🟥👉 Deutschland hat ein Energieproblem und zwar ein Energiepreisproblem, als auch "Stabilitätsproblem" und ein Verfügbarkeitsproblem.
Die Lösung?
Mehr von dem, was wir ohnehin schon machen.
Also Windräder, Solarparks, Netzausbau, Speicher... Und irgendwann soll das Ganze dann gleichzeitig billig, sicher und klimaneutral sein.
Fragen dazu sind allerdings nicht gern gesehen bzw. gehört.
Zum Beispiel: Wer wissen möchte, was passiert, wenn man tausenden Windrädern großflächig Energie aus der Luftströmung entzieht, gerät schnell in eine etwas merkwürdige Ecke... von wegen Klimaleugner und so. Im Etikettieren sind wir seit einigen Jahren besonders gut geworden.
Eines der beliebtesten Argumente für die "Energiewende" war doch immer: "Sonne und Wind schicken keine Rechnung."
Korrigiert mich gerne, wenn ich da falsch liege.
Wenn ich aber an die Tankstelle schaue:
Super E10 kostete am 2. September im bundesweiten Durchschnitt 2,183 Euro pro Liter, Diesel 2,232 Euro. Heizöl liegt heute, am 4. September, je nach Erhebung bei rund 1,49 bis 1,57 Euro pro Liter!
Wer 3.000 Liter Heizöl braucht, darf also ungefähr 4.500 Euro überweisen. WER soll das denn noch bezahlen?? Da wird es spätestens für viele Mieter im kommenden Jahr ein böses Erwachen geben.
Und Sonne & Wind? Die schicken tatsächlich keine Rechnung.
Irgendjemand schafft es offenbar trotzdem. Und nun kommt ein besonders schönes Kapitel dazu.
Im August veröffentlichten Forscher des Helmholtz-Zentrums Hereon eine Studie über riesige Offshore-Windparks in Nord- und Ostsee.
Das Resultat:
Windkraftanlagen entziehen der Luftströmung kinetische Energie, bremsen den Wind und erzeugen Turbulenzen. Bei sehr großen Windparkflächen kann das so weit gehen, dass sich sogar regionale Niederschlagsmuster verändern.
Im stärksten untersuchten Ausbau-Szenario sank die Windgeschwindigkeit an der Oberfläche um bis zu 2–3 Meter pro Sekunde. In Küstenregionen Deutschlands, der Niederlande und Großbritanniens errechneten die Forscher bei bestimmten Wetterlagen 10–12 Prozent weniger Niederschlag, in Teilen Jütlands sogar mehr als 15 Prozent. Über den Windparks regnete es dagegen mehr.
Ja, ich weiß. Das ist wieder eine Modellrechnung für einen extrem starken zukünftigen Ausbau und keine Messung, die eine direkte Kausalität herstellt, dass Windräder gerade Deutschland austrocknen.
Klar scheint mir aber: Windräder können das regionale Wetter beeinflussen.
Wer hätte das gedacht? Vielleicht jeder, der im Physikunterricht beim Energieerhaltungssatz nicht gerade Kreide holen war.
Denn ein Windrad gewinnt Energie schließlich nicht aus dem Nichts. Es entzieht sie einer bewegten Luftmasse. Die spannende wissenschaftliche Frage war deshalb nie, ob das die Strömung verändert, sondern immer wie stark diese Veränderungen werden, wenn wir auf riesigen Flächen tausende Anlagen aufstellen?
Und jetzt schauen wir einmal auf die andere Säule unserer schönen neuen Energiewelt: Solarparks.
Schwarze technische Flächen über Äckern und Wiesen verändern selbstverständlich ebenfalls ihre Umgebung: Strahlungsbilanz, Albedo, Verschattung, Windgeschwindigkeit, Bodenfeuchtigkeit und Temperaturen.
Eine gerade im August 2026 erschienene systematische Übersichtsarbeit hat dafür 147 Studien ausgewertet. Ergebnis: PV-Anlagen verändern nachweisbar die Prozesse an der Landoberfläche. Die Wirkungen hängen stark von Standort, Vegetation und Bauweise ab.
Wir bauen unsere Energieversorgung in einem gigantischen Maßstab um und beschäftigen uns erstaunlich wenig mit der Frage, was diese Technik selbst mit den natürlichen Energie-, Luft- und Wasserströmen macht?
Ach ja: und wenn ich mir die Strompreise anschaue ist gar nichts günstiger geworden. Im Gegenteil. Wir zahlen uns dumm und dämlich...
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