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Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971)

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Die Rezepte und Berichte sind ein Erbe meines Vaters (1891-1971), die er um 1927 rum verfasst hatte (Copyright!). Er studierte Medizin und ist dann voll überzeugt, in der Zeit in der man sich an Paracelsus wieder erinnerte, auf Homöopathie umgestiegen.

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频道 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) (@drmedhwill) 德语 语言赛道中的 是活跃参与者。目前社区聚集了 10 498 名订阅者,在 医学 类别中位列第 2 601,并在 德国 地区排名第 1 072

📊 受众指标与增长动态

невідомо 创建以来,项目保持高速增长,吸引了 10 498 名订阅者。

根据 25 八月, 2026 的最新数据,频道保持稳定运转。过去 30 天订阅人数变化为 -8,过去 24 小时变化为 -1,整体触达仍然可观。

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  • 互动率 (ER): 平均受众互动率为 38.14%。内容发布后 24 小时内通常能获得 13.24% 的反应,占订阅者总量。
  • 帖子覆盖: 每篇帖子平均可获得 4 005 次浏览,首日通常累积 1 390 次浏览。
  • 互动与反馈: 受众积极参与,单帖平均反应数为 28
  • 主题关注点: 内容集中在 seele, krankheit, kraft, leben, homöopathie 等核心主题上。

📝 描述与内容策略

作者将该频道定位为表达主观观点的平台:
Die Rezepte und Berichte sind ein Erbe meines Vaters (1891-1971), die er um 1927 rum verfasst hatte (Copyright!). Er studierte Medizin und ist dann voll überzeugt, in der Zeit in der man sich an Paracelsus wieder erinnerte, auf Homöopathie umgestiege...

凭借高频更新(最新数据采集于 26 八月, 2026),频道始终保持新鲜度与高覆盖。分析显示受众积极互动,使其成为 医学 类别中的关键影响点。

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August 1950 Eukalyptus-Öl als Hausmittel Die Frau als Hausärztin Es gibt eine Reihe bewährter Hausmittel, deren Vorrätighaltung man jeder Hausfrau empfehlen kann. Zu ihnen gehört das Eukalyptus-Öl, dessen Wirkungen es zu einem Volksmittel großen Umfangs machen. Der Eukalyptusbaum wächst vor allem in den Mittelmeerländern und kann bei uns nur in Treibhäusern gezogen werden. Das ätherische Öl dieses Baumes hat ein weites Wirkungsfeld in gesunden und kranken Tagen. Bei Erkältung und Katarrh nimmt man stündlich 5 Tropfen in einem Schluck Wasser. Bei Husten und Schnupfen kann man außerdem mit folgender Lösung inhalieren: 20 Tropfen Eukalyptus-Öl werden in einen Topf heißen Wassers gegossen und die aufsteigenden Dämpfe in Nase und Mund eingeatmet, indem man über Top und Kopf ein Tuch schlägt, sodass die Dämpfe nicht abziehen können. Die gleiche Inhalation leistet gute Dienste bei Asthmaanfällen und Heiserkeit. Eukalyptus-Öl ist ein gutes Wurmmittel gegen Spul- und Madenwürmer. Man macht eine 2-3-wöchige Kur, indem man dreimal täglich 5 Tropfen des Öles in etwas Wasser nimmt. Außerdem helfen gegen Madenwürmer häufige Einläufe mit einigen Tropfen des Öles. Gicht-, Rheuma- und andere Schmerzen lindert die Einreibung der schmerzenden Stellen mit dem reinen Öl. Bei heftigen Schmerzen helfen Eukalyptus-Dampfkompressen: man gibt 20 Tropfen des Öles in fast kochendes Wasser, taucht ein entsprechend großes Tuch ein, windet es durch Drehen an den Zipfeln gut aus, legt es zwischen die Blätter eines gefalteten Flanelltuches und bedeckt damit die schmerzende Stelle unter Auflegung eines Volltuches, damit die Wärme länger hält. Alle paar Minuten kann man diese Kompresse erneuern und damit Koliken, Neuralgien und andere sehr heftige Schmerzen lindern oder beseitigen. Voll- und Fußbäder, die mit einer entsprechenden Menge Eukalyptus-Öl angereichert wurden, haben eine erfrischende und kräftigende Wirkung. Um bei Vollbad die Eukalyptus-Dämpfe nicht verziehen zu lassen, breitet man über der Badewanne eine Decke aus, aus welcher nur der Kopf herausschaut. Bei beginnender Grippe kann ein ansteigendes Eukalyptus-Bad manchmal das Fortschreiten derselben verhüten. Auch in der Wundbehandlung hat sich das Eukalyptus-Öl bewährt. Es wirkt fäulnis- und bakterienfeindlich, ohne die andere Desinfizientien zu schaden. Man stellt sich eine Lösung von etwa 3 Teelöffeln desn Öles in 15 Teelöffeln Weingeist her und gibt diese Mischung zu einem Liter Wasser. Mit dieser Flüssigkeit wird das Verbandmaterial getränkt. Daraufhin reinigen sich verschmutzte Wunden, und die Heiltätigkeit wird stark angeregt. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Aus https://www.epubli.com/shop/dr-med-homoeop-heinrich-will-kompakt-9783758492433 ...um die 1920 herum "Das Aussprechen seelischer Bedrängnisse ist mit einer Ausscheidungskur zu vergleichen...."

1949 Die Verschüttung der Lebensquellen Dass diesem Zerstörungsprozess des westlichen Menschen eine geistige Ursache, der Mangel an selbstloser Liebe, zugrunde liegt, geht vor allem noch aus folgendem hervor: Leben kann sich nur durch Leben erhalten. In der ganzen westlichen Welt sehen wir ein Ein- und Zweikindersystem, eine Ehescheidungsmanie, eine Abtreibungsseuche, d.h. eine Abkehr von den Lebensquellen, die gerade im Osten so unaufhörlich sprudeln. Auf längere Sicht gesehen muss allein diese Quellenverschüttung den Westen dem Osten ausliefern. Selbstliebe, Hang zu mühelosem Leben ist die tiefste Ursache der Geburtenbeschränkung, die immer mit unnatürlichen Manipulationen verbunden ist und schon deshalb Gesundheit und Kraft untergräbt. Bei den Abtreibungen ist dies in erhöhtem Maße der Fall. Einen Gipfel des Egoismus und der Lieblosigkeit stellt die Ehescheidung dar. Nicht nur dass der Prozess als solcher und seine meist trüben Folgen die Kräfte beider Partner verzehrt, es geht hier noch um etwas anderes: „ Liebe ist das selbstlose Hineingehen eines Menschen in einen anderen, ein Mitfühlen, Mitleiden, Mitfreuen.“ Weil die eheliche Liebe außerdem noch ein körperliches Einswerden ist", welches aus der Unendlichkeit einen göttlichen Funken anzieht und zum Leben erweckt, deshalb ist gerade diese Liebe so herrlich und mit körperlicher Stärkung irdischem Glücksgefühl gesegnet. Ehe ist Dienst am Leben. Wenn in einem Land viele Ehen auseinandergehen, wenn Kinder nicht geboren oder von einem Elternteil im Stich gelassen werden, so ist dies ein Zeichen dafür, dass hier Leben verraten, Lebens- und Kraftquellen verschüttet werden, deren Ausschaltung sich auf das ganze Volk ungünstig auswirken muss. Denn alle Menschen sind aufeinander angewiesen, keiner kommt im Leben weiter ohne den anderen, und selbstlose Liebe ist die Kraft, welche die Menschen zueinander führt, beieinander hält und stark macht. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

August 1950 Gesundheitspflege im Hochsommer (August) Unser Vertrauensarzt schreibt: Die Natur schüttet im Sommer ihre Früchte aus und befreit sich damit von den Stoffen, welche die Sonnenkraft aus dem Stoffwechsel der Erde zum Leben erweckt hat. Nehmen wir dies als ein Gleichnis für den Menschen, dessen Gesundheit davon abhängt, dass er sich in ununterbrochener Spirale von innen nach außen, also geist-seele-leibwärts, erneuert! Die Fleischzellen seines Leibes sterben unaufhörlich ab und werden durch Haut und Ausscheidungsorgane nach außen abgestoßen, während in seinem Innern in unaufhörlichem Schöpfungsvorgang neue Fleischzellen entstehen. Vor der Geburt des Fleisches stehen Licht, Gas- und Saftprozesse, zwischen Geburt und Tod der Zelle ein vielstufiger Wechsel der Stoffe, der durch die Kraft der Wärme vorangetrieben wird. Hat sich zuviel krankhaftes Zellmaterial im Leibe angehäuft, dann beschleunigt der "innere Arzt" das Zellensterben durch Steigerung der Wärme in ein Fieber, welches das Krankhafte einschmilzt. Daher wird das Fieber von altersher als einer der größten Heilfaktoren gefeiert. Aber mit den Fieberkrankheiten sind Schmerzen und Leiden verbunden: müssen wir es erst so weit kommen lassen? Nein ! Wir können dem Fieber vorbeugen, indem wir die Gelegenheiten ausnutzen, in denen uns die Natur eine schmerzlose Wärme-, Stoffwechsel- und Ausscheidungssteigerung bietet, z. B. die segensreiche Zeit der Sommerhitze. Wie diese der Natur ihre Früchte abringt, so beschleunigt sie den menschlichen Stoffwechsel und treibt als Produkt des Zellensterbens den Schweiß durch die Poren der Haut. Es ist ein heilsamer Schweiß, der zur Gesundheit des Menschen gehört, wie das Fruchtbringen zur Natur. Wer das sommerliche natürliche Schwitzen versäumt, geht mit einer Last von Schlacken in den Winter und darf sich auf allerlei schmerz- und leidvolle Fieber gefasst machen. Im Sommer wollen viele Zellgruppen im Leib sterben, sie wollen sich in Schweiß umwandeln und in das All verdunsten, sie wollen über Saft, Gas und Wärme den Weg zurückgehen, wie sie ihn angetreten haben. Wer dieses kleine Zellensterben fürchtet, weil es ihm lästig und unbequem ist, darf später mit einem größeren, lästigeren, vielleicht tödlichen rechnen. Damit ist die Gesundheits-Lösung für den Hochsommer gegeben: gelobt sei, was Schweiß macht! In erster Linie die körperliche Arbeit des Landmannes, dessen Beruf in beneidenswerter Weise zugleich Gesundheitspflege ist. Gelobt sei der Garten des Städters, weil die Arbeit darin ihm Schweiß entlockt. Gelobt sei das Wandern in freier Natur, Turnen und Sport und alle Licht-, Luft und Wasserbäder, welche die Hautporen öffnen und den Schweiß hervortreten lassen. Den Schaffenden, die an Werktagen an Büro und Maschine gebunden sind, bietet das Wochenende vielseitige Möglichkeiten zum Schwitzen. Sie werden die Wege dazu finden und begeistert gehen, wenn sie erst erkannt haben, was das Schwitzen bedeutet und wie die Natur zu jeder Jahreszeit bestimmte eigenartige Kräfte zur Vorbeugung von Krankheiten bietet. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Aus: „Altes Wissen und Der kleine Hausdoktor von 1927“ – Wiederbelebt: 2022 (https://www.epubli.com/shop/altes-wissen-und-der-kleine-hausdoktor-9783754939123) Grippe Grippe ist eine fieberhafte Erkrankung mit unklaren Organsymptomen. Durch die Fieberhitze werden gewisse Schlacken in Blut und Säften verbrannt. Die schweren Nachkrankheiten der Grippe sind meist Folgen der Fieberunterdrückung mit starken allopathischen Mitteln, durch welche die Krankheiten in die Organe (Lungen, Herz, Nieren usw.) getrieben wird. Unter homöopathischer Behandlung verläuft die Grippe meist ohne diese Komplikationen. Schwere Fälle erfordern jedoch ärztliche Behandlung. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

spiegelverkehrt und mit fotoshop bearbeitet.. ..auch noch aus längst vergangenen zeiten...
spiegelverkehrt und mit fotoshop bearbeitet.. ..auch noch aus längst vergangenen zeiten...

Juli 1950 Gesundheitspflege im Sommer Das große Sommer-Brüten und -Reifen in der Natur führt auch im Menschlichen Leibe zu Reifungsprozessen, die sehr vorteilhaft für die Gesundheit sein können. Die Stoffwechselschlacken welche in den Geweben "eingefroren", d.h. kristallisiert sind, werden durch die Sommerhitze gelöst, verflüssigt und als Schweiß ausgeschieden. Der Sommer ermöglicht die große und heilsame Schwitzkur, und wir sollten alles tun, um diesen Schweiß recht kräftig herauskommen zu lassen. Einige Vorsichtsmaßregeln sind dabei zu beachten: wir müssen verhüten, dass der Schweiß plötzlich nach innen schlägt, wie dies z.B. durch Wind, kaltes Wasser oder Ruhen auf feuchter Erde geschehen kann. Hieraus entstehen die sommerlichen Erkältungen, Katarrhe und Entzündungen, indem die im Fluss befindlichen Schlacken nun plötzlich auf die Organe zurückschlagen. Leinen- oder Seidenwäsche, in welcher der Schweiß kalt wird, begünstigen solche Erkältungen. Daher muss auch für den Sommer feinwollene Unterwäsche empfohlen werden, besonders für schwächliche und alte Leute, weil sie der Schweiß gut aufsaugt und zugleich wärmt, ohne zu überwärmen. Weit gefährlicher als die Sommer-Erkältungen sind die Überhitzungen, welche unter Umständen tödliche Folgen haben können. Tritt eine innere Überhitzung ein, welche durch Schweißabgabe nicht ausgeglichen werden kann, dann kommt es zum Hitzschlag. Es handelt sich hierbei um eine innere Wärmestauung mit Blutüberfüllung des Gehirns. Die Folgen sind: Übelkeit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Schlafsucht bis zur Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle und Delirien. Die Körpertemperatur erreicht oft Höhen bis zu 42, ja 45 Grad, die natürlich tödlich sind. Ein Hitzschlag sendet seine Boten voraus, die sich in Mattigkeit, Übelkeit, Kopfdruck und kaltem Schweiß zu erkennen geben. Besondere Neigung zu Hitzschlag haben Alkoholiker, Herzkranke und Fettsüchtige, welche demnach in der Sommerhitze besonders vorsichtig sein müssen. Vor Hitzschlag kann man sich schützen, indem man bei heißem Wetter dichte dunkle Kleidung und große Anstrengungen vermeidet und beim Auftreten der Vorboten sofort für Abkühlung sorgt .Während es sich beim Hitzschlag um innere Wärmestauung handelt, kommt der Sonnenstich durch unmittelbare Sonnenbestrahlung zustande, vor allem des ungeschützten Kopfes, wodurch ebenfalls Blutüberfüllung des Gehirns eintritt. Die Erscheinungen sind daher die gleichen wie bei Hitzschlag. Vor Sonnenstich schützt man sich durch eine entsprechende Kopfbedeckung. Die ersten Maßnahmen bis zum Eintreffen des Arztes sind bei beiden Krankheiten: Lagerung im Schatten mit erhöhtem Kopf und Brust, Lockerung einengender Kleidungstücke, nasses Tuch auf den Kopf, Besprengung von Genick und Körperhaut mit kaltem Wasser, schluckweises Wassertrinken und gegebenenfalls künstliche Atmung. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

...wieder so eins aus der zeit der spiegelverkehrten versuche.. ..passt gerade irgendwie... 😏
...wieder so eins aus der zeit der spiegelverkehrten versuche.. ..passt gerade irgendwie... 😏

Aus: „Altes Wissen und Der kleine Hausdoktor“ – Wiederbelebt: 2022 (https://www.epubli.com/shop/altes-wissen-und-der-kleine-hausdoktor-9783754939123) von Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-19171) Ansteckung. Vor knapp hundert Jahren wurden zum ersten Mal jene Kleinlebewesen im Mikroskop gesehen, welche im Verlauf vieler Krankheiten erscheinen. Ein Jubel ging durch die Welt: man hatte die „Erreger“ der Krankheiten gefunden, nun endlich glaubte man die Krankheiten an der Quelle ausrotten zu können. Es wurden heroische Vernichtungsfeldzüge gegen die Bazillen geführt, denen sowohl die Bazillen als auch zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Es erwies sich nämlich, dass die gleichen Chemikalien, welche Bazillen töten können, auch zugleich das Leben vernichten. Von dieser „Therapia magna sterilisans“ ist man daher schnell wieder abgekommen. Aber auch die Ansicht, dass Bazillen die Erreger der Krankheiten sind, hat eine kräftige Revision erfahren müssen, seit der Hygieniker Pettenkofer ganze Kulturen von Millionen Cholerabazillen schluckte und – gesund blieb. Dieses Experiment ist seither mit anderen Bazillen mit gleichem Erfolg wiederholt worden. Es ist ja auch weit bekannt, dass bei den ansteckendsten Krankheiten wie Typhus, Diphtherie, Scharlach usw. zwar manchmal viele Menschen gleichzeitig erkranken, aber sonderbarerweise nicht ganze Familien oder Straßenzüge, sondern immer nur eine Person aus einer Familie und höchstens einzelne aus einer Straße. Warum erkrankt von sieben Kindern einer Familie nur eines und die andere erkranken nicht? Weil die Ansteckung mit Bazillen nicht das Wesentliche der Krankheitsentstehung ist, sondern die Krankheitsbereitschaft des Körpers. Wir haben also immer wieder unsere Aufmerksamkeit auf die inneren Ursachen zu richten: Ansteckung soll nicht geleugnet werden, aber angesteckt kann nur brennbares Material werden. Die Stoffwechselgifte sind das Pulver und die Bazillen nur das Streichholz, welches das Pulver zur „Entzündung“ bringt. Ohne Pulver sind die Bazillen machtlos, wie Prof. Pettenkofer nachgewiesen hat. Lassen wir also die armen Bazillen in Ruhe, die vielleicht noch viel unschuldiger und harmloser sind als wir heute wissen. Es hat sich nämlich inzwischen herausgestellt, dass in der Mundhöhle auch bei gesunden Menschen häufig ganze Serien böser Bazillen gefunden werden, ohne dass der Betreffende krank wird. Es gibt also Zustände der Bazillen, wo sie kraftlos sind und Zustände, wo sie ansteckungsfähig werden. Wodurch werden sie virulent? Wodurch werden die Colibazillen des gesunden Darmes zu Typhusbazillen? Ist Typhus vielleicht gar nicht so ansteckend, sondern auch er eine Regulation von innen heraus? Diese Fragen sind Gegenstand ernster wissenschaftlicher Forschung. Würde man aber alle Mühen und alle Kosten, die solche Untersuchungen verursachen, auf die Hauptursache aller Krankheit, auf die Selbstvergiftung des Körpers, und damit auf die Schaffung von Nährboden für die Bazillen richten, und das Volk hierüber aufklären, dann könnte man die Bazillen und ihre Probleme lassen wie sie sind; denn ohne das innere Pulver sind sie unschädlich, ob sie nun virulent sind oder nicht. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

A6 - (jetzt hab ich FARBIGE ganz dünne stifte entdeckt und da dürfen wir gespannt sein, wie sowas in bunt kommt... 😁)
A6 - (jetzt hab ich FARBIGE ganz dünne stifte entdeckt und da dürfen wir gespannt sein, wie sowas in bunt kommt... 😁)

Juli 1950 Diätische Spielereien Durch die neueste medizinische Erkenntnis, nämlich dass die Krankheiten mit Störungen im Seelenleben einhergehen, ja, durch diese verursacht werden, sind wir gezwungen viele liebgewordenen Grundsätze als Irrtümer über Bord zu werfen. Dies gilt besonders für die Hygiene, die Lehre von der Krankheitsverhütung. Hier ist nicht nur die Bakteriologie, sondern auch die Diätetik ins Wanken gekommen, und es bleibt uns nicht erspart neue Wertungen vorzunehmen. Es ist z.B. nach wie vor richtig, dass zuviel Fleischgenuss oft zu einer Übersäuerung von Blut und Geweben führt und deshalb viele Krankheiten im Gefolge haben kann, wenn es nicht gelingt, die Säuren durch eine entsprechende Menge Basen zu vernichten. Es hat sich aber längst gezeigt, dass dies durch eine mechanische Zufuhr von Basen (Kartoffeln, Obst, Gemüse usw.) allein nicht gelingt, sondern dass noch ein Drittes hinzukommen muss, ein Feldherr, welcher die Basen zum Kampf gegen die Säuren ansetzt und zum Siege führt. Ist dieser Feldherr – Paracelsus nennt ihn den „inneren Arzt“ - aber vorhanden, dann bedarf es überhaupt keiner diätischen Künste, um den Stoffwechsel in Ordnung zu halten; denn der Feldherr reguliert dann einerseits den Instinkt (setzt z.B. das Verlangen nach Fleisch herab, das nach Gemüsen herauf), andererseits schafft er den richtigen Ausgleich zwischen Säuren und Basen und schützt so die Gesundheit in geheimnisvoller Weise. Der gesamte Chemismus des Leibes hängt von der Leitung des Feldherrn ab. Mit diesem uns zu verbinden, die Freundschaft mit ihm zu pflegen, ist also das Entscheidende. Aber leider ist er schwer zu fassen; er steht über Gehirn, Verstand und Bewusstsein, er webt und wirkt tief drinnen im Unbewussten, nämlich in der Seele, und lässt sich nicht durch Befehle einspannen. Wir können mit ihm nur in Verbindung kommen durch Einbildungskraft, Glauben, Meditation, die damit auch für die leibliche Gesundheit unentbehrlich werden. Es ist also keine Phantasie, sondern der jüngste Zweig der medizinischen Wissenschaft, die Psychosomatik, welche uns die Gewissheit gibt, dass das körperliche Leben weitgehend von der Seele her dirigiert wird, dass eine harmonische Seele Gesundheit, eine kranke Seele Krankheit im Gefolge hat. Um uns gesund zu erhalten, müssen wir uns also in erster Linie um das Gleichgewicht der Seele bemühen, und dieses ist nur zu erlangen durch eine entsprechende geistige Haltung. Alle Lebensregeln, welche dazu seit Menschengedenken verkündet worden sind, gipfeln in einer einzigen Forderung: der Nächstenliebe! Nur die Ausübung tätiger und hingebender Liebe kann der Seele den Frieden geben, der die Kraft (den Feldherrn) erzeugt, durch welche allein auch die körperlichen Stoffwechselvorgänge normal ablaufen können. Das sind moderne Erkenntnisse! Aber sie sind weiter nichts als wiedergefundene und bestätigte uralte Weisheit! Denn gerade von der Unwichtigkeit dessen, was „zum Munde eingeht“ (Diät), gegenüber dem, was vom Menschen ausgeht (Liebe), handelt Markus 7,15-23. Man sollte den Menschen mehr Diätetik der Seele bieten als diätische Spielereien im Chemismus des Leibes. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

Juni 1949 Dr. med. homöop. Heinrich Will (1891-1971) Die Erdrauch-Kur Von Mai bis Oktober blüht draußen auf Schutthalden, Äckern und Gärten ein unscheinbares Kraut, dessen Blutreinigungskraft seit alten Zeiten berühmt ist: der Erdrauch (Fumaria}. Man verwendet zu einer Blutreinigungskur das ganze Kraut mit Blüten, Blättern und Stängeln. Wer es frisch verbrauchen kann, treibt es durch den Fleischwolf, presst den Saft aus und nimmt davon täglich etwa 5 Esslöffel in Wasser für die Dauer von 4 Wochen. Getrocknet ist es in Apotheken und Drogerien zu haben und dient als Teeaufguss. Man trinkt 4 Wochen lang früh nüchtern eine Tasse Tee, den man nicht zu stark machen darf, weil er sonst Leibschmerzen und Durchfall verursachen kann. Die Wirkung dieser Kur ist eine Auflösung und Ausscheidung abgelagerter Stoffwechselgifte. Die Magen- und Verdauungstätigkeit wird günstig beeinflusst. Ein moderner Kräuterarzt hält den Erdrauch für das beste Blutreinigungsmittel. Jeder kann sich seiner bedienen, weil er völlig unschädlich ist. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

...das war mal ein projekt mit den bewohnern ...servietten auf holz ...
...das war mal ein projekt mit den bewohnern ...servietten auf holz ...

März 1950 Das Krankheits-Gewitter Wer hat nicht schon die Entstehung eines Gewitters beobachtet? Den klarblauen Himmel sehen wir zunächst sich leicht verschleiern, die Schleier ballen sich zu Wolken zusammen, die Wolken verdichten sich zu Regentropfen und Hagelkörnern. Auf der Erde herrscht drückende Hitze und Schwüle, die Menschen fühlen sich beengt, beklemmt und behindert, bis der Blitz die Spannung zwischen Himmel und Erde löst und Sturm und Regen die lastende Schwüle hinwegfegen. Die reine kühle Luft nach einem Gewitter, das kräftig herunter kam, ist eine Wohltat für den Menschen und regt ihn zu neuem Schaffen an. Auch Krankheiten sind reinigende Gewitter. Egoismus und Genussucht haben uns zu Fehlern in der Lebensweise verleitet. Wir haben uns in den Städten und Berufsräumen von den Kraftquellen der Natur, von Sonne, Licht und Luft abgesondert, die unseren Körpersäften jene basisch-alkalischen Kräfte zuführen, die wir zur Neutralisierung der Stoffwechselsäuren so notwendig brauchen. Wir haben in der Ernährung den entwerteten Nahrungsmitteln, tierischem Eiweiß, Feinmehlspeisen, Süßigkeiten, Konserven, den Vorzug gegeben, statt vorwiegend zu derbem Vollkornbrot, zu Gemüse, Obst und Kartoffeln zu greifen. Dadurch wurden Blut und Säfte mit Säuregiften überladen, in unseren Geweben haben sich Giftschlacken abgelagert, die in Fäulnis und Gärung übergehen und in unserem Leib eine Hitze und Schwüle erzeugen, die ebenso auf unserer Entschlussfreudigkeit und Schaffenskraft lastet, wie die Schwüle vor einem Gewitter. Wie oft haben wir geseufzt: "Was ist das nur, was mich so bedrückt? Wenn es doch herauskäme!“ Und es kommt heraus - als Krankheitsgewitter! Wie sich die Gaswolken am Himmel zu Regentropfen verdichten, so schlagen sich die Gärungsgase und Hitzedämpfe in irgendeinem Organ nieder und verursachen dort eine Entzündung. Die meisten Krankheiten beginnen mit Hitze und Fieber als eine „ALLgemeinkrankheit", sie ergreifen erst im zweiten Stadium ein Organ, um eine Hals-, Lungen- oder Nierenentzündung hervorzurufen. In die schwüle Gärungsatmosphäre im Innern des Körpers hat der Blitz eingeschlagen, es brennt! Im Feuer der Entzündung werden nun die Gilt- und Schlackenstoffe umgeschmolzen zu ausscheidungsfähigen Produkten wie Schweiß, Schleim oder Eiter, und in diesen Ausscheidungen kriechen die Giftstoffe aus dem Körper hinaus. Die Krankheit wirkt befreiend wie ein reinigendes Gewitter. Sie fegt die inneren Lasten, die auf Stimmung und Arbeitskraft drückten, hinweg, reinigt Blut, Säfte und Gewebe von Giften und Schlacken und lässt uns mit neuen Kräften in den Lebenskampf gehen. Die Krankheit? Nicht jede Krankheit, aber die naturgemäß behandelte und gut ausgeheilte Krankheit. https://t.me/DrmedHWill https://t.me/premmanis

A3 Buntstift
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