Dr. Michael Spitzbart
📈 Análisis del canal de Telegram Dr. Michael Spitzbart
El canal Dr. Michael Spitzbart (@drspitzbart) en el segmento lingüístico de Alemán es un actor destacado. Actualmente la comunidad reúne a 68 354 suscriptores, ocupando la posición 199 en la categoría Medicina y el puesto 127 en la región Alemania.
📊 Métricas de audiencia y dinámica
Desde su creación el невідомо, el proyecto ha mostrado un crecimiento acelerado, reuniendo a 68 354 suscriptores.
Según los últimos datos del 05 octubre, 2026, el canal mantiene una actividad estable. En los últimos 30 días la variación de miembros fue de 28, y en las últimas 24 horas de 4, conservando un alto alcance.
- Estado de verificación: No verificado
- Tasa de interacción (ER): El promedio de interacción de la audiencia es 35.62%. Durante las primeras 24 horas tras publicar, el contenido suele obtener 13.77% de reacciones respecto al total de suscriptores.
- Alcance de las publicaciones: Cada publicación recibe en promedio 24 355 visualizaciones. En el primer día suele acumular 9 414 visualizaciones.
- Reacciones e interacción: La audiencia responde de forma activa: el promedio de reacciones por publicación es 262.
- Intereses temáticos: El contenido se centra en temas clave como modul, masterclass, körper, blut, ernährung.
📝 Descripción y política de contenido
El autor describe el recurso como un espacio para expresar opiniones subjetivas:
“Medizinjournalist, Arzt, Autor, Speaker”
Gracias a la alta frecuencia de actualizaciones (últimos datos recibidos el 07 octubre, 2026), el canal mantiene la vigencia y un amplio alcance. La analítica demuestra que la audiencia interactúa activamente con el contenido, lo que lo convierte en un punto de referencia dentro de la categoría Medicina.
Carga de datos en curso...
| Fecha | Crecimiento de Suscriptores | Menciones | Canales | |
| 07 octubre | 0 | |||
| 06 octubre | +7 | |||
| 05 octubre | +16 | |||
| 04 octubre | +8 | |||
| 03 octubre | +8 | |||
| 02 octubre | 0 | |||
| 01 octubre | +11 |
| 2 | Der Herbst ist da. Und mit ihm die Zeit, in der viele wieder krank werden.
Für alle, die gesund und fit durch Herbst und Winter kommen wollen, habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Etwas, das es so bei mir noch nicht gab. Für dich und für deine Familie.
Mehr verrate ich heute noch nicht. Nur so viel: Es startet diesen Freitag um 18 Uhr und läuft genau 48 Stunden.
Wenn du deinen Körper verstehen willst und wissen möchtest, wie du dein Immunsystem jetzt stark machst, dann streich dir diesen Freitag schon mal rot im Kalender an. Eine bessere Gelegenheit wird es so schnell nicht geben.
Ich bin mir sicher, dass das vielen Menschen helfen wird. Mehr dazu in den nächsten Tagen.
Dein Dr. Michael Spitzbart | 9 376 |
| 3 | Sin texto... | 17 700 |
| 4 | Welche Impfungen braucht mein Kind wirklich?
Fieber senken oder laufen lassen?
Und was hält Dr. Spitzbart vom Impfzelt auf dem Oktoberfest?
Die neue Folge Spitzbart & Schulte ist jetzt online, auf allen Plattformen.
Diesmal geht es um Kinderimpfungen, Masern, Tetanus und die Grippeimpfung. Klartext, wie ihr ihn von Dr. Spitzbart kennt. Im zweiten Teil geht es um euer Immunsystem für Herbst und Winter: Zink, Eiweiß, Vitamin D, Joggen im Winter und das, was Dr. Spitzbart die natürliche Impfung nennt.
Jetzt reinhören und reinschauen:
YouTube:
https://youtube.com/@spitzbartschulte
Spotify:
https://open.spotify.com/show/6AQbg9AMBRUXSNH1UGwW68
Apple:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/spitzbart-schulte/id1878082968 | 1 |
| 5 | Sin texto... | 21 173 |
| 6 | „Das Alter verklärt oder versteinert“, hat Marie von Ebner-Eschenbach geschrieben. Ich habe mich schon vor langer Zeit für die erste Variante entschieden.
Heute ist der 30. September, ein Tag, an dem ich häufig Geburtstag feiere. Genauer gesagt jetzt zum 69. Mal. Das soll kein Wink mit dem Zaunpfahl sein (auch wenn ich natürlich nichts gegen Glückwünsche habe). Vielmehr ist es für mich ein guter Anlass, kurz innezuhalten, zurückzuschauen und dann mit Freude ein neues Lebensjahr zu beginnen.
Beim Zurückschauen bleibt vor allem Dankbarkeit. Für alle, die mich schon seit Jahrzehnten begleiten, und ganz besonders für die vielen, die in den letzten Jahren dazugekommen sind. Als Patienten aus meiner Praxis, als Teilnehmer meiner Seminare, hier auf Social Media, wo ich eure Kommentare und Nachrichten lese und mitbekomme, was euch bewegt. Und vor allem im echten Leben, wo mir immer wieder Menschen begegnen, mit denen ich tolle Gespräche führen darf. All das gibt mir enormen Rückhalt, gerade in Zeiten, in denen kritische Stimmen nicht überall willkommen sind.
Dieser Rückhalt ist der Grund, warum ich weitermache. Für eine Medizin, die nach Ursachen fragt, statt nur Symptome zu verwalten. Für kritische Fragen, auch wenn sie unbequem sind. Und für all jene, die bei Themen keine Stimme haben, bei denen sich andere lieber nicht aus dem Fenster lehnen. Ich mache das von Herzen gern, und ich habe nicht vor, damit so schnell aufzuhören.
Das heißt nicht, dass ich immer recht habe oder recht haben muss. Ich lerne jeden Tag dazu, und genau das ist für mich das Schöne am Älterwerden: offen bleiben, neugierig bleiben und im Austausch bleiben. Zumindest mit allen, die ihrerseits respektvoll miteinander umgehen. Die Medizin von heute ist schließlich, wie ich gern sage, nur der aktuelle Stand des Irrtums.
Danke, dass ihr dabei seid. Auf das neue Lebensjahr und auf alles, was wir darin noch gemeinsam bewegen. | 18 360 |
| 7 | Viele lieben die Wiesn, und dagegen habe ich überhaupt nichts zu sagen. Als ich jünger war, stand ich selbst auf den Bänken und habe die Stimmung genossen. Mit den Jahren ist das weniger geworden. Menschenmassen sind nicht mehr so meins, und von einem gemütlichen Volksfest ist die Wiesn für meinen Geschmack inzwischen ziemlich weit entfernt. Wer schon einmal erlebt hat, wie einem die letzte Maß noch eingeschenkt wird und es dann heißt „Zack, raus, Wechsel“, weiß, was ich meine.
Dann kam die Zeit, als meine Kinder noch klein waren und auf die Fahrgeschäfte wollten. Bei vier Kindern war das nie der günstigste Spaß. Ich hatte mir damals hundert Mark eingesteckt, oder waren es schon Euro, jedenfalls war nach einer Stunde alles weg 😅
Natürlich gibt es bessere Dinge für die Gesundheit als Maß, Haxe und Achterbahn. Aber die Gesundheit wird nicht an einem Tag auf der Wiesn entschieden, sondern an den übrigen 364 Tagen im Jahr. Wer sich dort um seinen Körper kümmert, darf auch mal feiern. Spaß muss sein, und der Körper überlebt es.
Mehr dazu, und was man auf der Wiesn essen und trinken sollte, in der aktuellen Folge von Spitzbart & Schulte.
https://youtu.be/PVNTeLUWaRU?is=m-q782uurOPntrnl | 20 299 |
| 8 | Sin texto... | 25 646 |
| 9 | Folge 13 ist online, und sie beginnt ausnahmsweise mit uns selbst: Technikpannen, Morgenmuffel und der Start der Wiesn.
https://youtu.be/PVNTeLUWaRU?is=kwvE6kG6G2KPDqF0
Von dort geht es schnell dorthin, wo es medizinisch interessant wird. Was Alkohol im Körper wirklich anrichtet und woher der Kater kommt, ehrlich eingeordnet und ohne Moralkeule. Was man auf dem Volksfest essen kann und was man besser stehen lässt. Und was eine Fettleber mit Ernährung zu tun hat, in beide Richtungen.
Danach wird es grundsätzlicher. Ärzte, Fortbildungen und die Rolle der Pharmaindustrie dahinter. Unabhängigkeit im Medizinsystem und Haltung trotz Gegenwind. Die Malaria-Schlagzeilen und die Frage, wie man bei Medienangst und Impfdebatten einen klaren Kopf behält. Warum die Natur oft der beste Arzt ist. Und zum Schluss: Live-Auftritte und der direkte Draht zum Publikum, künstliche Intelligenz in der Hausarztpraxis, das Immunsystem vor der kalten Jahreszeit und die Frage, wie ein Gesundheitswesen aussehen müsste, das diesen Namen verdient.
Eine Folge, in der man von der Maß Bier bis zur Systemkritik alles bekommt, und zwar in dieser Reihenfolge.
Zur Transparenz: Damit die Folge trotz der Technikpannen schnell bei euch ist, wurde die Themenübersicht in diesem Beitrag mit Hilfe von KI erstellt. Die Themen sind echt, die Illustrationen KI-generiert.
Reinhören, teilen, speichern. Danke fürs Zuhören. | 35 047 |
| 10 | Dieses Video wurde auf TikTok gelöscht, und mein Konto dort ist inzwischen mit einer Sperre bedroht. Es ging um die Mammografie, ein Thema, das ich hier auf Instagram schon mehrfach angesprochen habe, ohne dass es je ein Problem gegeben hätte.
Wer unabhängig von den Plattformen mit mir verbunden bleiben möchte, kommentiert einfach mit NEWSLETTER und bekommt den Link zugeschickt.
Eines vorab: Ich bin kein Freund der Mammografie, und dafür habe ich schon manchen Shitstorm geerntet. Die Brust wird dabei schmerzhaft gequetscht und mit einer weichen Strahlung durchleuchtet, von der im Gewebe deutlich mehr absorbiert wird als bei der harten Strahlung, mit der man Knochen röntgt. Schwerer wiegt aber, dass die Untersuchung viele falsch positive Befunde liefert, woraufhin Frauen in Angst versetzt, biopsiert und mitunter sogar behandelt werden, obwohl sie nie Brustkrebs hatten.
Die Zahlen dazu habe ich mir nicht ausgedacht: Zweitausend Frauen müssen zehn Jahre lang regelmäßig zur Mammografie gehen, damit eine einzige davon einen Vorteil hat, während zweihundertfünfzig von ihnen einen unklaren Befund und damit einen Nachteil davontragen.
Mein Rat ist ein anderer. Die Brust regelmäßig selbst abtasten, immer nach der Regel, und bei einem verdächtigen Befund zum Gynäkologen gehen, der nachtastet und einen Ultraschall macht. Bleibt der Verdacht bestehen, würde ich zum Kernspin raten, der die doppelte Aussagekraft der Mammografie hat und ohne Strahlenbelastung auskommt.
Genau solche Informationen verschwinden auf TikTok innerhalb von Stunden, sobald sie nicht dem vorgegebenen Narrativ entsprechen. Auf Instagram ist es längst nicht so streng, auch wenn es auch hier Themen gibt, über die man kaum sprechen kann.
Das eigentliche Problem liegt in der Wirkung dahinter: Wer von einer Plattform abhängig ist, passt sich irgendwann an und schweigt lieber, weil er sich den Verlust seiner Reichweite nicht leisten kann. So verschwindet nach und nach der Widerspruch.
Unter dem Strich muss jeder selbst entscheiden, was er für ratsam hält. Nur sollte er die Möglichkeit haben, beide Seiten zu hören. | 36 996 |
| 11 | Sin texto... | 25 844 |
| 12 | Ganz Deutschland spricht über eine Kinderärztin, die dem Kanzler widersprochen hat. Ich sage es gleich zu Beginn: In der Sache hat sie meine volle Unterstützung. Die Kindermedizin ist seit Jahrzehnten kaputtgespart worden, die Zahlen sind eindeutig. Dass jemand das dem Kanzler ins Gesicht sagt, finde ich gut.
Und noch etwas vorweg. Sie bekommt gerade viel Hass ab. Das darf nicht sein, egal wie man zu ihren Positionen steht. Kritik muss Niveau haben, sonst ist es keine Kritik, sondern nur Lärm.
Trotzdem sind mir ein paar Dinge aufgefallen, über die ich reden möchte. Das Wort Nutznießer, das der Kanzler ihr an den Kopf geworfen hat. Ich benutze es seit Jahren, meine damit aber die, die bei den Leitlinien mit am Tisch sitzen. Die Impfquote, an der seit Januar die hausärztliche Vorhaltepauschale hängt und über die in der ganzen Spardebatte niemand spricht. Die Frage, wer eigentlich entscheidet, was Falschinformation ist. Die Termine: Demonstration am fünften September, Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am sechsten. Und dass wir darüber streiten, wer weniger bekommt, statt darüber, wofür das Geld überhaupt ausgegeben wird. Vier Euro hat euer Hausarzt pro Quartal für Laborwerte. Für Medikamente danach ist es nach oben offen.
Beim Impfen liegen die Kollegin und ich weit auseinander. Das darf so sein. Man kann in einer Sache zustimmen und eine andere völlig anders sehen. Genau das wünsche ich mir wieder für unsere Gesellschaft: dass man verschiedene Meinungen haben und sich trotzdem für eine gute Sache einsetzen kann. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß. Und am Ende kann man zusammenhelfen, ohne überall einer Meinung zu sein.
Mein Rat bleibt derselbe: Schaut hin, aber urteilt nicht am ersten Tag. Nachrichten höchstens einmal täglich. Und wenn ein ganzes Land innerhalb weniger Tage dieselbe Meinung hat, schaut zweimal hin.
Die ganze „Einordnung“ in den Slides. | 37 082 |
| 13 | Sin texto... | 35 291 |
| 14 | Sin texto... | 25 179 |
| 15 | Mein kostenloser Guide „Ernährung gegen Krebs” - mit exklusiven Rezepten für Dich!
https://drive.google.com/file/d/1s1nZxVPTumMYvUT8xCEhxdCrseQI4y_v/view?usp=sharing
Krebszellen und Zucker verstehen sich blendend. Das ist keine Vermutung, das ist seit 1931 bekannt. Otto Warburg hat als Erster den Stoffwechsel der Krebszelle erforscht und dafür den Nobelpreis bekommen. Sein Befund: Gesunde Zellen verbrennen Energie. Krebszellen vergären Zucker. Je mehr Zucker kommt, desto besser können sie leben.
Beim PET-CT nutzen wir dieses Wissen bis heute. Man spritzt markierten Zucker, und der Krebs saugt ihn an wie ein Magnet. Genau daran erkennt man auf dem Bild, wo er sitzt. Diagnostisch wird das Wissen also selbstverständlich verwendet. Therapeutisch fast nie. Das ist bis heute mein größter Kritikpunkt.
Und man muss dazusagen: Jedes Kohlenhydrat ist unterm Strich Zucker. Ob ihr Brot sagt, Nudeln, Reis, Kartoffel oder Banane, der Körper verwertet alles als Glukose. Es gibt keine gesunden Kohlenhydrate. Es gibt schlechte und sehr schlechte.
Natürlich hat Krebs viele Ursachen. Gene, Umweltgifte, chronische Entzündungen, Stress, ein geschwächtes Immunsystem. Die Ernährung ist aber ein sehr großer Anteil davon, und der Zucker ist darin der Hebel, an dem jeder von euch sofort selbst drehen kann. Wer ihn weglässt, tut seinem Körper auf jeden Fall etwas Gutes.
Merke: Niemand behauptet, dass ketogene Ernährung jeden Krebs verhindert. Darum geht es nicht. Es geht um Wahrscheinlichkeiten. Wenn Krebszellen von Zucker leben und ihr ihnen den Zucker streicht, dann nehmt ihr einen sehr großen Faktor aus der Rechnung. Genau darum geht es.
Mein Rat: Einmal im Jahr vier bis sechs Wochen konsequent ketogen essen, also ganz ohne Kohlenhydrate. Gesunde Zellen leben bestens von Fett. In meiner Praxis war das immer ein Baustein neben der Schulmedizin, nie ein Ersatz für sie. | 25 149 |
| 16 | Sin texto... | 22 356 |
| 17 | Mein kostenloser Guide „Ernährung gegen Krebs” - mit exklusiven Rezepten für Dich!
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Krebszellen und Zucker verstehen sich blendend. Das ist keine Vermutung, das ist seit 1931 bekannt. Otto Warburg hat als Erster den Stoffwechsel der Krebszelle erforscht und dafür den Nobelpreis bekommen. Sein Befund: Gesunde Zellen verbrennen Energie. Krebszellen vergären Zucker. Je mehr Zucker kommt, desto besser können sie leben.
Beim PET-CT nutzen wir dieses Wissen bis heute. Man spritzt markierten Zucker, und der Krebs saugt ihn an wie ein Magnet. Genau daran erkennt man auf dem Bild, wo er sitzt. Diagnostisch wird das Wissen also selbstverständlich verwendet. Therapeutisch fast nie. Das ist bis heute mein größter Kritikpunkt.
Und man muss dazusagen: Jedes Kohlenhydrat ist unterm Strich Zucker. Ob ihr Brot sagt, Nudeln, Reis, Kartoffel oder Banane, der Körper verwertet alles als Glukose. Es gibt keine gesunden Kohlenhydrate. Es gibt schlechte und sehr schlechte.
Natürlich hat Krebs viele Ursachen. Gene, Umweltgifte, chronische Entzündungen, Stress, ein geschwächtes Immunsystem. Die Ernährung ist aber ein sehr großer Anteil davon, und der Zucker ist darin der Hebel, an dem jeder von euch sofort selbst drehen kann. Wer ihn weglässt, tut seinem Körper auf jeden Fall etwas Gutes.
Merke: Niemand behauptet, dass ketogene Ernährung jeden Krebs verhindert. Darum geht es nicht. Es geht um Wahrscheinlichkeiten. Wenn Krebszellen von Zucker leben und ihr ihnen den Zucker streicht, dann nehmt ihr einen sehr großen Faktor aus der Rechnung. Genau darum geht es.
Mein Rat: Einmal im Jahr vier bis sechs Wochen konsequent ketogen essen, also ganz ohne Kohlenhydrate. Gesunde Zellen leben bestens von Fett. In meiner Praxis war das immer ein Baustein neben der Schulmedizin, nie ein Ersatz für sie. | 1 |
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| 19 | Mein kostenloser Guide „Ernährung gegen Krebs” - mit exklusiven Rezepten für Dich!
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Krebszellen und Zucker verstehen sich blendend. Das ist keine Vermutung, das ist seit 1931 bekannt. Otto Warburg hat als Erster den Stoffwechsel der Krebszelle erforscht und dafür den Nobelpreis bekommen. Sein Befund: Gesunde Zellen verbrennen Energie. Krebszellen vergären Zucker. Je mehr Zucker kommt, desto besser können sie leben.
Beim PET-CT nutzen wir dieses Wissen bis heute. Man spritzt markierten Zucker, und der Krebs saugt ihn an wie ein Magnet. Genau daran erkennt man auf dem Bild, wo er sitzt. Diagnostisch wird das Wissen also selbstverständlich verwendet. Therapeutisch fast nie. Das ist bis heute mein größter Kritikpunkt.
Und man muss dazusagen: Jedes Kohlenhydrat ist unterm Strich Zucker. Ob ihr Brot sagt, Nudeln, Reis, Kartoffel oder Banane, der Körper verwertet alles als Glukose. Es gibt keine gesunden Kohlenhydrate. Es gibt schlechte und sehr schlechte.
Natürlich hat Krebs viele Ursachen. Gene, Umweltgifte, chronische Entzündungen, Stress, ein geschwächtes Immunsystem. Die Ernährung ist aber ein sehr großer Anteil davon, und der Zucker ist darin der Hebel, an dem jeder von euch sofort selbst drehen kann. Wer ihn weglässt, tut seinem Körper auf jeden Fall etwas Gutes.
Merke: Niemand behauptet, dass ketogene Ernährung jeden Krebs verhindert. Darum geht es nicht. Es geht um Wahrscheinlichkeiten. Wenn Krebszellen von Zucker leben und ihr ihnen den Zucker streicht, dann nehmt ihr einen sehr großen Faktor aus der Rechnung. Genau darum geht es.
Mein Rat: Einmal im Jahr vier bis sechs Wochen konsequent ketogen essen, also ganz ohne Kohlenhydrate. Gesunde Zellen leben bestens von Fett. In meiner Praxis war das immer ein Baustein neben der Schulmedizin, nie ein Ersatz für sie. | 1 |
| 20 | Bevor die Faktenchecker anrücken, lasst mich das erklären. Denn dieser Satz richtet sich nicht gegen die Wissenschaft. Ich bin ein Freund der Wissenschaft. Wissenschaft schafft Wissen, und ohne sie stünden wir noch bei der Vier-Säfte-Lehre.
Wovon ich kein Freund bin, ist die Wissenschaftsgläubigkeit. Dieser Reflex, dass jede Diskussion beendet ist, sobald jemand das Wort ausspricht. Die Wissenschaft ist sich einig, und wer widerspricht, ist ein Schwurbler.
Nur: Wissenschaft ist sich nie einig. Das ist ihr Kerngedanke. Jeder versucht seine These zu beweisen und braucht dazu die Gegenthese. Wissenschaft reibt sich. Jede Studie ist immer nur auf dem aktuellen Stand des Irrtums. Deshalb müssen wir uns bei jeder Studie zwei Fragen stellen: Wer finanziert sie, und was soll damit bewiesen werden?
Was mir dabei am meisten fehlt, ist der Mensch selbst.
Wenn ein Patient sagt, diese Behandlung tut mir nicht gut, dann heißt es: Das ist der Goldstandard, so wird behandelt. Aber wer kann es besser spüren als der Patient? Genau diese Rückmeldung will ich von meinen Patienten haben, weil jeder Mensch anders ist. Was bei dem einen wirkt, wirkt beim anderen nicht.
Deshalb: Hört auf euren Körper. Ihr habt ein Gespür dafür, was euch guttut und was nicht. Kinder haben das noch ganz selbstverständlich, wir Erwachsene haben es uns abtrainiert. Wenn etwas hilft und ihr merkt, es geht euch besser, dann ist das eine Information, die zählt. Auch wenn es dafür noch keine Studie gibt.
Das heißt nicht, die Wissenschaft zu ignorieren. Es heißt nur, sie nicht auf einen Sockel zu stellen und anzubeten.
Nehmt auf, lest, hört zu. Aber vergesst dabei bitte nie das eigene Mitdenken und das eigene Gespür. | 19 474 |
