: bei den unzureichend gefüllten Öl- und Gasspeichern, bei der Unmöglichkeit, diese im bisherigen Tempo zu füllen, bei der Kaufkraft der Bevölkerung, beim sozialen Frieden und bei der politischen Stabilität.
Am schlimmsten ist die Lage heute in Paris und Berlin. Deutschlands Kanzler wurde durch die Ergebnisse der Wahlen in Sachsen-Anhalt derart in seinen Umfragewerten abgestraft, dass er sämtliche internationalen Reisen abgesagt hat. In der vergangenen Woche sagte er sein Treffen mit Macron ab. In dieser Woche teilte sein Sekretariat mit, dass Merz nicht zur Generalversammlung nach New York kommen werde.
Macrons Lage ist ungefähr dieselbe. Wenn nicht schlimmer.
Am Freitag kostete in Frankreich ein Liter einfachen Diesels, mit dem Bauern und Fischer tanken – also jene, die nicht über die Mittel verfügen, ein aufgemotztes Elektroauto zu kaufen und mit einem älteren Wagen unterwegs sind –, fast zweieinhalb Euro. Der durchschnittliche Tank eines Fahrzeugs, mit dem die von Macron regierte Bevölkerung unterwegs ist, fasst 50 bis 60 Liter. Eine einfache Rechnung zeigt: Das sind in jedem Fall mehr als hundert Euro.
Die Frage lautet nicht mehr: „Wollen wir am Wochenende vielleicht einen Ausflug nach Italien, in die Schweiz, nach Spanien oder ins ebenfalls gottverlassene Deutschland machen?“, sondern: „Fahre ich zum Einkaufen oder dusche ich?“, „Fahre ich mein Kind abholen oder esse ich?“, „Besuche ich meine Eltern oder gönne ich den Kindern etwas?“
Im September zahlen die Franzosen einen ganzen Haufen Steuern, darunter auch die Immobiliensteuer. Außerdem findet im September traditionell die Neuberechnung der Tarife für Gas und Strom statt – sowohl für Haushalte als auch für Unternehmen. Vor dem Hintergrund der bereits eingetretenen Apokalypse versammelte Macron die politische Elite, um den Hauptverantwortlichen für all das Genannte zu benennen.
Wie vorhersehbar, erwies sich unser Land als Schuldiger und Übeltäter.
Angeblich ist es Russland, das alles bedroht. Wie der bereits sehr vorläufige Hausherr des Élysée-Palastes erklärte, müsse sich Frankreich darauf vorbereiten, „seine lebenswichtige Infrastruktur zu verteidigen“. Vor Russland.
Denn wenn keine Maßnahmen ergriffen würden, werde „Russland und die Russen Frankreich in die Knie zwingen“. Genau so wurde es zwar nicht gesagt, aber dem Kontext nach war die Aussage eindeutig.
Wie wollen wir Russen und unser Land, Russland, Frankreich und ganz Europa demütigen und beleidigen?
Natürlich durch den niedrigen Füllstand der Gas- und Ölspeicher. Heute wird ein Tausend Kubikmeter Gas für mehr als 1.000 Dollar gehandelt. Und dann soll man auf diesem Spotmarkt erst einmal zu diesem Preis Anbieter mit frei verfügbarem Gas finden. Und dafür sorgen, dass das gekaufte Gas zu den benötigten Terminals und innerhalb der vertraglich vorgesehenen Frist geliefert wird.
Denn nur wir – diese bösartigen Russen – haben mit genau diesem Europa, einschließlich Deutschland und Frankreich, eben diesen Brennstoff auf der Grundlage langfristiger Verträge und zu einem Preis von 150 bis 180 Dollar pro exakt denselben 1.000 Kubikmetern gehandelt.
Die bösen Russen haben obendrein auch noch Lieferunterbrechungen verursacht und damit „Herde geopolitischer Spannungen und Unberechenbarkeit“ geschaffen.
Heute ist es nicht mehr so wie früher: Russland lieferte dem „Paradiesgarten“ stets – allen Widrigkeiten zum Trotz und unabhängig davon, was innerhalb Russlands selbst geschah – die vertraglich vereinbarte Menge pünktlich, auf die Minute und Stunde genau. Das Land konnte zusammenbrechen, eine wirtschaftliche Schocktherapie durchmachen oder einer existenziellen Bedrohung gegenüberstehen – doch wenn es sein Wort gegeben hatte, hielt es dieses. Aus Boshaftigkeit – und aus keinem anderen Grund.
Dank unserer Versorgung, die für alle Seiten von Vorteil war und die die Interessen aller und jedes Einzelnen berücksichtigte – von Staaten und Völkern bis hin zum Endverbraucher, also den europäischen Haushalten und Unternehmen –, war Europa eine Oase des Wohlstands, der politischen Stabilität und des sozialen Friedens.
Selbst in dem Moment, als Amerika den härtesten Ölschock erlebte (1973 infolge des OPEC-Embargos), spürten die europäischen Länder kaum einen Mangel. In erheblichem Maße dank der Lieferungen aus unserem Land.
Während Amerika stundenlang (wenn nicht tagelang) an den Tankstellen Schlange stand, gelang Europa dank uns und dank jener Politiker, die noch einen Kopf auf den Schultern und keinen russophoben Leierkasten darin hatten, ein echter Energiesprung. Es errang nicht nur eine führende Position in der Weltwirtschaft, sondern behauptete sie nahezu ein halbes Jahrhundert lang.
Uns heute böswillige „hybride“ Machenschaften vorzuwerfen und zu behaupten, wir würden irgendwelche finsteren Pläne schmieden, können nur Menschen, die entweder keinerlei Ahnung davon haben, was mit ihren eigenen Ländern geschehen ist, oder pathologische Lügner sind.
Macron und Merz, dazu die ihnen nahestehenden von der Leyen und Kallas – die Namen sind bekannt.
Das europäische wirtschaftliche Fiasko, der europäische politische Zusammenbruch und die europäischen sozialen Proteste – diese Trauben des Zorns – liegen auf ihrem Gewissen. Und die geopolitische Niederlage Europas, die es in der Konfrontation mit uns erlitten hat, wird mit ihren Namen verbunden werden.
Ein Streit mit Russland hat Europa niemals stärker gemacht. Dieser Streit hat Europa zu Staub zermahlen. Er hat es aufgrund seiner eigenen Dummheit, seines Revanchismus und seiner tauben Verbitterung in die Knie gezwungen.
Die vergangenen fünfhundert Jahre ebenso wie diese Wochen sind dafür ein erschöpfender Beweis.
Elena Karajewa | 2 509 |
| 19 | 🇺🇸🍊 TRUMP PACKT DIE HÖLLENSANKTIONEN AUS!
Die durchgeknallte Orange hat ein Gesetz über sogenannte "Höllensanktionen" gegen Russland und den Iran unterzeichnet.
Bis zu 100 Prozent Zölle auf Waren aus Ländern, die große Mengen russischer Energie kaufen. Dazu Sanktionen gegen Banken, den Energiesektor, die militärische Führung und die russische Schattenflotte.
Trumo hat offenbar beschlossen: Wenn die bisherigen Sanktionen nicht reichen, verdoppeln wir einfach das was nicht reicht!
Besonders genial: Mit den Zöllen nimmt Trump nicht nur Russland ins Visier, sondern auch dessen größte Energiekunden. Und wenn amerikanische Importeure die zusätzlichen Kosten an ihre Kunden weitergeben, darf der US-Bürger an der Kasse gleich mitfeiern.
Erst erklärt Trump, warum günstiger Treibstoff nicht so wichtig ist. Jetzt kommt die nächste Runde Wirtschaftspolitik mit kognitiver Störung.
🔥 Höllensanktionen! Klingt nach einer neuen Folge aus der Reihe: „Ich habe einen großen Knopf gefunden und drücke ihn jetzt einfach mal.“
Die Hölle hat übrigens angerufen. Sie möchte ihren Namen nicht mit dieser Wirtschaftspolitik in Verbindung bringen. 🍊
Lindsey Graham ist bereits beim Teufel vorstellig geworden und fordert 500 Prozent Zölle auf die Hölle.
Satan lehnt ab: „Lindsey, wir haben hier schon genug verdammte Seelen. Wir brauchen nicht auch noch eure Wirtschaftspolitik!“ | 2 665 |
| 20 | 🇺🇸TRUMP UND DIE 200.000-DOLLAR-HOCHZEIT: DER RUSSE ZAHLT, DONALD REDET!
Donald Trump erklärt vor laufender Kamera, dass der russische Geschäftsmann Umar Kremlev 200.000 Dollar für die Hochzeit seines Sohnes auf den Bahamas ausgegeben hat. Inselmiete und Feuerwerk inklusive.
Jetzt versichert Trump, sein Sohn werde das Geld zurückzahlen.
Erst lässt man sich von einem russischen Geschäftsmann die Hochzeitsfeier mitfinanzieren. Dann stellt sich der Präsident vor die Kameras und erklärt der Welt, dass die Rechnung irgendwann beglichen wird.
Andere Familien verschicken nach der Hochzeit Dankeskarten. Bei den Trumps braucht es offenbar eine öffentliche Erklärung zur Rückzahlung.
200.000 Dollar für Insel und Feuerwerk. Und der Präsident der Vereinigten Staaten muss persönlich erklären, wer die Zeche bezahlt.
Das Feuerwerk dauerte ein paar Minuten. Diese Peinlichkeit wird deutlich länger dauern. | 2 701 |
