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Info Channel des diskurs.cafe - ein Veranstaltungskalender für digital stattfindende linke Subkultur, Workshops und Vorträge. Hier bekommst du täglich um 6:00 Uhr die stattfindenden Veranstaltungen für den heutigen Tag. Kontakt: kontakt@diskurs.cafe
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FAU BONN: ARBEITSKAMPF IM HERZEN DER BESTIE. DER ERNTEHELFER*INNEN-STREIK IN BORNHEIM - beginnt in 30 min.
Fehlender Arbeitsschutz, Lohnprellerei, katastrophale Unterbringungen – die prekäre Lebensrealität von Saisonarbeitskräften ist nicht erst seit gestern bekannt. Doch erst im Zuge der globalen Pandemie und der damit verbundenen Wirtschaftskrise schaffte es das Thema in die Massenmedien. Aber was war da eigentlich in Bornheim los …? Ein Gewerkschafter der anarchistisch-syndikalistischen Freien Arbeiter*innen Union Bonn gibt Einblick in die herrschaftsfreie Gewerkschaftsarbeit und berichtet von der harten Realität des einwöchigen Streiks von Bornheim – und darüber, was das Ganze gebracht hat! Selbstorganisierung der Lohnarbeitenden und darüber die Überwindung der herrschenden Verhältnisse – so lauten der Plan und die Utopie. Doch wie macht mensch das: Arbeitskampf? Nicht zuletzt in informellen Beschäftigungsfeldern wie der »Saisonarbeit«. Die Freie Arbeiter*innen Union Bonn ist eine Basisgewerkschaft, die bundesweit mit anderen Syndikaten zur FAU zusammengeschlossen ist. Live-Stream auf Youtube: https://youtu.be/cELr6qna-u8 Interaktiv auf Jitsi: https://ift.tt/2YK2Hur PW: AdornoHatGesagt Beginn: 20:00 Eintritt/Zugang: frei
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Künstliche Intelligenz diskriminiert – aber wie!? aus der Reihe GenderData – Digitalisierung und Geschlecht in Zeiten von Corona - beginnt in 30 min.
Künstliche Intelligenz gehört zum integralen Bestandteil unserer heutigen Lebensrealität, die vielseitige Entwicklungen nach sich zieht. Immer häufiger werden Entscheidungsprozesse in algorithmische Systeme ausgelagert – durch die Polizei oder vor Gericht, in Schulen und in Bewerbungsverfahren, in Ämtern und an Grenzübergängen. Denn die Technologien scheinen nicht nur effizienter und somit profitabler, sondern auch objektiver als der Mensch. Aber sind sie das wirklich? Mit diesem Workshop wollen wir die Strukturen hinter algorithmischen Entscheidungssystemen untersuchen. Wir wollen darüber diskutieren, warum deren Design nicht neutral sondern normativ ist, und wie KI-Systeme strukturelle Diskriminierung in unserer Gesellschaft reproduzieren und verstärken. Am Beispiel verschiedener Tools erkunden wir bestehende Machtverhältnisse und Formen der Diskriminierung, die sich in den Tools widerspiegeln. Wie wollen wir heute (mit Technologie und ohne) gestalten, um eine gerechtere Welt für morgen zu schaffen? Welche Ansätze inspirieren uns? Welche Werte sind uns wichtig? Mit: Nushin Yazdani – Expertin für KI, Internet und Digitalisierung aus einer intersektionalen feministischen Perspektive Wir bitten um Anmeldung unter info@boell-hamburg.de Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Frauenbildungszentrum DENKtRÄUME und ver.di Hamburg, Frauen und Gleichstellungspolitik statt. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg Für die Veranstaltung nutzen wir Zoom. Ein Link zu der Veranstaltung wird kurzfristig am Tag der Veranstaltung verschickt.
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„Ain’t I a Woman? Arabischer und muslimischer Feminismus“ - beginnt in 30 min.
Öffentlicher Gesprächsabend mit Khola Maryam Hübsch im Rahmen des Seminars „Ain’t I a Woman? Arabischer und muslimischer Feminismus“ der Universität des Saarlandes am Donnerstag, 04. Februar 2021, um 19 Uhr, online. Khola Maryam Hübsch ist eine Frankfurter Journalistin, Publizistin, Spoken Word Künstlerin und Aktivistin. Sie ist als Medienpersönlichkeit für ihr Engagement im interreligiösen Dialog und gegen antimuslimischen Rassismus bekannt. Als kopftuchtragende Muslimin behandelt sie westliche und islamische Haltungen zu feministischen Themen und vermittelt dabei ein modernes Islamverständnis, das durch Toleranz, Spiritualität und Säkularität geprägt ist. Sie wendet sich damit gegen im Westen geläufige Lesarten des Islams und kritisiert dessen Darstellung in den Medien. Als Islamexpertin und Diskutantin ist sie regelmäßig Gästin in TV- Sendungen, hält zudem wissenschaftliche Vorträge an Universitäten in ganz Deutschland und schreibt für Zeitungen wie die FAZ, die Frankfurter Rundschau und Die Zeit. Hübschs letzten beiden Buchveröffentlichungen Rebellion der Sehnsucht: Warum ich mir den Glauben nicht nehmen lasse von 2018 und Unter dem Schleier die Freiheit – Was der Islam zu einem wirklich emanzipierten Frauenbild beitragen kann von 2014 suchen die im öffentlichen Diskurs empfundene Widersprüchlichkeit zwischen Emanzipation und Islam aufzulösen und feministische Lesarten des Korans in den Mittelpunkt zu rücken. Im Dialog mit Khola Maryam Hübsch werden gemeinsame feministische Positionen säkularer und islamischer Feminismen beleuchtet und diskutiert, wie Emanzipation innerhalb – und außerhalb – des Islam gestaltet werden kann. Dabei soll genauer betrachtet werden, welchen Beitrag der Islam und der Islamische Feminismus im Kampf gegen Sexismus leisten kann. Am Donnerstag, 04. Februar 2021, um 19 Uhr lädt die FrauenGenderBibliothek Saar in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaften und Interkulturelle Kommunikation der Universität des Saarlandes zum Gesprächsabend ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Seminars „Ain’t I a Woman? Muslimischer und arabischer Feminismus“ statt, ist aber offen für alle Interessierten. Aufgrund der Covid-19-Problematik wird die Veranstaltung als Online-Konferenz durchgeführt. Zur Teilnahme sollten Interessierte eine Mail an info@frauengenderbibliothek-saar.de senden, um dann kurz vor dem Termin einen Link zur (kostenlosen) Einwahl zu erhalten. Weitere Infos und Kontakt: FrauenGenderBibliothek Saar Großherzog-Friedrich-Straße 111, 66121 Saarbrücken Tel. 0681-9388023 info@frauengenderbibliothek-saar.de https://ift.tt/3tuzjGw Facebook: Frauen Gender Bibliothek Saar Instagram: frauengenderbibliothek_saar Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation Universität des Saarlandes Kontakt: Nicole Fischer https://ift.tt/2NXPonU
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Städte machen Migrationspolitik - beginnt in 30 min.
Städte und Städtenetzwerke sind in den letzten Jahren immer bedeutendere Akteure nicht nur für die Integration, sondern auch für die Migrationssteuerung geworden. Welche Netzwerke sind dies und welche Aktivitäten verfolgen sie – wie etwa die „Solidarity Cities“, der „Council of European Municipalities and Regions“ oder auch die „Sicheren Häfen“ und die „Seebrücke-Städte“? Wo liegen ihre Möglichkeiten, aber auch die Grenzen ihres Handelns in der Migrationspolitik? Prof. Dr. Petra Bendel ist Vorsitzende des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sowie Mitglied der Fachkommission der Bundesregierung „Rahmenbedingungen der Integrationsfähigkeit“. Sie ist weiterhin Ko-Autorin des von der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebenen Policy-Papers „Der Weg über die Kommunen: Empfehlungen für die Flüchtlings- und Asylpolitik der EU“ und war Mitglied der Fachkommission „Perspektiven für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Flüchtlings- und Einwanderungspolitik“ der Heinrich-Böll-Stiftung. Anmeldung online bei der VHS Stuttgart oder telefonisch unter 0711 1873-800, Mo-Fr 10.00-20.00 Uhr
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Antiziganismus erkennen, verstehen und begegnen im Bildungsbereich mit Marko D. Knudsen - beginnt in 30 min.
Schulsozialpädagoge Marko D. Knudsen (Bildungsverein der Roma zu Hamburg e. V.) führt führt in das Thema „Antiziganismus“ ein und hilft anhand des gesellschaftlichem herrschendem Antiziganismus über stereotype Denk- und Erklärungsansätze aufzuklären– ein wichtiger Schritt für eine Zukunft mit weniger Diskriminierung. s – ein wichtiger Schritt für eine Zukunft mit weniger Diskriminierung. Die Geschichte der Roma und Sinti und Praxisbeispiele aus der täglichen Arbeit werden weitere Themen des Vortrages sein. Kommen Sie mit Marko D. Knudsen ins Gespräch, denn es gibt keine bösen Fragen – nur böse Behauptungen! Zur Person: Seit 30 Jahren aktiver Roma Menschen- und Bürgerrechtler. Ich bin selbst Roma und war über 20 Jahre Mitglied des Vorstandes der Roma und Cinti Union e.V. Gründer der Antiziganismusforschung (Europäisches Zentrum für Antiziganismusforschung) und Autor der kompletten Geschichte der Roma und Sinti, Vorsitzender des Bildungsvereins der Roma zu Hamburg e.V. und tätig als Schulsozialpädagoge für das ReBBZ Hamburg und Roma und Sinti Beauftragter. Für die Teilnahme an den Vorträgen ist eine einmalige unverbindliche Anmeldung unter folgendem Link erforderlich. ACHTUNG: Das Passwort für den Zoom Raum wird euch nach dem Ausfüllen & Absenden angezeigt. Link zum Anmeldeformular: https://ift.tt/3tofSzg Alle gesammelten Informationen bezüglich Vorträge könnt ihr über folgendes Dokument abrufen: https://ift.tt/36HaptQ Zoom Link: https://ift.tt/2Oabl3v Webinar-ID: 983 6156 1851 Passwort: Das Passwort wird dir nach dem Ausfüllen des Anmeldeformular angezeigt: https://ift.tt/3tofSzg Einwahl über Telefon: Für Deutschland: +49 69 7104 9922; +49 30 5679 5800; +49 695 050 2596 Für weitere verfügbare internationale Nummern: https://ift.tt/3cFkUkY Wir freuen uns auf euch, die Referierenden und viele tolle Gespräche.
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VERFLECHTUNGEN: RASSISMEN UND ANTISEMITISMUS IN DER BILDUNGSARBEIT - beginnt in 30 min.
Nicht zuletzt angesichts des zunehmenden rassistischen und antisemitischen Denkens und gewalttätigen Handelns in der Gegenwart stellt sich die Frage nach der Bedeutung verflechtungsgeschichtlicher Ansätze in der historisch-politischen Bildung. Welchen Gewinn kann es haben, wenn Rassismus und Antisemitismus in der Bildungsarbeit in Bezug zueinander gesetzt werden? Welche Herausforderungen sind damit verbunden? Und kann eine solche verflechtungsgeschichtliche Perspektive dazu beitragen, den Blick für Funktions- und Wirkungsweisen sowie das Zusammenwirken aktueller Ideologien der Ungleichwertigkeit zu schärfen? Online-Gesprächsrunde Anmeldung an info@w3-hamburg.de Diskussion Do, 04.02.2021 18:00 – 19:30 Mit: Prof. Dr. Iman Attia – Alice Salomon Hochschule Berlin, Deborah Krieg – Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a.M. und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt – Bergische Universität Wuppertal, Moderation: Dr. Susann Lewerenz – KZ-Gedenkstätte Neuengamme Es diskutieren Prof. Dr. Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin), Deborah Krieg (Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a.M.) und Prof. Dr. Astrid Messerschmidt (Bergische Universität Wuppertal). Moderation: Dr. Susann Lewerenz (KZ-Gedenkstätte Neuengamme). Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Verflechtungen. Rassismen und Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart“ und eine Kooperation zwischen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, dem Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus Hamburg und der W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet im digitalen Raum statt. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag der Veranstaltung an alle, die teilnehmen möchten, per Mail. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Donnerstag, den 4. Februar 2021 10 Uhr an info@w3-hamburg.de Zur Durchführung des online-Workshops nutzen wir das Programm BigBlueButton. Hinweise zur Nutzung des Programms gibt es unter W3_Anleitung BigBlueButton Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen, eigene Erfahrungen und Anmerkungen können über die Chat-Funktion eingebracht werden und sind herzlich willkommen. Falls vorhanden empfehlen wir die Nutzung eines LAN-Kabels für eine stabilere Internetverbindung. Der online-Konferenzraum ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Die Veranstaltung wird nicht aufgezeichnet. Bitte keine Screenshots und/oder Mitschnitte von der Veranstaltung anfertigen. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen W3_Online-Veranstaltungen Für die Verwendung der Software BigBlueButton übernehmen die Veranstalter*innen keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von BigBlueButton könne n hier eingesehen werden: https://ift.tt/3cENymn Die Veranstalter*innen behalten sich vor, Personen mit rassistischen oder anderweitig menschenverachtenden oder diskriminierenden Äußerungen von der Veranstaltung auszuschließen.
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BRAUCHEN WIR EINEN NEUEN BEGRIFF, EINE ANDERE SPRACHE DAFÜR? - beginnt in 30 min.
Wir müssen reden: über Rassismus in all seinen Erscheinungsformen, nur so können wir ihn wirkungsvoll bekämpfen. Falsch: wir reden viel zu viel über Rassismus und reißen damit gesell- schaftliche Gräben weiter auf, statt sie zuzuschütten. Zwischen diesen Polen zerfleischen sich anti- rassistisch gesinnte Menschen zunehmend selbst, streiten über Definitionen, Begrifflichkeiten, Diskurshoheit. Kann denn, wer den Überblick verloren hat über Fachbegriffe und Selbstbezeichnungen wie BIPoC, Empowerment, White Privilege oder Schwarz mit großem S überhaupt ein*e gut*e Antirassist*in sein? Oder schadet der Diskurs über sprachlichen Rassismus der guten Sache – weil er wohlgesonnene Menschen verprellt und den Blick auf gravierende Fälle von Diskriminierung und Gewalt verstellt? Die StreitBar legt den Finger in die Wunde und fragt: Worüber reden wir eigentlich, wenn wir von Rassismus sprechen – und reden wir trotz geteilter guter Absichten zu oft aneinander vorbei? Wie anschlussfähig ist eine Debatte, deren Begriffe oft aus angloamerikanischen oder akademischen Kontexten übernommen werden – und wie könnte eine Alternative aussehen? Wer hat auf dem Feld der sich ständig weiter ausdifferenzierten Binde- strich-Rassismen das letzte Wort – und wie kommen wir auch bei unterschiedlicher Betroffenheit mit- einander ins konstruktive Gespräch? Diskutieren Sie mit – auf unserem YouTube-Kanal!
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Geschichte und Wirkung des Holocaust bis heute. Präsentation und Diskussion studentischer Arbeiten - beginnt in 30 min.
Das Fritz Bauer Institut und der Förderverein Fritz Bauer Institut e.V. präsentieren pro Semester zwei aktuelle Abschlussarbeiten von Studierenden, die innovative Zugänge zur Geschichte des Holocaust und seiner Wirkung zeigen und von einer interdisziplinär besetzten Kommission ausgewählt wurden. Im Jahr 2020 wurden hierfür die sozialpsychologische Arbeit von Jakob Eisemann zur »Dritten Generation«, den Enkelinnen und Enkeln von Überlebenden der Shoah, sowie die Masterarbeit in Geschichte von Percy Herrmann zu SS-Richter Konrad Morgen ausgewählt, der in Auschwitz wegen Korruption ermittelte. Beide Absolventen werden ihre Ergebnisse vorstellen. Das Fritz Bauer Institut und der Förderverein wollen damit den Austausch zwischen den Disziplinen anregen. Livestream auf YouTube https://youtu.be/qrgPOwJmGpE Technische Veranstaltungsinformation Die Veranstaltung wird über den Videodienst Zoom Meetings mit anschließender Diskussion via Chatfunktion stattfinden. Zur Teilnahme schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff »Vortrag am 03.02.2021« an: h.hecker(at)fritz-bauer-institut.de Die Zugangsdaten erhalten Sie rechtzeitig zugesandt. Der Vortrag wird auch als Livestream auf YouTube gezeigt. Eine Veranstaltung des Fördervereins Fritz Bauer Institut e.V.
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The Institutional Life of Intersectionality - beginnt in 30 min.
This talk aspires to historicize the present moment, one where intersectionality is celebrated as “part of the gender studies canon,” (Baca Zinn 2012) “the most cutting-edge approach to the politics of gender, race, sexual orientation, and class” (Hancock 2011), and “the most important contribution that women’s studies … has made so far” (McCall 2005). In other words, the talk endeavors to understand a moment when intersectionality, a form of outsider-knowledge, has become institutionalized, conflated with diversity, and deployed by universities (and women’s studies departments and programs) to signal commitments to inclusion and difference. How and why did intersectionality come to institutional power in the early 2000’s, and what institutional needs – in women’s studies, and in the university more broadly – did intersectionality’s emergence serve? JENNIFER C. NASH is the Jean Fox O’Barr Professor at Duke University. She is the author of two books: The Black Body in Ecstasy: Reading Race, Reading Pornography (2014) which was awarded the Alan Bray Prize from the GLQ caucus of the Modern Language Association, and Black Feminism Reimagined: After Intersectionality (2019), which was awarded the Gloria Anzaldúa Prize from the National Women’s Studies Association. Her third book, Birthing Black Mothers, is forthcoming on Duke UP. She is also the editor of Gender: Love (2016), and the co-editor of Routledge Companion to Intersectionality (forthcoming). She has published articles in Signs, American Quarterly, Feminist Studies, Feminist Review, differences, GLQ, and Theory & Event. She has held fellowships at the Radcliffe Institute for Advanced Study, Columbia Society of Fellows, and the WEB Du Bois Institute at Harvard University. Ort & Zeit 03.02.2021 (asynchron) Die Aufzeichnung ist ab dem 03.02.2021 auf der Homepage des CGC und dem YouTube-Kanal des Centrums abrufbar. Aktuelle Hinweise zu den Colloquien und COVID-19 Aufgrund der derzeit unabsehbaren Entwicklungen von COVID-19 behält sich das Cornelia Goethe Centrum vor, Veranstaltungen kurzfristig zu verlegen oder abzusagen. Bitte informieren Sie sich vor Veranstaltungsbeginn über Zeitpunkt, Ort und Format der Colloquien unter https://ift.tt/39G5MBX Veranstalterin Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien und die Erforschung der Geschlechterverhältnisse (CGC) Konzeption: Bettina Kleiner, Helma Lutz, Marianne Schmidbaur Koordination: Lucas Schucht Für die Unterstützung der Veranstaltungsreihe bedanken wir uns sehr herzlich bei unseren Kooperationspartner*innen!
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Fleischatlas 2021: Ernten bis der Viehtrog voll ist - beginnt in 30 min.
Globale Landwirtschaft im Fokus mit Francisco Marí, Brot für die Welt, & Kaike Brand, Eine Welt Landesnetzwerk Über ein Drittel aller Feldfrüchte weltweit landet in den Mägen von Nutztieren – allein eine Milliarde Tonnen Soja und Mais jährlich. Die Futtermittelindustrie und die Tierhalter wollen das noch steigern. Wir wollen in unserer Online-Veranstaltung das Thema Tierfutter am Beispiel von Soja und Getreide in den Fokus nehmen – global und regional. Dazu sprechen wir mit dem Handelsexperten von Brot für die Welt, Francisco Marí, und Kaike Brand vom Eine-Welt-Landesnetzwerk: Woher kommen die Futtermittel und welche Auswirkungen hat der Anbau? Wie viel wird in Mecklenburg-Vorpommern ungefähr verfüttert? Welche Tendenzen sind zu erkennen? Und welche Alternativen gibt es? Wir freuen uns über eine Anmeldung zur Online-Veranstaltung über den Button (s.o.). Der aktuelle Fleischatlas erschien im Januar 2021 und liefert in 19 Kapiteln und 51 Infografiken Daten und Fakten über Tiere als Nahrungsmittel. https://ift.tt/1SSFX4L
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“Irgendwo muss das Zeugs ja hin!“ – Wieviel Atommüll gibt es weltweit? Was passiert damit? - beginnt in 30 min.
Diese Veranstaltung bildet den Auftakt zu einer Konferenz-Serie der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen zum Thema Atommüll und seiner Endlagerung. Wir werden Gelegenheit bekommen, den Welt-Atommüll-Bericht in seinen Grundaussagen kennen und Deutschlands Situation im europäischen Vergleich einschätzen zu lernen. Aktivist*innen, Politiker*innen sowie Mitautor*innen des Berichts werden zu Wort kommen, um eine Einschätzung zu geben, wo Deutschland heute steht und welcher Weg vor uns liegt. Neben Kleingruppen wird es kurze Inputs von verschiedenen Expert*innen geben, z.B. aus den neu gegründeten Behörden, Initiativen, Netzwerken. Ziel der Veranstaltungsserie ist es, generationenübergreifend Interesse für ein Thema zu wecken, das bisher ein bisschen zu viel unter dem Radar geflogen ist, doch mehr Verantwortungsbereitschaft nicht nur in der Politik, sondern auch in der Zivilgesellschaft und in den Medien braucht. Unter anderem mit: Rebecca Harms (Wendland), Initiatorin des World Nuclear Waste Report (WNWR), Marcos Buser (Schweiz), Geologe, Sozialwissenschaftler und Autor des WNWR. Ben Wealer, wiss. Mitarbeiter der Arbeitsgruppe für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik an der TU Berlin und Gastwissenschaftler am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin Moderation: Dr. Christine Schwarz (Hannover), Soziologin Der deutsche Weltatommüll-Bericht kann hier runtergeladen werden: https://ift.tt/2LjGCQm Eine Veranstaltung der Stiftung Leben & Umwelt / Heinrich-Böll-Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit JANUN und der BUNDjugend Niedersachsen (AK Energie). Anmeldung per Mail an: anmeldung@slu-boell.de Hinweis Wir weisen darauf hin, dass die Online-Veranstaltung im Programm Zoom stattfindet. Für die Teilnahme benötigen Sie je nach Veranstaltung (mit Beteiligung des Publikums) optional eine Kamera und/oder ein Mikrofon. Sie können entweder das Client-Programm oder die App nutzen. Mit den Browsern Chrome und Edge können Sie direkt über den Zugangslink teilnehmen. Weitere Information zur Handhabung von Zoom finden Sie hier. Bitte achten Sie darauf, dass Sie die neueste Version von Zoom verwenden, damit Sie über die nötigen Einstellungen verfügen. Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung zu Zoom erhalten Sie vor der Veranstaltung per E-Mail. Es gelten unsere Datenschutzbestimmungen. Für die Verwendung der Software Zoom übernimmt die Stiftung Leben & Umwelt keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien von Zoom finden Sie hier.
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Workshop Kritische Männlichkeiten - beginnt in 30 min.
„Den Weg ins Ungewisse wagen“ – Workshop zu kritischen Männlichkeiten Inhaltstext: In diesem Workshop wollen wir uns mit dem Thema Männlichkeiten beschäftigen. Was ist eigentlich Männlich*keit? Wie kann ich kritisch mit (meinen) Männlich*keiten umgehen? Wie und wann nutze/performe ich sie? Wo schränken mich (meine) Männlich*keiten ein? Diese und andere Fragen werden im Workshop mithilfe von Theatermethoden und Methoden aus der machkritischen Bildungsarbeit bearbeitet.
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Incels. Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults - beginnt in 30 min.
Bevor Alek Minassian im April 2018 mit einem Auto in eine Menschenmenge in Toronto raste und zehn Menschen ermordete, hinterließ er auf Facebook folgende Nachricht: »The Incel rebellion has already begun! All hail the Supreme Gentleman Elliot Rodger!«. Elliot Rodger hatte 2014 auf dem Campus der Universität von Kalifornien in Santa Barbara sechs Menschen getötet und 13 weitere verletzt. Er hinterließ ein über hundert Seiten langes Manifest, in dem er seine Taten begründete: Sie seien ein Racheakt gegen Frauen, die ihm Liebe und Sex verweigert und demzufolge den Tod verdient hätten. Dies sind nicht die einzigen explizit gegen Frauen gerichteten Attentate, die von sogenannten »Incels« verübt worden sind. »Incels« ist die Kurzform für »Involuntary Celibates« – unfreiwillig im Zölibat Lebende. Sie treffen sich in Onlineforen und auf Imageboards und lamentieren darüber, keinen Sex zu haben, obwohl dieser ein naturgegebenes männliches Grundrecht sei. Im mildesten Falle artikuliert sich ihr Denken in Depressionen und Selbstmitleid, im schlimmsten Falle in der Glorifizierung von Kindesmissbrauch, sexueller Gewalt oder dem Femizid. Incels sind jedoch keine »schwarzen Schafe« oder »Ausnahmeerscheinungen« innerhalb der kapitalistisch-patriarchalen Verhältnisse, sondern Ausdruck einer Gesellschaft, in der die Abwertung des Weiblichen an der Tagesordnung ist. Obwohl Incels schon zahlreiche Gewalt- und Terrorakte begangen haben, wird das Phänomen gerade im deutschsprachigen Raum bisher nur sehr oberflächlich analysiert. Dieses Buch, das die Geschichte der Bewegung nachzeichnet, die Memes und Sprache der Incels erklärt, ihre Ideologie analysiert und eine sozialpsychologische Auseinandersetzung mit diesem Online-Kult anstrebt, wird diese Lücke füllen.
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