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Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)

Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)

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Die Rezepte und Berichte sind ein Erbe meines Vaters (1891-1971), die er um 1927 rum verfasst hatte (Copyright!). Er studierte Medizin und ist dann voll überzeugt, in der Zeit in der man sich an Paracelsus wieder erinnerte, auf Homöopathie umgestiegen.

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📈 Analytical overview of Telegram channel Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)

Channel Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) (@drmedhwill) in the German language segment is an active participant. Currently, the community unites 10 370 subscribers, ranking 2 746 in the Medicine category and 1 089 in the Germany region.

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Since its creation on невідомо, the project has demonstrated rapid growth, gathering an audience of 10 370 subscribers.

According to the latest data from 27 October, 2026, the channel demonstrates stable activity. Although there has been a change in the number of participants by -55 over the last 30 days and by 2 over the last 24 hours, overall reach remains high.

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  • Engagement rate (ER): The average audience engagement rate is 29.24%. Within the first 24 hours after publication, content typically collects 11.43% reactions from the total number of subscribers.
  • Post reach: On average, each post receives 3 033 views. Within the first day, a publication typically gains 1 186 views.
  • Reactions and interaction: The audience actively supports content: the average number of reactions per post is 32.
  • Thematic interests: Content is focused on key topics such as seele, krankheit, kraft, leben, homöopathie.

📝 Description and content policy

The author describes the resource as a platform for expressing subjective opinions:
“Die Rezepte und Berichte sind ein Erbe meines Vaters (1891-1971), die er um 1927 rum verfasst hatte (Copyright!). Er studierte Medizin und ist dann voll überzeugt, in der Zeit in der man sich an Paracelsus wieder erinnerte, auf Homöopathie umgestiege...”

Thanks to the high frequency of updates (latest data received on 28 October, 2026), the channel maintains relevance and a high level of publication reach. Analytics show that the audience actively interacts with content, making it an important point of influence in the Medicine category.

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Aus: „Praktische Winke und Wege zur Volksgesundung“ 1924 (Der Vorgänger von „Der kleine Hausdoktor“) Wesen und Zubereitung der homöopathischen Arzneimittel Die homöopathischen Arzneien werden gewonnen aus Mineralien, Pflanzen und Tieren. Sie werden Potenzen genannt, weil sie einen Auszug der wirkenden Kräfte aus der Urkraft darstellen. Man muß sie sich durchaus als geistige Wesenheiten vorstellen, denn durch das Potenzierverfahren, wie es dem Begründer der Homöopathie, Hahnemann, eingegeben wurde, ist es gelungen, das oberste Prinzip der betreffenden Pflanzen usw., nämlich deren Geist, zu erfassen und sie von allem Irdischen zu befreien. Deshalb ist es auch unmöglich, in einer homöopathischen Potenz mit wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden irgendeine andere Materie außer reinem Weingeist nachzuweisen. Dagegen können die geistigen Kräfte mit okkulten Methoden (Siderisches Pendel, Hellfühlen, Hellsehen) nahezu exakt festgestellt werden. Die erste Potenz erhält man, indem man einen Tropfen des Urstoffes mit neun tropfen Weingeist gründlich durchschüttelt. Zur zweiten Potenz verschüttelt man einen Tropfen der ersten wieder mit neun Tropfen Weingeist und so fort bis zur 30., 200.k 1000., 100 000. und noch höheren Potenz. Jede Potenz ändert den geistigen Charakter des Mittels, und um ein vollkommener Homöopath zu sein, muß man mit allen Potenzen eines jeden Mittels arbeiten können. Je höher die Potenz, desto durchgreifender die Wirkung, richtige Wahl vorausgesetzt. Mit den höchsten Potenzen (200, 1000 und höher) kann man nicht nur körperliche Krankheiten hinausfegen, sondern den Menschen in seinem Charakter von Grundauf ändern und ihn zu unerhörter geistiger Entwicklung führen. Der ungeheure Aufstieg Amerikas ist nicht zum wenigsten darauf zurückzuführen, dass nahezu ein Drittel seiner Bevölkerung Anhänger der Homöopathie ist, und zwar vor allem die großen Geisteshelfen der Industrie, und dass Amerika zahlreiche rein homöopathische Universitäten hat, deren es in Deutschland noch keine einzige gibt. Die Anwendung dieser Potenzen geschieht nach dem Heilgesetz: similia similibus curantur, d.h. ähnliches wird durch ähnliches geheilt, oder: derjenige Stoff des Tier-, Mineral- und Pflanzenreiches, welcher im gesunden menschlichen Körper eine gewisse Krankheit hervorruft, wird in vergeistigter Form (Potenz) dieselbe zur Heilung bringen. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

September 1950 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Gallige Frauen Woher kommt es, dass viele Frauen nervös, reizbar und ärgerlich sind? Warum sind mit diesem Gemütszustand fast immer Magenbeschwerden verbunden? Ist das körperliche Leiden die Ursache des seelischen oder umgekehrt? Tatsache ist, dass diesen Frauen das Leben verbittert wird und dass ihre Bitterkeit sich auch ungünstig auf ihre Umgebung auswirkt. Das Wort „bitter“ deutet schon auf die Ursache ihres Leidens: es ist die Galle! Die Zahl der Gallenkranken hat in letzter Zeit erheblich zugenommen. Werden Fette‚ Kuchen usw. gegessen, dann rebelliert der Magen, man empfindet Vollheit, Druck, Schmerzen, saures Aufstoßen, Sodbrennen bis zum Erbrechen bitterer Galle. Hier ist offenbar der Gallenfluss zu gering, um mit den Fetten fertig zu werden. Das Nichtverdaute liegt wie ein Fremdkörper im Magen und macht jene vielfältigen und anhaltenden Beschwerden. Der nächste Gedanke zur Abhilfe ist wohl der: Fette, Braten, Kuchen usw. in der Nahrung wegzulassen. Aber damit schließen sich die Frauen von einem Teil des Erlebens aus, sie müssen viele Geselligkeiten meiden und in der eigenen Küche für sich besonders kochen; vor allem aber ist das dauernde Denken an Diät mit der Zeit unerträglich und belastet das Gemüt in gleicher Weise wie das Leiden selbst. Besser ist es, an die tieferen Ursachen des Leidens heranzugehen und zu studieren, warum der Gallenfluss ins Stocken geraten ist. Da ist der erste Grund natürlich der, dass nach den Jahren der Fettrationierung nun ein Schwelgen in Fettigkeiten begonnen hat. Kuchen, früher der Genuss festlicher Tage, findet man oft statt des Brotes auf dem täglichen Frühstückstisch. Den Sonntagsbraten unserer Altvorderen möchte man am liebsten jeden Tag essen. Das ist zu viel für die Leistungsfähigkeit der Galle; für solche Genusssucht ist nicht jeder Körper eingerichtet. Zunächst warnt er durch kleinere Beschwerden, dann aber reagiert er mit schwererer Krankheit und Siechtum. Auf der Suche nach den Ursachen dürfen wir aber nicht bei den Fettschwelgereien stehen bleiben. Den Ärzten wird immer klarer‚ dass fast alle Krankheiten im Gemüt beginnen. Die Genusssucht selbst ist ja schon eine Seelenkrankheit, eine Ablenkung von der Notwendigkeit inneren Wachstums, eine Lieblosigkeit gegenüber jenen, die sich das nicht leisten können. Seelische Affekte (Ärger, Neid, Angst) verkrampfen die Gallenausführungsgänge, sodass dadurch der Gallenfluss behindert wird. Es gibt ja eigentlich nichts, worüber man sich ärgern müsste, sondern es gibt nur Menschen, die sich über etwas ärgern, was andere völlig gleichgültig lässt. Auch die Fähigkeit sich zu ärgern ist ein Mangel an jener Liebe, welche in das Gemüt anderer Menschen hineingehen, mit ihnen fühlen und daher alles verstehen und verzeihen kann. Man kann daher sagen, dass am Beginn von Gallenleiden ein Mangel an Liebe steht, der in zweiter Linie zu Seelenaffekten mit Gallenverkrampfung und zu Genusssucht mit Fettschwelgerei, und erst in dritter Linie zu den körperlichen Leiden von Galle und Magen führt. Damit ist der Weg zur Verhütung gezeigt. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Der Ruinenmensch Oktober 1949 Wenn wir unsere zerstörten Städte wieder aufbauen wollen, müssen wir zuerst die Trümmer beseitigen. Beim Menschen ist es ähnlich. In seinem Stoffwechsel fallen unaufhörlich Trümmer an, die ausgeschieden werden müssen, wenn sie nicht als Giftquellen dem Körper schaden sollen. Bei den Trümmern im Menschen handelt es sich einmal um die Abfälle, welche bei der Verdauung der Nahrung entstehen, und dann um die dauernd absterbenden Zellen der Körpergewebe. Beide bezeichnen wir als Stoffwechselschlacken, und sie werden normalerweise durch Stuhl, Urin, Lungen und Haut ausgeschieden. Wie die Trümmerbeseitigung in den Städten erhebliche Aufwendungen an menschlicher Arbeitskraft erfordert, so gehört auch zur Ausscheidung der Schlacken ein gewiegtes Maß von innerer Kraft, die seit alten Zeiten als "Lebenskraft" bezeichnet wird. Wenn die Arbeiter bei der Trümmerbeseitigung streiken, dann können keine Trümmer abgefahren werden, und der ganze Wiederaufbau wird unmöglich. Wenn die Lebenskraft des Menschen geschwächt ist, dann stocken zunächst alle Stoffwechselfunktionen, die eingeführten Nahrungsmittel können nicht oder nur unvollkommen verdaut werden, die Ausscheidungsorgane werden mit ihren Aufgaben nicht fertig, und es bilden sich giftige Abfälle, welche in den Geweben abgelagert werden. Die Körpergewebe aber "reagieren sauer" auf die ihnen zugemutete Einquartierung, sie leisten den ungebetenen Schlackengästen zunächst Widerstand und vermögen auch manchen von ihnen wieder hinauszuwerfen. Schließlich aber werden sie überwältigt, und nun herrschen feindliche Mächte in den betreffenden Organbereichen. Die Folgen sind Stockungen und Stauungen, Gärungen und Fäulnis der betroffenen Teile, die wiederum zu Gasbildung und Entzündungen führen. Wenn nun im Feuer dieser Entzündungen die Schlacken abbrennen, dann fühlt sich der Mensch, in dessen Leib sich diese Vorgänge abspielen, keinesfalls wohl, er hat Fieber und Schmerzen, kurz, er ist krank. Die meisten Krankheiten sind nichts anderes als solche Trümmerbeseitigung im Innern des Leibes und äußere Scheinursachen wie Ansteckung oder Erkältung sind nichts anderes, als die Auslösung eines längst vorbereiteten Geschehens. Wir müssen also, um gesund zu bleiben, unsere Blicke mehr auf die Ruinen und Trümmer innerhalb unseres Körpers richten, vor allem aber auf die Lebenskraft, welche diese Trümmer zu beseitigen vermag. Stärkung der Lebenskraft bedeutet Verbesserung der Stoffwechselfunktionen und Vermehrung der Ausscheidungen. Die Lebenskraft aber erhält ihre Stärke aus der Seele und diese wiederum aus dem Geist. Wer stark sein will, muss seine Seele im Gleichgewicht zu halten verstehen, und dies ist nur möglich bei einem festen geistigen Halt. Der große Geist, welcher Seele und Leib mit den Lebenskräften versorgt, ist der Geist der Liebe, dessen Verwirklichung sich günstig auf alle leiblichen Funktionen auswirkt, auch auf die Trümmerbeseitigung. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Der Turm
Der Turm

Die Lage erscheint hoffnungslos – und doch nicht ganz! Wenn wir für die Menschenschicksale an eine lenkende göttliche Vorsehung glauben, so fragen wir: was wird hier gewollt? Ganz zweifellos eine Demütigung, ein Zusammenbruch wissenschaftlich-technischer Überheblichkeit, eine Katastrophe der zivilisierten Menschheit durch körperlichen Verfall, wie ja die Zunahme der unheilbaren Krankheiten und Siechtümer beweist, - vielleicht zu dem Zweck, um durch die damit verbundenen Leiden und Nöte die Menschen auf die Realität der geistigen Welt hinzulenken, der zentralen Schöpfermacht, aus welcher indirekt auf dem Wege über die Natur und direkt auf Weg über die Seele alle Lebenskräfte zu uns gelangen. Je mehr wir die Natur verlieren, desto intensiver müssen wir Seele und Geist, d.h. das wahre Wesen des Menschen suchen. Und haben wir dieses gefunden, dann treibt uns der gesundete Instinkt wieder zur Natur zurück und verlangt nun lebensvolle Nahrung auf Kosten des entkräftenden Genusses. Der klug gewordene Verbraucher nimmt dann das Heft in die Hand. Muss der Weg dazu erst durch Not und Leiden gehen? https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Oktober 1952 Menschennahrung und Viehfutter Die lebendige Natur ist eine der Quellen, welche uns Menschen mit Stärke zum Beruf und Widerstandskräften gegen Krankheit versorgt. Mit umso größerer Sorge verfolgen wir die Austreibung der Natur aus unseren Nahrungsmitteln. Dieselbe hat bereits einen Umfang angenommen, dass sie in einem kurzen Aufsatz überhaupt nicht mehr dargestellt werden kann. Betrachten wir daher nur einmal die beiden Hauptnahungsmittel Brot und Zucker. Es ist längst bekannt, dass die lebenswichtigen und kraftbildenden Stoffe des Kornes in dessen äußeren Schichten liegen, in eben den Schichten, welche durch die moderne Mühlentechnik restlos weg gemahlen werden und als Kleie ein wertvolles Viehfutter bilden. Das heutige Normalbrot besteht aus den kraftlosen inneren Kornschichten, und das natürliche Vollkornbrot gilt bereits als ein Luxus der Wohlhabenden, was allerdings eine Täuschung ist, weil es dem Preis nach zwar teurer, durch seinen hohen Sättigungs- und Gesundheitswert in Wirklichkeit aber billiger ist, als Normalbrot. Beim Zucker ist es ähnlich. Der natürliche braune Rübenzucker enthält in seinen Mineralsalzen und Vitaminen wertvollste Naturkräfte. Diese werden durch den chemischen Prozess des „Bläuens“, wodurch er weiß wird, vernichtet, sodass für die menschliche Ernährung ein halbchemisches totes Produkt ohne lebendige Naturkräfte verbleibt, während die natürlichen Kraftstoffe als Melasse dem Vieh zugute kommen. Fügen wir noch die Entwertung fast aller anderen Nahrungsmittel hinzu, so können wir nur feststellen: wir sind auf dem Weg zu einer rein chemischen Ernährung weit fortgeschritten. Der Mensch verdirbt, das Vieh gedeiht! Wäre die Natur der einzige Kraftquell des Menschen, so wäre die Spezies „zivilisierter Mensch“ in einigen Generationen erledigt. Die andere Kraftquelle, die im Innern des Menschen sprudelt, ist verschüttet und noch nicht wieder entdeckt und freigelegt, sodass wir mit allen Mitteln versuchen müssen, die Naturkräfte solange als möglich nutzbar zu machen. Könnten wir dem Volk wenigstens die beiden großen Hauptnahrungsmittel, Brot und Zucker, in ihrer natürlichen Kraft erhalten, dann würden die anderen Nahrungsentwertungen weitgehend wettgemacht. Aber da sieht es böse aus. Die Volksmasse will ja gar kein Vollkornbrot, das man so unbequem lange und kräftig kauen muss, sie will gar keinen braunen Zucker, der weniger süßt und nicht so lange haltbar ist. Sie will Genuss auf Kosten der Kraft! Sie will weichlichen Kuchen und Weißbrot, statt kräftigem Schrotbrot, sie will die extremste Raffinesse an Leckereien statt lebensvoller herber Süße, und was das schlimmste ist: sie will schon ihre Kinder mit diesen toten Genüssen aufziehen, weil sie glaubt, ihnen damit das Beste zu bieten! Die Ursache ist also etwas Geistiges: fehlerhafter Instinkt: das Gefühl für die Quellen lebendiger Kräfte ist verloren gegangen! Wirtschaftlich betrachtet sieht es noch schlimmer aus. Die Mühlen- und Zucker-Industrie ist eine Macht, deren Arm mit Feinmehl und weißem Zucker über Bäckereien und Einzelhandel bis in jeden Haushalt reicht und mit den Kraftfuttern Kleie und Melasse bis in jeden Bauernhof. Das Mastvieh müsste abgeschafft und die Viehhaltung auf das Nutzvieh beschränkt werden, wodurch wieder alle Metzgereien und Fleischgenießer betroffen würden. Millionen von Existenzen würden so gemindert und damit auch der Herr Finanzminister und der Staatshaushalt. Welcher Politiker, welcher Volkswirt darf da wagen die Hand in die Wunde zu legen?

September 1952 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Zwetschen-Zauber Wie bei den Heilkräutern jede Pflanze neben ihrer Allgemeinwirkung auf die Lebenskräfte auch eine spezielle auf bestimmte Organe hat, so haben auch die Obstsorten ihre artspezifischen Einflüsse. Von diesem Gesichtspunkt aus kann man die frische Zwetsche einen Revolutionär mit Gasangriff und Kanonendonner, die getrocknete Zwetsche einen friedlichen Müllkutscher im Magen-Darmkanal nennen. Die frische Zwetsche hat es besonders auf Leute mit Magenerweiterung und Darmsenkung abgesehen und bereitet ihnen oft böse Stunden. Sie ist die schwerverdaulichste aller Früchte, verweilt lange im Magen-Darmkanal, und die Verdauungsdrüsen müssen in höchste Aktion versetzt werden, bis aus den blauen Früchten rotes Blut geworden ist. Eine solche Verdauungstätigkeit erfordert eine kräftige Magen-Darm-Muskulatur und starke Nerven. Für Gesunde ist daher die Verdauung der Zwetschen, auch größere Mengen und mit Schlagsahne, eine Spielerei, Kranke und Schwächliche dagegen müssen mit der leider so wohlschmeckenden und daher zum Übergenuss anreizenden Frucht vorsichtig umgehen. Wenn es bei ihren an Lebenskräften fehlt, dann sondern die Drüsen zu wenig oder zu schwache Fermente ab, die Peristaltik des Darmes ist nicht stark genug, um den Speisebrei weiter anzutreiben, und so werden die Zwetschen nicht genügend aufgespalten, bleiben zu lange im Darm liegen und gehen in Gärung über, wodurch der Leib aufgetrieben und Gas erzeugt wird. Die Folgen sind Leibschmerzen bis zu regelrechten Koliken, Blähungen, Erbrechen oder Durchfall. Wer gar Zwetschen Wasser trinkt, riskiert einen Darmverschluss, der oft tödlich ausgegangen ist. Durch diese Hinweise sollen mancherlei Beschwerden zur Zwetschenzeit erklärt, aber keineswegs vom Zwetschengenuss abgeraten werden. Denn wie alles Obst hat auch die Zwetsche ihre hohen gesundheitlichen Werte, sie verlangt nur mehr als andere Früchte Maßhalten, besonders bei Leuten mit schwachem Magen. Der Zwetschenkuchen ist ja eine Lieblingsspeise bei Jung und Alt und reizt zum Überessen. Den Gesunden, schadet die kleine Revolution im Leibe nichts, aber den Schwachen und Kranken kann sie ernste Schäden bringen, wenn das Maß nicht eingehalten wird. Sehr viel Milder ist die Wirkung der getrockneten Zwetschen. Sie sind eines der besten Mittel bei chronischer Stuhlverstopfung und können von den Schwachen ebenso genommen werden wie von den Starken. Die sicherste Wirkung erzielt man, wenn man eine kräftige Handvoll „Backpflaumen“ in etwas Wasser aufkocht und heiß verzehrt. Auch trocken gegessen oder in kaltem Wasser abends angesetzt und morgens mitsamt dem Wasser getrunken, tun sie ihre Dienste. Es gibt da weder Gaskrieg noch Kanonendonner, sondern ein stilles wohltätiges Abprotzen der aufgestauten Munition. Es ist daher sehr empfehlenswert, sich zur Zwetschenzeit eine gehörige Portion im Backofen zu trocknen, damit man den Zauber dieser heilsamen Frucht zu allen Jahreszeiten genießen kann. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

August 1953 Dr. med. homöp. Heinrich Will (1891 – 1971) Heckenrosen-Zauber Wie einst die Zauberin Circe den Odysseus und seine Helden in ihren Bann zu ziehen verstand, so lockt das zarte freundliche Heckenröschen die Liebespärchen in seinen Schatten, wenn es zur Sommerzeit Blüten und Blätter entfaltet. Nicht umsonst rühmen Romane und Lieder den Zauber, der vom Heidenröschen gerade auf Liebende ausgeht, das mit seinen Dornen auch der Liebe Leid symbolisiert. Aber damit ist seine Zauberkraft noch nicht erschöpft. Das bescheide Heckenröschen zaubert im Herbst eine Frucht hervor, welche, je eingehender wir sie kennen lernen, umso größere Bedeutung für unsere Gesundheit gewinnt. Die Hagebutte hat vor allen einheimischen Baum- und Strauchfrüchten mit 269 die höchste Kalorienzahl. Nur die Südfrüchte Rosinen (289)und Korinthen (276) sind ihr überlegen. Damit kommt sie unseren kalorienreichsten Nahrungsmitteln sehr nahe und rangiert gleich hinter Fetten und Mehlen. Vor den letzteren hat sie einen unerhörten Reichtum an Vitaminen voraus, vor allem an Vitamin C, welches unsere Widerstandskräfte gegen Erkältung und Ansteckung erhöht. Das Hagebuttenmus wird seit alten Zeiten geschätzt, aber erst die neuere Wissenschaft hat erkannt, dass es einer der nahrhaftesten und gesündesten Brotaufstriche ist, der noch dazu einen charakteristischen Wohlgeschmack besitzt. Man kann gar nicht genug Heckenrosenkulturen anlegen, um jedem Haushalt einen Teil an Hagebuttenmus (Hägemark) zu ermöglichen. Darüber hinaus ist die Hagebutte ein altbekanntes Hausmittel, welches besonders bei Nieren- und Blasenleiden Erfolge hat. Man brüht die getrockneten Früchte oder Kerne als Tee auf (1 Esslöffel auf 1/4 Liter) und trinkt davon mehrmals täglich eine Tasse. Der Tee aus den Kernen allein wirkt stärker, schmeckt und riecht nach Vanille und wirkt leicht abführend, wenn die Kerne frisch sind. Alte Leute, deren Blase nicht mehr recht funktioniert ziehen dem Tee den Hagebuttenwein vor, den man sich nach folgendem Rezept herstellen kann: Ein Liter zerquetschte Hagebutten wird mit 2 Flaschen Weißwein übergossen und ein Pfund Kandiszucker zugesetzt. Diese Lösung lässt man 8 - 14 Tage an einem warmen Ort stehen und seiht dann ab. Von diesem Wein nimmt man mehrmals täglich ein Likörgläschen oder Esslöffel voll. Zur Stillung von Magenkrämpfen nützt ein Tee von Heckenrosenblättern, 1 Esslöffel mit 1/4 kochendem Wasser angebrüht. Ein gutes Fiebermittel ist eine starke Abkochung von Hagebuttenkernen mit Zitronensaft. Eine gute Handvoll (5-6 Esslöffel) Kerne werden in 1 Liter Wasser eine gute Stunde lang ausgekocht, dazu abgeseiht, der Saft einer Zitrone dazugegeben und mit Honig oder Kandiszucker nach Geschmack gesüßt. Davon viertelstündlich einen Schluck. Man vermeide bei allen Heilkräuter-Zubereitungen den weißen Zucker, der wegen seines chemischen Charakters einen Teil der Heilwirkungen zunichte macht. Dagegen kann man braunen Naturzucker, Kandiszucker oder Honig nach Belieben verwenden. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

A3 - zum Ausmalen 😉
A3 - zum Ausmalen 😉

März 1952 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Staatsgewalt und Zahngesundheit Die Wissenschaft erforscht den Menschen, indem sie ihn in seine Teile zerlegt, aber auch diese Teile sind so kompliziert, dass die Forscher sich in oft lebenslänglicher Arbeit auf einzelne Gebiete spezialisieren müssen. Hierbei gerät das Denken leicht so in den Bann des Einzelteiles, dass darüber das Ganze vergessen wird. Dies muss besonders der Staat beachten, wenn er eine gewaltsame kollektive Gesundheitspflege betreiben will, sonst kann aus Kurzsichtigkeit der Schaden größer werden als der Nutzen. Gegenwärtig möchten die Behörden der zunehmenden kindlichen Zahnfäule Einhalt gebieten und wollen zu diesem Zweck, vorerst probeweise in Kassel, dem Trinkwasser Fluor zusetzen. Die homöopathischen Arzneiprüfungen haben ergeben, dass kleine Mengen Fluor verhärtend auf die Zähne wirken und daher zu einem kräftigen Zahnwuchs führen. Diesen Vorteil kann man allen Kindern stillschweigend zugute kommen lassen, wenn man dem Trinkwasser einer ganzen Gemeinde Spuren von Fluor zusetzt, und da das Trinkwasser unter behördlicher Kontrolle steht, ist die technische Durchführung der Fluorisierung eine höchst einfache Angelegenheit. Fürs Einzelne, die Zähne, ist dies gewiss richtig, aufs Ganze gesehen, sieht die Sache jedoch wesentlich anders aus. Fluor wirkt nicht nur auf die Zähne verhärtend, sondern auf den ganzen Organismus. Wer also z.B. zu Drüsenschwellungen oder Geschwülsten neigt, der muss damit rechnen, dass diese sich unter der Fluorwirkung verhärten. Dass dies tatsächlich geschehen ist, haben die homöopathischen Fluor-Prüfungen einwandfrei bewiesen. Wird in einer Gemeinde das Trinkwasser mit Fluor vermischt, dann wird es ja von der ganzen Gemeinde, also auch von der Erwachsenen getrunken. Was den Kindern zu harten Zähnen verhilft, kann den Erwachsenen bösartige Verhärtungen bescheren, ganz abgesehen von anderen Fluorschädigungen. Die Fluorwirkung auf die kindlichen Zähne lässt sich durch die amtliche Schulzahnpflege statistisch erfassen - und günstige amerikanische Zahnstatistiken haben die behördlichen Fluorpläne ausgelöst - die übrigen Fluorschäden aber sind statistisch nicht feststellbar, weil weder die Aufmerksamkeit darauf gerichtet ist, noch ausreichende Einrichtungen dafür vorhanden sind. Aufs Ganze gesehen, sind also die Fluor-Zahnstatistiken eine Täuschung. Will man die härtende Fluorwirkung für den kindlichen Zahnwuchs nutzbar machen, dann gibt es nur den individuellen Weg: Aufklärung der Eltern, damit sie Arzt oder Zahnarzt von Fall zu Fall entscheiden lassen, ob Fluorbehandlung angebracht ist und in welcher Dosis. Jede kollektive Maßnahme oder gar die Vergewaltigung der ganzen Bevölkerung durch Fluorbeimischung zum Trinkwasser ist vom gesundheitlichen und wohl auch vom juristischen Standpunkt aus zu verwerfen. Wie sehr die Bevölkerung durch alle Machinationen an Trinkwasser beunruhigt wird, zeigen die Proteste gegen die Chlorierung des Trinkwassers durch die Besatzungsmacht. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

experiment - hat sich so ergeben..
experiment - hat sich so ergeben..

[08.08.2026 11:50] MyKosmos: Können wir Deutsche nicht endlich mit jenen Resten von Autokratie brechen, welche das Heil nur in Negativismen wie Verboten und Unterdrückungen quellenden Lebens sieht? Will es uns denn gar nicht gelingen, in allem, was geschieht, das Positive zu finden und einen höheren Sinn zu erkennen? Können wir nicht in dem Drang so vieler Abiturienten zum Medizinstudium ein Symptom geistiger Entwicklung, ein erfreuliches Aufstreben zu umfassender Bildung, zum Eindringen in die Geheimnisse von Natur und Mensch erkennen? 30000 überschüssige Ärzte müssen ja nicht unbedingt eine Praxis ausüben, zumal heute ein Facharbeiter ebensoviel verdient wie mancher Kassenarzt. Das Wort „Arzt“ hat einen viel weiteren Sinn; denn Krankheiten gibt es nicht nur beim Menschen, sondern auch in Politik, Wirtschaft und Kultur. Der Arzt, der den Mikrokosmos Mensch in seiner Organisation genau kennt, braucht nur die richtige Umschaltung vorzunehmen, um sofort alle Organisationen der Welt zu verstehen, und kann jede Berufsart in der er wirkt, durch das spezifisch Ärztliche heben und damit wertvoller und rentabler machen. Es kann gar nicht genug Ärzte geben, die mit ihrer hohen Bildung in andere Berufe übergehen und diesen eine größere Bedeutung für das Volkswohl geben. Wo findet man nicht überall Juristen! Es gibt kein Hirn, welches voraussehen kann, welche ganz neuen Berufe die niemals überflüssigen, sondern überall unentbehrlichen Ärzte erdenken und neuschöpfen werden. Wer will es wagen, eine solche Entwicklung einfach abzuwürgen? Auf den Einwand, dass jeder Medizinstudent den Staat angeblich DM 10000,-- kostet, wird erwidert, dass das ja niemand verlangt hat; auch erscheint das Zustandekommen dieser Summe in vieler Hinsicht zweifelhaft. Wir sollten einmal davon abkommen, im Studium nur eine Fachausbildung zu sehen! Jedes Studium, und ganz besonders das medizinische, ist eine Ausweitung der Allgemeinbildung in Richtung Vergeistigung, wie sie unsere Zeit für alle Berufe fordert. Nicht Drosselung eines Studiums darf die Lösung sein, sondern ganz im Gegenteil mehr Studienmöglichkeiten, mehr Hochschulen mit Tag- und Abendkursen für Jedermann! Wenn der Staat da nicht mitkommt, dann soll er wenigstens den Weg freigeben für die private Initiative, die auch hier wirtschaftlicher arbeiten und neuen Tausenden die Möglichkeit geistiger Entwicklung schaffen wird. Die besten Köpfe sitzen nicht in den Amtsstuben, sondern im heißen, drängenden, unsicheren Leben. Wir haben die Schwelle einer neuen Zeit überschritten und wollen nicht bei jedem neuen Schritt den unbeholfenen Staatsbüttel im Wege stehen sehen, dessen Denk-Kodex aus der Zeit des alten Fritz, Martin Luthers oder gar Karls des Großen stammt. Wir fordern freie Bahn für alle, die studieren wollen, und Freiheit für jede Art von Schule. Der Staat, der dazu hilft, wird geliebt und geachtet werden. Ein Unterdrücker-Staat aber lädt millionenfachen Hass auf sich. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Oktober 1949 Dr. med. homöop. Heinrich Will Sinn und Unsinn beim Medizinstudium Es ist allgemein bekannt, dass wir in Kürze einen Überschuss von 30000 Ärzten haben werden und dass sich nicht nur diese, sondern auch weite Kreise der Öffentlichkeit ernste Sorgen machen, was daraus werden soll. Trotzdem bleibt der Andrang zum Medizinstudium nach wie vor so groß, dass alle Studienplätze ständig besetzt sind. Einer Abwanderung der überzähligen Ärzte ins Ausland stehen fast unüberwindliche Schwierigkeiten im Wege. Es muss also eine Inlandregelung gefunden werden. Die Nationalisierung des Gesundheitswesens nach dem Muster Englands wäre eine sinnvolle Lösung und würde sofort alle Schwierigkeiten beseitigen. Ihr stehen aber die Interessen kleiner, mächtigen Gruppen entgegen, welche auf veraltete Methoden zurückgreifen wollen, die eigentlich überwunden sein müssten. Ihr Vorschlag lautet: Drossellung oder gar Verbot des Medizinstudiums! Sie legen zwei Berechnungen zugrunde: jährlich sterben etwa 700 Ärzte; wenn also jährlich nur 700 Schüler zum Studium zugelassen werden, d.h. pro Universität etwa 30, dann kann es keinen Überschuss geben. Aber einmal gibt es keine Methode nach welcher aus einer großen Zahl von Bewerbern gerade die 30 herausgefunden werden können, welche berufene Ärzte sind. Und dann wären trotzdem die 30000 jetzt Überzähligen noch nicht versorgt .Mann schlägt daher weiter vor, das Medizinstudium gänzlich zu sperren, bis der Überschuss restlos aufgesaugt ist, also für etwa 40 Jahre! Bei beiden Vorschlägen handelt es sich um Gewaltmethoden, welche von jedem, der die Folgen einer Politik der Gewalt erlebt hat, schon deshalb grundsätzlich abgelehnt werden müsste. Beide Methoden sind aber auch völlig unsinnig, weil sie einen bestehenden schwierigen Zustand durch einen noch schwierigeren ersetzen würden. Die 30 ausgewählten Studenten werden vermutlich solche sein, die sich durch Schliche oder Beziehungen vorzudrängen verstanden, die bei solcher Veranlagung also später jene Geschäftsmediziner abgeben, welche den Ärztestand in den Augen des Volkes so herabgesetzt haben. Dann würden in absehbarer Zeit die Kranken größte Mühe haben, einen wahren Arzt zu finden. Eine völlige Sperrung des Studiums würde die medizinischen Fakultäten lahm legen und damit nicht nur den Nachwuchs an Professoren unterbinden, sondern auch die deutsche Forschung aus dem Wettbewerb mit dem Ausland ausschalten, was wiederum zum Nachteil der Kranken sein würde. Neben der Erbitterung der Abiturienten, denen ein Weg zu geistigem Fortschritt versperrt wird, muss auch mit der Enttäuschung der Eltern gerechnet werden, die sich um das Berufsglück ihrer Kinder betrogen sehen. Jetzt betrifft die Not 30000 Ärzte, dann aber wird sie Millionen von Kranken, Eltern und Schüler betreffen.

März 1950 Schuld und Sühne als psychosomatisches Problem Die Psychosomatik findet immer wieder neue Beweise, dass Leiden der Seele zu Krankheiten des Körpers werden und dass viele Krankheiten heilen, wenn es gelingt die Seele ins Gleichgewicht zu bringen. Seelenleiden, welche dem Arzt häufig begegnen, sind Versündigungs- und Schuldgedanken. Aus dem Paradies einer behüteten und froh verspielten Kindheit wird der heranwachsende Mensch in den modernen Lebensprozess hineingestoßen; außer den in ihm selbst liegenden moralischen Gesetz muss er in Elternhaus, Schule und Beruf die Sitten und Gesetze der menschlichen Gesellschaft erlernen, die von Jahrzehnt zu Jahrzehnt komplizierter und schwieriger werden; seine innere Natur aber hat oft ganz andere Wünsche und Triebe, als Moral, Sitte und Gesetz verlangen, und sie fühlt sich desto stärker unterdrückt, je tiefer sie ins Leben schreitet. Es kommt unweigerlich zum Kampf des inneren Menschen mit den äußeren Anforderungen und zu den täglichen kleineren und größeren Siegen und Niederlagen. Es gibt keinen Menschen, der in diesem Kampf nicht gegen Moral, Sitte und Gesetz verstoßen müsste. Der Weg jedes Menschen geht notwendig durch Sünde und Schuld, weil wir nur durch Irrtum klug werden, durch Fehler das Richtige finden und an Widerständen zu Persönlichkeiten heranwachsen können. Wer sich gegen Sitte und Gesetz vergangen hat und Nachteile einstecken musste, weiß nun, wie er seinen Vorteil künftig zu wahren hat. Sobald er dieses Positive in seinen Irrtümern und Fehlern zu sehen und sie damit als Gewinn zu verbuchen vermag, wird seine Seele nicht mehr darunter leiden und sein Körper nicht krank werden. Derartige Schuldgefühle sind leicht zu überwinden. Ernster wird die Situation bei der Übertretung der göttlichen Gebote. Fromme Naturen leiden oft furchtbar unter dem Druck ihrer Sündhaftigkeit und finden häufig keinen anderen Weg aus ihren Qualen als den in die Krankheit. Und dabei ist es auch hier nicht allzu schwer, den Seelenfrieden wieder zu finden. Diese Sünden hängen stets mit irgendeiner Lieblosigkeit gegen andere Menschen zusammen, in denen allen Gott ja wohnt und durch die alle Gott verletzt, aber auch versöhnt werden kann. Viele Menschen, die unter Versündigungsgedanken leiden, sprechen vielleicht täglich das Rezept aus, wie sie Sühne erlangen können, ohne es zu beachten: „wie wir unsern Schuldigern vergeben“. Das ist Arznei für kranke Seelen! Überall und ständig bietet sich uns Gelegenheit, Schulden zu vergeben und Liebe zu üben, und je mehr wir es tun, desto sicherer werden auch uns unsere täglichen Verschuldungen vergeben, d.h. wir finden dann jene Seelenruhe, welche das beste Vorbeugungs- und Heilmittel für Körperkrankheiten auf seelischer Grundlage ist. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Hierophant
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