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🇺🇸Reporter: War es nicht so, dass die Aufhebung dieser Sanktionen gegen Russland, um die Freilassung des Geiselten zu sichern, Russland etwas gegeben hat? Trump: Sind Sie eine dumme Person? Für wen arbeiten Sie? Reporter: ABC News. Trump: Sie sind eine dumme Person.

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🇷🇺🇩🇪 Der FSB hat einen deutschen Söldner festgenommen, der von den Streitkräften der Ukraine desertiert ist, weil er sein
🇷🇺🇩🇪 Der FSB hat einen deutschen Söldner festgenommen, der von den Streitkräften der Ukraine desertiert ist, weil er sein Geld nicht erhalten hat. Laut Angaben der Behörde nahm ein deutscher Staatsbürger von 2004 bis 2010 an Kampfhandlungen in Afghanistan, Somalia und Syrien teil, und von 2016 bis 2018 diente er in einer Einheit der territorialen Verteidigung der Streitkräfte der Ukraine. Im Jahr 2025 kehrte er in die Ukraine zurück und unterzeichnete einen dreijährigen Vertrag mit den Streitkräften der Ukraine, desertierte jedoch später, ohne die versprochene Entschädigung erhalten zu haben.
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🇩🇪Ich habe mir nochmal Gedanken über die heutige Aussage von Niedrig Merz gemacht. Und dabei ist mir ein alter lateinischer Spruch eingefallen, den schon die alten Römern benutzen : „Penis bonus, pax in domus!“ 🍆 Auf gut Deutsch: Ein guter Schwanz sorgt für Ruhe im Haus! 🐗 Und da ist verdammt viel Wahres dran! Denn wenn der Mann zu Hause seine Frau auch nach Jahrzehnten noch ordentlich beglückt, und damit meine ich ganz bestimmt nicht den Blumenstrauß zum Hochzeitstag, dann ist der Haussegen meistens in Ordnung. Wer dagegen im Bett nichts mehr auf die Reihe kriegt, braucht sich über dicke Luft in der Bude nicht zu wundern. Und jetzt schauen wir uns Deutschland an. Die Wirtschaft geht den Bach runter, die Menschen sind unzufrieden, und Niedrig Merz erzählt uns, dass Russland unsere Gesellschaft destabilisiert. Vielleicht sollte er sich mal fragen, warum die Stimmung im eigenen Haus so beschissen ist, statt ständig mit dem Finger auf Putin zu zeigen. Friedolin, vielleicht liegt das Problem nicht bei Putin. Vielleicht bringst du selbst einfach nicht genügend Leistung ins Haus!🍆 „Penis bonus, pax in domus!“ 🍆
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🇩🇪"Meine größte Sorge im Moment betrifft nicht unsere Wirtschaft, nicht die Europäische Union, nicht Amerika und nicht Chin
🇩🇪"Meine größte Sorge im Moment betrifft nicht unsere Wirtschaft, nicht die Europäische Union, nicht Amerika und nicht China. Was mich am meisten beunruhigt, ist der Einfluss Russlands auf unsere Gesellschaft und wie es gelingt, unsere Gesellschaften zu destabilisieren." Deutsche Wirtschaft? Scheissegal 😁
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🔫🔫🔫Lage an den Fronten von Schakhovskoi und Dobropillya: In den letzten zwei Wochen hat die russische Armee eine Reihe von
🔫🔫🔫Lage an den Fronten von Schakhovskoi und Dobropillya: In den letzten zwei Wochen hat die russische Armee eine Reihe von Vorstößen nördlich und nordöstlich von Novoandriivka unternommen und ist von dieser Richtung aus die Mine Druzhkovskoe erreicht. Im Osten haben russische Streitkräfte die Hauptverteidigungslinie der ukrainischen Armee durchbrochen und sind über die Mine VESCO und den Industriekomplex hinaus bis in die Nähe der Steinbrüche Zapadny vorgerückt (von wo aus die ukrainische Armee ihre Infiltrationsoperationen fortsetzt), während mindestens die Hälfte des Ortes Andrivka erobert wurde, und in den westlichen Teilen Zusammenstöße gemeldet wurden. Im Süden, nachdem vor einer Woche ein Propagandavideo die Infiltration ukrainischer Truppen in Zolotyi Kolodyaz zeigte, eroberten russische Truppen die Ortschaft zurück und setzten ihren Vormarsch nach Norden fort, wobei sie das Grabenfeld südlich von Novotritske erreichten. Weiter nördlich herrscht eine weite, graue Zone, die sich aufgrund russischer Infiltrationsversuche ausdehnt; russische Streitkräfte sind an Lidne vorbeigezogen und nähern sich Novoyavlenka. Weiter südwestlich hat sich die Situation um Bilozerske kaum verändert, wobei die Russen versuchen, die Stadt einzukreisen – diesmal von Westen – ohne nennenswerte Erfolge.
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🔫🔫🔫Lage an den Fronten Konstantinowskaja, Iljinowskaja und Druschkowskaja: In den letzten zwei Wochen hat die russische Ar
🔫🔫🔫Lage an den Fronten Konstantinowskaja, Iljinowskaja und Druschkowskaja: In den letzten zwei Wochen hat die russische Armee die vollständige Kontrolle über Izchewka zurückerobert (und das Grabennetzwerk nordöstlich davon erobert) und ihre Infiltrationen von der nördlichen Steinbrüche und entlang der Eisenbahnlinie verstärkt, wobei sie in Richtung Klynowe und Popasne vorrückten. Gleichzeitig hat die ukrainische Armee südlich von Mykolajpillja weiterhin Stellungen zurückerobert und die Nähe des Tonbergwerks Rusinowskoje erreicht. Weiter nördlich sicherten russische Streitkräfte eine Reihe von Stellungen südlich und östlich von Mala Raiske, während ukrainische Streitkräfte russische Vorstöße nordwestlich von Nowohryhoriwka abwehrten (wo die Russen kürzlich die Kontrolle über das Grabennetzwerk östlich der Ortschaft übernommen hatten) und russische Truppen, die in die Mine Druzhkowskoje eingedrungen waren, ausschalteten.
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🔫🔫🔫Ukrainischer-Russischer Lage an den Fronten bei Kupjansk: In den letzten zwei Wochen hat die russische Armee eine Reihe
🔫🔫🔫Ukrainischer-Russischer Lage an den Fronten bei Kupjansk: In den letzten zwei Wochen hat die russische Armee eine Reihe von Erfolgen westlich von Kupjansk erzielt, die Kontrolle über den nordwestlichen Sektor der Stadt übernommen und die Kämpfe in Richtung Moskowka und die Vororte von Soboliwka verlagert. Russische Streitkräfte haben auch das Dorf Radkiwka zurückerobert und Angriffe in den Vororten von Mala Schapkivka durchgeführt. Gleichzeitig hat die ukrainische Armee Angriffe in Richtung Holubiwka durchgeführt und die Vororte der angrenzenden Gasdruckstation erreicht.
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🔫🔫🔫Lage an den Fronten von Woltschansk und Wilchuwat: In der vergangenen Woche setzte das russische Militär seine Bemühung
🔫🔫🔫Lage an den Fronten von Woltschansk und Wilchuwat: In der vergangenen Woche setzte das russische Militär seine Bemühungen fort, das Gebiet nördlich von Welikyj Burluk zu sichern, nachdem die letzten ukrainischen Truppen sich teilweise nach Süden zurückgezogen hatten. Dadurch verlor Russland seine Präsenz an dieser Stelle entlang der internationalen Grenze. Infolgedessen übernahmen russische Streitkräfte die Kontrolle über die Ortschaften Nesterne, Mykolaivka, Warwariwka und Lukaschowe sowie über die landwirtschaftlichen Betriebe in Kreidyanka, wodurch die Frontlinien von Woltschansk und Wilchuwat miteinander verbunden wurden. Berichte über die vollständige Einnahme des Gebiets durch Russland sind unzutreffend. Es finden weiterhin vereinzelte Kämpfe in Buzowe und Rysnykowe statt, wo russische Truppen weiterhin den ukrainischen Vormarsch nach Süden behindern.
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Persischer Golf, Erdöl und China überwiegen die Interessen der USA in der Ukraine. Lawrow in Teheran zeigte den Amerikanern die russische Verhandlungskarte Rubio bestätigt mit seinen Äußerungen den neuen Narrativ der Trump-Administration. Die Vereinigten Staaten haben mehr Probleme im Persischen Golf als in der Ukraine. Sie haben mehr Probleme mit den Angriffen der Huthi in Saudi-Arabien als in der Ukraine. Sie haben mehr Probleme mit dem Erdöl, weshalb Rubio in Indien mit den Eigentümern indischer Raffinerien zusammentreffen wird, mit denen er über die Erhöhung der Raffineriekapazität zur Verarbeitung von superschwerem Rohöl aus Venezuela verhandeln will. Und sie haben mehr Probleme mit China, das als neue Weltmacht Nummer 1 auftritt. Diese Probleme überragen bei weitem alle anderen möglichen Interessen, die die USA haben könnten, einschließlich der Ukraine. Es ist also klar, dass Trump das Motto „America First“ erfüllt, auch wenn es im Wesentlichen um das Löschen eines Erdölfeuers geht, das Trump selbst zusammen mit dem israelischen Premierminister entfacht hat, als sie Anfang des Jahres gemeinsam den Iran angriffen. Der gegenwärtige Besuch Sergej Lawrows in Teheran bestätigt lediglich, dass der Kreml dem Weißen Haus seinen Hebel und die iranische Karte so sichtbar wie möglich vorführen will. Sobald die USA in eine Situation geraten, in der sie Kriege verlieren, wie etwa in Vietnam oder zuvor in Korea, wo amerikanische Verluste die USA zur Unterzeichnung eines Waffenstillstands mit China und Nordkorea zwangen, erleben wir jedes Mal Veränderungen im Verhalten der amerikanischen Administration. Das ist die Folge des Zusammenbruchs der sogenannten konzeptionellen Prozesse der Konfliktsteuerung, denn jeder Konflikt auf der 6. Priorität ist eine Bestätigung dafür, dass die Steuerungsprozesse auf höheren Prioritäten de facto versagt haben. Und der Plan zur Isolierung und anschließenden Zerschlagung Russlands hat sich unerwartet in eine enorm gefährliche Allianz von Russland, China und dem Iran verwandelt. Diese Allianz wurde nie öffentlich deklariert, aber China und Russland nutzen den Iran nun gemeinsam als Druckmittel gegen die USA. Macht im Weißen Haus einen falschen Schritt gegen uns, und wir helfen dem Iran gegen euch so, dass die USA in der Region das nicht überleben. Das ist das Angebot, das Trump jetzt vom Kreml und Peking auf dem Tisch hat. Und deshalb geschehen um die Ukraine herum plötzlich so unglaubliche Dinge. Aus dem tschechischen Internet
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Achtung: Die größten Straßenproteste der nächsten Zeit werden vermutlich nicht in Frankreich stattfinden, sondern in den Vereinigten Staaten. Und zwar schon bald. Die Anzeichen mehren sich, dass die Regierung des Orange-Kaisers den Boden dafür bereitet, einerseits die Zwischenwahlen zum Kongress zu beeinflussen und andererseits Schritte einzuleiten, mit denen sie diese Wahlen anschließend infrage stellen und Chaos auslösen könnte. Das würde Donald Trump ermöglichen, zumindest für eine gewisse Zeit beispielsweise mithilfe von Dekreten zu regieren, ohne dass der Kongress ihn dafür zur Rechenschaft ziehen könnte. Das wäre gewissermaßen Phase zwei einer längerfristigen Strategie. Phase eins bestand darin, desorientierte, verunsicherte und frustrierte amerikanische Wähler davon zu überzeugen, dass Donald ihnen die traditionellen Industriearbeitsplätze zurückbringen werde, wie versprochen (haha), dass die Steuern nicht nur für die Reichen, sondern für alle sinken würden (hahahaha), dass er das Haushaltsdefizit und die Staatsverschuldung reduzieren (hahahahaha) und die Kriege beenden werde (dazu erübrigt sich jeder Kommentar). Das war schon ziemlich naiv, wenn man sein bisheriges Verhalten und die Leute betrachtet, mit denen er sich umgibt. Aber viele haben diese Märchen für Erwachsene tatsächlich geglaubt. Oder sie glaubten zumindest, dass er so massive Erschütterungen auslösen würde, dass daraus tiefgreifende Veränderungen in der Politik und in den Machtverhältnissen des Landes hervorgehen würden. Hahahahaha. In Wirklichkeit ist Trump eine Marionette der Hyperoligarchie. Diese ringt teilweise mit der traditionellen Oligarchie und deren Verwaltungsapparat um die Macht. Doch das ist die einzige gesellschaftliche und politische Veränderung, für die sie kämpft. Die Täuschung der Wähler konnte allerdings nicht ewig funktionieren. Deshalb bereitete diese Gruppierung gleichzeitig die notwendigen Machtinstrumente vor. Mit der ICE hat sie sich eine mächtige, dem Präsidenten unterstellte innere Armee geschaffen. Und auf Schlüsselpositionen setzte sie Leute, die bereit sind, Gesetze ohne größere Skrupel zu verbiegen. Und noch einmal: Vermutlich wird man nun versuchen, all das zumindest dazu zu nutzen, die uneingeschränkte Machtausübung um eine gewisse Zeit zu verlängern. Sollte man diesen Schritt tatsächlich wagen, wird das eine massive Welle der Empörung auslösen. Die Gegenseite wird mit harter Repression antworten. Die Regierung bereitet den Boden dafür bereits vor, indem sie behauptet, hinter sämtlichen Unruhen in Europa stünden Migranten. Dasselbe wird sie auch über die innenpolitische Lage in den USA behaupten. Hinzu kommt die Behauptung, hinter all dem steckten linke Radikale beziehungsweise linke Terroristen. Gegen Terroristen – darunter auch linke Radikale wie beispielsweise Gewerkschafter – darf man schließlich nahezu jedes Mittel einsetzen. Ich behaupte nicht, dass es mit hundertprozentiger Sicherheit so kommen wird. Wahrscheinlich weiß das nicht einmal Trump selbst, geschweige denn die Leute in seinem Umfeld und jene, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch. Oder anders gesagt: Dass Donnie sich den Kongress einfach so aus der Hand nehmen lässt, ist äußerst unwahrscheinlich. Juraj Draxler
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Guten Morgen zusammen Im November treffen sich in Polen ausgewählte NATO-Mitgliedstaaten aus dem nordischen und baltischen Raum, um mit den Amerikanern über die Zukunft ihrer Sicherheit zu diskutieren. Die drei baltischen Staaten sind nicht eingeladen und fühlen sich zusammen mit einigen anderen Verbündeten ausgeschlossen, doch für einen realistischen Strategen liegen sie unter der Wahrnehmungsschwelle der USA. Das atlantisch-baltische Format erinnert auch die Brüsseler Träumer von einem europäischen Superstaat daran, dass unser Kontinent in mehrere strategische Regionen mit wesentlich unterschiedlichen Interessen unterteilt ist und dass man in Washington kein Interesse an dessen Vereinheitlichung hat. Hinter der Initiative steht Elbridge Colby, stellvertretender Verteidigungsminister und einer der wenigen strategisch denkenden Köpfe im heutigen Washington. Sein Realismus ist den Neokonservativen ein Dorn im Auge, die die USA im Nahen Osten oder in der Ukraine halten wollen. Über die amerikanischen Sicherheitsprioritäten spricht er mit brutaler Offenheit: auf der westlichen Hemisphäre dominieren, im Pazifik der chinesischen Expansion entgegentreten und überall sonst die amerikanische Präsenz durch die Einbeziehung lokaler Vasallen … also Verbündeter reduzieren. Den Europäern macht er seit Jahresbeginn seine Vision von NATO 3.0 vertraut. In der Zeit des Kalten Krieges konzentrierte sich NATO 1.0 auf die territoriale Verteidigung des Kontinents, seit den neunziger Jahren dehnte sich NATO 2.0 zur globalen Verteidigung liberaler Regeln aus. Heute ist es an der Zeit, dass NATO 3.0 zur Verteidigung des Kontinents zurückkehrt. Ähnlich wie im Kalten Krieg, jedoch mit wesentlich geringerer militärischer Präsenz der USA. Europa kann auch künftig mit dem amerikanischen Atomschirm rechnen, muss sich aber in den konventionellen Fähigkeiten selbst helfen können. Mit Blick auf die aktuellen Ereignisse bedeutet das: Die Gefahr eines russischen Atomangriffs schrecken die USA ab, aber wenn es „nur“ um russische Raketen, Panzer oder Drohnen geht, sind die Europäer selbst dran. Auf wen können die Amerikaner ihre neue europäische Strategie stützen? In Frage kommen nur zwei Länder – Deutschland und Polen. Sie erfüllen drei grundlegende Bedingungen: bedingungslose Ergebenheit gegenüber den USA, die Bereitschaft, in die Verteidigung zu investieren, und eine Lage sowie Größe, die sie zu Akteuren auf dem europäischen Kontinent machen. Aus amerikanischer Sicht erfüllt niemand sonst diese Bedingungen in vergleichbarer Weise. In Frankreich kann man nicht mit Ergebenheit rechnen, Großbritannien ist kein kontinentaler Akteur und die Türkei spielt ihr eigenes Spiel. Ähnlich Italien und Spanien – im Rahmen ihrer begrenzten Haushaltsmöglichkeiten können sie eine gewisse militärische Rolle im Mittelmeer spielen, nicht jedoch auf dem Kontinent. Das lässt sich nicht mit der immer noch beachtlichen wirtschaftlichen Stärke Deutschlands vergleichen, ergänzt durch den Geist der Vasallenschaft, der seit 2022 Höhen erreicht hat, die zuletzt zu Beginn des Kalten Krieges erreicht wurden. Zudem stellt sich Polen in die Rolle des Sprechers der „Drei-Meere“ zwischen Ostsee, Adria und Schwarzem Meer und kann dadurch in Washington den Eindruck erwecken, den Staatenstreifen von Bulgarien bis Estland zu vertreten. Polen selbst steht so sehr nach einer amerikanischen Basis, dass es bereit ist, einmalig 4,5 Milliarden Dollar zu investieren und pro Soldat jährlich 15 000 Dollar beizutragen. Deshalb hat Colby eine kleine Gruppe mit Deutschland, Polen und einigen weiteren zusammengebracht: Finnland, Schweden, Norwegen und den Niederlanden. In dieser Zusammensetzung trafen sie sich im Frühjahr im norwegischen Bergen; daher die Bezeichnung „Bergen-Gruppe“. Zusammen bilden sie den weiteren baltischen Raum, der direkt an Russland grenzt, was ihn im heutigen Konflikt zum geopolitisch am stärksten exponierten Ort des Kontinents macht, in dem die Nachfrage nach amerikanischer Präsenz stärker ist als anderswo. Die Mitgliedschaft wirft Fragen auf. Warum die Niederlande, die nicht dazu gehören? Warum ohne Dänemark und die drei baltischen Staaten, die zum baltischen Raum gehören? Die Niederländer haben sich die Einladung höchstwahrscheinlich dem Generalsekretär der NATO, dem Niederländer Rutte, sowie der Tatsache zu verdanken, dass sie langfristig der atlantischste Staat des Kontinents sind; niemand sonst hat beispielsweise so viele Generalsekretäre in die NATO entsandt. Die Beziehungen zu Dänemark belastete im Frühjahr der Streit um Grönland, doch als die Gruppe am Rande des Gipfels in Ankara zusammentraf, waren die Dänen bereits dabei, und die Amerikaner feiern heute das neue Vasallenabkommen über Grönland als Beispiel für Partnerschaft. Wir werden sehen, ob man sie nach Polen einlädt. Anders ist die Lage Litauens, Lettlands und Estlands. Geopolitisch exponiert und Washington gegenüber loyal, zugleich aber winzig und im Verhältnis zu Russland extremistisch. Sollte es jemals zu einem direkten militärischen Test zwischen Russland und Europa kommen, dann höchstwahrscheinlich bei ihnen. Washington sieht in ihnen bestenfalls nützliche Bauern, die man nicht verlieren will, nicht aber eigenständige Akteure, auf die man sich stützen könnte. Daran ändern auch die finanziellen Anreize nichts, die das ansonsten arme Litauen Washington für eine amerikanische Basis anbietet. Doch die Eingeladenen haben keinen Grund zur Freude und die Ausgeschlossenen keinen Grund zur Klage. Alle amerikanischen Manöver in Europa zielen in eine Richtung – hinaus. Wenn man im Baltikum glaubt, durch das Senden horrender Summen über den Atlantik die amerikanische Militärhilfe im Falle einer Bedrohung im Voraus zu bezahlen, ist das deren Sache. Wer jedoch keine atlantischen Scheuklappen trägt, wird zu schätzen wissen, dass mit dem Abzug der Amerikaner auch eine der Ursachen europäischer Konflikte entfällt. Genug andere werden sicher bleiben. Ein weiterer Grund dafür, dass die Europäer beginnen sollten, regionale Institutionen der kollektiven Verteidigung aufzubauen und sich zugleich mit Russland auf einen eurasischen Raum kollektiver Sicherheit zu verständigen. Die Mitteleuropäer sollten gemeinsam mit der Verteidigung des Raumes beginnen, der durch Donau, Adria und Schwarzes Meer begrenzt wird. Prof. Petr Drulák
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Starte den Tag mit einem Lachen 😀
Starte den Tag mit einem Lachen 😀
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🇺🇦Zigeuner haben einen Angriff auf ein Militärrekrutierungszentrum (TZK) begonnen, nachdem ein Zigeunerfürst in Odessa fest
🇺🇦Zigeuner haben einen Angriff auf ein Militärrekrutierungszentrum (TZK) begonnen, nachdem ein Zigeunerfürst in Odessa festgenommen wurde. Sie bewarfen das Gebäude mit Steinen. 😁
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Lieber Roman, passend zu deinem Beitrag hatte ich mal eine skurrile These eines serbischen Analysten geteilt. Ein 10 Minuten Video, was im Kern deinen Text beschreibt. Da wir viele neue Mitglieder im Kanal haben, werden diesen Beitrag der vor 8 Monaten entstand nicht viele im Kanal gesehen haben. Daher teile ich ihn gerne nochmal. Bin auf eure Kommentare gespannt 😊 https://youtu.be/MfEc7rc74gs
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🛡Transnistrien als Falle? Ein Szenario, das man zumindest auf dem Schirm haben sollte Ein serbischer Analyst hat eine intere
🛡Transnistrien als Falle? Ein Szenario, das man zumindest auf dem Schirm haben sollte Ein serbischer Analyst hat eine interessante These aufgestellt: Sollte Maia Sandu irgendwann einem ukrainischen Militäreinsatz gegen Transnistrien zustimmen, könnte die russische Antwort ganz woanders erfolgen. Das Thema selbst ist nicht neu. Kiew hat Chișinău seit 2022 wiederholt informell angeboten, die russischen Kräfte in Transnistrien militärisch auszuschalten. Moldau hat das bislang abgelehnt. Auch die rechtlichen Möglichkeiten für ukrainische Auslandseinsätze wurden inzwischen erweitert. Und Selenskyj und Sandu treffen sich regelmäßig zu Gesprächen über Sicherheit, Infrastruktur und die gemeinsame strategische Lage. Transnistrien begleitet diesen Krieg also nicht erst seit gestern. Die These des serbischen Analysten: Marschiert die ukrainische Armee dort ein, könnte Russland nicht versuchen, sich von Osten über die seit Jahren ausgebaute ukrainische Front bis nach Transnistrien durchzuprügeln. Stattdessen könnten russische Verbände zusammen mit nordkoreanischen Kräften über Belarus in die Westukraine vorstoßen und nach Süden durchbrechen. Auf der Karte ist das der längere Weg. Militärisch könnte es der kürzere sein. Die Ukraine befestigt inzwischen auch ihre Grenze zu Belarus. Kiew verstärkt dort Personal, Minenfelder, Sperren und Befestigungen. Selenskyj hat das im Mai selbst zur Priorität erklärt. Aber dort stehen keine über Jahre gewachsenen Verteidigungssysteme wie an den Hauptfronten im Osten und Süden, ausgelegt auf den täglichen Ansturm großer mechanisierter Verbände. Genau darauf zielt die These. Nicht mit Fallschirmjägern über den Dnjepr in vorbereitete Räume springen. Nicht kilometerweise durch Donbass-Stellungen mahlen. Sondern Masse dort einsetzen, wo die ukrainische Verteidigung erheblich weniger Tiefe besitzt. 100.000 oder 150.000 Mann aus Belarus nach Süden wären keine Operation gegen irgendein Dorf. Das Ziel wäre die Westukraine. Ein tiefer Vorstoß nach Süden würde gleichzeitig die ukrainischen Verbindungen nach Polen und Rumänien kappen. Waffen, Munition, Treibstoff, Ersatzteile, Nachschub: Der gesamte westliche Raum würde plötzlich selbst zum Kriegsschauplatz. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass zahlreiche Dnjepr-Brücken nach Jahren Krieg weiterhin stehen. Vielleicht schlicht, weil sie gebraucht werden. Vielleicht aber auch, weil Brücken, die heute ukrainische Verbände versorgen, morgen für russische Verbände genauso nützlich sein können. Das alles ist ein Szenario, kein russischer Operationsplan. Aber Transnistrien ist seit Jahren eine mögliche Erweiterung dieses Krieges. Kiew hat militärische Hilfe bereits angeboten. Moldau hat bisher Nein gesagt. Die wirklich interessante Frage wäre deshalb nicht, was passiert, wenn Sandu irgendwann Ja sagt. Sondern wo Russland dann antwortet.
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Der Westen hat den Kalten Krieg nicht gewonnen Der Westen hat den Kalten Krieg nicht gewonnen. Gewonnen haben ihn beide Blöcke. Denn in diesem Krieg gab es nur eine einzige Form des Sieges: ihn kalt zu halten. Alles andere hätte die Niederlage aller bedeutet. Den Bürgern das Ganze als westlichen Triumph zu verkaufen und daraus durch die Plünderung des ehemaligen Ostblocks Kapital schlagen zu wollen, hat den Westen erwartungsgemäß nicht gestärkt. Im Gegenteil: Er hat jede sinnstiftende Vision verloren – und damit letztlich sich selbst. Plünderung schafft niemals dauerhaften Wohlstand. Sie ist keine Vision. Leicht gewonnen, leicht zerronnen. Das lässt sich am Britischen Empire, am Osmanischen Reich und an zahlreichen anderen Imperien beobachten. Von den einstigen Reichtümern ist kaum etwas geblieben, während die Imperien letztlich an ihren inneren Widersprüchen zerbrachen. Stabilität und Wohlstand entstehen aus einer nationalen Vision, aus gesellschaftlichem Zusammenhalt und aus harter Arbeit, die auf beidem aufbaut. Dafür braucht man keinen Feind, kein „Reich des Bösen“. Was man braucht, ist die Gewissheit, dass die eigenen Bürger einen ungleich höheren Stellenwert haben als Menschen aus anderen Ländern. Und dass die Staatsbürgerschaft nicht beliebig zu haben ist. Denn nur dann baut man ein Land in erster Linie für die eigenen Bürger – für sich selbst und die kommenden Generationen. Und für wen sollen nun die Bürger des angeblich „siegreichen“ Westens ihre Länder aufbauen? Für Eroberungsmigranten? Für Ukrainer? Für die Propheten der Regenbogen- und Klimasekte? Oder für Milliardäre, die am liebsten eine Welt hätten, in der niemand etwas besitzt – außer ihnen selbst? Im Internet gefunden, überarbeitet
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🇩🇪Deutschland beschlagnahmte einen Tanker. Jetzt muss er nur noch lange genug herumliegen, damit es sich lohnt. Die Eventin, ein 274 Meter langer Tanker unter panamaischer Flagge, hatte im Januar 2025 vor Rügen einen Totalausfall. Das Schiff war manövrierunfähig und wurde aus Sicherheitsgründen in deutsche Gewässer geschleppt. An Bord rund 99.000 Tonnen russisches Öl im Wert von etwa 40 Millionen Euro. Deutschland beschloss daraufhin, Schiff und Ladung einzuziehen. Das Problem, die Eventin war nicht freiwillig nach Deutschland gekommen. Sie war havariert. Genau deshalb haben deutsche Gerichte erhebliche Zweifel, ob man sich Schiff und Öl auf diesem Wege einfach aneignen darf. Die Verwertung wurde vorerst gestoppt. Also liegt die Eventin weiter vor Rügen. Seit inzwischen mehr als 600 Tagen. Kosten: bis zu 8.000 Euro täglich für Besatzung, Energieversorgung, Betrieb und Sicherung. Macht theoretisch inzwischen bis zu 4,8 Millionen Euro. Der deutsche Steuerzahler bezahlt also dafür, dass ein Tanker mit 40 Millionen Euro Öl vor der Küste herumliegt, während der Staat vor Gericht darum kämpft, ob er das Öl stehlen darf. Solange die Rechnung bei 4,8 Millionen steht, ist schließlich noch Luft. Bei 40 Millionen wird es langsam Zeit, eine Entscheidung zu treffen 😁
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🇺🇦Krieg ist Frieden. Freiheit ist Sklaverei. Frieden bedeutet Tod. Für Orwell wäre der endgültige „Sieg“ in der Ukraine damit erreicht. Und diesmal ist das keine Ironie. Sofia Fedina, Poroschenko-Anhängerin und Abgeordnete der Werchowna Rada, lehnt einen neutralen Status der Ukraine ebenso ab wie Kompromisse in sprachlichen und religiösen Fragen. „Solange unser Nachbar die Russische Föderation ist, wird es keinen Frieden geben.“ Neutralität bedeute eine Rückkehr zu Russland und biete keine Sicherheit. Wer bei Sprache und Religion Kompromisse eingehe, „verurteilt alle unsere Kinder zum sicheren Tod“. General Serhij Krywonos, ehemaliger stellvertretender Kommandeur der ukrainischen Spezialkräfte, geht noch einen Schritt weiter. Er fordert, die Einhaltung internationaler Kriegsregeln aufzugeben: „Je mehr Russen wir töten, desto leichter wird es für uns zu leben.“ Nicht russische Soldaten. Russen. Auch er begründet das mit der Zukunft ukrainischer Kinder. Gleichzeitig bezeichnet er die Demokratie als „Spiel“ und macht sie für Probleme im eigenen Land verantwortlich, einschließlich der massenhaften Vermeidung der Mobilisierung. Kompromisse hält er für sinnlos. Man kann über einzelne politische Forderungen streiten. Aber wenn Frieden ausgeschlossen, Kompromiss verdammt, demokratische Verfahren zum Problem erklärt und das Töten möglichst vieler Russen als ethnisch-nationaler Gruppe zum Weg in ein besseres Leben erhoben wird, ist „russophob“ dafür keine besonders harte Beschreibung mehr. Das ist eine genozidale Rhetorik: Nicht die Niederlage einer gegnerischen Armee wird formuliert, sondern eine bessere Zukunft durch möglichst viele tote Angehörige einer nationalen Gruppe. Und das Widerwärtigste daran: Beide berufen sich dabei auf die ukrainischen Kinder. Für deren Zukunft darf es keinen Frieden geben, keinen Kompromiss und möglichst viele Tote. Die Kinder sollen gerettet werden. Notfalls bis zum letzten ukrainischen Kind.
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Guten Morgen zusammen „Wir sind kein stolzes Volk. Aber wir sind immer noch da.“ Wir sind kein stolzes Volk. Aber wir sind immer noch da. Die Deutschen kamen, blieben eine Weile und gingen wieder. Und wir sind immer noch da. Die Russen kamen, blieben eine Weile und gingen wieder. Und wir sind immer noch da. Die EU kam, wird eine Weile bleiben, und wenn sie sich eines Tages auflöst, werden wir immer noch da sein. Schwer zu besiegen, wenn man gar nicht kämpft. Und kein Eindringling hält unsere Witze länger als vierhundert Jahre aus. Das ist wissenschaftlich erprobt. Wir sind nicht gerade eine Weltmacht. Aber wir stehen noch immer hier. Das ist doch gar nicht so schlecht. Die Politik hier ist beschissen. Das ist die reine Wahrheit. Politiker sind allesamt Halunken, sie klauen, und dem Nachbarn, der sie gewählt hat, sollte man eigentlich eine Ohrfeige verpassen. Aber immerhin: Er hat sie bei einer Wahl gewählt. Das bedeutet, dass wir hier regelmäßig Wahlen haben. Und dass du über Politiker laut schimpfen kannst, ohne dafür eingesperrt zu werden. Das ist doch gar nicht so schlecht. Wir leben in Zeiten hoher Preise und großer Not. Stimmt schon. Alles kostet Geld, und davon hat keiner genug. Mit Ach und Krach reicht es der großen Mehrheit gerade einmal für die eigene Wohnung, einen Flachbildfernseher, einen Kühlschrank, eine Mikrowelle, eine Waschmaschine, einen Computer, ein Handy und wenigstens ein Auto pro Familie. Seit hundert Jahren ist hier niemand mehr verhungert. Uns geht es so schlecht, dass wir zu bequem sind, für einen besseren Job von Brünn nach Ostrava zu ziehen. Das ist ja schrecklich weit weg, und hier haben wir schließlich noch die Einzimmerwohnung von Oma. Ein Viertel der Leute hat jeden Tag Geld für Zigaretten, die Hälfte für Benzin und drei Viertel für Schnaps. Das ist doch gar nicht so schlecht. Die Chefs sind allesamt beschissen. Die reine Wahrheit. Aber wenn du dich über deinen Chef beschweren kannst, bedeutet das immerhin, dass du einen Job hast. Das ist doch gar nicht so schlecht. Die Steuern sind zu hoch. Sind sie auch. Unverschämt hoch. Aber wenn du Steuern zahlen musst, bedeutet das, dass du etwas verdient hast oder etwas besitzt. Viel schlimmer wäre es, wenn du nichts verdienen und nichts besitzen würdest. So gesehen ist es am Ende gar nicht so schlecht. Die Arbeitnehmer sind faule, undankbare Mistkerle. Aber wenn du Arbeitnehmer hast, denen du Lohn zahlst, bedeutet das, dass du ein echter Kerl bist, der ein Unternehmen führen und so viel Geld verdienen kann, dass er auch anderen Menschen eine Existenz ermöglicht. Das ist doch gar nicht so schlecht. Das Gesundheitswesen ist beschissen. Natürlich ist es das. In jedem Krankenzimmer müsste ein Fernseher stehen, jeder sollte weiße Zahnfüllungen bekommen und Anspruch auf eine sofortige Lebertransplantation haben. Stattdessen müssen wir uns damit begnügen, dass im Notfall ziemlich schnell ein Krankenwagen kommt, dass man uns erst einmal rettet und erst danach nach unserer Versichertenkarte fragt, dass wir im Krankenhaus nur für die Frikadelle extra bezahlen müssen und ansonsten im Rahmen unserer Krankenversicherung ziemlich gute und fachkundige medizinische Leistungen erhalten. Das ist doch gar nicht so schlecht. Das Wetter ist beschissen. Absolut richtig. Im Sommer ist es brütend heiß, im Winter bitterkalt. Dafür haben wir keine Tsunamis, keine verheerenden Tornados und keine Erdbeben. Das ist doch gar nicht so schlecht. Die Natur ist beschissen. Stimmt. Wir haben weder richtige Berge noch ein richtiges Meer noch einen ordentlichen Dschungel. Dafür begegnen uns nicht an jeder Ecke Giftschlangen, haarige Spinnen oder Moskitos. Im Wald springt uns auch kein hungriger Tiger an, und die Wahrscheinlichkeit, dass uns ein Krokodil in den Fluss Berounka hinunterzieht, ist ebenfalls ziemlich gering. Das ist doch gar nicht so schlecht. Hier ist einfach alles beschissen. Genau so ist es. Aber niemand hält uns hier fest. Wir können jederzeit unsere Sachen packen und an einen anderen, besseren Ort ziehen, an dem angeblich alles in Ordnung ist. Und niemand verbietet uns, zurückzukommen, wenn wir feststellen, dass es einen solchen Ort gar nicht gibt und dass es anderswo sogar noch viel schlimmer ist als hier. Und das ist doch gar nicht so schlecht. Trotz all dieser schrecklichen Zustände, unter denen wir hier angeblich leiden müssen, schaffen wir es jeden Tag, uns mit völlig unwichtigen Dingen zu beschäftigen: Wer ist Baník-Fan und wer Sparta-Anhänger? Was für einen Blödsinn zeigt das Fernsehen? Und wir können uns todernst streiten und gegenseitig beleidigen, weil der eine die Mehrwertsteuer um einen Prozentpunkt erhöhen und der andere sie um zwei senken will. Und trotzdem wage ich zu behaupten, dass es uns hier verdammt gut geht – in der friedlichsten Ecke der Galaxie. Wir haben nichts wirklich Wichtiges, das uns jemand wegnehmen wollte. Uns fehlt auch nichts so Entscheidendes, dass wir selbst andere überfallen müssten. Wir sind nicht so unglaublich reich, dass sich ganze Heerscharen Hungriger bei uns niederlassen wollen. Aber wir sind auch längst nicht so arm, dass wir selbst in Scharen auswandern müssten. All das hat zur Folge, dass wir als Volk zwar nicht besonders eng zusammenhalten, dafür aber jeder Einzelne von uns ziemlich unbehelligt leben kann. Niemand schränkt uns großartig ein, und niemand versucht, uns mit Gewalt auf Linie zu bringen. Wenn es auf der Welt einen Ort gibt, an dem jeder in Ruhe und Freiheit entscheiden kann, wer er sein möchte, wie er leben will und was er erreichen möchte, dann ist es hier. Wir können studieren, reisen, Unternehmen gründen, arbeiten, Bier trinken und alles Mögliche tun, worauf wir Lust haben. Das ist doch gar nicht so schlecht. Vielleicht schadet es also nicht, sich das von Zeit zu Zeit wieder einmal in Erinnerung zu rufen. Mir gefällt es hier. Ich bleibe auch nächstes Jahr hier.😎 František Ringo Čech – tschechischer Musiker, Schauspieler, Schriftsteller, Politiker und Satiriker.
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Man erzählt dem Pöbel, seine Stimme sei genauso viel wert wie die des Milliardärs. Nur besitzt der Milliardär Zeitungen, Medien, Lobbyisten, Parteien und Zugang zu Regierungen. Der Pöbel besitzt einen Stift und alle paar Jahre einen Sonntag. Und wer ernsthaft glaubt, diejenigen, denen das System Milliarden beschert, würden tatenlos zusehen, wie der Pöbel dieses System mit einem Kreuzchen abschafft, hat den Sinn des Systems nicht verstanden. Von meiner Seite eine gute Nacht ☺️
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