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Repost from Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)
Wir müssen denjenigen immer mehr Recht geben, welche schon lange lehren, dass die Seele mehr bedeutet als der Leib, und dass das Heil der Seele auch die Heilung des Leibes im Gefolge haben kann – wobei freilich nicht übersehen werden darf, dass die Seele wiederum ebenso nur ein Schatten des Geistes ist, wie der Leib ein solcher der Seele. Die Genussmittel können also, individuell richtig dosiert, zu großen Hilfen für den Menschen werden, und die übliche Warnung vor ihnen ist nur bedingt richtig. Damit müssen aber ihre Ersatzmittel unter neuen Gesichtspunkten betrachtet werden. Soll das Genussmittel die oben geschilderten Erfolge haben, dann muss es in natürlicher Form, als ein biologisches Ganzes, und nicht kastriert genossen werden. Koffeinfreier Kaffee, nikotinfreie Zigaretten usw. sind keine reinen Naturprodukte mehr, sie sind chemisiert, und was sie auf der einen Seite nützen, können sie durch Kastrierung und Chemisierung schaden. Auf dem gesamten Lebensmittel- und Genussmittelmarkt, vor allem auch bei Arzneien, brauchen wir die sorgfältige Bewahrung des biologischen Zusammenhangs der Naturprodukte. Es gibt kein menschliches Hirn, welches Inhalt und Sinn einer Naturgabe völlig ergründen oder seine Zusammensetzung verbessern könnte; denn durch alle nachweisbaren Dinge hindurch schwingen geistige Kräfte, die wir nicht erfassen und deren Einfluss alle von uns errechneten Wirkungen illusorisch machen können. Lässt man von einer Komposition der Natur etwas weg, oder fügt etwas hinzu, dann geht die Harmonie verloren und die Wirkung wird irgendwie disharmonisierend werden. Kastrierte Genussmittel verändern ihren Lebenswert und wirken oft ebenso störend wie kastrierte Menschen. Wer Genussmittel nicht vertragen kann und ihre Wirkung abschwächen will, der greife nicht zu angeblich unschädlichen Ersatzmitteln, sondern sei mäßig oder tausche den leiblichen Genuss gegen die vielfältigen geistigen Genüsse ein, die jedermann kostenlos zugänglich sind.
https://t.me/DrmedHWill
https://t.me/premmanis
| 2 | Dezember 1949
Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)
Kastrierte Genüsse
Seit dem Aufkommen der Naturheilkunde sind wir immer wieder vor Gesundheitsschädigungen durch Genussmittel wie Alkohol, Tabak, Kaffee usw. gewarnt worden. Tatsache ist jedoch, dass weder die Männer von Alkohol und Tabak, noch die Frauen von Kaffee lassen können und der Verbrauch dieser Genussmittel in ständigem Steigen begriffen ist. Trotzdem besagt die Statistik, dass die Menschen immer älter werden. Wie ist dieser Widerspruch zu erklären?
Der Mensch ist nicht nur ein Glied der Natur (Erde und Kosmos), sondern auch Instrument einer geistigen Welt, von der er sich zwar absondert, deren Einflüssen er aber nie ganz entgehen kann. Geist und Leib des Menschen stehen zueinander wie Reiter und Ross. Das Ross lässt sich nicht gerne lenken, aber wenn es den Reiter abwirft, steht es selbst hilflos da. Zwischen Geist und Leib steht als Mittlerin die Seele; sie ist der Spiegel, in dem wir die jeweiligen Phasen des Kampfes zwischen Geist und Leib beobachten in ihren Ängsten, Neid, Stolz, Ärger, Hass usw.; sie ist aber auch der Regulator, durch welchen wir das innere Gleichgewicht wieder herbeiführen könnten. Gegenüber der geistigen Welt, welche durch Bilder, Eingebungen und Erleuchtungen in uns hereinwirkt, sind wir völlig machtlos, wir müssen ihre Führung anerkennen oder hilflos in die Irre galoppieren, wie ein reiterloses Pferd. Die Seele aber mit ihrem Denken, Fühlen und Wollen können wir in gewissen Grenzen beeinflussen, vor im Sinne der Wiederherstellung des verlorenen Gleichgewichtes. Und da der Leib eine Projektion, ein Schatten der Seele ist, da alle Vorgänge in der Seele gleichartige Prozesse am Leib zur Folge haben, können wir von der Seele aus den Leib weitgehend dirigieren.
Da diese Erkenntnisse neu sind, konnte man früher nicht wissen, dass die Genussmittel in gewisser Hinsicht eine psychotherapeutische Wirkung haben. Wir sind gewohnt, die Bedeutung von Alkohol, Tabak und Kaffee nur leiblich zu betrachten und sie wegen der hier manchmal vorkommenden Schädigungen summarisch abzutun. Aber einmal sind die Schäden im Hinblick auf den Massenverbrauch relativ selten, dann aber darf die seelische Wirkung der Genussmittel nicht länger übersehen werden. Sie sind tatsächlich in vielen Fällen wirkliche „Tröster“ in den großen und kleinen Nöten des täglichen Lebens, besonders bei denen, wo das Ross dem Reiter durchgegangen ist und daher die Hilfen des Reiters entbehren müssen. Sie sind fähig, die unerhörten inneren Spannungen, welche der heutige Alltag zwangsläufig mit sich bringt, zu lösen, Ängste zu überwinden, Sorgen zu vergessen, Streite zu begraben; sie führen Menschen zur Geselligkeit zusammen, lösen die Zunge der Verstockten und manchen Verbittere heiter. Sie wirken also ausgleichend auf die Seele und haben dann – nur dann! – auch vorbeugende und psychotherapeutische Erfolge bei körperlichen Krankheiten. | 98 |
| 3 | ✨ Sprich mit deinem Körper, als würdest du mit jemandem sprechen, den du liebst.
Viele Menschen führen täglich einen inneren Kampf gegen sich selbst.
Sie kritisieren ihren Körper für Müdigkeit.
Für Schmerzen.
Für Grenzen.
Doch Heilung beginnt oft dort, wo der Kampf endet.
💫 Statt zu fragen:
„Warum funktioniert mein Körper nicht?“
Versuche:
„Danke, dass du jeden Tag für mich da bist.“
🫶 Selbstmitgefühl beruhigt das Nervensystem.
Sanfte Aufmerksamkeit schafft Sicherheit.
Und Sicherheit ist die Grundlage für Regeneration.
Dein Körper ist nicht dein Gegner.
Er sendet Signale.
Er zeigt Bedürfnisse.
Er versucht, mit dir zu kommunizieren.
✨ Vielleicht braucht er heute keine Perfektion.
Vielleicht braucht er nur, dass du ihm zuhörst.
„Du bist müde. Ich bin bei dir.“
Manchmal beginnt genau dort die tiefste Form von Heilung. ❤️
➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖➖
Beitreten➡️ Quantenheilung ✨
🌿 Mehr als 84 essentielle Mineralien in cutt.ly/Shilajit_Harz 🌿 | 75 |
| 4 | Der Gesundheitsausschuss des Bundestages hat 88 Verbände und Organisationen zur Anhörung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes am 22. Juni eingeladen. Auffällig: Kein einziger Homöopathie- oder Anthroposophie-Verband steht auf der Liste, obwohl das Gesetz die Streichung von Homöopathie und anthroposophischer Medizin aus den Satzungsleistungen der Krankenkassen vorsieht. | 1 628 |
| 5 | 🌿 Naturheilkunde & selbstgemachte Medizin
Dieses Glossar bietet eine Vielzahl von Artikeln über natürliche Heilmittel, die für fast alles helfen können, eine Vielzahl von Beschwerden zu lindern!
In einer Welt, in der Medikamentenresistenzen zu einem Problem werden & viele intuitiv nach nachhaltigen Lösungen suchen, gewinnt die Rückbesinnung auf traditionelle & natürliche Mittel immer mehr an Bedeutung. Es ist nicht nur eine Frage des persönlichen Wohlbefindens, sondern auch im Sinne der Menschheitsfamilie, dass wir uns mit natürlichen Heilmethoden vertraut machen & sie wieder in unser tägliches Leben integrieren.
Heilmittel & Heilmethoden
1. Morgens & Abends: Kurkumawasser & Goldene Milch
2. Kokosöl als Zahnpasta (3 Varianten zum selber herstellen)
3. Anwendung zur Prävention gegen Parasiten
4. Naturheilkundliche Alternativen zu immunsuppressiven Medikamenten
5. Natürliche Schmerzstiller: Heilkraft der Pflanzen
6. Gesunde Wirkung & richtige Zubereitung von Oreganotee
7. Unglaubliche Heilkraft der Pflanzen
8. Uraltes Naturheilmittel: HEILERDE
9. Zistrose (Cistus incanus Pandalis)
10. Geschichte der Pflanzenheilkunde: Reise durch die Zeit mit Hippokrates
11. Morinda Citrifolia - NONI Frucht
12. DIY - Propolis Creme selber machen
13. Propolis & DMSO (Dimethylsulfoxid)
14. Wirkung & Anwendung von 15 ätherischen Ölen (Aromatherapie)
15. Grosser Beschützer: REISHI
16. Steinbrecherkraut (Chancapiedra)
17. Lebensmittel mit BOR / BORAX
18. Zwiebelsaft & Manuka-Honig - Ein effektiver Hustensaft
19. Das Bienenglossar
20. Zusammensetzung & Struktur von Orgonit
21. Boswellia Carterii (Weihrauch)
22. Übersicht der 12 Grundsalze & Anwendungsgebiete
23. Welcher Tee darf Ihnen heute guttun?
24. Entgiften mit Mikroalgen: Chlorella & Spirulina
25. Heilpflanzen spielen eine wesentliche Rolle in unserem Leben!
26. Natürliche Schädlingsbekämpfung
27. "Die Natur ist die beste Apotheke"
28. Geschichte von Curcumin
29. Entgiften mit der grossen Klette
30. Zink & Lysin
31. Entgiften mit Koriander & Mariendistel
32. Mizellen in der Naturheilkunde
33. Schwarzkümmelöl (Nigella Sativa)
34. Entgiften mit Löwenzahn
35. Die Hummel – ein unterschätztes Wunderwesen
36. Warum Kalzium, Vitamin D3 & K2 in perfekter Synergie wirkt
37. Sonnenblumenkerne
38. Vitamin D, C & B
39. Schultergesundheit
40. Rezept für eine bessere Welt
41. Bilder gegen Kopfweh
42. Shilajit
43. Art & Weise, wie Propolis wirkt
44. Drachenblut
45. Solarplexus versorgt verschiedene Organe im Bauchraum
46. Vorteile & Nachteile von Blaulicht
47. Ultimativer Spickzettel für kritisches Denken
48. 20 Gemüse & Kräuter, die wir drinnen anbauen können
49. Wirbelsäule im Ayurveda
50. Schätze der Natur
51. Pomodoro Technik
52. Kunst der Heilung nach Hildegard von Bingen
53. Adaptogene
54. Zentrale Artikel der Menschenrechte
55. Was ist schon natürlich?
56. Gesündeste Nüsse
57. Welt der Heilpflanzen ist vielfältig
58. Hausmittel bei Warzen
59. Tomatis-Methode
60. Heute schon eine Pause gemacht?
61. Weltweit existieren über 24.000 Heilpflanzen
62. Die Norbekov Methode
63. Gifte & Gegenmittel
64. Immunsystem
65. Im Winter kann man einige Kräuter im Garten finden
66. Wenn wir uns daran erinnern würden, welche Schätze in unserer Küche schlummern
67. Die Natur bietet Fülle von Ressourcen
68. Blütenpollen - Hier ist alles drin, was der Mensch braucht
69. 15 kraftvolle Teesorten
70. Ich wünsche Ihnen einen Mutausbruch
71. Grapefruitkernextrakt
72. Codex Humanus
73. Lächeln macht glücklich
74. Gundermann (Glechoma hederacea)
75. Übung zur Entstauung des Ischiasnervs
78. Heilende Bienenluft
79. Anti-Krebs Vitamin B17
80. Katzenkralle
81. Bovis-Einheiten
82. Salz zum Fieber senken
83. Dosierungsempfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel
84. Heilfasten nach Rudolf Breuß
85. Sutherlandia frutescens
86. Welche Lebensmittel Entzündungen reduzieren
Es ist für uns alle daher ein Anliegen, dass dieser Beitrag zahlreich geteilt wird, um ein größeres Bewusstsein für diese wichtige Thematik zu schaffen. | 201 |
| 6 | https://www.vision-gesundheit.de/termine/vernetzungsabend-gesundheitsinitiativen/ | 204 |
| 7 | https://bewusst-vegan-froh.de/menschen-verschwinden-nicht-wenn-sie-sterben-sie-verwandeln/?fbclid=IwY2xjawSd2_BleHRuA2FlbQIxMABicmlkETA4cjBhZVQ1aFN1VmNScElMc3J0YwZhcHBfaWQQMjIyMDM5MTc4ODIwMDg5MgABHtCeuqfm9gfA2y_SDrBhCxjPc5GCBe-WRArHRgp4qxKJ-5pAkK-mFhL6YgxY_aem_eIrJ6OiBCpT2gz4weuARLw | 208 |
| 8 | "Geduld ist nicht passiv; im Gegenteil, sie ist aktiv; sie ist konzentrierte Kraft."
Edward G. Bulwer-Lytton | 247 |
| 9 | Über die Geduld
Man muss den Dingen
die eigene, stille,
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann:
alles ist austragen -
und dann gebären...
Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer kommen könnte.
Er kommt doch!
Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos still und weit...
Man muss Geduld haben
Mit dem Ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher,
die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.
Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht allmählich,
ohne es zu merken,
eines fernen Tages
in die Antwort hinein.
~ Rainer Maria Rilke ~
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https://www.youtube.com/watch?v=jIFvByviluI | 251 |
| 10 | Selbsterkenntnis
Ich suchte nach Gott.
Plötzlich
erschien der Teufel.
Er lächelte und fragte:
„Wohin gehst du?“
Ich sagte:
„Zu Gott.“
Er lachte und sagte:
„Du Narr!
Wie willst du
Gott erreichen,
wenn du dich noch nicht
von mir befreit hast?
Du bist noch immer
Gefangener von Zorn,
Gier,
Begierde,
Neid,
Angst,
Fanatismus
und Selbstsucht.
Noch immer
bin ich dein Herr.
Der Weg
ist lang.“
Seine Worte
verstörten mich.
Doch je länger ich darüber nachdachte,
desto mehr erkannte ich,
dass eine bittere Wahrheit
darin verborgen lag.
In meinem Herzen
flüsterte ich:
„Offenbar kennt er mich
besser als ich mich selbst.“
Also fragte ich:
„Wo ist der Weg?“
Er schwieg einen Moment
und sagte dann:
„Das größte Hindernis
ist die Identität.
Das Bild,
das du
von dir selbst
erschaffen hast.
Solange du
an diesem Bild festhältst,
bleibst du
mein Gefangener.
Und wenn diese Identität
zerfällt,
bleibt nichts mehr
zwischen dir
und Gott.“
Da erkannte ich:
Der Weg zu Gott
führt durch das Ende
der Illusion des Ichs.
— Lewal | 430 |
| 11 | No text... | 874 |
| 12 | Der genannte Ärzteführer Erwin Liek kam schon vor 20 Jahren nach vieljähriger, gründlichster und wohlwollendster Prüfung des Krankenkassensystems zu dem Schluss, dass die einzig mögliche Rettung aus einem unhaltbaren Zustand die Verstaatlichung des Gesundheitswesens sei. Angesichts der weiteren Zuspitzung der Lage muss man ihm Recht geben. Es ist der nächste, aber nicht der letzte Schritt, die Entlassung eines immer wieder künstlich, aber unzulänglich gestauten Stromsees in ein wogendes Meer, auf dem die Ärzte zunächst in ein gelenktes Schiff einsteigen müssen, aus dem aber die Tüchtigsten wieder in Freiheit an Land gehen können und werden. Tatsächlich würde eine Verstaatlichung fast alle Mängel des bisherigen Systems sofort beseitigen. Als erstes würde die größte Demütigung des Kranken, der Krankenschein, wegfallen. Der Kranke geht denn nicht mehr zum Arzt mit dem Gefühl, nur ein Patient zweiter Klasse zu sein; er braucht nicht mehr zu befürchten, dass der Arzt ihn wegen der zu geringen Bezahlung schlechter behandeln wird als die Privatpatienten; er kann somit dem Arzt sein volles Vertrauen entgegenbringen, und das ist die erste Voraussetzung für eine Heilung. Vor allem bleibt das Hauptziel des Gesetzgebers, die kostenlose Versorgung der Armen, gesichert.
Der Arzt, in Existenz und Altersversorgung gesichert, mit Möglichkeiten zu Weiterbildung und Erholung, könnte sich nunmehr mit seiner ganzen Persönlichkeit dem Kranken widmen und hätte Zeit, sich auch der Seele anzunehmen. Der ewige Streit zwischen Ärzten und Krankenkassen wäre beendet. Der Ärtzeüberfluss, der sonst zu einer Katastrophe des ganzen Standes führen kann, wäre beseitigt und die zu seiner Regulierung aufgewandten Kräfte und Mittel blieben erspart. Die Kranken wären unter allen Umständen besser daran als bei dem gegenwärtigen System, wenn natürlich auch auf beiden Seiten noch manches zu Wünschen übrig bliebe.
Ob man zu diesem Fortschritt nun „Verstaatlichung“ sagt oder „Nationalisierung“, wie in England, oder „Vereinheitlichung“, ist völlig gleichgültig. Jedenfalls braucht niemand vor dem Wort „Verstaatlichung" zurückschrecken. Es braucht nämlich beim Krankenkassensystem gar nichts mehr verstaatlicht zu werden, dieses ist ja schon, wenn auch getarnt, zu dreiviertel verstaatlicht, nur dass es alle Nachteile einer Verstaatlichung aufweist, ohne deren Vorteile zu genießen. Der Staat hat es bei diesem System geschickt verstanden, die Verantwortung für den Misserfolg auf andere abzuwälzen, aber doch die Zügel in der Hand zu behalten. Bei der Verstaatlichung handelt es sich also keineswegs um einen einschneidenden Eingriff, um eine Reformation oder gar Revolution des Krankenkassensystem, sondern einfach um die Aufhebung einer Tarnung, um die Zu-Ende-Führung einer Entwicklung, die man nicht anfangen und dann stehen lassen kann. Wer daher das Krankenkassensystem bis unmittelbar vor die Tore der vollen Verstaatlichung geführt hat - und das haben alle Beteiligten! -, der sollte nun auch den Mut haben, den einzig möglichen Schritt aus der permanenten Krise und dem ewigen Streit heraus zu tun, ehe es zu noch schlimmeren Wirkungen auf alle Beteiligten und die gesamte Volkswirtschaft kommt.
https://t.me/DrmedHWill
https://t.me/premmanis | 343 |
| 13 | Schäden des Krankenkassensystems
Die Schäden des Krankenkassensystems hat einer der besten Kenner desselben, Erwin Liek, in zahlreichen Veröffentlichungen dargestellt, denen wir folgendes in Kürze entnehmen:
Zwischen das natürliche Vertrauensverhältnis Arzt-Kranker schiebt sich ein störendes Drittes, eine bürokratisch geleitete Verwaltung. Das Berufsgeheimnis des Arztes, das den Kranken schützt, wird durch den Krankenschein preisgegeben.
Das Krankenkassensystem untergräbt die Mannhaftigkeit, führt notwendig zu körperlicher und seelischer Verweichlichung.
Bei der schlechten Bezahlung des Arztes kommt der wirklich Kranke nicht zu seinem Recht.
Das Krankenkassensystem arbeitet nicht nur unärztlich und schlecht, sondern auch teuer. Die Verwaltungskosten betragen annähernd l0% der gesamten Einnahmen.
Es stimmt nur zum Teil, dass die frühere zeitweise Besserung des Gesundheitsstandes durch die Segnungen des Krankenkassensystems bedingt war. Ähnliches erfolgte auch in Ländern ohne Krankenkasse z.B. Amerika.
Das Krankenkassensystem führt auch zu moralischer Entartung. Es wurden immer neue Schichten der Bevölkerung einbezogen. Jeder Neuaufgenommmene bittet den Arzt zu bescheinigen, dass es sich um kein altes Leiden handelt, damit die Kasse auch dafür eintritt. Zum Betrug gesellt sich nicht selten die Erpressung.
Nachteile für den Arzt sind folgende:
1. Der junge, um seine Existenz besorgte Arzt wird leicht Mahnungen seines
Gewissens überhören, d.h. er stellt Gefälligkeitsatteste aus, er handelt als
Geschäftsmann, nicht als Arzt.
2. Der Massenbetrieb führt notwendig zu Schluderarbeit.
3. Er lässt dem Arzt weder Zeit zur Weiterbildung noch zur Erholung.
4. Die großen Einnahmen der "Kassenlöwen“, die das Gerücht noch maßlos übertreibt, sind eine gewaltige Lockung für viele Nichtberufene Medizin zu studieren.
Die Tätigkeit bei den Krankenkassen hat den Ärztestand rasch proletarisiert - in des Wortes schlechter Bedeutung. Die Entwicklung war so: die Ärzte, in ihrer Existenz durch Privatpraxis gesichert, erklärten sich aus dem Gefühl des Verschenken-Könnens heraus bereit, die unbemittelten Schichten des Volkes zu ganz geringen Sätzen zu behandeln. Allmählich drehte sich aber der Spieß: immer weitere Kreise wurden in die Kassen gezwungen, und die Ärzte gerieten schließlich in wirtschaftliche Abhängigkeit von denselben. Nun diktiert ein System, die ärztliche Seelenkraft verkümmert und die Kranken suchen nach „wahren Ärzten", denen sie Leib und Seele anvertrauen können, ohne sie zu finden.
Der nächste Schritt | 253 |
| 14 | Oktober 1949
Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)
Krieg auf dem Rücken der Kranken
Der ewige Krieg zwischen Ärzten und Krankenkassen, der auf dem Rücken der Kranken ausgefochten wird, hat neuerdings wieder eine Zuspitzung erfahren, bei der eine Einigung unmöglich erscheint.
Die Wurzeln des Konflikts
Als die Krankenkassen geschaffen wurden, war der Materialismus die herrschende Weltanschauung. Man sah im Menschen nur einen körperlichen Mechanismus, dessen Funktionen durch chemische Umwandlung der Nahrung zustande kamen. Die Krankheiten entstanden durch äußere Zufälle, wie Bazillen und Erkältung, und sie galten als geheilt, wenn das erkrankte Organ wieder in Ordnung war. Krankheit war also, kurz gesagt, eine berechenbare „Sache“, die nur die Maschinerie des Leibes etwas anging und wie jeder Maschinenschaden mechanisch zu beheben war. Für eine solche Auffassung vom Menschen und seinen Krankheiten waren die Krankenkassen eine zu rechtfertigende Einrichtung.
Inzwischen sind unsere Kenntnisse vom Menschen und seinen Krankheiten bedeutend fortgeschritten. Wir wissen heute, dass Ansteckung und Erkältung nur auslösende Momente eines inneren Geschehens sind, das aus unbewussten und unbekannten Tiefen des Menschen an die Oberfläche gespült wird. Auf der Suche nach den tieferen Krankheitsursachen gelang der Psychoanalyse die Wiederentdeckung der Seele für die Medizin, und sie konnte sich mit ihrer Lehre, dass Körperkrankheiten aus dem Seelischen heraus entstehen können, Schritt für Schritt durchsetzen. Die Lehre von einem Vorstadium der Krankheiten in der Seele wurde von der modernen Psychosomatik weiter ausgebaut, und die neueste Krankheitslehre, die Neural-Pathologie, welche den Beginn aller Krankheiten in das Nervensystem vorverlegt, hat eine exakte experimentelle Bestätigung angebahnt. Vor einigen Monaten hat der 55. Internistenkongress ausdrücklich auf die Mitbeteiligung der Seele bei a l l e n Krankheiten hingewiesen.
Dies bedeutet für die Heilkunst nichts anderes, als dass sie in viel intensiverer Weise den seelischen Teil des Menschen behandeln muss und dass ein Kranker nur dann "geheilt" ist, wenn auch die Seele wieder ins Gleichgewicht gekommen ist. Da das Krankenkassensystem aber auf einer bloß leiblichen Behandlung aufgetaut ist, ist es als solches überholt. Die Aufgabe des Arztes ist eine andere, als ihm die Krankenkassen stellen und bezahlt. Sie ist keine mechanistische: Diagnosestellen, Arzneiverschreiben, Krankschreiben usw.. Sie erfordert ein Wirken von Seele zu Seele, wozu ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient unentbehrlich ist. Sie erfordert weiter eine seelisch befriedete Arzt-Persönlichkeit, wie sie nur ein in seiner Existenz gesicherter, geachteter, ja, erhabener Ärztestand haben kann. Beides hat das Krankenkassensystem zerstört. Krankheit ist als Seele-Leibproblem überhaupt nicht versicherungsfähig. Eine derartige „Versicherung“ muss zum Verhängnis für Volksgesundheit und Volkswirtschaft werden, weil ihre Auswirkung zu dem führen muss, was wir heute feststellen: Zunahme der Krankheiten und Erkankungsziffern, Nachlassen der Leistungsfähigkeit, drückende Soziallasten. | 236 |
| 15 | https://youtu.be/6QmAMRgy2CI?is=tAZGO36IWHJyCjNU | 267 |
| 16 | https://youtu.be/6QmAMRgy2CI?is=tAZGO36IWHJyCjNU | 1 |
| 17 | No text... | 283 |
| 18 | https://youtu.be/Wnm832m8NqY | 298 |
| 19 | Tagesgedanken von Omraam Mikhael Aivanhov vom 3. Juni 2026
Der Mensch muss sich immer mehr bewusst werden, dass er weit überlegenere Instrumente als seinen Intellekt zur Verfügung hat. Der Intellekt ist nur ein gutes Arbeitsinstrument für das Studium und die Erforschung der Materie, aber selbst im täglichen Leben kann uns der Intellekt nicht so gut führen, denn er hat nicht nur eine unvollständige Wahrnehmung der Wirklichkeit, sondern hat außerdem bei allem, was er unternimmt, immer einen versteckten Beweggrund, ein Interesse, eine egoistische Berechnung, die letzten Endes immer Schwierigkeiten verursachen. Kaum hat der Mensch, der sich von seinem Intellekt leiten lässt, ein Opfer gebracht, eine großzügige Geste gemacht, schon bereut er es. Er findet, dass er schön dumm war, die Ratschläge seines Herzens oder seiner Seele zu befolgen.
Und wie soll sich die Brüderlichkeit zwischen allen Menschen realisieren, die Erde nur noch eine einzige Familie bilden, die ganze Welt in Frieden und Harmonie leben? Auch das kann der Intellekt nicht erfassen. Er kann sich nicht hoch genug hinaufschwingen, um die wahren Heilmittel, die echten Lösungen zu entdecken. Was er sich vorstellt, was er vorschlägt aus seiner unvollkommenen und egozentrischen Sicht der Dinge heraus, ist immer fehlerhaft und kann nur Missverständnisse provozieren.*
-------------
* Vgl. Band 222 »Die Psyche des Menschen«, Kapitel 4.
https://prosveta.de/tagesgedanken/3-juni-2026/ | 253 |
| 20 | Die 6 Übungen zur Kontrolle des eigenen Apparats
Steiner empfahl, diese Übungen nacheinander im Alltag zu praktizieren, um die Herrschaft über die eigenen unbewussten Impulse zurückzuerlangen.
1. Gedankenkontrolle (Die Fixierung)
Die Übung: Man nimmt einen völlig unbedeutenden, alltäglichen Gegenstand (z. B. eine Stecknadel, eine Streichholzschachtel oder einen Bleistift) und zwingt das Gehirn, für fünf Minuten ausschließlich über diesen Gegenstand nachzudenken. Wie ist er gemacht? Aus welchem Material? Welche Form hat er?
Der Zweck: Das biologische Gehirn springt normalerweise im Sekundentakt von Gedanke zu Gedanke (Assoziationskette). Diese Übung bricht diesen Autopiloten und trainiert den mentalen Fokus gegen die natürliche Trägheit und Ablenkung.
2. Initiative des Handelns (Der Bruch der Bequemlichkeit)
Die Übung: Man nimmt sich eine völlig sinnlose, aber harmlose Handlung vor und führt sie jeden Tag exakt zur selben Uhrzeit aus (z. B. nachmittags um genau 15:00 Uhr den Ehering von der linken auf die rechte Hand stecken, oder einen Zettel umdrehen).
Der Zweck: Normalerweise handelt der Mensch nur aus einem Reiz heraus (Hunger, Pflicht, Gewohnheit). Hier zwingt man das System, eine Handlung rein aus dem eigenen, freien Entschluss heraus zu tun – unbeeinflusst von äußeren Notwendigkeiten oder biologischen Trieben.
3. Gleichmut (Die Impulskontrolle)
Die Übung: Man versucht, auf extreme emotionale Reize – egal ob großer Schmerz, extreme Freude, Ärger oder Provokation – im Außen absolut ruhig zu reagieren. Es geht nicht darum, die Gefühle zu unterdrücken, sondern den körperlichen und emotionalen Ausbruch (das Schreien, das Jammern, das Ausrasten) bewusst zu stoppen.
Der Zweck: Das ist die direkte Unterbrechung des biologischen Programms. Der „Fight-or-Flight“-Impuls wird wahrgenommen, aber die automatische Reaktion des Körpers wird blockiert. Das Nervensystem lernt, dass es nicht jedem biochemischen Sturm hilflos ausgeliefert ist.
4. Unbefangenheit / Positivität (Der Filter-Wechsel)
Die Übung: In jeder Situation, in jedem Menschen und in jedem Ding, das einem begegnet, aktiv das Gute, Funktionierende oder Schöne zu suchen – selbst in den destruktivsten Momenten.
Der Zweck: Unser Gehirn ist evolutionär darauf programmiert, sofort das Negative, die Gefahr oder den Fehler zu suchen (Feind- und Mangel-Erkennung). Diese Übung zwingt das Gehirn, das fest installierte Raster der permanenten Kritik und Angst für einen Moment zu verlassen und die Realität ungefiltert zu betrachten.
5. Offenheit (Das Ablegen von Vorurteilen)
Die Übung: Jederzeit bereit zu sein, eine neue Erfahrung oder Information an sich heranzulassen, selbst wenn sie komplett der eigenen Lebenserfahrung oder dem bisherigen Wissen widerspricht. Man sagt nicht sofort: „Das kann nicht sein“ oder „Das ist Quatsch“, sondern hört erst einmal nur zu.
Der Zweck: Die Biologie liebt das Bekannte, weil es Sicherheit suggeriert. Das Gehirn baut sich Dogmen, um Energie zu sparen. Diese Übung hält die mentale Software flexibel und verhindert das kollektive Einrasten in feste Denkschablonen.
6. Das Gleichgewicht (Die Harmonie)
Die Übung: Wenn man die ersten fünf Übungen über Monate praktiziert hat, versucht man, alle fünf Qualitäten gleichzeitig im Alltag im Gleichgewicht zu halten.
Fazit: Was bringt das für das Verständnis der eigenen Lage?
Wenn man diese Übungen durchexerziert, merkt man sehr schnell, wie radikal unfrei man eigentlich ist. Schon der Versuch, fünf Minuten lang nur an eine Stecknadel zu denken, scheitert bei den meisten Menschen in den ersten Wochen kläglich, weil das biologische Programm sofort dazwischenfunkt.
Wer diese Übungen macht, sucht keine Hilfe bei einem Guru oder in einer Kapelle. Er benutzt sein eigenes Bewusstsein als Seziermesser. Man versteht seine Lage dadurch, dass man am eigenen Leib erfährt, wie schwer es ist, auch nur für fünf Minuten aus dem Autopiloten der Natur auszusteigen. | 283 |
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