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WILL'S WISSEN...

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Wir mĂŒssen denjenigen immer mehr Recht geben, welche schon lange lehren, dass die Seele mehr bedeutet als der Leib, und dass das Heil der Seele auch die Heilung des Leibes im Gefolge haben kann – wobei freilich nicht ĂŒbersehen werden darf, dass die Seele wiederum ebenso nur ein Schatten des Geistes ist, wie der Leib ein solcher der Seele. Die Genussmittel können also, individuell richtig dosiert, zu großen Hilfen fĂŒr den Menschen werden, und die ĂŒbliche Warnung vor ihnen ist nur bedingt richtig. Damit mĂŒssen aber ihre Ersatzmittel unter neuen Gesichtspunkten betrachtet werden. Soll das Genussmittel die oben geschilderten Erfolge haben, dann muss es in natĂŒrlicher Form, als ein biologisches Ganzes, und nicht kastriert genossen werden. Koffeinfreier Kaffee, nikotinfreie Zigaretten usw. sind keine reinen Naturprodukte mehr, sie sind chemisiert, und was sie auf der einen Seite nĂŒtzen, können sie durch Kastrierung und Chemisierung schaden. Auf dem gesamten Lebensmittel- und Genussmittelmarkt, vor allem auch bei Arzneien, brauchen wir die sorgfĂ€ltige Bewahrung des biologischen Zusammenhangs der Naturprodukte. Es gibt kein menschliches Hirn, welches Inhalt und Sinn einer Naturgabe völlig ergrĂŒnden oder seine Zusammensetzung verbessern könnte; denn durch alle nachweisbaren Dinge hindurch schwingen geistige KrĂ€fte, die wir nicht erfassen und deren Einfluss alle von uns errechneten Wirkungen illusorisch machen können. LĂ€sst man von einer Komposition der Natur etwas weg, oder fĂŒgt etwas hinzu, dann geht die Harmonie verloren und die Wirkung wird irgendwie disharmonisierend werden. Kastrierte Genussmittel verĂ€ndern ihren Lebenswert und wirken oft ebenso störend wie kastrierte Menschen. Wer Genussmittel nicht vertragen kann und ihre Wirkung abschwĂ€chen will, der greife nicht zu angeblich unschĂ€dlichen Ersatzmitteln, sondern sei mĂ€ĂŸig oder tausche den leiblichen Genuss gegen die vielfĂ€ltigen geistigen GenĂŒsse ein, die jedermann kostenlos zugĂ€nglich sind. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis
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Dezember 1949 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Kastrierte GenĂŒsse Seit dem Aufkommen der Naturheilkunde sind wir immer wieder vor GesundheitsschĂ€digungen durch Genussmittel wie Alkohol, Tabak, Kaffee usw. gewarnt worden. Tatsache ist jedoch, dass weder die MĂ€nner von Alkohol und Tabak, noch die Frauen von Kaffee lassen können und der Verbrauch dieser Genussmittel in stĂ€ndigem Steigen begriffen ist. Trotzdem besagt die Statistik, dass die Menschen immer Ă€lter werden. Wie ist dieser Widerspruch zu erklĂ€ren? Der Mensch ist nicht nur ein Glied der Natur (Erde und Kosmos), sondern auch Instrument einer geistigen Welt, von der er sich zwar absondert, deren EinflĂŒssen er aber nie ganz entgehen kann. Geist und Leib des Menschen stehen zueinander wie Reiter und Ross. Das Ross lĂ€sst sich nicht gerne lenken, aber wenn es den Reiter abwirft, steht es selbst hilflos da. Zwischen Geist und Leib steht als Mittlerin die Seele; sie ist der Spiegel, in dem wir die jeweiligen Phasen des Kampfes zwischen Geist und Leib beobachten in ihren Ängsten, Neid, Stolz, Ärger, Hass usw.; sie ist aber auch der Regulator, durch welchen wir das innere Gleichgewicht wieder herbeifĂŒhren könnten. GegenĂŒber der geistigen Welt, welche durch Bilder, Eingebungen und Erleuchtungen in uns hereinwirkt, sind wir völlig machtlos, wir mĂŒssen ihre FĂŒhrung anerkennen oder hilflos in die Irre galoppieren, wie ein reiterloses Pferd. Die Seele aber mit ihrem Denken, FĂŒhlen und Wollen können wir in gewissen Grenzen beeinflussen, vor im Sinne der Wiederherstellung des verlorenen Gleichgewichtes. Und da der Leib eine Projektion, ein Schatten der Seele ist, da alle VorgĂ€nge in der Seele gleichartige Prozesse am Leib zur Folge haben, können wir von der Seele aus den Leib weitgehend dirigieren. Da diese Erkenntnisse neu sind, konnte man frĂŒher nicht wissen, dass die Genussmittel in gewisser Hinsicht eine psychotherapeutische Wirkung haben. Wir sind gewohnt, die Bedeutung von Alkohol, Tabak und Kaffee nur leiblich zu betrachten und sie wegen der hier manchmal vorkommenden SchĂ€digungen summarisch abzutun. Aber einmal sind die SchĂ€den im Hinblick auf den Massenverbrauch relativ selten, dann aber darf die seelische Wirkung der Genussmittel nicht lĂ€nger ĂŒbersehen werden. Sie sind tatsĂ€chlich in vielen FĂ€llen wirkliche „Tröster“ in den großen und kleinen Nöten des tĂ€glichen Lebens, besonders bei denen, wo das Ross dem Reiter durchgegangen ist und daher die Hilfen des Reiters entbehren mĂŒssen. Sie sind fĂ€hig, die unerhörten inneren Spannungen, welche der heutige Alltag zwangslĂ€ufig mit sich bringt, zu lösen, Ängste zu ĂŒberwinden, Sorgen zu vergessen, Streite zu begraben; sie fĂŒhren Menschen zur Geselligkeit zusammen, lösen die Zunge der Verstockten und manchen Verbittere heiter. Sie wirken also ausgleichend auf die Seele und haben dann – nur dann! – auch vorbeugende und psychotherapeutische Erfolge bei körperlichen Krankheiten.
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✹ Sprich mit deinem Körper, als wĂŒrdest du mit jemandem sprechen, den du liebst. Viele Menschen fĂŒhren tĂ€glich einen inneren
✹ Sprich mit deinem Körper, als wĂŒrdest du mit jemandem sprechen, den du liebst. Viele Menschen fĂŒhren tĂ€glich einen inneren Kampf gegen sich selbst. Sie kritisieren ihren Körper fĂŒr MĂŒdigkeit. FĂŒr Schmerzen. FĂŒr Grenzen. Doch Heilung beginnt oft dort, wo der Kampf endet. đŸ’« Statt zu fragen: „Warum funktioniert mein Körper nicht?“ Versuche: „Danke, dass du jeden Tag fĂŒr mich da bist.“ đŸ«¶ SelbstmitgefĂŒhl beruhigt das Nervensystem. Sanfte Aufmerksamkeit schafft Sicherheit. Und Sicherheit ist die Grundlage fĂŒr Regeneration. Dein Körper ist nicht dein Gegner. Er sendet Signale. Er zeigt BedĂŒrfnisse. Er versucht, mit dir zu kommunizieren. ✹ Vielleicht braucht er heute keine Perfektion. Vielleicht braucht er nur, dass du ihm zuhörst. „Du bist mĂŒde. Ich bin bei dir.“ Manchmal beginnt genau dort die tiefste Form von Heilung. ❀ ➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖ BeitretenâžĄïž Quantenheilung ✹ 🌿 Mehr als 84 essentielle Mineralien in cutt.ly/Shilajit_Harz 🌿
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Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat 88 VerbÀnde und Organisationen zur Anhörung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes am 22. Juni eingeladen. AuffÀllig: Kein einziger Homöopathie- oder Anthroposophie-Verband steht auf der Liste, obwohl das Gesetz die Streichung von Homöopathie und anthroposophischer Medizin aus den Satzungsleistungen der Krankenkassen vorsieht.
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🌿 Naturheilkunde & selbstgemachte Medizin Dieses Glossar bietet eine Vielzahl von Artikeln ĂŒber natĂŒrliche Heilmittel, die f
🌿 Naturheilkunde & selbstgemachte Medizin Dieses Glossar bietet eine Vielzahl von Artikeln ĂŒber natĂŒrliche Heilmittel, die fĂŒr fast alles helfen können, eine Vielzahl von Beschwerden zu lindern! In einer Welt, in der Medikamentenresistenzen zu einem Problem werden & viele intuitiv nach nachhaltigen Lösungen suchen, gewinnt die RĂŒckbesinnung auf traditionelle & natĂŒrliche Mittel immer mehr an Bedeutung. Es ist nicht nur eine Frage des persönlichen Wohlbefindens, sondern auch im Sinne der Menschheitsfamilie, dass wir uns mit natĂŒrlichen Heilmethoden vertraut machen & sie wieder in unser tĂ€gliches Leben integrieren. Heilmittel & Heilmethoden 1. Morgens & Abends: Kurkumawasser & Goldene Milch 2. Kokosöl als Zahnpasta (3 Varianten zum selber herstellen) 3. Anwendung zur PrĂ€vention gegen Parasiten 4. Naturheilkundliche Alternativen zu immunsuppressiven Medikamenten 5. NatĂŒrliche Schmerzstiller: Heilkraft der Pflanzen 6. Gesunde Wirkung & richtige Zubereitung von Oreganotee 7. Unglaubliche Heilkraft der Pflanzen 8. Uraltes Naturheilmittel: HEILERDE 9. Zistrose (Cistus incanus Pandalis) 10.  Geschichte der Pflanzenheilkunde: Reise durch die Zeit mit Hippokrates 11. Morinda Citrifolia - NONI Frucht 12. DIY - Propolis Creme selber machen 13. Propolis & DMSO (Dimethylsulfoxid) 14. Wirkung & Anwendung von 15 Ă€therischen Ölen (Aromatherapie) 15. Grosser BeschĂŒtzer: REISHI 16. Steinbrecherkraut (Chancapiedra) 17. Lebensmittel mit BOR / BORAX 18. Zwiebelsaft & Manuka-Honig - Ein effektiver Hustensaft 19. Das Bienenglossar 20. Zusammensetzung & Struktur von Orgonit 21. Boswellia Carterii (Weihrauch) 22. Übersicht der 12 Grundsalze & Anwendungsgebiete 23. Welcher Tee darf Ihnen heute guttun? 24. Entgiften mit Mikroalgen: Chlorella & Spirulina 25. Heilpflanzen spielen eine wesentliche Rolle in unserem Leben! 26. NatĂŒrliche SchĂ€dlingsbekĂ€mpfung 27.  "Die Natur ist die beste Apotheke" 28. Geschichte von Curcumin 29. Entgiften mit der grossen Klette 30. Zink & Lysin 31. Entgiften mit Koriander & Mariendistel 32. Mizellen in der Naturheilkunde 33. SchwarzkĂŒmmelöl (Nigella Sativa) 34. Entgiften mit Löwenzahn 35. Die Hummel – ein unterschĂ€tztes Wunderwesen 36. Warum Kalzium, Vitamin D3 & K2 in perfekter Synergie wirkt 37. Sonnenblumenkerne 38. Vitamin D, C & B 39. Schultergesundheit 40. Rezept fĂŒr eine bessere Welt 41. Bilder gegen Kopfweh 42. Shilajit 43. Art & Weise, wie Propolis wirkt 44. Drachenblut 45. Solarplexus versorgt verschiedene Organe im Bauchraum 46. Vorteile & Nachteile von Blaulicht 47. Ultimativer Spickzettel fĂŒr kritisches Denken 48. 20 GemĂŒse & KrĂ€uter, die wir drinnen anbauen können 49. WirbelsĂ€ule im Ayurveda 50. SchĂ€tze der Natur 51. Pomodoro Technik 52. Kunst der Heilung nach Hildegard von Bingen 53. Adaptogene 54. Zentrale Artikel der Menschenrechte 55. Was ist schon natĂŒrlich? 56. GesĂŒndeste NĂŒsse 57. Welt der Heilpflanzen ist vielfĂ€ltig 58. Hausmittel bei Warzen 59. Tomatis-Methode 60. Heute schon eine Pause gemacht? 61. Weltweit existieren ĂŒber 24.000 Heilpflanzen 62. Die Norbekov Methode 63. Gifte & Gegenmittel 64. Immunsystem 65. Im Winter kann man einige KrĂ€uter im Garten finden 66. Wenn wir uns daran erinnern wĂŒrden, welche SchĂ€tze in unserer KĂŒche schlummern 67. Die Natur bietet FĂŒlle von Ressourcen 68. BlĂŒtenpollen - Hier ist alles drin, was der Mensch braucht 69. 15 kraftvolle Teesorten 70. Ich wĂŒnsche Ihnen einen Mutausbruch 71. Grapefruitkernextrakt 72. Codex Humanus 73. LĂ€cheln macht glĂŒcklich 74. Gundermann (Glechoma hederacea) 75. Übung zur Entstauung des Ischiasnervs 78. Heilende Bienenluft 79. Anti-Krebs Vitamin B17 80. Katzenkralle 81. Bovis-Einheiten 82. Salz zum Fieber senken 83. Dosierungsempfehlungen fĂŒr NahrungsergĂ€nzungsmittel 84. Heilfasten nach Rudolf Breuß 85. Sutherlandia frutescens 86. Welche Lebensmittel EntzĂŒndungen reduzieren Es ist fĂŒr uns alle daher ein Anliegen, dass dieser Beitrag zahlreich geteilt wird, um ein grĂ¶ĂŸeres Bewusstsein fĂŒr diese wichtige Thematik zu schaffen.
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https://www.vision-gesundheit.de/termine/vernetzungsabend-gesundheitsinitiativen/
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https://bewusst-vegan-froh.de/menschen-verschwinden-nicht-wenn-sie-sterben-sie-verwandeln/?fbclid=IwY2xjawSd2_BleHRuA2FlbQIxMABicmlkETA4cjBhZVQ1aFN1VmNScElMc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHtCeuqfm9gfA2y_SDrBhCxjPc5GCBe-WRArHRgp4qxKJ-5pAkK-mFhL6YgxY_aem_eIrJ6OiBCpT2gz4weuARLw
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"Geduld ist nicht passiv; im Gegenteil, sie ist aktiv; sie ist konzentrierte Kraft." Edward G. Bulwer-Lytton
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Über die Geduld Man muss den Dingen die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen, die tief von innen kommt und durch nichts gedrĂ€ngt oder beschleunigt werden kann: alles ist austragen - und dann gebĂ€ren... Reifen wie der Baum, der seine SĂ€fte nicht drĂ€ngt und getrost in den StĂŒrmen des FrĂŒhlings steht, ohne Angst, dass dahinter kein Sommer kommen könnte. Er kommt doch! Aber er kommt nur zu den Geduldigen, die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen lĂ€ge, so sorglos still und weit... Man muss Geduld haben Mit dem Ungelösten im Herzen, und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben, wie verschlossene Stuben, und wie BĂŒcher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind. Es handelt sich darum, alles zu leben. Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmĂ€hlich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein. ~ Rainer Maria Rilke ~ --------- https://www.youtube.com/watch?v=jIFvByviluI
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Selbsterkenntnis Ich suchte nach Gott. Plötzlich erschien der Teufel. Er lĂ€chelte und fragte: „Wohin gehst du?“ Ich sagte: „Zu Gott.“ Er lachte und sagte: „Du Narr! Wie willst du Gott erreichen, wenn du dich noch nicht von mir befreit hast? Du bist noch immer Gefangener von Zorn, Gier, Begierde, Neid, Angst, Fanatismus und Selbstsucht. Noch immer bin ich dein Herr. Der Weg ist lang.“ Seine Worte verstörten mich. Doch je lĂ€nger ich darĂŒber nachdachte, desto mehr erkannte ich, dass eine bittere Wahrheit darin verborgen lag. In meinem Herzen flĂŒsterte ich: „Offenbar kennt er mich besser als ich mich selbst.“ Also fragte ich: „Wo ist der Weg?“ Er schwieg einen Moment und sagte dann: „Das grĂ¶ĂŸte Hindernis ist die IdentitĂ€t. Das Bild, das du von dir selbst erschaffen hast. Solange du an diesem Bild festhĂ€ltst, bleibst du mein Gefangener. Und wenn diese IdentitĂ€t zerfĂ€llt, bleibt nichts mehr zwischen dir und Gott.“ Da erkannte ich: Der Weg zu Gott fĂŒhrt durch das Ende der Illusion des Ichs. — Lewal
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Der genannte ÄrztefĂŒhrer Erwin Liek kam schon vor 20 Jahren nach vieljĂ€hriger, grĂŒndlichster und wohlwollendster PrĂŒfung des Krankenkassensystems zu dem Schluss, dass die einzig mögliche Rettung aus einem unhaltbaren Zustand die Verstaatlichung des Gesundheitswesens sei. Angesichts der weiteren Zuspitzung der Lage muss man ihm Recht geben. Es ist der nĂ€chste, aber nicht der letzte Schritt, die Entlassung eines immer wieder kĂŒnstlich, aber unzulĂ€nglich gestauten Stromsees in ein wogendes Meer, auf dem die Ärzte zunĂ€chst in ein gelenktes Schiff einsteigen mĂŒssen, aus dem aber die TĂŒchtigsten wieder in Freiheit an Land gehen können und werden. TatsĂ€chlich wĂŒrde eine Verstaatlichung fast alle MĂ€ngel des bisherigen Systems sofort beseitigen. Als erstes wĂŒrde die grĂ¶ĂŸte DemĂŒtigung des Kranken, der Krankenschein, wegfallen. Der Kranke geht denn nicht mehr zum Arzt mit dem GefĂŒhl, nur ein Patient zweiter Klasse zu sein; er braucht nicht mehr zu befĂŒrchten, dass der Arzt ihn wegen der zu geringen Bezahlung schlechter behandeln wird als die Privatpatienten; er kann somit dem Arzt sein volles Vertrauen entgegenbringen, und das ist die erste Voraussetzung fĂŒr eine Heilung. Vor allem bleibt das Hauptziel des Gesetzgebers, die kostenlose Versorgung der Armen, gesichert. Der Arzt, in Existenz und Altersversorgung gesichert, mit Möglichkeiten zu Weiterbildung und Erholung, könnte sich nunmehr mit seiner ganzen Persönlichkeit dem Kranken widmen und hĂ€tte Zeit, sich auch der Seele anzunehmen. Der ewige Streit zwischen Ärzten und Krankenkassen wĂ€re beendet. Der ÄrtzeĂŒberfluss, der sonst zu einer Katastrophe des ganzen Standes fĂŒhren kann, wĂ€re beseitigt und die zu seiner Regulierung aufgewandten KrĂ€fte und Mittel blieben erspart. Die Kranken wĂ€ren unter allen UmstĂ€nden besser daran als bei dem gegenwĂ€rtigen System, wenn natĂŒrlich auch auf beiden Seiten noch manches zu WĂŒnschen ĂŒbrig bliebe. Ob man zu diesem Fortschritt nun „Verstaatlichung“ sagt oder „Nationalisierung“, wie in England, oder „Vereinheitlichung“, ist völlig gleichgĂŒltig. Jedenfalls braucht niemand vor dem Wort „Verstaatlichung" zurĂŒckschrecken. Es braucht nĂ€mlich beim Krankenkassensystem gar nichts mehr verstaatlicht zu werden, dieses ist ja schon, wenn auch getarnt, zu dreiviertel verstaatlicht, nur dass es alle Nachteile einer Verstaatlichung aufweist, ohne deren Vorteile zu genießen. Der Staat hat es bei diesem System geschickt verstanden, die Verantwortung fĂŒr den Misserfolg auf andere abzuwĂ€lzen, aber doch die ZĂŒgel in der Hand zu behalten. Bei der Verstaatlichung handelt es sich also keineswegs um einen einschneidenden Eingriff, um eine Reformation oder gar Revolution des Krankenkassensystem, sondern einfach um die Aufhebung einer Tarnung, um die Zu-Ende-FĂŒhrung einer Entwicklung, die man nicht anfangen und dann stehen lassen kann. Wer daher das Krankenkassensystem bis unmittelbar vor die Tore der vollen Verstaatlichung gefĂŒhrt hat - und das haben alle Beteiligten! -, der sollte nun auch den Mut haben, den einzig möglichen Schritt aus der permanenten Krise und dem ewigen Streit heraus zu tun, ehe es zu noch schlimmeren Wirkungen auf alle Beteiligten und die gesamte Volkswirtschaft kommt. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis
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SchĂ€den des Krankenkassensystems Die SchĂ€den des Krankenkassensystems hat einer der besten Kenner desselben, Erwin Liek, in zahlreichen Veröffentlichungen dargestellt, denen wir folgendes in KĂŒrze entnehmen: Zwischen das natĂŒrliche VertrauensverhĂ€ltnis Arzt-Kranker schiebt sich ein störendes Drittes, eine bĂŒrokratisch geleitete Verwaltung. Das Berufsgeheimnis des Arztes, das den Kranken schĂŒtzt, wird durch den Krankenschein preisgegeben. Das Krankenkassensystem untergrĂ€bt die Mannhaftigkeit, fĂŒhrt notwendig zu körperlicher und seelischer Verweichlichung. Bei der schlechten Bezahlung des Arztes kommt der wirklich Kranke nicht zu seinem Recht. Das Krankenkassensystem arbeitet nicht nur unĂ€rztlich und schlecht, sondern auch teuer. Die Verwaltungskosten betragen annĂ€hernd l0% der gesamten Einnahmen. Es stimmt nur zum Teil, dass die frĂŒhere zeitweise Besserung des Gesundheitsstandes durch die Segnungen des Krankenkassensystems bedingt war. Ähnliches erfolgte auch in LĂ€ndern ohne Krankenkasse z.B. Amerika. Das Krankenkassensystem fĂŒhrt auch zu moralischer Entartung. Es wurden immer neue Schichten der Bevölkerung einbezogen. Jeder Neuaufgenommmene bittet den Arzt zu bescheinigen, dass es sich um kein altes Leiden handelt, damit die Kasse auch dafĂŒr eintritt. Zum Betrug gesellt sich nicht selten die Erpressung. Nachteile fĂŒr den Arzt sind folgende: 1. Der junge, um seine Existenz besorgte Arzt wird leicht Mahnungen seines Gewissens ĂŒberhören, d.h. er stellt GefĂ€lligkeitsatteste aus, er handelt als GeschĂ€ftsmann, nicht als Arzt. 2. Der Massenbetrieb fĂŒhrt notwendig zu Schluderarbeit. 3. Er lĂ€sst dem Arzt weder Zeit zur Weiterbildung noch zur Erholung. 4. Die großen Einnahmen der "Kassenlöwen“, die das GerĂŒcht noch maßlos ĂŒbertreibt, sind eine gewaltige Lockung fĂŒr viele Nichtberufene Medizin zu studieren. Die TĂ€tigkeit bei den Krankenkassen hat den Ärztestand rasch proletarisiert - in des Wortes schlechter Bedeutung. Die Entwicklung war so: die Ärzte, in ihrer Existenz durch Privatpraxis gesichert, erklĂ€rten sich aus dem GefĂŒhl des Verschenken-Könnens heraus bereit, die unbemittelten Schichten des Volkes zu ganz geringen SĂ€tzen zu behandeln. AllmĂ€hlich drehte sich aber der Spieß: immer weitere Kreise wurden in die Kassen gezwungen, und die Ärzte gerieten schließlich in wirtschaftliche AbhĂ€ngigkeit von denselben. Nun diktiert ein System, die Ă€rztliche Seelenkraft verkĂŒmmert und die Kranken suchen nach „wahren Ärzten", denen sie Leib und Seele anvertrauen können, ohne sie zu finden. Der nĂ€chste Schritt
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Oktober 1949 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Krieg auf dem RĂŒcken der Kranken Der ewige Krieg zwischen Ärzten und Krankenkassen, der auf dem RĂŒcken der Kranken ausgefochten wird, hat neuerdings wieder eine Zuspitzung erfahren, bei der eine Einigung unmöglich erscheint. Die Wurzeln des Konflikts Als die Krankenkassen geschaffen wurden, war der Materialismus die herrschende Weltanschauung. Man sah im Menschen nur einen körperlichen Mechanismus, dessen Funktionen durch chemische Umwandlung der Nahrung zustande kamen. Die Krankheiten entstanden durch Ă€ußere ZufĂ€lle, wie Bazillen und ErkĂ€ltung, und sie galten als geheilt, wenn das erkrankte Organ wieder in Ordnung war. Krankheit war also, kurz gesagt, eine berechenbare „Sache“, die nur die Maschinerie des Leibes etwas anging und wie jeder Maschinenschaden mechanisch zu beheben war. FĂŒr eine solche Auffassung vom Menschen und seinen Krankheiten waren die Krankenkassen eine zu rechtfertigende Einrichtung. Inzwischen sind unsere Kenntnisse vom Menschen und seinen Krankheiten bedeutend fortgeschritten. Wir wissen heute, dass Ansteckung und ErkĂ€ltung nur auslösende Momente eines inneren Geschehens sind, das aus unbewussten und unbekannten Tiefen des Menschen an die OberflĂ€che gespĂŒlt wird. Auf der Suche nach den tieferen Krankheitsursachen gelang der Psychoanalyse die Wiederentdeckung der Seele fĂŒr die Medizin, und sie konnte sich mit ihrer Lehre, dass Körperkrankheiten aus dem Seelischen heraus entstehen können, Schritt fĂŒr Schritt durchsetzen. Die Lehre von einem Vorstadium der Krankheiten in der Seele wurde von der modernen Psychosomatik weiter ausgebaut, und die neueste Krankheitslehre, die Neural-Pathologie, welche den Beginn aller Krankheiten in das Nervensystem vorverlegt, hat eine exakte experimentelle BestĂ€tigung angebahnt. Vor einigen Monaten hat der 55. Internistenkongress ausdrĂŒcklich auf die Mitbeteiligung der Seele bei a l l e n Krankheiten hingewiesen. Dies bedeutet fĂŒr die Heilkunst nichts anderes, als dass sie in viel intensiverer Weise den seelischen Teil des Menschen behandeln muss und dass ein Kranker nur dann "geheilt" ist, wenn auch die Seele wieder ins Gleichgewicht gekommen ist. Da das Krankenkassensystem aber auf einer bloß leiblichen Behandlung aufgetaut ist, ist es als solches ĂŒberholt. Die Aufgabe des Arztes ist eine andere, als ihm die Krankenkassen stellen und bezahlt. Sie ist keine mechanistische: Diagnosestellen, Arzneiverschreiben, Krankschreiben usw.. Sie erfordert ein Wirken von Seele zu Seele, wozu ein VertrauensverhĂ€ltnis zwischen Arzt und Patient unentbehrlich ist. Sie erfordert weiter eine seelisch befriedete Arzt-Persönlichkeit, wie sie nur ein in seiner Existenz gesicherter, geachteter, ja, erhabener Ärztestand haben kann. Beides hat das Krankenkassensystem zerstört. Krankheit ist als Seele-Leibproblem ĂŒberhaupt nicht versicherungsfĂ€hig. Eine derartige „Versicherung“ muss zum VerhĂ€ngnis fĂŒr Volksgesundheit und Volkswirtschaft werden, weil ihre Auswirkung zu dem fĂŒhren muss, was wir heute feststellen: Zunahme der Krankheiten und Erkankungsziffern, Nachlassen der LeistungsfĂ€higkeit, drĂŒckende Soziallasten.
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