diskurs.cafe
Open in Telegram
Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender fĂŒr digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und VortrĂ€ge. Hier bekommst du tĂ€glich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen fĂŒr den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe
Show moreGermany8 221The category is not specified
1 316
Subscribers
No data24 hours
No data7 days
No data30 days
Posts Archive
1 316
FAU BONN: ARBEITSKAMPF IM HERZEN DER BESTIE. DER ERNTEHELFER*INNEN-STREIK IN BORNHEIM - beginnt in 30 min.
Fehlender Arbeitsschutz, Lohnprellerei, katastrophale Unterbringungen â die prekĂ€re LebensrealitĂ€t von SaisonarbeitskrĂ€ften ist nicht erst seit gestern bekannt. Doch erst im Zuge der globalen Pandemie und der damit verbundenen Wirtschaftskrise schaffte es das Thema in die Massenmedien. Aber was war da eigentlich in Bornheim los âŠ? Ein Gewerkschafter der anarchistisch-syndikalistischen Freien Arbeiter*innen Union Bonn gibt Einblick in die herrschaftsfreie Gewerkschaftsarbeit und berichtet von der harten RealitĂ€t des einwöchigen Streiks von Bornheim â und darĂŒber, was das Ganze gebracht hat! Selbstorganisierung der Lohnarbeitenden und darĂŒber die Ăberwindung der herrschenden VerhĂ€ltnisse â so lauten der Plan und die Utopie. Doch wie macht mensch das: Arbeitskampf? Nicht zuletzt in informellen BeschĂ€ftigungsfeldern wie der »Saisonarbeit«. Die Freie Arbeiter*innen Union Bonn ist eine Basisgewerkschaft, die bundesweit mit anderen Syndikaten zur FAU zusammengeschlossen ist. Live-Stream auf Youtube: https://youtu.be/cELr6qna-u8 Interaktiv auf Jitsi: https://ift.tt/2YK2Hur PW: AdornoHatGesagt Beginn: 20:00 Eintritt/Zugang: frei
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
KĂŒnstliche Intelligenz diskriminiert â aber wie!? aus der Reihe GenderData â Digitalisierung und Geschlecht in Zeiten von Corona - beginnt in 30 min.
KĂŒnstliche Intelligenz gehört zum integralen Bestandteil unserer heutigen LebensrealitĂ€t, die vielseitige Entwicklungen nach sich zieht. Immer hĂ€ufiger werden Entscheidungsprozesse in algorithmische Systeme ausgelagert â durch die Polizei oder vor Gericht, in Schulen und in Bewerbungsverfahren, in Ămtern und an GrenzĂŒbergĂ€ngen. Denn die Technologien scheinen nicht nur effizienter und somit profitabler, sondern auch objektiver als der Mensch. Aber sind sie das wirklich? Mit diesem Workshop wollen wir die Strukturen hinter algorithmischen Entscheidungssystemen untersuchen. Wir wollen darĂŒber diskutieren, warum deren Design nicht neutral sondern normativ ist, und wie KI-Systeme strukturelle Diskriminierung in unserer Gesellschaft reproduzieren und verstĂ€rken. Am Beispiel verschiedener Tools erkunden wir bestehende MachtverhĂ€ltnisse und Formen der Diskriminierung, die sich in den Tools widerspiegeln. Wie wollen wir heute (mit Technologie und ohne) gestalten, um eine gerechtere Welt fĂŒr morgen zu schaffen? Welche AnsĂ€tze inspirieren uns? Welche Werte sind uns wichtig? Mit: Nushin Yazdani â Expertin fĂŒr KI, Internet und Digitalisierung aus einer intersektionalen feministischen Perspektive Wir bitten um Anmeldung unter info@boell-hamburg.de Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Frauenbildungszentrum DENKtRĂUME und ver.di Hamburg, Frauen und Gleichstellungspolitik statt. Gefördert von der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Hamburg FĂŒr die Veranstaltung nutzen wir Zoom. Ein Link zu der Veranstaltung wird kurzfristig am Tag der Veranstaltung verschickt.
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
âAinât I a Woman? Arabischer und muslimischer Feminismusâ - beginnt in 30 min.
Ăffentlicher GesprĂ€chsabend mit Khola Maryam HĂŒbsch im Rahmen des Seminars âAinât I a Woman? Arabischer und muslimischer Feminismusâ der UniversitĂ€t des Saarlandes am Donnerstag, 04. Februar 2021, um 19 Uhr, online. Khola Maryam HĂŒbsch ist eine Frankfurter Journalistin, Publizistin, Spoken Word KĂŒnstlerin und Aktivistin. Sie ist als Medienpersönlichkeit fĂŒr ihr Engagement im interreligiösen Dialog und gegen antimuslimischen Rassismus bekannt. Als kopftuchtragende Muslimin behandelt sie westliche und islamische Haltungen zu feministischen Themen und vermittelt dabei ein modernes IslamverstĂ€ndnis, das durch Toleranz, SpiritualitĂ€t und SĂ€kularitĂ€t geprĂ€gt ist. Sie wendet sich damit gegen im Westen gelĂ€ufige Lesarten des Islams und kritisiert dessen Darstellung in den Medien. Als Islamexpertin und Diskutantin ist sie regelmĂ€Ăig GĂ€stin in TV- Sendungen, hĂ€lt zudem wissenschaftliche VortrĂ€ge an UniversitĂ€ten in ganz Deutschland und schreibt fĂŒr Zeitungen wie die FAZ, die Frankfurter Rundschau und Die Zeit. HĂŒbschs letzten beiden Buchveröffentlichungen Rebellion der Sehnsucht: Warum ich mir den Glauben nicht nehmen lasse von 2018 und Unter dem Schleier die Freiheit â Was der Islam zu einem wirklich emanzipierten Frauenbild beitragen kann von 2014 suchen die im öffentlichen Diskurs empfundene WidersprĂŒchlichkeit zwischen Emanzipation und Islam aufzulösen und feministische Lesarten des Korans in den Mittelpunkt zu rĂŒcken. Im Dialog mit Khola Maryam HĂŒbsch werden gemeinsame feministische Positionen sĂ€kularer und islamischer Feminismen beleuchtet und diskutiert, wie Emanzipation innerhalb â und auĂerhalb â des Islam gestaltet werden kann. Dabei soll genauer betrachtet werden, welchen Beitrag der Islam und der Islamische Feminismus im Kampf gegen Sexismus leisten kann. Am Donnerstag, 04. Februar 2021, um 19 Uhr lĂ€dt die FrauenGenderBibliothek Saar in Kooperation mit dem Lehrstuhl fĂŒr Romanische Kulturwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation der UniversitĂ€t des Saarlandes zum GesprĂ€chsabend ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars âAinât I a Woman? Muslimischer und arabischer Feminismusâ statt, ist aber offen fĂŒr alle Interessierten. Aufgrund der Covid-19-Problematik wird die Veranstaltung als Online-Konferenz durchgefĂŒhrt. Zur Teilnahme sollten Interessierte eine Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de senden, um dann kurz vor dem Termin einen Link zur (kostenlosen) Einwahl zu erhalten. Weitere Infos und Kontakt: FrauenGenderBibliothek Saar GroĂherzog-Friedrich-StraĂe 111, 66121 SaarbrĂŒcken Tel. 0681-9388023 info@frauengenderbibliothek-saar.de https://ift.tt/3tuzjGw Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar Instagram: frauengenderbibliothek_saar Lehrstuhl fĂŒr Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation UniversitĂ€t des Saarlandes Kontakt: Nicole Fischer https://ift.tt/2NXPonU
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
StÀdte machen Migrationspolitik - beginnt in 30 min.
StĂ€dte und StĂ€dtenetzwerke sind in den letzten Jahren immer bedeutendere Akteure nicht nur fĂŒr die Integration, sondern auch fĂŒr die Migrationssteuerung geworden. Welche Netzwerke sind dies und welche AktivitĂ€ten verfolgen sie â wie etwa die âSolidarity Citiesâ, der âCouncil of European Municipalities and Regionsâ oder auch die âSicheren HĂ€fenâ und die âSeebrĂŒcke-StĂ€dteâ? Wo liegen ihre Möglichkeiten, aber auch die Grenzen ihres Handelns in der Migrationspolitik? Prof. Dr. Petra Bendel ist Vorsitzende des SachverstĂ€ndigenrates deutscher Stiftungen fĂŒr Integration und Migration (SVR), Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesamts fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge (BAMF) sowie Mitglied der Fachkommission der Bundesregierung âRahmenbedingungen der IntegrationsfĂ€higkeitâ. Sie ist weiterhin Ko-Autorin des von der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebenen Policy-Papers âDer Weg ĂŒber die Kommunen: Empfehlungen fĂŒr die FlĂŒchtlings- und Asylpolitik der EUâ und war Mitglied der Fachkommission âPerspektiven fĂŒr eine zukunftsgerichtete und nachhaltige FlĂŒchtlings- und Einwanderungspolitikâ der Heinrich-Böll-Stiftung. Anmeldung online bei der VHS Stuttgart oder telefonisch unter 0711 1873-800, Mo-Fr 10.00-20.00 Uhr
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
Antiziganismus erkennen, verstehen und begegnen im Bildungsbereich mit Marko D. Knudsen - beginnt in 30 min.
SchulsozialpĂ€dagoge Marko D. Knudsen (Bildungsverein der Roma zu Hamburg e. V.) fĂŒhrt fĂŒhrt in das Thema âAntiziganismusâ ein und hilft anhand des gesellschaftlichem herrschendem Antiziganismus ĂŒber stereotype Denk- und ErklĂ€rungsansĂ€tze aufzuklĂ€renâ ein wichtiger Schritt fĂŒr eine Zukunft mit weniger Diskriminierung. s â ein wichtiger Schritt fĂŒr eine Zukunft mit weniger Diskriminierung. Die Geschichte der Roma und Sinti und Praxisbeispiele aus der tĂ€glichen Arbeit werden weitere Themen des Vortrages sein. Kommen Sie mit Marko D. Knudsen ins GesprĂ€ch, denn es gibt keine bösen Fragen â nur böse Behauptungen! Zur Person: Seit 30 Jahren aktiver Roma Menschen- und BĂŒrgerrechtler. Ich bin selbst Roma und war ĂŒber 20 Jahre Mitglied des Vorstandes der Roma und Cinti Union e.V. GrĂŒnder der Antiziganismusforschung (EuropĂ€isches Zentrum fĂŒr Antiziganismusforschung) und Autor der kompletten Geschichte der Roma und Sinti, Vorsitzender des Bildungsvereins der Roma zu Hamburg e.V. und tĂ€tig als SchulsozialpĂ€dagoge fĂŒr das ReBBZ Hamburg und Roma und Sinti Beauftragter. FĂŒr die Teilnahme an den VortrĂ€gen ist eine einmalige unverbindliche Anmeldung unter folgendem Link erforderlich. ACHTUNG: Das Passwort fĂŒr den Zoom Raum wird euch nach dem AusfĂŒllen & Absenden angezeigt. Link zum Anmeldeformular: https://ift.tt/3tofSzg Alle gesammelten Informationen bezĂŒglich VortrĂ€ge könnt ihr ĂŒber folgendes Dokument abrufen: https://ift.tt/36HaptQ Zoom Link: https://ift.tt/2Oabl3v Webinar-ID: 983 6156 1851 Passwort: Das Passwort wird dir nach dem AusfĂŒllen des Anmeldeformular angezeigt: https://ift.tt/3tofSzg Einwahl ĂŒber Telefon: FĂŒr Deutschland: +49 69 7104 9922; +49 30 5679 5800; +49 695 050 2596 FĂŒr weitere verfĂŒgbare internationale Nummern: https://ift.tt/3cFkUkY Wir freuen uns auf euch, die Referierenden und viele tolle GesprĂ€che.
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
VERFLECHTUNGEN: RASSISMEN UND ANTISEMITISMUS IN DER BILDUNGSARBEIT - beginnt in 30 min.
Nicht zuletzt angesichts des zunehmenden rassistischen und antisemitischen Denkens und gewalttĂ€tigen Handelns in der Gegenwart stellt sich die Frage nach der Bedeutung verflechtungsgeschichtlicher AnsĂ€tze in der historisch-politischen Bildung. Welchen Gewinn kann es haben, wenn Rassismus und Antisemitismus in der Bildungsarbeit in Bezug zueinander gesetzt werden? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Und kann eine solche verflechtungsgeschichtliche Perspektive dazu beitragen, den Blick fĂŒr Funktions- und Wirkungsweisen sowie das Zusammenwirken aktueller Ideologien der Ungleichwertigkeit zu schĂ€rfen? Online-GesprĂ€chsrunde Anmeldung an info@w3-hamburg.de Diskussion Do, 04.02.2021 18:00 â 19:30 Mit: Prof. Dr. Iman Attia â Alice Salomon Hochschule Berlin, Deborah Krieg â BildungsstĂ€tte Anne Frank, Frankfurt a.M. und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt â Bergische UniversitĂ€t Wuppertal, Moderation: Dr. Susann Lewerenz â KZ-GedenkstĂ€tte Neuengamme Es diskutieren Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Deborah Krieg (BildungsstĂ€tte Anne Frank, Frankfurt a.M.) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Bergische UniversitĂ€t Wuppertal). Moderation: Dr. Susann Lewerenz (KZ-GedenkstĂ€tte Neuengamme). Die Veranstaltung ist Teil der Reihe âVerflechtungen. Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwartâ und eine Kooperation zwischen der KZ-GedenkstĂ€tte Neuengamme, der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung Hamburg, dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg und der W3 â Werkstatt fĂŒr internationale Kultur und Politik e.V. Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten fĂŒr die Veranstaltung verschicken wir am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Donnerstag, den 4. Februar 2021 10 Uhr an info@w3-hamburg.de Zur DurchfĂŒhrung des online-Workshops nutzen wir das Programm BigBlueButton. Hinweise zur Nutzung des Programms gibt es unter W3_Anleitung BigBlueButton FĂŒr die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen, eigene Erfahrungen und Anmerkungen können ĂŒber die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen. Falls vorhanden empfehlen wir die Nutzung eines LAN-Kabels fĂŒr eine stabilere Internetverbindung. Der online-Konferenzraum ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen. FĂŒr die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen W3_Online-Veranstaltungen FĂŒr die Verwendung der Software BigBlueButton ĂŒbernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von BigBlueButton könne n hier eingesehen werden: https://ift.tt/3cENymn Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden ĂuĂerungen von der Veranstaltung auszuschlieĂen.
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
BRAUCHEN WIR EINEN NEUEN BEGRIFF, EINE ANDERE SPRACHE DAFĂR? - beginnt in 30 min.
Wir mĂŒssen reden: ĂŒber Rassismus in all seinen Erscheinungsformen, nur so können wir ihn wirkungsvoll bekĂ€mpfen. Falsch: wir reden viel zu viel ĂŒber Rassismus und reiĂen damit gesell- schaftliche GrĂ€ben weiter auf, statt sie zuzuschĂŒtten. Zwischen diesen Polen zerfleischen sich anti- rassistisch gesinnte Menschen zunehmend selbst, streiten ĂŒber Definitionen, Begrifflichkeiten, Diskurshoheit. Kann denn, wer den Ăberblick verloren hat ĂŒber Fachbegriffe und Selbstbezeichnungen wie BIPoC, Empowerment, White Privilege oder Schwarz mit groĂem S ĂŒberhaupt ein*e gut*e Antirassist*in sein? Oder schadet der Diskurs ĂŒber sprachlichen Rassismus der guten Sache â weil er wohlgesonnene Menschen verprellt und den Blick auf gravierende FĂ€lle von Diskriminierung und Gewalt verstellt? Die StreitBar legt den Finger in die Wunde und fragt: WorĂŒber reden wir eigentlich, wenn wir von Rassismus sprechen â und reden wir trotz geteilter guter Absichten zu oft aneinander vorbei? Wie anschlussfĂ€hig ist eine Debatte, deren Begriffe oft aus angloamerikanischen oder akademischen Kontexten ĂŒbernommen werden â und wie könnte eine Alternative aussehen? Wer hat auf dem Feld der sich stĂ€ndig weiter ausdifferenzierten Binde- strich-Rassismen das letzte Wort â und wie kommen wir auch bei unterschiedlicher Betroffenheit mit- einander ins konstruktive GesprĂ€ch? Diskutieren Sie mit â auf unserem YouTube-Kanal!
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
Geschichte und Wirkung des Holocaust bis heute. PrÀsentation und Diskussion studentischer Arbeiten - beginnt in 30 min.
Das Fritz Bauer Institut und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. prĂ€sentieren pro Semester zwei aktuelle Abschlussarbeiten von Studierenden, die innovative ZugĂ€nge zur Geschichte des Holocaust und seiner Wirkung zeigen und von einer interdisziplinĂ€r besetzten Kommission ausgewĂ€hlt wurden. Im Jahr 2020 wurden hierfĂŒr die sozialpsychologische Arbeit von Jakob Eisemann zur »Dritten Generation«, den Enkelinnen und Enkeln von Ăberlebenden der Shoah, sowie die Masterarbeit in Geschichte von Percy Herrmann zu SS-Richter Konrad Morgen ausgewĂ€hlt, der in Auschwitz wegen Korruption ermittelte. Beide Absolventen werden ihre Ergebnisse vorstellen. Das Fritz Bauer Institut und der Förderverein wollen damit den Austausch zwischen den Disziplinen anregen. Livestream auf YouTube https://youtu.be/qrgPOwJmGpE Technische Veranstaltungsinformation Die Veranstaltung wird ĂŒber den Videodienst Zoom Meetings mit anschlieĂender Diskussion via Chatfunktion stattfinden. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 03.02.2021« an: h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt. Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
The Institutional Life of Intersectionality - beginnt in 30 min.
This talk aspires to historicize the present moment, one where intersectionality is celebrated as âpart of the gender studies canon,â (Baca Zinn 2012) âthe most cutting-edge approach to the politics of gender, race, sexual orientation, and classâ (Hancock 2011), and âthe most important contribution that womenâs studies ⊠has made so farâ (McCall 2005). In other words, the talk endeavors to understand a moment when intersectionality, a form of outsider-knowledge, has become institutionalized, conflated with diversity, and deployed by universities (and womenâs studies departments and programs) to signal commitments to inclusion and difference. How and why did intersectionality come to institutional power in the early 2000âs, and what institutional needs â in womenâs studies, and in the university more broadly â did intersectionalityâs emergence serve? JENNIFER C. NASH is the Jean Fox OâBarr Professor at Duke University. She is the author of two books: The Black Body in Ecstasy: Reading Race, Reading Pornography (2014) which was awarded the Alan Bray Prize from the GLQ caucus of the Modern Language Association, and Black Feminism Reimagined: After Intersectionality (2019), which was awarded the Gloria AnzaldĂșa Prize from the National Womenâs Studies Association. Her third book, Birthing Black Mothers, is forthcoming on Duke UP. She is also the editor of Gender: Love (2016), and the co-editor of Routledge Companion to Intersectionality (forthcoming). She has published articles in Signs, American Quarterly, Feminist Studies, Feminist Review, differences, GLQ, and Theory & Event. She has held fellowships at the Radcliffe Institute for Advanced Study, Columbia Society of Fellows, and the WEB Du Bois Institute at Harvard University. Ort & Zeit 03.02.2021 (asynchron) Die Aufzeichnung ist ab dem 03.02.2021 auf der Homepage des CGC und dem YouTube-Kanal des Centrums abrufbar. Aktuelle Hinweise zu den Colloquien und COVID-19 Aufgrund der derzeit unabsehbaren Entwicklungen von COVID-19 behĂ€lt sich das Cornelia Goethe Centrum vor, Veranstaltungen kurzfristig zu verlegen oder abzusagen. Bitte informieren Sie sich vor Veranstaltungsbeginn ĂŒber Zeitpunkt, Ort und Format der Colloquien unter https://ift.tt/39G5MBX Veranstalterin Cornelia Goethe Centrum fĂŒr Frauenstudien und die Erforschung der GeschlechterverhĂ€ltnisse (CGC) Konzeption: Bettina Kleiner, Helma Lutz, Marianne Schmidbaur Koordination: Lucas Schucht FĂŒr die UnterstĂŒtzung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
Fleischatlas 2021: Ernten bis der Viehtrog voll ist - beginnt in 30 min.
Globale Landwirtschaft im Fokus mit Francisco MarĂ, Brot fĂŒr die Welt, & Kaike Brand, Eine Welt Landesnetzwerk Ăber ein Drittel aller FeldfrĂŒchte weltweit landet in den MĂ€gen von Nutztieren â allein eine Milliarde Tonnen Soja und Mais jĂ€hrlich. Die Futtermittelindustrie und die Tierhalter wollen das noch steigern. Wir wollen in unserer Online-Veranstaltung das Thema Tierfutter am Beispiel von Soja und Getreide in den Fokus nehmen â global und regional. Dazu sprechen wir mit dem Handelsexperten von Brot fĂŒr die Welt, Francisco MarĂ, und Kaike Brand vom Eine-Welt-Landesnetzwerk: Woher kommen die Futtermittel und welche Auswirkungen hat der Anbau? Wie viel wird in Mecklenburg-Vorpommern ungefĂ€hr verfĂŒttert? Welche Tendenzen sind zu erkennen? Und welche Alternativen gibt es? Wir freuen uns ĂŒber eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung ĂŒber den Button (s.o.). Der aktuelle Fleischatlas erschien im Januar 2021 und liefert in 19 Kapiteln und 51 Infografiken Daten und Fakten ĂŒber Tiere als Nahrungsmittel. https://ift.tt/1SSFX4L
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
âIrgendwo muss das Zeugs ja hin!â â Wieviel AtommĂŒll gibt es weltweit? Was passiert damit? - beginnt in 30 min.
Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer Konferenz-Serie der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen zum Thema AtommĂŒll und seiner Endlagerung. Wir werden Gelegenheit bekommen, den Welt-AtommĂŒll-Bericht in seinen Grundaussagen kennen und Deutschlands Situation im europĂ€ischen Vergleich einschĂ€tzen zu lernen. Aktivist*innen, Politiker*innen sowie Mitautor*innen des Berichts werden zu Wort kommen, um eine EinschĂ€tzung zu geben, wo Deutschland heute steht und welcher Weg vor uns liegt. Neben Kleingruppen wird es kurze Inputs von verschiedenen Expert*innen geben, z.B. aus den neu gegrĂŒndeten Behörden, Initiativen, Netzwerken. Ziel der Veranstaltungsserie ist es, generationenĂŒbergreifend Interesse fĂŒr ein Thema zu wecken, das bisher ein bisschen zu viel unter dem Radar geflogen ist, doch mehr Verantwortungsbereitschaft nicht nur in der Politik, sondern auch in der Zivilgesellschaft und in den Medien braucht. Unter anderem mit: Rebecca Harms (Wendland), Initiatorin des World Nuclear Waste Report (WNWR), Marcos Buser (Schweiz), Geologe, Sozialwissenschaftler und Autor des WNWR. Ben Wealer, wiss. Mitarbeiter der Arbeitsgruppe fĂŒr Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik an der TU Berlin und Gastwissenschaftler am Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung Berlin Moderation: Dr. Christine Schwarz (Hannover), Soziologin Der deutsche WeltatommĂŒll-Bericht kann hier runtergeladen werden: https://ift.tt/2LjGCQm Eine Veranstaltung der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit JANUN und der BUNDjugend Niedersachsen (AK Energie). Anmeldung per Mail an: anmeldung@slu-boell.de Hinweis Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. FĂŒr die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon. Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt ĂŒber den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie ĂŒber die nötigen Einstellungen verfĂŒgen. Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung zu Zoom erhalten Sie vor der Veranstaltung per E-Mail. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen. FĂŒr die Verwendung der Software Zoom ĂŒbernimmt die Stiftung Leben & Umwelt keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie hier.
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
Workshop Kritische MĂ€nnlichkeiten - beginnt in 30 min.
âDen Weg ins Ungewisse wagenâ â Workshop zu kritischen MĂ€nnlichkeiten Inhaltstext: In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema MĂ€nnlichkeiten beschĂ€ftigen. Was ist eigentlich MĂ€nnlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) MĂ€nnlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schrĂ€nken mich (meine) MĂ€nnlich*keiten ein? Diese und andere Fragen werden im Workshop mithilfe von Theatermethoden und Methoden aus der machkritischen Bildungsarbeit bearbeitet.
Mehr Infos unter diskurs.cafe
1 316
Incels. Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults - beginnt in 30 min.
Bevor Alek Minassian im April 2018 mit einem Auto in eine Menschenmenge in Toronto raste und zehn Menschen ermordete, hinterlieĂ er auf Facebook folgende Nachricht: »The Incel rebellion has already begun! All hail the Supreme Gentleman Elliot Rodger!«. Elliot Rodger hatte 2014 auf dem Campus der UniversitĂ€t von Kalifornien in Santa Barbara sechs Menschen getötet und 13 weitere verletzt. Er hinterlieĂ ein ĂŒber hundert Seiten langes Manifest, in dem er seine Taten begrĂŒndete: Sie seien ein Racheakt gegen Frauen, die ihm Liebe und Sex verweigert und demzufolge den Tod verdient hĂ€tten. Dies sind nicht die einzigen explizit gegen Frauen gerichteten Attentate, die von sogenannten »Incels« verĂŒbt worden sind. »Incels« ist die Kurzform fĂŒr »Involuntary Celibates« â unfreiwillig im Zölibat Lebende. Sie treffen sich in Onlineforen und auf Imageboards und lamentieren darĂŒber, keinen Sex zu haben, obwohl dieser ein naturgegebenes mĂ€nnliches Grundrecht sei. Im mildesten Falle artikuliert sich ihr Denken in Depressionen und Selbstmitleid, im schlimmsten Falle in der Glorifizierung von Kindesmissbrauch, sexueller Gewalt oder dem Femizid. Incels sind jedoch keine »schwarzen Schafe« oder »Ausnahmeerscheinungen« innerhalb der kapitalistisch-patriarchalen VerhĂ€ltnisse, sondern Ausdruck einer Gesellschaft, in der die Abwertung des Weiblichen an der Tagesordnung ist. Obwohl Incels schon zahlreiche Gewalt- und Terrorakte begangen haben, wird das PhĂ€nomen gerade im deutschsprachigen Raum bisher nur sehr oberflĂ€chlich analysiert. Dieses Buch, das die Geschichte der Bewegung nachzeichnet, die Memes und Sprache der Incels erklĂ€rt, ihre Ideologie analysiert und eine sozialpsychologische Auseinandersetzung mit diesem Online-Kult anstrebt, wird diese LĂŒcke fĂŒllen.
Mehr Infos wie immer unter diskurs.cafe
